3
Sep
2008

Der Durchlüftungseffekt der Entmonetarisierung des Marktes

Nach dem erfolgreichen Vollzug der Auswechslung des auf Geldverkehr basierenden Wirtschaftens durch eine völlig auf einer erwartungsgemäßen Wahrscheinlichkeitsrechnung, statt aufs Geld gestützten, durch ein Heer freiwilliger, ambitionierter Spezialisten gewährleistete Erbringung aller Güter, werden alle in der Geldwelt noch unrentablen Betriebe weiterbestehen können, und eben gemächlich je nach Auftragslage vor sich hinarbeiten. Und wenn's eine ganze Zeit lang mal nichts zu tun gibt, bleibt dem Betreiber und seiner Familie dann eben Zeit fürs Private oder zur Weiterentwicklung des eigenen Betriebs oder für sonstiges. Gefördert wird dadurch sowohl ein Individualismus der Werkmeister wie auch der Zusammenhalt innerhalb der Familien mit Firmenbesitz, die sich so, allein vom Geist ihres Könnens getragen, im Zentrum erfahren dürfen einer kunstfertigen Ausübung eines Handwerks, während ihnen das Geld sonst das Handwerk gelegt hätte, welches dadurch für andere Menschen einen hohen, persönlichen Flair ausstrahlen wird, und welches nicht wegen erdrückenden Geldschwierigkeiten den Betrieb einstellen muß, da sich finanziell das Unternehmen nicht rechnete. In einer Welt so ganz ohne Geld wird es sich immer lohnen, seinem eigenen Können und Talent folgend tätig zu sein, ganz egal, wieviel Pausen beim Arbeiten dazwischengeschoben werden. Arbeit wird, wenn's nicht mehr ums Geld zu gehen hat, zum Urlaub werden.

Und ebenso wird ein Urlaub wie bisher einem zur lästigen Arbeit werden; will sagen: Menschen, die ihre Schaffensader auf einem bestimmten Arbeitsfeld, das sie einmal fasziniert hat, entdeckt haben, werden es gar nicht lange ohne ihre Herzensbeschäftigung in einem müßiggängerischen Urlaub aushalten, nach der Art, wie man es von der jetzigen Geldwelt her kennt, in der man sich vom Stress des ewigen Gelddrucks entspannen muß. Im eigenen Workshop wird man in seinen Erfließigungen voll und ganz aufgehen. Und zum Entspannen wird einem immer noch mehr als reichlich Zeit bleiben.

Das Leben wird auf eine ganz andere Art und Weise Spaß machen, wenn man sich nicht mehr laufend diesem Gelddruck ausgesetzt sieht. Und schließlich kommt zu den großen Vorzügen eines vom Geld entbundenen Wirtschaftens eben nach das oben genannte Moment der großartigen, vom Individualismus all der vielen, wenn in der Geldwelt unrentablen, aber in einer Welt ohne Geld sich wohl bewährenden Betriebe gefeuerten Erweiterung des erstellten Produktespektrums der neuen Zeit hinzu. Da wird man dann sehr, sehr erstaunt wie aus heiteren Wolken gucken, was der Erwirtschaftungsmarkt jenseits des Geldes alles an feinen Waren in der Lage ist, auf den bunten Märkten der neuen Zeit herbeizuschaffen.

Vieles von den Sachen, die heute die Verkaufsnischen in den Geschäften allzu oft unsinnigerweise vollstellen, werden wohl, wenn der Gewinndruck des Gelds weggefallen ist, aus dem Bild verschwunden sein.

Es wird sich erwartungsgemäß durch die freiwillige Umverlagerung der Betriebsamkeit der Menschen nach der Geldabschaffung genau die Ausjätung der verwirrenden Vielzahl der Versionen und Marken innerhalb den einzelnen Produktetypen ergeben, eine welche man sich heute schon so gerne im Namen eines etwas gemütlicheren Lebens herbeiwünschte.

Die Menschheit wird nach der Ablösung des Geldsystems durch ein panvoluntaristisches, stressfreies Wirtschaften endlich richtig aufatmen dürfen. Hoffentlich kommt denn auch diese neue Zeit früh genug, bevor es fast schon wieder zu spät wäre, oder die große Umstellung zumindest noch schwerer fiele!


Finnlands Öl-Firma Neste hob Forderungen nach Schadensersatz merklich an

(eine Meldung aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Öl-Firma Neste Oil hat die beim Schiedsgericht gegenüber der Baufirma YIT vorgetragenen Forderungen nach Schadensersatz merklich angehoben. Die präzisierten Forderungen belaufen sich auf 107 Millionen Euro, während ursprünglich im April eine Summe von 36 Millionen Euro genannt wurde.

Bei dem Rechtsstreit geht es um die Montagearbeiten für ein in der Ölraffinerie von Neste Oil im Sommer des letzten Jahres in Betrieb genommenes Produktionsförderband. Neste bezichtigt die Einheit der Firma YIT für Industrie- und Netzwerkdienstleistungen der Verschleppung der im Akkord vergebenen Arbeiten. Die Forderungen setzen sich zusammen aus den durch die Verzögerungen entstandenen wirtschaftlichen Schäden und dem Ausfall der Produktion.

YIT stellt die Behauptungen von Neste in Widerrede und erhebt eine Gegenforderung von 25 Millionen Euro, die aus Umzugs- und zusätzlichen Arbeiten sowie aus der Hinauszögerung der Auftragsarbeiten herrühren.

