1
Jun
2008

Nichts wie raus aus diesem verhexten Wald der Geldverzettelung!


Den Befürchtungen aller Unkenrufer der Welt, die partout nicht an eine Machbarkeit der Abschaffung des Geldes glauben wollen, und deren erstes und letztes Argument dagegen immer sein wird, daß nach einer Abstellung des Geldbetriebs über nacht sämtliche Werksproduktion und somit die Versorgung des ganzen Landes mit den benötigten Gütern zusammenbräche, ist mit schärfster Entschiedenheit abzuweisen und ihnen entgegenzuhalten, daß bei allen derartig negativen und depressiven prognostischen Erwägungen zur Umstellung der Wirtschaft auf ein vom Geld entbundenes System der springende Punkt, die psychologische Facette der Umstellung, völlig außer Acht gelassen wird. Es würde den Menschen mit hundertprozentiger Sicherheit mit der Zeit schlichtweg zu langweilig werden, immer nur den privaten Freizeitbeschäftigungen nachzugehen, und womöglich am Schluß als retardierender, untätiger Gourmet auf Staatskosten herumzusitzen, da man ja fürs Geld nichts mehr zu tun braucht und einem die gebratenen Tauben von sich aus in den Mund fliegen, den man nur zu öffnen hat. Sehr schnell dürfte sich nämlich bei den meisten Menschen mit der Umstellung vom Geldwesen weg auch eine Umstellung der persönlichen Einstellung vollziehen, die eine neue Werthaftigkeit im Denken mit sich bringt: ging es früher von der Motivation her zum Arbeiten und Malochen ums tägliche Geldscheffeln, wird es im durch die Geldabnabelung letztlich zu neuem Schwung kommenden Volk darum gehen, sich die Lust an der eigenen Selbstrealisierung zu erfüllen. Arbeit wird zur Freizeit, zumindest zu einem bestimmten Grad, je nach Können, Wollen und Veranlagung des Einzelnen. Soviel wie bisher wird dann auch kaum einer mehr werkeln werden müssen, da es dann auch keine Arbeitslosen mehr geben wird, und bei einer geldentbundenen Vollbeschäftigung in einem neuen System ohne Geld braucht sich wohl keiner mehr zu überarbeiten. Ein bißchen Arbeit wird es wohl für jeden, der etwas arbeiten will, auch geben, und die Workaholics wird auch keiner aufhalten, eher im Gegenteil.

So daß man also durchaus berechtigt davon ausgehen darf, daß ein konjunktureller Ausgleich im Aggregat der Sollerfüllung aller Arbeitsverrichtungen, die anfallen, um die Welt umzutreiben und voranzubringen, ohne den Einsatz des pflichtigen Nachweises in Geld aus den Leistungsbeiträgen des Güter & Waren beziehenden, zahlenden Gesellschaftsmitglieds des Musters unserer verzettelten Zeit also, durch den Panvoluntarismus der sozionom interaktiven Menschen, die nicht mehr in Geld, sondern in ihrem Grundeigenwert denken und auch darin von Grund auf "wertbemessen" werden, garantiert ist.


Rekord erzielt im Waldertrag der Holzfasergewinnung Finnlands

(eine Meldung der Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 29.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Faserholz wurde zum Vergleichszeitpunkt des Monats April mehr denn je als zuvor geschlagen. Laut dem Waldforschungsinstitut ging der Baumschlag zur Gewinnung von von Papier- und Zellulosefabriken benötigtem Holzfaser gar um ein Fünftel im Vergleich zum April des Vorjahres in die Höhe.

Die Holzindustrie fordert die Waldbesitzer auf, mehr Faserholz abzusetzen, so daß mit dem inländischen Holz das durch Rußlands Holzzoll verursachte Defizit ausgeglichen werden könne.

Das Schlagen von Stammholzbäumen hingegen blieb um neun Prozent zu dem vom April des Vorjahrs zurück.

