26
Aug
2007

Irren ist menschlich, während es bestimmt nichts unmenschliches ist, das Geld irgendwann endlich ganz aus der Welt zu schaffen

Kunstauszeichnung für den falschen Peter

(ein Artikel aus der Sparte Neueste Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 24.8.2007, übersetzt aus dem Finnischen)

In Ungarn ereignete sich ein recht beschämender Irrtum. Am letzten Montag sollte dem Filmregisseur Peter Forgacs die Medaille der Film- und Theaterbranche zugebilligt werden. Anstelle von jenem war aber der Schauspieler und Theaterintendant Peter Forgacs eingeladen worden, um die Anerkennung entgegenzunehmen. Dem Namensvetter des Filmregisseurs ging es erst dann auf, daß es sich um eine Verwechslung handelte, als Ungarns Minister für kulturelle Angelegenheiten schon die Beglückwünschungsansprache hielt und den Ausgezeichneten aufrief, die Medaille sich holen zu gehen. Das Ministerium fürs Kulturelle machte späterhin bekannt, daß der Irrtum von einem fehlerhaft arbeitenden Computer herrührte. Der Filmregisseur Forgacs wußte nicht, daß er ausgezeichnet würde. Er bekam seine Medaille zu einem späteren Zeitpunkt.

21
Aug
2007

Wer in der Lage ist, Regulative für Tiere aufzustellen, sollte auch in der Lage sein, ein System des Haushaltens, das nicht auf Geld basiert, zu errichten

Bärenjagdsaison in Finnland wieder mal angesagt

Vom heutigen Tag an bis Ende Oktober ist es in Finnland, wie alljährlich gehandhabt, wiederum gestattet, auf die Bärenjagd zu gehen. Der Bär ist in Finnland ein sogenanntes beruhigtes Wild, auf das also nur zu einer bestimmten Zeit und auch dann nur solange, bis eine Höchstzahl von erlegten Tieren erreicht ist, die für heuer auf 79 festgelegt wurde, Jagd gemacht werden darf. Laut Schätzungen leben in ganz Finnland um die 1000 Bären.

Auch die Jagd auf Wildenten wurde gestern, traditionell um Punkt 12 Uhr mittags, für eröffnet erklärt. Letztere ist bis zum Ende des Jahres genehmigt. Deren Beute beläuft sich während der Saison in einem Jahr auf ungefähr eine halbe Million von abgeschossenen Vögeln.

(aus den allerneuesten Nachrichten der Turun Sanomat vom 20.8.2007)

20
Aug
2007

Wenn's auch bei einem ersten Versuch eines Käufers, im Zusammenhang mit einem Handel Geld als solches mal auszuschalten, bei einer Farce lediglich bliebe, die dafür aber von hehren zwischenmenschlichen Absichten getragen wäre, hätte so ein Versuch durchaus als ein höchst willkommenes, da lauteres und explosives Mittel zu gelten

Das Publikum stimmt für die Richtung der ganzen Farce ab

(aus der Sparte Neueste Nachrichten der Zeitung Turun Sanomat vom 20.8.2007, übersetzt aus dem Finnischen)

Das Theater der Arbeitenden Bevölkerung von Tampere bringt zu Ende August eine interaktive Farce auf die Bühne, die in Finnland und sogar weltweit laut deren Machern die erste ihrer Art ist. Die Farce Total verrücktes Hotel wird sich genau in eine solche Richtung und mit solchen Rollenfiguren besetzt entfalten, als wie deren Zuschauer es durch ihre eigene Wahl beschliessen. An Schauspielern sind eigentlich nur derer zehn mit von der Partie, aber mögliche Rollenfiguren gibt es für dieselben um die hundert, erzählt Theaterintendant Riku Suokas, einer der Drehbuchschreiber der Farce. Näher läßt er wissen, daß es sich nicht um Improvisationen handelt, sondern um ein fertiggeschriebenes Schauspielstück, das verschieden mögliche Verläufe offeriert.

19
Aug
2007

Wie lange soll das mit dieser Geld-Ungerechtigkeit in der Welt noch so weitergehen, wo es doch ganz in der Hand der Menschen selbst liegt, alles, aber auch wirklich alles, ganz anders zu gestalten - eine Welt so ganz ohne Geld !?!

Wenn das Geld nicht ausreicht

(ein Artikel aus dem Sonntags-Special vom 19.8.2007 der südfinnischen Zeitung Turun Sanomat, übersetzt aus dem Finnischen)

Es besteht die falsche Vorstellung, daß es in Finnland keine Armen gäbe, schreibt Dozent Ilkka Taipale in seinem Vorwort zum Buch Erfahrungen mit der Armut im Alltag, für das er eine Ansammlung von Aufsätzen, die von Armut berichten, zusammengetragen hat.

