11
Jul
2008

Das Monstrumsgeschöpf Weltwirtschaft, das uns in einem Lagerleben gefangenhält

Wollen wir lieber in diesem globalen Nest "Neu-Auschwitz" von heute übers Geld langsam aber sicher uns alle vergast sehen, oder wollen wir nicht doch lieber, ehe es zu spät wird, das uns fesselende Geld verbrennen und uns aus dem Lagerleben befreien?

Wiewohl bereits des öfteren sozialkritische Philosophen oder zwischendurch mal ein ebensolcher Architekt, der's der Menschheit gut meint, im Angesicht der immer herber werdenden Weltwirtschaftslage und den daraus erwachsenden Nöten allzuvieler Menschen zunehmend auch in den sogenannten reicheren Ländern, größeren Veränderungen für die Bedingungen des globalen Zusammenwirtschaftens der einzelnen Regionen und Ländern das Wort reden, passiert auf breiter Front so gut wie noch gar nichts. Darüber hinaus, über ein paar flotte, schnoddrige, wenn auch halbwegs ehrlich gemeinte gute Ratschläge hinaus, tut sich aber auch bei jenen herzlich daran wenig, was davon zeugen könnte, daß die Menschen langsam auf den Trichter kämen, daß der Zug in Richtung "Geldabschaffung" abfahren sollte, sollten wir uns nicht alle selber in diesem selbst, wenn auch unwissentlich, von uns mit hochgezogenem "Neu-Auschwitz" der Massen-Konsum-Produktions-Zonen-Welt, in der wir heute alle leben, in deren stickigen Ausdünstungen all ihrer zum Himmel stinkend ruchloser Mafiosi und Geheimbündler von Magnaten samt sonstigen Strängeziehern des Puppenspiels unserer Wirtschaftsbestreitung durch die Sklavenmarionetten, die wir sind, zu Tode vergasen wollen.

dem-Grauen-des-Lagerlebens-der-heutigen-Zeit-auf-alle-Zeiten-entkommen

Freilich möchte jeder sehen, daß die Preise am liebsten wieder auf unter normal fallen und allgemein, daß man sich "es wieder leisten kann, richtig zu leben," wobei auch die Philosophen kaum von nicht viel mehr als solchen allgemeinplätzigen Wünschen wissen. Es gibt nun mal kein solches Amt - nirgendwo gibt es das - wo man die individuelle Leistungsfähigkeit des gelebten Lebens auf einem legalen Wege einfordern könnte! Dasselbe gilt aber auch für alle Staaten! Aber was man durchaus machen könnte, lage nur der Wille und die echte Bereitschaft vor, langsam vom Geld wegzukommen: man könnte zum Beispiel - mal etwas ganz anderes - Sachen unternehmen, die dem Langziel der Überwindung des globalen Gelddrucks tatsächlich und viel besser förderlich wären als diese sehr verkrampft wirkenden Einzel-"Groß"-Maßnahmen der Obrigkeiten, die für den Bürger oft unverständlich erscheinen, wie es sich zum Beispiel bei dieser lächerlichen Versteigerungsjonglierpreispolitik um die Luftverpestungsausstòße - hier noch ein Gruß aus Neu-Auschwitz! - von Großraumflugzeugen verhält.

Man kann eigentlich keinen einzigen rechten Ansprechpartner fürs Geldabschaffen finden - es gibt einfach keinen Menschen auf irgendeiner Position und auch keine Behörde, die zuständig wäre, die Sache überhaupt einmal auf den Punkt zu bringen, was wiederum den Effekt hat, daß alle anderen, inklusive die Staaten, davor zurückscheuen, ihrerseits als erster oder erste mit der praktischen Idee, das Geld abzuschaffen, daherzukommen. Denn jeder wird von sich sagen, und irgendwie ja auch zurecht so, daß er selber ja nichts dazu könne, daß die Dinge liegen, wie sie liegen. Richtig ist, daß jeder von uns in diese Welt hineingeboren worden ist, ohne daß er oder sie etwas dagegen hatte machen können, und wenn die Welt eben nun mal mit dem überall gegenwärtigen Geld geschmissen wird, dann "muß ich, oder müssen wir uns eben ranschmeißen, um auch für uns das beste daraus zu schöpfen, usw., usw..." Dies sind andererseits natürlich nicht nur verallgemeinernde Sprüche, sondern es geht in ihnen um nichts als die pure Wahrheit, und sie deuten im Grunde genau auf das eigentliche Grundproblem, dem sich das Aufkommen des Muts unter den Menschen, an so etwas herausforderndes wie die Abschaffung des Geldes auch nur zu denken, ausgesetzt sieht » die Weltwirtschaft ist ein höchst cholerisches Monstrumsgeschöpf, das lebensgefährlich erkrankt ist an seiner internationalen Interdependenz - eine Weltepidemie, die sich schnell ausbreitet unter ihrem sehr undurchsichtigen Dunstkreis, unter deren schützender Privilegien-Glocke viel zu viel abgezockt, sonst aber oft nur, was das Wohlergehen der Weltgemeinschaft betrifft, sprichwörtlich viel Käse gemacht wird.

✪ Der erste Schritt hin zu einem Beginn einer ernstgemeinten Abschaffung des Geldes müßte vom Ziel beseelt sein, in einer einzigen Nacht- und Nebelaktion sozusagen, im Verein aller mit allen zunächst einmal alle aus der abzulegenden Gelderwirtschaftungszeit herrührenden Pakte, Kontrakte, Verträge und sonstigen Börsenvereinigungen, die die Rahmenbedingungen der heutigen Misere stellen, nichtig zu machen und fallen zu lassen, um dann hinterher ganz von vorne, und zwar ganz anders eben wie noch heute und viel besser als je davor, anzufangen, alles Zusammenwirtschaften auf einem neuen Gerüst, von neuem und anders aufzubauen. Und hernach käme dann wohl am besten ein allgemeiner Schuldenerlaß für alle individuen und institutionen in Frage. Dies alles fürs erste getan, könnte man dann sich relativ unbeschwert daran machen, seine Vorstellungen über die Abschaffung des Geldes praktisch nach und nach in die Tat umzusetzen.

