13
Sep
2008

Auf ewig am Geld festhalten zu wollen ist einer der fatalsten Irrtümer der Menschheit

Ich will einmal mit einer kleinen Episode aus meinem eigenen Leben beginnen, um zum Punkt zu kommen. Es muß gewesen sein, als ich die dritte Volksschulklasse besuchte, also ums Jahr 1964 herum. Unser Klassenlehrer hatte die Frage gestellt, von welcher berühmten Person wir Schüler glaubten, daß diese nach deren Tod in den Himmel käme, bzw. bereits gekommen sei. Ich erinnere mich sehr gut daran, daß von allen Klassenkameraden ich der einzige wahr, der daraufhin seinen Finger streckte und etwas zu sagen hatte. "Hitler," schoß aus mir die Antwort hervor, so sicher und so blitzschnell, als ob ich von dem, was ich da sagte, total überzeugt wäre. Was ich ja eigentlich ganz und gar nicht gewesen sein konnte. Denn daß ich auf Hitler als eine Person, die es verdiente, in den Himmel aufgenommen zu werden, kam, lag einzig und allein an der Tatsache, daß ich bei uns zuhause auf dem Dachboden ein verstaubtes Büchlein mit dem Titel 'Die Dolchstoßlüge' fand, welches ich daraufhin unterm Bett versteckt hatte und welches ich heimlich vor dem Einschlafen jeweils zu lesen begonnen hatte. Natürlich konnte ich damals in meinem kindlichen Alter über die schieren Wörter der Sätze und die darin vorkommenden Namen hinaus - ich hatte im Vorschulalter, durch einen Maler, der damals bei uns zur Untermiete wohnte, unterrichtet, bereits das Lesen gelernt - nichts von der eigentlichen Bedeutung der Aussagen jener Nazi-Hetzschrift im Zusammenhang begreifen. Aber irgendwie schien ich eben bei besagter Lektüre zu dem Schluss gekommen zu sein, daß die darin immer wieder genannten Hauptpersonen von alle anderen überragender Große sein müßten. Also sollte doch dann auch, so sagte sich meine kindliche Phantasie, wenn überhaupt sonst jemandem, dem scheinbar Allergrößten von all jenen geschichtlichen Figuren, die in dem flattrigen Büchlein vorkamen, auch im Himmel ein Platz zugewiesen worden sein.

Ich kann mich nun nicht mehr an die Reaktion des Schullehrers erinnern. Mit Sicherheit aber hatte es wohl jenem über meine so völlig danebengegangene Antwort restlos die Sprache verschlagen, und er hat sich sonst wohl etwas sehr schlimmes über mein Elternhaus gedacht - was allerdings mit Bestimmtheit, was immer er auch dachte, nicht zutraf. Denn von dem, was ich von meinen Eltern und meiner Großmutter erzählt bekam, wäre ich ohne das schwarze Büchlein auf solche Gedanken nicht gekommen. Die kindliche Vorstellung, daß ausgerechnet einer wie Hitler einer sein müßte, der in den Himmel gekommen sein könnte, war somit ganz und gar auf meinem eigenen Mist gewachsen. Was sich mein Lehrer von damals wohl nicht hat vorstellen können. Zum Glück lebte man aber ja bereits in den 1960ern und im Westen, wo sich gerade das deutsche Wirtschaftswunder so richtig zu entfalten begann, sodaß der Vorfall offensichtlich zu keinen weiteren Nachfragen bezüglich meines Elternhauses führte. Über meinen Großvater, der damals schon nicht mehr am Leben war, erfuhr ich erst später, daß er gegen Ende des zweiten Weltkriegs, in unserer Kleinstadt im Süden Deutschlands, wenn nicht gerade im rechten Augenblick eine befreundete Seele von einem Menschen dazwischengetreten wäre, fast standrechtlich von Hitler-Getreuen erschossen worden wäre, da er dem Falschen gegenüber sich zu der Behauptung verstiegen hatte, daß "es doch völlig sinnlos wäre, diesen Krieg weiterzuführen, und warum man sich den übermächtigen Feinden nicht endlich einfach stellen wolle".

Wie man sich in seinem kindlichen Köpfchen täuschen kann! Doch erliegen nicht alle von uns, wenn man es mal genau nimmt, also auch alle wir Erwachsenen mit eingerechnet, einem ebenso gewaltigen, fatalen Irrglauben, ähnlich dem, wie damals ich in meiner kindlichen Naivität einem Irrglauben erlegen war, und zwar bezüglich dieses ganzen Wirtschaftssystems von uns, das auf dieser Teufelsbrut von Geld beruht, das uns alle so schonungslos böse in einem großen Zwinger gefangen hält, so daß man darüber, vor allem bei dieser finanziell heillos verfahrenen Welt, wie wir sie kennen, fast schon sagen könnte: die Welt, in der wir leben, ist ein einziges, riesengroßes Konzentrationslager, in dem wir, die Gefangenen, rund um die Uhr - selbst im Schlaf davon noch verfolgt - von den bezahlten Häschern des üblen Kapitals immer wieder und wieder gepeinigt werden!?

Dieses verflixte Geld und seine diversen Wirtschaftssysteme, heutzutage vorweg dieser Konsumenten-Einpeitscher-Kapitalismus unserer Zeit, ist das übermächtig fürchterliche Machtmittel, das unter den Menschen die Quelle aller Frustrationen und Verwirrungen darstellt, da es die Menschen nach Strich und Faden ausnimmt, und daran festhalten zu wollen, ist letzlich ein genauso fataler Irrtum, wie es meine damalige verkehrte Einschätzung der Dinge im kindlichen Leichtsinn war.

✪ Dieser Himmel, den uns die Religionen der verschiedenen Kulturen versprechen wollen, kann am schnellsten jetzt und hier auf Erden bereits erreicht werden, wenn wir uns daran machen, das Geld aus der Welt zu schaffen.


Probleme bei der geistigen Gesundheit Jugendlicher bleiben oft unbehandelt

(eine Mitteilung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 10.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Jeder siebte Jugendliche hat [in Finnland] Probleme mit der geistigen Gesundheit. Selbstmordgedanken treten bei 10-20 Prozent der Jugendlichen auf.

Das allgemeine Auftreten der Probleme Jugendlicher wurde in einem heute abgehaltenen Seminar der Gesellschaft für geistige Gesundheit erörtert.

Ein Großteil der Probleme mit der geistigen Gesundheit bliebe weiterhin unbehandelt. Von Patienten, die an Depressionen leiden, befände sich zum Beispiel nur jeder dritte in Behandlung und von solchen mit Störungen aufgrund einer Beklemmtheit nur jeder vierte.

Es gäbe einen großen Bedarf an Anlaufstellen der sogenannten niederen Türschwelle, wohin sich zu wenden, es den Jugendlichen leicht fiele.

- Ein Jugendlicher sucht nicht um Hilfe nach, wenn er sich erst auf einen Termin bei der Gesundheitszentrale einstellen muß und hernach mit einer Überweisung irgendwohin weit weg zu einem Therapieplatz zu fahren hat, sagte Studienprofessor Mauri Marttunen von der Nationalen Gesundheitsinstitution.

Marttunen hielt die Tatsache, daß manche Schulen bereits psychiatrische Krankenpfleger zugestellt bekommen, für eine gute Entwicklung. Freilich wären es derer viel zu wenige.