Die Armutsgrenze beläuft sich in Finnland auf 700-750 Euro im Monat. Es gibt dort 600'000 Menschen, die unterhalb davon leben. Ein Viertel von diesen hat monatlich weniger als €500. Damit kommt man nicht zuschuß.

Wie können diese damit auskommen?


Klopapier zu haben, wenn auch vom billigsten; wie schön es doch ist, auf den Topf zu gehen und seine Notdurft zu verrichten, und einen Stoß sauberes, feinporiges Klopapier in seine Hand ziehen und die Stellen sauber wischen zu können... ein großartig herrliches Gefühl, das sagt: "Ich besitze Klopapier!"

Seija, 46


Es gibt verschiedenerlei Methoden. Ein Mal zum Beispiel ging ich zu einem Stelldichein hin, da der Mann versprochen hatte, mich auf ein Essen einzuladen. Ich war auch auf Gratis-Veranstaltungen, wo Zeugs verteilt wurde, das ich später im Second-Hand-Laden verscheuern konnte. Einmal nahm ich an einer Vorführung für Urlaubsreisen teil, da, wenn man da hinging, als Belohnung ein Geschenkkärtchen winkte.

Frau, 35


Vor kurzem erst wurde unsere Arbeit und das Unternehmen zu Grabe getragen. Wir hatten in der Angelegenheit nichts zu melden gehabt. Es passierte einfach, wie in einem Albtraum. Keiner wurde angehört. Die Zinsen waren bis zum Himmel hochgeschraubt worden und der Werteverfall hat uns alle über Nacht gleich einer vernichtenden Sturzwelle mit fortgerissen. Das spülte uns mit einem Schlag übel unter die Null-Grenze und stellte uns einem Schuldenregulierungsplan anheim, der über fünf Jahre läuft. Die, die hätten helfen können, sowie der Krisenbeistand schwiegen sich aus.

Brummeise, 61


Armut hat etwas erniedrigendes an sich, was ich zu spüren bekomme, wenn ich den dritten Sommer schon in den gleichen Kleidern zum Sippschaftsfest gehe, wenn ich bei meiner Arbeit auch gerade mal eine einzige Kleiderausstaffierung im Gebrauch habe, wenn ich die Kinder in durchgewetzten Hosen zur Schule schicken muß. Frustierend ist es, daß das Kind keine gescheiten Ski hat und die Sohle von den alten Skischuhen gleich am ersten Ski-Fahrt-Tag durchbricht.

Maija Varjo, 42


Vor ein paar Jahren bekam ich einen Fernseher geschenkt. Damit stellte sich die Furcht vor den Fernsehgebühren ein. Telefonanrufe mache ich nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Lebensmittel kaufe ich mir von den Sonderangeboten in den Läden. Ans Essen stelle ich keine Ansprüche, jedoch wirkt sich meine Lebensmittelallergie nachteilig auf meinen Geldhaushalt aus. Einmal in der Woche lege ich einen Müsli-Tag ein, an zwei Tagen esse ich Linseneintopf, an zwei weiteren gemischte Suppen. Das weitere deichsle ich mir irgendwie zurecht. Augenarzt, Hautarzt, Gynäkologe, eine neue Matratze, Reparaturarbeiten am Haus, Geschenke, Gymnastiksaal, das alles sind Dinge, die nicht mehr drin sind.

Nach Art der Welt lebend, 59


Am meisten leide ich unter der Mittellosigkeit deswegen, da so und so viele Menschen mich beleidigend behandeln. Und das nur deshalb, weil ich der sogenannten unteren Gesellschaftsschicht angehöre.

Ein Herzen in der Dunkelheit, 22


Ungefähr ein Jahr, nachdem ich arbeitslos geworden war, wurde die Wohnungsbehilfe meinem ehemaligen Verdienst angeglichen. Schnell hatte ich auch herausgefunden, wie man auf dem Sozialamt eine Unterstützung beantragt. Trotzalledem lebten wir die ganze Woche über von einem Großmütterchen-Taschengeld von 50 Finnmark. Suppe mit Würstchen und deren Tunke war die meiste Zeit auf unserm Speiseplan, beides aus einer Dose HK angefertigt, der blauen. Aus dem, was von den Müsli übriggeblieben war, backte ich Semmel, und die Krümel vom Sauerteig-Brot verkochte ich zu einem Roggenmehlbrei, aufgemischt mit Beeren. Es ist etwa wahres dran, daß Armut einen dick macht, da die billigsten Lebensmittel reichlich Kohlenhydrate und auch Fett enthalten. Es tat einem leid, wenn das Kind im Winter bei Frost im leichten Overall und in zerschlissenen Turnschuhen zur Schule ging.

