3
Okt
2016

Sternschnuppen verwirrter Zeitenläufte im eigenen Suppenteller

Vorgeschichte zum Artikel:

Im Frühsommer 1975 war ich als 18-jähriger für anderthalb Monate mein erstes, und soweit einziges Mal in meinem Leben, nach Finnland gekommen. Bevor meiner Reise in den hohen Norden hatte ich zufällig in Amsterdam Bekanntschaft machen können mit einer Gruppe von drei jugendlichen Finnen, die ihrerseits unterwegs als Rucksacktouristen waren, und die zunächst von Holland aus nach Nord-Italien noch eine Tour unternahmen, mir aber sehr freundlicherweise gleich ihre Heimatadressen mit auf den Weg nach Finnland gaben, und ein paar Wochen hernach mich dann bei sich zu hause auf ihren Dörfern im nördlichen Mittelteil des Landes zu Besuch bekamen. Ich hatte damals gerade jüngst mit dem autodidaktischen Studium der finnischen Sprache begonnen, sodaß es Tag für Tag mehr Spaß machte, meine neuen Kenntnisse in der schönen und eigenartigen Sprache an den Mann zu bringen, und ich vor allem dadurch auch viel einfacher Mädchen kennenlernte. Ich erinnere mich auch noch sehr gut daran, wie mir damals eines Tages der hilfsbereite Vater eines meiner finnischen Bekannten, auf einer heimatkundlichen Tour durch die Gegend im Lada, auf die er mich an einem Nachmittag einmal ausführte, versuchte zu erklären, daß deren vielleicht sonst eher etwas unbedeutender Landstrich, etwa 130 km südostlich von Oulu gelegen, zumindest eine landesweit berühmte Persönlichkeit hervorgebracht hat, und zwar den für seine Zeit (1905 - 1955) durchaus umstrittenen, da für die damaligen Verhältnisse im Vor- und Nachkriegs-Finnland ungewohnt sozialkritischen Schriftsteller Pentti Haanpää, der sich aber dann sogar international einen Namen machte, und heute, in viele Sprachen übersetzt, im Ausland einer der meistgelesenen modernen Finnen ist. Der Autor war kurz vor seinem 50. Geburtstag, nachdem er zwei Jahre davor noch auf einer offiziellen kulturellen Erkundungsfahrt durch China mit von der Partie war, während einer einwöchigen Zechtour mit seinem Schwager beim Fischen in einem Boot auf einem nahe der Hütte gelegenen See von einem Sturmwetter übermannt worden, und dabei tragisch ums Leben gekommen.

Einer meiner finnischen Reisebekanntschaften von damals, in demselben Ort lebend, aus dem auch Pentti Haanpää kam, aus Piippola, wo letzterer die meiste Zeit seines Lebens, wenn er nicht gerade auf Reisen war, verbrachte, ist heutzutage der Vorsitzende des örtlichen Pentti-Haanpää-Literatur- und Gedächtnisvereins.


(folgenden Artikel aus dem Jahre 2005 habe ich der Abteilung Lebensgeschichten der finnischen Zeitschrift Kult entnommen, und ins Deutsche übertragen)

Wild-wüste Bildersprache

Gedanken zu Pentti Haanpää, zur 100-Jahrfeier von dessen Geburtstag
(zugleich 50.Jahrestag der Beisetzung)

Pentti-Haanpaa

Eine Lebensgeschichte von Juha Hurme

Pentti Haanpää kam im Herbst 1968 liebevoll und trostspendend auf mich zu. Ich hatte mich im schmutzigen Glitsch des Oktobers mit den Jungens der Nachbarschaft geprügelt und von meiner Mutter strikte Anweisung erhalten, für den Rest des Abends innerhalb den vier Wänden zu bleiben. In einer andern Situation hätte ich auch nicht mehr hinaus wollen, aber ein Verbot ist immer etwas schmerzhaftes im Leben des Menschen, besonders als Neun-Jähriger, und die Ausgangssperre machte mir gnadenlos zu schaffen. Ich schlug die kleine Ewigkeit tot, indem ich lustlos im Lesebuch der Volksschule las, und ich fand die Erzählung Auf den Spuren des Müßigen (Joutavan jäljillä). Ich las dieselbe ganz durch, und dann gleich noch einmal.

Bis zu Weihnachten las ich die Geschichte über den Rundtrip nach Amerika des Seltengreust von Überm Hügel (Mäen Sampan meno-paluu Amerikkaan) bestimmt fünfzig Male. Das war etwas ganz anderes als die anderen angestaubten Geschichten im Lesebuch, gescheiter wie Quiz-Sendungen, lustiger und spannender wie Tarzan-Filme. Und dabei war eigentlich gar nichts besonderes darinnen vorgefallen.

Seltengreust, ein jüngerer Mann, macht sich gegen den Willen seiner Eltern nach Amerika auf, um reich zu werden, erschreckte am Gang der großen Welt und an der lausigen Grubenarbeit, und kehrte, so wie er gekommen war, wieder zum Ausgangspunkt, nach Hause, zurück, die letzten zweihundert Kilometer, ohne etwas zu essen, auf Schusters Rappen zurücklegend, da ihm das Geld ausgegangen war. Es hatte etwas besonderes an sich, auf welche Art und Weise die an und für sich in ihrer Einfältigkeit grobe Abwandlung auf den verschwenderischen Sohn da erzählt wird. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich mit der Schlagfertigkeit des Wortes zusammengeprallt.

Der Vorgang war so überwältigend, daß er zeitlebens eine Spur hinterließ. Ich konnte es begreifen, wie Wunderreuser von Hügeln sich fühlte. Leo, Dick, Pauli, Anne, Tim, Lord Greystoke und Numa, der Löwe, begannen dagegen zu erblassen und wirkten hohl. Ich fing auch an, den Seltengreust von Überm Hügel zu spielen.

Ich schaute im Lesebuch nach dem Namen des Schriftstellers: Pentti Haanpää. Ich fragte meinen Vater, ob denn dieser Pentti auch anderes geschrieben hätte. Vater meinte, ja, und riet mir, unter dem Buchstaben H in der Bücherei nachzusehen. Dort fand sich denn auch eine lange Reihe von Werken von Haanpää. Sicherheitshalber leihte ich mir fürs erste eine solche Anthologie aus, die auch Auf den Spuren des Müßigen enthielt. Ich begann, sie zu verschlingen, bei etlichen Geschichten wußte ich gar nicht, worum's ging, aber ich fand darunter Geschichten wie Schneefransen (Lumirimppa), der Mann mit dem Rucksack auf dem Buckel und das magere Pferd (Reppuselkäinen mies ja laiha hevonen), der Schlafsack (Makuusäkki) und Mittel des Lebens (Elämän keinot).

