11
Aug
2007

Ein Aufbruch in eine geldlose Zeit sollte alle Herzen höher schlagen lassen



Der Tag morgen

Die Sonne am Tage heute gibt es nicht wegen dir:
sie sieht immer noch an deinen Gelenken
die Schmach der Spur von Fesseln
und auf deiner Stirn Brandmale eines gestrigen Tages.

Das Heute -- eine Einöde, welche alle Oasen aufschluckt:
Träume von Freude und der Sonne.
Ein vom Wind hergebrachter Treibsand
auf von Durst zerschundenen Lippen.

Jedoch:
von hinter dem eisernen Gitter her ein Herüberblicken,
eines Menschen Blicken --
wie ein Flammen, das sich in der Asche entzündet.
Noch voll des Kampfes um Pein und Freude,
doch siegessicher,
bereit für einen Morgen,
berauscht am noch nicht entstandenen Licht.
Wie ein Zurufen aus einer Ferne zu einer andern hin:

-- Sehet die Nagelspuren an unseren Händen,
welche erhoben sind, um das Gefängnis des Tages heute zu zerteilen.
Höret das Blitzen unserer Seelen:
dies ist ein Feuer vom Himmel
und es wird dem einstigen Opfer eine Sonne eines morgigen Tages entfachen,
die kommt - bald kommen wird -
und all die reichen Herzen küsst.


Ein Gedicht von Uuno Kailas (1901 - 1933), Dichter der finnischen Feuerträger-Bewegung (erstmals übersetzt ins Deutsche)

10
Aug
2007

Straßenmusikanten und auch Leierkastenmänner könnten bald vermehrt draußen auf den Straßen wieder den Ton angeben - wenn sich die Welt nicht mehr ums Geld dreht

Erstes internationales Drehorgelfestival auf finnischem Boden

Eine Drehorgel - das müsste doch die Herzen sowohl von Nostalgikern als auch von Utopisten unbedingt höher schlagen lassen. Am 9. August 2007 fand in der finnischen Stadt Hämeenlinna, bei herrlichstem Sommerwetter, das erste internationale Drehorgelfest mit 30 Leierkastenmännern aus sieben Ländern statt. Nach etlichen ausgiebigen Freiluftdarbietungen, marschierten die Unterhaltungskünstler auf die traditionelle Weise durch die Straßen der Stadt und ließen ihre mechanischen Musikgeräte erklingen. Es ist geplant, in der Zukunft das internationale Drehorgelfest abwechselnd in Estland und Finnland abzuhalten.

9
Aug
2007

Echt menschlich erst mal werden, und dann das Menschenmögliche tun, um eine echt menschenwürdige Gesellschaft aufkommen zu lassen, in der das Knechtmittel Geld nicht mehr gebraucht wird

Jeden Tag heller aufstrahlend

Wenn nur du ein 'Echter' bist
und mit einem Sinn für 'Selbst' und Identität versehen...
Kümmere dich nicht um solche, die es nicht sind!
Die da haben heute wieder genügend Probleme damit,
Das sich zu erhalten, was sie durch Heuchlerei errungen haben,
Und mit den Nasen hoch in der Luft unter sich herumreichen.
Und dieses hat für jene ein schwieriges Geschäft zu sein...
Zumal die 'Realitäten', die sich durchlebt haben,
derzeit anscheinend mehr Fliegen als Honig nach sich ziehen!
Und daß du dann jemand so Origineller bist...
Du strahlst jeden Tag heller auf!
Geh' weiter! Mit Stolz und unverletzter Würde!


(ein Gedicht des recht einfallsreichen amerikanischen Dichters aus Connecticut Lawrence S. Pertillar [*1947], geschrieben, und von mir ins Deutsche übersetzt, am 08.08.2007)

6
Aug
2007

Wer für zukünftige Geschlechter ein neues Paradies auf Erden mit errichten will, sollte zumindest auch wissen, wo er herkommt

Während es so sehr vonnöten wäre, zielbewußt den Blick nach vorne zu
richten, um endlich eine neue, glücklichere, da jeglichen Wirtschaftens
mit Geld entledigte Etappe der Menschheitsgeschichte einzuläuten.
schadet es durchaus auch nicht, sich einmal seine eigenen Wurzeln in der
Vergangenheit bewußt zu machen.

Eine Familienstammbaumrecherche ist naturgegebenermaßen eine
Angelegenheit, wo jeder für sich selber aktiv zu werden hat. Ich kann also in
dieser Beziehung nur meine eigene, leider in detaillierter Form sehr knapp
zurückzuverfolgende Familiengeschichte als ein Fallbeispiel unter all
den vielen anderen vortragen:

Ich bin Erhard Hans Josef Lang, der Sohn des 1990 verstorbenen Schmiedemeisters
Johann Lang aus Günzburg/Donau und ich bin das einzige Kind meiner
Eltern. Ich lebe seit 1988 auf den Philippinen.

