25
Jun
2008

Unternehmer-Spammer-Mentalität ausrotten -- und dann das Geld abschaffen gehen

Wenn der industrielle Sektor quer über all seine hoch individualisierten Firmenkonglomerate der Produzenten, die die einzelnen Warentypen auf den Markt bringen, hinweg, einhergehend mit einer zum guten Schluß herangereiften Einsicht, daß die bisherige Abspaltungspolitik der Großunternehmen zum Zwecke der Erreichung von konkurrenzschlagenden globalen Machtstellungen im Zuge der Selbstbereicherung, zum entscheidenden Maße die Schuld an dieser todernsten Preisschraubensituation unserer Zeit trägt, in die die Welt scheinbar praktisch auswegslos hineinmanövriert ist, daß unterschwellig, sozusagen aus den Bäuchen der verhungernden Massen heraus, die sich bald noch das "Bauchreden" beibringen könnten, so daß deren Stimmen laut vernehmbar werden, ein Appell der menschlichen Vernunft an sie ergeht, den Trend ihrer Abschottungen umzukehren, um alle zusammen geschlossen auf den Marktstraßen nebeneinander aufzuparadieren, und, sich auf Gebrauchs- und Geschmacksmuster der einzelnen Produktmarken konzentrierend, alle künstlich sich gegenseitig von einander abgrenzenden, die Preise in die Höhe treibenden Schranken, sprich die divergierenden Standards zu vereinheitlichen, wird das größte Hindernis, welches einer Abschaffung des Geldes im Wege steht, fürs erste überwunden sein.

So wie es für den Emailverkehr privater Leute eine große Plage ist, wenn die persönliche Adresse irgendwo im Netz herausgefischt worden ist und laufend ins Visier von verschiedenen ruchlosen Spammern genommen wird, die sich allesamt mit betrügerischen Absichten tragen, und einen einer erdrückenden Flutwelle ungewollter Zuschriften an seine überquellende Inbox, so nicht ein gut funktionierender Spam-Filter installiert ist, aussetzen, genauso ähnlich verhält es sich auch auf dem Handelsmarkt mit all den vielen untereinander konkurrierenden Multikonzernen, die mit ihren Innovationen zum Zwecke der Ausbootung der Konkurrenz
regelrecht die wildesten Purzelbäume schlagen, und dabei die eigentlichen Bedürfnisse derer, die all diese Produkte sodann kaufen und gebrauchen sollen, und vielleicht auch werden, im Grunde außer Acht lassen - mit dem Endverbraucher beschäftigt man sich nur insoweit, als es um Werbung und um die Gewinnplanung geht.

✪ Was für die Email die verhassten Spammer auf der Suche nach einem Dummen, den man leicht hereinlegen könnte, sind, das sind auf dem Weltmarkt die Multis, die an Spammern sozusagen gleich an nächster Stelle kommen, da diese dem Konsumenten - ebenso spammergleich, laufend - so allerhand unnützes Zeug ohne Rücksicht auf Verluste aufs Auge aufdrücken. Und wären diese Verluste mittlerweile nicht als immens und unerträglich überwältigend zu bezeichnen, wenn die Eisbären sich schon schwimmend von Grönland auf den Weg bis ins ferne Island aufmachen, da ihnen die Industriewelt das Eis unter den Pfoten abgefackelt hat? Darüber bräuchte wohl kein weiteres Wort mehr verloren zu werden.

Die Großen der Konzerne sollten sich vordergründig einmal auf die Schaffung eines neuen, einheitlichen Patents konzentrieren, womit die Gelderwirtschaft abgestellt werden kann.

Schon in den 1970er Jahren hatten die Patentämter, meines Wissens nach, in deutschen Großstädten die einzigen Kantinen, wo man, so man als Überprüfer eines Patents sich ins Amt Zugang verschaffen konnte, umsonst ein Mittagessen ausgeteilt bekam.


Indian-Women-Talking


Überraschungsangriff bei Nokia gegen Google

(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 24.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Handy-Riese Nokia geht zu einem überraschenden Angriff auf den Internet-Riesen Google über. Nokia kauft für 260 Millionen Euro Symbian auf, welches sich auf Anwendungssysteme für mobile Telefone konzentriert, gestaltet die Unternehmung auf der Grundlage einer Stiftung jedoch um. Mit an der Seite von Nokia treten der Stiftung ein paar Dutzend entscheidend wichtige Akteure aus der Branche bei, angefangen von Geräteherstellern bis zu Chips-Anbietern.

Von Seiten der Handy-Produzenten her werden Samsung, Motorola, Sony Ericsson und LG mit dabei sein. Die Ebene der Systembetreiber wird durch die amerikanische AT&T, das japanische NTT Docomo, und das europäische Vodafone vertreten sein. Wer in der Stiftung mit dabei ist darf die Symbian-Plattform kostenfrei in Anwendung nehmen. Das Schema ist das gleiche wie beim Herausforderer Google, auf dessen Kampfesfront um das Android genannte Anwendungssystem herum bei dessen Aufbau 34 Unternehmer der Branche mit von der Partie sind.

- Ein eigenwillig überraschender Zug von seiten Nokias. Es handelt sich dabei um eine größere Veränderung für die Zukunft als nur um die schlichte Übernahme von Symbian. Dies hier ist eindeutig gegen Google gerichtet, wie es ein Finanzmarktanalytiker der Handelsbanken charakterisiert.