An eine normale Entwicklung kann sich vorübergehend einmal ein Gefühl der Beklemmung und der Niedergeschlagenheit anschließen. Ein Zustand der Beklemmtheit wird dann symptomatisch, wenn er Interessen unterbindet und das Abschließen von freundschaftlichen Beziehungen verhindert.

wenn-das-Geld-nicht-mehr-existiert-werden-alle-Menschen-wieder-an-die-Mutterbrust-der-Natur-genommen-sein

Anstatt nach Afrika in sein Innerstes

(ein Artikel der Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 10.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Das Gruppentheater von Helsinki [Ryhmäteatteri] eröffnet seine Herbstsaison mit dem von Juha Kukkonen geschriebenen und unter dessen Leitung entstandenen Stück 'Unterwegs nach Afrika'. Kukkonen beschreibt das Stück als eine Komödie über die Schwierigkeiten des menschlichen Daseins. Angeregt wurde es durch das Stück 'Der Mann, der sein Leben veränderte' von Kari Heiskanen und durch das Stück 'Die Messe' von Arto Kahiluoto.

Gemäß dem Dafürhalten von dessen Regisseur und Drehbuchschreiber ist das tragende Thema des Schauspiels die Veränderung.

Eine Veränderung liegt auch deshalb in der Luft, da das Stück das erste Drehbuch von Kukkonen vorstellt seit dessen Tagen beim Studententheater. Auch hat er Regie bei einem Stück der größeren Ordnungsklasse erst einige wenige Male geführt. Außerdem kehrt auch noch nach einer Pause von 20 Jahren Eija Vilpas ins Gruppentheater zurück.

- Das Theaterstück erzählt von Menschen, die in der Jetztzeit und in einer leistungsorientierten Gesellschaft leben. Von denen haben alle irgend eine Modekrankheit, sind zum Beispiel sexuell abhängig, deprimiert oder verstecken ihre Gefühle, und alle von ihnen haben das Bedürfnis, sich zu verändern und an etwas zu glauben, das größer ist als sie selber, wie Kukkonen den Hintergrund erhellt.

Kukkonen hat das Stück aber zugleich auch als Kritik an der wertelosen Gesellschaft der Gegenwart gemeint, für die Gott und die großen Ideologien gestorben seien. Wenn Religion und Werte des Kerns am Verschwinden sind, griffen die Menschen schnell zu irgendwelchen sonstwie passenden Werten und versuchten, dann danach ihr Leben auszurichten.

- Unterwegs nach Afrika kritisiert die Erlebniskultur, die schnellebigen Erfahrungen. Es werden Extrem-Erlebnisse eingefordert, daß man anerkannt wird. Das Anhören der anderen und die Fähigkeit zum Mitgefühl bleiben dabei auf der Strecke.

Die lutherische Kirche Finnlands macht sich auf, sich Mitglieder übers Netz zu verschaffen

(ein Bericht aus den Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 11.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Die evangelisch-lutherische Kirche [Finnlands] schickt sich zu einer Kampagne übers Internet an, um ihre Mitgliederanzahl zu vermehren. Im Laufe des Herbsts wird ein Internet-Dienst aufgemacht, über den man der Kirche beitreten kann.

Hannu Majamäki, der für die Kirchenverwaltung das Projekt Geistiges Leben im Netzwerk koordiniert, ist des Glaubens, daß es für den Dienst eine Nachfrage geben wird.

- Da gibt es zehntausende von Menschen, die als Zwanzigjährige von der Kirche ausgetreten sind, aber in ihren Dreißigern auf andere Gedanken gekommen sind, sagt Majamäki.

In der lutherischen Kirche hat man mit Interesse den Internet-Service von eroakirkosta.fi [eroa kirkosta = tritt aus der Kirche aus] verfolgt. Die jüngsten Austrittsziffern können Majamäki jedoch nicht aus der Fassung bringen.

- Sowohl das Austreten aus der Kirche wie auch das ihr Beitreten sind ein gerade wachsender Trend, und Menschen bewegen sich in die eine wie in die andere Richtung.

Der Dienst Tritt-aus-der-Kirche-aus lockt die Menschen damit, daß jemand, der aus der Kirche austritt, Geld einspare. Die Kirche hingegen verspricht ihrerseits, den Menschen ein gutes Leben anzubieten.

- Das, was man dabei spart, ist so geringfügig, daß Geld nicht der ausschlaggebende Faktor sein kann. Und wir bringen solche Sachen auf den Tisch, bei denen Geld seine Bedeutung verliert, gibt Majamäki zu bedenken.

Das der-Kirche-Beitreten übers Netz sucht noch nach seiner endgültigen Form, und zu Beginn gibt es zwischen den Gemeinden bei der Ausführung des Dienstes noch Unterschiedlichkeiten.

In der Folge wird der Beitritt mit einer elektronischen Unterschrift, also zum Beispiel mit Hilfe der Bankkennziffer, zu machen sein.

Laut Majamäki schrecken viele davor zurück, ihre Bankkennziffer einzugeben. So ist man denn in der Kirche gerade dabei, ein elektronisches Mitgliederdatensystem zu schaffen, dessen Zweck es sein wird, "die Bücher der Kirche fürs Volk zu öffnen".

- Wir bedenken sehr sorgfältig die Datenschutzfragen, und die eigenen Daten werden auch von niemandem einzusehen sein. Man wird keine Gelegenheit bekommen, sich die Daten des Kollegen anzuschauen, aber die Daten eines vor 200 Jahren verstorbenen Verwandten allemal, wie es Majamäki illustriert.

Auch noch weitere Projekte übers Netz anhängig

Die Kirche transferiert auch weitere ihrer Aufgaben ins Internet. Im Zuge des Projekts Geistiges Leben im Netzwerk stehen ingesamt um die zwanzig Einzelvorhaben in der Planung.

Erst vor kurzem wurde im Netz das Seiten-Fenster 'Großzügigerweise' aufgemacht, welches als ein Internet-Handel der guten Taten vermarktet wird.

Über das Seiten-Fenster wird zum Beispiel nach freiwilligen Mitarbeitern gesucht für eine Gruppe von Behinderten, die bei einer Aufgabe nicht so richtig zurechtkommen, oder es wird nach einer Hausaufgabenhilfe für Einwandererkinder gesucht.

Im November stellt die Kirche für den Netzdienst City.fi ein Diskussionsforum auf. Das künftige Gemeinschaftswerk hat im Vorfeld hitzige Kommentare ausgelöst.

- Auf den Netzseiten der Zeitschrift City gaben sich manche darüber verschreckt, daß welche dorthin zum Predigen kommen könnten, und auf den Netzseiten von Kotimaa [Heimatland] wurde darüber diskutiert, wie billig die Kirche sich selbst verkaufen würde, lacht Majamäki auf.

Sinn und Zweck sei es, aus den Internet-Projekten einen bleibenden Teil der Tätigkeiten der Kirche zu machen. Majamäki sieht keinen Grund zur Befürchtung, daß das Internet den Beschäftigten der Kirche und das Gemeindemitglied auseinanderbringen könnte.

- Ganz im Gegenteil, im Netz ist die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme sehr niedrig. Das Arbeiten übers Netz ist eine neue Form der urbanen Geselligkeit, und wir sollten da mithalten, sagt Majamäki.

Hausaufgaben unterwegs gemacht, damit man zuhause mehr Zeit dann für sich selber hat

12
Sep
2008

Die volle Wahrheit, wie es um diese unsere Geldwelt wirklich steht, illustriert am Beispiel von Russlands bonzigem Gebaren in Bezug auf Finnlands dahinsiechende Forstwirtschaft

Zum sechsten Jahrtag des für die USA fatalen, im Zeichen des Terrorismus gestandenen Zweiten Alexander-Tags des neuen Jahrtausends, der in dessen Folgezeit bis heute anhaltend die ganze Welt aufgestört hat, will ich einmal anhand von ein paar ansonsten bis in Drittländer kaum vordringende Nachrichten über zwei europäische Nachbarländer illustrieren, falls man seinen Blick darauf schärfen wollte, hier mal auch zwischen den Zeilen zu lesen, mit welchen üblen, kaltblütigen Machenschaften, im wahrsten Sinne des Wortes über weggeworfene Menschenleben hinweg, die macht- und geldgierigen Bonzen der Welt ihre Interessen mit allen Mitteln versuchen durchzusetzen, um ihre auch so schon zum Himmel stinkenden Rubel zusätzlich noch großartig zu vermehren.