Aber bei diesen halbherzigen Aktionen von Veränderungen von heute, deren Sinn oft anzuzweifeln ist und deren verkrampfte Kapriolen oft an Lächerlichkeit schon grenzen, ist man davon mehr als meilenweit entfernt.


Der Handel mit den Abgasen des Flugverkehrs hebt die Ticketpreise an

(eine Meldung der Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Preise für Flugtickets werden um ein paar Prozent wegen des Abgase-Handels des Flugverkehrs teurer, schätzt eine EU-Kommission.

Der Preis eines Flugtickets zieht auf Kurzstrecken um ungefähr 5 Euro und auf den Flügen zwischen den Kontinenten um 40 Euro an. Die Fluggesellschaften selber hatten den Druck zur Erhöhung der Preise merklich großer eingeschätzt. Die Verteuerung des Treibstoffs hat bereits zu einem Anstieg der Preise von Flugtickets geführt und das Reisen per Flugzeug verringert. Der Handel mit den Abgase-Ausstößen beginnt zu Anfang des Jahres 2012. Das Europäische Parlament entschied über die Angelegenheit am letzten Dienstag.

Die Einflüsse des Handels mit den Abgase-Ausstößen auf die Volkswirtschaft und die Wirtschaft der Fluggesellschaften ist schwer abzuschätzen, da man den Preis der Rechte an den Ausstößen des Jahres 2012 nicht kennt. Offen ist auch noch das, wie groß der Bedarf der Fluggesellschaften zum Ankauf der Rechte auf nationalen Versteigerungen sein wird.

Im ersten Jahr des Handels mit den Ausstòßen werden 15 Prozent der Rechte an den Ausstòßen versteigert werden. Die übrigen Rechte werden unter den Fluggesellschaften unentgeltlich aufgeteilt.

Den Anteil der zu versteigernden Gesamt-Abgas-Ausstòße wird im Bedarfsfall erhöht werden können.

Einem Bericht zufolge ist die Wirtschaft Chinas im Jahr 2035 der Welt größte

(ein Bericht der Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Washington, STT
Die Wirtschaft Chinas wird bis zum Jahr 2035 die Wirtschaft der USA eingeholt haben. Dies geht aus einem am letzten Dienstag veröffentlichten US-amerikanischen Bericht hervor.

Gemäß dem Bericht beschleunigt sich das Wirtschaftswachstum Chinas anstelle des Exports insbesondere durch die Nachfrage im eigenen Land, welche garantiert, daß das Wachstum kontinuierlich stark ist. Chinas Wirtschaft wächst jährlich um ungefähr 10 Prozent. Gegenwärtig beträgt Chinas Bruttosozialprodukt weniger als ein Viertel von dem der Vereinigten Staaten.

Die Klarstellung verwirklichte für das Carnegie Endowment for International Peace der ehemalige Ökonomist der Weltbank Albert Keidel.

Keidel sagt vorher, daß auch die Führung von internationalen Institutionen, wie der UNO und der Weltbank, sich China zuneigen werden. Nach dem, was Keidel sagt, werden auch immer häufiger Chefbüros der Unternehmen nach China ausgelagert werden.

China und Indien bringen das Abgasbegrenzungszielvorhaben mit einem K.O.-Schlag zu Fall

(eine Meldung der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Toyako, STT
Laut Angaben aus Frankreich sind China und Indien nicht bereit, sich auf eine Verringerung der Treibhausabgase bis zum Jahr 2050 um 50 Prozent festzulegen.

Die G-8 Länder beschlossen gestern, eine Verringerung um 50 Prozent bis zum Jahr 2050 voranzutreiben. Laut einem Attaché des französischen Präsidenten seien China und Indien nicht bereit, sich auf das Zielvorhaben einzubinden, erklärten aber, bereit zu sein, ihrerseits zu einem späteren Zeitpunkt die Abgase zu begrenzen.

China und Indien produzieren ein Viertel der Treibhausabgase auf dem Erdball.

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10
Jul
2008

Das eigentliche Problem der heutigen Weltmisere liegt ganze paar Lagen tiefer

Natürlich muß man festhalten, daß es bei allem Lamentieren über den Zustand der heutigen Welt zum Glück immer wieder Menschen gibt, die ihrerseits bis aufs äußerte gehen, von denen manche sogar bereit sind, Kopf und Kragen für ihre gute Sache einzusetzen, nach neuen Wegen zu suchen, die die Menschheit genau auch auf den Feldern voranbringen, von denen die Träger der öffentlichen Forschungs- und der Beschlußfassungskörper, man kennt es nur allzu gut, aus von irgendeiner gesellschaftlichspolitischen Seite her diktierten finanziell gewinnsüchtigen Motiven heraus, den Blick abwenden und somit dort den wahren Nöten der Gemeinschaft und des Einzelnen ihren Dienst geflissentlich versagen. Gerade auf dem Sektor der Energiegewinnung, wo sich allmählich die Einsicht durchgesetzt hat, daß angesichts der großen Umweltprobleme auf dem Globus, zumal bereits die ersten Pinguine auf einem durch das mittlerweile unerträglich schwer überhitzte Teufelswerk der blind-tollwütig produzierenden, robotergelenkten Manufakturen überall auf der Welt teilweise abgefackelten und verrußten Südpol gesichtet wurden, die aussehen, als wären sie eben einer Kohlengrube entstiegen, ein gewaltiges Umdenken erfolgen muß und wir die Prioritäten für unser Handeln neu formulieren müssen, daraufhinaus laufend, eine Erneuerbarkeit der Energie, aus welchen Quellen, die dafür in Frage kommen, auch immer, für den allseitigen Gebrauch sicherzustellen, die nicht zu Lasten der Lebensmittelproduktion geht. Doch liegt das eigentliche Problem der ganzen Misere - und ich habe für meinen Teil ja schon mit meinen vorausblickenden Warnungen diesbezügilich angefangen, lange bevor sich die böse Fratze gezeigt hat, die uns heute leider aus allen Nachrichten der Welt ins Angesicht stiert, und von Tag zu Tag häßlicher wird - ganze paar Lagen tiefer. Es geht um das Wirtschaften um Geld und für Geld als solches.