Von da ab begleitete mich Pentti Haanpää in enger Folge auf meinen Wegen, als Kamerad, als Berater und als Vorbild. Ich hatte es dabei nicht besonders eilig, da es in der Welt auch viel andere schöne Sachen zu lesen gibt außer Haanpää. Im Januar 2005 hatte ich nach guten 36 Jahren meiner Beschäftigung mit Haanpää die reiche Palette von dessen Werken in deren Gänze gelesen. Dem Schriftsteller selber war beim Schreiben von all diesem weniger Zeit dabei vergangen, gerade mal 30 Jahre.

In der Novelle Macht der Kunst zeigt Haanpää die Grundrisse für seine Begriffe von Kunst und Kunstpolitik mit einer belustigenden Schilderung eines jungen Knechts auf, der die unerbittlichen Arbeitstage draußen im Frost zu vermeiden weiß, indem er in der guten Stube die zu Interpretationen und Besprechungen von Kunst neigende Herrin auf dem Hof ein ums andere mal dazu verleitet, ihm ein Bilderbuch mit wilden Tieren zu zeigen. Wie die alten und gescheiten Greise in der Rahmen-Erzählung sagen, sei Kunst, von einem gewissen Blickwinkel aus betrachtet, ein nutzloses Herumfuhrwerken und etwas Unkultiviertes, in Anbetracht von dessen Energieverschwendung. Hilfsgelder für die Kunst wären hinausgeschmissene öffentliche Mittel.

Ein fauler junger Knecht und die abgedrehte Alte im Austragsstübchen eignen sich bei Haanpää zu besten Verfechtern der Kunst. Während sie die verrissene Bildersammlung mit den seltsamen Landschaften, in denen eigenartige und kräftige Raubtiere schwächere niedermachen, untersuchen, erfahren sie Momente des Aufatmens, einen stillen Genuß und eine erhabene Freude, wenn die Sonne der Kunst auf sie, die Einfachen der Welt, Wärme und Trost scheinen läßt und auch an einem schlechten Tag Hilfe reicht. Andererseits verursachen sie aber einen volkswirtschaftlichen Schaden: die Stube bleibt während den sich lange hindehnenden Morgenstunden unaufgeräumt und die Holzstämme im Wald unausgeästet.

Haanpää, ein während seiner ganzen Karriere sein eigenes Wirken als Schriftsteller in Zweifel ziehender Schaffender, will nicht zulassen, daß anstelle der Leser er Konflikte auflöste.

In der Geschichte Spielfeld, die die Einflüsse untersucht, welche die Köpfe, Herzen und Muskeln des Sports und anderer kultureller Betätigungen in Trab halten, leuchtet er aber die Dinge mit einem zusätzlichen Licht aus.

Wäre alles Eitle und Nutzlose aus dem Leben gestrichen, würde kaum mehr etwas davon übrig bleiben. Das Leben ist nicht zum Abzählen von Nummern da. Es kommt darauf an, zu leben.

Die Beschreibung des Schriftstellers von einem Baseball-Match ist erschütternd. Das Spielfeld hat Kampf und Kunst geboten. Es bot Grenzen und Regeln an, hatte unerschütterliche Konsequenzen und gnadenlose Verurteilungen. Es gab ihnen eine Stunde lang oder zwei einen Teamgeist. - - Es war dies eine Schaubühne von durchstoßenden Schlägen, übernatürlichen Abschlägen, großartigen Durchmärschen, Schlägen und abgetauschten Schlägen. Es gab Anlaß zu Handlungen, zu Vorhersagen und zu Kritiken. Es gab einen Gesprächstoff her. Es öffnete sich ein zweites, stattlicheres und glänzenderes Leben, von Kampf und Kunst. Jetzt aber kauert am Spielfeldrand eine Schar von alten, gescheiten Greisen, die auf dem Spielfeld die Zerstörung einer fetten Bodenerde sehen, ein immerwährendes Brachland, einen in Unordnung geratenen Acker, wo die erquicklichste Schaffenskraft ihre Energie Tag für Tag in vernunftwidrigen Umtrieben vergeudet: indem sie Runden dreht im Ring, umhersputet und Sachen durch die Lüfte schlägt. Oder Darstellungen über das Leben schreibt, anstatt, daß sie hinausgingen und lebten!

Haanpää bewegte sich mit seiner Kunst und seinen Zweifeln unter leidigen und ärgerlichen Themen. Es ist kein Zufall, daß die Kunst als solche in der Novelle Macht der Kunst eine Illustration von Gewalt wird, eigenartige Raubtiere, die über Schwächere hergefallen sind.

Haanpää erkennt die biologischen Wurzeln des Menschen an und schreibt auch überraschend viel über Tiere, tierhaftes Verhalten, über den Daseinskampf. Die moralische Einstellung des Schriftstellers läßt keine Bedingungen zu: ein Tier hält er immer in Ehren, einen Menschen läßt er klein erscheinen. Des Menschen Sich-Erniedrigen zum Mensch-Tier geschieht in etlichen tragischen Novellen mit wuchtiger Gewalt. Der Unteroffizier Schmatzdick (Puksu) löst alle seine Bestandteile, die ihn als Menschen kennzeichnen, in Alkohol auf, und übrig bleibt davon nur ein trübes Schwein (die Trunksucht).

Das In-Sich-Einstürzen und die einhergehende Verwandlung in ein rattenähnliches Wesen des Atomforschers Fulmar, des der Welt vielleicht intelligentesten Menschen, in der klinisch weißen Sterilität einer Gefängnis-Narrenanstalt ist ein wild-wüster Lesestoff.

Ein lebenslänglicher Gefangener ist das Objekt der Schilderung der vom 22-jährigen Haanpää bereits mit deftigen Überschriften angelegten Novelle Der Gefangene, welcher eine grimmge Abrechnung ist über das Leben eines Zirkusbären, von fortgesetzter Folter, erzwungener Gefangenschaft und unnatürlichen Bewegungen. Der Mensch als ein ökologischer Schädling, als Schänder der Natur, steht entblößt da und wird in einem brutalen Licht gezeigt. Es fällt schwer, sich da seine Unschuldigkeit zu bewahren, das dumpf die Stimmung anheizende, applaudierende Zirkuspublikum bedeutet für den Schriftsteller ein furchterregend weites Feld von einem maximalen Level an Missverständnissen und Brutalität. Auf der andern Seite ist die Novelle ein frühes Glied in einer langen Kette von Werken, in welchen Haanpää die Freiheitsberaubung in allen erdenklichen Kontexten untersucht.

