23
Sep
2008

"Fast schon mit KZ-mäßiger Präzision vorgehend, diesmal menschlich aber völlig berechtigt..."

Freilich würde man lieber, auch ich, über schönere Dinge schreiben wollen, als immer nur auf die leidigen Mißstände auf der Welt und deren allgegenwärtigen Verursacher, das böse Geld, kommen zu müssen, wo man doch eh die nimmerendenwollenden Unheilsnachrichten satt ist, die uns sonst die ganze Zeit mit einem schier endlosen Schwall von Hiobsbotschaften überfluten. Aber genau da dagegen sollte denn ja auch angeschrieben und eines Tages schließlich auch durch die Dinge in Bewegung bringende und verändernde Taten angegangen werden:

✪ Sinn und Zweck einer echten humanitären Entrüstung über die katastrophale Verschlimmerung der Zustände auf der Welt in der heutigen Zeit muß und kann es nur sein, sollte man sich selbst gegenüber auch nur einen Funken Ehrlichkeit bezeigen wollen, sich das sich in jüngster Zeit so drastisch zuspitzende und mit so verheerenden Folgen für die Massen in sich langsam immer mehr und mehr einbrechende, und in diesen seinen Konvulsionen alle Menschen und alle Dinge noch umso schamloser wie schon ehedem jetzt in den Würgegriff nehmende Geldwesen vorzuknöpfen und genauso schamlos, wie es sich selbst geriert, wie dank dessen mit Menschenleben teilweise sehr brutal umgesprungen wird, als den Schuldigen an allen Miseren der Welt zu enttarnen und an den Pranger zu stellen.

» Um dann im öffentlichen Gespräch, im Idealfall über alle Ebenen der Bevölkerung hinweg und durch alle gesellschaftlichen Klassen hindurch, die allerbesten Alternativen zum inkriminierenden, verteufelten Geldsystem, wie zum Beispiel die Annahme von panvoluntaristischen Ideen zur gänzlichen Geld-Ersetzung beim wirtschaftlichen Erbringungs- und Verteilungssystem, auffahren zu lassen und konsequent zu verfolgen; auf dem Weg der Menschheit dahingehend, zum guten Schluß das alle Menschen zu Frondienste verrichtenden und schnöde ausgebeuteten Leibeigenen entwürdigende Geld - fast schon mit KZ-mäßiger Präzision vorgehend, dieses Mal menschlich aber völlig berechtigterweise - abmurcksen zu gehen.

✪ Und erst dann werden die Schreiber der Zunft - nicht der selbstherrlichen, sondern - der sich selbst und den Mitmenschen gegenüber ehrlichen Gesellschaft wieder über die schöneren Dinge im Leben schreiben können, aber auch erst dann!


In Finnland hat ein Krebsopferkollekte-Schwindler beim Oberlandesgericht eine Haftstrafe bekommen, die nicht zur Bewährung ausgesetzt werden soll

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Ein im Namen Krebskranker Spenden erhobener Mann ist wegen Betrugs im besonders schweren Fall zu zwei Jahren Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden.

Der Gerichtshof zu Helsinki erhöhte mit seinem Beschluß eindeutig das Urteil, das der 33jährige Mann auf dem Schöffengericht erhalten hatte. Das Oberlandesgericht vertrat die Ansicht, daß das vom Schöffengericht in Helsinki verhängte Urteil von einem Jahr, zur Bewährung auszusetzen, in keinem richtigen Verhältnis stehe zu der Schadensverursachung und zu den Gefährdungen, die von dem Verbrechen ausgegangen seien.

Nach Auffassung des oberen Gerichtshofs führte Simo Olavi Laakso einen Kollekte-Betrug mit systematischer Planung durch und brachte mittels dessen Hilfe einen beträchtlichen Betrag an Geld zusammen. Außerdem sei das Vertrauen der Bevölkerung in gemeinnützige Kollekten ernsthaft beschädigt worden. Viele Leute haben vor Gericht ausgesagt, daß sie nie und nimmer an irgendwelchen Kollekten teilnehmen wollten.

Eine im Besitz von Laakso befindliche telekommunikative Vermarktungsgesellschaft Solia bot in den Jahren 2002-2005 übers Telefon für einen eingetragenen Verein 'Stütze der Krebskranken' verschiedenerlei Produkte an. Laakso war Gründer und langzeitiger Wortführer der Vereinigung.

Über 56'000 Menschen hatten sich die Knutschbären, Kalender und die Brieföffner gekauft, und gespendet. 2,5 Millionen gaben die Bürger an Geldsummen her, wovon nur ein sehr kleiner Teil in die Hilfe für Krebskranke floss.

In-Auschwitz-umgekommene-Frau


Eine Dissertationsschrift besagt, Finnland habe sich im Anschlußkrieg an den Rassentötungen beteiligt


(eine Mitteilung der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 18.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Staatliche Polizei [Finnlands im zweiten Weltkrieg] Valpo (valtiollinen poliisi ['valpas' bedeutet außerdem 'wachsam' auf Finnisch]) beteiligte sich während des Anschlußkriegs in Nordfinnland Seite an Seite mit den Deutschen an Tötungen von Menschen, die als aktive Kommunisten oder als Juden klassifiziert waren. Die Informationen gehen aus einer bislang noch unüberprüften Dissertationsschrift hervor, worin die Kooperation der Schutzpolizei von Finnland und der von Deutschland in den Jahren 1933-1945 abgeklärt wird. Gemäß Magister der Philosophie Oula Silvennoinen wurden nach dem Krieg Anstrengungen unternommen, um die Ereignisse aufzuklären, jedoch ohne Erfolg.