In-Auschwitz-umgekommene-Frau

Finnischer Diplomat ganz überraschend aus Russland ausgewiesen

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Ein von Russland ausgewiesener [finnischer] Beamter berichtet, daß er völlig überrascht worden wäre von seiner Ausweisung.

Der von der Zeitung Abend-Nachrichten [Ilta-Sanomat] interviewte Waldsachverständige Kalevi Kyyrönen kann sich keinen Grund dafür vorstellen, warum Russland ihn des Landes verwiesen hat. Er selbst möchte keinen Zusammenhang herstellen zwischen seiner Ausweisung und den Zwistigkeiten um den Holz-Zoll zwischen Russland und Finnland.

Der in der Finnischen Botschaft von Moskau beschäftigt gewesene Kyyrönen ist ein Waldexperte mit weitreichender Expertise, der beim Nachbarn im Osten bereits in den 1970er Jahren Waldangelegenheiten erledigt hat.

Das Außenministerium berichtete gestern, daß Russlands Sicherheitsdienst mitgeteilt hat, die Ausweisung sei eine Reaktion auf die Entfernung aus Finnland eines Beschäftigten der Russischen Botschaft von Helsinki im letzten Frühjahr.

Das Außenministerium sieht sich aufgrund der Ausweisung zu keinerlei Handlungen veranlasst. Aus dem Ministerium wird berichtet, eine Verweisung des Landes sei eine normale diplomatische Reaktion. Da Finnland letztes Frühjahr einen russischen Diplomaten als unerwünschte Person ausgewiesen hat, hätte man im Ministerium mit einem Ausweisungsbeschluß gerechnet, denn nachdem Finnland seinen Ausweisungsbeschluß gefällt hatte, hätte Russland zu verstehen gegeben, daß es ebenso handeln werde.

Die aus Finnland ausgewiesene Person war an einer Bestechungsaffäre beteiligt gewesen. Im Außenministerium ist nicht bekannt, warum sich Russland gerade Kyyrönen aussuchte.

Laut Informationen finnischer Behörden hat sich Kyyrönen in keiner Weise eines Amtsvergehens oder einer unangebrachten Vorgehensweise schuldig gemacht.

Der Wortführer der Kommission des MTK-Verbands Finnlands ist bei einem Feuerbrand ums Leben gekommen

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 5.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki/Tohmajärvi, STT
Der Wortführer der Delegation des Zentralverbands der Land- und Forstwirtschaftsproduzenten (MTK -- Maa- ja Metsätaloustuottajain Keskusliitto) Finnlands Juha Saikkonen ist im Ort Tohmajärvi verstorben. Laut einem Bericht des MTK kam Saikkonen unglücklicherweise bei sich zuhause bei einem Feuerbrand um.

Er war im Jahr 1959 geboren.

Saikkonen fungierte seit dem Jahr 2002 als oberste Vertrauensperson des MTK und als Wortführer von dessen Komitee. Er hatte außerdem etliche weitere Vertrauensposten inne.

Laut dem Sprecher des MTK Michael Hornborg fiel Saikkonen in der Organisation eine außerordentliche Bedeutung zu.

- Er verstand sich darauf, Angelegenheiten Beschlußfassenden und Einflußträgern gegenüber mit konkreten, guten Beispielen vorzutragen. Zugleich war er in der Lage, den Landwirten auch die diffizilen Sachen beizubringen. Er brachte es fertig, da dazwischen als Verbindungsglied zu agieren, was selbstverständlich eine immense Künstfertigkeit und die Gabe, sich in Menschen hineindenken zu können, voraussetzte, wie Hornborg skizzierte.

Es konnte bis zum Abend noch nicht herausgefunden werden, was den Brand verursacht hatte. Der Brandmeister der Feuerwehr nahm gegenüber STT in keiner Form Stellung zur Brandursache. Gemäß seinen Angaben untersucht die Polizei die Ursache des Brands.

Einer Zeitungsnachricht zufolge wird der holzverarbeitende Betrieb Stora Enso seine zweite Zellulose-Produktionsschiene im Ort Uimaharju schließen

(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Eno, STT
Der Forstbetrieb Stora Enso wird die Produktion von Zellfaserstoff aus Birkenholz in der im [finnischen] Bezirk Nord-Karelien liegenden Fabrik im Ort Uimaharju einstellen, berichtet die Zeitung Karjalainen. Gemäß dem wirtschaftlichen Leiter der Fabrik Jaakko Laukkanen sei das Aufgeben [der Verarbeitung] von Birkenholz in der Praxis eine sichere Sache.

Die Erzeugung von Zellulose aus Birkenholz steht in Finnland auf der Waagschale, weil Russland zum Jahreswechsel seine Holz-Zölle anheben wird. Die Zollforderungen werden die Einfuhren von Holz von jenseits der Ost-Grenze beenden. In Finnland findet sich nicht ausreichend Birkenholz für den Bedarf der Industrie.

Von den zwei Produktionsschienen der Fabrik in Uimaharju wird die kleinere geschlossen. Die Einstellung der Produktionslinie bedeutet eine Personalverringerung um circa 50 Arbeiter. Laut Angaben von Laukkanen bedarf es keiner Kündigungen oder auch keiner Beurlaubungen, denn die Personalkürzungen erledigten sich auf natürlichem Wege.

Die Fabrik von Uimaharju ist bei der Abschätzung, welche Fabriken in Finnland wegen der Krise der holzverarbeitenden Industrie geschlossen würden, auf dem Spitzenplatz gestanden.

Stora Enso ist angehalten, bis Ende September über seine Kürzungen einen Bericht abzulegen.

Nachtrag: die Kürzungspläne von Stora Enso liegen jetzt vor

Stora Enso stellt 550 Arbeitsplätze ein


(ein Bericht der Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 10.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Stora Enso hat seine Pläne vorgelegt bezüglich der tiefen Einschnitte bei der Produktion der Firma. Der Betrieb beabsichtigt, in Finnland 550 Arbeitsplätze und im Ausland derer 1'500 stillzulegen.

In Finnland wird der Betrieb der Kartonmaschine in Imatra und der der Hülsenkartonmaschine in Varkaus eingestellt. Ferner werden zwei Plastikbeschichtüngsmaschinen in Imatra und in Karhula aufgegeben.

In den Fabriken von Imatra sind etwas weniger als 330 Arbeitsplätze gefährdet. Die Pläne dürften auch die Belegschaft in der Fabrik im Ort Veitsiluoto nahe der Stadt Kemi reduzieren. Stora Enso will auch 1'450 Arbeitnehmer einem neuen Instandhaltungswerk überstellen. Die Zellulosefabriken von Uimaharju und Sunila kommen in dieser Phase bei den Produktionseingrenzungen noch einmal gut davon.

Laut Geschäftsführer Jouko Karvinen sind die Maschinen, deren Betrieb eingestellt werden soll, unrentabel geworden. Die Pläne seien auch Teil der Maßnahmen, mittels denen man sich auf die Holz-Zölle Russlands einstellt. Karvinen versichert, daß Stora Enso im nächsten Jahr ohne Holz aus Russland auskommen wird.

Im Ausland betreffen die größten Kürzungen Deutschland, wo 600 Arbeitsplätze gestrichen werden. Im Zuge der eingestellt werdenden Beschaffung von Holz aus Russland gehen 400 Arbeitsplätze verloren.

