16
Okt
2008

Revolution erforderlich - nicht mit Liquidatoren, sondern Transfusionisten

Der Begriff Revolution hat nach den verheerenden Wellen von direkt in dessen Namen gesellschaftlich sanktionierten und sogar staatlich angeordneten Massenmorden des vorigen Jahrhunderts verständlicherweise einen sehr verpönten Beigeschmack abbekommen. Leider, leider ist dem so, wie man heute direkt sagen muß: denn genau heute wäre das Mittel einer alle Dinge des vorherrschenden Status Quo des menschlichen Zusammenlebens über den Haufen werfenden Revolution mehr denn je von nöten.

Nur wer wagt, der gewinnt. Nur wer, insbesondere angesichts der heute alles langsam auffressenden Weltfinanzkrise, den Mut aufbringt, dem ganzen Wust an Problemen endlich ans Eingemachte zu gehen, und das schnöde Geld selbst sich vorknöpft, gibt unserer Welt zu existentiell-freudigem Weiterbestand eine echte Chance. Allein das Geld abzuschaffen wäre echter Humanitärismus, da dies real Menschlichkeit schaffte, alles andere, wie zum Beispiel diese amerikanisch-albernen, der Welt zugemuteten Bekehrungsversuche aller dem Westen fremden Kulturen anderer Werte mit Gewalt - und auch hier hat nur das große Geld seine dreckigen Finger wieder im Spiel - (Alberigo Vespucci,
der richtige "Amerigo", kann sich jetzt wohl auf seinem Seelenanwärter-Sternenbeobachterposten kaum ein kurzes Lachen aus Spott über seine Nachwelt verkneifen) ist im Grunde genommen nichts anderes als purer Quatsch, daran bemessen, ob und in welchem Maße es zum Weltfrieden beiträgt, wenn auch im Namen der eigenen Aktivitäten genau darauf immer abgestellt werden will, fälschlicherweise jedoch so gesehen.

Wer verzweifelt auf ewig am (wohlgemerkt nicht von Göttern eingeführten, sondern) auf letztlich unzulänglichen Ideen von nur imperfekten Menschen zurückgehenden Altüberkommenen festhält, könnte schnell mal eines Tages total verzagen, wenn die gewohnte Lebensqualität sich dank dem über die Zeiten allzu langen, sturen, im Kern völlig inflexibeln Festhalten am laufenden, verqueren Interaktionssystem in sich zusammengebrochen ist, und manch einer und immer mehr unserer Mitwelt sich daran das Genick bricht und ganze Familien ins Verderben gestoßen werden.


Einen Hitler braucht die Welt nicht mehr. Nie mehr! Der eine war schon zuviel gewesen. Und auch sonst bräuchte die Welt keinen einzigen mehr von all den sonstigen, die öffentliche Akzeptanz durch die Großmacht eines vorgetäuschten, letztlich aber nur auf ein Sklavenhaltertum mit der peinigenden Geldknute in der Hand hinauslaufenden Staatswesens sich erzwingenden, frei nach eigenem Gutdünken handelnden Liquidatoren vom angeblich Bösen in der Welt - das Böse läßt sich nicht ausmerzen, es läßt sich aber sehr wohl ins Gute verwandeln.

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Genau deshalb braucht die Welt von heute eine Revolution, um wieder zu bleibendem Frieden auf allen Erdteilen zu gelangen, aber sie braucht eine Revolution nicht mit Liquidatoren, sondern eine allseits gewollte, gewaltlos ablaufende Revolution mit Transfusionisten - und zwar am besten von fähigen Geldabschaffern!


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Adolf Hitlers Mein Kampf von Werner Maser

(eine Buchrezension aus der Mittelfinnischen Zeitung vom 8.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

WERNER MASER Adolf Hitlers Mein Kampf, ins Finnische übersetzt von Riitta Virkkunen. Ajatus Kirjat, 429 Seiten

Über die Machtergreifung und die Schreckenstaten während des zweiten Weltkriegs des Reichskanzlers von Deutschland Adolf Hitler ist eine beträchtliche Menge an Geschichtswerken und Interpretationen geschrieben worden. Jedoch die Pläne Hitlers in der Zeit, die dem Krieg voranging, sind weit weniger umfassend behandelt worden, als das, wozu jene in der Praxis geführt hatten.

Der hochgeschätzte deutsche Historiker Werner Maser (1922-2007) hatte sich auf die Erforschung der Machenschaften der Nationalsozialisten, des Dritten Reichs und insbesondere auf die von Adolf Hitler spezialisiert. Zum Bücherernteertrag diesen Jahres zählt Masers Werk Adolf Hitlers Mein Kampf.

Der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, bzw. des damaligen West-Deutschlands, Theodor Heuss schlug einige Jahre nach Beendigung des zweiten Weltkriegs Maser vor, daß jener Hitlers Mein Kampf neu publizieren würde. Der Gedanke des Präsidenten war es gewesen, daß das Buch, wenn von einem Historiker kommentiert, als eine wirksame Abschreckung in Bezug auf Ambitionen von Nationalsozialisten dienen würde.

Maser brachte das Werk Mein Kampf im ganzen jedoch nicht heraus, da dies damals verboten war. Nach dem zweiten Weltkrieg hatten die Alliierten und die Behörden Deutschlands Neuauflagen des Buchs verboten. Auf Finnisch war das Buch im Jahre 1942, verlegt bei Werner Söderström (WSOY), erschienen.

Die Geschichte hätte eine andere Richtung nehmen können

Anstelle davon verwirklichte Maser eine breitangelegte und kritische Forschungsarbeit. Aus ihr geht hervor, daß der wegen eines versuchten Staatsstreichs ins Gefängnis abgeurteilte Hitler schon zur Mitte der 1920er Jahre seine großspurigen Vorhaben publik gemacht hatte. Laut Maser hielt Hitler folgerichtig vom Jahr 1925 bis zu seinem Selbstmord im Jahre 1945 an seinen weltanschaulichen Lehren fest, welche er bereits Jahrzehnte vor seiner Machtergreifung im Buch Mein Kampf detailliert dargelegt hatte.