Wo bleibt die Experimentierlust der Menschen, wenn es darum geht, neue Wege des menschlichen Zusammenlebens und ein neues wirtschaftliches System zu finden, das uns alle erlöste von der Unbill und der heillosen Verfahrenheit des Geldwesens?


Ein Abenteurer schipperte über den Pazifischen Ozean mittels Wellenkraft

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 5.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Tokio, STT
Der japanische Abenteurer Kenichi Horie hat sich für die Umwelt stark gemacht, indem er mit Hilfe von Wellenkraft über das Stille Meer schipperte. Die Fahrt von Hawaii nach Japan hat 110 Tage gedauert.

An das Vorderteil des 9,5 Meter langen Katamarans von Horie waren zwei Flügelteile, die entsprechend dem Wellengang in Drehbewegungen versetzt werden, angebaut worden. Der Bewegungsablauf erinnert an das Kreisen der Schwanzflosse eines Delfins.

- Wenn der Wind schwach war, verlangsamte sich meine Fahrt, erzählte Horie, als er am anderen Ufer angelangt war. Er beabsichtigt, eine Lösung für das noch bestehende Problem zu entwickeln.

- Die ganze Menschheitsgeschichte über ist Windkraft eingesetzt worden, die Wellenkraft hingegen wurde gemieden, ließ Horie bereits im letzten September vorab wissen, als er seine Reise vorbereitete.

Horie sagt, er sei der erste, der den Pazifischen Ozean mittels Wellenkraft überquert hat. Horie, der im kommenden September 70 wird, war auch früher schon allein über das Stille Meer gefahren: im Jahr 1962 in einem Segelboot und 1993 mit einem Tretboot. Er hat auch mit dem Einsatz von Sonnenenergie beim Segeln experimentiert.

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9
Jul
2008

Warum nicht in einem See neuer Freiwilligkeit unter Menschen den morschgewordenen Stammbaum des Geldes einfach ertränken?!

Das unehrenhafte Geld verdiente kein besseres Los, als über die mittlerweile gefährlich schäumenden Stromschnellen der Zeiten hinweg ein für allemal auf- und davongejagt zu werden.

Historisch gesehen kommt das Geld aus so schlechtem Hause, daß man ihm schon allein deshalb ohne irgendwelche weiteren Skrupel jederzeit den Laufpass geben darf. Ein Kind von schlechten Eltern, war es doch schon von jeher nicht mehr als nur ein Notbehelf, mehr schlecht als recht, mit dem wohl schon seit seiner allerersten Einführung unter den Menschen Schindluder getrieben und minderbemittelte, schwächere Leute hereingelegt wurden.

Wie war es in den vorvergangenen Jahrhunderten eigentlich im großen und ganzen um den zwischenmenschlichen Verkehr mittels des Geldes bestellt? Welches Erbe ist mit dem Geld auf uns und unser modernes Wirtschaftssystem übergegangen?

Gerade in der Rechtsprechung war das Geld nie gerade der Gerechtigkeit als solcher förderlich gewesen, da es von je her schon zu Bestechlichkeit eingeladen hat.

Hierzu im folgenden ein interessanter Auszug aus einer satirischen Schrift des Jahres 1739, geschrieben von einer für die damaligen Verhältnisse
höchst mutigen und aufrichtigen kritischen Dichterin aus dem thüringischen Erfurt, die mit ihrer Anklage des Geldes in puncto Rechtsprechung und Geld kein Blatt vor den Mund nimmt:

Hast du die Eh befleckt, den Gläubiger betrogen;
dem Nachbar Wies und Feld abgelogen;
des Nächsten Unschuldkleid und guten Ruf verletzt,
und der Bedrängten Pfand, das man bei dir versetzt,
mit List an dich gebracht: So darfst du nicht verzagen,
man mag dich noch so sehr in dem Gericht verklagen.
Bemühe dich nur bald um einen Advokat,
der ein Gewissen so wie Priesterärmel hat,
den Hader, Eigennutz und Zank so hoch vergnüget,
als einen Kriegsmann, der was zu plündern krieget,
und dessen Herz voll Trotz,
das Haupt voll arger List,
die Seele voll Betrug, und frecher Bosheit ist,
der sieben Zeilen nur auf eine Seite schreibet,
und seine Schriften stets auf zwanzig Bogen treibet.
Der soviel Kosten macht, als der Prozeß begehrt,
Und ihn so boshaft dreht, daß er viel Jahre währt.
Dem füll die krumme Hand mit Ophirs güldnen Schätzen,
so wird er bald das Recht der Gegenpart verletzen;
nimm selbst den Advokat von deinem Gegner ein;
schenk ihm ein Stück zum Kleid, ein stark und fettes Schwein,
ein Fass voll Rebensaft, und andre schöne Sachen,
so wirst du ihn schon mild und dir gewogen machen.
Geh auch zum Richter hin, und fülle ihm die Hand,
mit wilden Männern an, mit Gold aus Ungerland.
Und weigert er sich ja; so gib es seinem Weibe,
bring ihr ein Stück Damast und Samtes Zeug zum Leibe,
Band, Spitzen, Leinewand, und Pelz zum Unterkleid,
Füll Stall und Küche aus;
so kriegst du immer Zeit,
der Advokat hälts auf, der Richter wirds verziehen,
dein Gegner mag sich gleich auch noch so sehr bemühen,
den letzten Spruch zu sehn.
Ja wenn er sich beschwert,
des Zahlens müde wird, und endlich Recht begehrt,
da heißts: Ihr habt kein Recht:
Wer Geld gibt, der gewinnet.


