27
Aug
2008

Aufruf an die Filmemacher: "Laßt Euch um Himmels willen doch einmal auch vom Thema Geldabschaffung inspirieren!"

Es dürfte wohl keinen hehreren Menschentraum geben als den, daß die Menschen eines schönen Tages es schafften, durch einen gigantischen Sinnenwandel und den einhergehenden Wandel des Systems ohne das frustrierende Geld auskämen. Doch muß der Traum von der Wiedereinführung paradiesischer Zeiten auf Erden ewiglich nur ein Traum bleiben? Sicherlich nicht! Warum um Himmels willen sollte es denn nicht möglich sein, einen solchen wahrwerden zu lassen, hier und jetzt in diesem Jammertal?!

Alles, wessen es bedarf, um den Traum praktisch zu realisieren, ist der feste Glaube daran und ein starker Willen, die dahingehende Veränderung durchzusetzen. Dies ist natürlich leichter gesagt denn getan. Denn Tatsache ist, daß bislang sich noch nirgendwo unter der Sonne irgendeine Bewegung nennenswerter Größenordnung formiert hätte, die mit unüberhorbarer Dreistigkeit eine Abschaffung des Geldes von denen, die an den Machthebeln der Welt sitzen, einforderte. Und warum tut dies niemand, außer mir und ein paar wenigen anderen? Sind die Menschen tatsächlich alle zu feige, eine so große, feine Sache wie die Überwindung des Geldes, dieses Plagegeists Nummer 1 aller Menschen, anzugehen, oder sind deren Seelen alle so erbarmungslos ans Geld verkauft, daß es für sie kein Darandenken geben kann, jemals davon wegzukommen?

Ich glaube, nein, weder noch! Woran es fehlt, um die Vorstellungskraft der Menschen in Richtung Geldabschaffung besser zu beflügeln, sind Bilder, sind Filme, die den Traum der geldlosen Zeit in sich fassten und den Menschen nahebrächten. Es reicht offensichtlich nicht aus, nur gutgemeinte Worte über wie immer schöne Artikel zu einer inniglich herbeigesehnten Welt so ganz ohne Geld an die Menschen zu richten. Allzu viele sträuben sich innerlich dagegen, derartige Artikel überhaupt auch nur zu lesen, geschweige denn hernach darüber noch für sich oder mit anderen zu reflektieren. Ich sehe dies eindeutig an den teilweise negativen Reaktionen einzelner Blätter, die mich am liebsten aus ihren Leserforen verbannten. Und warum ist dem so? Weil diesen Menschen eben partout keine Bilder im Kopf aufkommen wollen, wie das denn in einer Welt ohne Geld im konkreten zuginge.

Das Denken in Bildern ist gegenüber dem Denken in Begriffen ein stärkeres, ein mitreißenderes Denken. Deshalb ergeht von mir an dieser Stelle jetzt ein Aufruf an alle Kulturschaffenden und insbesondere an alle Filmemacher, sich zu guter letzt jetzt doch bitteschön endlich auch des viel zu lange in seiner entscheidenden Wichtigkeit für der Menschen Zukunft verkannten Themas 'Die Welt nach einer erfolgreich vollzogenen Abkehr vom Geld' anzunehmen, und den Fokus jetzt auch darauf zu lenken, um es auch durch die visionären Künste den Menschen einleuchtend zu machen, daß die Abschaffung des Geldes ein sehr heldenhaftes Ziel ist, für dessen Durchsetzung es sich im höchsten Maße lohnte, mit allseits zufriedenstellenden Mitteln einvernehmlicher Freiwilligkeit mit Herz und Seele zu kämpfen.


Deshalb, liebe Filmemacher: macht Musicals, Kurzfilme, Filme zum Thema Welt ohne Geld. Und zwar bald, bitteschön, wenn's geht!

In der finnischen Stadt Lahti wird im Bollywood-Stil gefilmt

(eine Mitteilung aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 25.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Lahti, STT
In Lahti wird am kommenden Wochenende eine Tanzkomödie im indischen Bollywood-Stil gefilmt. Für die Schlußszene wird man sich ein sonntägliches Laufsportereignis, das unter dem Motto 'Frau in Topform' steht, zunutzemachen, was eine über tausenköpfige Massenszene garantieren dürfte.

Der Film verknüpft gemäß den indischen Vorbildern Liebe mit Musik und Tanz. Auch vom Handlungsablauf her hat der Film mit Indien zu tun: dorthin wird das Gespräch eines über einer Finesse der Computertechnik büffelnden Finnen verbunden.

Die Hauptrollen des Films sind mit dem aus dem Musical Cat bekannten Schauspieler Tuukka Raitala und dem Tänzer aus Lahti Helan Abdulla besetzt. Mit dabei sein werden etliche Halbprofessionelle aus der Tanzbranche sowie auch Hobbyvereinigungen aus Lahti.

Ein Unternehmen der Videobranche der Stadt Lahti wird den als 12minütig geplanten Film zumindest auf YouTube in Umlauf bringen.

In Lahti wurde erst neulich auch ein anderer Film gedreht, der die Freudenbotschaft des Tanzes verbreitet. In jenem wird ein Bankmanager durch den Tanz vor Unheil bewahrt.

25
Aug
2008

Dem von allzu vielen Teufelchen Berittenen den gebührenden Laufpaß verpassen: das Geld ist eine Hure

Das Geld, von dessen Scheinchen immer wieder mal gefälschte Blüten im Umlauf sind, die einen unversehens, wenn zum leichtfertig übertölpelten Opfer geworden, schnell mal in die lange Röhre schauen lassen können, ist aus genau diesem, aber auch aus vielen anderen Gründen, selbst, wenn für sich im ganzen genommen, ein einziger falscher Fuffziger, da es eben durch seinen im höchsten Grade verblendet machenden Charakter unverantwortungsvolle Menschen leicht zum Schwindeln einlädt. Wobei unter allen häufig wiederkehrenden menschlichen Verbrechen, die sich mittelbar oder unmittelbar ums von allerlei verstellten Teufelchen mit Leidenschaft gekoste Geld drehen, Geldbetrügereien nach die kleineren Übel ausmachen.

Das Geld ist nichts weiter als eine niederträchtige Hure, und zwar eine von der schlimmsten Sorte, eine, die mit gar allen ins Bett steigt, am liebsten aber sich mit den größten Angebern unter seinen Kunden einläßt: getrieben wird's mit Vorliebe mit größten Schwerverbrechen wie aber auch mit der korrupten Staatsgewalt, und der gemeine, rechtschaffene Mann der goldenen Mitte, der seine Geldangelegenheiten unter allen am ehrlichsten nimmt, bleibt bei diesem bösen Spiel nur allzuoft dazwischen arg eingeklemmt, wenn er von den konträren Mächten, die fürs Geld am Ball sind, nicht gar regelrecht überfahren wird, so wie man es etwa von der ganzen Welt sagen könnte, daß sie von diesem Geld überfahren ist.