Die Deutschen hätten in Nordfinnland eine vormals unbekannte Spezialeinheit der Schutzpolizei, das Einsatzkommando Finnland, errichtet, dessen Aufgabe es gewesen sei, Personen, die für ideologische und rassenmäßige Feinde befunden wurden, zu liquidieren. Die Einheit wäre also dazu bestimmt gewesen, genauso zu handeln wie auch die entsprechenden Kommandos anderswo an der Ostfront Deutschlands. Die Führung der Staatlichen Schutzpolizei [Finnlands] hätte auch persönliche Beziehungen hergestellt zu Führungspersönlichkeiten der SS und der deutschen Schupo.

Die Doktorarbeit von Silvennoinen wird am kommenden Freitag in der Universität von Helsinki gegengelesen werden.

Rockstar Pink hat Angst vor Sarah Palin

(eine Mitteilung zum Neuesten Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)


Helsinki, STT
Pink ist zum ersten Mal während ihrer Laufbahn mit ihrem Stück So What bis an die Spitze von Amerikas Single-Liste aufgestiegen. Zwar war Pink auch schon früher in den Genuß des Listenplatzes numero Eins gekommen, hatte jedoch den Listenspitzenplatz des Jahres 2001 Lady Marmelade zusammen mit Christina Aguilera, Li'l Kim und Mya eingespielt.

Den rasanten Absatz der Single-Scheibe konnten nicht einmal die von Pink gestreuten giftigen Kommentare über die Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin schmälern.

Laut dem Internet-Seiten-Fenster E! Online würde Pink gerne Palin eine Reihe von Fragen stellen wollen. Wie zum Beispiel die, ob Palin in der Lage sei, Irak auf der Weltkarte zu finden.

- Palin lebt in einer anderen Welt. Diese Frau macht mir Angst, stellt Pink zusammenfassend fest.

22
Sep
2008

Selbst die konservative deutsche ZEIT wird die Geburt einer neuen Zeit, in der von allem Geld abgerückt wird, nicht aufhalten können

Bereits vor längerem hatte ich damit begonnen, um meine Ideen hinsichtlich einer Welt so ganz ohne Geld einer noch größeren, vermeintlich auch politisch interessierteren Leserschaft vorzustellen, neueste Artikel von mir aus meinem gleichnamigen Blog auf dem Leserkommentare-Forum der ZEIT einzustellen. Nun, wie man weiß, ist ja die ZEIT, entgegen dem, was ihr Name eigentlich vermuten ließe, ein von sehr konservativer Hand regiertes Blatt (das insofern eher den Namen STILLSTAND als ZEIT verdiente), auf dem es offensichtlich unerwünscht ist, über so etwas Unerhörtes wie die Abschaffung des Geldes zu schreiben. Prompt bin ich denn auch, nach etwas über einem Monat, nachdem ich damit angefangen hatte, meine Artikel auch in der ZEIT zu publizieren, aus dem Kommentare-Forum der ZEIT hinausgesegelt, also daraus ausgeschlossen worden - angeblich wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht im Zusammenhang mit den von mir zum Zwecke der erbaulichen Abrundung meiner Artikel beigefügten Übersetzungen von Nachrichten aus finnischen Zeitungen. Was allerdings von seiten der ZEIT nur als Vorwand benutzt wurde, um mich, diesen libidopter und ungeliebten Menetekler, ohne viel Federlesens loswerden zu können, denn es stellte sich nunmehr heraus, daß fortab von der ZEIT-Redaktion sämtliche von mir eingestellten Artikel, selbst wenn unter anderem Namen und unter Verzicht auf angehängte Übersetzungen publiziert, die aber von Inhalt und Stil her mit mir in Verbindung gebracht werden, gleichfalls entfernt werden, und umgehend ich ebenso unter dem neu angenommen Kennwort-Namen vom Forum ausgeschlossen werde.

Sugandha-aus-Mamallapuram-Tamil-Nadu

Hier nun im nachfolgenden meine E-Mail von heute morgen an die ZEIT-Redaktion bezüglich des angeblichen Verstoßes gegen das Urheberrecht und meiner konsequenten Aussperrung aus dem Leserkommentare-Forum der ZEIT:

Thema: Anmerkung zum Verstoß gegens Urheberrecht: brains only send & receive

Sehr geehrte ZEIT-Moderatoren,

erlaube mir Ihnen einmal, zumal ich mit Ihnen und der ZEIT in Sachen Urheberrecht zu tun bekam, deswegen auch mit meinen Artikeln zur Schmackhaftmachung einer allfälligen Überwindung des Geldwesens vom ZEIT-Forum ausgeschlossen wurde, eine Bemerkung hinsichtlich der Konditionialität der von den Wissenschaften bislang noch nicht im Ansatz erkannten, nichtsdestotrotz die Wirklichkeit umschreibenden Funktionsweise des menschlichen Geistes in Bezug zum Urheberrecht zu machen:

Allein schon die Tatsache, daß, sollte es sich so ergeben haben, unter allen bisher gelebten Menschen zum erstenmal z.B. ein Mensch auf eine völlig neuartige Idee irgendeiner Art gekommen wäre, diese aber nur im stillen Kämmerlein für sich ausbrütete und sie keinem anderen mitteilte, reichte dies schon dafür aus, daß diese, seine Idee mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von irgendwelchen anderen Menschen sehr bald aus dem in den Weiten des konstellaren Kosmos eingelagerten cognitive-contents pool des Geistes - sozusagen dem 'Internet des Geistes' - herausgefischt, neu aufgestellt und somit die Idee, jenseits urheberrechtlicher Faßbarkeit, unter den breiten Massen verbreitetet werden könnte - jedoch die Verbreiterung im eigentlichen Grunde zurückginge auf den stillen Zeitgenossen.