Unser ehemaliger Hufschmiedebetrieb in Günzburg an der Donau geht auf
einen aus dem 386-Seelen-Dorf Einhart (im Südwesten Deutschlands)
kommend sich im schwäbisch/bayerischen Günzburg niedergelassenen Mann namens
Karl Lang zurück.

Der Stammbaum meiner Familie väterlicherseits hört abrupt bei den
wenigen Angaben zu meinem Urgroßvater Karl Lang auf, bei dem es heißt, daß
er zur Mitte des 19.Jahrhunderts aus Einhart bei Sigmaringen im Zuge des
Napoleonischen Krieges nach Günzburg kam, dort eine Bürgerstochter
(geb. Baumann) ehelichte, und ein Anwesen in der Günzburger Unterstadt
erwarb, und die Hufschmiede gründete, die bis zum Tode meines Großvaters
1958 fortgesetzt wurde.

Es gibt in der Nähe von Günzburg ein altes Kriegsdenkmal, wo die
Söldnertruppe, zu der Karl Lang zählte, damals dort sich auflöste.

Wo waren Karl Langs Eltern verblieben?

Es gibt offensichtlich keine Einträge (mehr) in den Annalen Einharts
über einen Hufschmied Lang.

Oder war mein Urgroßvater gar nur ein durchreisender Söldnerschmied
gewesen, der etwas länger in Einhart eine Rast eingelegt hatte, oder aber
war das Haus seiner Eltern während des Krieges gegen die Franzosen
gebrandschatzt worden und niemand mehr von seiner Sippe übriggeblieben, als
er ein letztes Mal in Einhart angekommen war?

Bei uns zuhause in Günzburg hieß es immer nur, es gäbe vom Urgroßvater
her niemanden mehr im Dorf Einhart.

Das einzige, was mir so verbleibt, um mir einigermaßen ein Bild davon
machen zu können, was vor ungefähr 200 Jahren meinen direkten Vorfahren
dazu veranlasste, in der Stadt sich niederzulassen, in welcher ich
selber dann geboren wurde und aufwuchs, sind die wenigen markanten Angaben
zur Geschichte des Dorfes Einhart aus den Annalen der entsprechenden
Zeit.

Maedchen-Ballet-des-Dorfes-meines-Urgrossvaters

Räuber- und Franzosenzeit war zur Wende vom 18. ins 19. Jahrhundert die
Wirklichkeit des oberschwäbischen Dorfes Einhart im unteren Ostrachtal


1799 fängt dia Gschicht a
uffgschrieba em Pater Benedikt seim Bericht.
Er hat se belauscht em Wald wia a Spanner
Da Rote Hans ond sei Räuberband.

Er schreibt: dia Zeita z'Eiat wared schlecht,
Krieg war- das deutsche Reich war zerfalla ond nirgends gabs a Recht.

Koi Arbeit, koi Brot, gar groß war dia Not!
Umging das Kriegsgespenst ond der Tod.

Einquartierung hier, Truppenabzug da –
es war a riesa Hoppsassa,
wer konnte, wanderte aus nach Amerika.

Barocke Herrlichkeit – es war vorbei die Zeit!
Verklungen waren Fasnet ond Schmaus,
Jeder bangte um Heimat ond Haus.

Kanonendonner ond Pistolenknall
war nun die Tanzmusik überall.
Das Militär läßt tanzen die Puppen –
Den roten Hahn auf Dächern und Schuppen.

Der Reiche frißt dem armen Mann
den letzten bissen weg vom Zahn.

Feuersbrunst ond Rauchschwaden
- der General reitet auf einem weißen Schimmel -
Das ist Kulisse – das ist der oberschwäbische Himmel.

Wilde Raub- und Mordgesellen,
verwahrloste Kriegsknechte durchstreifen das Land
ond verdungen sich bei einer Räuberband.

1814 kam als Kriegsknecht verwahrlost in unsere Region
der rote Hans aus Spaniens Fremdenlegion.
Neben dem Weithartwild das ihm zahlreich lachte,
er auf die schöne Resel Jagd auch machte.

Die aber war die Braut des Jägers
so kam es auf der Stell zu einem blutigen Duell.

Dr rote Hans haut mit dem Dolch
en Baum a Muster nei:
Däd Euch so d Visasche gfalla ?
Scho fährt dr Jäger am Boda rom
Mit Löcher en seim Meckel.
Du Kappahirsch du trauriger
Jetzt hauchst dei Leaba aus, du Seckel!

Er bindet nun den Todgeglaubten
Mit Stricken an den Baum.
Hurtig verläßt der rote Hans den Waldessaum.