Das Geld ist fürbaß keine so grandiose Erfindung eines Hilfsmittels zur Erleichterung des zwischenmenschlichen Auskommens, daß man darauf so riesenstolz sein müßte, wie immer getan wird. Es gibt eher tausend und ein Gründe, ihm den Pferdefuß zu weisen, und es in die ewigen Jagdgründe zu verbannen, und zwar, dank der brenzligen sauertöpfischen Weltwirtschaftslage von heute, je schneller desto besser.


Gymnasiasten deckten in New York einen Fischskandal auf

(eine Mitteilung der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 23.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

New York, STT
Ein Viertel des in New Yorker Geschäften und Sushirestaurants verkauften Fischs wird falsch benannt. Zu diesem Ergebnis kamen zwei amerikanische Gymnasiasten, die es sich einfallen ließen, als Teil eines wissenschaftlichen Projekts der Schule die Fische einem DNA-Test zu unterziehen, berichtete die New York Times am letzten Freitag.

Kate Stoeckle, 19, und Louisa Strauss, 18, sammelten aus vier Restaurants und zehn Lebensmittelgeschäften, die sich in New Yorks Manhattan befanden, 60 Fischproben ein. Hernach schickten sie die Proben für eine neuartige Genanalyse an die Universität von Guelph nach Ontario in Kanada. Bei den Tests stellte sich heraus, daß zwei der vier Restaurants und sechs der zehn Läden den von ihnen verkauften Fisch mit falschen Namen belegt hatten. Unter den Fundstücken befand sich unter anderem ein billiger Fisch, der als eine teurere Sorte verkauft wurde, sowie eine lebensbedrohte Fischsorte, die als umweltfreundlich im Angebot ausgewiesen wurde.

- Jemand könnte auf eine gewisse Fischspezies allergisch sein, sodaß die fälschliche Ausweisung sehr ernste Konsequenzen haben kann, sagte der stellvertretende Leiter von Kanadas Barcode of Life Network Robert Henner.

Die Studie wird nächste Woche im Magazin Food Research International veröffentlicht werden.

Nokia beginnt mit Beratungen bezüglich kooperativem Arbeiten, die 200 Personen betreffen werden

(eine Meldung aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der Mobiltelefon-Megakonzern Nokia leitet zur Zeit innerhalb dessen Betriebseinheit, die für Services und Programmsysteme zuständig ist, weltweit Beratungen zu kooperativem Arbeiten ein, die 200 Arbeitnehmer betreffen werden. Der Konzern begründet die Beratungen damit, daß die Aufgabenbereiche des Forschungssektors und der Produkteentwicklung auf mehr Stromlinienförmigkeit hin durchfrisiert werden sollen.

Nokias Belegschaftschef Moerk Hallstein ließ gegenüber dem finnischen Nachrichtenbüro STT wissen, daß in Finnland die Verhandlungen gute einhundert Arbeitnehmer betreffen. Der Großteil von denen arbeitet in der Umgebung der Hauptstadt [Helsinki]. Laut Nokia ist man bei den Verhandlungen zum gemeinschaftlichen Arbeiten sehr darum bemüht, Arbeit und alternative Lösungen für so viele Arbeitnehmer zu finden, wie es nur möglich ist.

Hallstein sagt, daß er aufgrund seiner Erfahrungen glaubt, daß man für einen Großteil derer, die in den Einflußbereich der Beratungen kommen, in der Lage sein wird, innerhalb des Nokia-Werks neue Aufgaben zu finden.

- Im Zuge der Veränderungen der letzten Jahre haben wir sehr gut ersatzweise Arbeitsplätze für die Menschen finden können, die die Veränderungen betroffen haben, berichtete Hallstein.

Nokias Einheit für Services und Programmierungen beabsichtigt auch, durch die Integration der inhaltlichen Serviceprogramme ihr Produkteangebot zu straffen.

- Wenn man auf diesem Geschäftsbereich fungieren und bestehen will, muß man sich die ganze Zeit über verändern, sagte Hallstein.

24
Aug
2008

"Fremde auf der Straße zum Thema Geldabschaffung ansprechen..."

Auf daß unter den Menschen der natürliche Drang zu einer so großartigen Veränderung der wesentlichen Grundlagen des ganzen Lebens wie der zur letztendlichen Abbestellung der bisher üblichen, das Leben so erschwerenden Zahlungsmittel für den Erwerb der lebenswichtigen sowie aller anderen gewünschten Güter durch die Einführung einer allgemein nicht mehr in Zahlungsmitteln auf- und gegenzurechnenden Zurverfügungstellung ausschließlich auf Freiwilligkeit basierender Arbeitskraft zu guter letzt soviel an Schwungkraft gewinnt, daß aus der sich immer stärker in den Köpfen der leidgeprüften Menschen festsetzenden, glorreichen Abänderung des Systems voller Ernst wird und zum Schluß das Geldwesen tatsächlich gekippt wird, müssen die Menschen sich erst einmal zusammengetan und untereinander auch ausgiebig zu dem Politikum abgesprochen haben. Ansonsten passiert gar nichts. Wer seine Bereitschaft, an Diskussionen teilzunehmen, auf Internet-Foren mit witzigen oder bissigen Kommentaren verschleudert, kann nicht erwarten, daß er je real von seinem Krämer im Dorf etwas umsonst auf die Hand bekommen wird, da vom Internet aus allein keine Geldabschaffung je abheben wird.

✪ Dafür muß man auf die Straße gehen und sich mit seinen Nachbarn und mit Kommunalpolitiker und eben mit dem Krämer treffen! Erst dann kann aus einer Abschaffung des Geldes wirklich etwas werden.

Wenn man das System nicht von oben herab, durch das willfährige Einlenken der hohen Politik und der Wirtschaft, dahin bekommen kann, wie man es notwendiger- und vernünftigerweise gern haben möchte, da die meisten noch stur wie die Büffel am alten Trott festhalten, hilft wohl nichts anderes, als es von innen heraus nach und nach auszuhöhlen, um es so langsam zu untergraben, bis es zum Schluß wie ein schiefgeratenes Kartenhäuschen, als wär's nie etwas standfestes gewesen, was es eigentlich auch nie war, in sich zusammenfällt. Und danach wird der Geld-Spuk dann auch ein für allemal vorbei sein!