Hieraus zieht der Historiker den Schluß, daß, wenn Hitlers Gedanken nur rechtzeitig im Bewußtsein ihrer Relationen gelesen und sie ernst genommen worden wären, die Geschichte mit Sicherheit eine andersgeartete Wendung genommen hätte. Aber es war nun einmal alles anders gekommen. Jetzt hat man die Möglichkeit, dem Schrecken ins Auge zu blicken, wie eine ganze Nation, die über eine Jahrhunderte alte Kultur verfügt, in eine derartige utopische Verblendung mit hinein gerissen werden konnte.

Im Hintergrund stand die Verbitterung der Deutschen wegen des Endergebnisses des ersten Weltkriegs und auch wegen der damaligen wirtschaftlichen Flaute.

Adolf Hitler baute seine Propaganda hauptsächlich auf dem Fundament seiner Reden auf: das geschriebene Wort schätzte er nicht so sehr, da man auf dessen Botschaften leichter zurückkommen könnte. Vielfach war der Inhalt der aggressiven Reden oft der gleiche, Hitler veränderte jedoch gekonnt den Jargon je nach Zuhörerschaft und Örtlichkeit.

Dasselbige trifft auch auf die Politik von heute zu, in der die Ansprachen derer, die an die Macht streben und derer, die an der Macht bleiben wollen, zwar durch die Medien vermittelt werden. Heutzutage werden nur noch seltener große politische Veranstaltungen, auf denen die um Macht Ringenden ihre Ankündigungen verlautbaren, unter freiem Himmel abgehalten.

Laut den Aussagen in Masers Buch hatten viele Zuhörer den Inhalt der Reden Hitlers gar nicht erst wahrgenommen, sondern sie konzentrierten ihre Aufmerksamkeit mehr auf die Vortragsweise, also darauf, wie Hitler redete.

So kann es also kommen, wenn Emotionen, die bis zum Größenwahn angewachsen sind, ein ganzes Volk erfasst haben, daß dann niemand mehr auf Reden des gesunden Menschenverstands hört. Redner, die zu Vernunft und Mäßigung aufrufen, werden dann leicht als kleinliche Nörgler abgetan, die nur die Willensfreiheit einzuschränken suchten, welche mit Leichtigkeit sodann als Spielverderber ins Abseits gedrängt werden.

Auch hier läßt sich ein Schnittpunkt mit der heutigen Zeit erblicken, in der der Kult, der um eine Person getrieben wird, und deren Schlagfertigkeit vor den Medien auch in der Politik Finnlands entscheidend viel von sich macht. So sind auch heute die Inhalte der Angelegenheiten nicht so wichtig, sondern die sprachliche Gewitztheit, die gefällt und ein großes Publikum in Begeisterung versetzt.

Kamen die Lehren aus Schweden?

Ein interessantes Detail in dem Buch von Maser ist dies, daß nirgendwo vor dem Jahr 1945 noch danach der Name des schwedischen Arztes, Psychiaters und Neurologen Herman Lundborg erwähnt wird, wenn es um die Personen geht, von denen Hitler wahrscheinlich Einflüsse für sein rassistisches Denken erhielt. Demnach, was Maser vorbringt, hätte Hitler alles bezüglich dessen, was er vom Jahre 1921 an allgemeinhin über die Rassen, die Rassenbiologie und die Lehren zu den Rassen wusste, Lundborg zu verdanken gehabt.

Offen bleibt jedoch, ob die Rassenlehre des an der Universität von Uppsala als Lektor tätig gewesenen Lundborg und der von Hitler aufs gleiche hinauslaufen. Zumindest standen die reinrassigen arischen Züge gerade auch den langgewachsenen, blonden und blauäugigen Schweden gut zu Gesicht.

In-Auschwitz-umgekommene-Frau Ger-Manne-mit-der-Gerte-zum-Fuehrerstab

Masers Buch legt neue Einzelheiten und Informationen offen zu den Hintergründen von Hitler als Person und als Politiker. Es werden in dem Werk keine Sachverhalte wiederholt, die von der Weltgeschichte her bekannt sind.

Das Buch ist mit seinen Details und ausgiebigen Zitaten ein ziemlich harter Brocken zu lesen, einen harten Brocken stellten aber auch die Jahre an der Macht von deren Hauptperson für die ganze Welt dar.

ESKO PARKKILA

Finnen leisteten sich einen bösen Scherz auf der Insel Ösel vor Estland im Ort Kuressaari

(ein Bericht aus den Heimatnachrichten der Finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 15.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Von finnischen Touristen wird berichtet, daß sie in Kuressaari auf der estnischen Insel Ösel ein Denkmal des Befreiungskriegs der Esten geschändet haben.

Laut der auf Ösel erscheinenden Zeitung Meie Maa urinierten die Finnen mitten am hellichten Tag an das Denkmal unten hin.

Ein Augenzeuge, der den Vorgang beobachtet hatte, berichtete dem Blatt, daß ein Bus mit finnischen Nummernschildern in das Stadtzentrum gebogen kam, dem an die zehn Männer in ausgelassener Stimmung mittleren Alters entstiegen. Sechs oder sieben von jenen hätten sich in einer Reihe vor die Hecke aufgestellt, die das Denkmal umgibt, und begonnen, sich zu erleichtern.

Nach der Verrichtung stiegen die Herren zurück in ihren Bus, der daraufhin davonbrauste.

Die Männer dürften wohl Freunde des Autosports gewesen sein, denn zum Wochenende gab es auf Ösel Wettkämpfe für Rallyefahrten.