Im Hexenkreis (Noitaympyrä) ist aus der ganzen Gesellschaft in Finnland für Matz Sietze (Pate Teikka) ein Käfig geworden, aus dem er nicht anders umhin kann, als in die Sowjetunion zu fliehen, in einen anderen schreckensgespenstigen Käfig hinein!

Die Novelle Deppke (Teppo) variiert das Thema Tierquälerei weiter, wobei sie von dem freudigen und ausgelassenen Leben eines finnischen Lang-Ohr-Dackels, deren Hauptfigur, erzählt, bis daß das sturköpfige Herrchen den getreuen Köter zu den nicht gerade noblen Kunststücken auffordert, auf den Hinterpfoten zu gehen und eine Pfeife zu rauchen. Auch Deppke wählt, genau wie Matz Sietze, die Flucht und den wahrscheinlichen Tod.

Ein bei Arbeiten für die Forstwirtschaft völlig ausgelaugtes Pferd steht im Brennpunkt von Haanpääs von der allgemeinweltlichen wirtschaftlichen Rezension der 1930er Jahre erzählenden 'Geschichten', welches das letztendliche leidtragende Glied ist, ein Knecht der eng zusammengepferchten, zutiefst stehenden Knechte des Kapitalismus, der Holzfäller. Ein aufgeklärter Fällertyp investiert den Verdienst aus seinen Arbeiten im Wald im Winter in der Erzählung Der Mann mit dem Rucksack auf dem Buckel und das magere Pferd (Reppuselkäinen mies ja laiha hevonen) für den zu Tode geschundenen alten Klepper, den er unmittelbar nach Abschluß des Handels erschießt. In einer an Unvernunft erkrankten Welt ist auch dieser Gnadenschuß in Frage zu stellen, vielleicht war dieser ja nur Theater, eine Selbstbestätigung?

Haanpää, der sowohl am Winterkrieg als auch an den Fortsetzungsgefechten teilgenommen hatte, änderte erstaunlich behende seine Ansichten und wandelte seine Erfahrungen in ein beißend scharfes Schrifttum (Krieg im Einödwald [Korpisotaa], Neuzeit [Nykyaikaa], Die Stiefel der neun Männer [Yhdeksän miehen saappaat], der Krieg des Abel Forst [Aapeli Metsän sotaa], Auf seinem eigenen Grab [Omalla haudallaan]), in dem er es wagt, den Krieg auch aus dem Blickwinkel des Tannenzapfen-Gardisten und des
Frontflüchtigen in Augenschein zu nehmen. Für Haanpää ist Krieg eine totale Katastrophe, in dem es keinen Raum für Helden gibt. Der seinen Grundsätzen loyale Schriftsteller sieht als ein größtes Schlachtopfer des Weltbrands ein von Ideologien und der Propaganda nichts ahnendes und von Granatensplittern hingestrecktes Kriegspferd.

Die schwersten Geschütze der Werke von Haanpää, des Sehers, über den Krieg, die eine Reservisteneinrichtung der Friedenszeit beschreibende Novellensammlung Das Feld und die Kaserne (Kenttä ja kasarmi; 1927) und Der Fall Feldwebel Ernte (Vääpeli Sadon tapaus; 1936) entstanden, als es nur noch ein paar Jahre hin waren bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs. In diesen analytischen Obduktionen zeigt der Schriftsteller, so daß man dagegen nichts einwenden könnte, das Kriegswesen als ein aus der Art geratenes Gefängnis auf, das die Menschen zu zu Gewalt konditionierten Zirkustieren umwandelt.

Die scharfzüngigen Werke schadeten Haanpääs Ruf als Schriftsteller und verursachten ihm beträchtliche Schwierigkeiten beim Finden eines Verlegers.

Es war Haanpää nicht entgangen, daß die Welt schon viel früher am Krieg erkrankt war, bevor dieser in Wirklichkeit zum Ausbruch kam. Die heimische Filmindustrie roch in Feldwebel Erntes straff gehaltener Handlungsablauferzählung und der sadomasochistischen Atmosphäre die Chance für einen Sensationsfilm, verlangte aber, daß die Ereignisse, wegen der Sensibilität des Themas, in einen nicht zu benennenden südamerikanischen Militärstaat verpflanzt würden. Der Film wurde jedoch, zum Glück, nie produziert.

Die am Vorabend der Winterfortsetzung des Kriegs geschriebene Novelle Der junge Narziß und der Krieg (Nuori Narkaus ja sota) bringen Krieg und Krankheit kaltblutig ruhig auf einen gemeinsamen Punkt. Narziß, ein Junge noch keine zwanzig Jahre alt, weiß, daß er an Tuberkolose sterben wird. Sein einziger Trost sind die Nachrichten von dem unausweichlich bevorstehenden weltweiten Krieg, welcher für ihn bedeutet, daß er Millionen Schicksalsgenossen in seinem Alter für die letzte Fahrt bekommen wird. Narziß setzt seine letzten Tage auf das Anschüren von Kriegsgeist und Militarismus, bis ihm das Blut die Lungen überschwemmt. Die Novelle ist ein pechschwarzes Kunstwerk über den Abfall eines Menschen.

Politischer Mord tritt auch an anderen Stellen als nur in Kriegsschilderungen in Haanpääs Schaffen auf.

Der Raport der Verelendung ländlicher Gegenden 'Die Bauern, die einen eigenen Hof haben, und die Schattenseiten der Bauern' (Isännät ja isäntien varjot) verzeichnt sorgfältig die durch die tiefe Rezension ausgelöste Schulden-Schraube und den Niedergang von Erbsen-Sepp (Jopi Herneinen), einem ursprünglich wohlhabenden Landeigentümer. Die Gesellschaft als ein Gefängnis, als ein "Hexenkreis", bringt den ernsten, alternden Herrn auf dem Hof dazu, auf die letztmögliche, spürbare Form von Gewalt auszuweichen, die Anwendung von Brutalität, um in einem Eifersuchtsanfall ein junges Weib, seine vormalige Geliebte, zu ermorden.

Der letzte Bissen, den es zu knabbern gibt, ist eine Fortführung des gleichen Themas im Maßstab einer Novelle auf einem Arbeitsplatz im Walde. Ausgehungert das Flößen des Treibholzes im Frühjahr abpassende Saison-Arbeiter sind so weit in eine Lage gebracht worden, daß die Idee des Menschlich-Seins weniger auf die Waage bringt als ein Stückchen von einem alten Hering. Des Stechmessers Klinge, ein reißender Zahn, drücken sich stumpf betäubt ins Fleisch ein, wenn der Mensch sich ohne Menschenrechte zu einem um Beute kämpfenden Raubtier zurückentwickelt hat.

