26
Sep
2009

Ein Zerrspiegel - oder ein Gradmesser der Lage der Nation?

Das Sonderangebot eines mobilen Telefons für zehn Euro löste am Donnerstagmorgen im Kaufhaus Gigant im finnischen Turku ein Chaos aus. Schätzungsweise 200 Menschen waren eine Stunde lang vor dem Öffnen des Geschäfts außerhalb der Ladentüren angestanden. Als die Türen geöffnet wurden, stürmten die in der Schlange stehenden Menschen in den Laden hinein. Die Situation spitzte sich zu, als ein Mann, der sich in der vorderen Reihe der Anstehenden befand, beschloss, seinen Kameraden, die am Schwanzende der Schlange standen, weiterzuhelfen.

"Dieser Kunde bemächtigte sich des Automaten für die Kundenabfertigungsnummern in der Handy-Abteilung, dem er offensichtlich für seine Kameraden Nummernzettel zu entnehmen beabsichtigte," meldete Kaufhausabteilungsleiter Kai Brück.

Wegen des Protests der anderen Kunden rannte der Nummernstibitzer mit dem Automaten unterm Arm auf und davon. Eine Gruppe aus der Reihe der anderen Kunden lief dem Mann hinterher und verprügelte ihn.

Den Wächtern vom Gigant gelang es, der Schlägerei ein Ende zu bereiten, und der herbeigerufenen Polizeistreife verblieb die Aufgabe, die Lage abzusichern. Es wurde niemand dabei festgenommen, sogar der Automatendieb konnte zum Schluß mit einem neuen Telefon unterm Arm nach hause gehen.

"Das Geschäft wurde geräumt, alle Kunden müßten sich hinausbegeben. Hernach kam nur jeweils eine kleine Gruppe von weniger als zehn Köpfen herein," sagte Brück.


Hier nun im nachfolgenden einige Stellungnahmen finnischer Zeitungsleser zu dem bedenklichen Ereignis, was seinerseits erst richtig ein Bild davon entstehen läßt, was von dem ganzen hinsichtlich einer Bewertung der Lage der Nation zu halten ist:

WAS WILL UNS DAS DENN SAGEN?

Ein Leser mit dem Stichwort "Frankreich erkennt man an den Franzosen" schrieb am 24.9.2009 um 14.00 Uhr folgendes:

In Finnland sind die Leute immer noch nicht weiter von den Bäumen heruntergestiegen als bis ins Gigant hinein. Falls es in Turku irgendwann einmal eine Zivilisation gegeben haben sollte, so ist man mittlerweile weit davon abgerückt.

HERBSTKONGRESS MINDERBEMITTELTER?

Eine Leserantwort auf den Kommentar von "Frankreich erkennt man an den Franzosen" unter dem Stichwort "Auf den Affen wird eingedroschen" vom 24.9. um 14.57 Uhr:

Ein besonders zivilisiertes Vorgehen, wegen eines Sonderrabatts sich zu vermöbeln. Es finden sich allerhand Affen ein.

JEP

Ein weiterer Leserkommentar zum Artikel unter dem Stichwort "So ist das" späterhin um 15.28 Uhr:

Obendrein schlägerten sie noch wegen so einem versch***en Telefon.. :)

JA, JA...

Ein weiterer Kommentar von "Pouko" zum Artikel um 15.33 Uhr:

Gab's das betreffende Telefon nicht anderswo angeblich für 30?

SO EIN GIGANT-LADEN SOLLTE AUCH IN HELSINKI AUFMACHEN

Ein(e) Leser(in) antwortet auf den Kommentar von "Frankreich erkennt man an den Franzosen" unter dem Stichwort "Bei uns wird an alle verkauft" um 16.53 Uhr:

Wie brachten diese es nur fertig, nach Turku zu kommen?

EIN HANDY FÜR ZEHN EURO

Eine Leserantwort auf den Kommentar von "Auf den Affen wird eingedroschen" von "Einer, der sich wundert" um 18.55 Uhr:

Man hätte die Situation also aufzeichnen und es diesen Leuten zeigen sollen, wie dumm sie sich verhalten haben. Ich war selbst vor Ort gewesen und ich schaute mit offenem Mund dem Vorgang zu; Männer waren bereit, eine Frau zu schlagen, nur daß sie ein Handy bekämen.