Sich jetzt, im Alleingang oder nach Absprachen mit anderen Kollegen, mit seiner Firma dazu einvernehmen, daß man bereit wäre, für sie ohne einen jeglichen Lohn zu arbeiten, wenn diese nur wiederum bereit wäre, mit gewissen Geschäften vor Ort zu reden, auf daß letztere dazu gebracht werden, an solche und solche Arbeiter aus der Belegschaft der Firma solche und solche Waren kostenlos auszugeben, unter der Zusage, daß z.B. besagte Firma den Geschäften wiederum ihre Lastwagen zur Heranschaffung von Waren kostenfrei zur Verfügung stellt, u.s.w., das wäre es, was man schon jetzt dafür tun könnte. Dies nur eines von vielen denkbaren Szenarien dazu, wo man, realistisch betrachtet, mit der allfälligen Untergrabung des Geldsystems von innen heraus ansetzen könnte.

Seid doch bitte, liebe Mitmenschen, auch auf diesem Sektor ein bißchen erfinderischer, sodaß wir Menschen es endlich schaffen, auf alle Zeiten das leidige Geld los zu werden. Oder sollen wir noch alle eines Tages in diesem Geld ersticken müssen, und die ganze Menschheit damit zugrunde gehen?!

Das beste dürfte es wohl sein, jetzt sich schon bald daranzumachen, ohne noch lange mit der Wimper zu zucken, das Geld abzuschaffen.

Packen's wir an, Sportsfreunde! Das Glück der Menschheit liegt ganz in unsern Händen.


In der Stadt Pori wird ein Schauspiel über die Unternehmerkarriere des Finnen Toivo Sukari zu sehen sein


(ein Bericht zum aktuellen Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Pori, STT
Die Unternehmerkarriere des Geschäftsmanns Toivo Sukari nimmt gegenwärtig die Form eines Theaterstücks an, welches während des Herbstes das Hochschultheater von Pori aufführen wird [der Name klingt von dessen wörtlicher Bedeutung her im Ohr eines Finnen wie 'zuversichtausstrahlender Bürstenbinder' - 'Toivo Sukari']

Der Karriereablauf der Hauptfigur wurde mit Hilfe von Interviews und schriftlichen Dokumenten analysiert. Sukari stellte für das Projekt auch eigene Dokumentationen zur Verfügung. Außerdem hat er teil an der Regie des Theaterstücks.

Nach Anschauung des Intendanten des Stücks Aarni Moisala macht das Werk mit Mitteln der Kunst die Kräfte sichtbar, die den Unternehmer weiterbringen und auf seine Entschlüsse Einfluß nehmen. Gleichzeitig sei es Ziel, eine am Theater orientierte Unterrichtung zum Unternehmertum zu fördern.

Moisala ist an der Handelshochschule von Turku in deren Einheit von Pori mit der Erforschung von Leitung und Management beschäftigt. Er schreibt an einer Doktorarbeit zum Unternehmertum.

An der Zusammenarbeit für das Theaterspiel ist auch eine Initiative zur Unternehmensunterrichtung des Kunstparks von Vaasa, Business Road, beteiligt.

Finnen mit dem Namen Markku trachten nach der WM im Versammeln Gleichnamiger zu einem Treffen

(ein Bericht zum Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Finnlands Markku-Bund ist darauf erpicht, einen Weltrekord im Versammeln von Menschen gleichen Vornamens aufzustellen. Ziel ist es, am 30. August auf dem Senatsplatz von Helsinki so viele mit dem Namen Markku auf einem Platz zusammenzubringen, daß die 2005 in Dubai zu Wege gebrachte Errungenschaft derer, die alle Mohammed heißen, auf den zweiten Platz abrutschen wird.

Ganz einfach wird es nicht sein, den WM-Titel zu erhaschen. Ein neuer Weltrekord kommt dann zustande, wenn sich 1'098 Personen mit Namen Markku auf dem Platz versammelt haben. Aufgerufen zu dem Ereignis sind sowohl die Mitglieder des Markku-Bunds als auch alle anderen Markku. Anläßlich des WM-Versuchs sollte man eine mit einem Paßbild versehene Ausweiskarte bei sich haben, um seinen Vornamen zu belegen.

Der Markku-Bund mit seinen über tausend Mitgliedern ist Finnlands größte Vornamen-Vereinigung. Unter anderem adelt der Bund einige seiner Mitglieder mit dem Titel Söör Markku [in Anlehnung auf die Anrede eines britischen Lords] durch einen Schlag zum Ritter, nahe dem Städtchen Noormarkku, im Dorf Söörmarkku.

20
Aug
2008

Die Bestie des Systems kaltstellen, um potentielle Täter wie Opfer vor ihr zu schützen

Wenn die in ihrer Satire 'Die von denen Faunen gepeitschte Laster' beißend scharf schreibende Sidonia Hedwig Zäunemann zu dem Schluß kommt, daß "die schlechte Wissenschaft und nicht der Mund an allem Schuld hätte", so meint damit die Richters Tochter, die sie war, die zum ersten Troß der humanistischen Freidenker unter an die Öffentlichkeit das Wort richtenden Frauen im Deutschland vor über 200 Jahren zählt, wie man heute sagen würde, daß am ganzen System selber etwas faul sein muß, wenn's in der Welt hint und vorn nicht stimmt, und nicht etwa an der Redegabe der Menschen einer Zeit. Denn schön reden können und konnten die Menschen wohl immer schon, haben schon immer so allerhand herbeireden und es dem Volk einbleuen können, selbst Menschen wie die Tiere gängelnde und verwaltende Tyranneien nicht ausgeschlossen.

Wenn es in einer Gesellschaft von menschlichen Wesen dazu kommt, daß immer wieder einmal, des öfteren also, aus nichtigen Gründen - selbst im größten Rausch müßte vor solchem Verhalten eine beschützende Hemmschwelle zum Greifen kommen - ein Mann einen anderen Mann einfach absticht, ein junger Mann eine Ex-Freundin, die den Rohling durchschaut und sich von ihm abgewendet hat, kaltblütig umbringt, ein anderer junger Mann seiner inneren großen Anspannung dadurch Erleichterung zu verschaffen erhofft, indem er ein unbekanntes junges Dingerchen, das allein im Freien auf einem Basketballplatz Ball spielt, einfach anspringt und kaltmacht, als wär's nichts weiter als eine Fliege gewesen - die Worte, das zu beschreiben, können nur so hässlich sein wie ebenjene grauenhaften Facetten der Realität selber, wie immer man es auch beschreiben will -, wenn eine andere Frau eine gute Bekannte von ihr, die sie im Verdacht hatte, sie hätte mit ihrem Ex was gehabt, in der eigenen Wohnung mit einem vergifteten Mittagsessen ermordet und hernach den Leichnam im Auto hundert Kilometer weit an einen abgeschiedenen Ort schleppt, um sich dort dessen zu entledigen, und es sich dann hinterher herausstellt, daß der Ex die Bekannte gar nicht gekannt hatte - alles Dinge, die jüngst in ein und demselben Land in kurzer Abfolge passiert sind - wobei ich das Land gar nicht näher zu benennen brauche, denn solche Sachen kommen in der einen oder anderen Form auch überall sonstwo vor - dann muß man sich schon fragen dürfen, was mit dieser Welt, in der wir leben, eigentlich los ist.