Darauf geht z.B. der Effekt zurück, daß viele große Erfindungen zwei-, dreimal in der gleichen Zeit erfunden werden - und auch, wenn's heißt,
nenn' den Teufel und er kommt gelaufen.

mit besten Grüßen

21
Sep
2008

"Den vergiftenden Aderstrang des Geldwesens an der Wurzel des Lebens unseres geschändeten Menschheitsstammes endlich durchgetrennt!"

Immer deutlicher tritt zutage, daß die von den Unbilden des kapitalistischen Zwangsjackenknechtschaftssystems leidgeprüften Menschen in ihrem tiefsten Innern sich nach einer tiefgreifendsten Systemveränderung sehnten, nach einer solchen, die sie von all ihren Plagen und Nöten in der heutigen, heillos in den über unsere Köpfe hinauswachsenden Automatismen des blindwütig die Kräfte der Menschen beherrschenden, minütiös einzig und allein gegen Geld abzurechnenden Marktes so verfahrenen Zeit befreien könnte.

Kein Wunder, daß bei manchen von uns, hat man sich in einer starkmachenden Gruppe Gleichgesinnter zusammengefunden, die Verzweiflung darüber, daß immer dann niemand ein Gehör haben will, um zuzuhören, wird die Sprache darauf gebracht, "wie es denn nun eigentlich wäre, wenn man sich bald mal ernsthaft daran machte, an dem gewachsenen Baum des Lebens dieser Menschheitsgeschichte von uns jenen stark verfilzten, unterirdischen Aderstrang der alles vergiftenden, miasmischen Mineralquelle des wild sprießlichen Geldwesens von einem uns alle einzwängenden und gegeneinander ausspielenden, das innere Wachstum unseres ganzen Menschenstammes damit so arg entstellenden Effekt unter all dessen anderen, den guten Wurzeln hervorgrübe und mit geübter und zielsicherer Gärtnerhand dann einfach durchtrennte und von jeder weiteren Entwicklung des Stammes damit absetzte," sich darin versucht,
Luft zu machen, daß auf die Straße gegangen wird, und es durchaus auch mehr und mehr Randale geben könnte, wenn gar nie niemand mit sich sprechen ließe, wo es bei diesen Menschen doch sehr zur Sache geht, darüber, was eigentlich auch die anderen Menschen wollen, nämlich das Geld abschaffen!

✪ Aufmerksam hinhören, mit Interesse zuhören können, sich auch begeistern können, ins Wort fallen, nur wenn man es für angezeigt hält, beflissen mit nach Argumenten und Lösungen suchen gehen, andere Leute animieren, ihrerseits auch darüber zu diskutieren, überzeugen, sich überzeugen lassen, mithelfen, einen Konsens aller mit allen herzustellen - dies, und einzig dies, ist echte Wahrnehmung der Verantwortung des Einzelnen gegenüber der tragenden Gruppengemeinschaft, in der man lebt - angesichts einem vorgetragenen Begehren hinsichtlich einem zielorientierten Abrücken vom gegenwärtig noch vorherrschenden, so übel die Menschheit beutelnden Kapitalismus zugunsten einer Abschaffung des Geldes, und nichts anderes!


In Schweden artete eine Demonstration in Rabaukentum aus

(ein Bericht der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Malmö, STT
Zwischen Demonstranten und der Polizei ist es am Abend in der südschwedischen Stadt Malmö zu Gefechten gekommen. Während einer Demonstration, die in Rabatz ausartete, bewurf eine Hundertschaft an Demonstranten die Polizei mit Steinen, und mindestens zehn Demonstranten wurden festgenommen.

Die Demonstration war im Zusammenhang mit einem in der Stadt zusammengetretenen gesellschaftlichen Forum Europas organisiert worden. Es lief unter anderen Dingen eine dem Kapitalismus widersprechende Aktion 'Reclaim the Streets' zunächst friedlich an, jedoch spitzte sich mit dem weiteren Verlauf der Aktion die Stimmung zu.

Insgesamt waren es ungefähr 700 Demonstranten. Laut Angaben der Polizei wurde niemand bei den Unruhen verletzt.

Außer dem Herumwerfen mit Steinen zerschlugen die Demonstranten auch Fenster und zündeten ein Auto an.

20
Sep
2008

Neuer gesellschaftlicher Auftrag an die Unterhaltungskünstler: "Wer sollte denn sonst, wenn nicht Ihr, die Werbetrommel rühren für eine Freigabe des Goldene Kalbs zur Ausschlachtung?!"

Wer sollte denn überhaupt dafür zuständig werden, das Geld abzuschaffen, wird sich manch einer fragen, der mit der Idee konfrontiert wird. Und die Frage ist sogar mehr als berechtigt; denn genau hier liegt die Krux des Problems, warum keiner bislang noch etwas davon wissen will: es gibt natürlich keine solche Instanz, die auf irgendeiner Ebene Kompetenz und Befugnis hätte, darüber zu entscheiden, daß man in deren Einflußbereich, wie weit auch immer dieser reichte, fortan ohne Zwischenschaltung von irgendwelchen Zahlungsmitteln weitermachte und auskäme. Da wird man sehr brav vergebens warten, wenn man damit spekuliert, "die anderen" werden das schon eines Tages hinkriegen und so einrichten. Diese "anderen" gibt es nämlich, wie man feststellen muß, gar nicht, die von Amts wegen mit so etwas wie der Inszenierung eines so großen Brückenschlags, der hinwegführte von allem Wirtschaften mit Geld, zu beschäftigen waren.

» Also wird es heißen, wenn wir tatsächlich übers Geld hinwegkommen wollen: wir müssen uns, was die gewollte Einleitung einer grandiosen Umstellung des gesamten Wirtschaftssystems vom Geld weg betrifft, auf uns selbst verlassen und uns selbst zunächst die Nächsten sein, und nicht auf irgendeinen Gesinnungswandel von oben herab hoffen, der nie kommen wird.