Hornborg: der MTK-Verband hätte der finnischen Regierung gegenüber keine Drohung geäußert

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 5.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der Sprecher des Zentralverbands der Land- und Forstwirtschaftsproduzenten [Finnlands] Michael Hornborg versichert, daß die Erzeugerorganisation der Regierung nicht gedroht habe. Hornborg sagt in einem Interview des finnischen Nachrichtenbüros STT, daß das Gerede um das Abbremsen des Holzhandels herum nicht die offizielle Linie der Organisation repräsentiere.

- Bei derlei Angelegenheiten kann es nicht mehrerlei Standpunkte geben. In der Öffentlichkeit stehen wir geschlossen auf einer Linie, sagte er.

Hornborg sagt den Landwirten einen Herbst der Herausforderungen vorher. Auf den Höfen hätte sich eine akute Finanzierungskrise breitgemacht, man bekäme auch zuviel Regen ab und die Qualität des Getreides fürs Brot sei nichts lobenswertes.

- Manch ein Landwirt überlegt sich jetzt, wie er durch den kommenden Winter kommen soll.

Der MTK-Verband hat für den 2. Oktober eine Sitzung einberufen. Die Regierung ist mit dazu aufgerufen, darauf Antworten zu liefern, wie sie beabsichtige, die Versprechungen des Regierungsprogramms einzulösen, eine Wende der Lage herbeizuführen, sodaß es bei den Einnahmen der landwirtschaftlichen Produzenten zu einem Wachstum käme.

- Die Staatsgewalt hat viel gute Beschlüsse gefasst, sie sollte aber erst mal die Vorschläge der Arbeitsgruppe um Ministerin Anttila herum in die Tat umsetzen.

Landwirtschaftsministerin Sirkka-Liisa Anttila hat eine Arbeitsgruppe aufgestellt, welche abklären soll, wie die Einkünfte der landwirtschaftlichen Erzeuger zum Anwachsen gebracht werden können, unter anderem durch Steuermaßnahmen.

In Finnland trafen sich unter düsteren Vorzeichen heute die Stadtverwaltung von Kajaani und die Leiter des Forstbetriebs UPM

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 11.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Stadtverwaltung von Kajaani berichtet, daß die am Morgen geführten Verhandlungen mit UPM Kymmenen in einem konstruktiven Geist abliefen. Die Verwaltung der Stadt gibt sich damit zufrieden, daß sich bei dem holzverarbeitenden Großbetrieb der Wille einfindet, in Kainuu ersatzweise Arbeitsplätze zu schaffen. Als nächstes würde man in Kajaani beabsichtigen, mit der Staatsführungsebene in Kontakt zu kommen.

Die gestern von dem Forstbetrieb angekündigten großen Personalstreichungen treffen in Finnland die Stadt Kajaani am härtesten, wo die Papierfabrik geschlossen wird.

Neben UPM kündigte Stora Enso weitläufige Kündigungen an.

Der Geschäftsführer von UPM Jussi Pesonen ließ bereits gestern wissen, daß die Firma den ohne Arbeit Verbleibenden eine ähnliche Unterstützung anbietet wie vormals bei der Fabrik im Ort Voikas. Laut seinen Aussagen sei jedoch das Finden von alternativen Arbeitsplätzen wegen der Lage von Kajaani kein Kinderspiel.

Die Arbeitnehmer der Fabrik von Kajaani haben berichtet, sie würden am Nachmittag zu ihren Arbeitsplätzen zurückkehren, nachdem sie gestern [zum Protest] aus ihrer Fabrik herausmarschiert waren. In der Fabrik von Tervasaari bei Valkeakoski werden sich die Demonstrationen gegen die Beschneidungsabsichten von UPM bis Samstagnachmittag fortsetzen.

Die Firma UPM berichtete gestern, daß sie beabsichtige, die Papierfabrik von Kajaani und die Zellulosefabrik von Tervasaari bei Valkeakoski zu schließen.

In Kajaani werden über 500 Arbeitnehmer ihre Arbeit verlieren, und die geplante Stillegung der Zellulosefabrik von Tervasaari betrifft ungefähr 150 Personen.

International gesehen betreffen die Kürzungen in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt 1'600 Arbeitsplätze.

11
Sep
2008

Couragiertere, mehr futurologisch ausgerichtete Programmatiker bräuchte die Welt

Dank einem unerschütterlichem Forscherdrang und akribisch experimenteller Grundlagenanalysen der Konditionalitäten des Seins im All ist es den beherzten Wissenschaftlern der Menschheit ja wirklich gelungen, im Zuge der Entwicklung von immer mehr und mehr revolutionär neuheitlichen, der Bequemlichkeit dienenden Vorrichtungen und Geräten von Generation auf Generation das Leben einer Vielzahl von Menschen um einiges erträglicher zu gestalten.

Doch worin, bitte schön, soll denn nun all diese neue Bequemlichkeit für die Massen letzten Endes kulminiert haben? Daß wir uns rasend schnell, selbst über große Distanzen hinweg, gegenseitig über die Schultern und in die Bücher schauen können - sollte dies der Weisheit letzter Schluß sein all des ambitionierten Strebens nach Perfektionierung? Wären all diese Innovationen, allein für sich genommen, tatsächlich schon so großartig tolle Errungenschaften, daß man dabei ihre negativen, unausweichbaren Auswüchse wie
die atmosphärische Überhitzung des Klimas, die über die entfesselt zurückschlagenden Winde der Welt im neuen Jahrtausend eine neue, global wirkende Tötungsmaschinerie angezettelt haben, welche in ihrer elementaren Aggressivität fast der verruchten, entmenschlichten Hitlerschen Wüterei des letzten Jahrhunderts der böse gestrauchelten Selbstfindung nahekommt, gerne in Kauf nimmt? Oder fehlte da nicht etwa doch noch das Sahnehäubchen auf der leckeren Torte? Der Turm zur Kirche, der die Kirche erst zur Kirche werden läßt? Der Turm, der die wildgewordenen Lüfte auch wieder stabilisieren könnte?

Sobald man heutzutage die Zeitungen aufschlägt, bzw. dank obenbenannter Modernisierungen, deren Online-Versionen, schlagen einem zuhauf Schreckensmeldungen menschlicher Tragödien entgegen, in einem Ausmass, daß unsere Altvorderen, die in Tagen gelebt haben, da unsere technologischen und elektronischen Spielzeuge in noch sehr, sehr weiter Ferne standen, könnten diese nur einen Augenblick lang in unseren Zeitungen von heute lesen, vor ungläubigem Erstauntsein aus dem Sich-die-Augen-Reiben und dem Ohrenschlackern gar nicht mehr herauskämen. Die penetrante Aufstörung und deren einschläfernder Gewohnheitseffekt der ewigen Schreckensnachrichten quer übers Erdenrund verleiden es einem, deren viele frappanten Beispiele auch nur zu zitieren. Gehungert wird auf jeden Fall noch weiterhin in vielen Erdteilen, und auch verheerende Kriege gibt es nach wie vor. Soviel kann auf alle Falle mit Sicherheit von unserem Computer-Zeitalter gesagt werden.

Irgendetwas an der ganzen Ausrichtung der menschlichen Kreativität scheint also nicht zu stimmen, zumindest fehlt das i-Tüpfelchen, damit das i als solches erkannt werden könnte.

Es dürfte in einer Zeit wie der unseren, wo man entwicklungstechnologisch so weit vorgedrungen ist, absolut keine einzige Menschengruppe mehr hungern müssen. Ansonsten muß doch etwas mit den Prioritäten der Zielsetzungen der Menschen nicht in Ordnung sein.

Ich hätte bei der Aufschlüsselung dieses sich stellenden Riesen-Fragezeichens für die hehren Wissenschaften, die es der Menschheit sonst so gut meinen, einen sehr guten Tipp parat:

✪ Wie wäre es damit, anstatt nur mit superkomplizierten, neuen Gerätschaften herumzuspielen, sich endlich auch damit auseinanderzusetzen, mit welcher verwaltungstechnischen, auf der Freiheit und Freiwilligkeit aller Menschen basierenden Systemschaltung die Menschheit es schaffen könnte, auf alle Zeiten über die lästige, sklavenhalterisch zwanghafte Geldwirtschaft hinwegzukommen?!