Holz gleitet emsig auf den Gewässern dahin

(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Savonlinna, STT
Die Zeit, zu der [in Finnland] die Baumstämme zur holzverarbeitenden Industrie über Flüsse und Seen als Treibgut hinabgeflößt werden, hat auf dem Gewässersystem des [160 km langen] Vuoksi- Flusses [der mit seinen berühmten Stromschnellen in drei größeren Strängen vom mittleren Südosten Finnlands über den großen Saimaa-See und andere Seen hinweg nach dem heutigen Russisch-Karelien fließt, und sich dort in den Ladoga-See ergießt] hat regsamer als im letzten Jahr begonnen. Über 270'000 Tonnen Kubikmeter Holz sind schon auf dem Fluß hinabgetrieben, um zum Kallavesi-, Pielinen- und Saimaa-See geflößt zu werden, was 64'000 Tonnen Kubikmeter mehr sind, als es im letzten Sommer zu dieser Zeit waren.

Flößnermeister Matti Purhonen der Flößnervereinigung Seen-Finnland berichtet dem finnischen Nachrichtendienst STT, daß bereits 40 Prozent der veranschlagten Holzmenge zur Weiterbeförderung ins Wasser gelassen worden ist. Im Frühjahr schätzte man bei der Vereinigung das im laufenden Jahr sich einstellende Floßholzaufkommen auf wenigstens 700'000 Kubikmeter ein, was so, wie es derzeit aussieht, auch erreicht werden wird.

- Die Flößerei hat sich gut angelassen. Die hohen Wassertrageflächen sind von Vorteil, da so die Holzstämme-Bündel nicht am Grund aufstoßen, sagt Purhonen.

Im letzten Jahr wurden, um durch die Industrie veredelt zu werden, etwas unter 600'000 Kubikmeter geschleppt. Das war der niedrigste Stand in Finnlands Flößereigeschichte seit den letzten Kriegen gewesen.

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8
Jul
2008

Wie lange noch muß man immerzu den ganzen Geld-Käse in den Ohren haben?

"Wach sein. Dem Menschen ist gegeben die Vernunft, die Ochsen bilden statt dessen eine Zunft." (Bänkelspruchzitat aus Alfred Döblins 1929 erschienenem, sozialkritischem Roman 'Berlin Alexanderplatz')

Wenn auch die meisten Menschen nach wie vor von einem ehrlich-redlichen Schlage sind, so daß sie auch wirklich im eigentlichen Sinne des Wortes als Mensch bezeichnet werden können, insofern, als sie sich eben vom Tier abheben, da sie moralisch imstande sind, ein Mitverantwortungsbewußtsein aufzubringen, wenigstens für das Wohlergehen ihrer Sippschaftsmitglieder, die entweder mit ihnen verwandt oder verschwägert oder auch nur gut befreundet sind, oder für das derer, die von ihrem sozialberuflichen Betätigungsfeld her in ihren Einflußbereich gestellt sind. Es gibt jedoch andererseits, wie man leider nur allzu gut weiß, auch die andere Gruppe von Menschen, die Gruppe derer - und es soll hier gar nicht einmal die Rede sein von den ausgesprochen kaltblütigen Verbrechern -, die, eigensüchtig bis zu dem Punkt, daß es ihnen selbst nichts ausmachte, wenn andere durch ihr Tun oder Unterlassen übergangen, übertölpelt oder gar übervorteilt werden,
sich einen feuchten Dreck um die Belange der anderen scheren, solange es ihnen selber nur ja gut geht, und ihnen niemand dabei in die Quere kommt. "Nach mir die Sintflut!", wie es bei etwaigen Selbstbeschwichtigungen dann zum Schluß bei ebenjener berüchtigt verantwortungslosen Mentalität sprichwörtlich gerne heißt.

Und hier genau ist der Feind auszumachen, wenn es Ziel sein soll, irgendwann einmal zu einem neuen menschlichen Zusammenleben zu finden, das es den Menschen erlaubte, ein neues Zeitalter einzuläuten, welches völlig ohne den allzeitigen Stress und die Reibereien mit dem lästigen, allgegenwärtigen Geld auskäme, und deshalb wortwörtlich das Geld dann ein für allemal abschaffen könnte.

Wie schon bereits des öfteren zuvor herausgestellt: das Geld läßt sich nur abschaffen, wenn die politische Führung davon ausgehen kann, daß alle Menschen ihre Mentalität dahingehend aufpoliert haben, daß die grundsätzliche Bereitschaft besteht, durch den eigenen persönlichen Einsatz mitzumachen an der neuen Freiwilligkeit in einem panvoluntaristischen Wirtschaften, wo nicht um Geld, sondern aus einem ideellen Selbsterfüllungsbedarf des einzelnen gegenüber der Gemeinschaft heraus gearbeitet wird, und wo alle Waren umsonst erhältlich sind, wobei die selteneren Produkte an ebenso 'seltenere' Menschen gehen werden, die sich auf die eine oder andere Weise auf dem kulturellen Sektor hervorgetan haben. Kein Papst wird diesen Gesinnungswandel herbeibeten, dieser muß aus der eigenen Einsicht heraus erwachsen, daß die Abschaffung des Geldes nur vonstattengehen kann, wenn sich die Einstellung zur Mitverantwortungsbereitschaft gegenüber der Gemeinschaft positiv geändert hat.

Nur dann wird es möglich sein, daß eine ganz neue Sonne über uns Menschen aufgeht, unter der wir nach all den schlimmen Zeiten von gestern und heute wieder paradiesische Zustande auf Erden haben werden können.

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✪ Packen wir's endlich an, jetzt das Geld wegzupacken! Keiner wird es zu bereuen haben, sondern ganz im Gegenteil! Allen wird es ohne Geld viel, viel besser gehen!

Verdorbener Käse ist in Europa als frischer verkauft worden

(eine Mitteilung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Woringen, STT
Die Polizei hegt den Verdacht, daß in Europa verdorbener Käse als frischer verkauft wird. Italienische Medien haben eine Erklärung der italienischen Polizei zitiert, nach der aus circa 40 Meiereien Europas 11'000 Tonnen an verdorbenem Käse in die Käserei eines gewissen italienischen Geschäftsmanns verbracht worden seien, wo das Zeugs für den Neugebrauch eingeschmolzen werde.