Alles, was sich im Laufe von Jahrhunderten zum Schluß nicht bewährt hat, wird früher oder später abdanken müssen - das Geld nicht ausgenommen

Ist nicht alles auf der materiellen Ebene, wo wir Menschen hier in diesen irdischen Niederungen unser Dasein austragen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Dinge, so wie sie ihren Anfang irgendwann einmal genommen haben, auch eines schönen Tages ein Ende haben werden? Warum sollte dann ausgerechnet, bei allem Respekt dafür, was unsere halbgöttlichen, wenn auch vielfach halbdämonischen Demiurgen und Baumeister der menschlichen Sippe alles aus unserem Mutterplaneten gemacht haben, es dem Geld als solchem da anders ergehen, zumal letzteres doch gerade heute mehr denn je, nebst denen der Koscheren, in die Krallen von allerhand, wenn gesellschaftspolitisch betrachtet, eher zwielichtigen, unberechenbaren Großaktionären und sonstiger Potentaten geraten zu sein scheint, die sich allesamt untereinander gegenseitig zum Zwecke der Selbstbereicherung auf Teufel komm' raus stets auszutricksen versuchen, und bei diesem ambitionierten Treiben buchstäblich regelrecht über Leichen hinwegschreiten, indem sie sich die allerwenigste Zeit lange bei der Frage aufhalten, ob die mit ihren Finanzjonglierereien so heftig ausschlagende Preisspirale im nahen wie fernen globalen Einflußbereich ihres Schaffens sich in bedrohlicher Weise um den Hals der Armen und Ärmsten der Welt gelegt hat, und dabei ist, die Schlinge zuzuziehen und immer mehr und mehr von jenen langsam aber sicher den Boden unter den Füßen wegzuziehen!? Das Leben der Ärmsten der Armen wird sogar oft ganz abgewürgt. Indische Bauern werden in den Freitod getrieben, da sie keinen anderen Ausweg mehr aus der über ihren Kopf gewachsenen Überschuldung sehen können. Deutsche RentnerInnen sitzen im Wintermantel in den eigenen vier Wänden herum, und können sich auch sonst nicht mehr richtig des Lebens erfreuen, da auch sie brutal vom Geld und seinem Preis für die Dinge zum Leben geknechtet sind.

Demzufolge wird es nichts, aber auch rein gar nichts, zu bereuen geben, wenn es dem Geld selber nun bald an den Kragen gehen soll, anstatt, wie bisher, immer nur denen, die von diesem teuflischen Geld traktiert worden sind.

Lange, viel zu lange hat das Geld die Mehrheit der Menschen schikaniert. Es wird Zeit, daß es dazu kommt, daß es abdanken muß.


Finnlands ältestes Unternehmen geht in Konkurs

(eine Mitteilung aus den Neuesten Nachrichten zur Wirtschaft aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Finnlands ältestes Unternehmen Frenckells Buchdruck [Frenckellin Kirjapaino] hat Konkurs angemeldet. Gemäß Berndt Frenckell, dem Geschäftsführer des im Jahre 1642 gegründeten Familienbetriebs, steht als Grund für das Ausgehen der Zahlungsmittel der niedrige Preis der Druckereiarbeit und der allgemeine Umbruch in der Branche.

Die Kunden könnten dank der neuen Technologie mehr als bisher selbst an Arbeiten ausführen, die man vormals in Bruchdruckereien in Auftrag gegeben hatte.

Die Geschichte von Frenckells Buchdruck reicht bis in die Zeit zurück, da in Europa der 30jährige Krieg wütete. Pietari Brahe (ein Großfürst seiner Zeit, nach dem die finnische Stadt Raahe benannt wurde) gründete die Buchdruckerei im Jahre 1642 in Turku. Als deren Teilhaber traf im Jahr darauf der in Deutschland ausgebildete Buchdrucker J. C. Frenckell ein.

Die Buchdruckerei brannte während der Feuersbrunst von Turku 1827 vollständig ab. Der Betrieb siedelte nach Helsinki um, wo er bis in die 1980er Jahre tätig war. Hierauf war Frenckells Buchdruck im Ort Suomenoja bei Espoo ansässig.

Der Betrieb hat 40 Menschen beschäftigt. Sein Umsatz beläuft sich auf 6,3 Millionen Euro.

1
Sep
2008

"Wo aber auch wirklich ein jedes Mitglied der Gesellschaft mehr als nur ein einfacher Millionär sein wird!"

Ein Millionär ist bekanntlichermaßen ein Mensch, der sich so ziemlich alles, was es auf der Welt gibt und was sein Herz begehrt, selbst wenn es sich dabei um teuerste Luxussachen handelte, leisten kann, ohne daß er dadurch in späteren Zeiten als eine Folge davon finanziell in eine Klemme geriete. Die andere Frage ist natürlich die, wie oder womit er zu seinen Millionen kommt. Von vornherein klar dürfte dabei nur soviel sein, daß ein Millionär, der aufgrund eigener Aktivitäten ein Riesenvermögen erwirtschaftet hat, kein Mensch sein kann, der im Schweiße seines Angesichts durch redliche Arbeit sich seine Brötchen verdienen muß. Denn die körperlich schweren Arbeiten, wie fleißig es auch immer einer nehmen wollte, werden nie so schwer bezahlt werden, daß es jemandem gelänge, einzig durch die Entlohnung dafür gleich ganze Millionen auf die höhe Kante zu bringen. Soviel dürfte jedem klar sein, auch einem, der nicht das Zeug zu einem Millionär hat, der meilenweit davon entfernt ist, jemals auch nur eine Spur von einem Millionär zu werden. Nein, um ein solcher zu werden, kann sich der kleine Mann nur ausmalen, muß man Tricks - Spielertricks - in seiner Kiste haben. Vom Schwitzen über der Arbeit allein ist noch keiner so reich geworden. Da muß man auf das Risiko hin, eventuell in der Gosse zu landen, wenn's daneben geht, sich als Firmengründer versuchen, als einer, der die anderen für sich arbeiten läßt, und man muß mit der Zeit, um für den Konkurrenzwettkampf gewappnet zu sein, ein eigenes flexibles Erfolgsrezept herausgearbeit haben, und dann kann man es, so einem nicht ein widriges Schicksal die Gegenrechnung aufmacht, zum Millionär gebracht haben. Dies ist aber eine Gabe, die bei weitem nicht allen auf der Welt gegeben ist. Die Mehrheit der Menschen kann davon nur träumen, wenigstens auch nur soviel an Mitteln zu besitzen, um sich das fürs Leben Nötigste leisten zu können, geschweige denn mehr, oder gar den Luxus eines Millionärs.