24
Jun
2008

Locker aktiv zusammenwirtschaftend übers Geld hinauswachsen

Da nun einmal eine so gewaltige Umstellung unserer gesamten Wirtschaftsordnung, wie eine solche, die es zum Ziel hätte, ganz anders wie heute noch, gegen eine einstweilig erst noch zu erringende und neu einzunehmende, und auch dann in den Wirtschaftsprämissen der zukünftigen Staatengemeinschaft(en) wirklich festgeschriebene positive Erwartungshaltung der Gesellschaft heraus gegenüber all ihren Zeitgenossen, die davon ausginge, daß, von der soziopsychologischen Grundannahme her, jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft, je nach seinen Talenten und Interessen, auf irgendeine Weise, sich für das Gemeinwesen stark macht und, in der einen oder anderen Phase seines Lebens, real produktiv tätig ist, und sonach aus dieser Haltung heraus seine Schaffenskraft ganz freiwillig im Dienst an der Gemeinschaft zur Verfügung stellt - und genau dies wird der eigentliche Auftragsschwerpunkt an den Bildungsstätten der geldbefreiten Zukunft sein, die Garant-Pfeiler des Gelingens eines solchen panvoluntaristischen Systems im Bewusstsein des heranwachsenden Geschlechts zum Fruchten zu bringen - vom Prinzip der Notwendigkeit des Arbeitens der Entlohnung willen zum Prinzip der Notwendigkeit der freien Mitarbeit der Menschen zum Zwecke der Selbstrealisierung des Einzelnen im Verbund mit der wirtschaftlichen Beschickung der Gesellschaft übergehend, die Verteilung aller Güter ohne den mittelbaren Einsatz von Geld abgewickelt würde, auch aller seltener Guter, die durch kulturelle Errungenschaften erworben würden, und der Besitz von allem Grund und Boden und allem Wohnen der Menschen real-kommunistisch verwaltet würde, wohl nicht ganz so glimpflich, also unter einem ganz so guten Stern ablaufen wird, wenn diese Umstellung der bestehenden Wirtschaftsordnung total vom Geld weg einstens durch eine äusserst dringlich gewordene Notlage einer mörderisch belasteten Zeit diktiert wird, also sich erst dann auf den Weg schickt, wenn es sonst absolut keinen anderen Ausweg mehr gibt, so die Menschen auf der Welt nicht verhungern oder die noch Bessergestellten von verhungernden Völkerscharen erschlagen werden wollen, wäre es uns Menschen der gegenwärtigen Generationen nur zu raten, aus einer wohlweislich vorausblickenden Vorsicht heraus sich jetzt schon bald daranzumachen, intensiver nach Alternativen zu suchen zum System des Wirtschaftens mit dem ins Kraut geschossenen Geld, und dann langsam, nach ersten Testphasen kleinerer Versuchsgemeinschaften, wie es sie ja bereits tatsächlich in Berliner Kiezen und andererorts anzutreffen gibt, zum tragenden System umzugestalten.


In Finnland ist ein Gesetz in Vorbereitung zur Güteraufteilung bei nicht verheirateten Lebenspartnern


(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Zur Aufteilung des Besitzstandes auseinandergehender unverheirateter Paare wird [in Finnland] ein Gesetz vorbereitet. Laut dem Konsultanten für die Gesetzesregelungen des Ministeriums fürs Rechtswesen Tuomo Antila ist ein Gesetz notwendig geworden, damit auch Partner in unehelichen Lebensgemeinschaften im Falle ihrer Trennung einen gewissen wirtschaftlichen Mindestschutz garantiert bekommen.

Laut Antila würde das Gesetz im typischsten Fall dann den Menschen zu Hilfe kommen, wenn einer der sich trennenden Lebenspartner zur Arbeit gegangen war und der andere über längere Zeit sich zuhause um die Kinder gesorgt hatte. Bei derartigen Trennungssituationen fällt bisher auf denjenigen, der einer Arbeit nachgeht, oft der größere Teil des Besitzstands zu, obgleich schon der andere Partner von zuhause aus auch sein Scherflein dazu beigetragen hat, die Familie zu schmeißen und so den Alltag zu meistern.

Mittels des Gesetzes würde im Falle der Trennung dem Teil der Lebensgemeinschaft, der zuhause gewesen war, eine Vergütung für die zum Wohle der Familie geleisteten Arbeiten zustehen.

Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich auch mit der Stellung eines hinterbliebenen Lebenspartners im Falle des Todes des anderen.

Antila betont jedoch, es sei nicht Sinn und Zweck des Gesetzes, Partner unehelicher Lebensgemeinschaften mit verheirateten Paaren hierbei gleichzustellen.

So würde auch weiterhin nach dem Gesetz ein aus einer unehelichen Gemeinschaft hinterbliebener Lebenspartner keinen Erbanspruch erheben können, dem Nachlassverwalter es jedoch gestattet sein, nach seinem Gutdünken dem oder der Hinterbliebenen einen gewissen Teil aus dem Nachlass zur Unterstützung zu bewilligen.