Dann muß sich das System des menschlichen Zusammenlebens fragen lassen, ob es gar wirklich alle Tassen im Schrank stehen hat. Offensichtlich hat es das nämlich nicht!

Der größte Unhold in unserem System, der es drückt und piesackt, ist nichts anderes als das so heiß haßgeliebte Geld, wie könnte es anders sein. Das fängt an beim Schulsystem, in dem schon die Jungen im höchsten Grade dem Druck, der von der Pflicht auf Teufel komm' raus zum Geldverdienen ausgeht, ausgesetzt sind, und dieser Druck setzt sich das ganze Leben bis zum Ableben eines Menschen fort. Man kann nur von Glück sagen, daß dabei nicht alle Menschen zu Bestien werden, was andererseits wiederum den Beweis erbringt, daß der Mensch von seiner Natur her ein gutes Wesen ist.

Das System des menschlichen Zusammenlebens, das solche Bestien, wie die obenbeschriebenen, hervorbringt, ist selbst die Bestie, die dadurch bestraft gehörte, daß sie endlich abgehalftert und auf die Schutthalde gekarrt wird. Erst wenn das Geld aus der Welt geschafft ist, wird es auch automatisch weitaus weniger von solchen mörderisch schlimmen Individuen geben, denen unschuldige Mitmenschen zum Opfer fallen, und die hinter Schloß und Riegel zu verwahren sind. Darüber dürfte kein Zweifel bestehen.

Die Menschen sind nicht schlecht. Aber nicht alle können diesem stetigen Druck, der vom Geld ausgeht, innerlich standhalten. Selbst bei Eifersuchtsdramen geht es ja meistens nicht nur um verloren geglaubte Streicheleinheiten, sondern durchaus um in Geld berechenbare Geschenke, die der betrogenen Seele vermeintlich durch die Lappen gingen.


An Deutschland wurden weniger Juden ausgeliefert als geglaubt wurde

(eine Mitteilung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 18.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Jyväskylä, STT
Laut einer jüngsten Studie lieferte Finnland während des zweiten Weltkriegs an das von den Nazis beherrschte Deutschland weniger Juden als angenommen aus. Die Mittelfinnische [Zeitung] (Keskisuomalainen) schreibt, daß nach neuesten Informationen 51 Juden, von denen 12 Zivilisten waren, überstellt wurden.

Insgesamt händigte Finnland an Deutschland während des zweiten Weltkriegs 2'300 Kriegsgefangene aus, die 54 Nationalitäten vertraten.

Die Informationen gehen aus einem im Juli fertiggestellten vierjährigen Forschungsprojekt des finnischen Nationalarchivs 'Finnland, die Kriegsgefangenen und die Auslieferung von Menschen 1935-55' hervor. Das Forschungsprojekt setzte sich im Jahr 2004 in Bewegung, nachdem die Forscherin Elina Sana in ihrem im Herbst 2003 veröffentlichten Werk Die Ausgelieferten damit daher kam, daß in Finnland an deutsche Behörden 74 Juden übergeben worden wären.

Nach dem Dafürhalten des Professors an der Akademie Heikki Ylikangas soll und muß Finnlands Beteiligung am Massenmord an den Juden abgeklärt werden. Nach seinen Worten bekräftige dies Finnlands internationale Stellung als ein Land, welches auch in problematische Angelegenheiten Einblick nimmt.

- Tatsache ist jedoch, daß der größte Teil der nach Finnland gekommenen jüdischen Flüchtlinge der Zivilbevölkerung, die bei uns nach der Besetzung Österreichs eintrafen, nicht ausgeliefert worden sind, sagt Ylikangas.

19
Aug
2008

"Wo sind die Zeiten hin, da die Gymnosophisten..."

Wo sind die Zeiten hin, da die Gymnosophisten
die Jugend eher nicht mit Kost und Lob begrüßten,
als bis ein jeder sprach: dies hab ich heut getan;
ich habe nach Befehl der edlen Tugend Bahn
mit Ernste nachgefolgt; dies hab ich aufgeschrieben,
wozu die Weisheit mich mit Nachdruck hat angetrieben,
dies hat reger Fleiß und Witz hervorgesucht,
dies ist von meinem Geist und Einsicht eine Frucht?
Wo ist der Parther Brauch?
Der meistens dahin ginge,
daß nie ein fauler Mensch den Unterhalt empfinge.
Wie ändert sich die Zucht?
Wie ändert sich die Zeit?
Jetzt wird der dümmste Kopf mit Ehr und Schmuck erfreut.
Vergebens ist es jetzt, daß man die Tugend liebet,
vergebens, daß man sich in Wissenschaften übet,
vergeblich, daß man Tag und Nacht bei Büchern schwitzet,
umsonst, daß man den Kiel zu klugen Schriften schnitzt.
Geld macht jetzt tugendhaft, gelehrt, geschickt und weise:
ein reiches Stutzerchen kann mehr als alte Greise,
Verstand, Gelehrsamkeit, Witz, Ansehn und Vernunft,
Ring, Hut, ja sogar ein Platz in der gelehrten Zunft,
ist jetzt so gut als Obst um bares Geld zu haben.
Geld; nicht die Wissenschaft, sind jetzt die besten Gaben.
...

O du Beredsamkeit! Was fliehst du vor den meisten,
und willst zur Zeit der Not gar keinen Beistand leisten.
Jedoch was klag ich doch den Götterboten an?
Ist nicht der Unverstand und Trägheit Schuld daran?
Wer fordert denn von dir ein spät und langes Schwatzen,
als wollte dir der Bauch vor großer Weisheit platzen.
Sprich kurz, doch aber gut, klug, geistreich, gründlich, rein,
beredsam, angenehm, so magst du Doktor sein.
Kann doch ein Ackerknecht und dummer Schäferjunge,
mit seiner unberedt und öfters rauhen Zunge,
von Schafen, Pflug und Trift, von Äckern, Pflanzen, Saat,
geschickte Antwort tun, so viel er Kundschaft hat.
So wird ein Kandidat doch so viel Maul besitzen,
Als ihm zur Zeit der Not zur Ehre könnte nützen.
Die schlechte Wissenschaft und nicht der Mund hat an allem Schuld.