Wenn man aber nun der obigen Abrechnung mit den Chancen des durchschnittlichen Bürgers, jemals in die Nähe eines Millionärs zu kommen, den immensen Zugewinn gegenüberstellte, der der gesamten Menschheit nach einer erfolgreich durchgezogenen Abschaffung der Geldwirtschaft erwächst, wie auch immer realiter eine solche in den Details eines von Grund auf neu angelegten Systems aussehen mag, kommt man schnell zu dem Schluß, daß die Millionäre der heutigen Zeit nicht nur die trickreicheren und verschlageneren Zeitgenossen unter den Menschen sein müssen, sondern daß es auch Menschen aus ihren Reihen sein müssen, die sich mit Entschiedenheit und Wucht dagegen stemmen, daß es je irgendwann einmal zu einer Geldabschaffung, die doch sehr wohl im Interesse aller anderen, die keine Millionäre sind, stünde, kommen darf, denn dann gingen ihnen doch vermeintlich alle ihre schönen Millionen durch die Lappen.

Aber warum wollen die Millionäre nur nicht endlich einsehen, daß auch ihnen letztlich bei einer Abschaffung des Geldes unterm Strich der Rechnung nichts an Lebensqualität genommen sein wird - und darum geht es doch, und um nichts anderes - wenn ihnen auch ihre Geldmillionen gestrichen sein mögen?!

29
Aug
2008

Die Welt wird sich aus den Fesseln des die Menschheit geißelnden Geldes mit der Gerissenheit eines Selbstentfesslungskünstlers herauslösen können

Es sind in der einen oder anderen Form bereits vermehrt am Horizont die kommenden Vorreiter einer gänzlich neuen Ära der menschlichen Existenz auszumachen, denen ein mit einem messerscharfen Kombinierwerk arbeitendes Köpfchen ähnlich dem des großartigen Houdini, des berühmt-berüchtigten Selbstentfesslungskünstlers des vorvorigen Jahrhunderts, zueigen ist, die sich bald ernsthaft wohl auch damit auseinandersetzen werden, wie sich die ganze Menschheit am besten aus den Fesseln des das globale Dorf der Welt so fest umschnürenden Geldes befreien läßt.

Deren heldenhafte Zivilcourage wird durch ihr von der großen Idee der Geldabschaffung getragenes Engagement sodann selbst die glorreichsten der uns vorangegangenen Menschengeschlechter mit deren Errungenschaften auf dem langen Weg der Menschwerdung in den Schatten stellen, bedingt durch die unerhört mutige, positive neuzeitige Zielvorgabe, im Namen einer erstmals seit grauer Vorzeit wieder unabhängig von dessen Wert in Geld postulierten Unverkäuflichkeit der allgemeinen Würde eines jeden Menschen, alles Geld über den Haufen zu werfen, indem daß durch diese existenzrechtlich neu aufbewertete Würde der menschlichen Existenz dem Leben des Menschen als ein von der biologisch-psychologischen Prämisse des durchschnittlichen Individuums her freiwillig tüchtig mitarbeitendes Rad am Gemeinschaftsgefährt der Weltgeschäfte ein extrakapitalistisches Anrecht auf eine freundlich ausgerichtete Lebensversorgung aus dem Füllhorn der erwirtschafteten Masse der Güter zugesprochen wird, jenseits des bisher bekannten, knechtenden Geld-Vasallentums.

Die Pioniere einer vom Geld abrückenden Zeit werden den hohen Sockel des den meisten von uns gegenüber so herzlosen und blasierten Geldes schon noch zu rütteln und ins Schwanken zu wissen bringen, bis daß dieser allmählich zu alarmierter Selbstbesinnung wachgeschüttelte gemeine Machtinhaber - namens Geld - bald von selber seine fahle und abgeblichene Krone in die Hand nehmen und den schlußendlich von seinen vormaligen Untertanen angefochtenen Monarchenthron auf immer mehr und mehr Feldern der jetzt noch durchs Geld gestützten, äußerlich übermächtigen, innerlich aber schwächlichen Ideologien räumen, und mit seiner ihm neu zugewiesenen Rolle als abgetakelte graue Eminenz der Geschichte der Menschen sich mit einem beruhigten marginalen Dasein abfinden wird, in den Studiersälen und Museen der von mittlerweile ganz anderen, den alten Geldmaterialismus völlig überstrahlenden, schlaueren Paradigmen faszinierten Welt. Dankbar dafür, daß ihm nicht noch wegen all der Übel, dessen es durch seinen allseitigen Einfluß auf der Welt anteilig geworden war, nachgestellt wird, und man ihm deshalb im nachhinein auch nicht an den Wickel will - dann, wenn sich der ganze überholte Geld-Zauber zu guter letzt wie ein gewaltiges, alle Erdteile einst umspannendes böses Sturmtief mit all seinen allzu lange Zeiten hindurch immer wieder aus heiterem Himmel gewüteten großen und kleinen Stör-Ausläufern in Nichts aufgelöst hat, und die Menschen mit der Zeit das viele lange Jahrhunderte gewährte Trauma der Geldherrschaft vergessen werden.