23
Jun
2008

Schlaue Entwindung aus den Fangstricken des Geldes

Aus dem die Seele der Menschen gefangenhaltenden Tau- und Strickwerk der panzergleich harten Einschnürung unserer Welt in dieses bocksteife Korsett des vom üblen Brüderchen Geld institutionalisierten Charakterschweinchen-Diktators unserer allgegenwärtigen Habsucht, unseres Neids an allen Ecken und Enden der Gemeinschaft und unserer Herschsüchtigkeit des kaltblutigen Egoistentypus könnte die Welt am ehesten auf eine leichte Tour sich herauswinden, wenn sie diese festen Verstrickungen der Finanzwelt von außen her, also durch die Mithilfe gewisser "übergetretener" Segmente der kollektiven Werkstätigkeit im Volke, durch den schlauen Trick einer illusionistischen Übertölpelung der Wahrnehmungssinne des so verblendet geldsüchtigen Großmann-Pöbels der Macher auf der Welt, um hier mal in einer vielsagenden Metapher zu sprechen, durch den Originalstricken der Börsenbosse verblüffend ähnlich aussehende, jedoch plötzlich schnell zerfasernde, sich in Luft auflösende "Weidenstricke" austauschte.

Dürfen wir zulassen, daß unsere Landschaften weiterhin durch die Untugenden einer eh schon totgeweihten Handelskultur noch viel länger verschandelt werden?

Da, wo wir früher in der Natur schwelgen durften, da, wo wir uns höchstens mal unserer Pisse entledigten, wird jetzt die ganze Landschaft mit unförmigen Bauklötzen unterbeschäftigender, da prinzipiell überflüssiger, aber vom Albtraum des schnellen Gelds gepeitschter Industriearme immer mehr und mehr zugekackt, von teilweise verzweifelt verkrampften Unternehmern überflutet, die immer mehr, auf der Jagd hinterm Geld her, wie Giftpilze aus dem Boden schießen.

✪ All dieses fruchtlose Treiben würde mit der Abschaffung des Geldes mit einem Schlag flachfallen, und Handlungen weichen, die für die Gemeinschaft wirklich nützlich sind.

✪ Es scheint sich an allen Fronten zu zeigen, daß die Sinnfälligkeit des Ziels der endgültigen Abstreifung des Gelds durch nichts zu schlagen ist.



Ein Dorf in Frankreich zeichnet Leute aus, die die Medien hereinlegen

(ein Artikel aus der Neuesten Nachrichten zum Zeitgeschehen der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Correns, STT
Unter Franzosen gibt es derzeit einen bewundernswerten Widerstandlergeist. Ein Dorf in Frankreich, welches plötzlich zum Zielobjekt der Beobachtung durch internationale Medien wurde, hat eben gerade einen solchen unter Beweis gestellt.

Es gab einen regelrechten Ansturm von Paparazzi und Journalisten auf das Dorf Correns, als die Hollywood-Stars Angelina Jolie und Brad Pitt in ein Lustschlösschen der näheren Umgebung zogen.

Die Bevölkerung von Correns bekam sehr bald von den Medienleuten die Nase voll und beschloß, sich daranzumachen, diese mit richtigen Weidenstricken abzuspeisen. Die Erfinder von allen Lügenmärchen, die veröffentlicht werden, erhalten als Belohnung umsonst ein Glasvoll mit einer leckeren Pastete.

Correns streicht dafür den Dank der Menschen ein, daß das Dorf im Geiste eines Asterix-Dorfes nach außen hin seine Existenzrechte verteidigt.

22
Jun
2008

Ersatzdroge namens 'Kostenlosigkeit aller Dinge' für den Rausch, den heute noch Geld-Haben auslösen

Warum die Menschen alle so fürchterlich am Geld kleben, daß es bislang einfach ein Tabu zu sein scheint, auch nur den geringsten Gedanken zu hegen und eventuell nach außen zu tragen, daß bei unserer alltäglichen Güterverteilung als dem materiellen Garanten unseres physischen menschlichen Lebens vom System her je irgendwann etwas anderes in Frage kommen könnte als, daß erst mit seiner teuer in Geld auszubezahlenden Arbeitskraft durch seinen Dienst an der Gesellschaft richtig bärig geschwitzt werden muß, buchstäblich oder im übertragenen Sinne geschwitzt werden muß, um hinterher sodann wiederum gegen noch teureres Geld, und hier zeigt sich klar das betrügerische Element des sogenannten sozialen Marktwirtschaftens mittels des Geldwesens, an all die vielen guten Dinge zu kommen, nach denen die Bedürfnisse des eigenen Körpers im Verein mit den anerzogenen Gewohnheiten des Denkens in regelmäßigen Abständen in Form von zu unabläßigem Hinterm-Geld-Her-Rennen animierenden Gedankenschüben fortwährend lautlos aufrufen - würde uns im Baby-Alter nicht schon der Schreihals abgewöhnt werden, würden die Menschen sich auf allen Straßen des Zusammenlebens noch mörderischer darüber austauschen - kommt daher, daß mit dem Wissen eines Menschens, es läge genug oder gar mehr als genug Geld auf der hohen Kante, womit man sich ein gutes Leben leisten kann, ein endokrin durchaus meßbares High, einen Rauschzustand erzeugt, welcher offensichtlich so ganz auf die Physis des Menschen zugeschnitten zu sein scheint, einen Rausch, der gefällt, und den man sich nur allzugern deshalb immer wieder beschaffen gehen wird, so einem das Geld nicht sonstwie, auch untätig, irgendwie nur so in den Schoß fallen sollte.