Die Polizei von Kuressaari sagte dem Blatt gegenüber, daß man es hier mit einem zu verurteilenden Verhalten und einer Störung der öffentlichen Ordnung zu tun hätte.

Die Polizei baut darauf, daß entsprechende Vorgehensweisen ihnen umgehendst berichterstattet werden.

Die Kirche Finnlands stellte ein Seiten-Fenster unter eroakirkosta.info [tritt-aus-der-kirche-aus.info] ins Netz

(ein Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Tampere, STT
Die Kirche hat neue Mittel und Wege im Kampf gegen das Austreten aus der Kirche in Gebrauch genommen. Eine Web-Site eroakirkosta.info [eroa kirkosta = tritt aus der Kirche aus] ist nun der Gegenzug der Gemeinden der Stadt Tampere geworden zu Tritt-aus-der-Kirche-aus.fi [eroakirkosta.fi] der Freidenker.

Der Wortführer der Freidenker von Tampere Petri Karisma bemerkt dazu, daß sich die Webseiten-Schaufenster in ihren äußeren Aufmachungen ziemlich ähnlich sähen. Karisma hält dies für einen Verstoß gegen die guten Sitten in der Welt des Internets.

- Ich glaube nicht, daß dies irgendeinen Einfluß haben wird auf das Austreten aus der Kirche, der Stil ist jedoch nicht gerade der bestmögliche. Außerdem sieht man auf der Vorderseite nicht sofort, wer sich hinter der Seite verbirgt, wie Karisma bemerkt.

Der Initiator der Netzseiten-Stelle Ilkka Kalmanlehto aus der Vereinigung der kirchlichen Gemeinden von Tampere gibt zu, daß die Ähnlichkeit vorsätzlich war.

- Und in der Sparte für die Hintergrundinformationen tritt deutlich hervor, wer dieses Seiten-Arrangement produziert hat.

- Junge Menschen, die in einer gewissen Internet-Landschaft leben, treten so oder so von der Kirche aus, wenn sie sich einmal dafür entschieden haben. Dies hier ist auf jeden Fall keine Seite, die jemanden bekehren soll. Zweck der Sache ist es, zum Nachdenken anzuregen, aber auch die Aktivitäten der Kirche weiterzuentwickeln, sagt Kalmanlehto.

In dem Netzseiten-Schaufenster finden sich Anleitungen zum Austritt aus der Kirche, daneben aber auch Anleitungen zum Beitritt.

14
Okt
2008

Tausend und ein gute Gründe, weshalb man das Geld am besten ins All schießen würde

Meistens ist doch das eigenwillige Streben nach wirtschaftlichen Vorteilen, unter Umgehung, wenn nicht unter Ausschaltung, derer der anderen, der Haupt- und oft genug der einzige Grund, weshalb es zu Streitigkeiten innerhalb der Familie, zu Bruderzwisten, zum leidigen Bruch langwährender Freundschaften, zur Spaltung von Vereinigungen und Interessensgemeinschaften, zur Despotie und Unbeliebtheit von Regierungen und aber auch zur Entzweiung von ganzen Staaten oder Staatengemeinschaften kommt. Meistens geht es um Geldangelegenheiten, wenn irgendjemand oder eine Gruppe von Menschen angefeindet wird. Es steht also in den meisten Fällen die blanke Geldgier dahinter, die, da sie sich dem mißgünstigen Neid der Mitmenschen ausgesetzt sieht, immer darum bemüht ist, sich nach außen hin, als gegen die anderen, abzuschotten, und wenn zu diesem Zweck auch die Mittel der Anfeindungstaktik gewählt werden müssen.

Nun stelle man sich einmal vor, wir würden in einer Welt leben, in der einfach grundsätzlich alle Menschen durch die Gemeinschaft mit allen Artikeln, die regional aufgeboten werden können, und alle Regionen mit allen Artikeln, die überregional aufgeboten werden können, versorgt würden, und daß dieses System reibungslos funktionierte. Würden da nicht von vornherein all die guten Gründe zu diesen genannten Entzweiungen, die die Menschen des gegenwärtigen Zeitalters an allen Ecken und Enden durchmachen, erst gar nicht aufkommen?

Nun, da die Dinge nun einmal liegen, wie sie liegen, müßte man aber eigentlich trotzalledem, bei aller schier ausweglos scheinenden Festgefahrenheit der Verankerung des ganzen menschlichen Haushaltens im nur in der Regel äußerst rar zubemessenen und heiß zu umkämpfenden, und daher sehr unmenschlichen Geld nicht verzagen, da doch alles, was einmal unter Menschen eingeführt worden ist, auch wieder rückgängig zu machen ist, auch das Geld.

Man muß eine dahingehende Abänderung des Systems nur mutig angehen wollen, dann wird sie auch gelingen. Ganz von alleine dürfte die Abschaffung des Geldes wohl nicht kommen. Zumindest muß man sich privat und öffentlich dazu bekennen und auch dafür einstehen. Der Rest ergibt sich dann, mehr oder weniger mühelos, schon von selbst.


Ein gewisser Professor Suomi tadelt Finnlands Außenminister Stubb wegen der Veröffentlichung von Einschätzungsberichten

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Professor Juhani Suomi kritisiert Außenminister Alexander Stubb deswegen, da dieser von Botschaftern verfasste Rußland-Analysen der Zeitung Helsingin Sanomat zugespielt hat.

Suomi schreibt im Internetmagazin der Zentrumspartei 'Vernetztes Kleeblatt' [Verkkoapila], daß die Veröffentlichung eine törichte Idee wäre und den Interessen des Landes zuwiderlaufe.