In dem die Schauspielkunst und kriminelles Hereinlegen ironisch nebeneinanderstellenden Roman Der Schauspieler von der Etappenhöhe (Taivalvaaran näyttelijä) stellt Haanpää eine absolut eigenwillige, negative und fremdartige Kunsttheorie auf. Kunst sei eine Krankheit, eine Fiebererkrankung, welche die gefährlichen Gifte und Entzündungen aus dem Körper der Gesellschaft entfernt. Von Grund auf sei sie etwas Verbrecherisches und funktionierte als Reinigungswerk der Gemeinschaft, als ein schlaues Ausflußausscheide-Kanalnetzwerk, in welchem sich unbestimmbare Individualisten tummeln dürfen, ohne daß sie dem System schlimmeres an Störungen beibrächten. Der Gedanke erregt Unmut und kitzelt zugleich.

In der Novelle Die Geschichte der Waldkatze (Metsäkissan tarina) wird der Mensch zu einer nebensächlichen Figur heruntergespielt. Eine Hauskatze reißt, vom Instinkt angetrieben, in einen Wald hinein aus und verwandelt sich in ein Raubtier. Als der Winter sich überraschend einstellt, trifft sie ausgehungert auf einen zweiten Flüchtling der Menschenwelt, auf einen Bock. Dieser hat sich in einem Heuschober verschanzt, den er aus den Waldwiesen zusammengetragen hat, und in den hinein er sich eine Höhle gefressen hat. Die Katze reißt den männlichen Bock zu Tode und übernimmt die Burg aus Heu samt deren Fleisch-Vorrat. Ein Hühnerhabicht wittert das Lebend- und das tiefgefrorene Fleisch von großer Beute und fällt über die Katze her. Das Gemetzel endet unentschieden, beide verenden. Die aufgerissenen, vom Schnee halb verdeckten Schultern des Bockes scheinen sich vor verhaltenem Lachen halten zu müssen. Die ironischen Wortwendungen am Schluß der Novelle betonen nur deren lauteres Motiv. In dem wirklichkeitsgetreuen Tiermärchen für Erwachsene kommt keine moralisch aufzuarbeitende Handlung vor. Der Mensch einzig ist grausam. Und der Rundgang setzt sich fort: ein Rabe kräht in den Lüften hoch darüber, und ein Fuchs hebt sein in der Umgebung witterndes Schnäuzchen hoch.

Dieses Essay soll mit einer Lese-Empfehlung enden. In der Novelle Tragik des Ödlands (Erämaan tragiikkaa) läßt Haanpää eine Krähe aus dem Süden Finnlands das Nest eines Tundra-Habichts am Strand des Polarmeers ausrauben. Der große Schlichter - Tod - entscheidet den Kampf mit einem Spiel-Gleichstand für beide der Verendeten. Die Novelle ist ein Meisterwerk, Weltliteratur.

Aber was will uns dessen Schreiber sagen? Ich ziehe mich aus der Erklärungsverantwortung, denn ich weiß es nicht, oder wenigstens kann ich die Erklärung nicht zu Sätzen formulieren, ohne daß ich das Eigengewicht des Werks verringern würde.

Lesen Sie es selbst!

Das eine nationale Ereignis der 100-Jahrfeier von Pentti Haanpää "Die Rückkehr des Jungen" wurde in Piippola vom 31.6. - 11.7.2005 veranstaltet. Auf dem Festival waren drei auf Werke von Haanpää aufbauende Theateruraufführungen zu sehen, die mit vereinter Profi- und Amateur-Kraft realisiert wurden. Juha Hurme dramatisierte und leitete den Roman Der Schauspieler von der Etappenhöhe (Taivalvaaran näyttelijä) und eine aus acht Novellen zusammengestellte Serie von Kurz-Aufführungen. Jouni Rissanen dramatisierte und leitete die extensive Novelle Auf seinem eigenen Grab (Omalla haudallaan). Die herumziehende professionelle Gruppe Nachtgäste-Theater (Yövieraat-teatteri) realisierte im Jahre 1994 unter Leitung von Juha Hurme den Erstlingsroman von Pentti Haanpää "Die Geschichte von drei Quasselköpfen (Kolmen Töräpään tarina)".

2
Okt
2016

Seine Pappenheimer kennenlernen, um zu wissen, wann und wie am besten die Abschaffung des Geldes angepackt werden kann


Hier der Link zur Geschichte von Pentti Haanpää http://libidopter.twoday.net/stories/5533136/