Doch schon der gute, altindisch-arische Gründer der Idee des Joga Patanjali, dem die Deutschen das Wort 'Joch' zu verdanken haben, wußte und sagte dies ausdrücklich in seinen Schriften, daß alle psychischen Zustände, die auf chemischem Wege oder sonst irgendwie mittelbar durch unnatürliche Anwendungen erreicht werden, wozu auch der Zustand der Berauschung durch Geldmittel zählt, ebenso durch natürliche, also durch aus dem Inneren der Erlebnisfähigkeit des Menschen heraus zu schöpfende Mittel erreicht werden können, und zwar im einem noch viel besseren Grade und viel reiner als wenn mit äußerlichen Mitteln, da unabhängig von jeglicher materieller Verunreinigung und auch ungetrübt durch anfallende elementare Nachschublücken erreicht.

✪ Im Falle des Geldes nun heißt dies im Klartext: Das Wissen der Menschen darum, daß man durch den freiwilligen Einsatz potentiell aller an der Front der Erwirtschaftung der Deckung aller Bedürfnisse der Gesellschaft alle Dinge, die man für sich haben will, kostenlos, also gratis erhält - wobei die absolut seltenen Luxusgüter durch volksbelustigende Verlosungsspiele zu erstehen sind - nach viel befriedigender und zufriedenstellender sein kann als das Wissen, daß mit ausreichend zur Verfügung stehendem Geld gut für eine Zukunft in der gegenwärtigen Geld-Welt vorgesorgt ist.


in Finnland wird es bei Geldspielen eine Altersgrenze von 18 Jahren geben

(eine aktueller Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Für das Spielen von Geldspielen wird es [in Finnland zukünftig] eine Altersgrenze von 18 Jahren geben. Gegenwärtig können noch alle, die das fünfzehnte Lebensjahr erreicht haben, das Spielen an Spielautomaten oder anderer Spiele, bei denen es um Geld geht, betreiben.

Der Finnische Reichstag wird sich in seiner ersten Aufgabe der beginnenden Sitzungsperiode im Herbst dazu veranlasst sehen, sich mit einem Antrag der Regierung auseinanderzusetzen, der es zum Ziel hat, eine allgemeine Verhinderung der durch Geldspiele verursachten gesellschaftlichen und volksgesundheitlichen Schäden zu intensivieren. Der Wandel wird damit begründet, daß das Risiko des Aufkommens von Problemen im Zusammenhang mit Geldspielen proportional zunimmt, wenn mit den Spielen in einem jungen Alter begonnen wird.

Laut verschiedenen Studien haben solche Individuen, die aufgrund ihres Spieltriebs zu Problemfällen werden, in jüngerem Alter mit dem Spielen angefangen als andere, die auch des öfteren, jedoch ohne zu Schaden zu kommen, ihrer Spielleidenschaft nachgehen.

Sinn und Zweck des vorgebrachten Ansinnens des staatlichen Beschlußgremiums ist es, exaktere Abgrenzungen zur Sicherstellung eines Mindestalters eines Spielers zu erlassen. Besonders im Zusammenhang mit dem Spielen von der Ferne aus können technische Vermittler eingesetzt werden.

Ebenso werden die Bestimmungen hinsichtlich der Anpreißung von Geldspielen auf dem Markt präzisiert werden. Als Ausgangspunkt gilt, daß Geldspiele auch weiterhin beworben werden dürfen. Die Marktwerbung wird jedoch nicht mehr auf Minderjährige abgezielt sein dürfen, und es darf auch in ihr nicht ein Eindruck erzeugt werden, der das häufige Spielen bejaht.

21
Jun
2008

Wende des Sonnenlaufs -- wie die Zeit sich verändern kann


Der Traum vom schnellen Reichwerden scheint sich für die allermeisten so langsam voll und ganz ausgeträumt zu haben. Grau-triste Laken der Ernüchterung im Anblick all der einstigen, nun verblichenen Hoffnungen auf die grenzenlosen Möglichkeiten des kapitalistischen Wirtschaftens haben sich über alle Länder, über die reichen wie über die armen der Erde gelegt, für manche von ihnen dies nur sehr schwerlich zu ertragen. Allzuviele konnten und können nicht mehr den gewissen Luftspielraum im privaten Leben finden, den die Menschen zum Durchatmen bräuchten, um sich rundum glücklich fühlen zu können, und auch vielen der Glücklicheren unter uns, die das Glück hatten, und fürs erste einstweilig noch haben werden - aber auch nur vielleicht - sich zu den sogenannten Bessergestellten, den Machern unter uns aufschwingen zu können, zu denjenigen mit den höheren als den nur durchschnittlichen, den meisten uns gesellschaftlich verordneten
Gefälligleitsdienstentlohnungen miserabler Chargen, dürfte auch so langsam die großkotzige Unternehmerspucke von einst, als das Geld noch hoch im Kurs stand, wegbleiben, denn die Reichen werden in die Wolken gucken, wenn das gemeine Volk sich von ihnen (will sagen: von ihrem "Geld") in Scharen abwenden wird.


Bei den Familien- und Kameradenfesten, wie zum Beispiel in Finnland zum traditionellen Sonnenwende-Fest am Johannes-Tag, treten die wahren Gefühle bezüglich der Zufriedenheit oder Unzufriedenheit im Leben am geballtesten zutage.

(Ein Beitrag aus einem finnischen Blog zu den Vorbereitungen des für Finnen traditionellen Johannestag-Sonnenwende-Fests vom 17.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen, von Nocturne)

Schon in aller Früh wird man Naturgesetzen trotzen und mit der Mutter zusammen in den Laden hechten müssen, um im letzten Augenblick die noch ausstehenden Einkäufe zu tätigen, und bei der Gelegenheit deckt man sich gleich mit etwas zum Futtern für die darauffolgende Woche ein. Dann geht's heim, sofern man noch zum Atmen kommt, unterwegs unterbietet man sich bei einer Wette, die man aufstellt, und zwar darüber, wieviele heuer am Johannes-Tag [irgendwo in einem See nahe der eigenen Sommerhütte im Suff] ertrinken würden. Für den Gewinner bei der Wette gibt es die Genugtuung, daß man wieder einmal recht gehabt hat.