27
Aug
2008

Aufruf an die Filmemacher: "Laßt Euch um Himmels willen doch einmal auch vom Thema Geldabschaffung inspirieren!"

Es dürfte wohl keinen hehreren Menschentraum geben als den, daß die Menschen eines schönen Tages es schafften, durch einen gigantischen Sinnenwandel und den einhergehenden Wandel des Systems ohne das frustrierende Geld auskämen. Doch muß der Traum von der Wiedereinführung paradiesischer Zeiten auf Erden ewiglich nur ein Traum bleiben? Sicherlich nicht! Warum um Himmels willen sollte es denn nicht möglich sein, einen solchen wahrwerden zu lassen, hier und jetzt in diesem Jammertal?!

Alles, wessen es bedarf, um den Traum praktisch zu realisieren, ist der feste Glaube daran und ein starker Willen, die dahingehende Veränderung durchzusetzen. Dies ist natürlich leichter gesagt denn getan. Denn Tatsache ist, daß bislang sich noch nirgendwo unter der Sonne irgendeine Bewegung nennenswerter Größenordnung formiert hätte, die mit unüberhorbarer Dreistigkeit eine Abschaffung des Geldes von denen, die an den Machthebeln der Welt sitzen, einforderte. Und warum tut dies niemand, außer mir und ein paar wenigen anderen? Sind die Menschen tatsächlich alle zu feige, eine so große, feine Sache wie die Überwindung des Geldes, dieses Plagegeists Nummer 1 aller Menschen, anzugehen, oder sind deren Seelen alle so erbarmungslos ans Geld verkauft, daß es für sie kein Darandenken geben kann, jemals davon wegzukommen?

Ich glaube, nein, weder noch! Woran es fehlt, um die Vorstellungskraft der Menschen in Richtung Geldabschaffung besser zu beflügeln, sind Bilder, sind Filme, die den Traum der geldlosen Zeit in sich fassten und den Menschen nahebrächten. Es reicht offensichtlich nicht aus, nur gutgemeinte Worte über wie immer schöne Artikel zu einer inniglich herbeigesehnten Welt so ganz ohne Geld an die Menschen zu richten. Allzu viele sträuben sich innerlich dagegen, derartige Artikel überhaupt auch nur zu lesen, geschweige denn hernach darüber noch für sich oder mit anderen zu reflektieren. Ich sehe dies eindeutig an den teilweise negativen Reaktionen einzelner Blätter, die mich am liebsten aus ihren Leserforen verbannten. Und warum ist dem so? Weil diesen Menschen eben partout keine Bilder im Kopf aufkommen wollen, wie das denn in einer Welt ohne Geld im konkreten zuginge.

Das Denken in Bildern ist gegenüber dem Denken in Begriffen ein stärkeres, ein mitreißenderes Denken. Deshalb ergeht von mir an dieser Stelle jetzt ein Aufruf an alle Kulturschaffenden und insbesondere an alle Filmemacher, sich zu guter letzt jetzt doch bitteschön endlich auch des viel zu lange in seiner entscheidenden Wichtigkeit für der Menschen Zukunft verkannten Themas 'Die Welt nach einer erfolgreich vollzogenen Abkehr vom Geld' anzunehmen, und den Fokus jetzt auch darauf zu lenken, um es auch durch die visionären Künste den Menschen einleuchtend zu machen, daß die Abschaffung des Geldes ein sehr heldenhaftes Ziel ist, für dessen Durchsetzung es sich im höchsten Maße lohnte, mit allseits zufriedenstellenden Mitteln einvernehmlicher Freiwilligkeit mit Herz und Seele zu kämpfen.


Deshalb, liebe Filmemacher: macht Musicals, Kurzfilme, Filme zum Thema Welt ohne Geld. Und zwar bald, bitteschön, wenn's geht!

In der finnischen Stadt Lahti wird im Bollywood-Stil gefilmt

(eine Mitteilung aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 25.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Lahti, STT
In Lahti wird am kommenden Wochenende eine Tanzkomödie im indischen Bollywood-Stil gefilmt. Für die Schlußszene wird man sich ein sonntägliches Laufsportereignis, das unter dem Motto 'Frau in Topform' steht, zunutzemachen, was eine über tausenköpfige Massenszene garantieren dürfte.

Der Film verknüpft gemäß den indischen Vorbildern Liebe mit Musik und Tanz. Auch vom Handlungsablauf her hat der Film mit Indien zu tun: dorthin wird das Gespräch eines über einer Finesse der Computertechnik büffelnden Finnen verbunden.

Die Hauptrollen des Films sind mit dem aus dem Musical Cat bekannten Schauspieler Tuukka Raitala und dem Tänzer aus Lahti Helan Abdulla besetzt. Mit dabei sein werden etliche Halbprofessionelle aus der Tanzbranche sowie auch Hobbyvereinigungen aus Lahti.

Ein Unternehmen der Videobranche der Stadt Lahti wird den als 12minütig geplanten Film zumindest auf YouTube in Umlauf bringen.

In Lahti wurde erst neulich auch ein anderer Film gedreht, der die Freudenbotschaft des Tanzes verbreitet. In jenem wird ein Bankmanager durch den Tanz vor Unheil bewahrt.