Die Auftragslage der Sägewerke dümpelt gegenwärtig so vor sich hin, und auch die holzverarbeitenden Werke sind nicht mehr so an den Stämmen interessiert wie an Faserholz.

Während des im letzten Juni begonnenen Holzschlagjahres wurde 12 Prozent mehr Faserholz eingefahren als im Jahr davor. In beiden Jahren waren die Holzfällerarbeiten gleichsam durch wetterbedingt schlechte Zustande der Wege behindert.

Über 80 Prozent des im April geschlagenen Holzes kam aus Wäldern in Privatbesitz. Das Fällen der eigenen Bäume zur Verlieferung ist unter Waldbesitzern im Ansteigen begriffen.

31
Mai
2008

Wieviel öfter noch müßen Bomben krachen, bevor man anfängt, nach dem Warum zu fragen?

Je hitziger die Nachrichten, desto verfitzter müssen wohl die Zeiten sein - wenn die angestaute Hitze aber schon mal, und das dazu noch aus Jux und Gaudi heraus, direkt zu fürchterlich gefährlichen Explosionen führt, dürfte's langsam an der Zeit sein, besinnlich zu werden und konsequent umzudenken, um unsere Gesellschaft von Grund auf irgendwie neuzugestalten - Als Patentrezept dürfte auch hier, wie sonst in unserer verstaubten Geldwelt gelten: Es gibt praktisch kein dem Glück der Menschen wohlbekömmlicheres und für den Leistungsschub der Gesellschaft erfolgsversprechenderes Allheilmittel aller Übel der Zeit, die alle auf die eine oder andere Weise mit Geld zu tun haben, als die allgemeine Ersetzung des Geldwesens durch eine jeden Einzelnen von uns zum kostenlosen Erhalt von den gewöhnlichen Aller-Welts-Gütern berechtigenede, (im Gegensatz zum scheinhaften Geld) ganz unscheinhaft nominelle, individualgrundrechtlich verankerte
"Remuneration in naturalia" aus einer gesellschaftlich verbrieften, an die Einzelperson geknüpfte, wenn auch nicht immer von jedem zu jederzeit erfüllte, Selbsterfüllungserwartung der die Warenströme koordinierenden Gemeinschaft heraus gegenüber dem sich selbst methodonomisch zu realisierenden, panvoluntaristisch handelnden, vom Geld befreiten Neuzeit-Bürger


In Turku gingen zwei Autos zur gleichen Zeit in die Luft

(eine Meldung der jüngsten Heimatnachrichten der Online-Ausgabe der Stadtzeitung der südwestfinnischen Stadt Turku, Turun Sanomat, vom 30.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Die Polizei ermittelt in zwei Fällen von eventuell vorsätzlichem Inbrandstecken eines Autos, das sich am Freitag am frühen Morgen in Turku ereignete. Die Autos hatten auf dem Parkplatz in der Töykkälänkatu-(Straße) [zu deutsch in etwa: "Straße des Übermütigen Ungeziefers"] zu brennen angefangen, zur gleichen Zeit, als in der näheren Umgebung die Feuerwehr damit beschäftigt war, den Brand eines Heckenzauns zu löschen.

Während der Löscharbeiten hatten es die Beamten sodann zweimal lautstark knallen gehört und es war eine dunkle Rauchwolke zu sehen, nachdem zwei Autos explosionsartig und nahezu gleichzeitig Feuer gefangen hatten. Die Feuerwehr konnte den Brand an den Autos schnell löschen, jedoch gelang es der Hitze, zwei weitere Fahrzeuge zu beschädigen.

Die Polizei untersucht die Brandursache der Wägen und auch, ob es einen Zusammenhang gibt mit dem Brand an dem Heckenzaun.