✪ Zwischen den Gläsern der abendlichen Bierkneipe, dem Weg zum Frühstücksbrötchenbäcker, dem angeregten Mittagstischpalaver und der ganzen Maloche tagsüber müssten wir immer wieder und wieder bei dem, was wir anderen zu sagen haben, zur Sache kommen und der gewollten Abschaffung des Geldes, so diese wirklich von uns gewollt wird, das Wort sprechen, um es so in immer weiteren Zirkeln herumkommen zu lassen - besämt im Graswurzelbeet des einfachen gesunden Menschenverstands und als wachsende revolutionäre Idee herumgetragen und verbreitet durch alle Schichten hindurch bis hin auf die weichgepolsterten Sitzgelage auch aller Neo-Krösaner, die dank ihrer endlosen Ausstaffierung damit am weitesten noch davon entfernt stehen, sich ihrerseits für eine Geldabschaffung zu erwärmen, denen man aber nichtsdestotrotz das den meisten anderen Leuten im Geldbeutel so arg brennende Thema in die Ohren flüstern muß, damit auch sie zum Schluß einsichtig und bekehrt werden und sich nicht in den Weg stellen, wenn dann das Goldene Kalb tatsächlich ausgeschlachtet werden soll. Was will, oder zumindest: was sollte, uns Damien Hirst mit seiner lebenskünstlerisch so clever vermarkteten Idiotie der wundersamen Geldvermehrung eigentlich sagen?!

Was wir wirklich bräuchten, wenn wir tatsächlich auf dem Weg zu einer Abschaffung des Geldes jemals vorankommen wollten, wäre
eine neue Generation von couragierteren Größen und Stars des gesellschaftlichen Lebens aus allen erdenklichen Bereichen - Musik, Film, Literatur, Kunst und sonstigen - die sich laut vernehmlich und öffentlich für das große Menschheitsziel mit Herz und Blut stark machten. Und dann dürfte auch der Motor der gigantischen Wirtschaftsumwälzung, die uns zum Schluß auf Erden wieder mehr menschenwürdige Zustande bescheren wird, endlich anspringen. Und der Rest wird sich dann von selber erledigen.

Fernsehstars und Sportler Finnlands davon fasziniert, für die Gemeinderäte zu kandidieren

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Kandidatenlisten der Gemeindewahlen [Finnlands] bekommen wieder einmal mehr Farbe ab dank einer zahlreichen Schar von Sportlern, ehemaligen Misswahlen-Siegerinnen, Big Brother-Köpfen und Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben. Besonders viele gesellschaftliche Berühmtheiten haben sich für die Reihen der Zentrumspartei klassifiziert. Unter den Ortsgemeinden sticht andererseits Jyväskylä hervor, wo hauptsächlich mittels der Kraft von Sportlern vorgeprescht wird. In der Gegend um die Hauptstadt [Helsinki] herum sind insbesondere Musiker und Schauspieler um einen Platz unter den Gemeindeverordneten bemüht.

Neben den im Reichstag vertretenen Parteien kommen auch die anderen Parteien und Gruppierungen in den Vorzug der Zugkraft für ihre Wahllisten durch Namen von VIPs. Der Musiker Kari Peitsamo ist in Helsinki für die SKP (Finnlands Kommunistische Partei) aufgestellt. Die frühere Miss Tarja Smura kämpft auf den Listen des eingetragenen Vereins Unsere Stadt Lohja um einen Platz unter den Beschlußfassenden der Gemeinde, und der Schlagerstar vergangener Jahre Kristian 'Kisu' Jernström hat sich innerhalb den Reihen der Bündnislosen für die Stadt Inkoo aufstellen lassen.

Ein Teil der auf den Listen der Parteien eingetragenen Stars und Starlets des Landes stehen auch als bündnislose Kandidaten zur Wahl.

Die Grenze zwischen High-Society- und gewöhnlichen Serien-Kandidaten kann aber auch verschwimmen. Die Abgrenzung ist selbst für die Parteien nicht immer leicht. So sind denn auch für die Parteisekretärin der Christdemokraten [Finnlands] Sari Essayah "alle Kandidaten VIP-Kandidaten".


Die Ente Dagobert streift auf ihren Abenteuern durch die Welt von Mika Waltari


(ein Beitrag zu den Neuesten Kulturellen Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Nummer des Comic-Hefts der Ente Dagobert ist diese Woche eine Ehrenbezeigung an Mika Waltari. Die Geburt von Finnlands international bekanntestem Schriftsteller wird sich am Freitag dieser Woche zum einhundertsten mal gejährt haben.

Dagobert kommt auch in der neuesten Geschichte des Hefts mit einem berühmten Schriftsteller Miihkali Woimari zusammen. Die von Kari Korhonen kreierte Festausgabe des Comics ist auf Abwegen im Zeichen einer Verfilmung des Buchs Minuhe, der Ägypter von Woimari unterwegs.

Die Rahmenhandlung in der Geschichte der Jubiläumswochennummer weist auf wahre Begebenheiten hin: das erfolgreichste Buch von Waltari, Sinuhe der Ägypter, wurde im Jahre 1954 in Hollywood als Film gedreht.

Die Bücher von Mika Waltari (1908-1979) sind in über 40 Sprachen übersetzt worden, von Englisch bis Hebräisch.

19
Sep
2008

Der Kopf des Geldes gehörte jetzt schon unters Fallbeil - der Gipfel all dessen Übels wurde längst überschritten!