- Kann es überhaupt sein, daß je sich jemand eine derart dumme Veröffentlichungsidee ausdenkt, wenn es darum ginge, andere Ziele verwirklicht zu sehen als solche, die auf eigene Ziele und Vorteilskalküle ausgerichtet sind. Kaum auf solche der Interessen des Vaterlandes, wie er schreibt. In der Folge würden sich Finnlands Diplomaten dazu angehalten sehen, genau abzuwägen, was sie in ihre Berichte hineinschreiben, wie Suomi dazu bemerkt.

- Es kann sich ja ein Botschafter nicht mehr sicher sein, ob [das, was er geschrieben hat,] nicht gar im Schmierenblatt '7 Tage' landet.

Außenminister Stubb hat die Veröffentlichung der Analysen der Botschafter unter anderem mit seinem Wunsch begründet, mehr Offenheit zu schaffen. Er bemerkt, daß bei sämtlichen Botschaftern um die Erlaubnis zur Veröffentlichung nachgefragt worden war.

- Dies ist unsere neue, offene Außenpolitik. Außenpolitik ist keine Geheimwissenschaft, darüber muß man diskutieren können.

Stubb stellte in Aussicht, daß der Öffentlichkeit noch mehr Analysen, die von Botschaftern angefertigt wurden, zugänglich gemacht werden.

Rußland testete wieder einmal Flugkörper

(ein Bericht der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Moskau/Plesetsk, STT
Rußland hat wiederum einmal für militärische Übungen Langstreckenraketen getestet. Die Interkontinentalrakete Topol wurde am Mittag finnischer Zeit aus Plesetsk im nördlichen Rußland unter dem wachsamen Auge von Präsident Dmitri Medwedew in Fahrt gebracht. Das Fernlenkgeschoss traf eine halbe Stunde später seinen dem Übungszweck dienenden Zielpunkt in Kura auf der Halbinsel Kamtschatka am Pazifischen Ozean.

Zwei weitere Flugkörper wurden aus Unterseebooten im Meer von Barents und im Pazifischen Ozean vom Stapel gelassen.

Rußland probierte bereits am vergangenen Samstag interkontinentale ballistische Fluggeschosse aus. Eine Rakete wurde aus einem nuklearen Unterseeboot auf das Gebiet um den Äquator im Pazifischen Ozean abgeschossen. Es kamen an zurückgelegter Entfernung für das Geschoss gute 11'500 Kilometer zusammen, was laut Medwedew das beste jemals erreichte Ergebnis darstelle.

Gemäß militärischen Sachverständigen hat Rußland seit Zeiten des Kalten Kriegs seine Raketengeschosse nicht mehr derart intensiv getestet.

13
Okt
2008

Darwinscher Schöpfungshöhepunkt nach heutiger Lage: der Homo impecunariis

Wenn die Menschen bei irgendeinem sie im Kern ihres Wesens sehr stark berührenden Problem absolut sich nicht mehr zu behelfen wissen, neigen sie oft dazu, bevor man den Kopf ganz in den Sand stecken und sich geschlagen geben würde, ab dann in der Behandlung des Vorliegenden nachlässig zu werden und es sich etwas zu leicht zu machen, wobei dann sehr leicht erst recht am Ziel vorbeigeschossen wird. Letzteres trifft sowohl bei der Lösung schwerwiegender praktischer wie auch schwerwiegender theoretischer Probleme zu. Aus dem Lager letzterer sei als Beispiel angemerkt diese größte, älteste Infragestellung, die die Menschen von je her schon, und noch bis in heutige Tage, umgetrieben hat: die Frage danach, woher wir Mensch denn überhaupt herkommen, und die Frage nach der Entstehung der spezifischen Arten des Lebens auf unserer Erde.

Da alle mythologischen Erklärungsversuche der verschiedenen Kulturen und Religionen eher nur versprachen, daß es eben nie eine endgültige Gewissheit über das genaue Prozedere des Schöpfungsgeschehens geben könne, eine welche den modernen, auf praktische Gewinne ausgerichteten, rationalen Wissenschaften zu etwas nützlichem hätte gereichen können, kam eine eigenbrötlerisch umrührige Figur wie der quirlige Charles Darwin mit seiner "bestechend einleuchtend" aus dem Rahmen fallenden These über die Entstehung der Arten durch adaptive Auslese und Mutationen gerade wie gerufen, um das am größten klaffende Wissensloch aller Zeiten zu stopfen, und wenn es auch nicht stimmte, was jener in seiner gewagten These vorbrachte. Und stimmen tut sie denn ja wohl auch nicht, diese Darwinsche Evolutionstheorie, wenn sie auch bislang als das offizielle Credo der in der Dummheit ihrer eigenen Prämissen befangenen Wissenschaften gelten mag.

» Ein Affe mit einem Schwanz überm Hintern wird immer wieder nur einen Affen mit Schwanz zeugen, und nie einen schwanzlosen Lemuren und auch nie einen Menschen mit nur einem kleinen Wirbelfortsatzhöckerchen hervorbringen, und wenn dieser Affe mit Schwanz zigbillionenmal sich fortgepflanzt hätte, genausowenig wie dem Menschen je ein Rüssel vor die Schnauze wachsen wird, und sollte es uns auch noch in einer Million Jahre geben. Soviel dürfte mit Sicherheit gesagt werden.

Darwins Hammerschlag auf den Pult der Professoren hat am Nagel der Wahrheit über den Schöpfungsvorgang vorbeigetroffen, nichtsdestotrotz durch seine minimalistisch-wissenschaftliche Darstellung einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

In Wirklichkeit war alles, was die Entstehung der Arten angeht, ein bißchen anders,
wie von mir eingehend in einem meiner Gedichte dargelegt. Hier geht es, anders als bei Darwin, um schöpferische Visionen in teilweise noch metaphysischen Trägern des kosmischen Geists und um in Naturobjekten wie Felsnischen eingebettete, urzeitlich weibliche Gebarmüttergruften, die zugleich Naturfabriken vorstellten, die in der Lage waren, die in den Geist-Einheiten filmisch traumgleich geschauten Ideen über neue Lebensformen spermatologisch im Labor der brutzelnden atmosphärischen Großküche der Erde umzusetzen und zur Ausgeburt auszutragen.