Der Fluch der Generationen, 61


Mein Bankkonto weist ein Plus von 18 Euro aus, das jüngere unserer Kinder hat von der Kindeszulage her noch 65 Euro stehen für den Kauf von Schuhen und Kleidern, und unser Gymnasiast, dessen Kinderzulage im März auslief, hat 17 Euro auf seinem Konto stehen. Meine Arbeitslosenunterstützung von der Kasse ist um eine Woche verspätet. Die Nummer des Diensthabenden gibt nicht an. Das Geld für Essen, auf das ich wartete, ist bis zum Wochenende noch nicht eingetroffen. Eines der Kinder fährt im Bus zu einem Vetter, wo es ein paar Tage von den Sommerferien verbringen darf. Unsern Teenie versuche ich bei meinem Bruder unterzubringen, wo er mit gleicher Fahrgelegenheit zu seiner Arbeit auf dem Land, wo er das Gras mäht, mitkommen kann. Die Gemeinde gibt von ihrem Hungerhilfeprojekt einige von den harten Keksen ab. Wenn man diese im Tee aufweicht, bleibt auch jemand mit schlechten Zähnen am Leben. Wenn die Kinder nicht zuhause sind, reicht das aus. Nur bei einer Rechnung ist es zum Fälligkeitsstichtag gekommen. Bin ich also gut ausgekommen?

Ein Gefallener, 50


Das Recycling funktioniert hier in der Gegend, wo wir wohnen, sehr effizient. Wenn jemand, der fortzieht, zum Beispiel irgend ein Stück Möbel aussetzt, schauen wir es genau an, so wie das auch die Nachbarn tun, ob jener Stuhl oder jenes Sofa oder Regal für uns einen Nutzen brächte. Und wie verwöhnen wir uns gegenseitig? Indem, wir zusammenhalten und uns aneinander schmiegen.

Marko From, 39

17
Aug
2007

Schritt um Schritt vorwärts wieder guten Zeiten auf Erden entgegen

Wo du den Weg nicht weißt, folg' einem Führer du;
doch, ob der Führer auch den Weg weiß, siehe zu!

Wer sucht, der findet. Ja! Nur der nicht, wer erblindet
an Orten sucht, wo sich nicht das Gesuchte findet.

Not ist die Waage, die des Freundes Wert erklärt,
Not ist der Prüfstein auch von deinem eignen Wert.

Zwar ist Vollkommenheit ein Ziel, das stets entweicht,
doch soll es auch erstrebt nur werden, nicht erreicht.

Lern' auf die Augen tun, wenn nichts dir soll mißglücken;
und wenn dir was mißfällt, lern' eines zuzudrücken.

So möcht' ich leben, daß ich hätte, wenn ich scheide,
gelebet mir zu Lust, und andern nicht zuleide.

Selbst um ein Wort hervorzubringen, muß die Zunge
sich regen; willst du was vollbringen, reg dich, Junge!

In diesem Garten hatt' ich auch einmal mein Nest;
ich bin beim Fasten nun, die andern sind beim Fest.

Wohl ein mit Sicherheit vorwärts getaner Schritt
ist ihrer zweie wert, wobei man rückwärts glitt.

Wie Wind im Käfig, wie Wasser in dem Siebe,
ist guter Rat im Ohr der Torheit und der Liebe.

Wenn dir des Schicksals Hand will fallen in die Zügel,
wird dein arabischer Hengst ein Esel unterm Bügel.

Kein Reiter hat ein Schild vor des Geschickes Pfeilen;
dem du enteilen willst, das wirst du nur ereilen.

Du fragst, wie auf den Baum der Apfel sei gekommen?
Ein andrer hat indes ihn schweigend abgenommen.

Verschieb' nicht, was du heute besorgen sollst, auf morgen,
denn morgen findet sich was Neues zu besorgen.

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16
Aug
2007

Keiner fühlt mehr so recht, worum's eigentlich gehen soll bei dem ganzen Klamauk - warum sich nicht fürs Geldabschaffen denn einmal engagieren, gerade als Musiker?

Ein Musical, das vom Idol-Wettsingen inspiriert ist, wurde zum Flop

(ein Artikel aus der Sparte Zeitgemäßes der finnischen Zeitung Turun Sanomat, vom 15.8.2007, übersetzt aus dem Finnischen)

Einem Musical, das von dem Singwettbewerb American Idol inspiriert ist, erging es auf dem Broadway traurig. Nur ein Tag nachdem damit begonnen worden war, das Musical aufzuführen, wurde beschlossen, es gleich wieder abzusetzen.