Fast wiederum schon lustig ist es ja, andererseits mitansehen zu können, welche autodramaturgischen Fratzen das Realitätentheater, in dem wir alle mit agieren zu haben, genau auf der Bühne, die sich des Stückegenres der so übermächtig und kalt-rücksichtslos in das Leben eines jeden einzelnen von uns eingreifenden Scheinwelt der marktkapitalistischen Gelderfinanzwirtschaft angenommen hat, annehmen kann - wenn es sich - wohlgemerkt in einem aufgeklärten Volk, wie dem deutschen - innerhalb einer Menschengeneration so ergeben haben will, daß aus einem einstigen, geldraubenden, die Kaufhäuser deutscher Großstädte und damit die Volksgemeinschaft mit geschärften Bombardements erpressenden, im Stile eines gefürchteten, modernen Till Eulenspiegels auftretenden Schurken der Nation, nach abgebüßter Strafe für alle bösen Taten, Jahre später ein beliebter Unterhalter der Fernsehen-Nasen-Nation werden kann.

"Wohlan denn, liebe Mitmenschen," kann man da nur zurufen, "nur weiter so, forsch voran, auf daß die Dinge etwas schneller in Bewegung und in Schwung kommen, und sich auch wirklich mal etwas zu tun beginnt an der langweiligen Front der ewig Gestressten, eben endlich auch in Richtung auf das allfällige Abkommen von der überkommenen lästigen Geldwirtschafterei hinzu!"

Oder um wieviel schlimmer müßte die Weltfinanzkrise von heute denn noch werden, ehe man zum Vollstreckerschwert greifen wollte, um das Geld ein für allemal in einem symbolischen Akt der ultimativen Menschheitsbefreiung zur Ruhigstellung aller im geldgeprägten Kollektivbewußtsein der Gemeinschaft herumgeisternden, geldhungrigen Steinzeitdämonen mit den Geldkeulen in der Hand, von seinem Kopf zu trennen, um es so den Geistern der Vergangenheit aufzuopfern!?

Denn schon nicht mehr ganz so lustig geht es zu, wenn zum Beispiel die zwanzig Mannen der neben Finnen auch mit Esten besetzten Bankräubertruppe, die im Verdacht steht, hinter dem im Februar 2007 mit höchst potenter krimineller Energie und verschmitzter Verschlagenheit durchgeführten Großbankraub von Turku zu stehen, und auf die man kam, als später im Oktober desselben Jahres einige Mitglieder der Bande in der finnischen Kleinstadt Lieto, bis an die Zähne schwer bewaffnet im Auto sitzend, von der örtlichen Polizeistreife entdeckt und festgenommen wurden, bevor es zur Ausführung eines neuerlichen Bankraubs hätte kommen können, die nun mittlerweile vor Gericht gestellt sind, um für ihre Verbrechen geradezustehen, von sich geben, daß sie in allen Punkten der Anklage als unschuldig freizusprechen seien, da ihnen nicht nachzuweisen wäre, daß tatsächlich auch sie mit dem Bankraub von Turku zu tun hätten, und da bei der Festnahme von einigen ihrer Mitgliedern in Lieto schließlich ja noch gar nichts passiert und auch niemand geschädigt worden wäre.

Was ist das doch für ein Katz-und-Maus-Spiel um dieses liebe, teuflische Geld herum! Hätten wir intelligenten Menschen nicht eine bessere Welt verdient, wo es solche Dinge wie Hungersnöte, da man kein Geld zum Überleben hat, oder Bankräube, um für sich auf alle Zeiten, sollte es klappen, durch einen einzigen großen gewagten, perfiden Akt der Dreistigkeit ausgesorgt zu haben, erst gar nicht zu geben bräuchte - eben, nämlich, in einer Welt so ganz ohne Geld?

Der unvermeidliche Verfall, ein solcher, wie er immer einem sich-zu-Tode-Winden einer Institution vorausgeht, des Geldwesens hat längst eingesetzt, auf höchst schräge Art und Weise jedoch!

Wie lange ist man gewillt, diesem bösen Spiel noch, ohne zu handeln, zuzuschauen, bevor man sich dessen Drahtzieher, das Geld, schnappen geht, und ihm den Garaus macht?

✪ Wenn die Auswüchse des Geldwesens jedoch schlichtweg bereits zu Todesfällen führen, wie in den traurigen Fällen des vergifteten Baby-Milchpulvers im kapitalistisch verbrämten, herben Postkommunismus Chinas, dürfte es aber langsam dann etwas pressanter werden, sich aus der allmächtigen Umklammerung des Geldes, bald im Hier und im Jetzt, herauszuwinden.


Die schwedisch-dänische Meierei Arla stellte ihre Milchpulverproduktion in China ein

(ein Artikel der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Peking, STT
Auch der schwedisch-dänische Meiereikonzern Arla Foods ist in den Strudel des Milchpulverskandals von China geraten. Arla hat seine Milchpulverproduktion in China eingestellt.

Das Unternehmen führt keine in China hergestellten Milchprodukte nach Europa ein.

Der leitende Konzernchef von Arla Foods Peder Tuborgh hielt sich gerade in China in der Stadt Hohhot auf, dabei, eine neue Produktionsanlage des Konzerns einzuweihen, als der Beschluß zur Einstellung der Milchpulverproduktion gefaßt wurde. Laut den Worten von Tuborgh sei der Zwischenfall sehr bedauerlich und tragisch für die Familien, die wegen der schädlichen Produkte Leiden hinnehmen müssen.

Arla ist im Besitz von 49 Prozent des in China operierenden Meiereibetriebs Mengniu Arla. Dessen zweiter Eigner ist Chinas größter Meiereibetrieb, Mengniu, in deren Erzeugnissen giftiges Melamin vorgefunden wurde.

Mengniu Arla stellt keinen besonders großen Betrieb vor. Er hat um die vierhundert Beschäftigte, stellt aber für Arla eine notable Öffnung auf den Markt Chinas hin dar.

Arla ist Europas größter Meiereikonzern, im Besitz von 8'500 schwedischen und dänischen Milchproduzenten. Als Arla ins Leben gerufen wurde, war an den Gesprächen auch die finnische [Groß-Molkerei-] Firma Valio mitbeteiligt gewesen, zog dann aber bei der Fusion der skandinavischen Meiereien nicht mit.