So wie die Menschen bis heute noch beim letztgenannten Thema einem gewaltigen Irrglauben verfallen sind, genauso irren sie auch in ihrer Annahme, daß das menschliche Zusammenleben nur durch die Zwischenschaltung des Faktors Geld zu meistern sei. Wobei es genau aber in jenem Punkt eher angezeigt wäre, ein bißchen mehr auch hier den sonst so heiß verehrten Darwin mit dessen theoretischem Auslese- und Fortentwicklungsmuster walten zu lassen, um so den Menschen die Chance zu geben, über das eigene, hausgemachte Monsterproblem, das Geld mit all seinen schwierigen Implikationen, hinauszuwachsen.

Es dürfte mit Sicherheit wohl tausendmal leichter fallen, es zu schaffen, endgültig das Geld abzuschaffen, als es fertigzukriegen, je aus einem Affen einen Menschen zu machen.


Schinken von Büchern zur Evolution kommen nach Finnland aus der Türkei hereingeschneit

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung vom 11.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Turku, STT
Eine türkische Verlagsfirma verschickt an finnische Empfänger Verblüffung auslösende Buchsendungen. Zumindest hat eine Reihe von Gymnasien in Turku sowie das Finnische Nachrichtenbüro STT mit der Post riesengroße Werke erhalten, die sich der darwinistischen Entwicklungslehre widersetzen.

Laut der Zeitung Turun Sanomat haben die Rektoren an drei Gymnasien in Türku sowie Religions- und Naturwissenschaftslehrer aus der Türkei massive Bücher mit dem Titel 'Atlas of Creation' erhalten. Ebenso sind einige Ausgaben der Bücher in der Redaktion des STT eingetroffen.

Aus der Vertriebsabteilung von Global Publishing in Istanbul teilte man der Turun Sanomat mit, daß die Bücher überall um die Welt herum kostenlos verschickt würden.

Das auf feines Papier gedruckte, bunte, über 800 Seiten starke Buch wiegt einige Kilo. Die zentrale Aussage des Werks eines Schriftstellers mit Namen Harun Yahya ist es, daß die Arten der Lebewesen sich im Laufe der Zeiten nicht im geringsten fortentwickelten. Gemäß dem Buch unterstützten die auf der Erde gemachten Fossilienfunde nicht die Evolutionstheorie, sondern sie würden im Gegenteil deren Zutrefflichkeit widerlegen.

Laut Wikipedia hat Oktar ab dem Jahr 2006 zehntausende Ausgaben des Werks Atlas of Creation in verschiedene Teile der Welt verschickt.

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12
Okt
2008

Der Geburtsstunde einer neuen Gründerzeit der Entmonetarisierung entgegenfiebernd

Wie man sich bettet, so liegt man auch. Will man der Menschengemeinschaft ein neues Gesicht aufsetzen, eines, das nirgendwo mehr Hungersnöte oder erdrückende Armut kennt, so gibt es der Natur der Sache nach nur einen Weg, um zu ebendiesem Ziel zu gelangen: man bringt einfach völlig neuartige Regeln für das wirtschaftliche Zusammenspiel der Menschen heraus, bei denen genau der Faktor, welcher das heutige Ungleichgewicht in der wirtschaftlichen Stellung der einzelnen Menschen bewirkt, keinen Platz mehr hat, in dem also grundsätzlich kein Geld mehr vorkommt.

✪ Es muß doch um Himmels willen, wenn man nur einen starken Willen für die gute Sache aufbringt, bei all der Gescheitheit unseres mit Intelligenz bewappneten menschlichen Geschlechts mit einiger Raffinesse hinzukriegen sein, sich zu einem solchen System des Miteinander-Wirtschaftens durchzuwringen, in dem alles Geld ausgeschaltet ist, und in dem die Menschen, egal welchen Typs, ob dieser nun eine elendiglich vor Schaffenskraft nur so strotzende Dampflokomotive ist, oder ob dieser nur ein herrlich einfältig vor sich hinlebendes Faultier ist, das man am besten gehen lässt, da es sich ohnehin in einem solchen Individuum eher um einen tolpatschigen oder fußlahmen Krieger handelt, der einfach so recht zu nichts zu gebrauchen wäre, alle locker dank der Erfleißigung der mehrheitlich Schaffenswilligen der Gesellschaft in der neuen Freiwilligkeit eines entmonetarisierten, panvoluntaristischen Wirtschaftens mit links mitgezogen werden können.

Aufgabe der Schulen fürs heranwachsende Geschlecht in allen Völkern der Erde wird es natürlich auch weiterhin in einer Welt so ganz ohne Geld sein, schaffenskräftige und tüchtige, in ihren Begabungen geförderte junge Menschen heranzuziehen, die aber dann gelernt haben werden, wie man sehr wohl die Welt auch ohne diesem Geld umtreiben kann.


Die kostenlose Schulverpflegung Finnlands feiert heute ihren Geburtstag

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 10.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
An den Schulen Finnlands begeht man heute den 60. Jahrestag der Einführung der Verköstigung an den Schulen. In etlichen Schulen wird zur Ehre des Tages ein Festessen aufgefahren, das in einer Nachspeise seinen Höhepunkt haben wird.

1948 wurde damit begonnen, kostenlose Schulmahlzeiten anzubieten. Nahezu 900'000 Kinder bekommen an Schultagen eine genau zusammengestellte Mahlzeit zu essen, die einem Drittel des Energiebedarfs des Tages entspricht.