Zuhause wird nach und nach mit dem Kochen angefangen, das heißt Mutter wird kochen und ich so tun als ob und das Zeug kleinschneiden, was Mutski vor mich hinstellt... zumal ich ja nicht viel mehr als das kann, wenn's ums Kochen geht.

Ein Hausfreund sollte so zwischen Mittag und ein Uhr zu uns kommen und beim Kochen mithelfen.

Danach geht's in die Sauna, wo im allgemeinen die ersten Getränke aufgemacht werden.

Man wird also daheim bleiben und im Hinterhof ein Grillfest steigen lassen.

Einmal zum Johannestag hatte doch wirklich der Grill-Chef (ließ: die Mutter) fast den Holzzaun dafür verbrannt...

Es wird gut gegessen und noch besser getrunken werden. Es kann auch sein, daß die Schwester meiner Mutter mit ihrer Familie auf Besuch kommt. Wie es denn zu Johannes der Brauch ist.

Jeder von uns wird bittere Tränen weinen, da das Leben nunmal keinem von uns das gegönnt hat, was wir uns am innigsten gewünscht hätten. Alles hat jedoch seinen Zweck, auch die Tränen.


Am Hannes-Tag wird nicht geheiratet werden

(ein Artikel aus der Sparte Zeitgemäßes der Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Was Hochzeiten am Johannes-Tag angeht, verhält es sich dabei so, daß diese allmählich zu einem verschwindenden Volksbrauchtum geworden sind. Die Mittsommerfestlichkeiten werden mittlerweile unter anderen Vorzeichen verbracht als in der Kirche mit der prachtvollsten Ausstaffierung am Leib.

Die lebhaftesten Hochzeitsmonate sind der Juli und der August, die Saison zieht sich aber von Mai bis in den September hinein.

- Der Johannestag ist das ruhigste Wochenende des Sommers. Am Vortag zum Johannes-Tag gibt es hier bei uns in fünf Kirchen vier Trauungen und am Johannes-Tag zwei, läßt Heta Laurell wissen, die die Gemeinde der Domkirche von Helsinki betreut.

Woanders dürfte es noch weniger Trauungen geben, denn die Domkirchengemeinde weist die für Trauungen beliebtesten Kirchen von Helsinki auf.

Die Ruhe wird sich allerdings bald in einen Andrang auf Hochzeiten verwandeln. Am Samstag, den 2. August, wird es bereits in fünf Kirchen 21 Trauungen geben.

Noch in den 1960-er und 1970-er Jahren bestand der Johannes-Tag in den Köpfen der Menschen als ein Wochenende zum Heiraten, heutzutage bleibt er dem Urlaubmachen vorbehalten.

Das Ende des Sommers kommt den Hochzeitspaaren auch insofern gelegen, als daß man nach den Sommerfesten ausgeruht ist und während des Sommers man dazu gekommen ist, die eigene Trauung zu organisieren.

20
Jun
2008

Wenn die Geldabschaffung vom Volke gewollt wird, wird sie auch praktisch machbar sein

Wieviel schlimmer muß es mit der Einschnürung des Luftraums zum Atmen und Überleben noch werden, bevor die Menschen sich das böse Spiel nicht mehr gefallen lassen wollen, und zum Gegenschlag ausholen, um den eigentlichen Verursacher des ganzen Schlamassels wegzuputzen. Die Institution 'Geld' wäre, wenn sie's damals etwas genauer genommen hätten, der Lump und Jud gewesen, den Hitler, wenn es schon mal nach seiner Ansicht irgendwen oder irgendetwas zu liquidieren gegeben hat, die "eingegast" werden hätten sollen, und nicht irgendwelche Menschengruppen. Alle Menschen leiden gleichermaßen unter dem Geld, nur kommen manche besser damit zurecht als andere. Man kann aber deswegen nicht letztere dafür verantwortlich machen, daß es den anderen deshalb schlechter geht. Verantwortlich kann man aber die Menschen machen, die mehr Grips haben als andere, wenn sie nicht die Ehrlichkeit aufbringen, sich selbst und den anderen gegenüber einzugestehen, daß es nun bald an der Zeit ware, aufs heftigste für eine neue Einstellung der Menschheit zu plädieren, für eine Einstellung mit ganz neuen Prinzipien, solchen der Freiwilligkeit und der Geldlosigkeit einer runderneuerten, methodonomisch panvoluntaristisch sodann abgewickelten Gesellschaft, in der jeder wieder glücklich sein darf, und nicht immerzu, tagaus tagein, nur Berichte vom folgenden traurigen Muster einem um die Augen und Ohren gefetzt werden:

Der iranische Schriftsteller Amir Hassan Cheheltanschildert die miese wirtschaftliche Lage seines Landes:
"Die Preiserhöhungen erfolgen schubweise; nach Reis und Waschmitteln, die sich plötzlich um ein Vierfaches verteuert hatten, ist zurzeit der Tee an der Reihe, dessen unterschiedliche Sorten sich in nur wenigen Tagen um 300 bis 700 Prozent verteuert haben. Dieser Preisanstieg ereignete sich zur selben Zeit wie die FAO-Konferenz in Rom, bei der der iranische Staatspräsident acht Richtlinien zur Verbesserung der globalen Versorgungslage vorstellte. Im Inland hielten die Verantwortlichen für ihre Mitbürger einen praktischeren Rat parat: Trinkt solange keinen Tee, bis er wieder billiger ist!"