Vor anderthalb Jahren erstand Arla 30 Prozent der finnischen Firma Ingman. Im vergangenen August gingen auch die restlichen Aktien von Ingman auf Arla über.

18
Sep
2008

"Sind unter allen anderen Tieren der Schöpfung die Menschen doch nur ein großer Haufen Bekloppter?"

Man könnte sich ja wirklich niemals ein größeres Geschenk für die Menschheit vorstellen, als daß man das Geld endlich als solches zu einem auslaufenden Modell dekredierte und es zum guten Schluß in die ewige Verdammung schickte. Man bedenke nur einmal, welche Riesen-Erleichterung ein von allem Geld total abgehobenes gesellschaftliches Miteinanderauskommen hinsichtlich all derer einbrächte, die in der heute noch alles geltenden, beißenden, kapitalistischen Finanzdiktatur des Geldes in den überquellenden Büchern der vom inneren System Gegeißelten als als arbeitslos gebrandmarkt geführt werden müssen, und die man durch alle nur irgendwie praktisch vollziehbaren Verquerstellungen sogar der topographischen Lebensumstände, und selbst wenn über mühsame und teure Umschulungen, mit allen Mitteln versucht, an irgendwelchen offengeschlagenen Stellen zurück hinein in den Arbeitsprozess zu quetschen - nur weil der gute Mann oder die gute Sie, nebst allen anderen Rechtschaffenen, und sogar den Taugenichtsen, ohne daß sie alle im Schweiße des Angesichts es sich erst im wahrsten Sinne des Wortes verdienen müßten, aus einem erprießlich gestalteten Fundus eines Wohlstands der Gesamtheit aller Menschen nicht gefüttert und zufriedengestellt werden wollen.

✪ Um es mal ein bißchen herbe zu sagen: die Menschen müssen letztendlich doch nur unter allen anderen Tieren der Schöpfung ein großer Haufen von Bekloppten sein, sollten sie sich tatsächlich nie und nimmer jemals bei all ihrer Erfindungsgabe dieser Knechtschaft des Wirtschaftens mit Geld befreien können!


Die Gründe für ein kurzes Arbeitsleben liegen oft in einer schwierig verlaufenen Kindheit

(eine Nachricht aus den Neuesten Heimatlandmeldungen der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 15.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Ursachen für ein kurz ausfallendes Arbeitsleben können versteckt in bereits in der Kindheit erfahrenen wirtschaftlichen Problemen und solchen des Gefühlslebens liegen. Häufig sei bei Menschen mit einer schwierigen Kindheit ein risikobehaftetes Auftreten anzutreffen, und auch die Ausbildung fiele bei jenen oft spärlicher aus, geht aus einer von der Rentenversicherung der Gemeinden [Finnlands] angefertigten Studie hervor.

Es bestünde ein klarer Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten und dem, wie lange es ein Mensch in der Arbeit aushält.

Rauschorientiertes Trinken, Rauchen und Bewegungsmangel führen zu frühem Rentnerdasein. Klarer Schnaps wirkt sich fürs Arbeitsleben schädlicher aus als Wein und Bier.

Finnlands Präsidentin Halonen über Rußland: nur gut, wenn der Nachbar kein jähzorniger ist

(eine Mitteilung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 15.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Nach Anschauung der Präsidentin der finnischen Republik könne man derzeit Finnlands Verhältnis zu Rußland umschreiben durch die Redensart: ein guter Nachbar ist einer, der weder jähzornig wird noch von Hunger geplagt ist.

Halonen sagte in einer vom Sender Yle Radio 1 übertragenen Fragestunde für die Bürger, daß, je schneller sich Rußland zu einem in sich gefestigten, wohlsituierten demokratischen Land entwickelt mit einem guten Rechtssystem und einem guten Verwaltungswesen, desto besser dies für Finnland sei.

Im Zusammenhang mit der Krise von Georgien und den Diskussionen in Finnland zur Nato kam man als das Hauptthema der einstündigen Befragung auf Rußland zu sprechen. Unter anderem wurde Halonen nach ihrem Standpunkt befragt, ob man angesichts dem Anwachsen der russischen Minderheit [im Land] darüber besorgt sein müsse, daß Rußland angekündigt hat, es würde seine Bürger auch außerhalb seiner Grenzen in Schutz zu nehmen wissen. Halonen wiederholte ihre Ansicht, daß die Äußerung von Rußlands Präsidenten Dmitri Medwjedew leicht verunglückt war.

17
Sep
2008

Mit der Geldabschaffung werden neben den Zöllen auch alle Schranken fallen

Im Zuge einer allfälligen Abschaffung des Geldes werden denn wohl auch die Interdependenzen der einzelnen geopolitischen Regionen und Länder der Erde auf ein gänzlich neues Standbein gestellt sein.

Natürlich wird es zur Verbraucherberatung auch in einer Welt ohne Geld Warenkontrollen geben, denn nicht alles, was in einem entmonetarisierten, allein vom humanitären Ambitionismus für das Gelingen der Freiheit vom Geld engagierter Mitmenschen getragenen und angefeuerten Wirtschaftssystem aus freien Stücken heraus zum Wohle der Gemeinschaft in den Siedlungen der Menschen auf die wohlfeilen Märkte gebracht wird, ist unbedingt das Gelbe vom Ei. Zumindest wird natürlich auch dann, wenn es keine Abwägungen hinsichtlich des für Produkte zu zahlenden Gelds mehr geben wird, im Namen der Vollständigkeit des Gelingens eines glücklichen vom Geld erlösten Zusammenlebens Ehrlichkeit bei der Aufklärung über Produkte delikater Natur auch weiterhin, und gerade dann, einzufordern sein.