25
Aug
2008

Dem von allzu vielen Teufelchen Berittenen den gebührenden Laufpaß verpassen: das Geld ist eine Hure

Das Geld, von dessen Scheinchen immer wieder mal gefälschte Blüten im Umlauf sind, die einen unversehens, wenn zum leichtfertig übertölpelten Opfer geworden, schnell mal in die lange Röhre schauen lassen können, ist aus genau diesem, aber auch aus vielen anderen Gründen, selbst, wenn für sich im ganzen genommen, ein einziger falscher Fuffziger, da es eben durch seinen im höchsten Grade verblendet machenden Charakter unverantwortungsvolle Menschen leicht zum Schwindeln einlädt. Wobei unter allen häufig wiederkehrenden menschlichen Verbrechen, die sich mittelbar oder unmittelbar ums von allerlei verstellten Teufelchen mit Leidenschaft gekoste Geld drehen, Geldbetrügereien nach die kleineren Übel ausmachen.

Das Geld ist nichts weiter als eine niederträchtige Hure, und zwar eine von der schlimmsten Sorte, eine, die mit gar allen ins Bett steigt, am liebsten aber sich mit den größten Angebern unter seinen Kunden einläßt: getrieben wird's mit Vorliebe mit größten Schwerverbrechen wie aber auch mit der korrupten Staatsgewalt, und der gemeine, rechtschaffene Mann der goldenen Mitte, der seine Geldangelegenheiten unter allen am ehrlichsten nimmt, bleibt bei diesem bösen Spiel nur allzuoft dazwischen arg eingeklemmt, wenn er von den konträren Mächten, die fürs Geld am Ball sind, nicht gar regelrecht überfahren wird, so wie man es etwa von der ganzen Welt sagen könnte, daß sie von diesem Geld überfahren ist.

Das Geld ist fürbaß keine so grandiose Erfindung eines Hilfsmittels zur Erleichterung des zwischenmenschlichen Auskommens, daß man darauf so riesenstolz sein müßte, wie immer getan wird. Es gibt eher tausend und ein Gründe, ihm den Pferdefuß zu weisen, und es in die ewigen Jagdgründe zu verbannen, und zwar, dank der brenzligen sauertöpfischen Weltwirtschaftslage von heute, je schneller desto besser.


Gymnasiasten deckten in New York einen Fischskandal auf

(eine Mitteilung der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 23.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

New York, STT
Ein Viertel des in New Yorker Geschäften und Sushirestaurants verkauften Fischs wird falsch benannt. Zu diesem Ergebnis kamen zwei amerikanische Gymnasiasten, die es sich einfallen ließen, als Teil eines wissenschaftlichen Projekts der Schule die Fische einem DNA-Test zu unterziehen, berichtete die New York Times am letzten Freitag.

Kate Stoeckle, 19, und Louisa Strauss, 18, sammelten aus vier Restaurants und zehn Lebensmittelgeschäften, die sich in New Yorks Manhattan befanden, 60 Fischproben ein. Hernach schickten sie die Proben für eine neuartige Genanalyse an die Universität von Guelph nach Ontario in Kanada. Bei den Tests stellte sich heraus, daß zwei der vier Restaurants und sechs der zehn Läden den von ihnen verkauften Fisch mit falschen Namen belegt hatten. Unter den Fundstücken befand sich unter anderem ein billiger Fisch, der als eine teurere Sorte verkauft wurde, sowie eine lebensbedrohte Fischsorte, die als umweltfreundlich im Angebot ausgewiesen wurde.

- Jemand könnte auf eine gewisse Fischspezies allergisch sein, sodaß die fälschliche Ausweisung sehr ernste Konsequenzen haben kann, sagte der stellvertretende Leiter von Kanadas Barcode of Life Network Robert Henner.

Die Studie wird nächste Woche im Magazin Food Research International veröffentlicht werden.

Nokia beginnt mit Beratungen bezüglich kooperativem Arbeiten, die 200 Personen betreffen werden

(eine Meldung aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der Mobiltelefon-Megakonzern Nokia leitet zur Zeit innerhalb dessen Betriebseinheit, die für Services und Programmsysteme zuständig ist, weltweit Beratungen zu kooperativem Arbeiten ein, die 200 Arbeitnehmer betreffen werden. Der Konzern begründet die Beratungen damit, daß die Aufgabenbereiche des Forschungssektors und der Produkteentwicklung auf mehr Stromlinienförmigkeit hin durchfrisiert werden sollen.

Nokias Belegschaftschef Moerk Hallstein ließ gegenüber dem finnischen Nachrichtenbüro STT wissen, daß in Finnland die Verhandlungen gute einhundert Arbeitnehmer betreffen. Der Großteil von denen arbeitet in der Umgebung der Hauptstadt [Helsinki]. Laut Nokia ist man bei den Verhandlungen zum gemeinschaftlichen Arbeiten sehr darum bemüht, Arbeit und alternative Lösungen für so viele Arbeitnehmer zu finden, wie es nur möglich ist.

Hallstein sagt, daß er aufgrund seiner Erfahrungen glaubt, daß man für einen Großteil derer, die in den Einflußbereich der Beratungen kommen, in der Lage sein wird, innerhalb des Nokia-Werks neue Aufgaben zu finden.

- Im Zuge der Veränderungen der letzten Jahre haben wir sehr gut ersatzweise Arbeitsplätze für die Menschen finden können, die die Veränderungen betroffen haben, berichtete Hallstein.

Nokias Einheit für Services und Programmierungen beabsichtigt auch, durch die Integration der inhaltlichen Serviceprogramme ihr Produkteangebot zu straffen.

- Wenn man auf diesem Geschäftsbereich fungieren und bestehen will, muß man sich die ganze Zeit über verändern, sagte Hallstein.

24
Aug
2008

"Fremde auf der Straße zum Thema Geldabschaffung ansprechen..."