SIDONIA HEDWIG ZÄUNEMANN
(Erfurter Trägerin des Kaiserlichen Lorbeerkranzes, 26jährig im Jahre 1740 auf einem ihrer gewohnheitsmäßigen Ausritte zu ihrer Schwester tragisch beim Sturz hoch zu Roß von einer zusammenbrechenden Brücke während eines Sturmgewitters ums Leben gekommen)

Kurzfilm eines Juho Kuosmanen in der Schweiz ausgezeichnet

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten zum Kulturgeschehen der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der Kurzfilm Stadtmenschen [Kaupunkilaisia] von Juho Kuosmanen hat in der Schweiz auf dem internationalen Filmfestival von Locarno einen zweiten Preis errungen. In der Wettbewerbsserie wurden die besten Kurzfilme von Filmemachern ausgezeichnet, die noch keinen längeren Film hervorgebracht haben. Die Geschichte webt das Leben eines Mannes aus [der finnischen Stadt] Kokkola und das eines Somaliers in Helsinki ineinander. Das Drehbuch zu dem Film lieferte Khadar Ahmed und produziert wurde er von Auli Mantila. Stadtmenschen wird am 22. September im ersten Programm des finnischen Fernsehens ausgestrahlt.

Der vorherige Kurzfilm von dem an der Kunstgewerblichen Hochschule studierenden Kuosmanen 'Stellenwerthalter, die die Gezeiten überstehen' [Kestomerkitsijät], platzierte sich als dritter auf dem Filmfestival von Cannes.

17
Aug
2008

Kernige Sinnsprüche jungindischer Seher zur Ermutigung einer allfälligen Entpekuniarisierung der verfahrenen Welt von heute

Ein gut' Wort, gut gesagt, und auch gut aufgenommen,
dazu gut angewandt, mag uns zugute kommen.

Am Walde hätte nicht die Axt so leichtes Spiel,
hätt' ihr der Wald nicht selbst geliefert ihren Stiel.

Das Gute tust du nicht, um zu empfinden Lust;
die Lust empfindest du, weil du das Gute tust.

Die heiße Kohle brennt, die kalte schwärzt die Hand;
wer um mit dem Bösen geht, hat immer üblen Stand.

Wer beide Hände voll hat und noch mehr will fassen,
wird das auch, was er hat in Händen, fallen lassen.

Ob du von mir dies hast, ob ich von dir, wer weiß?
Wer besser, nicht wer eh'r es machte, trägt den Preis.

Die Freunde bitte fein, zu sehr nicht dich zu ehren!
Sonst werden Feinde dir dafür den Krieg erklären.

Die Dichtung geht der Zeit voran und hintendrein,
in der Vergangenheit zeigt sie der Zukunft Schein.

Am Inhalt liegt mir viel, und wenig am Gefäße;
warum? Ich habe selbst Form, jedem Stoff gemäße.

Nicht allen alles; wenn nur einem eins gefällt,
und anderm anderes, so ist es gut bestellt.

Ein neugekauftes Buch, ein selbstgebautes Haus,
bringt, wer's verkaufen will, ums halbe Geld nicht aus.

Ein Streben mag sogar mit Luft den Strebenden betrügen,
doch kann im Innersten, was immer es ist, ein Erstrebtes nie begnügen.

Der Wille sündigt, und der Will' entsündigt wieder;
wie Wasser Schmutz erregt, und wäscht beschmutzte Glieder.

Wer zwingen will die Zeit, den wird sie selber zwingen;
wer sie gewähren läßt, dem wird sie Rosen bringen.

Bescheiden wollt' ich sein, säh' ich mich vollgeehrt,
stolz muß ich sein, solang ihr leugnet meinen Wert.

Zu kommen zwingst du dich? Komm, oder nicht? Du bist
willkommen, wenn du kommst, ausbleibend, unvermißt.

Den Räuber schilt der Dieb, weil weg am Tage nahm
der Räuber, was der Dieb nachts wegzunehmen kam.

Durch Widerspruch wirst du den Dünkel nie bekehren;
du widersprichst ihm doch seiner Wahrheit nur zu Ehren!

Die Zeit läßt fallen eins, um andres zu entfalten;
doch dich umbildend, mußt du stets dich selbst behalten.

Erhabnes, findet es erhabne Stimmung nicht,
erscheinet lächerlich im Leben, im Gedicht.

Ein Knabe lernt nur von geliebten Lehrern gerne;
du aber sei ein Mann: Auch von verhaßten lerne!

Des Mannes Zunge, dem Verstand und Witz gebrechen,
kann zur Verräterin nur dienen seiner Schwächen.

Das Wahre mischt mit dem Falschen, wer den Schwachen
verdächtig Wahres will und Falsches glaubhaft machen.

"Sogar ich selbst, wie ich da stehe, gehöre nicht mir", oder auch "die ganze Erde ist mein",
oder auch "es gehört andern so gut wie mir"; wenn ich so denke, kommt keine Betrübnis über mich.

Gute Menschen pflegen sich über das Weh der Welt zu härmen,
da dieses der höchste Dienst ist, den man der Seele des Weltalls erweisen kann.

Der Schäfer ließ sein Schaf die besten Kräuter essen,
zum Dank hat es das Brot ihm aus dem Sack gefressen.

Stets lebt ein Dichter im Verteilen von Geschenken;
nichts hat er, ohne gleich der Welt es zuzudenken.

Der wird der Frau zu Haus ins Haar am ersten fahren,
der draußen selber sich läßt rupfen an den Haaren.

Von einer Milchkuh nimmt man einen Stoß nicht übel,
wenn nur darüber aus der Hand nicht fällt der Kübel.

Das ist kein Glück, was ich mit Herzblut muß erkaufen;
Glück ist, was zu mir kommt, und sich nicht läßt nachlaufen.


Wen du arbeiten siehst, dem gibst du selbst den Gruß;
nicht bieten kann er ihn, weil er arbeiten muß.

16
Aug
2008

Zwischenbilanz eines Menetekel-Manns: Welt vielleicht bald reif genug, um sich das Geld gänzlich abzustreifen

Wenigstens hat sich ja langsam etwas getan durch die Veröffentlichung dieser Menetekel-Schriften von mir auf 'Eine Welt so ganz ohne Geld', wenn die Zusprachen im Schnitt auch nicht gerade alle ermutigend sind.