In der Schweiz nahm ein rasanter Superteilchenbeschleuniger seinen Betrieb auf


(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 10.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Der neue spitzenleistungsstarke Teilchenbeschleuniger in der Schweiz ist etwas größer als sein in der Bildröhre eines Fernsehgeräts einsässiger Vetter

Helsinki, STT
Der effizienteste Teilchenbeschleuniger aller Zeiten wurde heute in der Schweiz in Betrieb genommen.

Mit Hilfe des Beschleunigers dürften die kleinsten Teilchen eines Elements, Primärteilchen also, aufgefunden werden können, die bislang nicht beobachtet werden konnten. Man erhofft sich von ihm auch, daß er Licht bringen wird in das Geschehen der Geburtsstunde des Weltalls. Der in Betrieb genommene LHC [Large Halidron Collider]-Beschleuniger ist mindestens zehnmal leistungsstärker als frühere Beschleuniger.

Ein Teilchenbeschleuniger ist eine Vorrichtung, die elektrisch geladene Teilchen beschleunigt. Eine solche befindet sich zum Beispiel auch in der Bildröhre eines Fernsehgeräts.

Nokias Anteil am Markt gefallen

(ein Artikel der Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 5.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Nokia fährt seine Einschätzung bezüglich des eigenen Anteils am Markt im laufenden Jahresquartal herab. Laut Angaben aus dem Betrieb gilt als Grund dafür der aggressive Preiswettbewerb der Konkurrenten. Auch Probleme auf den sich entwickelnden Märkten und die Verspätung eines der mittleren Preisklasse zugehörigen mobilen Telefons hätten Einfluß gehabt auf eine schwächere Entwicklung, als wie vorhergesagt wurde.

Nokia betont jedoch, daß man die Rentabilität als wichtiger ansieht als den Anteil am Markt.

10
Sep
2008

Von intelligenten Wesen auf anderen Planeten würden wir mit unserer Geld-Selbstkasteiung ausgelacht werden

So lange es dieses Geld gibt, in dessen unheilsamem Strahlbann, wie eh und je gehabt, bislang noch das menschliche Zusammenwirtschaften steht, wird sich an der Front des Kampfs ums tägliche Überleben nie etwas so weltbewegendes tun, daß man dazu käme, zu behaupten, die Menschen befänden sich auf einem Weg, der dahin führte, daß das Leben unserer Kinder, wenn auch kein Honiglecken, so doch wenigstens ein allgemein glücklichmachenderes wäre. Zumindest für alle durchschnittlich gestellten Menschen, denen kein leicht zu vermehrendes, größeres Vermögen schon mit in die Wiege gelegt wurde, wird dies mit Bestimmtheit, solange die Ruder des gesellschaftlichen Boots, in dem wir alle mitzufahren haben und das vom Meer unserer staatlichen und wirtschaftlichen Institutionen getragen ist, nicht im guten Einvernehmen aller mit allen tatsächlich in Richtung der von allen Übeln erlösenden Liquidation des Geldwesens herumgerissen worden sind, wohl nie der Fall sein. Und dies - was das schlimme daran ist - trotzdem es doch von haus aus Sinn und Zweck des menschlichen Lebens sein sollte, danach zu trachten, die naturgegebene, schöpferische Intelligenz dafür einzusetzen, um Mittel und Wege zu finden, daß der Mensch auf Erden ein unbeschwertes und schönes Leben hätte! "Ooh," wird man da schnell versuchen, mir entgegenzuhalten, "aber um wieviel leichter ist doch jetzt das Leben geworden mit all den hübschen, feinen Sachen, die es heute gibt!"

Ist es das aber wirklich geworden, allein dadurch?

Ich kann mir ja wirklich heute zum Beispiel im Internet, wovon unsere Großväter noch nicht einmal geträumt haben, für private Zwecke ein anspruchsvolles Navigationsgerät zulegen, wobei ich aber aufpassen muß, daß es kein gestohlenes ist - zu einem Preis, der mir, nebst der Bestreitung der lebenswichtigeren Dinge, aber soviel zu stehen kommt, daß mir vor lauter Schufterei, um die nötige Knete zu verdienen, genau an ein paar wenigen Tagen im Monat Zeit zum Navigieren bleibt, wobei ich vielleicht aber gerade dann eigentlich auf anderes als auf Navigieren Lust hätte - mal etwas überspitzt ausgedrückt.

Nein, all diese Innovationen und neuen Geräte und deren technologischen Systeme der heutigen Zeit können wohl recht brauchbar sein - aber hat die Lebensqualität als solche tatsächlich zugenommen, wenn man sie danach bemißt, wie frei wir wirklich sind?

Von einer Freiheit des Lebens kann nicht im geringsten die Rede sein, solange es diesen Zwang zum unaufhörlichen Geldverdienen gibt und im Namen des Funktionierens dieses verschrobenen Kapitalismus der Gegenwart den gewaltigen Druck zum Mitmachen an dieser Hetzjagd des Kommerzes auf das Kaufen von Sachen, die man den anderen ungefragt abkaufen soll, auch wenn einem die Sachen eigentlich gar nicht lägen, man dafür aber wie ein Schwein zu malochen hat.

Dann würde ich doch eher schon, wenn man die Wahl hätte, liebe Mitmenschen - um es mal ein bißchen nonchalant fiktionär zu illustrieren (eigentlich kann es ja in jedem Zeitfenster im Weltraum nur einen einzigen intelligent bemannten Planeten geben, ansonsten hätten ja alle intelligenten Subjekte auf den diversen Planeten entsprechend deren Anzahl mehr als nur einen Kopf aufsitzen) - in einer Zeit oder auf einem anderen Planeten leben wollen, wo es keine Computer und wo es kein Internet gibt, und wo es nicht all diese süßen Dinge gibt, die wir hier in unserer Zeit als selbstverständlich ansehen, wo es aber die Geschöpfe hingekriegt haben, aus einer freiwillig sich vollziehenden Emsigkeit aller Mitglieder des intelligenten Planetengeschlechts heraus, ohne viel predigen zu müssen, unseren irdischen Tieren gleich, ohne jegliche Zwischenschaltung von so etwas wie unserem Geld und dessen Zwängen, das Glück in ihrem Leben sich zurechtzuschmieden.

Wann werden wir Erdenbewohner es schaffen, den Sprung zu machen in ein reell freiheitliches Leben, hinweg über das Sklavenhalter-Ungetüm des Geldes?

9
Sep
2008

Ein wirklich tragkräftiges Land kann es sich leisten, das ganze Geldwesen abzusaugen

Die US-Regierung hatte am ersten Wochenende im September 2008 die beiden größten Baufinanzierer des Landes, Fannie Mae und Freddie Mac, wegen ihres drohenden Bankrotts in staatliche Obhut genommen. Mit der staatlichen Übernahme solle noch größere Unruhe auf den amerikanischen und den weltweiten Finanzmärkten vermieden werden, sagte US-Finanzminister Henry Paulson. Die beiden Unternehmen seien "so groß und so mit dem Finanzsystem verwoben", daß das Scheitern eines der beiden große Unruhe auf unserem Finanzmarkt hier und in der ganzen Welt auslösen würde. Die Institute sollen mindestens ein Jahr lang staatlich geführt werden.

Die Rettungsaktion wird viele Milliarden Dollar kosten - aufbringen muss das Geld der Steuerzahler. Die beiden Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae haben während der Finanzmarktkrise zusammen Schuldverschreibungen über 5500 Milliarden US-Dollar angehäuft - das entspricht dem Doppelten des deutschen Bruttoinlandsprodukts.