30
Mai
2008

Knüppelschwingende Oligarchien und deren dem Zeitgeist gegenläufige Tendenzen

Es dürfte wohl ein Fehler gewesen sein, einer brutalen, knüppelschwingenden Oligarchie wie China die Austragung der Olympischen Spiele zu gewähren, da es dort scheinbar genau am "freiheitlichen Sportsgeist" fehlt, der für die Spiele so essentiell ist, ganz davon zu schweigen, daß in so einem Staat nicht damit zu rechnen ist, daß von ihm eine Initiative zur Abschaffung des Geldes ausginge, selbst wenn sich andere Länder dazu durchringen würden

In Pekings Hotels steht reichlich Platz zur Verfügung

(ein Bericht des Sportteils der Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Peking, STT
Laut dem Leiter von Pekings Amt für Reisen Zhang Huiguang gibt es für den Zeitraum der Olympiade vom 8. bis 24. August noch reichlich freie Plätze in den Hotels der Stadt.

Der Belegtheitsgrad von Fünf-Sterne-Hotels liegt für den Zeitraum der Olympiade bei 77 Prozent, der von Vier-Sterne-Hotels bei 44. Die Prozente bei den Drei- und Zwei-Sterne-Hotels fallen noch geringer aus.

Ein Grund für diese Situation der Unterbelegung der Hotels seien die verschärften Anforderungen zum Erhalt eines Visums nach China, was mit Chinas Angst vor allerlei ins Land strömenden "Aktivisten" zu tun hat.

Ein weiterer Grund, so Zhang, seien die in die Höhe gegangenen Hotelzimmerpreise und das teurer gewordene Reisen.

- So mancher werde auf grund der Verteuerungen bei den Hotels und bei den Reisekosten wohl nicht zu den Spielen kommen, sagt der Reiseamtsleiter.

29
Mai
2008

Eine völlig neue Art des menschlichen Zusammenspielens

Wie schön wäre doch dos, was die gewollte Steigerung unserer Lebensqualität angeht, wenn Menschen, die sich gern zeitenweise gesellschaftlichen Gewinnspielen hingeben, statt z.B. um Geld zu pokern, sich zu der Abmachung durchringen könnten, daß dem Sieger beim Spiel ein auf dem Arbeitsmarkt begehrter Job zufällt - in einer Welt so ganz ohne Geld würde es den Verlierern deshalb nicht irgendwie schlechter ergehen, aber sie müßten erst mal aufs weitere bei den anderen, etwas weniger beliebten, zur Verfügung stehenden Jobs zum Umtrieb der geldlosen Welt mit Hand anlegen, und sich mit dem Dienst in ihrem gewählten, alten Lebensaufgabenbereich zufrieden geben. Genügend Anreiz, um als Bester beim Spielen abzuschneiden, und den entscheidenden Kitzel beim Spiel auch ohne allem Geld aufkommen zu lassen!

Finnlands Geld-Automaten-Vereinigung bereitet sich darauf vor, übers Internet ein Poker-Spiel zu starten

(ein Beitrag der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Finnlands Geld-Automaten-Vereinigung RAY (Raha-automaattiyhdistys) ist darauf erpicht, ein Spiele-Angebot fürs Internet auf den Weg zu bringen, falls eine Erneuerung des Gesetzes zu den Glücksspielen dies zuließe.

Die RAY hat ein Projekt lanciert, das es zum Ziel hat, ein verantwortungsbewußtes Spiele-Geschehen fürs Internet mit Inhalten zu füllen. Zuvor schon war angedeutet worden, daß es ein Poker-Spiel im Internet gäbe.

Die Geschäftsführerin der Geld-Automaten-Vereinigung Sinikka Mönkäre [Name wörtl. übers: "Blauäuglein Krabbelhaufen"] sagt, daß ein Anbieten von schnellen Kasinospielen im Internet nicht problemlos sei.

Der mögliche Entschluß zum Start der Aktivitäten wird auf der Grundlage einer Stellungnahme des Staates und eines vom Reichstag gutgeheißenen, neuen Gesetz zu den Glücksspielen gefaßt werden.