Da bei den meisten Mitgliedern, die allesamt in ihren eigenen Blog-Darstellungen bis über die Augen abgesoffen scheinen, aus dem Postillenträgerhause meines Magazins selbst eine allgemeine Funkstille herrscht bezüglich einer Reflektion auf meine Vorträge, mein Ziel von der Natur der Sache her aber sein muß, ambitionierte Diskussionen - nicht mit mir, ich habe die Abschaffung des Geldes nicht für mich allein gepachtet - unter mehr und mehr Menschen hinsichtlich des Königwegs der Lösung aller Geldprobleme der Welt, nämlich der logisch richtigen und praktisch durchführbaren Schassung des Geldes selber, anzuschieben, bin ich mit meinem gut gemeinten elektronischen Magazin an einige der freien, von interessierten Lesern zusammengestellten Nachrichtenbörsen des Internets gegangen, erst an eine amerikanische für Leser des Deutschen, sodann aber natürlich auch an solche, da ich hier ja auf deutsch schreibe, die für die deutsche Leserschaft bestimmt sind. Auch habe ich, da die Menschen leider auf solche wie mich letztendlich angewiesen zu sein scheinen, indem sie von sich aus auf so naheliegende Dinge wie auf die Abschaffung des Geldes in ihren Verblendungen über dem vorherrschenden üblen Status Quo der Dinge erst gar nicht kommen, um noch mehr Leute, die von haus aus darauf anzusprechen wären, zu erreichen, mich auf die Foren einiger renommierter deutscher Blätter verschlagen.

Ich will hier auf diesen Seiten keine persönlichen Namen nennen und auf niemanden mit dem Finger zeigen, wenn es auch hie und da durchaus unschöne Einlassungen gab, da das große Ziel der Geldabschaffung ein zu hehres ist, um es durch einen kleinlichen Schreiberlingszwist zu gefährden oder zu verprellen.

Es kommen jedoch durchaus auch positive Stellungnahmen auf zu diesen vielleicht manchmal etwas zu eindringlich wirkenden, jedoch immer aber, da oft mit einem von der Natur der Sache her oft etwas bitteren Beigeschmack versehen, um einen humoristischen Ausgleich bemühten Beiträgen von mir, in denen ich es mir ein Anliegen sein lasse, den Massen der Leidgeplagten als Menschenfreund zuweilen starke Worte der Hoffnung zuzusprechen, eben darüber, daß nicht immer alles so bleiben muß, wie es gerade ist, und daß man nicht ständig nur von der übermächtigen Arbeit für das Sklavenhalter-Geld und den übermächtigen Preisen dieses Gelds überfahren werden muß.

» Denn letzteres kann doch wirklich auf bleibende Zeit irgendwann einmal abgestellt werden! Alles, was man dafür tun muß, um es Realität werden zu lassen, ist es, das Geld abzuschaffen.

Natürlich wiederholt man sich bei diesem Thema immer wieder einmal, genauso wie auch sonst in der heutigen, mißfährigen Tageszeitpolitik es alles sich immer um das gleiche zu drehen hat, bis die Dinge sehr langsam vorwärtskommen.

Es ist ja nicht damit getan, daß die Menschen das Thema, das mir so unter der Zunge brennt, "gefressen haben". Es schreibt mir ein schlauer Kommentator von einem Zeitungsforum, "Mission Accomplished", es hätten jetzt alle Forumleser kapiert, worum es mir ginge, und ich könnte mich also jetzt, so quasi, wieder von hinnen verziehen. Man will vielfach noch gar nichts davon wissen. Man will so etwas gar nicht erst lesen. Als ob es den Menschen bei einer möglichen Abschaffung des Geldes, vor denen es manchen offensichtlich graut - "Sind das die Geburtswehen der Abschaffung?" - an die innersten Eingeweide ginge?

Da ich die über meine Schriften oder die über mich persönlich sich je nachdem positiv oder negativ auslassenden Kommentatoren persönlich nicht kenne, will ich mich bei den Hintergründen zum Charakter der Kommentare auch nicht länger aufhalten.

Ich bin nur einer der geringeren Menetekel-Männer unserer Zeit, die damit bemüht sind, dabei zu helfen, den Zeitgeist anzuschieben. Ganz klar, daß dieser Zeitgeist in Richtung Abschaffung des Geldes laufen muß, wenn nicht gar alle auf blind schalten und sich trotz alledem nicht aus dieser Höllenfahrt ins finanzielle Desaster ausklinken wollen. Einer betitelte einen abfälligen Kommentar mit "gääähn", ihm würde es langweilig mit mir, weil er sich mit mir nicht streiten könne, da ich auf derlei Kommentare, wie den seinen, nicht schnell genug einginge. So ein grosses Ziel wie die Einstellung des gesamten Geldverkehrs durch die Umstellung auf ein panvoluntaristisches Miteinander kann kein Job für einen Alleinunterhalter sein!

Entweder wollen wir alle das Geld los werden oder wir wollen es nicht. Das allein muß erst einmal herausgefunden werden. Auch dies ist eines der Ziele meiner Schreibereien. Und wenn ja, dann geht es dabei zunächst einmal darum, in der eigenen Nachbarschaft und im eigenen Bekanntenkreis, und nicht am Internet mit unbekannten Menschen fern der Heimatscholle, über dem Geld das Fallbeil langsam anzulegen!

Und nicht etwa darum, durch Besserwisserei einen ehrlichen Menschenfreund versuchen, auszustechen, was auch vorgekommen ist.

Im Vergleich zum sozial unverantwortlichen Fehlverhalten des letzteren ist es immer nach ehrlicher, von einer Nachrichtenbörse, wie erst gestern passiert, ganz ausgestossen zu werden, da die Leiter der Börse wohl "Angst um die Kinder ihrer Leser" haben.

Ich bin kein Volksverhetzer, und das Geld, für die meisten der heutigen Zeit noch ein unantastbarer Säulenheiliger, ist fürbaß doch auch keine im Himmel erschaffene Figur. Ich bin einzig und allein ein kleiner Zeitgeistanschieber, ein Menetekel-Mann, einer derer, wie sie die Welt braucht, um über ihre heillose Festgefahrenheit hinwegzukommen.

Lockert Euch auf, liebe Mitmenschen, und macht Euch einmal Gedanken, wie man am besten das Geld abschaffen gehen kann, damit endlich eine neue, viel problemlosere Menschenepoche eingeläutet werden kann!

Wer sagte da, in der Geldwelt gehe es gerecht oder vernünftig zu, und es lohnte sich deshalb, stur am Geld festzuhalten?