HAH

Eine Antwort von "Jeminee" auf den Kommentar von "Pouko" um 21.55 Uhr:

Nun, so etwas passiert auch nirgendwo anders als in Turku. Das liegt eben am Arsch von Finnland.

IN WIND GEKLEIDETES VOLK

"Kari" kommentierte den Artikel um 22.27 Uhr wie folgt:

In die Schlange beim Gigant direkt von der Schlange ums Brot kommend.

DER LUSTIGE STREICH DES JAHRES

"Timo Ekman aus Seinäjoki" kommentierte den Artikel um 22.38 Uhr folgendermaßen:

Der Reporter Toni Lehtinen hat die Ehre gehabt, den mit Abstand vergnüglichsten Bericht des Jahres schreiben zu dürfen. Als ich die Geschichte zum ersten Mal las, mußte ich so heftig lachen, daß ich gleich scheißen mußte.

Ich habe mein Lebtag beim Scheißengehen nie so arg und herzhaft gelacht.

Ein Dank der Stadt Turku, ein Dank der Zeitung Turun Sanomat.


DAS SELBE IN GRÜN...

Eine Antwort von "Tomppa" auf den Kommentar von "Frankreich erkennt man an den Franzosen" am 25.9.2009 um 5.29 Uhr:

Die gleiche Geschichte gab es in einem Geschäft in Kaarina, dort waren die Hauptstreithähne des Gefechts Russen und Vietnamesen gewesen. So daß es in solchen Situationen im Hinblick auf die gesamte Menschenrasse keine Unterschiede geben dürfte.

WAS ZIVILISATION BETRIFFT

Eine Antwort unter dem Stichwort "Willkommen im warmen Florida" auf den Kommentar von "Frankreich erkennt man an den Franzosen" um 8.20 Uhr:

Heh... Frankreich ist das 'Loch' Europas. Wo sonst haben Unzivilisierte so viele Autos in Brand gesteckt oder Krawall geschlagen wie dort? Der Schandfleck der EU!

INS YouTube MIT DEM GANZEN KLAMAUK!

"Matti" antworte auf den Kommentar von "So ist das" um 9.46 Uhr:

Das stimmt. Jener Telefonhörer, wegen dem es die Aufregung gab, ist technisch ein sehr eingeschränktes Gerät, das ich nicht annehmen würde, wenn es mir umsonst gegeben wurde. Es wäre großartig, wenn man das Video der Bewachungskamera im Gigant auf YouTube finden konnte. Der Höhepunkt eines Jahres!

HANDY-SONDERANGEBOT

"Puakki" schrieb einen Kommentar zum Artikel um 10.14 Uhr:

Im Radio kommentierte eine Reporterin den Vorfall: "Nur wegen eines Zehners verreißen sich die Leute gleich derart...?"

Für junge Personen sind 10 Euro eine wertlose Summe Geld, unsereiner rechnet das Geld in Mark um und 60 Mark sind mehr als der Stundenlohn von manch einem von uns.


BEZIEHEN SIE IHREN LOHN IMMER NOCH IN MARK?

Ein(e) Leser(in) antwortet auf den Kommentar von "Puakki" unter dem Stichwort "Billig ist billig" um 11.44 Uhr:

Es sind bereits etliche Jahre keine Löhne mehr in Mark ausbezahlt worden. Wann dürften Sie zuletzt im Arbeitsleben gestanden haben, wenn sie Ihren Lohn in Märkern berechnen. Befanden Sie sich an der Spitze der Schlange im Gigant?

DEN KALKULATOR IN ORDNUNG GEBRACHT

Eine weitere Antwort auf den Kommentar von "Puakki" unter dem Stichwort "Den Kalkulator in Ordnung gebracht" um 12:51 Uhr:

Der Wert des Geldes hat sich aber auch seitdem verändert, so daß derzeit der Faktor 5 anzuwenden ist, also 5 x 10 Euro = ca. 50 Mark. Demnächst werden Sie sicherlich an jene Knallbonbons für einen Pfennig erinnern wollen.