28
Mai
2008

Neue Väter braucht das Land


Von unser so teuer verdienten, persönlichen Eigenverantwortlichkeit hinweg forsch voran über eine kostenentbunden einzustehende, rahmengesellschaftliche Mitverantwortlichkeit des Einzelnen hinweg nur kann der zu begehende politische Weg die kommenden Generationen hineinführen in eine neue Jugend der Zeit, die mit frisch-fröhlichem Gesichte überall strahlen kann, da in ihr dank der stillgelegten, lästig verqueren Wildwasserströme des Geldmittelverkehrs alle an dessen gefährlichen Ufern gestrandete Menschen endlich wieder aufatmen dürfen, wenn wir allesamt, alt und jung, durch diesen noch zu vollziehenden, größten Befreiungsschlag in der Geschichte des Homo politicus, es tausendfach exponentiell viel leichter im Leben haben werden als bisher

Immer mehr Väter legen einen Baby-Urlaub ein

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 27.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Immer mehr Väter halten einen Urlaub nach der Geburt eines Kindes, meldet Finnlands Volksrentenanstalt (Kansaneläkelaitos - Kela).

Die Anzahl der Väter, die ein Elterntagegeld beziehen, ist während der letzten zehn Jahre um ein Viertel gestiegen.

Beginnend mit der Geburt eines Kindes wird in der Regel 263 Arbeitstage lang ein Elterntagegeld gewährt.

Das Elterntagegeld setzt sich zusammen aus der Mutterschafts-, der Vaterschafts- und der Elternunterstützung.

Eine Elternunterstützung wird einem der beiden Elternteile bewilligt, je nachdem, welcher von der Arbeit fernbleibt, um das Kind zu betreuen.

Eine Vaterschaftsunterstützung erhält ein zur Betreuung eines Kindes von der Arbeit fernbleibender Vater, und zwar höchstens an 18 Arbeitstagen, wenn zur gleichen Zeit die Mutter das Elterntagegeld bezieht.

Das Privileg des Elterntagegelds ist nach Ansicht der Rentenversicherungsanstalt Kela im Laufe der letzten zehn Jahre durch den sogenannten Monat für den Vater weiterentwickelt worden. Dieser hätte die Beliebtheit der Vaterschaftsurlaube anwachsen lassen.

Väter haben seit dem Jahr 2003 die Möglichkeit, einen Monat für den Vater einzulegen, in dem anstelle der Mutter der Vater zuhause beim Kind ist. In dem Fall steht dem Vater auch die Elternunterstützung zu.

27
Mai
2008

Zur Welt zurückfinden, indem man diese in eine geldlose umkrempelt

Anstatt weiterhin dafür zu sorgen, daßgute Lieder, vornehmlich solche, die den Menschen die Abschaffung des Geldes schmackhaft machten, unter die Leute gebracht würden, sitzt er nun auf lange Zeit im Bau ein; auch er einer der vielen in der heutigen Zeit, die über das Geld den Bezug zur Welt verlieren -
wobei manche darüber sogar den Bezug dazu verloren zu haben scheinen, was rechtens und was nicht rechtens ist

25 Jahre Gefängnis für das Aufreißer-Teufelchen-hinterm-Hocker
von Teenie-Bopper-Popgruppen


(eine Meldung aus den Neuesten Nachrichten zum Zeitgeschehen
der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 22.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Orlando, STT
Der als Aufreißer erfolgreicher Teenie-Bopper-Bands bekannt gewordene
Lou Pearlman ist zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Ein Gericht in Florida kam zu der Auffassung, daß Pearlman mindestens 300 Millionen Dollar (195 Millionen Euro) von Investoren und Banken erschwindelt hat.

Pearlman. 53-jährig, hatte große Geldbeträge im Zuge eine Sponsorengeld-Kollekte
zugunsten zweier Fluggesellschaften an sich gerissen. Jene hatten jedoch gar nicht existiert, weder die eine, noch die andere.

Der Richter ermöglichte es dem Pop-Zaren, sein Urteil von 300 Monaten zu verkürzen.
Der abzusitzende "Kuchen" wird für jede Million, die er geprellten Geldanlegern
zukommen läßt, um ein Jahr kleiner.