Laut einem Zeitungsbericht sind Schienen der Eisenbahnstrecke im Bezirk um den Ort Salla auf Lapplands finnischer Seite gestohlen und zu Alteisen gemacht worden

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Jyväskylä, STT
Im Bezirk Salla in Lappland sind Eisenbahnschienen gestohlen worden, berichtet die Mittelfinnische Zeitung. Die Schienen seien den Sommer über auf dem Schienenabschnitt zwischen dem Ort Kelloselkä und der Staatsgrenze fortgeschleppt worden. Wahrscheinlich wurden die Schienen zerlegt und mit einem Traktor abtransportiert. Die für das Bahnnetz Finnlands verantwortlich zeichnende Bahnverwaltungszentralstelle hat wegen des Diebstahls bei der Polizei um eine Ermittlung nachgesucht. Laut der Zentralstelle seien Schienen in einem Gewicht von etlichen Tonnen und einem Wert von mehreren zehntausend Euro abgeschleppt worden. Die Verteuerung von Alteisen hat zu entsprechenden Diebstählen auch anderswo im Ausland geführt.

Der Schienendieb könnte sich der Untergrabung des Friedensabkommens mit der Sowjetunion schuldig gemacht haben. Die Sowjetunion verlangte von Finnland nach dem Anschlußkrieg, daß der sieben Kilometer lange Bahnabschnitt aufrechterhalten würde. Auf der finnischen Seite gab es auf der Strecke nach dem Krieg keinen Verkehr mehr. Sie ist deshalb nicht abgebrochen worden, da die Bahnverwaltungszentralstelle sich nicht im klaren darüber ist, ob das Friedensabkommen weiterhin bindend ist.

Laut dem finnischen Morgenblatt gibt es gebietsweise Unterschiede von Tausenden von Euro bei den Preisen von paketgerechten Fertighauslieferungen

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Tampere, STT
Die Preise für Fertighäuser schwanken um Tausende von Euro, je nach dem Ortsbezirk, berichtet das Morgenblatt [Aamulehti]. Nach einer von dem Blatt angestellten Klarstellung schwankte der Preis für die paketgerechte Anlieferung eines fertigen Hauses bis zu 17'000 Euro, je nachdem, in welchem Ortsbezirk die Bestellung aufgegeben worden war.

Laut Aussagen der Häuserfabriken erklären sich die Preisunterschiede durch die Kosten für die Fracht und für die Arbeitskräfte.

Die Verbraucherschutzbehörde bestreitet, daß die Kosten für die Arbeitskräfte einen Einfluß auf die Preise hätten. Laut der Behörde gibt es keine gebietsweisen Schwankungen im Preis für die Arbeitskräfte auf dem Bau. Auch die Frachtkosten erklären laut dem Morgenblatt nicht die Preisunterschiede bei den bestellten Häusern.

15
Aug
2008

Die Überwindung des Geldes - die größte Herausforderung an alle schlauen Spieleerfinder

Wie ließe sich die Welt neu erfinden? Neue Spielregeln für sie, um auf ihr das Spiel des menschlichen Lebens auch ohne Geld spielen zu können? Wie ließe sich auf ihr der Störfaktor Geld ausschalten und alle Arbeitsverrichtungen und die Verteilung aller Waren so gestalten, so daß es auf der Welt noch viel gerechter als bisher zuginge, und auch Randgruppen von Menschen, wie die Schwächlichen - von den Behinderten muß ja zum Glück bereits jetzt schon nicht mehr gesprochen werden, da diese zum Glück bereits den vollen Schutz der Gesetze genießen - und sonstige Untaugliche, wie die geistig Minderbemittelten, aber auch solche, die aus Gründen schlichtweg der Lebensumstände, wie ihrer abgelegenen Wohngegend u.s.w. zwischenzeitlich oder gar auf lange Sicht nicht am Arbeitsprozeß teilhaben können, die also alle von ihren in Geld bemessenen Vermögen her, solange die Geldwelt besteht, die Schlußlichter darstellen und durch die Raster fallen, genauso mitversorgt werden könnten mit allen aufzubringenden Gütern der Welt, wie es alle anderen auch werden, die, die ihrerseits durch ihre menschliche Schaffenskraft dafür Sorge tragen, daß die Welt auch ohne Geld ganz real abgewickelt werden kann und auch funktioniert?

Oder sollte etwa bis heute noch der alte KZ-Spruch: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!" seine Gültigkeit haben? In manchen Köpfen scheint ja genau diese arisch verkorkste Mahnung der Nazis und der Altkommunisten sich richtiggehend festgesetzt zu haben, da es ihnen einfach nicht aufgehen will, daß der Satz, wenn richtig gesetzt, eigentlich da lauten müßte: "Wer ißt, wird auch arbeiten", will sagen: wer gut im Futter und im Fleisch steht, wird von sich aus auf den Plan treten und sich nützlich machen wollen für die Welt, da er es mit so viel Bärenkraft unter der Haut einfach nicht auf der faulen Haut aushält.

Und genau da wären wir auch schon am springenden Punkt angekommen, der allen Unkenrufern zum Trotz die erfolgsame Gelungenheit einer Welt so ganz ohne Geld verbürgen wird » Jeder, der für eine gute Sache, die die Welt lebenswert macht, nur irgendwie seine Nägel schärfen kann, wird innerlich darauf nur so brennen, seine Intelligenz und sein ehrgeiziges Handeln in die Schleudertrommel der Weltgeschäfte einzubringen, die die satte Speisung aller Menschen auch in den letzten Winkeln auf allen Erdteilen und deren allgemeine materielle Zufriedenheit stetig am Anrühren ist - wobei diese Trommel, wohlgemerkt, ganz ohne dem Schmiermittel Geld laufen kann.

Allen, die da heute noch fragen: "Aber wie soll denn das gehen? Wie kann man denn da übereins kommen, wenn man kein Geld mehr hat zum Verrechnen der Dinge?" kann zu diesem Zeitpunkt, da die Abschaffung des Geldes noch in den Windeln steckt, nicht mehr zur Antwort gegeben werden als: "Faßt Euch in Geduld, liebe Kinder! Eine Welt ohne Geld kann es geben, eine Welt ohne Geld wird es geben, wenn nur der Wille dazu da ist. Was noch fehlt, damit eine solche aufblühen kann, die Zeit ohne Geld, sind lediglich die genauen Spielregeln dafür. Und dies dürfte letztendlich kein größeres Problem darstellen. Wer sich solche schlauen, höchst kompliziert arbeitenden Geräte wie Computer und Handys ausdenken kann, wird sich auch Spielregeln für eine Welt ausdenken können, auf der es kein Geld mehr gibt."


Eine aufblasbare Hundekacke flog in der Schweiz auf Abwegen umher

(ein Bericht zum Neuesten Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Genf, STT
In der Schweiz konnte man die Kunst in einem sonderbaren Rahmen bewundern. Eine riesige, aufblasbare Hundekacke konnte aus einer Berner Kunstausstellung entweichen und davonfliegen.