Laut der Erklärung handelt es sich bei den Zulieferermeiereien um solche mit Standort in Italien, Großbrittanien, Deutschland und Österreich. Aus der zusammengepanschten Masse werde Mozzarella- und Gorgonzalakäse zubereitet. Es wären in den Käselaiben auch Reste einer Maus und Fetzen von Plastikverpackungen gefunden worden.

Die Käsereien des Mannes liegen in Italien und in Deutschland. Die Käserei im deutschen Woringen mußte auf einen Beschluß wegen des Verdachts eines Verbrechens den Verkauf von Käse einstellen.

Eine Sicherheit über die Qualität des dort bereits verkauften Käses wird es im Laufe der nächsten Woche geben, wenn die im Zusammenhang mit einer Polizeirazzia genommenen Proben analysiert sind.

Die Polizei Italiens arbeitet bereits seit zwei Jahren an der Durchforstung der Unstimmigkeiten mit dem Käse. Es wurden dabei drei Personen festgenommen.

Ein vom südfinnischen Meeresufer bei Ruissalo aus auf ein Schiff abgeschossener Golfball traf ein Kind am Kopf

(eine Meldung der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Turku, STT
Ein siebenjähriges Mädchen, das sich auf dem Deck eines Schiffes aus Schweden aufgehalten hatte, hat gestern abend vor dem Ort Ruissalo bei Turku einen Golfball an den Kopf bekommen. Der Ball wurde von der Terasse eines kleinen Lustschlößchens des Ortsbereichs Ruissalo aus auf das Schiff hinzu abgeschmettert. Die aus Turku kommende Viking Isabella war gerade dabei, an Ruissalo an dessen schmalster Stelle der Fahrrinne vorbeizuziehen, als auf dem Schiff beobachtet wurde, wie vom Ufer aus ein Golfball in Richtung des Schiffs abgeschlagen wurde.

Die Notrufzentrale war um halb zehn über den Vorfall benachrichtigt worden. Auf grund den Angaben gelangte eine Polizeipatrouille zu der Villa, auf dessen Terasse mehre Golfertaschen standen. Laut Polizei hatte eine größere Gesellschaft auf dem Lustschlößchen gemeinsam den Abend verbracht. Lauter Erwachsene. Zwei der anwesenden Männer gaben zu, daß sie Bälle mit Richtung aufs Schiff abgeschossen hätten.

Die Polizei untersucht den Vorfall als vorsätzliche Zufügung einer Verletzung.

7
Jul
2008

Geld ist ersetzbar gleich schmierig gewordenem Öl

Wenn einem etwas ganz gegen den Strich geht, wird man es, will man nicht unvernünftig sein, sausen lassen, und dafür etwas ganz neues, einen Ersatz, auf die Beine bringen. Bei vielen Dingen würde sich jedoch aus praktisch-technischen Gründen, abgesehen von solchen der Unkenntnis oder des unaufgeklärten Unwillens der Menschen, ein Austausch nur mit größten Schwierigkeiten gestalten lassen. Darf man danach fragen, wie es sich hierbei in punkto Geld verhält?

Jedem geht das Geld irgendwie gegen den Strich, wenn er nicht gerade von Haus aus darin schwimmt, und deshalb mit anderen, aber ebenso "geldgemachten", psychisch-motorischen Problemen zu kämpfen hat. Nun ist aber das Geld kein unersetzbar köstlicher Treibstoff für irgend ein technisches Gerät und auch kein direkt physisch süchtigmachender Stoff, welche uns Menschen am Laufen hielten, das somit nicht zu ersetzen wäre, sondern ein durch menschliche Verhaltensweisen und berechnende Vorstellungen entwickeltes gedankliches System. Demnach sollte es sich so verhalten, daß auch dieses unliebsam gewordene Geld-System, zumal es mittlerweile schon den primären haushalterischen Interessen der Menschen in einem Maße zuwiderläuft, wie dies nur in einer kaputten, wie der unseren Welt der Fall sein kann, mit einem guten Willen durch ein anderes System ausgewechselt werden kann, das ganz ohne das Geld auskommt. Und so ein System wäre mit etwas mehr Spürsinn für die Gebote wie auch für die "ideellen Angebote" der Stunde im auf der prinzipiellen Freiwilligkeit aller Mitglieder der Menschengemeinschaft gründenden
Panvoluntarismus zu finden.

Finnlands Gewerbeminister Pekkarinen möchte, daß Holzgraupeln wettbewerbsfähiger werden

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Töysä, STT
Der Gebrauch von Holzschrotgräupelchen als eine Quelle von Energie muß noch wettbewerbsfähiger gemacht werden, als er das heute schon ist, sagt [Finnlands] Gewerbeminister Mauri Pekkarinen (von der Zentrumspartei).

Die Wettbewerbsfähigkeit der Gräupelchen könne entweder durch direkte Subventionen oder auf dem Steuerwege erhöht werden. Laut Pekkarinen müsse die Regierung noch in diesem Jahr bezüglich dieser Angelegenheit einen Beschluß fassen.

Ungefähr 13'000 kleinere Häuser werden [in Finnland] derzeit mit Holzschrotkügelchen beheizt. Die EU hat verfügt, daß Finnland bis zum Jahre 2010 den Einsatz von Holz zur Energiegewinnung um nahezu das dreifache des derzeitigen Stands anzuheben hat. Laut Pekkarinen bieten sich genau dafür die Holzgräupelchen an.

Finnland produziert mehr Holzschrotgraupeln als irgend ein anderes EU-Land: ca. 50'000 Tonnen im Jahr. Nur ein fünftel davon wird im eigenen Land aufgebraucht. Der Großteil wird nach Schweden und nach Mitteleuropa ausgeführt.