Mit einer richtigen, gesunden Einstellung im Leben kann alles, können sogar die schlimmsten Krankheiten geheilt werden, mit der richtigen Einstellung läßt sich auch das Geld aus der Welt schaffen!

Affirmative Einstellung beschleunigt Genesung nach Gehirnschlag

(eine Mitteilung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

New York, STT
Von einem Schlaganfall läßt es sich um so lenkbarer und fügsamer genesen, je positiver die Lebenseinstellung eines Patienten ist.

Aus einer jüngsten Studie der Universität von Texas geht hervor, daß Patienten mit einem post-apoplektischen Syndrom, die eine lebensbejahende Haltung im Leben eingenommen haben, im Vergleich zu solchen, die negativer als sie denken, bei Verrichtungen wie des Sich-Waschens, des Zubereitens von Essen, und bei anderen alltäglichen Beschäftigungen besser mit sich selbst zurecht kommen als die anderen. Hat jemand für sich beschlossen, die gesundheitliche Erholung nach einem Schlaganfall als eine Herausforderung des Lebens anzunehmen, verläuft der Wahrscheinlichkeit nach die Wiedergesundung besser als bei einem Menschen, der sich hilflos und bar aller Hoffnung im Leben fühlt.

Für die Studie war die Rekonvaleszenz von über 800 Patienten mit einem Gehirnschlag über einen Zeitraum von drei Monaten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hinweg verfolgt worden.

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19
Jun
2008

Was darf einem der eigene Nacken wert sein?

Nachdem ich gestern den aus einer finnischen Quelle übersetzten Bericht, in dem es um den sich von Grönland nach Island verirrten Eisbären geht, der dann dortselbst erschossen werden mußte, da er eine Horde sensationslüsterner Journalisten angriff, hier aufs Magazin übergeladen hatte, entdeckte ich kurz später die gleiche Meldung auch auf Spiegel Online, in welcher der finnische Bericht in den Einzelheiten bestätigt wurde.

Als ich am darauffolgenden Morgen dann den selben Spiegel-Bericht mir noch mal aufs Handy laden wollte, um meinerseits dazu noch einen Kommentar abzuliefern, fand sich der Artikel plötzlich nicht mehr an der Stelle, an der er sich die Nacht zuvor noch befunden hatte.

Nach längerem, tieferem Suchen auf Spiegel Online fand ich zuletzt eine Meldung über den Vorfall mit dem Eisbären auf Island.

Doch siehe da: zu lesen war in diesem Bericht nun nichts mehr von der Nachricht um das lebensbeendende Schicksal des Tiers. Zurückgelassen im Archiv der Spiegel-Nachrichten war nur der erste Bericht nach Eingang der jüngsten Entdeckung des Eisbären, in der es zunächst hieß, daß die Behörden bemüht wären, das Tier einzuschläfern und zurück nach Grönland oder in einen Zoo nach Dänemark zu bringen.

Meinen Leserbrief zum Eisbären-Artikel habe ich dennoch daraufhin so abgeschickt, wie auch vorgehabt, lediglich um eine kurze Zusatzbemerkung angereichert:

"Bei Ihrem Bericht stellt sich jedoch die Frage, warum der Spiegel verschweigen will, daß auch der zweite Eisbär erschossen wurde! Und warum die Menschen nicht erkennen wollen, weshalb sich ein Eisbär vom hunderte Kilometer weit entfernten Grönland auf eine höchst strapaziöse Kamikaze-Reise, teils schwimmend, teils auf umhertreibenden Eisschollen mitreisend, bis nach Island aufmacht! Daß der Bär damit eigentlich nur das eine sagen will: "Ihr Zweibeiner, ihr da, mit euren magischen Killer-Augen-Spiegel-Kästchen um eure stolzen Hälser herumbaumelnd (denn ausgerechnet auf die kamerabewehrten Reporter hatte es der Bär in seiner angestauten Wut abgesehen), niemand anderes als ihr da seid es, die schuldig sind an unserer für die Rasse tödlichen Lebensraum-Misere in unseren nördlichen Packeisländereien. So bereitet doch diesem trostlosen Leben jetzt und hier ein schnelles Ende! Erschießt mich doch gleich jetzt auf der Stelle!"

Dies, und nichts anderes, hat der Eisbär eindeutig zum Ausdruck bringen wollen. Nur, die Menschen stellen sich in ihrer künstlichen Tierabgehobenheit derart blöd an, daß sie offensichtlich auf den Gedanken gar nicht erstmal kommen, es könnte eine instinktangetriebene Tierabsicht hinter dem Eisbären-Abenteuer stehen.


Auf dieses Erlebnis hin habe ich nun auch mein englischsprachiges Gedicht mit dem Titel "Der Wille im Tier" ergänzt, wodurch das Gedicht nun klar an Aussagekraft gewinnt.

Aber wie soll je mit solchen bärig eiskalten Lebenskünstler-Banausen ein Zustand auf der Welt erreicht werden können, in der die Menschheit den ihre Zeitgenossen im unentwegten Bücklings-Fritzle-Zwinger haltenden Geld-Bunker aufsprengen würden können, wollen?