Am Abend feiert der Rote seinen Sieg voll Stolz
Mit Raub- und Mordgesellen aus ganzem Stolz.

Ein wüstes Saufgelage sei es gwea.
- Hurra, der Jäger ist jetzt he! –

Mit dem Schwarz Vere ond anderen Recka
Tanzten sie mit der Günzburger Sephe
ond der drecketen Muetter wia Lomp am Stecka.

Inzwischa wurde aber der Jäger em Wald gfunda
Ond d Resel ond Doktor pflegten seine Wunda.

Ond bald scho nach einem Jahr verkünden Hochzeitsglocken:
Die schöne Resel ond der Jäger sind ein glücklich Paar.

Jedoch am 1. Mai seis gwesa, isch beim Pater Benedikt zu lesa,
em Weithatwald gohts wieder rond,
da Hans ond der Jäger Verschießerles dont!

2
Aug
2007

Geld auf die Anklagebank als der eigentliche Anstifter zum millionenfachen Mord und Betrug! - und der ihm gebührende Genickschuß ihm endlich verpaßt!!!

Werk von Teemu Mäki aus der Sammlung entfernt

(ein Bericht aus den Medien Finnlands vom 7.5.2004, übersetzt aus dem Finnischen)

Das Kunstmuseum Kiasma akzeptiert in keiner Weise Tierquälerei

Auf einen Entscheid der Museumsleiterin Tuula Karjalainen hin ist beschlossen worden, das Werk My Way - A Work in Progress von Teemu Mäki aus den Sammlungen des Kiasma entfernen zu lassen. Das anderthalbstündige Video-Opus wird dem Forschungsarchiv des Zentralarchivs der Neueren Kunst überstellt. Der Beschluß wird damit begründet, daß das Kiasma das Werk seinem Publikum nicht präsentieren kann und auch dazu nicht willens ist. Das Stück My Way - A Work in Progress, das die Erstlingsvideokreation Sex and Death von Mäki beinhaltet, einen Abschnitt von sechs Sekunden, welcher heftig umstritten war und zu einer Verurteilung zu einer Geldstrafe führte, war im Kiasma nie vorgeführt worden. Das im Jahre 1988 verfertigte Video Sex and Death ist kein eigener Bestandteil der Kollektionen des Museums der Neueren Kunst. Dahingegen wurde 1994 die Videokreation My Way - A Work in Progress angeschafft. Gemäß dessen Namen ist das Werk in gewisser Weise ein unvollständiges, aber die wachsende Ansammlung von Themen, Motiven und ins Bild gesetzten Videos, mit denen sich Mäki in seinem Kunstschaffen auseinandersetzt, wurde für die Sammlungen des Museums 1994 angeschafft. Teemu Mäki bekam wegen Sex and Death zu Ende der 1980er ein rechtsgültiges Urteil einer Geldstrafe. Ausserdem verbat Finnlands Filmaufsichtsbehörde gleichzeitig eine Aufführung des Werks. Der Grund für den Beschluß war die Verrohung und Unsittlichkeit des Werks. - "Das Werk, oder Teile, die daraus an spätere Werke angehängt wurden, ist im Kiasma nicht präsentiert worden, noch werden sie je präsentiert werden," betont die Museumsleiterin Karjalainen.

Ein geschätzter Künstler

Zum Zeitpunkt des Entstehens des umstrittenen Katzentotschlag-Videos, das weit und breit verurteilt wurde, war Mäki ein 21-jähriger Student an der Akademie für Bildende Kunst. Im Laufe der Jahre hat er sich als ein eigenständiger und bemerkenswerter Künstler der Neuzeit entpuppt, dessen Arbeiten bereits mehrmals ausgezeichnet worden sind. Mäki sind Subventionsgelder des Staates sowie andere öffentliche Anerkennungen und Stützgelder bewilligt worden. Gegenwärtig arbeitet Mäki unter der Sicherheit von fünfjährig laufenden Subventionen, die vom Ausschuß für Bildende Kunst des finnischen Staates gewährt wurden. Nebst seiner künstlerischen Arbeit bereitet Mäki seine Doktorandenhabilitationsschrift vor.

Das Museum der Neueren Kunst Kiasma hat sich in den letzten Jahren für ihre Sammlungen Gemälde von Teemu Mäki angeschafft. Werke von ihm waren ansonsten auch in vielen anderen Ausstellungen und Gallerien präsent. - "Obwohl das Kiasma in keiner Weise Tierquälerei akzeptiert, ist Teemu Mäki mit seiner Kunst und seinen Werken ein Teil der jüngeren Geschichte Finnlands. Die Aufgabe von Kunstmuseen und deren Pflicht ist es, die um Kunst und Kultur herum auftretenden Erscheinungen und die geführte Diskussion zu dokumentieren und aufzuzeichnen," betont Karjalainen.