Auf daß unter den Menschen der natürliche Drang zu einer so großartigen Veränderung der wesentlichen Grundlagen des ganzen Lebens wie der zur letztendlichen Abbestellung der bisher üblichen, das Leben so erschwerenden Zahlungsmittel für den Erwerb der lebenswichtigen sowie aller anderen gewünschten Güter durch die Einführung einer allgemein nicht mehr in Zahlungsmitteln auf- und gegenzurechnenden Zurverfügungstellung ausschließlich auf Freiwilligkeit basierender Arbeitskraft zu guter letzt soviel an Schwungkraft gewinnt, daß aus der sich immer stärker in den Köpfen der leidgeprüften Menschen festsetzenden, glorreichen Abänderung des Systems voller Ernst wird und zum Schluß das Geldwesen tatsächlich gekippt wird, müssen die Menschen sich erst einmal zusammengetan und untereinander auch ausgiebig zu dem Politikum abgesprochen haben. Ansonsten passiert gar nichts. Wer seine Bereitschaft, an Diskussionen teilzunehmen, auf Internet-Foren mit witzigen oder bissigen Kommentaren verschleudert, kann nicht erwarten, daß er je real von seinem Krämer im Dorf etwas umsonst auf die Hand bekommen wird, da vom Internet aus allein keine Geldabschaffung je abheben wird.

✪ Dafür muß man auf die Straße gehen und sich mit seinen Nachbarn und mit Kommunalpolitiker und eben mit dem Krämer treffen! Erst dann kann aus einer Abschaffung des Geldes wirklich etwas werden.

Wenn man das System nicht von oben herab, durch das willfährige Einlenken der hohen Politik und der Wirtschaft, dahin bekommen kann, wie man es notwendiger- und vernünftigerweise gern haben möchte, da die meisten noch stur wie die Büffel am alten Trott festhalten, hilft wohl nichts anderes, als es von innen heraus nach und nach auszuhöhlen, um es so langsam zu untergraben, bis es zum Schluß wie ein schiefgeratenes Kartenhäuschen, als wär's nie etwas standfestes gewesen, was es eigentlich auch nie war, in sich zusammenfällt. Und danach wird der Geld-Spuk dann auch ein für allemal vorbei sein!

Sich jetzt, im Alleingang oder nach Absprachen mit anderen Kollegen, mit seiner Firma dazu einvernehmen, daß man bereit wäre, für sie ohne einen jeglichen Lohn zu arbeiten, wenn diese nur wiederum bereit wäre, mit gewissen Geschäften vor Ort zu reden, auf daß letztere dazu gebracht werden, an solche und solche Arbeiter aus der Belegschaft der Firma solche und solche Waren kostenlos auszugeben, unter der Zusage, daß z.B. besagte Firma den Geschäften wiederum ihre Lastwagen zur Heranschaffung von Waren kostenfrei zur Verfügung stellt, u.s.w., das wäre es, was man schon jetzt dafür tun könnte. Dies nur eines von vielen denkbaren Szenarien dazu, wo man, realistisch betrachtet, mit der allfälligen Untergrabung des Geldsystems von innen heraus ansetzen könnte.

Seid doch bitte, liebe Mitmenschen, auch auf diesem Sektor ein bißchen erfinderischer, sodaß wir Menschen es endlich schaffen, auf alle Zeiten das leidige Geld los zu werden. Oder sollen wir noch alle eines Tages in diesem Geld ersticken müssen, und die ganze Menschheit damit zugrunde gehen?!

Das beste dürfte es wohl sein, jetzt sich schon bald daranzumachen, ohne noch lange mit der Wimper zu zucken, das Geld abzuschaffen.

Packen's wir an, Sportsfreunde! Das Glück der Menschheit liegt ganz in unsern Händen.


In der Stadt Pori wird ein Schauspiel über die Unternehmerkarriere des Finnen Toivo Sukari zu sehen sein


(ein Bericht zum aktuellen Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Pori, STT
Die Unternehmerkarriere des Geschäftsmanns Toivo Sukari nimmt gegenwärtig die Form eines Theaterstücks an, welches während des Herbstes das Hochschultheater von Pori aufführen wird [der Name klingt von dessen wörtlicher Bedeutung her im Ohr eines Finnen wie 'zuversichtausstrahlender Bürstenbinder' - 'Toivo Sukari']

Der Karriereablauf der Hauptfigur wurde mit Hilfe von Interviews und schriftlichen Dokumenten analysiert. Sukari stellte für das Projekt auch eigene Dokumentationen zur Verfügung. Außerdem hat er teil an der Regie des Theaterstücks.

Nach Anschauung des Intendanten des Stücks Aarni Moisala macht das Werk mit Mitteln der Kunst die Kräfte sichtbar, die den Unternehmer weiterbringen und auf seine Entschlüsse Einfluß nehmen. Gleichzeitig sei es Ziel, eine am Theater orientierte Unterrichtung zum Unternehmertum zu fördern.

Moisala ist an der Handelshochschule von Turku in deren Einheit von Pori mit der Erforschung von Leitung und Management beschäftigt. Er schreibt an einer Doktorarbeit zum Unternehmertum.

An der Zusammenarbeit für das Theaterspiel ist auch eine Initiative zur Unternehmensunterrichtung des Kunstparks von Vaasa, Business Road, beteiligt.

Finnen mit dem Namen Markku trachten nach der WM im Versammeln Gleichnamiger zu einem Treffen

(ein Bericht zum Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Finnlands Markku-Bund ist darauf erpicht, einen Weltrekord im Versammeln von Menschen gleichen Vornamens aufzustellen. Ziel ist es, am 30. August auf dem Senatsplatz von Helsinki so viele mit dem Namen Markku auf einem Platz zusammenzubringen, daß die 2005 in Dubai zu Wege gebrachte Errungenschaft derer, die alle Mohammed heißen, auf den zweiten Platz abrutschen wird.