6
Jul
2008

Eine "Kung-Fu-mäßig" elegante Lösung aller Wohnraumprobleme für eine Welt so ganz ohne Geld

Eines der größten Hindernisse dafür, überhaupt mal eine wenn auch zunächst noch so leise artikulierte Bereitschaft der Menschen, für eine ernst gemeinte allseitige Abschaffung des Geldes die Faust der gefrusteten Seele auf den Politikertisch zu hauen, auf die Beine zu bringen, wird wohl darin liegen, daß bislang eben noch kein Mensch sich vorstellen kann, wie es sich in einer Welt so ganz ohne Geld mit der Zuteilung von Grund und Boden und dem Wohnen verhalten könnte. Man wird sagen, daß, wenn es kein Geld mehr gibt, und alles umsonst an die Menschen ausgegeben werden soll, wohl auch jeder, der bisher kein eigenes Dach über dem Kopf hatte, mit dem Wunsch nach einem eigenem, frei zur Verfügung stellenden Haus daherkommen würde, und daß dies schon allein aus dem Grund, mal abgesehen von den materiellen Engpässen und an willigen Arbeitern, die bereit wären, einem für ein paar Flaschen Bier und belegte Brote ein Haus hochzuziehen, schon allein deshalb undenkbar wäre, da eine Aufteilung der Erde unter allen Menschen, die einen Anspruch darauf erheben wollten, ohne regelnde Gängelung des Geldes schleunig zu einem mörderischen Rennen ins Chaos ausarten würde. Doch, wie ich meine, muß auch hier festgestellt werden, daß auch die Befürchtungen auf dem Felde dieses für die Menschen höchst lebenswichtigen Belanges, wiewohl diese nur allzu verständlich scheinen im Schattenlichte all der vielen Nachrichten aus aller Welt über den alltäglichen Zwist unter den Menschen, der sich an noch viel geringeren Dingen als denen der eigenen Scholle und der ständigen Bleibe entzündet, purer Pessimismus sind gepaart mit der Unwilligkeit verängstigter Menschen, unliebsame Dinge, sind diese von alters her einmal gut eingefahren, und wenn sie einem auch noch so verhaßt sind, auch nur anzutasten und im Ansatz zu verändern.

Jedem wäre es wohl lieber, wenn es kein Geld gäbe, aber kaum einer würde jemanden, den er nicht kennt, umsonst in seinem Haus unterbringen wollen. Das soll aber niemand auch müssen, oder ansonsten würde ein solches postmonetäres System schnell in sich zusammenkrachen und uns wieder in die Geldwelt zurückkatapultieren!

Um zu einer Lösung, oder zu Lösungsmodellen, eines Problems auf dem Weg zur Überwindung des Geldes zu kommen, wird man sich eben, fast Kung-Fu-mäßig, in manchen Angelegenheiten etwas verkünsteln müssen, was ja nichts schlechtes heißen soll, solange man sich nur nicht dabei verzettelt, und damit das Gelingen des guten Projekts im Sumpf eines undurchsichtigen Filzes abwürgt.

Grund und Boden wird wohl in einer Welt so ganz ohne Geld zu unantastbarem, und somit unveräußerlichem Allgemeingut werden. Was zählt, ist einzig und allein was darauf steht, also Liegenschaften, die Häuser, Gebäude, Werkstätten, öffentliche Hallen und alle sonstigen Immobilien auf der Welt. Es muß natürlich beim Übergang vom Wirtschaften mit Geld hin zu einer neuen völlig gegenwertentbundenen und einzig in der psychosozialen Stabilität der Menschengemeinschaft verankerten Ordnung eine Prämisse sein, daß es zu keinen Veränderungen im bis dato gehaltenen Besitzstand der Menschen kommt, die im Besitz einer irgendgearteten Immobilie sind. Doch dürfte andererseits auch niemand all derer, die in Miete wohnen, nachdem das Geld nach dessen Abschaffung und damit die bisher regelmäßig bezahlten Mieten in einer neuen Welt, wo einem fast alles, was Leib und Herz begehrt, umsonst durch die Gemeinschaft gegeben wird, ausbleiben, ohne weitere Gründe an die Luft gesetzt werden.

Für alle jungen der neu heranwachsenden Generationen, die auf alle die bereits irgendwie häuslich Untergebrachten nachkommen, für die noch neu zu schaffende Bleiben benötigt werden, ebenda werden die Stadtverwaltungen der neuen Freiwilligkeit stark gefordert sein, sich etwas besseres einfallen zu lassen als was den verblichenen Altkommunisten der gescheiterten, experimentellen Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts eingefallen war, und im Verein mit der gebotenen Landschaftskulisse der panvoluntaristischen neuen Unternehmerschaft echt realkommunistische Zuteilungsschemata für den Stil der Unterbringungen der Menschen zum Tragen zu bringen.


Die Fans kämpfen um das Haus von Bruce Lee

(ein Beitrag zum Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1. Juli 2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Hongkong, STT
Die Anhänger des legendären Kung-Fu-Helden Bruce Lee haben eine Kampagne gestartet, um das in Hongkong befindliche Heim des Meisters zu erhalten, in dem jener bis zu seinem Tode im Jahr 1973 zusammen mit seiner Familie lebte.

Das zweistöckige Haus fungierte zuletzt als Museum. Der gegenwärtige Besitzer der 530 Quadratmeter großen Stätte hat das Haus derzeit zum Verkauf bereitgestellt, um dadurch ein Geld für die Opfer des Erdbebens von China zusammenzubringen. Die Fans von Lee haben die Regierung von Hongkong dringend darum gebeten, ihrerseits das Haus zu kaufen und aus ihm eine Gedenkstätte für den Filmstar zu machen. Es dürften sich mit der Immobilie beachtliche 13 Millionen Dollar erzielen lassen. Die Beamtenschaft hatte wiederholt das Begehren abgelehnt, eine bleibende Gedenkstätte für Lee zu errichten. Noch vor fünf Jahren war sein Heim als ein Motel für Liebesdienste verwendet worden, wo Paare gegen eine stündliche Taxe Zimmer mieten konnten.

Vor einigen Jahren kamen die Behörden jedoch nicht mehr umhin, dem Druck der Fans nachzugeben, und es wurde am Victoria-Hafen zu Lees Ehren eine Statue aufgestellt.