Leena Krohn löste einen Skandal aus

Wellen des Skandals um die Kunst von Teemu Mäki schlugen nach einer Pause von etlichen Jahren vor einiger Zeit erneut wieder hoch, als eine Kunstprofessorin, die Schriftstellerin Leena Krohn, sich weigerte, zusammen mit Mäki auf ein und derselben Veranstaltung aufzutreten. In ihrer Begründung wies Krohn daraufhin, daß sie Mäki für einen Tierschänder halte. Die Berichte der Nachrichtensender zur Stellungnahme von Krohn rief Menschen auf den Plan, die über die Angelegenheit nicht näher Bescheid wußten, die aber um so heftiger reagierten. Das Personal des Museums Kiasma, sowie insbesondere dessen Leiterin Karjalainen wurden unter anderen Dingen derart bedroht, daß Karjalainen in der Sache eine Strafanzeige ergehen ließ. Auch im Internet ging ein Rundschreiben herum, auf dem Namen derer, die sich gegen das Kiasma stellten, gesammelt wurden. Die Verfasser des Rundschreibens waren der Anschauung, daß die Anschaffung des Videos von Mäki ein jüngerer Entschluß gewesen wäre; währendhingegen aber Tuula Karjalainen, die sogar Morddrohungen erhalten hat, keinerlei Anteil an der seiner Zeit gemachten Erwerbsentscheidung hat.

Kimmo Lilja

Wie nur die vor sich hindösende Menschheit endlich wachkriegen, auf daß endlich etwas passierte auf eine bessere Welt hin - auf eine ohne Geld?!

Der Vater eines Schweinemessias

(ein Bericht aus dem Juli-Heft 2007 des finnischen Untergrund-Blattes Voima, übersetzt aus dem Finnischen)

Auf der im Jahre 1969 in der Kunsthalle von Helsinki veranstalteten Ausstellung der Jungen sorgte ein Schweinemessias von Harro Koskinen dafür, daß es einem Teil des Volkes den Magen umdrehte. Nach Anschauung des Laienpredigers Kyösti Laari stellte das gekreuzigte Schwein eine Gotteslästerung dar und er erließ wegen dem Artefakt eine Strafanzeige.

Der Prediger Laari wußte zu berichten, daß im Jahre 1906 die Bewohner der Insel Mauritius ein gekreuzigtes Schwein in einem ihrer Rituale herumgetragen hatten. Bald darauf sei es im Gefolge eines Erdbebens und Vulkanausbruchs um sie alle geschehen gewesen. Die Sicherheit der Nation war auf dem Waagscheit gestanden, sodaß er etwas unternehmen mußte.

Für die Gotteslästerung prasselte auf den Künstler Koskinen nach allen durchlaufenen Gerichtsbarkeitsstufen im Jahre 1974 eine Geldstrafe von 25'000 Finnmark herein. Selbst ein Präsident Kekkonen (der damalige volksnahe, durchaus etwas ulkige Glatzkopfindianer-Präsident Finnlands der ersten Zeit der Annäherung nach dem Kriege mit der Sowjetunion, der einmal auf Staatsbesuch in Tunesien zum Spaß eine Kokosnußpalme bestieg) konnte Koskinen nicht begnadigen, da jener sich nicht zu der Tat bekannte.

Als Ausgangspunkt für die Errichtung eines Schweinemessias diente Harro Koskinen die Entfremdungstheorie. Sinn und Zweck seiner Kunst war es gewesen, die Betrachter zu schockieren, indem die Welt der Werte der Gesellschaft auf den Kopf gestellt wurden. Zu einem Objekt der Parodie gerieten die Polizei, die Kirche und der Staat sowie auch die bürgerliche Kernfamilie.

"Die Schweinsproduktion verblüffte die Betrachter, da sie so völlig von der herkömmlichen bildenden Kunst abstach. Die Pop-Art der Amis wurde selbstverständlich akzeptiert, aber es wurde als sehr eigenartig befunden, mit jenem Stil zurechtzukommen", sinnt Koskinen über den Klamauk nach, den der Schweinemessias ausgelöst hatte.

Eine ähnliche Situation wiederholte sich zwanzig Jahre später im Zusammenhang mit dem Werk My Way - A Work In Progress von Teemu Mäki [von 1988, in dem eine Katze geschändigt wurde, wofür der 2002 später zum Doktor avancierte Lichtbildkünstler zu einer Geldstrafe verurteilt wurde]. Auch damals blieb eine Analyse des Inhalts aufgrund des angezettelten Skandals auf der Strecke.

Die Botschaft kam trotzdem beim Publikum an, "wenn man sie auch nicht durchkommen hatte lassen wollen. Man wollte eine solche totschweigen", kommentiert Harro das Vorgehen der Behörden.