Das scheußliche Flugobjekt unterbrach zunächst eine Stromleitung, zertepperte sodann die Fenster eines Gewächshauses und ging zuletzt im Hof eines Kindergartens nieder. Die Kinder auf der Tagesstätte hatten natürlich ihren Spaß daran.

Das in der Außenausstellung des Museums befindlich gewesene hausgroße Werk ist eine Schöpfung von Paul McCarthy. McCarthy wird als einer der bemerkenswertesten Künstler der Vereinigten Staaten der Gegenwart angesehen.

In dem auf Abwege gegangenen Kunstwerk ist ein Sicherheitssystem angebracht, das die Luft zum Beispiel bei der Annäherung eines Sturms aus dem Werk entweichen läßt. Aus irgendeinem Grund hatte das Sicherheitssystem diesmal versagt.

Das Museum im Paul Klee Zentrum konnte noch keine Angaben dazu machen, ob es beabsichtigt, erneut eine Arbeit von McCarthy auszustellen.

Eine Studie besagt, daß aus unbeholfenen Kindern oft Dickleibige werden

Die Fingerfertigkeit von Kindern sagt etwas über ihr Gewicht im Erwachsenenalter aus

(eine Mitteilung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

London, STT
Aus einem linkischen Kind wird häufiger als gewöhnlich ein wohlbeleibter Erwachsener, geht aus einer internationalen Studie hervor.

Gemäß einer Doktorin der Bewegungswissenschaften, Arja Sääkslahti, kam man auch bei finnischen Untersuchungen zu tendentiell ähnlichen Resultaten.

- Es ist uns von früher schon bekannt gewesen, daß ein ungeschicktes Kind später als Erwachsener an seiner Unbeholfenheit leidet. Auch wissen wir dies, daß bei einem Kind, das zu nur wenig Bewegung kommt, ein größeres Risiko auftritt, als Erwachsener übergewichtig zu sein, sagt Sääkslahti, die an der Universität von Jyväskylä arbeitet. Ihr zufolge stecken dahinter verschiedenerlei Gründe für die Langsamkeit und Ungenauigkeit in den Bewegungsabläufen eines Kindes. Ein Teil der Kinder dürfte schon von deren biologischen Erbgut her ungelenker sein als die anderen, andererseits können aber auch die Eltern einen Anteil haben an der schlechten Koordinationsfähigkeit ihrer Kinder.

Wenn ein Kleinkind zum Beispiel von der Haustür zum Auto getragen wird, wird manch ein Schritt beim Sich-Vorwärtstasten nicht gemacht.

- Ein kleines Kind braucht es, daß es herumgehen und in unterschiedlichem Gelände herumtollen kann. Ein Kind braucht es, Steinchen, Tannenzapfen und Moospöppelchen einzusammeln und damit herumzuwerfen.

Für die im Karolinischen Institut von Schweden und im Imperial College von London durchgeführte Studie wurden zehntausend Kinder im Alter zwischen 7 und 11 beobachtet.

Die Finanzierung der Gemeindewahlen ist in Finnland schwer zu überwachen

(eine Nachricht aus den Neuesten Heimatlandmeldungen der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Turku, STT
Über die von den Bewerberkandidaten der Gemeindewahlen eingestrichenen Stützgelder ist [in Finnland] schwerer Klarheit zu gewinnen als über die der Volksvertreterkandidaten. Die kommunalen Organisationen der Parteien und die der Bezirke betreffen ein Parteiengesetz, welches in keiner Weise fordert, die Finanzierungspläne offenzulegen.

Eine übermorgen an der Universität von Turku gegenzulesende Doktorandenschrift stellt fest, daß die Gesetzgebung hinterher hinkt: der Staat bietet den Parteien großzügig Bezuschussungen, die Forderungen nach öffentlicher Durchsichtigkeit bleiben jedoch auf halber Strecke liegen.

Das Gesetz verpflichtet zu Volksvertretern Gewählte dazu, einen Bericht zusammenzustellen über von ihnen bezogene Zuwendungen, die mehr als 1'700 Euro betragen. Die ordentliche Überwachung der Parteien und öffentliche Einsicht in deren Protokolle macht Halt bei den Kontoabschlüssen. Verpflichtungen hinsichtlich von Mengen oder der Güteklasse gehen von den Quellen der Stützgelder keine aus.

Genaue Informationen bekommt man nur zu Parteibezuschussungen, die vom Staat gezahlt werden. Auch Interessensgemeinschaften kennen keine Verpflichtung dazu, über Bezuschussungen, die sie Parteien zukommen lassen, Bericht zu erstatten. Die Organisationen dürften jedoch mehr in Wahlen investieren als die Parteien selber.

Da man von allen Geldgebern nicht erfährt, entstehen leicht Zweifel bezüglich der Eingebundenheit der Politiker.

In Finnland wurde eine Emmakaisa Soisalo zur Jugendlichen Designerin des Jahres gewählt

(ein Beitrag zum Neuesten Kulturgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Den Wettbewerb zum Jugendlichen Designer des Jahres hat Emmakaisa Soisalo, 27, mit ihrem Vorschlag Rundgang (Kiertokulku) gewonnen. Die siegreiche Arbeit stellt ein abstrakt gestaltetes Sommergewand einer Frau vor, das sich aus einer kurzärmeligen Bluse, einem Top-ähnlichen Oberteil, und aus kurzen Shorts zusammensetzt. Darüber läßt sich noch ein dreieckiges Überwurfmäntelchen anziehen, dessen hohes Halsstück Hals und Kopf schützt. Das Kleidungsstück ist aus Flachs, Baumwolle und Seide hergestellt. Neu an der Kleidungskombination sind die mit Hilfe von Asche und einer Textilienmasse angefertigten Details und das würfelförmige Aufdrucksmuster bei der Bluse.

Nach Ansicht der Jury ist die Arbeit mutig, ohne anbiedernd zu sein, einfach und elegant, und es zeigen sich in ihr Möglichkeiten, darauf weiter aufbauen zu können.

- Die Arbeit erfüllte locker die Kriterien des Entscheidungskampfs: sowohl ästhetisch zu sein, als auch etwas neues vorzustellen, Materialorientiertheit sowie auch Tragebequemlichkeit, begründet Wortführer der Jury Jaakko Selin die Wahl.

Soisalo studiert an der Kunstgewerblichen Hochschule Bekleidungsentwürfe. Vormals durchlief sie das Institut fürs Designing in Lahti.

(Das Gewand) Rundgang wird am 24.-25. August auf der Modemesse in Helsinki vorgestellt. Die Jugendliche Designerin des Jahres erhält auf der Messe ihre eigene Abteilung und einen Ermutigungspreis von 5'000 Euro.

Geld-Abschaffungs-Poster
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Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

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Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

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