Gestern ist mir ja wieder einmal so eine Geschichte unterlaufen - so ganz symptomatisch für diese Welt, in der wir leben, in der sich fast alles ums Geld dreht, wie sie sich 'schöner' kaum noch präsentieren könnte: hatte ich doch gestern vormittag, nachdem ich einen alten, um einen aktuellen, relevanten Nachrichtenbeitrag bereicherten, äußerst wichtigen Artikel zum Thema Vorschläge zur Handhabung des Wohnens in einer Welt so ganz ohne Geld, aufgemotzt durch ein einschlägiges neugemachtes Spruchbild-Poster, fertiggestellt und auf, nebst dem ihn und seinesgleichen behausenden Titelblog, diversen Netzkanälen gestreut, und zum Schluß noch mal schnell mein E-Mail Konto abgecheckt hatte, eine mittlerweile eingetroffene Benachrichtigung über einen neuen Kommentar auf eben besagtem Stamm-Blog erhalten - mit eingeblendetem Referenzlink nach dorthin.
Nun, wie's die göttliche Vorsehung will, kurz bevor mich diese Benachrichtigung über den Kommentar-Neueingang erreichte, hatte mich von hierherum in der Gegend ein sogenannter Freund per SMS-Text übers Handy angeschrieben, einer, den ich noch gar nicht lange kenne, der mir, wie's der Zufall und meine Gutmütigkeit möglich machten, noch Tausend Eier schuldet. Eben jetzt könne er mir dienlich werden, schrieb er, nur müße ich zu ihm hinfahren, um ihn aufzusuchen - der gute Freund lebt mitten in der Wildnis ausserhalb der Stadt und hat nicht immer einen fahrbaren Untersatz zur Hand. Zu jenem Zeitpunkt war ich, weitab vom Felde, mitten in der Stadt in einem Internet Café am Machen, und hätte mir eigentlich hernach die jüngst wieder aufgestellten, bunten Verkaufsstände zum demnächst startenden jährlichen großen Stadtfest anschauen gehen wollen, so daß ich, bevor ich mich nun aufmachte, die Bestaunung der allgemeinen Szene des diesjährigen Buden-Zaubers deshalb erst mal verschiebend, jetzt meinen Außenständen hinterherzufahren, noch schnell wenigstens einen Blick zu nehmen mir vornahm in diesen frisch eingetrudelten Kommentar auf meinem Blog. 
Doch siehe da, um welche Enthüllung es sich hierbei handelte! Ein anonym verbleibender, offensichtlich vor lange in ihm kochendem Neid mit einer rechten Wut erfüllter Kritikaster hatte sich da gar auf meine Seiten verirrt und sich über dem, was er mitteilen wollte, so mächtig ins Zeug gelegt, daß das Geschirr nur so klapperte. Mir standen bei der Pflicht-Lektüre - eine private und sehr gemein vorgetragene Stellungnahme, jedoch allgemein gehalten, zu einem meiner letzten Artikel bezüglich des exzellenten Zukunftsziels der endgültigen Geldablösung beim Wirtschaften - die Ohren eine kurze Schrecksekunde lang gleich derart über meine vor Überraschung plötzlich erblassten Pausbäckchen ab, daß ich offensichtlich zeitgleich mit dem Druck des Wiederanlegens der Ohren, nachdem der Text einmal schnell überflogen und kapiert war,
vor der Infomaschine sitzend, den Zeigefinger meiner linken Hand schon von sich aus auf die nötige Löschtaste hinzu bewegt sah, und ich dann, hastig der Bewegung zustimmend, da auch draufdrückte, und damit eben jene feine Botschaft an mich ein für alle mal aus den Annalen der Internet-Notizen, schon innerhalb Minuten nach deren Aufkreuzen, verschwinden ließ, so daß mir nun jetzt, einen Tag später, eigentlich ja zu meinem Glück, dessen Inhalt im Gedächtnis lediglich in Fetzen verblieben ist — und zwar eben gerade wegen besagten vermeintlichen Freundes, oder besser gesagt, wegen der leidigen Geldmittel, die mir bei jenem noch außenstanden und mir Sorgen bereitet hatten - und dank des weiteren Verlaufs des gestrigen Treffens mit jenem nun weiterhin Sorgen bereiten. Hatte doch jener nicht gar die Unverschämtheit besessen, anstatt, wie per SMS versprochen, mir den Tausender zurückzugeben, mich um noch weitere Fünftausend anzuhauen! Als ob ich ein Krösus wär'. Woraufhin ich nun eher den Eindruck gewonnen habe, daß ich mich in meinem Vertrauen zu einer
 Person hier einmal getäuscht hatte, und der Kerl nur darauf aus ist, mich abzuzocken. Jetzt ist es aber zu einem solchen daraufhin bei mir aus mit der Freundschaft!
Nein, die Vehemenz, mit der ich oft täglich das Thema Geldabschaffung verfolgte, und Artikel oft am frühen Morgen bereits postete, zeuge davon, daß ich meinen wohlhabenderen Mitmenschen gegenüber von tiefem Neid erfüllt sei, und ich mir durch meine
Schriften zur Geldabschaffung nur ein Ventil schaffen wollte, um vergiftete Luft abzulassen. Ich solle einmal für länger auf dem Bau zum Arbeiten gehen, dort würde ich dann schon, unter all den ebenso schwer schuftenden Kollegen, auf andere Gedanken kommen - und nicht mehr von Geldabschaffen und dergleichen Dingen schreiben wollen. So, oder so ähnlich, hat es da in ebenjenem Kommentar geheißen, der mir da in den Suppenteller gefallen war, den ich mir aber behende da wieder herausgefischt hatte.
Mir geht es einzig und allein, um dies hier einmal klargestellt zu haben, um das Wohlergehen der Menschheit, und auch privatim versuche ich, so gut es geht, philanthropischen Grundsätzen gemäß zu leben und zu handeln.
So verfügt zum Beispiel mein Hausnachbar, ein Zahnarzt, über weitaus mehr Dinge, die das Leben verschönern, als ich selber, und ich wünsche ihm von Herzen, daß er und seine Familie dabei so richtig glücklich werden. Kein Spur von Neid - weit gefehlt, lieber Freund!
So hatte ich aber auch andererseits, was eigentlich nicht meine Art ist, als es gestern spät am Abend heftig zu blitzen und zu donnern anhob, das himmlische Gewitter mir als einen Richterspruch von hoch oben herab zu eigen gemacht, und gleichzeitig zwischen dem wüsten Gezucke vom Handy aus ein einziges Mal jenen allzu flattrigen, übelgesinnten Zeitgenossen angeläutet, um durch das durch höllisches Getöse und elektrische Schläge über den Häusern der ganzen Gegend zeitgleich aufgeladene Aufzeigen meines Namens oder meiner Nummer auf dessen Handybildschirm ihm derart ausdrucksstark ins gute Gewissen geredet zu haben.

Finnische Studenten haben ihre Demonstration an der Universität zu Helsinki beendet
(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.2.2009, übersetzt aus dem Finnischen)
Helsinki, STT
Die Studenten, die gegen das entworfene Universitätsgesetz sind, haben sich am Vormittag aus dem Verwaltungsgebäude der Universität von Helsinki zurückgezogen.
Studenten hatten nach dem gestrigen Demonstrationstag das Gebäude in Beschlag genommen. In den Räumlichkeiten nächtigten Dutzende von Studenten.
Die ungerufenen Gäste kochten Kaffee für das Personal, das am morgen eintraf, um den Dienst anzutreten.
Späterhin diskutierten sie in konstruktivem Geist zusammen mit dem Rektor der Universität, Thomas Wilhelmsson, und entfernten sich aus dem Gebäude um ½9 Uhr.
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1
Sep
2015

Anneli Auer IS FREE FINALLY SINCE EARLY SUMMER 2015, MURDER CASE DUMPED the Finnish murder suspect, HAD BEEN in court again for trial

In the Finnish murder case of Anneli Auer who is suspected to have killed her husband on Dec. 1 2006 at their home in Ulvila (south-west Finland), who had been arrested only two years later after the murder incident, whose eventual life sentence but had been revoked by the higher court a few years later, but who a few months later that same year was indicted and imprisoned again for other issues, too, such as for sex with minors but also again for murdering her husband, now the lower court, to which the case meanwhile has been returned to, comes to evaluate the statements of the suspect's four children who had been present at the time when the killing took place:

According to second eldest child, a boy who was seven years old at the time of the incident, who says he had overheard the happenings in the night when the killing took place behind the door of his room, Anneli Auer had planned the murdering already in the summer of 2006. His mother, he claims, had constructed a shield out of wood, to which she attached a brown towel. According to the prosecutor the shield was used to protect the clothes against being splashed by the blood spill.