Das Idol-Musical war in der Werbung als "satirische Musikkomödie, die sich mit fanatischen und an irrigen Vorstellungen leidenden Fans eines Fernsehprogramms befasst" beschrieben worden. Es kam gerade ein Mal dazu, daß das Idol-Musical am Broadway vorgetragen wurde, jedoch davor in 47 Vorabaufführungen.

Der Produzent Todd Ellis sagte, er habe beschlossen, die Aufführung des Musicals wegen des schlecht verlaufenden Ticket-Verkaufs, wegen wenig positiver Resonanz und wegen finanzieller Schwierigkeiten einzustellen.

Die ganze Truppe der auftretenden Schauspieler war auf einmal ohne weiteren Grund auch schon durch eine neue ausgetauscht worden.

...mißt man es nun in Geld oder in der Wertschätzung des Mannes auf der Straße...

Der Idols-Streich des Jahrhunderts

(ein Beitrag aus dem Sonntags-Special der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.8.2007, übersetzt aus dem Finnischen)

Der nun bereits 30 Jahre vermoderte Elvis Presley hat als Kulturphänomen weitaus mehr als ein Kind der Neuzeit zu gelten als dies die Nachwelt von Heute im allgemeinen wahrhaben will. Stand er doch in vieler Hinsicht eher den neuzeitigen Idols-Stars des Fernsehens nahe als diesen Blues- und Countrysängern, von denen er selber beeindruckt war und sein Repertoire schöpfte. Elvis lenkte die Aufmerksamkeit seiner ersten Platten-Firma mit sehr modernen Mitteln auf sich. Als 18-jähriger machte er sich daran, zwei Schallplatten ganz im Eigenverlag herauszubringen, Demos würde man heute dazu sagen.

Da der erwünschte Erfolg ausblieb, setzte der Jugendliche seine Promo-Arbeit fort, indem er am Empfangstisch der Firma herumhing. Der makellose Landjunge des Mythos war in Wirklichkeit ein scheuer, jedoch sehr zielstrebiger Narzist.

Als es sich im Sommer 1954 dann ergab, daß Elvis endlich Schallplatten aufnehmen durfte, war er ein ausgesprochener Laienmusiker, so wie man sich einen solchen gerade vorstellen kann. Er war noch nie irgendwo gegen eine Gage aufgetreten. Er hatte noch nie irgendeiner Musikervereinigung angehört.

Dem absonderlichen Mamasöhnchen entging all das normale Training, das den meisten der anderen Musikkünstler Erfahrungen über Jahre bei verschiedenen Kellerbands und als Sänger in irgendwelchen Schuppen eingebracht hatten.

Elvis in seinen Zwanzigern war eher so etwas wie ein Karaoke-Star, der seine Augenblicke hatte, in denen er glänzte, wie wenn auf Schulfesten oder wenn er während der Pause eines Solisten auf die Bühne kletterte.

Jedoch hatte er im Frühjahr 1954 bei einer Band von Musikern, deren Boss aus seinem Ort kam, angeheuert, wo er aber dann beim Probesingen durchfiel. Wenn man Presleys vor dem Jahr 1955 aufgenommenen Balladen sich angehört hat, weiß man auch warum.

Von solch schwächlichem Hintergrund herkommend wäre es noch fünf Jahre davor so gut wie unmöglich gewesen, überhaupt je an Größe zu gewinnen. Die Herstellung einer Platte, die zum Schallen gebracht werden soll, erforderte im Zeitalter der Technik des direkten Aufstanzens ein professionelles Können aus Eisen und Stahl, denn sowohl Solist wie auch Begleitmusiker waren gehalten, sogleich alles richtig zu machen. Es wurden im allgemeinen nur zwei Abzüge von den Aufnahmen vorgenommen, die weitere wovon auch nur für den Fall, daß bei der ersten irgendwas mit der Technik nicht hingehaut hätte.

Eine Erleichterung hatte das im Nazi-Deutschland entwickelte Magnetband mit sich gebracht. Für länger hatten dieses bereits die Gestapo und die Radiostationen der Achselmächte - wie auch Yle, die Rundfunkanstalt Finnlands - im Gebrauch gehabt, aber erst nach dem Kriege breitete sich die Technik wirklich im Westen aus. Tonbandgeräte kamen in die Plattenfirmen Ende der 1940er, Anfang der 1950er.

Das Tonband bot die Möglichkeit, soviele Abzüge aufzunehmen, wie nur gewünscht wurde, sowie gegebenenfalls diese miteinander zu kombinieren. Ein solcher Verschnitt findet sich zum Beispiel auf Elvisens bei seiner ersten Tonbandaufnahmegelegenheit aufgezeichnetem I Love You Because.