Auf lange Sicht dürften dann sogar, neben den Zöllen, auch alle zwischenstaatlichen Grenzen fallen. All diese Dinge, wie Schranken, Grenzen und sonstige Abschottungen im Innern hat es doch im Grunde nur wegen nichts anderem als dem Geld gegeben!

Auf der anderen Seite wird eine komplette Umstellung vom Geld weg nicht über Nacht abgeschlossen sein, wenn es auch, ist die ganze Chausse erst mal in Fahrt gekommen, zum Schluß schneller abgewickelt werden könnte, als man heute sich vorzustellen erlaubte, geht mal man davon aus, daß die Geldabschaffung in unserer Generation noch angegangen wird.

Klar, man wird nicht alle nutzlos werdenden Grundpfeiler und Facetten des heutigen Systems von einem Tag auf den anderen über den Haufen werfen können. An ihren Staatsgrenzen dürften die Menschen in ihren Ländern vielleicht mit am längsten noch festhalten wollen.

✪ Aber so viel dürfte sicher sein: Ist erst mal mit dem ganzen Geld in Bausch und Bogen aufgeräumt worden, wird schnell das eine zum anderen führen, und die im Vergleich zu den bisherigen eher schon als neoparadiesisch zu bezeichnenden neuen Zustande auf der wieder überall vor Glück aufstrahlenden Erde werden nicht mehr aufzuhalten sein, über alle bisherigen Grenzen hinweg, wenn wir endlich das Geld los sein werden.


Ollila soll das Ansehen der Marke Made in Finland verbessern

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der Vorstandsvorsitzende von Nokia und Shell [Finnland] Jorma Ollila will die Gelegenheit wahrnehmen, die Ausarbeitung der Marke Made in Finland voranzutreiben. Ziel eines von [Finnlands] Außenminister Alexander Stubb (Zentrumspartei) aufgestellten Gremiums der hohen Ebene ist es, Finnlands Wettbewerbsfähigkeit mit Hilfe eines starken Images des Landes aufzubessern.

Für das Gremium werden namhafte Vertreter tätig sein aus dem Bereich z.B. der Kultur, des wirtschaftlichen Lebens und der internationalen Einflußnahme.

Das Dreschen des Getreides steht [in einem Land wie Finnland] weitgehend noch aus

(eine Mitteilung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Drusch des Getreides hinkt noch schwer hinterher, geht aus der Überschau des Bunds der Ländlichen Zentren [Finnlands] zur Situation des landwirtschaftlichen Anbaus hervor.

Vom Frühjahresgetreide ist zum größten Teil Gerste gedroschen worden, von der im südlichen Finnland 70-90 Prozent abgeerntet wurde. Die Drusch des Weizens des Frühjahrs hat erst begonnen.

Es mußte dazu übergegangen werden, das Getreide in feuchterem Zustand als gewöhnlich zu dreschen, was die Kosten für das Dörren steigen läßt.

Die Produktionskosten sind auch aufgrund des spürbaren Preisanstiegs bei den Düngemitteln in die Höhe gegangen.

Die zwielichtigen Hundegespannunternehmer Lapplands sollen in ihre Schranken verwiesen werden

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 14.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Kittilä, STT
Das Hundegespanngewerbe [Finnisch-Lapplands] soll genauer beaufsichtigt werden. Die Behörden versuchen im nächsten Winter, in den Zentren der Tundra aufkreuzende nicht-registrierte Hundegespannunternehmer zu disziplinieren.

Bezirkstierärztin von Lappland Pirkko Pirinen sagt, es hätte die Anzahl von derartigen schnell die Orte wechselnden Unternehmern zugenommen.

Die Behörden befürchten, daß unter diesen Voraussetzungen die Hunde nicht immer fachmännisch betreut würden. Auch bei der Sicherheit der Schlittenfahrten müßte man Abstriche machen.

16
Sep
2008

Nach Sternstunden der Werte-Neubesinnung auch dann seinen Mut zur Veränderung unter Beweis stellen

Viele scheinen nicht mehr zu wissen, wie mit ihrer Wut übers System umzugehen. Man wird an allen Ecken und Enden geschröpft, daß es nicht mehr feierlich ist. Wenn der Preis fürs Leben derart teuer wird, daß vor lauter Schufterei, um sich die nötigen Kröten zu verdienen, man sich schier zu Tode hetzt, staut sich in manch einem ein alles, was an Positivem im Leben zu entdecken wäre, überschattender Frust auf, der oft in eine blinde Wut mündet und eine seelische Wunde zurückläßt, deren Auge im glücklichsten Fall, so sie sich nicht davor sinnlos in selbstzerstörerischen Handlungen entladen hat, eines Tages zum Platzen kommen mag, wonach es der Mensch plötzlich einfach nicht mehr aushält, mit Scheuklappen und stur im alten, miserablen Trott ohne weiteres wie bisher weiterzuklöppeln. Es kommt in ihm zu einer der seltenst erfahrenen Sternstunden innerlicher Einkehr, die aus der damit zugänglich gewordenen Einsichtnahme in seine Möglichkeiten bei der Erwägung des praktisch Unumgänglichen für eine tatsächliche Besserung seiner Lebensqualität in einer völligen Werte-Neubesinnung gipfelt, die durchaus radikal sein kann. So radikal, daß sie imstande ist, nach einer Veränderung von Dingen zu verlangen, deren Daseinsberechtigung auch nur im geringsten anzuzweifeln, im allgemeinen tabu ist. Doch sagt man dann einem solchen Menschen, dem langsam die Augen aufzugehen scheinen: "Du bist mir ja ein kleiner Revoluzzer, lieber Freund. Nur weiter so! Vielleicht mag es dir ja gelingen, die Menschen noch zur Besinnung zu bringen", kippen die meisten sehr schnell um, und ziehen ihren Schwanz behende mal wieder ein. Revoluzzer will man keiner sein.