In Schanghai tötete ein Mann fünf Polizisten

(eine Meldung aus den Neuesten Nachrichten aus aller Welt in der finnischen Zeitung Turun Sanomat am 1.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Schanghai, STT
In China hat heute ein Mann durch Zustechen mit einem Messer in einer blindwütigen Attacke auf eine Polizeistation von Schanghai fünf Polizisten getötet. Ganz aus heiterem Himmel stürmte der Mann in die Dienststelle hinein und schlug mit einem Dolch auf zehn Menschen ein, bevor es gelang, ihn zu überwältigen. Fünf der Verwundeten starben, der Rest der anderen wurde schleunigst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Laut Polizei ist der Täter ein 28jähriger Arbeitsloser, der vor einem Jahr im Verdacht stand, ein Fahrrad gestohlen zu haben. Laut den Berichten lokaler Blätter sei dessen Motiv für die Stecherei mit dem Dolch Rachsucht gewesen.

5
Jul
2008

Durch "Bärchendienste" der Freiwilligkeit die Welt so ganz ohne Geld 'verallemanntieren'

Wenn zum guten Schluß der mittlerweile unerträglich übersspannten Weltwirtschaftssituation, unter der die reichen wie die armen Länder zu leiden, und mit der die meisten von uns schwer und immer schwerer zu kämpfen haben, es zu einem neuen Menschenzeitalter der Freiwilligkeit und Kostenlosigkeit gekommen sein wird, in dem letztendlich Geld als solches völlig überflüssig geworden ist, wird es angesichts der Tatsache, daß vom Prinzip her das freiwillige Mitwirken der Menschen am Instandhalten der Welt - der Grundpfeiler des Funktionierens einer Welt so ganz ohne Geld - nicht erzwungen werden kann, daß aber andererseits auf seiten zumindest einer Mehrheit der Menschen die Notwendigkeit besteht, im ausreichenden Maße teilzunehmen am freiwilligen Erwirtschaften der Güter, werden die politischen Gestalter der neuen Welt, die sich antragen, den Vorstellungswünschen der vom Geld sich befreienden Massen in der Durchsetzung eines geldentbundenen Systems Rechnung zu tragen, wohl auf den sehr naheliegenden guten Einfall kommen, vergleichbar der Dienstzeit junger Heeresrekruten einer gewissen Altersstufe der heutigen Zeit, im Verbund mit der Ausbildung in den vitalen Fächern der menschlichen Hochkultur auch praktikumsähnliche alters- und zeitbefristete Dienstgänge, die einerseits der Selbstsuche des einzelnen Heranwachsenden wie zum anderen der Sollerfüllung des unentgeltlichen Kostenkontingents in Menschenarbeit der nötigen Warenproduktionen im Verein mit den freien Unternehmern der Gesellschaft dienen, zum freiwilligen Mitmachen für die Jugend anbieten, damit ihr die Chance - eine Pflicht der Gesellschaft - dadurch gegeben wird, auch zu erkennen, welche Art des Sich-im-Leben-Beschäftigens jedem einzelnen von seinen persönlichen Interessen und der Begabung her am besten zusagte.

Mädchen dürfen dabei natürlich keine Ausnahme bilden und auch sie sind herzlich gerne eingeladen, irgendwie irgendwo sich je nach ihren eigenen Wünschen nützlich machend, im Weltenumtrieb mit von der Partie zu sein.

Schon im göttlich jungen Griechenland vor der christlichen Zeitenwende gab es innerhalb den bürgerlichen Familien die allseits beliebte Gepflogenheit, hoffnungsvolle Töchter des Hauses als sogenannte "Bärchen", um eine mythologisch geschickt durch die Figur eines Bären, welcher tapsig Unheil angerichtet hatte, verbrämte Menschheitserbschuld bei Göttin Artemis abtragen zu helfen und um dadurch, um insoweit würdig zu werden, die inneren und äußeren Segnungen der Göttin zu empfangen, heranzureifen, der jägerinnengleich schutzhaften Fruchtbarkeitsgöttin im romantischen Glanze des Mondlichts der Inspiration im Walde auf ein Jahr zu Füßen ebenjener ewig jugendlichen Urmutter Tempeldienste zu verrichten. Und wie uns von Sappho und deren Historiographen und anderen bekannt ist, so wurden aus jenen Mädchen allesamt stattliche Weiber, mit deren Bären von Männern diese wohl noch viel besser hätten Staat machen können, wären jene nur etwas schlauer in ihren damaligen politischen Zeit- und Kriegsgeschäften gewesen.

Und genau hier ergeht ein Appell der Menschwerdung an uns:

✪ Uns Menschen von heute sollte es gelingen, alles bisherige an Errungenschaften von mehr Menschlichkeit auf der Welt in den Schatten zu stellen, wenn wir es nur verstünden, das Geld auszuschalten und von der Bildfläche verschwinden zu lassen.


Die Rekruten Finnlands ziehen nach hause, neue schieben auf ihre Stellungen nach

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Mannschaften in den Kasernen [Finnlands] werden an diesem Wochenende ausgewechselt. Am Freitag dieser Woche ging für Zehntausende derer, die ihren Dienst an der Waffe verrichtet haben, die Sonne der Reservistenzeit auf. Die Soldatenpässe werden nun denen in die Hand gedrückt, die eine Schulung für Führungsdienste erhielten und vor einem Jahr ihren Dienst antraten, sowie auch dem Großteil der Mannschaftsbesatzung, die im letzten Januar zum Dienst antrat.

Auf den Kasernenhöfen wird es jedoch nur ein paar Tage ruhig zugehen, den bereits am kommenden Montag wird des Jahres zweites Aushebungskontingent in die Stuben hineingeschneit kommen.

Ungefähr 14'000 Waffenpflichtige werden die Woche unter staatlicher Besoldung beginnen.

Eine Grundausbildungszeit von zwei Monaten wird auf die Rekruten warten, während welcher eine Wahl getroffen wird, ob man sich für eine Spezialschulung oder für eine Führungslaufbahn entscheiden will.