"Der gesellschaftliche Umbruch in den 1960ern war herbe, ein Streben nach Freiheit folgte auf Industrialisierung und Verstädterung", fährt Koskinen fort. "Die Machthabenden wollten den Sockel der Freiheit umgestoßen haben. Disziplin sollte wieder zur Geltung kommen."

Der vom Rechten Lager in der Wahl zum Präsidenten von 1970 gebrauchte Slogan 'Die finnische Art zu leben' brachte Koskinen erneut dahin, sich mit den gesellschaftlichen Machtstrukturen auseinanderzusetzen. Mit ins Spiel kamen dieses Mal auch wirtschafts- und umweltpolitische Fragen.

Ein Markenstörumtrieb bezog sich sowohl auf die Republik Finnland wie auch auf die Ölindustrie. In der Reihe 'Die finnische Art zu leben' kam es zum Handschlag zwischen Staatsgewalt und Industrie.

An die Seite einer brennenden, zerreißenden und durchlöcherten Flagge Finnlands stellte Koskinen Logos von Firmen. Das Werk erzählte mehr über die Firmen, als es den Firmen lieb gewesen wäre. Koskinens Beobachtung von der im Zusammenhang mit Logos stattfindenden Aufladung an Werthaftigkeit war phantastisch und kam Jahrzehnte vor einem Zeitalter ähnlich dem heutigen des Aufbauens von Markenzeichen. Koskinen ging genau auf die Bilder ein, die man sich im Kopf von den Firmen macht, indem er die in den Logos verwendeten Wörter veränderte und verdrehte.

"Die Unternehmen schenkten den Arbeiten kein Interesse", stellt Koskinen fest. "Sprach man doch damals nur von Markenzeichen und nicht von Brands." Die Firmen waren noch nicht darauf gekommen, möglichst werte-aufgeladene Logos zu kreieren. Dieses hat sich späterhin von sich ergeben.

"Der gesellschaftliche Einfluß von Kunstwerken ist meiner Meinung nach marginal und wird übertrieben," läßt Harro Koskinen wissen, setzt aber hierauf: "Solange ich lebe, habe ich für eine bessere Gesellschaft gearbeit, aber sie ist noch schauriger geworden."

Die Welt wiederholt sich. Das Werk von Koskinen, das die Logos von Nokia und Shell vereint, ist weiterhin ein spitzzüngiges, wenn auch heutzutage mehr wegen der Nokia-Shell-Abenteuer eines Jorma Ollila als wegen den Verquickungen der Öl- und der Gummiindustrie.

"Heutzutage wird Zensur besser versteckt. Freilich ist die Gesellschaft vielförmiger und vielwertiger geworden, aber die Gedankenwelt der Menschen wird mit einem verblasenen Bla-bla aufgefüllt," gibt Koskinen weiter zu bedenken.

"Gleichzeitig wird die politische Beschlußfassung noch weiter von den Menschen hinweggerückt."

Es paßt in das Zeitbild, daß seiner Zeit die Staatsgewalt sich mit den Arbeiten von Koskinen befaßte, die Unternehmen aber den Parodien auf ihre Markenzeichen keine Beachtung zukommen ließen. In der heutigen Zeit könnte die Aufstellung sehr wohl eine umgekehrte sein, wollen die Politiker ihre Ohren gar nicht erst spitzen, die Unternehmen aber ihre Brands in Schutz nehmen.

Es ist im Grunde trotzdem alles beim alten gelieben, nichts hat sich von tief innen her verändert. "Die Marktwirtschaft ist dieser Tage der Gott," bringt es Koskinen auf den Punkt.

Jari Tamminen

Eine Ausstellung HARRO! im Kunstmuseum von Turku geht bis zum 9.9.07. Die Ausstellung veranschaulicht die Werke von Harro Koskinen aus einer Zeit von über 40 Jahren

31
Jul
2007

Sich erstmal darüber klarwerden, was man wirklich will

Aktivisten von heute sind in verschiedenerlei Gruppen angesiedelt

(ein Bericht der finnischen Nachrichtenagentur STT vom 7.8.2006, übersetzt aus dem Finnischen)

Aktivisten stellen in der heutigen Zeit eine besonders heterogene Truppe vor. Die Aktivisten des neuen Jahrtausends verschreiben sich nicht mehr nur einer Idee. Sie können zum Beispiel gleichzeitig mit dem linken sowie mit dem rechten Lager sich identifiziert haben, sagt ein Forscher der Jugenduntersuchungsgesellschaft, Mikko Salasuo.

Laut Salasuo sei diese durchwachsene Durchsetzung der Ziele dafür verantwortlich zu machen, daß aus einer Bewegung für eine bestimmte Sache sich keine extensivere Protestbewegung entwickeln könne. Ein erweitertes politisches Programm könnte 90 Prozent wiederum dazu bringen, aus der Bewegung auszuscheiden.