In Rußland regnete es Zement vom Himmel

(ein Bericht der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17..6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Moskau, STT
In Rußland, da passiert so einiges. Letzte Woche wurde ein an nichts böses denkender Moskauer Hauseigentümer fast im Nacken von einem Sack Zement getroffen, den die Luftstreitmachte des Landes aus einem Flieger hinausgeworfen hatten, wie in russische Medien berichtet wurde.

Der Zement wurde benötigt,damit sich die Regenwolken am Himmel auflösten, bevor diese die Feierlichkeiten zum Tag von Rußland ins Wasser fällen lassen würden.

- Ein Sack Zement, der eingesetzt wurde, um gutes Wetter über dem Gebiet der Hauptstadt zu schäffen, zerstreute sich nicht im ganzen in die Lüfte, sondern stürzte auf das Dach eines Hauses herab, wobei er ein großes Loch hinterließ, erklärte die Polizei.

Die Zerschlagung von Regenwolken mit chemischen Mitteln ist in Rußland vor wichtigen Festtagen etwas sehr gewöhnliches.

Jedoch war dies laut Meteorologen das erste mal in 20 Jahren, daß das System nicht richtig funktionierte.

Der Hauseigentümer wurde nicht verletzt bei dem Vorfall, weigerte sich aber die von der Luftwaffe angebotene Summe von 2'100 Euro anzunehmen. Laut Interfax beabsichtigt er, gerichtlich einen noch höheren Betrag für sich einzuklagen.

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18
Jun
2008

Einzelne Tiere schlauer als alle Menschen zusammengenommen?

Wenn einzelne Mitglieder aus der Tierwelt in ihrer Not, da sie sich, wie einst unter Menschen bei den verfolgten Rothautindianern, ihren Lebensraum auf für sie höchst lebensbedrohliche Weise gefährdet sehen, vom Instinkt getrieben, sich aufmachen, ihren Hass uns Menschen gegenüber mit ihren klammen, hilflosen Brachialmitteln demonstrativ zum Ausdruck zu bringen, und dabei auf Leben oder Tod sogar unnormal große Entfernungen überwinden, wäre dies als ein Zeichen der Zeit zu werten, daß etwas mit dem Gang der Menschheit so gewaltig aus seinen Fugen geraten sein muß, daß wir über alle bisherigen Barrieren hinweg tunlichst unsere Köpfe etwas näher zusammenstecken sollten, und uns gegenseitig beraten, was denn wirklich eigentlich am dringlichsten zu tun wäre, um der, wenn schon von einzelnen Tieren, geschweige denn von fast allen Menschen angeklagten, kläglichen Situation, in die die reale Welt mit uns Menschen hineingedriftet ist, durch praktisch sich anbietende Maßnahmen der Veränderungen am Gesamtsystem des globalen Zusammenwirtschaftens Herr zu werden.

Und was anderes käme wohl an die allererste Stelle in unserem ins Kraut geschossenen System, wo man ansetzen könnte, wenn nicht dieses beelzebübische Geldwesen der Welt, das uns Menschen so sehr bedrückt wie auch berückt.

Sollten wir nicht besser langsam danach trachten, durch Absprachen quer über alle Lager und Schichten hinweg der Wurzel dieser gesamten Gelderwirtschaft habfaft zu werden, um diese, ist sie einmal dingfest gemacht (die Nachlassverwaltungs-Kompetenzen sozusagen einmal abgesteckt), Schlag auf Schlag im Zuge einer Konsensverarbeitung aller mit allen durchs Fegefeuer des energisch geschärften Willens eines jeden einzelnen Leidgeplagten sowie der Gemeinschaften hindurch nach und nach einzuschmelzen, bis zum guten Schluß davon einfach nichts mehr übrig ist?


So erstaunt wird lange keiner mehr gewesen sein, als dann, wenn alle auf einmal sehen, daß alles zwischenmenschliche Handeln sehr wohl auch ohne das liebe Geld geht, wenn, so es einmal soweit gekommen ist, jeder unbedingt mitmachen will an der Erschaffung dieser Neubeginn-Zeit der Welt, in der es keine Armut mehr gibt, und in der auch die Tierwelt erleichert aufatmen wird.


Auf Island fand sich bereits ein zweiter Eisbär ein

(eine Meldung der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Reykjavik, STT
Ein in der Natur vorgefunder Eisbär sorgte Anfang dieser Woche für eine Erregung der Gemüter in Island.

Ein 12-jähriges Mädchen entdeckte am letzten Montag in der Nähe seines Elternhauses, als es mit seinem Hund beim Joggen war, einen Eisbären.

Es wird vermutet, daß der Eisbär auf einer von Grönland nach Island abgedrifteten Eisscholle mit unterwegs war.

Es ist auch bekannt geworden, daß Eisbären in einzelnen Fällen die Strecke von hunderten von Kilometern von Grönland nach Island geschwommen sind.

Die Behörden wollten es sich angelegen sein lassen, den Eisbären festzusetzen und ihn entweder nach Grönland zurückzuschaffen oder ihn in einen Zoo zu bringen. Als sich dem Bären jedoch eine Gruppe von Menschen näherte, fing jener sogleich zu sputen an und sprang auf Reporter zu, sodaß ihn die Polizei erschoss.

Es handelte sich bereits um den zweiten Eisbären in Island innerhalb zweier Wochen. Auch beim ersten Bären, der sich auf die Insel verirrt hatte, kam es dazu, daß ihm ein Ende gesetzt wurde.