Der Minister für kulturelle Angelegenheiten Finnlands stellte ein Buch aus Heften des Warzenschweins zusammen

(eine Mitteilung zum Zeitgeschehen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 10.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Komik des humorgeladenen Blatts früherer Jahre 'Das Warzenschwein' [Pahkasika] veraltet nicht, scheint sich der Minister für kulturelle Angelegenheiten [Finnlands] Stefan Wallin gedacht zu haben. Wallin hat aus Beiträgen der Jahrgänge 1975-2000 seines Lieblingshefts Das Warzenschwein ein Buch zusammengestellt. Das Werk erhielt den Titel 'Das Warzenschwein oder wie man direkt vom Gipfel weg über den Gipfel aller guten Dinge gezogen werden kann' [Pahkasika - huiputusta suoraan huipulta] (Johnny Kniga).

- Wallin scheint einen besonderen Hang für hinterfotzig-verschlagene, sprachliche Tricksereien und für seitliche Ausrutscher beim Vokabular zu empfinden. Als Gegengewicht zu den herausfordernden Intelligenzbolzen der Zeit hat Wallin sich für das Potpourri seines Lieblingshefts für einen besonders direkt zur Sache gehenden, volkstümlich handfesten und leicht schludrigen Humor entschieden, wie es Markku Paretskoi, der Herausgeber des Warzenschweins, aufsummiert.

'Wie man direkt vom Gipfel weg über den Gipfel aller guten Dinge gezogen werden kann' ist bereits das dritte, aus Seiten der Hefte des Warzenschweins zusammengestellte Buch. Tommi Liimatta suchte den Inhalt für das Opus 'Das Warzenschwein [Pahkasika] - zehn Buchstaben, denen du vertrauen kannst' heraus (2006) sowie Simo Frangën für das Werk 'Das Warzenschwein oder den zu zahlenden Preis kriegt man je nach seiner Visage'.

11
Okt
2008

"Öfter mal was Neues"?

"Öfter mal was Neues", hört man den Volksmund so gerne sagen und beklatscht schnell alles, ohne einen etwaigen, tieferen Sinn eines Neuen zu hinterfragen, solange nur der Bequemlichkeit und dem Prestigedenken dient, was uns zwischen Bildschirm und Türangel in die gute Stube und deren biotopische Verlängerungen hineingeschoben wird. Dabei finden sich heutzutage unter den Neuheiten durchaus sehr viele bewundernswerte Sachen, an die man sich nur allzu leicht gewöhnen möchte. Nichtsdestotrotz beschleicht einem bei all dem kontinuierlichen Novitätenzirkus durch die Zeiten, insbesondere unserer schnellebigen heutigen, der Eindruck, daß es sich hierbei um einen wohl sehr schön gearbeiteten Flickenteppich handelt, gewirkt aus allerlei einerseits recht wundersamen, anderseits aber auch vielfach sehr wüsten Versatzstücken der elektronisch-technologischen Kunstfertigkeiten in der Post-Moderne, der aber ausgelegt ist genau über dieselbe verstaubte, überall mit gesellschaftlichem Unrat verstellte Wandelhalle der Menschheit hinweg, als welche unsere Welt sich uns schon immer präsentierte, oder zumindest dies die meiste Zeit und fast überall tat und nach wie vor tut. Warum macht man sich also bei all der zur Schau gestellten Erfindungsgabe der Zeitgenossen nicht endlich auch einmal daran, das Ambiente dieses Gebäudes unseres menschlichen Lebens samt dem Platz, auf dem dieser globale Kuppelbau des irdischen Atmosphärendrucks mit seinem eher durch unser Machwerk doch sehr trist geratenen und auch an vielen Stellen ins Kraut geschossenen Vorgarten steht, von Grund auf zu renovieren, um diesem endlich ein menschlicheres Gesicht zu zeichnen, ein welches unserer als intelligent gepriesenen Rasse nur bieder und ein angemessenes wäre: das personifizierte Antlitz eines wieder vom tiefsten Herzensgrunde zu mehr freudigem Lächeln aufgelegten Menschenschicksals, das es fertiggebracht hätte, uns Menschenkindern die schlimmste Hürde auf unserem langen Weg der Menschwerdung durch die Geschichte hindurch aus dem Weg zu räumen, um dieses unser menschliches Leben wieder zu einem wahren Freudenfackellauf werden zu lassen.

✪ Welch schönere Ausschmückung der wirtschaftlichen Hallen unserer menschlichen Umtriebe aber könnte man sich vorstellen, als eine solche, die einherginge und sich kundtäte mit der allgemeinen Abschaffung der Geldorientiertheit der drei durch jene bedrohlich schief und immer schiefer stehenden drei Grundpfeilertürme des ganzen Lebens, der Elementarmittelproduktionen, allen Raffinements menschlicher Kreativität sowie aller Dienstleistungen an uns selbst und an unserer lebenswichtigen Umwelt?


Was ich persönlich wirklich am allerwenigsten verstehen kann, wenn ich mir den großen Wandel der Zeiten vor Augen führe, ist, warum bis dato trotz aller neuen Erkenntnisse und Technologien von heute sich die großen Persönlichkeiten und führenden Menschen der Länder der Erde noch nicht der Abschaffung des Geldes annehmen wollen.