Salasuo sagt, daß es heutzutage eine Mode sei, kritisch aufzutreten. Andererseits gäbe es außerhalb des Internets kein Aktivwerden mehr.

26
Jul
2007

Und wieder ging es letztendlich nur ums verteufelte Geld

Durch eine Idee ermordet worden

Am 6.1. wurde in Dhaka ein Aktivist der Bangladesh Chatra League (Studentenflügel der Opposition) erstochen. Fünf Aktivisten der Jatiyatabadi Chatra Dal (Studentenflügel der vorherrschenden Partei) waren am Morgen um ca. 10 Uhr 30 auf dem Campus über Akbar Sultan, 18, einen Studenten des MC College im 2.Jahr, hergefallen und hatten auf denselben in der Magengegend und an den Beinen eingestochen. Akbar wurde in das Sylhet MAG Osmani Medical College Hospital verbracht, wo er abends um 8 Uhr seinen Wunden erlag. Die Bangladesh Chatra League forderte gestern nach der sofortigen Verhaftung der Killer von Akbar Sultan, Vize-Präsident der Studentenabteilung der Sylhet College Verwaltung, und daß jenen der Prozeß gemacht wird.
-Aus der Zeitung The Daily Star, dem 9.1.2003

Wieder ein toter Junge, der durch ein Idee von Demokratie getötet wurde.
Und die westlichen Spender werden ihn auf BBC nicht erwähnen.
Eine freie und faire Wahl, das sind gute Nachrichten.
Aber seine Geschichte wird niemanden interessieren.
Mit dreizehn wurden ihm erstmals Waffen zugedrückt, mit vierzehn begann er, die Ränge zu durchlaufen, bis er endlich fiel, mißbraucht und weggeworfen.
Mißbraucht von den Parteien, den Helfern, den Intellektuellen, hier wie im Ausland, den NGOs...
Alle drehten ihm das Messer zu, da Karrieren und Bargeld auf dem Spiele standen. Und was wäre wohl aus ihm geworden, hätten ihn multinationale Interessen allein mit seinen Enkeln sterben lassen?

(ein Gedicht von Iftekhar Sayeed)
_____________________________
Sent from my phone using flurry - Get free mobile email and news at: http://www.flurry.com

25
Jul
2007

Bürgerrechtler und Aktivist mit Zivilcourage

John F. Kennedy - Worte der Anerkennung

Der 35. Präsident der Vereinigten Staaten
Ein Mann von Würde
Ein Mann von Mut
Bis auf den heutigen Tag

Sein Boot PT war gerammt worden, und es versank 1940
Trotz schweren Verwundungen
Geleitete er die Überlebenden durch gefährliche Gewässer in Sicherheit

Ein Bürgerrechtler und Aktivist
Gewann den Pulitzer Preis
Für Vorbildhaftigkeit in Zivilcourage

Um etwas in Amerika in Bewegung zu bringen
Sprach er folgende Worte
"Frage nicht danach, was
Dein Land für dich tun kann - frage danach
Was du für dein Land tun kannst"
Ein Mann mit Moralbegriffen
Tat genau das, was das Recht gebot

Rief nach gleichen Rechten für die Menschen
Versuchte Fidel Castro zu stürzen
Baute die militärische Macht aus
Neue Errungenschaften im Weltall
Er gebot allen bedenklichen Waffensystemen Einhalt
Während die Welt am Rande eines neuen Krieges vor sich hin bebte
Verlangsamte er den Rüstungswettlauf zwischen Kuba und Moskau
Ließ es 1963 zu einem Vertrag kommen, der die Testversuche stoppte
Gab seinem Verwaltungsapparat
Neue Hoffnung durch sein Engagement
Er richtete etwas Entschiedenes aus

In seinem Tod wird er von uns
Nicht vergessen werden
Wir erinnern uns bis auf den heutigen Tag
An das, was er für uns alle tat

Ein Mann unter vielen, der sagte, was er dachte und der auch gehört wurde

(ein Gedicht der Amerikanerin Leah Ross, in einer Übersetzung ins Deutsche)
_____________________________
Sent from my phone using flurry - Get free mobile email and news at: http://www.flurry.com

Ein Aktivist, genau so einer, wie ihn die Welt braucht

Ballade an John Lennon

Du hast dich wirklich schwer ins Zeug gelegt, die Welt zu verändern.
Du hast dein bestes getan, um an die Welt in deinen Liedern eine Botschaft zu richten.

Du warst ein Aktivist,
So einer, wie ihn die Welt brauchte.
Ich glaube, daß die Welt auf dich nur nicht vorbereitet war.

Jedoch hast du hart daran gearbeitet, trotzdem deine Botschaft an den Mann zu bringen,
Da du tief in deinem Herzen daran glaubtest, daß sie eine hinreichende wäre.