Als Stückwerk zusammengesetzt wurden im Laufe der 1950er Jahre noch weitere 14 Stücke, wie Money Honey, Too Much und Big Hunk of Love.

Elvis nahm in seinen jüngeren Jahren meistens so um die zehn Abzüge für ein Stück auf. Für Hound Dog bedurfte es derer einunddreißig.

Das Tonband bot aber auch die Möglichkeit zu kleinen Kunstgriffen, wie dem elektronischen Echo. Dies war denn auch das Markenzeichen von Presleys ersten Aufnahmen und von der ganzen Firma Sun unter der Leitung von Sam Phillips, mittels welchem man es auch kunstvoll vertuschen konnte, daß ein Sänger an Begleitmusikern nicht mehrere als derer zweien hatte.

Für die späterhin entwickelte Zweifach-Ton-Bandaufnahme, also das zum Beispiel von den Beatles gern eingestreute Singen im Duett mit sich selbst, hätte Presleys Stimme, war sie erst mal über die anfängliche Zögerlichkeit hinausgekommen, gar keine Verwendung gehabt.

Die Technik bot Chancen - aber nicht allzu viele. Es bleibt ein großes Mysterium, wie schnell der gerade flügge Gewordene im Gleitflug davonschweben konnte. Offensichtlich hatte er eine Begabung dafür, dazuzulernen, und die Schule, die er durchlief, war eine harte.

Seine Gruppe von Musikern, noch verblüfft darüber, angehimmelt zu werden, sah sich plötzlich veranlasst, nachdem ihre ersten Schallplatten herausgekommen waren, in Parkkonzerten aufzuspielen, obwohl ihr Programm gerade mal aus zwei Stücken bestand. Die A- und die B-Seite der Single wurde also auf Wunsch des begeisterten Publikums zigmal nacheinander heruntergeleiert.

Damit hatte eine pausenlose Plackerei ihren Anfang genommen, die sich über anderthalb Jahre erstrecken sollte. Elvis Presley & The Blue Moon Boys unternahmen bis Ende des Jahres 1954 über 50 Auftritte, also im Durchschnitt pro Woche zwei.

Im Jahr darauf waren es derer schon 250 - über ein Gebiet von 16 Unionsstaaten verteilt. Das Tourneenareal, mehr als acht mal so groß wie ganz Finnland, reichte von der Ufo-Stadt Roswell in Neu-Mexiko bis an die Atlantische Küste, von Floridas Spitze bis zu den Großen Seen. Im europäischen Rahmen bedeutete dies eine Strecke von der Normandie bis nach Moskau, und von Kopenhagen bis nach Rom.

Die Band klapperte die Strecken in ihrem privaten Wagen ab, den ein jeder von ihnen reihum mal steuerte. Unterwegs wurde aus dem Knaben, der den Fittichen des elterlichen Zuhause entronnen war, bald ein selbstsicherer und routinierter Stilkünstler. Die Gruppe wurde eng zusammengeschweisst, kam aber auch mit allen möglichen Lastern in Berührung während des Lebens auf Achse.

Nur selten, daß durch ihren Fleiß allein eine Tanzmusikergruppe zu Weltruhm gelangt. Elvis haben nach Machart der Idols-Stars das Radio und das Fernsehen in die Lüfte gehoben.

Hatte er doch das Glück, nur ein paar Monate nach Erscheinen seiner ersten Single-Platte schon bei der Grand Ole Opry mit dabei sein zu dürfen, also bei der aus dem gleichnamigen Konzerthaus in Nashville wöchentlich direktübertragenen Radioshow. Die Hochburg der Country-Musik konnte den Stil von Elvis nicht sonderlich leiden, der ganze Süden hörte aber mit zu.

Etwas über einen Monat später ließ ein Wettbewerbsherausforderer der OpryShow Elvis in der Sendung Louisiana Hayride, gesendet von Shreveport in Louisiana aus, auftreten. Aus dem einmaligen Auftritt wurde bald eine feste Einrichtung. Diese Sendung war einmal wöchentlich in 28 Unionsstaaten zu hören.

Im Sommer und Herbst 1955 konnte Presley bereits zwei Platten auf der Bestseller-Liste der Country-Top-10 landen, die zweite davon gar auf Platz Eins.

Während es das Radio war, das Presley in den Südstaaten bekannt gemacht hatte, so kam es erst durchs Fernsehen, daß man mit seinem Namen auf dem ganzen Staatsgebiet vertraut wurde.

Ein neuer, hartgesottenerer Manager, Tom Parker, hatte ihm einen Kontrakt beschafft mit der zu den größten der Welt zählenden Plattenfirma RCA. Wie ein Geschenk des Himmels kam ein speziell für Presley geschriebenes neues Stück dazu hergeflogen, Heartbreak Hotel.