Sind wir nicht drauf und dran, das Dramaspiel auf unserem Planeten zu einer einzigen schalen Seifenoper verkommen zu lassen, deren Riesen-Seifenblase überraschend schnell einmal zerplatzen und uns Menschen in einen Albtraum stürzen könnte? Wir täten sehr gut daran, wohlweislich vorraussichtig schon jetzt bald mit der Abschaffung des Geldsystems anzufangen, und nicht immer nur nach Manier des halbbackenen Marx an Gewinne denken, die letztendlich nur kapitale Verluste mit sich bringen.


mehr-Pioniere-braucht-die-Welt-die-sich-stark-machen-fuer-eine-baldige-Abschaffung-des-Geldes

YouTube fängt mit dem Herzeigen ganzer Fernsehfilmserien an

(eine Mitteilung aus den Neuesten Nachrichten zum Zeitgemäßen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 10.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

New York, STT
Der favorisierte Video-Dienste-Anbieter des Internets YouTube fängt damit an, ganze Fernsehfilmserien herzuzeigen. In dem Seiten-Fenster werden in Zukunft 20-48 Minuten lange vollständige Episoden aus den Archiven der Fernsehgesellschaft CBS zu sehen sein. Bislang war die Länge von Videos auf YouTube auf 10 Minuten begrenzt gewesen.

Unter dem vorgezeigten Filmmaterial werden sich unter anderen die Teenagerlieblingsserie Beverly Hills 90210, die Scifi-Saga Star Trek, sowie die Seifenoper Emotionen und Düfte befinden.

Die Serienteile werden eine gesonderte Markierung aufweisen, die sie als vom anderen Inhalt des Seitenbetreiber-Fensters unterschiedlich erkenntlich macht.

Man trägt sich laut den Betreibern in der Dienste-Firma mit dem Gedanken, in Zukunft noch weitere, ähnliche Pakte abzuschließen.

YouTube ist das größte Videofilme-Verteiler-Schaufenster im Internet.

Gemäß der Firma Comscore, die die Benutzeranzahlen von Internet-Seiten-Auslagen bemißt, gab es auf YouTube im letzten August 330 Millionen Benutzer, die jede Minute 13 Stunden Videomaterial auf den Dienste-Speicher aufluden.

10
Okt
2008

Süße Freuden statt bitterem Schwerenöter-Leid - ohne jeglichem Geld

Der Mensch muß wissen, was ihm gut tut und was nicht. Sollten wir zu dem Schluß gekommen sein, daß der Handel mit Geld auf Dauer nichts gescheites hervorbringt und letztlich mehr Wirrwarr in der Welt stiftet, als daß es für die Massen oder Mehrheit von uns gutes täte, so werden wir von der Schöpfung die Chance erhalten haben, unter Beweis zu stellen, daß, anders als die Tiere, wir als Menschen durchaus in der Lage sind, von sich aus über uns selbst hinauszuwachsen und das, was uns nicht länger behagt, das Geld, da es uns mehr Schwerenöter-Leid als süße Freuden beschert, durch eine wohl durchdachte Rundum-Erneuerung des ganzen Systems des zwischenmenschlichen Miteinanders abzusetzen.

Eine Studie besagt, dunkle Schokolade sei fürs Herz bekömmlich, und bei Herzenskummer

(ein Beitrag aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 8.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Einer Studie zufolge nimmt man mit dunkler Schokolade reichlich von fürs Herz gesunden Flavonoiden zu sich. Ißt ein Mensch Schokolade, so verbessert sich die Fließfähigkeit des Blutes.

Die Studie der Akademie Finnlands hat auch den alten Glauben an die heilende Wirkkraft bei Herzenskummer bekräftigt, denn Schokolade besitze etliche Wirkstoffe, die die Gemütslage beeinflussen können.

Laut der Studie besteht die gesundheitsfördernde Wirksamkeit in erster Linie bei dunkler, jedoch nicht in heller Schokolade. Man sollte sie jedoch nicht über die Maßen genießen, denn diese besteht zu 40 Prozent aus Fett, mit reichlich Zucker versehen.

In der Studie wurden auch die Unterschiede verglichen zwischen dunkler und heller Schokolade. Je dunkler die Schokolade, desto mehr beinhalte sie an Flavonoiden.

9
Okt
2008

Das Brett vorm Kopf verhindert die Sicht auf anstehende wesentliche Veränderungen

Diese stur an allem Alten festhalten wollende Bärbeißigkeit der Menschen, die allein dafür verantwortlich zu machen ist, daß man sich allem Anschein nach für länger immer noch nicht, trotz schlimmster Turbulenzen in der Geld-Szene weltweit, anschicken will, hinsichtlich des strapaziösen Haushaltens mit dem Geld, das in den spät postmodernen Folgeerscheinungen im Leben der Massen überall auf der Welt mittlerweile immer ausfälligere und unerträglichere Fratzen zeigt, das einzig Wahre zu tun, nämlich der bösen Entwicklung auf den Grund gehen und dem Geld den Laufpaß verpassen und es auf alle Zeiten aus seinen Diensten entlassen, lässt sich sehr gut auch daran bemessen, wie unflexibel zum Beispiel auch mit Tierarten umgegangen wird, die sich aufgrund, ebenso wiederum dank des Geldes der Menschen, schwer sich zum Nachteil veränderter Umweltbedingungen auf den ihnen von alters her angestammten Schollen in der freien Natur auf einen langen Weg machen, um Ausschau zu halten nach eventuell neuen Lebensterritorien, wo es ihnen besser gefiele. Wie im Falle der experimentellen, wanderlustigen Pinguinen von jüngst, die unter Palmen leben wollten, da sie die Nase restlos voll hatten vom ewigen Leben im Eis, zumal jenes eben über die letzten Jahre in der heutigen umweltzerstörenden Zeit mehr und mehr zu einem Leben in einem matschigen Eis-Schlick verkommen war, die nicht geduldet wurden und schön brav schnell wieder dahin zurückgeschickt werden, wo sie hergekommen sind. Die Tiere brächten ja schließlich keine wirtschaftlichen Vorteile ein - nur solche Elemente will man leiden, die auch Steuern für die neue Wahlheimat bezahlen - und wären nur auf Kosten der Allgemeinheit durchzufüttern gewesen, also will man sie auch nicht bei sich im Land aufnehmen und schickt sie gleich postwendend wieder weiter.