Die Welt war schon eine ganze Zeitlang dabei, in ihre Teilstücke zu verfallen.
Du hast dich richtig dafür stark gemacht, daß die Welt wieder näher in sich zusammenrückt.

Zunächst waren deine Anstrengungen noch von keinem Erfolg gekrönt,
Sodaß du nicht lockerließest, es weiterhin darauf ankommen zu lassen.

Und du warst von einer unglaublichen Ausdauer beseelt.
Und in deiner Überzeugung warst du dir sicher, daß du deine Ziele am Ende irgendwie erreichen würdest.

Dir war klar, daß die Welt Frieden braucht.
Du hast als ein Wegbereiter des Friedens gearbeitet.
Du warst regelrecht darauf versessen, die Welt mit den Menschen auszusöhnen.

Die Leute verstanden dich nur nicht.

26 Jahre hernach leben all die Botschaften, die in den von dir komponierten Liedern zu stehen kamen, auf immer weiter.

(ein Gedicht des Brasilianers Aldo Kraas, in einer stiladaptierten Prosaübersetzung ins Deutsche)
_____________________________
Sent from my phone using flurry - Get free mobile email and news at: http://www.flurry.com

Ein gesunder Bürgeraktivismus bringt die Dinge in Bewegung, die eine bessere Welt erstehen lassen

Verändere die Welt!

(ein Beitrag aus dem Heft vom Juni 2007 des finnischen Untergrund-Blattes Voima, übersetzt aus dem Finnischen)

Nach Anschauung von einigen ist jedem seine eigene Welt gegeben, die
ganz aus eigenen Stücken heraus verändert werden kann. Müßig, sich um
eine andere zu kümmern. Oder wenn man es schon tun muß, so soll sich die
Welt draußen nach seiner inneren richten. Solche, die mehr politisch
ausgerichtet sind, denken hingegen, daß man die Welt verändern kann und
soll, indem man wählt oder selber in Vertrauenspositionen geht. Laut
ihnen sind der Menschen persönliche Erfahrungen der Existenz Ergebnisse der
Produktionsverhältnisse der Gesellschaft, und nichts anderes.

Andere wiederum, die die Welt aus dem Blickwinkel der Wirtschaft
betrachten, denken ihrerseits, daß sich die Welt verändert, indem investiert
und konsumiert wird. Man entscheidet sich für den Konsum von bestimmten
Gütern und für Investitionen, wobei man den eigenen Vorteil maximiert,
woraus sich in der Nebenfolge das Gemeinwohl in Form von
Produktionseffizienz, Arbeitsplätzen und einer Fülle von Waren und Dienstleistungen
ergibt. Für den Staat besteht höchstens Bedarf in dessen Rolle als
Schiedsrichter oder Nachtwächter.

Und wie steht es um die sogenannten Aktivisten? Diese möchten die Welt
gerne verändern, die Politik der Parteien scheint ihnen aber nicht zu
greifen, der Staat macht ihnen einen korrupten Eindruck, die
Unternehmerwelt empfinden sie als blind gegenüber der Gesellschaft und die Macht
des Verbrauchers am Rande der Spielwiesen des Supermarkts sehen sie als
oberflächlich-nichtig an. Deshalb versucht der Aktivist, die Politik an
die Wurzeln zurückzuführen: er läßt sie zu einer Ambition des
Individuums werden, durch schieres Diskutieren auf die Anschauungen der anderen
Individuen einen Einfluß zu nehmen.

In einem gewissen Sinne hat der Aktivist gar keine Macht. Er kann die
Zielrichtung, wohin die Gesellschaft sich aufmacht, nicht durch Geld
anschaffen gehen, auch nicht durch ein Gesetz verordnen. Trotzdem verfügt
er über eine sanfte Macht, denn die Erfahrensweise der Existenz, die
Sichtweise und die Meinungen verändern sich immer zuerst - sogar ein
Marxist, der immerzu von der Unabwendbarkeit äußerer Fakten ansonsten
faselt, denkt, daß eine Befreiung des Proletariats mit einer Veränderung des
Bewußtseins einhergehen kann. Erst muß einmal das Denken der Menschen
in Bewegung geraten und durch die Köpfe ein Ruck gegangen sein, bevor
es in der Praxis zu einem Handeln kommen kann, Verträge abgeschlossen
und die Buchstaben des Gesetzes neu geformt werden.

Dem Aktivismus kommt durchaus eine gewisse Bedeutung zu - dieser
Anschauung war auch der Betreiber eines Werbebüros, der viel auf Aktivisten
und Konsumenten hält - weniger auf Normalbürger. Als ich mit ihm über
die Bedeutung des Staates debattierte, fragte er: "Wenn ein Mensch als
Verbraucher nicht fähig ist, sich richtig zu entscheiden, wie kann er
dann beim Wählen die richtige Entscheidung treffen?"