Mrs. Auer also practiced the murdering a few days before the eventual incident. The boy told he had spotted that rehearsal peeping through his door.

The eldest child denies the recounts of the other siblings, stating that the killer of their father had been an intruder from outside.

The court will now have to decide on the credibility of the stories of the children...

http://www.hs.fi/kotimaa/Auerin+lapsi+%C3%84iti+harjoitteli+murhaa+/a1378705525480

9
Okt
2013

Founder and abbot of Tibetan Buddhist monastery in Scotland ruthlessly killed for money by Tibetans in China

Dr Choje Akong Rinpoche, the founder and abbot of the Samye Ling Tibetan Buddhist monastery in Scotland, has reportedly been “assassinated” in south west China.


Akong, 73, who had lived in Britain since 1963, founded co-Samye Ling in 1967 in a former nurses' home in Eskdalemuir, Dumfries and Galloway. It was the first TibetanBuddhist monastery in the West, and is home to a community of around 60 monks and lay-people.

A statement from police in the Chinese city of Chengdu said Choje Akong Rinpoche, his nephew and his driver were killed in a residential area.


It said three suspects - all Tibetan - had stabbed the men to death in a dispute about money.


A statement posted on the Samye Ling website by Akong’s brother Lama Yeshe Rinpoche said: “To all dear friends of Samye Ling and Choje Akong Rinpoche, I am very, very sorry to inform you all that tragically, my brother Choje Akong Rinpoche, my nephew and one monk who was travelling with then, were all assassinated in Chengdu today."

“Rinpoche’s body has been taken to hospital where a post mortem will be carried out. That is all the news I have so far. If I receive further news I will let you know.”


Akong fled from Tibet into India in 1959, following the Chinese occupation of the country. But in recent years he had established unusually good relations with the Chinese government, and was able to travel in the country supervising schools and medical programmes that had been established by his charity The ROKPA Foundation. He was on a visit to these projects when he was killed.


Akong had played a key part in one of the most controversial episodes in Tibetan Buddhism in recent years. In 1992, he led the search party that brought a seven-year-old boy Apo Gaga from his home in a nomad’s tent in Eastern Tibet to Tsurphu monastery, near Lhasa, where with the permission of the Chinese authorites, he was enthroned as the 17th Karmapa, Urgyen Trinley Dorje - the second most important figure after the Dalai Lama in the Tibetan Buddhist hierarchy.


In 2000, at the age of 14, the Karmapa escaped from Tibet into India, when it became apparent the Chinese would not allow him to receive his lineage teachings and had designs to use him as a political “puppet”.


In a statement from Gyuto monastery, near Dharamsala, the Karmapa said: “Akong Tulku has been my friend from the time I was seven. A social activist, he showed great kindness to Tibet by founding schools and hospitals, printing old texts, and helping many people. Thus I am shocked to hear that he along with two others has been taken from us so suddenly.”


The Foreign Office said: "We can confirm the death of a British national in Chengdu, China on 8th October and we stand ready to provide consular assistance."

17
Sep
2013

Most tragically misinterpteted statement of all times

"This is a story that recently unfolded: While meeting with two friends of mine I hadn't seen for long, following conversation ensued.

Said the one of them: "Oh, I really don't know what happened to me lately? My whole life seems to be going down the drain, all kinds of different things going wrong at the same time. But all that I had done was following exactly your good advices, but in the end things did not turn out the way you had suggested..."

Said the other one, thus addressed by a friend: "Well, brother, I think you simply haven't set your priorities correct. That is the point where you must have gone wrong. You have started all your operations from the pony's tail end, therefore everything was doomed to failure from the beginning.."

As I felt the discussion might have easily lead to an unhealthy brawl between the two of them, with the one being quite disenchanted over the other, I took up the word, in favor of both of them, speaking to them thus:

"I, Isa, for one, instead of diverting all the while to all kinds of different projects located on opposite lanes, I for one rather concentrate on keeping to exactly one line of actions, - and mine is the preaching -, thereby making a straight way out of this life given by God unto me, a way whereon i will not have to resort to lies as others do, but it will rather bring out the truth of our human life: Thus mine is a way where one can safely tread on, whereon there is nothing to fear. Whereas yours is just a maze of vagueries. But nothing to worry, friends, easily yours, too, can be the same as mine. All we'll have to do is find the way of our lives..."

THEY, my friends then, had understood what I meant to say, and consecutively they were at peace again with themselves, with each other and the world.

But many many others would not grasp me correctly in what I am saying. Do YOU?"

I AM THE WAY, I AM LIFE, I AM THE TRUTH - the most tragically misinterpreted quintessential statement through all times. That sadly led to this tragical christocentromania amongst followers of Jesus Christ, with all its unholy outcroppings of hatred, and what more worse....next to all the good it eventually had done...

Linguistical observation:
In ancient tongues, instead of using the commonplace 'you' as in modern English to speak in lieu of all, one for reasons of courtesy, preferred to use the self-referential first person when generalizing personal statements, such as when one would be saying 'I'll it do it that way' meaning to say 'One does it that way'.


(Ought I to tweet this to the Pope, ought one to)

So as from neutral and unemotional grounds to be lending a mouthpiece for that Nazarene wandering preacher Isa of yesteryears, after whom by the name of Jesus the world had started to have their years counted, and countless churches built up, from 0 onwards up to now,... to be hearing now in the autumn of 2013 once more the old story in new words, the enchanting words of that wonderful soul, this time in the setting of a meeting of his with an empathetic group of family folks, with Isa speaking to them with a babe on his lap.

Me myself, I am no specific friend of Jesus', in as far my neutrality guaranteed, simply because I live in a different place as our Isa in question (and time zone for that matter), but I am likewise some sort of a preacher man, and therefore do regard him as a brotherly spirit, inasmuch there also is a best of communicational level between the two of us; (not on facebook, though, that fb app hasn't come out yet :-)

21
Aug
2013

Der finnische Mordprozeß gegen Frau Auer geht weiter: Es fehlt die smoking gun

Der erste Gerichtstag der zweiten Runde des rätselhaften Mordes im finnischen Ulvila hat nicht viel Neues gebracht. Das Oberlandesgericht hat Anneli Auer schon einmal von den Mordanschuldigungen (die besagen, Frau Auer hätte im Dezember vor einigen Jahren ihren Gatten ermordet, während sie selber bis heute behauptet, ein Außenstehender wäre ins Haus eingedrungen und hätte ihren Mann umgebracht) freigesprochen, und jetzt werden wieder auf sie Beweise aufgetürmt, die zum großen Teil die gleichen sein werden wie vormals.