Lou Pearlman baute Backstreet Boys und N'Sync zu Favoriten der Teenies der Welt auf.
In der letzten Zeit war er damit beschäftigt, eine neue Teenie-Bopper-Band
auf den Weg zu bringen, die US 5th, aber diese Popperchen verbleiben nun in anderen Händen.

26
Mai
2008

Aufgeblähte Mißverständnisse wegräumen

Die meisten Mißverständnisse auf der Welt sind sprachliche Probleme,
aufgebläht durch Wunschdenken, die wegzuräumen wären durch
die einfache Ausschaltung ihres Verursacherfaktors


In einer Anekdote aus den Begebenheiten meines eigenen Lebens war ich
einst als 18-jähriger einmal als Tramper in Finnland unterwegs.
Angekommen in der kleineren, im mittleren Norden Finnlands befindlichen
Heimatgemeinde einer zufälligen Reisebekanntschaft eines finnischen
Jungens meines Alters, der mich zu meiner zum Zeitpunkt unseres Treffens
umgehenden Finnlandreise zu sich nach Hause einlud, sich aber vorerst
mit seiner Truppe dreier Reisekollegen von mir am Ort unseres Treffens,
Amsterdam, verabschiedete, um erst mal seinerseits gen Süden, nach
Norditalien einen Abstecher zu machen, während ich meinerseits
schnurstraks von dort nach Finnland aufbrach, war ich nach einer guten
Woche Finnland an der Eingangstür zum Haus meines neuen finnischen
Freundes gestanden. Nur war der noch nicht von seiner Reise gen Süden
bei sich zuhause eingetroffen, noch seine Angehörigen von meiner
Einladung benachrichtigt worden. Nichtsdestotrotz wurde ich sehr
freundlich von den leicht verblüfften Eltern als Gast im Hause
aufgenommen. Ein paar Tage wurde ich sodann vom Vater der Familie aufs
beste bewirtet und mir auf Spritztouren im Auto die Gegend gezeigt.
Da meine Reisekasse auf meiner damaligen Fahrt alles andere als üppig
war, um nicht zu sagen, äusserst bescheiden, und der mir bekannte Sohn
des Hauses sich offensichtlich noch eine Zeitlang nicht zuhause blicken
lassen wollte, suchte der Vater, was mir nur verständlich sein konnte,
mich vorerst loszuwerden. Mein Freund hatte eine ältere Schwester, die
im 100 km entfernten Oulu damals an der Uni studierte. Es wurde dann so
disponiert, daß ich mit Sirkka (wörtl. der Grille), der Schwester meines
Freundes Pekka, nach Oulu in die Stadt im Bus mitkam, wo ich mich dann
auf dem dortigen internationalen Campingplatz solange herumtrieb, bis
der Schwester die Nachricht vom Eintreffen der Jungs zugestellt wurde,
und ich mich dann ein zweites mal in den Ort meiner Einladung
aufmachte...

Bevor ich aber mit Sirkka mit nach Oulu gekommen war, hatte sich
folgendes Ereignis noch zugetragen:


Eines Morgens, nach dem leckeren Frühstück zuhause, wurde ich vom Vater
meiner Reisebekanntschaft mit einer etwas ernsteren Miene als sonst
angesprochen (meine Finnischkenntnisse waren damals eher noch
rudimentär). Ich hatte etwas von 'Bank' und von 'Geld' verstanden. Da
ich ein paar Tage zuvor, was der Familie bekannt war, einen Brief nach
Deutschland zu meinen Eltern nachhause mit der Bitte um etwas Geld
geschickt hatte, nahm ich an, daß die Familie nun von der örtlichen Bank
benachrichtigt worden sei, daß für mich Geld eingetroffen sei. Der Vater
hatte mich sodann zur örtlichen Bank begleitet, bis ich dort vor dem
Schalter stand, und ich dann, plötzlich ganz auf mich selber angewiesen,
nachdem entgegen meiner Annahme ich offensichtlich doch nicht in der
Bank erwartet wurde, gerade irgendwie es hinkriegte, radebrechend
stammelnd die Frage verständlich zu machen, ob irgend ein Geld auf
meinen Namen eingegangen sei. Was leider kopfschüttelnd verneint wurde,
und ich dann zusammen mit meinem zufälligen Gastgeber-Väterchen, beide
von uns sehr verlegen ob des Mißverständnisses, unverrichteterdinge von
dannen ziehen mußte.