Zu der Aktion meint Warren Hogan von der australischen ANZ-Bank der BBC gegenüber: "Es ist kein Allheilmittel und sicherlich noch nicht der Anfang vom Ende der Krise, dürfte aber kurzfristig Stabilität bringen."


Ein Gedicht von Jukka Aittakumpu ist das von allen am meisten finnische

(ein Artikel aus den Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 5.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Zum Sieger bei der Abstimmung zum am meisten finnischen Gedicht Finnlands wurde ein neu entstandenes Gedicht von Jukka Aittakumpu 'Suomenmaa: Juostessa mä mailla Suomenmaan' [Das Land Finnland: Wenn ich auf des Lands Finnland Schollen renne] gewählt.

Den Internet-Gedichtwettbewerb organisierte das Literaturereignis Kirjakantti [Buchstandpunkt].

Auf den zweiten Platz wurde ein Klassiker gewählt, das Gedicht Nocturne von Eino Leino. Den dritten Platz erklomm Eija Lehto mit ihrem Gedicht Juhannusilta [Sonnwendfeier-Abend].

An dem Ende März gestarteten Internet-Gedichtwettbewerb nahmen 229 Gedichte teil.

Die Jury des Buchstandpunkt-Ereignisses erstellte aus den beim Wettbewerb eingesandten Gedichten auch eine Anthologie, die am letzten Donnerstag veröffentlicht wurde.

Hier im nachfolgenden die deutsche Übersetzung des Sieger-Gedichts:

Das Land Finnland: Wenn ich auf des Lands Finnland Schollen renne

von Jukka Aittakumpu

Wenn ich auf des Lands Finnland Schollen renne,
durchlebe ich meine Tage ganz aufs neue!
Das Herz fühlt, versteht und nimmt wahr,
Erinnerungen aus irgendwoher in der Jugend verfolgen einen.
So kommt denn dieser Tag darüber zu seinem Schluß,
Wiederum fühlt man sich richtig glücklich,
die Lieder sind gesungen, die Spiele gespielt,
das Wesentliche ist geglättet, es herrscht unverbrüchlicher Friede.

Derart tragkräftig ist das Land Finnland, daß
wenn ich auf die Oberfläche eines Teichs hinausblicke,
ich im Wasser alles sehe, auch das Morgige.
Ich stehe in einem Bezug zur Oberfläche des Teichs,
zu den Düften der Sonnwendblumen,
aus den Lüften schnuppere ich mir das Finnland ein.
Mag wohl jemand eine Braut gekriegt haben?
Im Herzen der Nacht sich davongeschlichen, um etwas zu sammeln,
Blumen, damit diese aufwachte -
in einen Traum, der einem eine Jungfer beschafft.

Passierte auch immer, was nicht auch passieren mag,
aber weg kriegte es mich nicht von hier.
Das Land Finnland werde ich nicht vergessen.
Ich lasse es nicht aus meinen Gedanken heraus.
Ich möchte mich noch nicht auf den Weg machen,
Und dem Stern des Lands Finnland Gesellschaft leisten.

Ich springe hier voller Eifer umher,
auf den Schollen meiner Heimat -
des Lands Finnland!
Dessen Täler, Hügel, Gestade und Gewässer,
dorthin führe es mich, wohin du gehst.
Wenn es auch kalt war, auf die Schule zu gehen,
die Kehle trocken, so liebte ich auch das.
Zumal ich doch Freunde dort hatte,
durchlief ich die Schule mit freudiger Mien'.

8
Sep
2008

Alle PeterLichter mit hervorgetreten - und die Geldabschaffung aufs Tapet gebracht!

Wie soll man von unserer Menschheit je behaupten können, sie hätte sich auf ihrem langen Weg der Menschwerdung tatsächlich einen entscheidenden Schritt vorwärtsentwickelt, solange wir, trotz all unserer Teilfortschritte auf dem Sektor der das Leben in der einen oder anderen Weise erleichternden Erfindungen, es nicht fertigbringen, auch mit einer grundlegenden Lösung für den größten Ursachenherd aller Probleme des menschlichen Zusammenlebens, die allesamt nämlich von der Tatsache ausgehen, daß das bislang noch vorherrschende Geldwesen derjenige Faktor ist, der für die größte Unsicherheit, Ungerechtigkeit und allen sozialen Unfrieden auf dem Globus sorgt, aufzuwarten - der allfälligen Abschaffung des Geldes? Solange letzteres nicht angegangen wird und die alle Menschen im Griff haltende altbabylonische Notlösung Geld weiterhin uneingeschränkt am Regieren ist, zieht die Menschheit, selbst wenn Roboter mittlerweile einem den Arsch putzen sollten, absolut nur in den alten Kreisen von annodazumal weiter. Erst wenn alles Geld aus seinen Angeln gehoben ist und ein gänzlich neues System, das ohne jegliche Zahlungsmittel auskommt, an seine Stelle getreten sein wird, kann davon die Rede sein, wir Menschen waren wirklich auf dem Marsch unserer Geschichte einem besseren Leben entgegen einen ganzen Schritt weitergekommen.

Nun kann man natürlich solchen Schreiberlingen von derlei mahnenden Worten wie den meinen andererseits vorwerfern, sie hätten sehr leicht reden, während letztlich auch sie nicht genau wüssten, wie man eine solche Abschaffung des Geldes praktisch handhaben und in die Tat umsetzen könnte. Freilich gilt auch hier, daß alles leichter gesagt ist als getan. Nun bin ich ja zum Beispiel auch weder ein Politiker noch sonst irgend ein großes Tier, das irgend etwas zu sagen hätte. Ich, für meinen Teil, bin lediglich einer der geringeren Menetekel-Männer - ein anthroposophisches PeterLicht sozusagen - der sich das bisweilen noch höchst undankbare Ziel gesteckt hat, der Menschheit einen Spiegel der Wahrheit vors Gesicht hinzustrecken, damit uns, der Menschheit, endlich einleuchten wolle, was es eigentlich an höchst wichtigen Dingen auf der Welt noch zu tun gäbe, woran sonst leider, außer mir und ein paar anderen Versprengten, noch fast keiner denken
will: das Los der Menschheit herumzuschmeißen, und zwar in eine ganz andere Richtung; in eine Richtung, die endlich garantiert dafür bürgen wird, daß es allen, aber auch gar allen, auf der Welt viel, viel besser als bisher ergehen wird, und daß damit automatisch alle möglichen Konfliktstoffe mit einem Wisch beseitigt werden.

✪ Denn Schuld an allem Übel und an allen Querelen auf Erden hat einzig und allein das verflixte Geld, das es deshalb abzuschaffen gilt.

Nein, des genauen Prozedere der Geldabschaffung werden sich schon all die findigen politischen und ökonomischen Gremien und Foren der Welt annehmen müssen. Von Glück aber werden jene, wenn es denn je so weit kommen sollte, dann sagen können, daß ihnen bereits tüchtige Vorarbeit geleistet wurde in Form von all den jetzt schon vorgelegten,
halbwegs ausgefeilten Ideen zum Thema, wie zum Beispiel den meinigen. Und genau darum geht es auch fürs erste.

✪ Ich lade deshalb herzlich alle ein, die ebenso zu diesem brennenden Thema etwas zu sagen haben, hervorzutreten und selbst auch solche Mahnschriften zum Zwecke einer baldigen Abschaffung des Geldes zu entwerfen und unter die Leser zu streuen. Viel mehr läßt sich von der Graswurzelebene des Lebens des kleinen Mannes aus, der des Geldes leid geworden ist, zum Zeitpunkt noch nicht ausrichten.