Dieselbe menschlich-törichte Sturheit steht dahinter, daß man sich partout nicht an die Abstellung des Geldes machen will, um damit global ein Hauswirtschaften einzuführen, das nicht mehr länger auf Geld, sondern auf dem Wechselspiel der freiwilligen, also von sich aus sich einstellenden Erbringungen schaffensfreudiger Menschen basiert, da die Umstellung des Systems ein nicht ganz leichtes Unterfangen wäre, wenn es sich auch vom großen Gewinn her nach dessen erfolgreichen Vollzug mehr als lohnte.

Wann endlich nehmen sich die Menschen dieses Brett vorm Kopf ab und werden endlich flexibel in ihrem Handeln, um wieder einmal nach Tausenden von schlappen Jahren einen gewaltigen Schritt in ihrer Art nach vorne zu tun?


Pinguine, die sich weit nach Norden verirrt hatten, zur Rückreise verschifft

(eine Mitteilung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung vom 8.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Rio de Janeiro, STT
Eine Gruppe von Pinguinen, die zu weit in nördliche Gefilde vorgerückt gekommen war, wurde am Dienstag dieser Woche in Brasilien auf ein Schiff verladen. Die 31 Patagonierpinguine, die es auf ihren Abwegen bis unter schattige Palmen geschafft hatten, werden in den Süden in ihre Stammheimat zurückbefördert. Das Schiff verfrachtet die Pinguinenschar in drei Tagen bis an die Südgrenze von Brasilien und Argentinien. Dort dürfen sich die Vogeltiere erstmal eine Woche ausruhen, um Kräfte zu sammeln für die restliche Etappe der Reise. Biologen haben vor, die Tiere dort in den Weiten des Ozeans der freien Natur zu übergeben, in der Hoffnung, daß jene sodann mit den Meeresströmungen in Richtung Patagonien weiterziehen würden.

Erst am Samstag in der Woche zuvor wurden 399 Pinguine mit einem Flugzeug zurück in südliche Gefilde transportiert. Die Meeresvögel waren bereits im Juli diesen Jahres an den Sandstränden Brasiliens dahergespült gekommen. Man geht allerdings davon aus, daß eine Schiffahrt den Pinguinen bessere Voraussetzungen bietet, um in ihre natürliche Umwelt zurückzukehren. Die 31 Pinguine, die einstweilig in einem Tiergehege untergebracht waren, werden schon auf hoher See in den Genuß kommen, den Geruch von Salzwasser zu schnuppern.

Patagonierpinguine leben in erster Linie in Patagonien an der Südspitze des südamerikanischen Kontinents. Die Pinguine ziehen zwischen März und September hinter den Fischen hinterher in nördliche Richtungen.

8
Okt
2008

Die vielversprechendste Herausforderung aller Zeiten: die Absetzung des Geldwesens

Wie können die Menschen sonst nur so ausgebufft sein, angesichts der sich fürchterlich zuspitzenden Finanzkrise, die mittlerweile die ganze Welt mit verheerenden Auswirkungen auf die Preise der wichtigsten Güter der Menschen erschüttert, aber so hoffnungslos einfältig, da scheinbar niemand aus den führenden Riegen derer, die an den Hebeln der Politik und der Wirtschaft sitzen, auf den Dreh kommen will, was die Stunde eigentlich längst geschlagen hat und was jetzt so langsam wirklich geboten wäre, um als nächsten und endgültigen Maßnahmenschritt anzugehen, nämlich die Absetzung des ganzen Geldwesens und die Einführung eines revolutionär neuen, auf jeglichen Geldverkehr völlig verzichtenden Wirtschaftens.

Man kann sich wohl kaum ein menschliches Problem vorstellen, das man nicht in den Griff bekäme. So war es mit uns schlauen Menschen von je her schon zu allen Zeiten gewesen, sowohl in grauer Vorzeit, wie auch heute noch. Nur ausgerechnet beim Geld, dem größten aller Verursacher menschlicher Miseren und Ungerechtigkeiten, stellen die Menschen sich ausnahmslos einfallslos an. Dabei wäre es die vom Gewinn her schönste Herausforderung ans Menschengeschlecht aller Zeiten, endlich es zu schaffen, über das Geld ganz und gar hinauszuwachsen.

Afrikanische Negerstämme wissen sich da besser zu behelfen, wie mit den dringlichsten Problemen umzugehen ist.


Den Ziegen Kenias sind aufgrund der Trockenheit Kondome verordnet worden

(ein Bericht zum Zeitgemäßen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki/Nairobi, STT
Die von der Trockenheit des Landes heimgesuchten Hirten des Stamms der Masai von Kenia haben in einer altbewährten Methode Zuflucht genommen, um ihre Ziegenherden sicherzustellen. Den Ziegen wird ein Olor, d.h. eine Art Kondom verpasst, damit die Herde sich nicht zu stark vermehre und es ausreichend Weidegrund für alle Tiere gibt.

Ein Olor wird aus einem viereckigen Stück Rinderhaut zubereitet, oder heutzutage oft auch aus Plastik. Das 'Mäntelchen' hindert den Ziegenbock daran, sich mit den Geißen zu paaren.

- Schaut irgendwie wie eine Schürze aus, wie es der Ziegenzüchter Ole Ngoshoi Kipameto beschreibt. Dessen Ländereien befinden sich 80 Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt, und das Gebiet hat dieses Jahr nicht die Spur von ausreichend Regen abbekommen, sodaß für neu dazukommende Mäuler das Gras nicht reicht.

- Wir leiden es nicht, daß die Ziegen in der Trockenheit aufbocken, sagt Kipameto und läßt wissen, daß die Böcke im November aus ihrer mißlichen Lage befreit werden, da ab dann wieder mit Regenfällen zu rechnen sei.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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