Neue Einlassungen zu Problemen des Familienlebens, zur unterschiedlichen Lebensauffassung (der Eheleute) und zu Auers aggressiver Natur waren bislang nicht viel mehr als unscharfe Einwürfe. Darauf wird man aber schätzungsweise noch mehrfach zurückkommen.

Nach dem ersten Tag dürfte sich jemandem, der die Sache verfolgt, lediglich die Frage aufgedrängt haben, was denn dieses Mal bei all dem belegen soll, daß Frau Auer unbedingt die Schuldige sei.

"Es liegt keine Waffe vor, aus der Rauch aufgestiegen wäre", merkte sogar selbst der Ankläger an.

Anstelle davon gibt es einen Haufen verschiedener Belege zum Tatmotiv, welche laut dem Staatsanwalt die Richter im Zusammenhang als ein Ganzes zu sehen hätten. Da werden die Schöffenrichter von Pori beim Urteilsspruch sich sehr schwer tun, wie die in der Angelegenheit bereits verhängten zwei völlig gegensätzlichen Urteile zeigen.


(ein Kommentar aus der Helsingin Sanomat vom 21.08.2013, übersetzt aus dem Finnischen)

http://libidopter.twoday.net/stories/38751089/

24
Jul
2013

Unentgeltlicher Leistungs- und Warenabschlag in breiterem Rahmen ist noch absolute Zukunftsmusik; jedoch werden dessen paradiesische Klänge das Leben auch aller zukünftiger Generationen nicht beschwingen können, wenn das Opus nicht irgendwann mal im Heute - konzertiert - komponiert wird!

Faroe-stamp-060-music-notes


Jeder weiß es selbst: Geld regiert die Welt, heute mehr denn je. Und jeder glaubt es zu wissen, daß dies einfach so sein müßte. Und daß, wenn irgendwer etwas anderes glaubte, oder gar sagte, daß dieser Status quo sich je ändern würde, es sich nur um einen Narren handeln kann. Und wohl recht haben die Menschen damit, die so sagen! Denn wer nur glaubt, weil er träumt, aber nicht darüber reden, und es mit anderen anpacken will, daß es die monetäre Regelwirtschaft und deren allseitiges Verrechnen von allen praktischen Dingen und Bewegungen, die zwischen Mensch-Arbeit-Ware und Mensch anstehen und fließen, eines schönen Tages einfach nicht mehr gibt, oder träumt, daß alle Menschen, die nichtsnutzigsten der Faulenzer gleichsam wie die hektischsten der Karrieristen von irgendwann ab allesamt umsonst durchgefüttert und mit Quäntchen an Luxusartikeln piepstillegehalten würden, träumt das Märchen eines Kleinkindes, oder das Hirngespinst eines zu spät und, daher, nie angekommenen Phantasten eines realkommunistischen Schlemmerlandes, das die kühnsten Ex-Kommunisten wohl nicht einmal gewagt hätten zu träumen: Was wäre, wenn wir diesen gesamten Teufelskreis des Geldwirtschaftsbetriebs, so auf die ganz galante Tour, einfach aus einer Engels-Bürokratie von neuer stattlicher Gesinnung aller heraus, welche innerlich wie äußerlich (also nicht nur hohle Worte!) auf gegenseitigen, panvoluntaristisch freiwilligen Entlohn-Verzicht im ganzen Erwirtschaftungs-, Handels- und Dienstleistungssektor gestellt zu sein hätte, damit schlichtweg einfach abmurxten?


little-player-of-music-of-the-future


Andererseits ist es immer noch besser, von etwas zu träumen, wenn das Leben zur Mühsal zu werden droht, und es nichts weiter mehr darin zu hoffen gibt, als daß man den Frust immerzu nur hinunterschluckt, und sich dabei ein Magengeschwür zuzieht, wenn nichts schlimmeres an einem frühen Ende. Ändern aber wird sich schließlich nur etwas, um den Traum zur real erlebten Wirklichkeit gelangen zu lassen, wenn mehr und mehr Komponisten, Musiker und Filmemacher begonnen haben werden, an dieser feinen, besagten einen Zukunftsmusik zu weben. Und dies, liebe Leser, meine ich diesmal nun ganz sprichwörtlich!

Schließlich fahren die
Menschen mit ihren musikverwöhnten Ohren, in der heutigen Zeit mehr denn je, doch zu allererst auf Musik ab, und wenn von einem neuen Trend zu hören ist, so trällert einem das zunächst aus irgendwelchen Songs oder Liedern entgegen.

Wenn ich also persönlich einen einzigen Appell an alle ob einer neuen geldlosen Zeit Interessierte richten dürfte, so wäre es einer an die Zunft der Liederschreiber, im Verein mit Komponisten mit einem guten, musikalischen Feingespür, mehr schlaues Liedgut zu schaffen, und mit solchen poppigen Songs und Hits aufzuwarten - aber dabei mit mehr als nur mit Wischiwaschi-Gesoxe -, um darin die Lust der Menschen, das ganze Geld-Abzocken dahin, wo es in grauer Vorzeit einmal herkam, endlich wieder heimzurocken, ohne mehr mit der Wimper über dieses Thema zu zucken, heimzurocken.


Das Prinzip Hoffnung klagt nicht gegen Träumen an. Im Gegenteil, es lebt davon.
Doch da wir keine Traumwesen sind, sondern höchst reale Geschöpfe, heutzutage realisierter denn je zuvor, wird es auch heute mehr denn je darauf ankommen, daß aus den Träumen etwas handfest neues und besseres auf die Beine gestellt wird. Und nicht nur davon geträumt wird, wenn überhaupt!

Die Menschheit hat sich leicht verholpert auf ihrem allzu schnellen Dahineilen im letzten Paar der Jahrhundert-Stiefel.

Das Globale Dorf ist errichtet, gewiss! Doch die expandierende Weltgemeinschaft ist eine Stagnierende - stagnierend im Elend weiterhin von Massen von Menschen, während auf der anderen Seite....


wo-finde-ich-die-nackte-Schoene

Auf dem Filmfestival im finnischen Tampere gab es einen historischen Sieg

(eine Mitteilung aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 8.3.2009, übersetzt aus dem Finnischen )

Tampere, STT
Der diesjährige internationale Grand Prix-Sieg auf dem Filmfestival zu Tampere machte Filmgeschichte auf seinem Feld.