Im Januar 1956 fügte sich alles eins ins andere. Elvis nahm flugs eine Single auf und kam gleich mit dazu ins Fernsehen, um für dieselbe die Werbetrommel zu rühren.

Im vorhinein waren für ihn vier nacheinander stattfindende Fernsehauftritte reserviert. Als seine Single im März zum Renner Nr.1 wurde, gab es weitere Zusagen. Presley war während des einen Jahres 12 mal in überm ganzen Staatsgebiet ausgestrahlten Fernsehsendungen zu sehen gewesen, die letzten davon echte Zuschauerfavorite, moderiert von einem Ed Sullivan.

Das reichte aus. Spätestens von Herbst ab hatten die TV-Kanäle durch ihren Elvis mehr zu gewinnen als Elvis selber, und Manager Parker duldete keine Seitenflügeltummler.

Auf der Leiter zu den Sternen gab es nur noch eine letzte Stufe, die zu erklimmen war, Hollywood.

Der Film hatte als Unterhaltungsform die ganze erste Hälfte des vorigen Jahrhunderts beherrscht, mißt man es nun in Geld oder in der Wertschätzung des Mannes auf der Straße.

Die Schallplattenbranche war seit dem wirtschaftlichen Niedergang in den 30er Jahren etwas dahingesiecht, und niemand konnte sich vorstellen, zu was für einem Milliardengeschäft sie sich im Zeitalter der breiten Altersklassen noch anschicken würde. Es war also nur natürlich, daß auch der König des Rocks sich danach sehnte, aus sich einen Filmstar zu machen.

Die ersten Probeaufnahmen fanden am Allerweltsnarrentag, dem ersten April 1956 statt. Summiert man seine Karriere als Hollywoods am meisten belachter Hofnarr im ganzen auf, so belief sich diese auf mehr als 15 Jahre und brachte 31 Filme und 250 Film-Musikstücke hervor.

Elvisens Konzerte wurden schon während des Jahres 1957 immer rarer und es wurde schließlich dann ganz damit aufgehört. In den Aufnahmestudios bestimmte ein mehr karrierehaftes Kalkül den Takt.

In der ersten Hälfte des Jahres 1956 kamen an einem Studiotag im Durchschnitt 2,4 Stücke zusammen. Im Herbst betrug die Anzahl 4,3 und im darauffolgenden Jahr 5,1. Die Qualität variierte, blieb im großen und ganzen aber gut.

Der Griff auf die Filme war bei den vier Filmen der 1950er noch ein relativ ehrgeiziger gewesen. Doch waren in diesen schon die Samen des Untergangs auszumachen. Es wurde mit Gewalt Musik hineingequetscht, und die Stücke wurden als Auftragsarbeit von einigen Komponisten-Teams geliefert.

Im folgenden Jahrzehnt brach das Niveau zusammen. Als Elvis im Jahre 1960 aus der Armee nach hause entlassen war, versuchte er es noch einmal mit einem Studioalbum und einem Wildwest-Film. Das ganze kam allerdings eindeutig schlechter an als es während der Zeit des Herumtollens am Strand mit den dabei produzierten Platten der Fall war.

Das Volk bekam was es zumindest zum Anfang gewollt hatte. Elvis spielte jährlich in zwei bis drei Filmen mit und nahm im Zusammenhang mit den Dreharbeiten im Akkord Musik auf. An seinem ursprünglichen Arbeitsplatz, im Aufnahmestudio, verweilte er in den Jahren 1962-64 nur noch einmal im Jahr, 1965 gleich gar nicht mehr. An Studiotagen kamen ganze 1-2 zusammen.

Die horrende Entwicklung in der Aufnahmetechnik der Stimme blieb von Elvis in der Hauptsache ungenutzt. Als er zu Ende des Jahrzehnts nochmals daran interessiert war, Musik zu schaffen, war das Studio weiterhin für ihn nur ein Ort, wo man hinging, um zu singen.

Während zum Beispiel die Beatles 1967-68 an über 80 Tagen im Jahr Aufnahmen machten, brachte es Elvis gerade mal fertig, während zweier Wochen zwei Alben herauszubringen. Das Ausfeilen war den Tontechnikern überlassen.

Elvisens wundester Punkt lag darin, daß er nicht in der Lage war, seine eigenen Kompositionen zu produzieren. Der Namen blitzt auf dem Etikett einiger Scheiben nur deshalb auf, da der Liederschreiber unter Druck genommen wurde, einen Teil seiner Rendite abzutreten.