22
Sep
2009

Klare Köpfe und doch mehr Zivilcourage braucht das Land

Bei einem Fahrer unter Drogen ging so ziemlich alles daneben, was daneben gehen kann. Ein im Rauschestoffdampf sowie betrunken Auto fahrender Mann aus Helsinki brachte es vorgestern in der Stadt Lahti auf eine beachtliche Vergehensliste. Der Mann zischte mit einer Stundengeschwindigkeit von 140 km an der Polizei vorbei, die ihn, um ihn blasen zu lassen, anhalten wollte. Er hatte es voll darauf angelegt, zu entwischen, indem er sich so gut wie gar nichts um die Sicherheit Entgegenkommender scherte. Zum Schluß der Verfolgungsjagd mit der Polizei probierte er es noch, sich zu verstecken, und fuhr in einen Innenhof hinein. Die Bewohner des Anwesens schnappten sich jedoch den Schlawiner schließlich.

Laut Polizei kam der 34-Jährige beim Blasetest auf 0,65 Promille und flog zudem beim Rauschmitteltest wegen Amphetamine auf. Er steht nun im Verdacht einer schwerwiegenden Verkehrsgefährdung, der Trunkenheit am Steuer in einem besonders schweren Fall, des Unbeachtetlassens einer Aufforderung zum Anhalten durch die Polizei, eines Rauschmittelbenutzungsdelikts und des Fahrens ohne Führerschein.

Zudem hatte das von dem Mann benutzte Fahrzeug keine TÜV-Plakette und es war nicht angemeldet, vielmehr fuhr es mit falschen Schildern, und offensichtlich hatte der Mann es widerrechtlich an sich gerissen.

21
Sep
2009

Das Geschäft mit der Unsicherheit in den Köpfen der Menschen floriert mit Hilfe der Medien sehr gut

Mit dem gesteigerten Gefühl der Schutzlosigkeit der Menschen werden hemmungslos Geschäfte gemacht. Forscherin Hille Koskela führt als ein Beispiel die Schutzfirmen an, die den Haushalten ihre Dienstleistungen andrehen.

Die Beschützfirmen verfügen über Verbindungen zu Versicherungsgesellschaften, deren Klienten einen Beitragsrabatt erhalten für in Anspruch genommene Dienstleistungen der Schutzfirmen.

Nach den Erkenntnissen der Forscherin hat sich die Kriminalität in den letzten Jahrzehnten nicht wesentlich verschlimmert. Desungeachtet herrscht in den Köpfen der Menschen das Bild vor, als wäre die Welt unsicherer geworden, und das machen sich die Unternehmen der Branche zunutze.

Immer mehr Produkte werden mit dem Beiwort "schutzbietende Sicherheit" vermarktet. Koskela macht darauf aufmerksam, daß, falls das Geschäft mit der Beschützung die Sicherheit richtiggehend vorantriebe, es zum Schluß sich selbst ùberflùssig machen würde.

Auch die Medien würden einem Anstieg der Angstspirale zuarbeiten, indem sie demonstrativ über außergewöhnliche Verbrechen Bericht erstatten.

20
Sep
2009

Volksweise

Es ist nicht so, als fühlte sich die Muse, als ob sie sich in ihren Muschelschalen verschlösse,
es ist mehr so, als wäre es höchste Zeit für des Burschen letztes Nickerchen.
Und die mit dem Schal winkende Dirne, die ihm das Beste wünschte, fährt ihm mit einer Dampfwalze über den Brustkasten.

Und die Worte wollen nicht aufsteigen, weder wie jene Stange noch wie Holzblöcke, die sich zusammenfügen für den süßen Verfall ihrer alten Grotte,
und, wie Eier in der Bratpfanne, vergießt das Gesicht seine Augen über den ganzen Kissenbezug.


Fühlst du dich heute nacht warm unter jenen sechs Schleiern
in der Mulde von dir, deren gespannter Grund ein Klagelied singt;
wo wie Fische, die bei dem ausländischen Blau ins Japsen kommen,
meine derbe Lippe im Begriff war, etwas zu erhaschen, das in dem Moment du warst?

Ich wünschte, ich hätte eines Hasen Ohren an meinen Glatzkopf angenäht,
im dichten Wald würde ich dir zuliebe Tropfen aus Blei schlucken
und von schwarzen, verknorzten Aststümpfen in dem ölglatten Teich würde ich vor deinem Gesicht auftauchen
als wie es kein Schlachtschiff wie die Tirpitz besser tun könnte.