Ganz einfach wird es nicht sein, den WM-Titel zu erhaschen. Ein neuer Weltrekord kommt dann zustande, wenn sich 1'098 Personen mit Namen Markku auf dem Platz versammelt haben. Aufgerufen zu dem Ereignis sind sowohl die Mitglieder des Markku-Bunds als auch alle anderen Markku. Anläßlich des WM-Versuchs sollte man eine mit einem Paßbild versehene Ausweiskarte bei sich haben, um seinen Vornamen zu belegen.

Der Markku-Bund mit seinen über tausend Mitgliedern ist Finnlands größte Vornamen-Vereinigung. Unter anderem adelt der Bund einige seiner Mitglieder mit dem Titel Söör Markku [in Anlehnung auf die Anrede eines britischen Lords] durch einen Schlag zum Ritter, nahe dem Städtchen Noormarkku, im Dorf Söörmarkku.

20
Aug
2008

Die Bestie des Systems kaltstellen, um potentielle Täter wie Opfer vor ihr zu schützen

Wenn die in ihrer Satire 'Die von denen Faunen gepeitschte Laster' beißend scharf schreibende Sidonia Hedwig Zäunemann zu dem Schluß kommt, daß "die schlechte Wissenschaft und nicht der Mund an allem Schuld hätte", so meint damit die Richters Tochter, die sie war, die zum ersten Troß der humanistischen Freidenker unter an die Öffentlichkeit das Wort richtenden Frauen im Deutschland vor über 200 Jahren zählt, wie man heute sagen würde, daß am ganzen System selber etwas faul sein muß, wenn's in der Welt hint und vorn nicht stimmt, und nicht etwa an der Redegabe der Menschen einer Zeit. Denn schön reden können und konnten die Menschen wohl immer schon, haben schon immer so allerhand herbeireden und es dem Volk einbleuen können, selbst Menschen wie die Tiere gängelnde und verwaltende Tyranneien nicht ausgeschlossen.

Wenn es in einer Gesellschaft von menschlichen Wesen dazu kommt, daß immer wieder einmal, des öfteren also, aus nichtigen Gründen - selbst im größten Rausch müßte vor solchem Verhalten eine beschützende Hemmschwelle zum Greifen kommen - ein Mann einen anderen Mann einfach absticht, ein junger Mann eine Ex-Freundin, die den Rohling durchschaut und sich von ihm abgewendet hat, kaltblütig umbringt, ein anderer junger Mann seiner inneren großen Anspannung dadurch Erleichterung zu verschaffen erhofft, indem er ein unbekanntes junges Dingerchen, das allein im Freien auf einem Basketballplatz Ball spielt, einfach anspringt und kaltmacht, als wär's nichts weiter als eine Fliege gewesen - die Worte, das zu beschreiben, können nur so hässlich sein wie ebenjene grauenhaften Facetten der Realität selber, wie immer man es auch beschreiben will -, wenn eine andere Frau eine gute Bekannte von ihr, die sie im Verdacht hatte, sie hätte mit ihrem Ex was gehabt, in der eigenen Wohnung mit einem vergifteten Mittagsessen ermordet und hernach den Leichnam im Auto hundert Kilometer weit an einen abgeschiedenen Ort schleppt, um sich dort dessen zu entledigen, und es sich dann hinterher herausstellt, daß der Ex die Bekannte gar nicht gekannt hatte - alles Dinge, die jüngst in ein und demselben Land in kurzer Abfolge passiert sind - wobei ich das Land gar nicht näher zu benennen brauche, denn solche Sachen kommen in der einen oder anderen Form auch überall sonstwo vor - dann muß man sich schon fragen dürfen, was mit dieser Welt, in der wir leben, eigentlich los ist.

Dann muß sich das System des menschlichen Zusammenlebens fragen lassen, ob es gar wirklich alle Tassen im Schrank stehen hat. Offensichtlich hat es das nämlich nicht!

Der größte Unhold in unserem System, der es drückt und piesackt, ist nichts anderes als das so heiß haßgeliebte Geld, wie könnte es anders sein. Das fängt an beim Schulsystem, in dem schon die Jungen im höchsten Grade dem Druck, der von der Pflicht auf Teufel komm' raus zum Geldverdienen ausgeht, ausgesetzt sind, und dieser Druck setzt sich das ganze Leben bis zum Ableben eines Menschen fort. Man kann nur von Glück sagen, daß dabei nicht alle Menschen zu Bestien werden, was andererseits wiederum den Beweis erbringt, daß der Mensch von seiner Natur her ein gutes Wesen ist.

Das System des menschlichen Zusammenlebens, das solche Bestien, wie die obenbeschriebenen, hervorbringt, ist selbst die Bestie, die dadurch bestraft gehörte, daß sie endlich abgehalftert und auf die Schutthalde gekarrt wird. Erst wenn das Geld aus der Welt geschafft ist, wird es auch automatisch weitaus weniger von solchen mörderisch schlimmen Individuen geben, denen unschuldige Mitmenschen zum Opfer fallen, und die hinter Schloß und Riegel zu verwahren sind. Darüber dürfte kein Zweifel bestehen.

Die Menschen sind nicht schlecht. Aber nicht alle können diesem stetigen Druck, der vom Geld ausgeht, innerlich standhalten. Selbst bei Eifersuchtsdramen geht es ja meistens nicht nur um verloren geglaubte Streicheleinheiten, sondern durchaus um in Geld berechenbare Geschenke, die der betrogenen Seele vermeintlich durch die Lappen gingen.