✪ Doch: je mehr und je öfters der Wunsch vorgetragen wird, übers Geld hinauszukommen, desto näher rückt der Tag, da aus dem gewachsenen Volksbegehren Realität wird. Und das wird etwas sein, wofür zum Schluß alle Menschen sehr, sehr dankbar sein werden.


dem-Grauen-des-Lagerlebens-der-heutigen-Zeit-auf-alle-Zeiten-entkommen

Auf dem Föhrenhügel wurde in ein Eigenheim eingebrochen

(eine Meldung der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 7.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Am Samstagabend wurde im Ahornweg auf dem Föhrenhügel der finnischen Stadt Turku während der Abwesenheit der Bewohner eingebrochen. Diese bemerkten, was geschehen war, kurz vor elf Uhr am Abend, nachdem sie ungefähr vier Stunden außer Haus gewesen waren. Aus ermittlungstechnischen Gründen will die Polizei keine Mitteilungen machen zur Vorgehensweise bei dem Einbruch. Es bestehen noch keine genauen Angaben zum gestohlenen Eigentum.

In Turku sind im Laufe des Herbsts etliche Wohnungseinbrüche vorgefallen. Die Polizei ist des Glaubens, daß ein und die selben Täter damit zu tun haben.

Ein in ein Haus eingedrungenes Zweierteam ließ das Geld einer Frau mitgehen

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 7.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

In das Haus einer im Turkuer Stadtteil Krähensumpf wohnenden Frau sind am Samstagabend ein schätzungsweise dreißigjähriger Mann und eine um zehn Jahre ältere Frau eingedrungen, die Geld an sich nahmen. Um circa 19 Uhr machten sich jene in die Wohnung der Rentnerin in der Katteluksenkatu-Straße und begannen damit, alles durchzustöbern. Die Bewohnerin versuchte, Widerstand zu leisten, doch hatte das Duo bereits ihr Portemonnaie gefunden und entwendete daraus fast einhundert Euro.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in der Nacht zum letzten Freitag in Turku, als in der Kupittaankatu-Straße in Turku eine ältere Frau um Mitternacht herum daraufhin aufwachte, daß jemand in ihre Wohnung gekommen war. Zwei Frauen hatten sich ihrer Handtasche bemächtigt.

6
Sep
2008

Beizeiten sich an die Einstellung des leidigen Geldwesens machen, bevor es richtig brenzlig werden könnte

Ein Gebrauchsgegenstand, insbesondere ein Werkzeug, an dessen Gebrauch man, etwa aufgrund der aus irgendeinem Grund sich einmal durchgesetzten allgemeinen Üblichkeit und der damit zusammenhängenden positiven Darstellungen anderer, anfänglich geneigt war, auch zu glauben, das einem selber aber nach dessen längerer Nutzung bald als eher nicht so sinnvoll oder zumindest als zur Erreichung der eigenen Zwecke nicht sonderlich geeignet erscheint, wird von Menschen, die mit einem gesunden Verstand ausgestattet sind und die völlig frei sind in ihren Entscheidungen, über kurz oder lang abgelegt werden, um, falls es denn tatsächlich nötig sein sollte, nach Möglichkeiten für einen tauglicheren Ersatz dafür zu suchen. Nach etwas, womit man im großen und ganzen besser zu Rande kommt. Wobei nun das älteste Mittlerspielzeug, das die Menschheit kennt, unser Geld und seine ganze, lästige Finanzwelt, betrachtete man einmal die Dinge, so wie sie in Wahrheit
liegen, wohl bestimmt genau so ein Kandidat im oben genannten Sinne sein müßte. Das Geld erscheint uns zwar als sehr sinnvoll, da es, oberflächlich betrachtet, das Paket der Arbeits- und der Waren- mit einem äußerlich eleganten Schleifchen der Dienstleistungsströme abbindet. Doch wie fühlen sich bei dieser fürs Geld typischen Art von dekorativer Verschnürung der Objekte mit seinen Subjekten die lebenden Inhalte dieses Pakets - vor allem die fürs Geld mehr oder minder schwer schuftenden Zeitgenossen?

Wie perfekt geraten und bestechend schön anzuschauen auch immer das sich hübsch zierende Drumherum des zwischenmenschlichen Baustellenplattformpakets wirken mag, innen drin, wo die Mehrheit der Menschheit sich unter einen Hut gedrängt sieht, fühlt man sich umschnürt, eingequetscht, niedergedrückt, hin- und hergeschoben, gegängelt, gemaßregelt, in einem Wort: man fühlt sich darin unfrei. Daß viele von denen darüber sogar bedrückt und depressiv werden und manche gar ganz ausrasten und dabei verrückt werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Man braucht sich nur die einschlägigen Tabellen der Statistiken vorzuknüpfen, dann weiß man, wie es um die psychologische Opferanfälligkeit der Menschen im Druckkessel der Geldschraube auf diesem Weltwirtschaftsdampfer bestellt ist. Der Großteil der Kleinverdiener, ganz zu schweigen vom Heer der Hungerleider und Armen, leidet unterm Geld teilweise verheerend, während ein im Gesamtbild der
Bevölkerungsscharen der Menschen nur verschwindend klein sich ausnehmendes Segment derer, die es erlernt haben, vorteilhaft - will sagen: zum Nachteil anderer - im Fluß der großen Geldströme obenauf mitzuschwimmen, ohne in deren oft reißenden Strudeln ins Straucheln zu kommen, sich ins Fäustchen lachen dürfen, weil es ihnen dank des Gelds hundert-, wenn nicht tausendmal besser geht als dem Gros der Menschen. Und diese zuletzt genannten sind die, die im gesellschaftlichen Leben und in der Politik das große Sagen haben. Sie geben den Ton und die Melodie an, nach der die Massen zu tanzen haben, da sie das Geld als solches im höchsten Grade repräsentieren.

Doch was wäre, wenn die Massen, getrieben durch eine sich zusehends zuspitzende Dramatisierung der Preispolitik des großen Gelds, falls diese das Leben immer noch mehr, bis zu einem Grad der Unerträglichkeit, erschwerte, sich in einer geschlossenen Front gegen das Geld konföderierten und nach einer Welt so ganz ohne Geld lautstark verlangten, da sie das Geld mit der Zeit so leid geworden wären, daß sie am liebsten in einer Art demonstrativem Kamikaze-Akt alles Geld in einem Zeitenwendfeuer verbrennen wollten?

Dem Willen der Mehrheit der Millionen und Abermillionen auf der Welt folgend müsste selbst das eherne, in seiner fiesen Beständigkeit so hartnäckige Geld zum Schluß wohl weichen, selbst wenn sich eine geschlagene Million an Millionären dagegenstemmen würde.

Muß es aber denn überhaupt soweit kommen, daß eine noch viel schlimmere als je bisher, von der Geldweltherrschaft induzierte Notstandskatastrophe aufzieht, sodaß die Menschen dazu veranlasst werden, das Geld mit Gewalt plötzlich mit ihren Füssen in den Boden der Versenkung zu stampfen, ehe eine glücklichere Systemveränderung vom Geld weg ausgearbeitet hätte werden können? Dann könnten die Dinge nämlich sehr, sehr kritisch werden.

✪ Aus diesem Gründe kann man den Menschen von heute nur anraten, jetzt schon, da nach etwas Zeit bleibt, bevor die ganze Geldmisere richtig brenzlig werden könnte, sich daranzumachen, nach tragbaren Systemlösungen zu suchen, zum Zwecke der allfälligen kompletten Einstellung des ganzen Geldmittelverkehrs, zur gegebenen Zeit und weltweit.


Die verbrannte Gitarre von Hendrix erzielte einen Spitzenpreis

(eine Mitteilung zum Zeitgeschehen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 4.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

London, STT
Die erste öffentlich vom Gitarrenvirtuosen Jimi Hendrix verbrannte Gitarre ist in London für 280'000 Pfund (knappe 346'000 Euro) versteigert worden.