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Den Vogel auf die Hörner nehmen?

Was ein Mensch für sein Leben absolut nicht gebrauchen und somit auch nicht ausstehen kann, normalerweise bringt der Mensch soviel Mut auf, die ungewollte Sache irgendwie abzustellen.

Keiner, oder nur bei den allerwenigsten ist es so, ist ein eingeschworener Freund des Geldes um des Geldes willen. Man braucht es eben zum Überleben, da die allermeisten zwischenmenschlichen Umtriebe der ganzen Welt damit bestritten werden.

Da bei diesem alltäglichen Geldverkehr zwischen den Menschen jedoch im Nebenprodukt immerzu all die vielen endlos traurigen Miseren überallherum auf Erden ausgelöst werden, und jedem, der hören und sehen kann, klar ist, was für ein übles Spiel unter den vielen verblendenden Betitelungen des Geldes im Gründe genommen eigentlich gespielt wird, sollte jemand sich schon fragen dürfen, woher diese in puncto soziale Marktwirtschaft und Daseinsberechtigung des Geldwesens an den Tag geleite, absolute Mutlosigkeit des bürgerlich-menschlichen Charakters im allgemeinen und im besonderen gegenüber jeglicher Form in Gedanken und Tat des Aufbegehrens gegen das Geld als solches, mit dem fast ausnahmslos jeder so hart im Leben zu kämpfen hat, letztlich herrührt.

Wo bleibt hier in diesem Punkte die sonst so bereitwillig zur Schau gestellte Menschheitsmuttergewitztheit all der elektrisierten Schlauberger der heutigen Zeit!?

Anstatt, daß die Menschen endlich das Geld auf die Hörner nähmen und, weit von uns weg, weit über die Relinge unserer Lebensarena hinaus hinwegschmetterten, sodaß wir es auf alle Zeiten los wären, wird noch im Jahr 2008, obwohl es jetzt fast allen Menschen vom Geld her gesehen noch dreckiger geht wie bislang zuvor, jemandem, der etwas zu laut über ein so unerhörtetes Ding wie das der Abschaffung des Geldes nachdächte, immer noch "ein Vogel" gewiesen.


Drei schwere Verletzungen durchs Horn des Bullen bei Stierkampf abbekommen und weitergekämpft

(eine übernommene Glosse von Paul Ingendaay vom 17.6.2008)

Wir waren nicht dabei. Wir sahen die Schwarzmarktpreise, tausend Euro pro Ticket, und sagten: Geht nicht. Nachträglich denkt man sich, vielleicht wären tausend Euro nicht zu viel gewesen, um diesen Stierkämpfer in Madrid zu sehen. Denn José Tomás, der sich schon einmal für fünf Jahre verabschiedet und 2007 wieder zurückgemeldet hatte, ein Vertreter des klassischen Stierkampfs mit Eleganz und Wagemut, lieferte eine Darbietung, wie sie nur alle paar Jahre vorkommt. Und der Grund, warum über sie gesprochen wird, ist, daß sie eine Grenze nicht nur berührt, sondern rituell abschreitet, nämlich zwischen Kontrolle und Chaos, Vernunft und Wahnsinn, Weiterleben und Untergang.

Daß das Fernsehen den Kampf nicht übertrug, gehört dazu: Solche Sachen müssen mündlich überliefert werden von denen, die dabei waren. Für uns andere bleibt der übliche Ersatz: drei Minuten Videoclip und die Stierkampfrezensionen. Aber auch die erzählen die Geschichte: Wie José Tomás von seinem ersten Stier auf die Hörner genommen und mehrfach hochgeworfen wird, eine Stoffpuppe, die wieder auf den Hörnern landet. Wie er zu Boden fällt, wundersamerweise aufsteht und weiterkämpft.

Sein Kampf ist zu groß

Insgesamt dreimal landet er an diesem Nachmittag auf den Hörnern, als wär's ein Experiment, was so ein Körper alles aushält. Jedesmal bohrt sich eine Spitze irgendwo in ihn hinein, so daß er aus mehreren Wunden blutet, auch das Gesicht ist getroffen, die Lippen sind geschwollen, der Blick aus dem blutüberströmten Gesicht wirkt verschleiert, zumindest den Bildern nach. Einmal rutscht er auf dem Sand aus, und da der Stier direkt über ihm ist, rollt sich der Matador auf den Bauch und bedeckt den Kopf, während der Stier mit der Schnauze zwischen seinen Beinen wühlt und die riesigen Hörner glücklicherweise nur die Luft zermähen - ein Treffer hätte tödlich sein können.

Das schreibt sich so leicht, "tödlich", es ist ja wirklich nur ein Wort und für die Lebenden oft keine Wirklichkeit jenseits von Hollywood und Unfallchirurgie. Hier ist alles echt, das Blut, die zerfetzte, blutgetränkte Montur. Am Ende erringt José Tomás drei Ohren, nicht für schönen Stil, sondern für seinen Mut, kann aber nicht auf Schultern durchs große Tor aus der Arena getragen werden, weil er längst auf dem Operationstisch liegt. Drei schwerwiegende Hornwunden, sagt das Bulletin. Am 20. Juni in Alicante wird er nicht antreten. Wann überhaupt wieder, werden wir noch hören. Der Mann hat sich schon oft geweigert, vor Fernsehkameras zu kämpfen. Er hat recht. Sein Kampf ist für den Bildschirm zu groß.


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