Ein sprachliches Problem also, aufgebläht durchs Wunschdenken, wie so
viele der gröbsten Mißverständnisse der Welt es sind.


Organisationen klagen die EU an, Hilfszusagen nicht einzuhalten

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung
vom 22.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)


Brüssel, STT
Etliche führende nationale Organisationen klagen die EU an, ihren
Entwicklungshilfeversprechen nicht nachzukommen. Die Mitgliederländer
hätten die von ihnen geleistete Hilfe stark aufgebläht, wird in dem
Rapport der Organisationen kritisiert.

In dem Kommunique wird vorhergesagt, daß die EU in den nächsten Jahren
bis zu 75 Milliarden Euro weniger an Entwicklungshilfe zahlen wird, als
worauf sich festgelegt hatte.

Letztes Jahr nahm die geleistete Entwicklungshilfe sogar ab, wenngleich
die Mitgliederländer sich dazu verschrieben hatten, diese klar
anzuheben.

Auch die von Finnland geleistete Hilfe komme nur schleppend voran.

Laut dem Kommunique sei es etwas beschämendes, daß einige EU-Länder auch
solche Aktionen als Entwicklungshilfe anrechneten, die eher
buchhalterische Tricks vorstellen. Hierzu gehörten zum Beispiel zu einem
großen Teil die Steuererleichterungen.

Den am Donnerstag, den 22. Mai, vorgelegten Rapport hatten unter anderen
Oxfam und die "Rettet die Kinder"-Organisation zusammengestellt.

24
Mai
2008

Ein Gold ohne Geldgegenwert?

wie-lange-wollt-ihr-noch-mit-dem-Geld-weitermachen


"Ein jeder begreift den Wert von Gold, die Geldtheorie dahingegen nicht
einmal die Wirtschaftsexperten" - aus diesem Grund allein schon, zumal
die Kontrolle über dessen Kräfte schon einmal wie in der heutigen Zeit
total aus der Hand zu gleiten droht, sollte damit aufgeräumt werden


Ein Haufen von Gold über hundert Milliarden in Geld, gegen Revolutionen
abgesichert


(ein Artikel des Sonntags-Sonderteils der finnischen Zeitung Turun
Sanomat vom 7.10.2007,
übersetzt aus dem Finnischen)

Sieben Stockwerke unter der Erde in der südlich gelegenen Spitze
Manhattans befindet sich eines der am besten bewachten Gemächern der
Welt, das Goldgewölbe der Federal Reserve Bank of New York der
Zentralbank der Vereinigten Staaten. An dem Ort werden Goldbarren
verwahrt, deren gegenwärtiger Wert sich auf circa 103 Milliarden Euro
beläuft.

Gemäß den wortkargen und anonym auftretenden, das Gewölbe
präsentierenden Beamten sind in dem Goldgewölbe hauptsächlich die
Goldvorräte von ausländischen Regierungen, Zentralbanken und
internationalen Organisationen gelagert. Nur ein kleiner Teil der 12,25
Kilogramm wiegenden Goldbarren gehört der Regierung der Vereinigten
Staaten, deren eigene Goldvorräte im wesentlichen in Fort Knox in
Kentucky aufbewahrt sind.

- In einer unruhigen Welt wollen die Regierungen sicher gehen, daß deren
Goldreserven ausserhalb der Reichweite von Krieg und Revolution bleiben,
stellt einer der Beamten klar.

- Dies ist einer der sichersten Orte auf der Welt, um Gold zu verwahren,
sagt er noch, und lächelt dabei mit einem Anflug von Stolz.