Seine beliebtesten Aufnahmen waren die, die Elvis von anderen früher veröffentlichen Songs nachmachte. Viele dieser Stücke halten dem Vergleich mit dem ursprünglichen Titel stand, in den meisten Fällen blieben sie von vorneherein unbekannt.

Elvis hatte während der 1950er und zu Anfang der 1960er eine Zeitlang als seine Hauskomponisten zwei Spitzenteams der Branche für sich am Arbeiten, nämlich Jerry Leiber & Mike Stoller und Doc Pomus & Mort Schuman. Die wuchtigsten Namen der schweren Kaliber seiner Zeit hatten jedoch kein einziges der Stücke seines Schaffens durchgezogen.

Die Auswahl der Stücke erklärt sich durch einen bereits 1955 mit dem Musikverlagshaus Hill & Range abgeschlossenen Vertrag. Dieser stand Elvis und gleichzeitig dessen Manager bei von Hill & Range verlegten Songs eine grössere Rendite zu als bei bei anderen verlegten.

Elvis selber konnte nicht einmal Noten lesen und wählte das Material aufgrund von eigens für ihn besungenen Probeplatten aus. Dies gab den Kräften im Hintergrund eine sehr große Macht zu entscheiden, welches Material überhaupt zur Probeanhörung kam.

Ironischerweise kam Elvis gerade in seinen Film-Jahren sich selbst am nächsten. Die Welt kriegte damals solche Erstlings-Präsentationen zu hören, wie die Stücke "Im Sportswagen gibt es keinen Platz, den Rumba zu tanzen", "Tanz den Kuschel-Muschel" und "Handelskammer von Fort Lauderdale".

Ihr könnt Euch nicht daran erinnern?

Als er 1968 zu Sinnen gekommen war, versuchte Presley noch einmal, zu seinen Wurzeln zurückzukehren: zuerst ins Fernsehen, ins Studio und dann auf der Strasse. Die Tourneen bekamen jedoch während der 1970er Jahre manische Züge. Über tausend Konzerte in 130 Städten waren zuviel des guten für den um ein paar Jahrzehnte gealterten Mann.

Die Kulissen wurden bis zuletzt aufrechterhalten, wenn auch schon die Medikamentenabhängigkeit, der Verfolgungswahn und die Übergewichtigkeit von 1976 ab das menschliche Wrack dazu brachten, sogar zuhause bei sich die Aufnahmen anfertigen zu lassen.

Hannu Miettunen

14
Aug
2007

Botschafter in eigenen Angelegenheiten in den Unterrichtsbetrieb der Schulen?

Fürsprecher in Wolfsgewändern

(ein Beitrag aus dem Sonntags-Special der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.8.2007, übersetzt aus dem Finnischen)

Der Naturschutzbund hat eine beeindruckende Eröffnung auf dem Gebiet der Botschaftenarbeit hingelegt. Er veranstaltet nämlich in Turku im Oktober einen Kurs für solche, die Fürsprecher von Wölfen werden wollen.

In einem angemessenen Lehrgang über zwei Tage hinweg werden Botschafter in Sachen Wolfsangelegenheiten über das ökologische und über das soziale Verhalten des Wolfs, die Gesetzgebung im Hinblick auf die Wölfe, die Einstellung der Gesellschaft gegenüber Wölfen, das Abwehren von Schäden und über alles mögliche, was sonst noch Wölfe betrifft, erfahren.

Die voll ausgebildeten Botschafter der Wölfe werden sodann ins Schulwesen Finnlands geschickt, um da ihre Laufbahn zu verwirklichen. Sie dürfen Schülern der Unter- und Oberstufen, sowie Gymnasiasten in den wichtigen Dingen, die die Wölfe des Landes betreffen, unterrichten und werden für diese Liebesmühen auch einen Lohn erhalten.

Als eine Vorbedingung dafür gilt selbstverständlich, daß ihre Ausbildung eine richtig ausgelegte war. Der Fürsprecher soll ein Wolfsideologe sein, dessen Aufgabe es ist, den Platz, den der Wolf in der finnischen Natur innehat, zu verteidigen. Sollte sich einer erdreisten, den Schülern Schreckgeschichten von Raubtieren, die Kinder reißen, zu erzählen, wird er geschaßt werden.

Mehr Fürsprecher von Minder- oder Mehrheitsgruppen

Die Idee eignete sich auch für den Einsatz von Fürsprechern zum Vorteil anderer Gruppen. Einem Botschaftsabgesandten des Landes wird eine eigene Ausbildung des Auswärtigen Amtes zuteil, aber was die Gesellschaft unbedingt vermehrt brauchen würde, wären Botschafter von Minder- oder Mehrheitsgruppen.