An Deutschland wurden weniger Juden ausgeliefert als geglaubt wurde

(eine Mitteilung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 18.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Jyväskylä, STT
Laut einer jüngsten Studie lieferte Finnland während des zweiten Weltkriegs an das von den Nazis beherrschte Deutschland weniger Juden als angenommen aus. Die Mittelfinnische [Zeitung] (Keskisuomalainen) schreibt, daß nach neuesten Informationen 51 Juden, von denen 12 Zivilisten waren, überstellt wurden.

Insgesamt händigte Finnland an Deutschland während des zweiten Weltkriegs 2'300 Kriegsgefangene aus, die 54 Nationalitäten vertraten.

Die Informationen gehen aus einem im Juli fertiggestellten vierjährigen Forschungsprojekt des finnischen Nationalarchivs 'Finnland, die Kriegsgefangenen und die Auslieferung von Menschen 1935-55' hervor. Das Forschungsprojekt setzte sich im Jahr 2004 in Bewegung, nachdem die Forscherin Elina Sana in ihrem im Herbst 2003 veröffentlichten Werk Die Ausgelieferten damit daher kam, daß in Finnland an deutsche Behörden 74 Juden übergeben worden wären.

Nach dem Dafürhalten des Professors an der Akademie Heikki Ylikangas soll und muß Finnlands Beteiligung am Massenmord an den Juden abgeklärt werden. Nach seinen Worten bekräftige dies Finnlands internationale Stellung als ein Land, welches auch in problematische Angelegenheiten Einblick nimmt.

- Tatsache ist jedoch, daß der größte Teil der nach Finnland gekommenen jüdischen Flüchtlinge der Zivilbevölkerung, die bei uns nach der Besetzung Österreichs eintrafen, nicht ausgeliefert worden sind, sagt Ylikangas.

19
Aug
2008

"Wo sind die Zeiten hin, da die Gymnosophisten..."

Wo sind die Zeiten hin, da die Gymnosophisten
die Jugend eher nicht mit Kost und Lob begrüßten,
als bis ein jeder sprach: dies hab ich heut getan;
ich habe nach Befehl der edlen Tugend Bahn
mit Ernste nachgefolgt; dies hab ich aufgeschrieben,
wozu die Weisheit mich mit Nachdruck hat angetrieben,
dies hat reger Fleiß und Witz hervorgesucht,
dies ist von meinem Geist und Einsicht eine Frucht?
Wo ist der Parther Brauch?
Der meistens dahin ginge,
daß nie ein fauler Mensch den Unterhalt empfinge.
Wie ändert sich die Zucht?
Wie ändert sich die Zeit?
Jetzt wird der dümmste Kopf mit Ehr und Schmuck erfreut.
Vergebens ist es jetzt, daß man die Tugend liebet,
vergebens, daß man sich in Wissenschaften übet,
vergeblich, daß man Tag und Nacht bei Büchern schwitzet,
umsonst, daß man den Kiel zu klugen Schriften schnitzt.
Geld macht jetzt tugendhaft, gelehrt, geschickt und weise:
ein reiches Stutzerchen kann mehr als alte Greise,
Verstand, Gelehrsamkeit, Witz, Ansehn und Vernunft,
Ring, Hut, ja sogar ein Platz in der gelehrten Zunft,
ist jetzt so gut als Obst um bares Geld zu haben.
Geld; nicht die Wissenschaft, sind jetzt die besten Gaben.
...

O du Beredsamkeit! Was fliehst du vor den meisten,
und willst zur Zeit der Not gar keinen Beistand leisten.
Jedoch was klag ich doch den Götterboten an?
Ist nicht der Unverstand und Trägheit Schuld daran?
Wer fordert denn von dir ein spät und langes Schwatzen,
als wollte dir der Bauch vor großer Weisheit platzen.
Sprich kurz, doch aber gut, klug, geistreich, gründlich, rein,
beredsam, angenehm, so magst du Doktor sein.
Kann doch ein Ackerknecht und dummer Schäferjunge,
mit seiner unberedt und öfters rauhen Zunge,
von Schafen, Pflug und Trift, von Äckern, Pflanzen, Saat,
geschickte Antwort tun, so viel er Kundschaft hat.
So wird ein Kandidat doch so viel Maul besitzen,
Als ihm zur Zeit der Not zur Ehre könnte nützen.
Die schlechte Wissenschaft und nicht der Mund hat an allem Schuld.


SIDONIA HEDWIG ZÄUNEMANN
(Erfurter Trägerin des Kaiserlichen Lorbeerkranzes, 26jährig im Jahre 1740 auf einem ihrer gewohnheitsmäßigen Ausritte zu ihrer Schwester tragisch beim Sturz hoch zu Roß von einer zusammenbrechenden Brücke während eines Sturmgewitters ums Leben gekommen)

Kurzfilm eines Juho Kuosmanen in der Schweiz ausgezeichnet

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten zum Kulturgeschehen der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der Kurzfilm Stadtmenschen [Kaupunkilaisia] von Juho Kuosmanen hat in der Schweiz auf dem internationalen Filmfestival von Locarno einen zweiten Preis errungen. In der Wettbewerbsserie wurden die besten Kurzfilme von Filmemachern ausgezeichnet, die noch keinen längeren Film hervorgebracht haben. Die Geschichte webt das Leben eines Mannes aus [der finnischen Stadt] Kokkola und das eines Somaliers in Helsinki ineinander. Das Drehbuch zu dem Film lieferte Khadar Ahmed und produziert wurde er von Auli Mantila. Stadtmenschen wird am 22. September im ersten Programm des finnischen Fernsehens ausgestrahlt.

Der vorherige Kurzfilm von dem an der Kunstgewerblichen Hochschule studierenden Kuosmanen 'Stellenwerthalter, die die Gezeiten überstehen' [Kestomerkitsijät], platzierte sich als dritter auf dem Filmfestival von Cannes.
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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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