Ich machte einen Versuch, darauf zu antworten: "Beim Einkaufen ist der
Mensch in der Rolle des Verbrauchers, beim Wählen in der des
Staatsbürgers. Die erstere ist von ihrem Ausgangspunkt eine eigensinnigere Rolle,
in ihr ist der Mensch in erster Linie um seinen eigenen Vorteil
bemüht, während andererseits in der letzteren er einen Abstand zum
unmittelbaren eigenen Vorteil wahrt und es ihm so möglich ist, sich für das
Allgemeinwohl stark zu machen."

Anders herum gesagt: Der Mensch findet es als schwer, aus eigener
Initiative heraus auf sein privates Autofahren zu verzichten, obwohl es ihm
bewußt ist, daß dasselbige für Natur und Wohlbefinden der Menschen ein
destruktives Handeln darstellt. Der Grund, um vom moralischen
Standpunkt her ein gutes Gewissen zu haben, und das Wissen darum, daß es nicht
nur der Natur, sondern auch der Spezies Mensch auf die lange Sicht von
1000 Jahren gutes tut, sorgen allein für keinen starken Anreiz.

Viel leichter fällt es da dem Menschen, jemanden in einen Ausschuß, in
die Volksvertretung, in das EU-Parlament hineinzuwählen, um Steuern für
die Schadensaufkommen zu verordnen, und die Städteplanung in eine
solche Richtung zu lenken, die alle Bürger dazu zwingt oder dazu verleitet,
die Autofahrerei zu verringern
- in eine Richtung also, die die
uneigennützigen, vernünftigen Resolutionen, mit den nächsten 1000 Jahren im
Blickwinkel, hier und jetzt leicht fallen und auch vom eigenen
Standpunkt her als lohnend erscheinen lässt.

Auf den Aktivisten und den aufgeweckten Verbraucher sollte man jedoch
nicht allzusehr zählen, denn zwischen dem guten Willen und guten Taten
klafft stets ein gewaltiger Abgrund. Sich etwas nur bewußt zu machen,
reicht nicht aus.

Die Welt wird sich nicht dadurch verändern, daß die Menschen angefangen
haben, das, was in ihr vorherrscht und das, was mit ihr möglich wäre,
mit anderen Augen zu betrachten. Oft bedarf es eines Anreizes oder
eines Zwanges, um den Menschen dazu zu bringen, über den Abgrund
hinwegzuspringen. Oft muß der Zwang von außen her kommen, Selbstdisziplin reicht
nur selten aus. Aus diesem Grunde ist ein Staatsapparat, der Beschlüsse
und Gesetze verfasst, die einen jeden Bürger binden, unersetzbar. Der
Staat ist das gemeinsame Vehikel der Menschen, um in der Gruppe klüger
beraten zu sein als es der Einzelne allein sein könnte.

Teemu Mäki
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

Bayern3 Radio hören

Melden auch Sie sich zum Thema zu Wort, lieber Leser!

Du bist nicht angemeldet.

Abbild von natürlicher Unbeschwertheit?

Anneli-Auer

Gern gelesene Beiträge dieses elektronischen Magazins

Kisah Sex Nyata | Cerita...
Cerita Dewasa, Cerita Sex, Cerita Mesum, Cerita Bokep,...
Cerita Dewasa (Gast) - 21. Okt, 16:19
Very nice blog, it contains...
Very nice blog, it contains lot of informations. Articles...
Cerita Sex (Gast) - 14. Okt, 15:17
Prediksi Togel | Bocoran...
Prediksi Togel Hari Ini | Keluaran Angka Jitu | Ramalan...
Togel Hari Ini (Gast) - 14. Okt, 15:13
Seine Pappenheimer kennenlernen,...
Hier der Link zur Geschichte von Pentti Haanpää http://libidopter.twoday.n et/stories/5533136/ Geste rn...
libidopter - 3. Okt, 13:26
Sternschnuppen verwirrter...
Vorgeschichte zum Artikel: Im Frühsommer 1975 war...
libidopter - 3. Okt, 13:07
Anneli Auer IS FREE FINALLY...
In the Finnish murder case of Anneli Auer who is suspected...
libidopter - 1. Sep, 22:30
Founder and abbot of...
Dr Choje Akong Rinpoche, the founder and abbot of the...
libidopter - 9. Okt, 17:26
Most tragically misinterpteted...
"This is a story that recently unfolded: While meeting...
libidopter - 17. Sep, 17:28

Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

Suche

 

* * *

"Nachrichten allein bedeuten gar nichts. Man braucht Autoren, die sie deuten können." — Helmut Schmidt

Wie lange sind wir schon mit dabei?

Online seit 6961 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

Ein Paradies auf Erden kann es geben

aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!