Es steht aber nicht auf den Karten oder auf des Kellners Tablett,
und es schmerzt, es dort auszusprechen, wo einem die Haare ergrauen.
Es finden sich mehr blaue Venen als das Blut ein, um deren ausgetrocknetes Geflecht anschwellen zu lassen, ganz zu schweigen von irgendeiner entfernten Gehirnzelle.

Wir sind dabei, für immer auseinanderzugehen, meine Freundin, soviel steht fest.
Zeichne einen leeren Kreis auf deinen gelben Notizblock.
Der werde ich sein: nichts drinnen, das verzückt wäre.
Fixier ihn eine Weile, dann radiere die Kritzelei aus.



Ein Gedicht des sowjetrussischen Übersetzers und Dichters Joseph Brodsky (1940 - 1996) aus Leningrad, der, nachdem er mitte der 1960er Jahre einige Zeit wegen "gesellschaftlichen Schmarotzertums" in einem Lager in Archangelsk zugebracht hatte, am 4. Juni 1972 in den Westen kam, und fortan in England und in den USA lebte und wirkte — in einer Übersetzung ins Deutsche von mir

Erhard Hans Josef Lang

19
Sep
2009

Wie kann jemand Tieren gegenüber nur so unmenschlich sein?

Wer mit der Pflege von Tieren betraut ist - dazu zählt ebenso das Halten von Haustieren - sollte seinen Pflichten den Tieren gegenüber auch gewissenhaft nachkommen. Es wäre menschlich ein höchst feiger Akt, sich aus dieser Verantwortung herausstehlen zu wollen, gerade wenn es sich um Tiere handelt, die auf eine Umsorgung durch den Menschen angewiesen sind und nicht aufmucken können, sollten sie schlecht behandelt werden.

Im finnischen Turku hat das Schöffengericht jüngst eine 26-jährige Frau aus dem Umland wegen eines Vergehens gegen das Tierschutzgesetz zu 80 Tagessätzen Bußgeld, bzw. zu einer Buße von 480 Euro und für fünf Jahre zu einem Tierhalteverbot verurteilt. Die Frau darf während der Zeit Pferde oder pferdähnliche Tiere weder pflegen noch für deren Wohlergehen Sorge tragen.

Die Frau war dazu bestimmt, in der Gemeinde Paimio [im Kreis Turku] drei Pferden der landläufigen Rasse sowie den sechs Ponys dort aufzuwarten und sich um diese zu kümmern. Nach Ansicht der Schöffen vor Gericht vernachlässigte von Anfang September 2007 bis zum Jahreswechsel die Frauensperson ihre Pflichten und ließ den Tieren nicht die notwendige Pflege zuwachsen, verabreichte nicht genügend Futter und stellte zum Saufen auch kein sauberes Wasser bereit. Den Tieren wurde unnötiges Leid verursacht und sie waren richtig verdreckt, durchnässt und ausgehungert gewesen.

Die Stallverschläge waren kaum ausgemistet und den Tieren stand keine saubere Trockenstreu zur Verfügung. Die äußere Einzäunung des Tiergeheges war unabgesichert und sie ermöglichte ein Entlaufen der Tiere. In dem umzäunten Areal gab es auch keinen Unterstand für unwirtliche Witterungen und es gab auch keine trockene Unterlage, worauf die Tiere sich hätten ablegen können.


Hier der Link zu einem Artikel zum Aufkommen der Idee der modernen Tierschutzgesetzgebung »

Wer-der-Pflege-von-Tieren-anvertraut-wird-sollte-sich-ihrer-auch-annehmen

18
Sep
2009

Laue Catering-Tage

Heute bleibt die Küche kalt;
heute lassen wir uns Essen bringen - nur vom Feinsten -
für ein Familienpicknick in den Wald,
ja in den Wald, juchee, juchee.

Braucht man denn immer 'nen bestimmten Anlass
zum Ausspannen und Feiern?
Sich einfach mal 'nen Ruck geben,
das Stimmungsgemenge über den Tagesablauf bestimmen lassen -
so lange nur 's Geld stimmt.

Solange es Geld gibt,
und wir unsere Muskeln und unsere Köpfchen dafür hinhalten,
muss der Rubel rollen
und unter die Leut' gebracht sein.