Laut dem, was die Beamten erzählen, gibt es nirgendwo sonst auf der Welt
soviel Gold an einem Ort. Die Menge macht noch unterschiedlichen
Bewertungen ungefähr 25 - 30 Prozent der bekannten Goldreserven der
Regierungen und Zentralbanken der Welt aus. Der genaue Anteil ist nicht
bekannt, da Schweizer Banken traditionsgemäß keine Angaben machen zur
exakten Menge der in ihren Gewölben eingelagerten Goldbestände.

In ein Urgestein hineingeschlagen

Das Gewölbe befindet sich in der Liberty Street im südlichen Manhattan
im Untergeschoß des 1924 fertiggestellten neoklassizistischen Palasts
der Federal Reserve Bank, gerade mal einen Block entfernt von der Wall
Street Börse.

Das Goldgewölbe, das 24 Meter unterhalb der Straße und 15 Meter unter
der Meeresoberfläche liegt ist im Gründe genommen ein überraschend
einfach gehaltenes, aus einem Urgestein-Felsen herausgehauenes
Warenlager. Dahinein gelangt man nur durch eine Tür, die ein 90 Tonnen
schwerer Zylinder ist. Durch den Zylinder hindurch führt ein drei Meter
länger Gang. Ist die Panzertür verschlossen, wird der Zylinder seitlich
innerhalb ihres 140 Tonnen schweren Stahlbetonrahmens gedreht, womit aus
dem Tür-Ungetüm ein wasser- und luftdichter Stöpsel zur Außenwelt hin
wird.

Zum Öffnen der im Handbetrieb funktionierenden Tür bedarf es zweier
muskulöser Wachmänner.

Nach den Versicherungen der Beamten sind in der Konstruktion viele
unsichtbare sicherheitstechnische Geräte plaziert, die garantiert
Eindringlinge fernhalten. Einer noch weiter abgesicherten Stabilität
wegen führt das Waffenarsenal der Wachmänner dem Besucher vor Augen, daß
es sich zumindest aus einer Eingebung des Augenblicks heraus nicht
lohnt, zu versuchen, das Gewölbe zu stürmen.

Ist man einmal an der Tür hindurch, erinnert einen das Gewölbe selbst
auf bestechende Weise an das Möbellager eines gewöhnlichen
Stockwerkhauses. Die Stapel an Goldbarren sind in mit gewöhnlichen
Vorhängeschlössern abgesperrten Drahtkäfigen, wie man sie für Hühner
verwendet, zusammengetragen. Dieser Käfige gibt es insgesamt 122 in dem
Gewölbe.

Handbediente Waage

Laut einem Beamten der Federal Reserve ist es Sache eines jeden
einzelnen Verwahrers, wie sorgfältig oder wie nachlässig die Barren in
den Lagerkäfigen aufgestapelt werden.

Die Bank gibt nicht preis, welche Regierungen ihre Goldreserven in dem
Gewölbe lagern. Man kann nur raten, wessen Regierung Beamte sich die
Zeit dazu genommen haben, ihr Gold in millimetergenaue Stapel auf den
Paletten aufzuschichten, und wer es so eilig gehabt haben könnte, daß
die Barren praktisch zu unförmigen Anhäufungen auf dem Boden der
Drahtumzäunungen aufgetürmt wurden.

Sei die Anordnung nun jedoch wie auch immer, jedes in das Gewölbe
gehende und jedes aus ihm kommende Stück Gold wird mit der Genauigkeit
eines Hundertstel Gramm abgewogen. Zu dem Zweck befindet sich in dem
Gewölbe eine vom Fußboden zur Decke reichende, handbetriebene Waage, auf
der die Goldmengen mit Hilfe von Gegengewichten gemessen werden.

Die Beamten bringen vor dem Wiegen auf ihren Schuhen einen Schutzaufsatz
aus Magnesium an, um Verletzungen durch herabfallende Goldbarren zu
vermeiden.