Nach dem gegenwärtigen Ablauf werden in der Mannschaft sechs Monate gedient, und diejenigen, die eine Spezialausbildung erhalten, dienen neun Monate. Für die andern, die sich für eine Schulung zu Führungsaufgaben entscheiden, gibt es freie Kost und Logie auf zwölf Monate.

Ernst Jüngers Kriegsklassiker nun auf Finnisch erschienen

(eine Mitteilung aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Das Werk des deutschen Helden an der Front Ernst Jünger (1895 - 1998) 'In Stahlgewittern' (finn. 'Teräsmyrskyssä') ist nun, herausgegeben vom Verlag Gedanken der Bücher (Ajatus Kirjojen), auf Finnisch erschienen. Das Werk baut sich auf den Kriegstagebuchaufzeichnungen Jüngers während des ersten Weltkriegs auf. In Stahlgewittern beginnt damit, wie Jünger in einem Bahnhof in Frankreich eintrifft. Er beschreibt die Soldaten und den Krieg mit einer Kühle, ohne Schmerz und Mitleid.
Die Kriegserfahrung ist für ihn ein heldenhaftes Erlebnis, mittels dem ein Mensch in die Lage kommt, seine Kräfte auszuweiten und auf das volle Maß zu bringen.

Bei einigen gilt Jünger als ein kriegsverherrlichender Nationalist. So wurde ihm denn für seinen Roman In Stahlgewittern durch Hitler und die Nazis deren Würdigung zuteil, und das Werk war der in den 1920er Jahren sich am besten absetzende Kriegsroman.

Zeit seines Lebens schrieb Jünger über fünfzig Werke, unter anderem Romane, Essays und Aphorismen.

4
Jul
2008

Positive Einstellungen, trainiert man sie sich gut an, schlagen konkret direkt auf die physische Leistungsfähigkeit über

Natürlich könnten die Menschen der allerersten Generation, nachdem ein auf der Freiwilligkeit aller basierendes Wirtschaftssystem, das gänzlich ohne die Zwischenschaltung von Geld auskommt, eingeführt worden ist, plötzlich gewisse Schwierigkeiten mit ihrer Motivation dafür haben, ohne eine direkte Entlohnung weiterhin ihrer regelmäßigen Arbeit nachzugehen, würden sie sich zu oft darüber Gedanken machen, daß es ohne einen Lohn für die Arbeit nicht mehr errechenbar ist, wo denn nun genau der materielle Wert liegt des angestrengten Einsatzes an der Arbeitsfront, also des persönlichen Beitrags zur Sicherstellung der Erbringung aller zwischenmenschlichen Geschäfte, die das Leben lebenswert machen. Da jedoch diesem in Frage gestellten Punkt einer scheinbaren Motivationseinbuße der endlos große Gewinn gegenübersteht, der bei einer allgemeinen Unentgeltlichkeit in der Warenverteilung einer Welt so ganz ohne Geld auf der Nehmer-Seite gegenübersteht, wird es am einzelnen Menschen selber liegen - hier an dieser Stelle gleich nochmal der Aufruf an die Verantwortung aller, die sich der Erziehung junger Menschen verpflichtet sehen -, sich bei durch zwanghaft sich aufdrängenden nostalgischen Reflektionen über das abgelegte Geldsystem und über dessen gegenüber dem panvoluntaristischen System objektiv leichter bezifferbare Fassbarkeit aufkommenden Selbstzweifeln, sich jeweils schnell einen Ruck zu geben und sich allmählich ein neues Denken anzutrainieren, welches mit einer positiven Einstellung die gewaltigen Vorteile stets sich vor Augen führt, die das neue geldentbundene Verkehren der Menschen untereinander allemal aufzubieten hat, zumal es doch gar alle Dinge, die Herz und Leib begehren, umsonst gibt, sogar auch solche Dinge, die man sich früher gar nicht hätte leisten können, weil zum Beispiel der Job, den man macht, in Geld so gut auch wieder nicht bezahlt war.

Die rechte Einstellung, die die Lebenskräfte steigert, kann man sich durchaus anerziehen. Alles, was man dazu braucht ist ein gesunder, starker Wille.

Durch allwöchentliches Training kann man sich Erektionsstörungen vom Leib halten

(ein Artikel der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Einmal pro Woche den Geschlechtsakt zu vollziehen, ist dabei behilflich, sich Probleme bei der Erektion fernzuhalten, wie nun aus einer finnischen Studie hervorgeht.

Es zeigte sich, daß im allerseltensten Fall bei den Männern eine Erektionsstörung auftritt, die es häufiger als wöchentlich einmal zum Akt kommen lassen.

Für die im Landkreis Pirkanmaa durchgeführte Studie, die über einen fortgesetzten Zeitraum verfolgt wurde, waren 890 Männer mit dabei, die alle zu Beginn der Forschung keine Schwierigkeiten mit ihrer Erektion hatten.

Die an der Studie teilgenommenen Männer waren im Alter von 55 bis 75. Innerhalb deren Reihen entwickelten 131 im Verlauf von fünf Jahren ein mäßiges oder voll ausgeprägtes Erektionsproblem. Am wahrscheinlichsten traten bei den Männern Erektionsstörungen auf, die angaben, weniger als einmal die Woche den sexuellen Verkehr zu üben. Das Wahrscheinlichkeitsrisiko sank hingegen unter die Hälfte davon ab, wenn es einmal in der Woche zum Verkehr kam. Am allerwenigsten litten solche Männer an Schwierigkeiten bei ihren Stehaufmännchen, die vorrechneten, daß sie mindestens dreimal in der Woche den zwischengeschlechtlichen Verkehr pflegten.

Laut den Forschern der Studie weisen die Resultate daraufhin, daß Übung den Menschen fit hält, auch auf seiten der sexuellen Potenz. Die Studie wurde in einer Gemeinschaftsarbeit der Hochschule und des Universitätskrankenhauses von Tampere ausgeführt. Der Artikel dazu wurde am letzten Montag auf den Web-Seiten der medizinischen Zeitschrift Duodecim vorgestellt.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

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