Die Leute möchten am liebsten all die Dinge, die schlecht sind, verändert sehen, ohne daß sich aber am Ganzen großartig etwas verändern würde. 50 Jahre Wohlstandsgesellschaft haben ein Heer selbstbequemlich passiver Zombies herangezogen. Man möchte systemkonform sein, und zugleich die Welt aus den Angeln heben. Man möchte wohl auch sehr gerne, wenn's nur irgendwie ginge, das Geld abgeschafft bekommen, zugleich aber an der kapitalistischen Marktwirtschaft festhalten. Wie denn aber konnte solches je angehen?

✪ Auch anstelle des Geldsystems ist ein anderes Grundlagensystem des wirtschaftlichen Auskommens der Menschen denkbar. Warum denn auch nicht - alles ist möglich, wenn es sich nur um eine irgendwie menschenmögliche Sache handelt! Das Geldsystem ist kein von der Natur in den Raum gestellter Riesenfelsbrocken, den aus dem Weg zu räumen, man nie in der Lage wäre. Das Geld ist ein aus den Händen seiner Schöpfer geratenes Konvolut eines von Menschen eingeführten Gedankenkonstrukts. Jeder Schöpfer von irgendeinem Ding wird auch in der Lage sein, das von ihm Geschaffene zum Schluß wieder aufzuheben. Warum sollte dies ausgerechnet beim Geld nicht der Fall sein?!

✪ Wollen muß man es nur - dann kann man auch zu guter letzt über so etwas Übles wie das Geld hinauswachsen!


In Malmö gab es eine unruhige Nacht

(ein Bericht der Neuesten Auslandsmeldungen der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 15.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Malmö, STT
In Malmö hat es eine unruhige Nacht gegeben. Während den Morgenstunden ereignete sich im südlichen Teil der Stadt eine kräftige Explosion. Es zerbrachen dabei zahlreiche Fenster. Niemand wurde jedoch, soweit man weiß, verletzt.

Auch schon davor mußte die Bergungsstation im Laufe der Nacht mindestens neunmal ausrücken, um ein brennendes Auto zu löschen.

Die Polizei vermutet, daß es sich um Brandstiftung handelt.

Von den Unruhen berichtete die Zeitung Sydsvenska auf ihren On-line-Seiten.

Ein paar Dutzend starben in Indonesien bei einem Menschenauflauf

(ein Bericht der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 15.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Djakarta, STT
In Indonesien sind über 20 Menschen bei einem Menschengedränge ums Leben gekommen.

Tausende von Menschen waren für Geldgeschenke angestanden, die zu Ehren des muslimischen Ramadan-Fastenmonats gemacht werden.

Das Unglück trug sich auf dem östlichen Teil der Insel Java zu. Ein Teil der Opfer erleidete aufgrund von Sauerstoffmangel den Tod und ein Teil wurde zu Tode getrampelt.

Die Geldbeschenkung, Zakat genannt, ist für wohlhabende Muslims ein Pflichtgebot. Für viele Arme machen die Beschenkungen auf Monate hinaus die einzigen Einkünfte aus.

Die Bankräuberbande von Turku wurde vor Gericht gestellt

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 15.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Turku, STT
Die gerichtliche Auseinandersetzung mit dem schweren Bankraub von Turku und dem versuchten Bankraub in der Stadt Lieto beginnt am heutigen Tag. Es wurden insgesamt 20 Anklagen erhoben.

Drei Mitglieder der Bande beraubten im Februar 2007 im Hinterhof der Filiale der Bank von Finnland in Turku einen Wertsachentransport. Als Beute war ihnen über eine Million Euro zugefallen.

Die zum größten Teil gleiche Bande beabsichtigte im Oktober des letzten Jahres, in Lieto einen Wertsachentransporter auszurauben. Die Polizei hatte jedoch den Überfall verhindert.

Der Sänger von Iron Maiden flog britische Landsleute heim

(ein Bericht zum Zeitgemäßen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 14.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

London, STT
Dem Sänger der HeavyMetal-Band Iron Maiden, Bruce Dickinson, gelingt auch ausgezeichnet eine andere Arbeit als nur dem Gaumensegel Luft zuzublasen. Dickinson half nämlich vor kurzem dabei, Landsleute von ihm, die in Ägypten stecken geblieben waren, mit einem Boeing757-Jumboflieger auf die Scholle ihrer heimatlichen Insel zurückzufliegen.

Dickinson vertritt in keiner Form das Stereotyp von einem, der sich nur Rauschmittel und Schnaps hineinzieht, sondern der gute Mann hat seine Zeit fürs Vergnügen während den Tourneen nützlich verbracht. Neben seiner Tauglichkeit als Pilot einer Düsenmaschine betreibt er auf internationaler Ebene den Schwertfechtkampf. Er ist auch ein begeisteter Erforscher der Geschichte der Eisenbahn.

Dickinson, 50, wird demnächst bereits ein ganzes Jahrzehnt als Flugkapitän für die Astraeus-Fluggesellschaft Dienst verrichtet haben, insoweit, als ihm vor seiner Singerei dafür Zeit geblieben ist.

Laut einem Bericht der Zeitung Mail on Sunday machte der Sänger sich sogleich, als er aus Ägypten zurückgekehrt war, auf den Weg zur griechischen Insel Kos, wo ebenso Briten auf ihren Heimflug warteten. Die britische [Reiseveranstalter-] Firma XL Leisure Group war vorgestern in Konkurs gegangen. Wenigstens 85'000 britische Urlauber waren wegen des Konkurses in verschiedenen Teilen der Welt gestrandet, ohne eine Heimreisemöglichkeit.
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Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

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Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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