Der Gitarrengötze steckte sein Instrument in Brand nach einem Auftritt im Finsbury Park im Norden Londons im März 1967. Roadies löschten die Gitarre, und der Mediengehilfe von Hendrix, Tony Garland, klaubte sie auf und verwahrte sie in der Garage seiner Eltern.

Zum Verkauf freigegeben hatte die Gitarre nun der Sohn von Garlands Bruder.

Jimi Hendrix verstarb im Jahre 1970 mit erst 27 Jahren. Er war einer derjenigen, die durch die Zeiten hindurch am bedeutendsten Einfluß hatten auf den Rock.

5
Sep
2008

Aufruf an die Filmemacher: "Macht doch endlich einmal auch Fiction-Filme über eine Welt, in der es kein Geld mehr gibt!"

Man sieht ja doch an der großen Beliebtheit im Volk von Horror-Spielfilmen und von solchen, die die rohe Gewalt verherrlichen, den durch das alles beherrschende Ungetüm des Geldwesens, welches jeden Mitmenschen von uns fest in der Zange hat, gezeichneten Horrorglanz der Zeit, in der wir alle leben, sehr schön überzeichnet abgebildet, sowie aber auch das insgeheim im Stillen gehegte Verlangen danach, über die bedingende Ursächlichkeit dieses ganzen schlimmen, aus unserem kapitalistischen Nonstop-Wettrennen erwachsenden Frusts eines Tages durch eine reinstitutionalisierte, radikale Veränderung des Rahmengerüsts des menschlichen Zusammenwirtschaftens hinwegzukommen, darin widergespiegelt. Daß die Menschen eigentlich die Schnauze voll haben von der Mühsal der Welt und von der damit erzwungenermaßen einhergehenden ganzen leidigen Plackerei um des Geldes willen, das die Monsterdampfmaschine Weltwirtschaft am Laufen hält, ist eine unausgesprochene Tatsache, die unterschwellig ganz klar im Raum steht. Alles, was es dazu bräuchte, um diese mittlerweile noch in einer subkutanen Blase leise vor sich hingärende Sehnsucht nach den Ufern einer neuen Zeit, in der aller Geldverkehr abgestellt wäre und alle Menschen in einem hausgemachten und einem durch ein erwachsen-verantwortungsbewußt freiwilliges Mitwirken aller, die außer zu nehmen auch etwas zu geben haben, getragenen Schlaraffenland einen Platz zu einem glücklichen Leben unter der Sonne geboten bekämen, zum Platzen zu bringen, wäre, im Verbund mit solchen warnenden Menetekelschriften wie den meinigen, mit Sicherheit der alle Menschen lähmende elektrische Schock à la Horrorfilm nach einem plötzlich eingetretenen absoluten Mangelzustand auf der Erde, wenn zum Beispiel weltweit existentiell wichtige, nur unter hohen Einbußen der Lebensqualität zu ersetzende Ressourcen am Versiegen wären.

Dann würde man sich urplötzlich meiner warnenden Schriften von heute, in denen ich die Abschaffung des Geldes wärmstens empfohlen habe, erinnern und sich sagen: "Aha, der Mann hat eigentlich doch recht gehabt - mit seiner Forderung nach der Entmonetarisierung der Welt." Ich habe auch einen Teil meiner Schriften auf meinem Blog durch Vorgaben dahingehend programmiert, daß jener, längst nach meinem Ableben, einmal nach 150 Jahren, dann wieder nach 300 Jahren, auch nach 500 Jahren, und, so das laufende Blog-System bis dahin nach stehen sollte, im Jahre 3500 automatisch im Internet wieder eingespielt und die Menschen dieser kommenden Zeiten aufs neue ansprechen wird.

Und dann, wenn es einmal wirklich soweit wäre, daß die Menschen sich tatsächlich eines Besseren besinnen und das Geldwesen abschaffen wollten, wäre es natürlich sehr von Nutzen, wenn als visionäre Muster einer solchen neuen Zeit, Scifi-Filme zur Ansicht vorhanden waren, die vorab eine Welt so ganz ohne Geld porträtiert hätten.

✪ Deshalb ergeht heute mein Aufruf an alle Filmemacher, sich endlich einmal auch dieses Themas anzunehmen und Spielfilme zu drehen, in denen man Projektionen davon sehen kann, wie es in einer Welt zugehen könnte, der es geglückt ist, übers Geld hinwegzukommen.

Die Menschen brauchen sichtbare Muster zum Mitdenken, und um sich etwas Neues, das noch gänzlich Zukunftsmusik ist, überhaupt vorstellen zu können. Filme müßten her, die sich dieses Mankos annähmen.


Der Film Ritter der Nacht überschritt einen Limes von 500 Millionen an Gewinnerträgen

(ein Bericht zum Neuesten Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat, übersetzt aus dem Finnischen)

Los Angeles, STT
Der Batman-Film Ritter der Nacht hat in Nordamerika die als magisch angesehene Gewinneinspielgrenze von 500 Millionen Dollar überschritten. Ritter der Nacht ist somit auf dem Gesamtmarkt der Vereinigten Staaten und von Kanada der am zweithäufigsten gesehene Film der Filmgeschichte. Davor ist bislang nur der Mega-Filmhit Titanic auf Hollywoods heimischem Markt über einen Ertrags-Limes von 500 Millionen Taler hinweggeschritten.

Der Fledermausmann brachte am letzten Wochenende in Nordamerika 8,8 Millionen Dollar an Einnahmen aus Eintrittskarten zusammen, was seinen Ertrag auf insgesamt 502,4 Millionen Dollar (342 Millionen Euro) anhob.

Der am letzten Wochenende meistgesehene Spielfilm Nordamerikas war Tropic Thunder. Der Spielfilm fuhr 11,5 Millionen Dollar ein, wenngleich er der Verunglimpfung von Behinderten bezichtigt wird. In den Hauptrollen von Tropic Thunder sind Ben Stiller, Jack Black und Robert Downing Jr. zu sehen.

Elf heimische Filme kommen in Finnland im Herbst zur Erstaufführung

(ein Bericht zum Neuesten Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Gar elf heimische Spielfilme werden im Laufe der Herbstperiode heuer zur Erstaufführung kommen, oder sind bereits vorgeführt worden. Allein im September kommen vier Finnenthriller in die Kinosäle - also an jedem Freitag einer - und auch später danach im Herbst noch derer fünf.

Auf den Leinwänden sind bereits seit August Der Sturm von Kaisa Rastimo und Der Befehl von Aku Louhimies abgespielt worden.

Als nächstes ist am Freitag dieser Woche Hanna Mayletts Erstlingslangspielfilm Die Unzertrennlichen zu sehen.

Der heimische Film-Herbst verspricht Abwechslung vom Horror bis zur biographischen Geschichte und zur Animation. Wunderlich Untermietshäusler [Kummeli Alivuokralainen] ist zum Beispiel eine reine Farce, während wiederum John Websters Film Elemente einer Katastrophe davon erzählt, wie es einer mittelständischen Familie eines Regisseurs ergeht, als diese für ein Jahr in ein Leben übergewechselt ist, in dem es kein Öl mehr gibt. [Der biographische Film] Päätalo von Hannu Kahakorvi setzt sich mit dem Leben des von seiner Karriere erst noch träumenden Schriftstellers Kalle Päätalo auseinander.

Seine erste Debütvorstellung im Oktober wird seinerseits die mit einer Haushaltskasse von sechs Millionen Euro und als internationales Gemeinschaftsprojekt gedrehte Animation Der Sohn des Piloten Niko haben.

Heimischer Horror wird die Leinwände vom 17. Oktober ab erobern, wenn AJ Annilas Sauna debüttiert haben wird.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

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interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

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