Und sind wir einmal klamm,
ach keine Bang!
auch dann darf zwischendurch schon mal im Wald gepicknickt werden.

Dann kochen wir einfach an einem Tag für zwei Tage auf
und catern uns am darauffolgenden selber im Wald,
ja im schönen Wald, juchee, juchee.

Was sein muß, muß sein! An lauen Tagen, wie diesen.

17
Sep
2009

Wahrheitsgehalt von Überlieferungen - Schriften, die große Zeiträume der Geschichte überdauert haben

Etliche Leute haben die Historizität der Bibel in Zweifel gezogen, und deshalb ist jene bestimmt mehr als irgend ein anderes Buch erforscht worden.

Von den frühesten Manuskripten des Neuen Testaments sind jedoch Tausende gefunden worden, 24'000 Stück.

Das Neue Testament ist in zeitlicher Nähe zu den darin verzeichneten Ereignissen geschrieben worden, im Zeitraum der Jahre 45-96. Frühest gefundene Teile von Kopien davon sind von um das Jahr 125 herum, von um das Jahr 200 herum gibt es einige Bücher und ums Jahr 400 herum das gesamte Neue Testament.

Aristophanes schrieb circa 450...385 v.Chr., Kopien seiner Texte wurden zehn gefunden, wovon die frühesten von 900 n.Chr. stammen, also ungefähr 1'300 Jahre später.

Aristoteles dürfte eine recht bekannte Person sein, wollen wir daran glauben, daß er einmal gelebt hat. Er schrieb um die Jahre 384-322 v.Chr. herum und von den Schriften gibt es 5 Kopien, von denen die frühesten vom Jahr 1100 n.Chr. sind, als 1'400 Jahre nach deren Verfassung.

Auch Julius Caesar schrieb Geschichte, um die Jahre 100-44 v.Chr. herum, Kopien der Schriften sind 10 Stück gefunden worden und die frühesten davon sind von um das Jahr 1000 n.Chr. herum.

Catullus schrieb seine Gedichte in der Zeit um das Jahr 54 v.Chr., Kopien wurden 3 Stück aus dem Jahr 1550 n.Chr. gefunden.

Herodot schrieb in den Jahren 480-406 v.Chr. Geschichte nieder und aus dem Jahr 900 n.Chr. sind 8 Kopien gefunden worden.

Plato ist ein Philosoph, dessen Schriften in den Jahren 427-347 v.Chr. entstanden, und es ist gelungen, 7 Kopien davon von um das Jahr 900 n.Chr. aufzufinden.

Das historische Werk von Tacitus wurde ungefähr 100 n.Chr. geschrieben und Kopien davon wurden aus dem Jahr 1000 n.Chr. gar 20 Stück gefunden.

16
Sep
2009

Demokratie am quirligsten - völkischer geht's nicht mehr

In Estland geben die bevorstehenden Kommunalwahlen das Bild, als würden sie die Einwohnerzahlen von Gemeinden anwachsen lassen.

Die Eesti Päeväleht vom Montag schreibt, daß plötzlich in verschiedenen Landesteilen Estlands neue Einwohner im Abstimmalter aufgetaucht sind. Gemäß einer grundlegenden Erklärung des Innenministeriums haben sich neue Stimmberechtigte in ein paar Dutzenden von estnischen Gemeinden einschreiben lassen. Ausgesprochene Umzugsgewinnler scheinen die kleinen Inseln Estlands zu werden, wie zum Beispiel Ruhnu und Kihnu (wörtl. die Schmächtige und die Kümmmerliche [Insel]).

Auf dem Festland haben unter anderen die ostestländische 500-Seelen-Gemeinde Alajoki [Am Unteren Flußlauf] neue Einwohner erhalten. In den letzten Monaten hat die Gruppe der Stimmberechtigten vor Ort um fast zehn Prozent zugelegt.

Am meisten neue Wähler sind nach Paldiski umgezogen. In der Stadt befindet sich ein Haus, auf dessen Bücher sage und schreibe 36 Bewohner im Abstimmalter sich haben eintragen lassen.

Laut den Behörden sei es derzeit noch verfrüht, zu bestätigen, ob es sich um die Vorbereitung eines Wahlbetrugs handle. Die Kommunalwahlen Estlands werden in einem Monat abgehalten.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

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