Der Fiction-Film Ahendu nde sapukai (Ich höre deinen Schrei) von Pablo Lamar aus Paraguay trug die beste Auszeichnung davon. Das Land nahm zum ersten Mal teil an dem internationalen Wettstreit von Tampere.

Die Jury sah den Siegerfilm als eine sehr schön gestaltete Reflexion zu Leben, Tod und Trauer an.

Den Hauptpreis für heimische Filme, die kürzer sind als 1½ Stunden, gewann der Fiction Film Luola [Die Höhle] von Panu Heikkilä. [Ein Drama über die Verlogenheit einer Unternehmerfamilie und deren Sünden, in der der Vater sich heimlich betrinkt, der Sohn Sachen aus dem Laden stibitzt und ein Ladengehilfe verdächtigt wird, und die Mutter sich Sorgen macht, obwohl die Familie vorgibt, an Jesus zu glauben]

In der Serie von Filmen, die über 1½ Stunden lang sind, bekam Annika Grof den Hauptpreis für ihren Dokumentarfilm Liikkumavara [Der Spielraum (der Film leuchtet die Arbeit im finnischen Reichstag aus)].

8
Jul
2013

The Abolishment of Money - the only road to the salvation of the HUMAN KIND

Dear contemporary!

How many people, not only in your country but meanwhile
all over the world, - easy to imagine in these plagued days - today would
want to see a social evolution of the global human community go that way
that one fine day we shall encounter, a parameter of the real dimension of these changes to come around over
time, job advertisements of a wholly new class to become a most common thing of the day, such as exemplified in the following sample:

"Hello out there?

Where you all lurking, all of you talentend and handy tell-&-work hand-in mates who would love to share with us this sleak top-notch and absolutely salary-free job site of ours within the professionally skilled construction sector?
WHATEVER WE BUILD WE WILL BUILD IT BETTER THAN OTHER GROUPS. THAT MUCH I KNOW. AND TOGETHER WE'LL PROVE IT TO THE WORLD!!

All returns of our personality-engaging community commitments are 100% gratified with gratis procuring of all class-A consumer goods plus naturally all the prevailing gear & gadgets of the day at all shop-4-free markets which on top of all even offer passage ports to a variety of most popular raffle entries for meanwhile globally networked and televised show-down events which, sure thing, hold for all their smart & lucky winners, when another exciting public fun making will be over, FREE OWNERSHIP OF AN ALL-OUT ADMIRED TOP-OF-THE-DAY MODEL OF WHATEVER LUXURY ITEM YOU COULD POSSIBLY DREAM OF ...?" ? -

The above projection should be sufficient to convey the idea of the society model I want to promulgate:
Money is obviously the root of all evil, and only when the world will have overcome the need for its greed, only then will we finally be assured of happy days to stay with us for good in the future.
Weren't that only just befitting to happen in the lives of us humans born in such an outstanding body endowed with such refined inner workings that resembles in its subtle organic build-up the ethereal networking of the imperceivable lines of star light within the cosmos by its own materially engrossed design?

Why couldn't everyone of the most precious race of all life on Earth, be nourished well with no fail? For no one to die of hunger anymore.

For example, just because one head of a family was unluckier than his neighbour?? Once poorer than himself that one - until such time when that one had received a million-dollar allotment from a distant relative who suddenly got terminally ill - only then to remember his erstwhile best friend while a youth, the only one he'd now want to share his property with - but, alas, his wish having come too late for the one -...?.
That's exactly how crude this world of money is!!

Who but are we then, well-equipped with the lush resources of planet Earth, how could it be that yet many, many all over the world, these days more so than ever, can't get enough food to fill their ever hungry stomachs? Just for lack of the buying capacity!?

Mother Nature and her reproductive assimilations by virtue of sex amongst us humans as we find them inherent in ourselves as in the primeval parental conditioning rendered by Mother Nature to our most early ancestor, as most of us humans long to live as couples of two, to be caressed and touched, likewise hankers after the enlivening fondling by the bright hot Sun in her unfaltering continued rounds around the latter, and even at night their day time kissing is being reflected by the faint flirting with the Earth's face by the tender moon light's touch. These cosmic embraces by our Lord of Stars, our Great Ball of Fire, with his favorite Queen of Life, Earth our parenting ball, that hold together our loose female elements in ongoing pursuits for a centripetal hook-up and clasp-in, natural height to their mutual cosmo-physical attachment, has made life's atomic essences boil down into self-spinning globules, thereon to imbue most virulent bodies of refined matter with coming alive in well shapen organisms, more and more and ever more of vegetative, animal, and human life populating the world.

In the end, all of human life at best could well be united in one Divine attempt that were to be acquiring, - and this should be the serious goal of everyone sound thinking man interested in making most helpful political opinions today - a much needed new sense of practicality, at the onset of the start of a new round of ages to be counted on by all of humanity, at a time when we'll be working hand in hand together on all communicational and pragmatical levels voluntarily, for the good of individuals and communities. All of us then, among ourselves as well as in between all races and nations, we'll be then saying to each other that that had been the one and only really worthwhile, truly advancing step forward ever since the stone age - TO ABOLISH BLOODY MONEY - for only then we'll be able to turn off the effacing practice of making each other respond for ever to the stiff curtailing and slashing of the personal measures of values and material assets that naturally are but varying from individual to individual.

We shall repudiate the principles of rulership banked on strictly self-interested authority, we shall find replacement for that cruel slavemaster in the shape of money in lavishly sprouting voluntary dispositions and interests of self-fulfilment in the service for the common good; but this giant human advance can be made to happen only when now someone like you and me will start to adopt that line of thinking, who alongside more & more others will try to convince the world of setting up a golden age liberated from the terror of money by educating the new generation of the young and re-educating the elderly, always keeping in mind that the goal of all human evolution ought to be now in these troubled times none else but global panvoluntarism and to eventually have money totally abolished - wiped off from the face of the Earth - and consequently all financial transactions made redundant and a matter of a distant past in history books.

Up, up and away into a world where everything will be just for the taking and for the giving - truly straight from the heart. -

One heart and soul pounding for a soothened flow of the one life in our one beautiful world.

Thank you for your attention! Please think over what I deem so urgently necessary to make known also with you, dear contemporary.

With friendliest regards to the well-being of all of us

erovid lingkvin


signed by
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

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