Wo zum Beispiel sind die Fürsprecher der Frösche abgeblieben? Von den bald der Ausrottung anheimfallenden Fröschen gibt es weniger als je zuvor, soweit man sich erinnern kann. Zum Aufgabenbereich eines Froschbotschafters würde es gehören, das Anlegen von anständigen offenen Gräben wie von alters her zu befördern und zu verhindern, zuzulassen, daß Sumpfgründe austrocknen, so daß die Frösche ihre Kaulquappenlaichplätze wieder zurückbekämen.

Und Fürsprecher in Sachen einkommenspolitische Angelegenheiten? Zum Beispiel für die Berufsgenossenschaft der Pflegebranche, die "Tehy" , würde es sich lohnen, eigene Abgesandte ein wenig auch woandershin als nur in die Schulen auszuschicken, um ein der Unabläßlichkeit der zugesagten Einkommenserhöhung fürs Pflegepersonal zugewogenes Meinungsklima zu schaffen.

Die einkommenspolitischen Ambassadeure müssten zwar auch noch einen Ausbildungsabschnitt bei der Armee mit einem Lehrgang darüber erhalten, wie man sich am vorteilhaftesten irgendwo einschleust, so daß sie dann auch in die Lage kämen, ihre Botschaft beim Staatshaushaltsministerium und in den anderen Nistplätzen der Beschlußfassenden an den Mann zu bringen.

Wo sind die Botschafter für die Kinder?

Fürsprecher für Kinder müssten ausgebildet werden, um die heranwachsende Generation von den Freuden und dem Spaß zu überzeugen, die das Kinderkriegen den Menschen beschert, sodaß es nicht soweit kommt, daß die Finnen eines Tages aussterben. Und Alkoholfürsprecher würden erst recht gebraucht werden, wenn auch andersherum eingesetzt: das Zurechtbiegen der Haltung von Schülern gegenüber Alkohol in eine ablehnende Richtung stellt eine große Herausforderung dar.

Allerdings hört es sich ein bißchen gefährlich an, einen zweitägigen Lehrgang über Alkohol abzuhalten.

Aber auch andere Gefahren können im Verein mit dem Erscheinen von mehr und mehr Fürsprechern auftreten. Werbemänner des Handelsgewerbes und politische Aufwiegler, also Agitatoren, könnten die Gelegenheit sich zunutze machen, in die gleichen Anglergründe einzudringen, auf der Jagd nach Schülern, um deren Einstellungen aufzuweichen, sollten die Rektoren nicht genügend wachsam sein.

Wo findet sich eine klarstirnige Autorität, um verschmitzte Schafe von der Schar der Wölfe auszusondern - und auch die, die sich mit Wolfsgewändern maskeriert haben?

Eva Latvakangas

12
Aug
2007

Ein funktionierendes System von drahtlosen Telefonen, mit denen man sogar zum Internet sich Zugang verschaffen kann, zu errichten, war mit allem drum und dran sicherlich schwieriger gewesen als es ein völlig neuartiges Gesellschaftssystem, das gänzlich ohne Geld auskommt, aufzubauen gewesen wäre

Ohne nachgefragt zu haben, wohin dies eigentlich alles führe

Die gewaltigen Urkräfte des rätselhaften Weltenraums
Werden eins ums andere vom Menschen,
Dem Beherrscher, in den Zwinger genommen.
Die imposierlichen Blitzgewitter, die äonenlang
Ihrem katalysatorischen Schnelldurchlauf zwanglos hingegeben waren
Tragen nun seine Nachrichten von Ort zu Ort
Wie Botentauben weiter. Die Winde leiten seine Gefährte an;
Die gesetzeslosen Elemente können sich nicht länger
Seiner Vormacht verweigern, also spielen sie mit notgedrungener Würde mit.

Während seine forsch voranschreitenden Füße Höhen erklimmen,
Bisher unerreicht, schickt er das Licht und Dunkel, die Lüfte und Wasser, die
Hitze und Kälte auf den Weg, auf daß sie ihm Macht und Zaster eintragen.
Und doch, trotzdem er ein Herrcher, König und Halb-Gott sein mag,
So geht er seine Wege, ohne weiters nachgefragt zu haben,
Wohin dies eigentlich alles führe,
Vor lauter hitziger Leidenschaft in seinen Beweggründen -
Er, der Eroberer aller Dinge -- nur nicht seiner selbst.


(Stiladaptierte Übersetzung des Gedichts Uncontrolled der grossen amerikanischen Rosenkreuzerdichterin Ella Wheeler Wilcox [1850-1919])
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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"Nachrichten allein bedeuten gar nichts. Man braucht Autoren, die sie deuten können." — Helmut Schmidt

Wie lange sind wir schon mit dabei?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

Ein Paradies auf Erden kann es geben

aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!