Die Barren sind so schwer, daß auf dem Fußboden des Gewölbes klar die
Beulen zu sehen sind, die über die Jahre hinweg aus den Händen
geglittene Goldbrocken angerichtet haben.

Chinesen sind sehr am Gold interessiert

Im Zeitalter der rechnerisch-virtuellen Geldwirtschaft könnte man
annehmen, daß dem Gold kein anderer Wert zufällt, als es deren
Verwendung in der Industrie und Verarbeitung zu Schmuck mit sich bringt.
Trotzdem stellt es weiterhin nach Anschauung vieler das einzig wirkliche
Maß von Wert und eine Notreserve dar. Besonders die Chinesen glauben
sehr stark an das Gold.

Im Jahr 2000 kostete das Gold pro Unze, was ungefähr 28,35 Gramm ist,
176,59 Euro. Im Jahr 2007 hat die Unze Gold bereits 473,26 Euro
gekostet.

Zuletzt war es, real gesehen, gleich teuer gewesen, als die durch die
Revolution im Iran verursachte Ölkrise 1979-80 dem Wert des Dollars
bedrohlich zusetzte.

Je schwächer das Vertrauen in den Dollar als eine Reservewahrung ist,
desto größer ist die Nachfrage nach Gold. Jedesmal, wenn jener in die
Höhe kletterte, ist der Preis des Golds abgerutscht, aber ganz seinen
Wert hatte es nie eingebüßt. Es steht für große Kaufkraft auf kleinem
Raum und in einer physikalisch beständigen Form.

Außerdem ist Gold schwer durch etwas anderes zu ersetzen, es ist davon
genug im Umlauf und es ist im Vergleich zum Beispiel mit Diamanten von
hinreichend gleichartiger Qualität. Ein jeder begreift den Wert von
Gold, die Geldtheorie dahingegen nicht einmal die Wirtschaftsexperten.

Die Nachfrage ist gewachsen

Obwohl die Währungen schon vor längerer Zeit vom Goldbestand losgelöst
wurden, haben viele Zentralbanken immer noch Goldreserven. 16 Prozent
des Eigenkapitals der FEO sind weiterhin in Gold.

Von den Reserven der Zentralbank Chinas sind knapp unter zwei Prozent in
Gold, und die Bank beabsichtigt, den Anteil an Gold beträchtlich zu
erhöhen. Wenn Millionen von besser gestellten Asiaten zur gleichen Zeit
nach Sitte ihrer Väter für schlechte Zeiten und, um sich gegen die
Inflation zu rüsten, sich Gold zulegen, wächst die Nachfrage nach Gold.

Die Zentralbanken Europas haben praktische all ihr Barrengold in den
2000er Jahren aus dem Glauben heraus, daß die Zeit der Goldreserven
vorbei sei, nach Asien verkauft.

Mag sein, daß der seine Dollar verkaufende, kleinbürgerliche
Chinesen-Kambodschaner genau deshalb nicht an den Euro glaubt, sollte er
je von ihm gehört haben, sondern sich viel lieber Gold anschafft.

country-gold

Was dieser über das Papiergeld seines eigenen Landes denkt, dürfte nicht
druckreif sein. Und Menschen wie er stellen reell das Level der
Weltwirtschaft vor, die Quelle von Nachfrage und Angebot, und nicht die
Finanzanalytiker.

Naturgemäß ist die Produktion von Gold entsprechend der Nachfrage danach
angestiegen.

Der Null-Stand der Rentabilität der Schürfwerke Südafrikas lage bei
261,35 Euro die Unze, so daß die Goldminen nach länger Zeit wieder ihres
Namens würdig sind.

Auch die spärlicheren Vorkommen rechnen sich derzeit gut, und es sind
deshalb auch in Finnland neue Goldminen offengelegt worden.

Nur ein Bruchteil des Goldes wird in der Industrie verwendet oder zu
Schmuck verarbeitet.

worth more than gold - the gold of freedom from money

MIKA HORELLI, New York
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

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