29
Mai
2008

Eine völlig neue Art des menschlichen Zusammenspielens

Wie schön wäre doch dos, was die gewollte Steigerung unserer Lebensqualität angeht, wenn Menschen, die sich gern zeitenweise gesellschaftlichen Gewinnspielen hingeben, statt z.B. um Geld zu pokern, sich zu der Abmachung durchringen könnten, daß dem Sieger beim Spiel ein auf dem Arbeitsmarkt begehrter Job zufällt - in einer Welt so ganz ohne Geld würde es den Verlierern deshalb nicht irgendwie schlechter ergehen, aber sie müßten erst mal aufs weitere bei den anderen, etwas weniger beliebten, zur Verfügung stehenden Jobs zum Umtrieb der geldlosen Welt mit Hand anlegen, und sich mit dem Dienst in ihrem gewählten, alten Lebensaufgabenbereich zufrieden geben. Genügend Anreiz, um als Bester beim Spielen abzuschneiden, und den entscheidenden Kitzel beim Spiel auch ohne allem Geld aufkommen zu lassen!

Finnlands Geld-Automaten-Vereinigung bereitet sich darauf vor, übers Internet ein Poker-Spiel zu starten

(ein Beitrag der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Finnlands Geld-Automaten-Vereinigung RAY (Raha-automaattiyhdistys) ist darauf erpicht, ein Spiele-Angebot fürs Internet auf den Weg zu bringen, falls eine Erneuerung des Gesetzes zu den Glücksspielen dies zuließe.

Die RAY hat ein Projekt lanciert, das es zum Ziel hat, ein verantwortungsbewußtes Spiele-Geschehen fürs Internet mit Inhalten zu füllen. Zuvor schon war angedeutet worden, daß es ein Poker-Spiel im Internet gäbe.

Die Geschäftsführerin der Geld-Automaten-Vereinigung Sinikka Mönkäre [Name wörtl. übers: "Blauäuglein Krabbelhaufen"] sagt, daß ein Anbieten von schnellen Kasinospielen im Internet nicht problemlos sei.

Der mögliche Entschluß zum Start der Aktivitäten wird auf der Grundlage einer Stellungnahme des Staates und eines vom Reichstag gutgeheißenen, neuen Gesetz zu den Glücksspielen gefaßt werden.

28
Mai
2008

Neue Väter braucht das Land


Von unser so teuer verdienten, persönlichen Eigenverantwortlichkeit hinweg forsch voran über eine kostenentbunden einzustehende, rahmengesellschaftliche Mitverantwortlichkeit des Einzelnen hinweg nur kann der zu begehende politische Weg die kommenden Generationen hineinführen in eine neue Jugend der Zeit, die mit frisch-fröhlichem Gesichte überall strahlen kann, da in ihr dank der stillgelegten, lästig verqueren Wildwasserströme des Geldmittelverkehrs alle an dessen gefährlichen Ufern gestrandete Menschen endlich wieder aufatmen dürfen, wenn wir allesamt, alt und jung, durch diesen noch zu vollziehenden, größten Befreiungsschlag in der Geschichte des Homo politicus, es tausendfach exponentiell viel leichter im Leben haben werden als bisher

Immer mehr Väter legen einen Baby-Urlaub ein

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 27.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Immer mehr Väter halten einen Urlaub nach der Geburt eines Kindes, meldet Finnlands Volksrentenanstalt (Kansaneläkelaitos - Kela).

Die Anzahl der Väter, die ein Elterntagegeld beziehen, ist während der letzten zehn Jahre um ein Viertel gestiegen.

Beginnend mit der Geburt eines Kindes wird in der Regel 263 Arbeitstage lang ein Elterntagegeld gewährt.

Das Elterntagegeld setzt sich zusammen aus der Mutterschafts-, der Vaterschafts- und der Elternunterstützung.

Eine Elternunterstützung wird einem der beiden Elternteile bewilligt, je nachdem, welcher von der Arbeit fernbleibt, um das Kind zu betreuen.

Eine Vaterschaftsunterstützung erhält ein zur Betreuung eines Kindes von der Arbeit fernbleibender Vater, und zwar höchstens an 18 Arbeitstagen, wenn zur gleichen Zeit die Mutter das Elterntagegeld bezieht.

Das Privileg des Elterntagegelds ist nach Ansicht der Rentenversicherungsanstalt Kela im Laufe der letzten zehn Jahre durch den sogenannten Monat für den Vater weiterentwickelt worden. Dieser hätte die Beliebtheit der Vaterschaftsurlaube anwachsen lassen.

Väter haben seit dem Jahr 2003 die Möglichkeit, einen Monat für den Vater einzulegen, in dem anstelle der Mutter der Vater zuhause beim Kind ist. In dem Fall steht dem Vater auch die Elternunterstützung zu.

27
Mai
2008

Zur Welt zurückfinden, indem man diese in eine geldlose umkrempelt

Anstatt weiterhin dafür zu sorgen, daßgute Lieder, vornehmlich solche, die den Menschen die Abschaffung des Geldes schmackhaft machten, unter die Leute gebracht würden, sitzt er nun auf lange Zeit im Bau ein; auch er einer der vielen in der heutigen Zeit, die über das Geld den Bezug zur Welt verlieren -
wobei manche darüber sogar den Bezug dazu verloren zu haben scheinen, was rechtens und was nicht rechtens ist

25 Jahre Gefängnis für das Aufreißer-Teufelchen-hinterm-Hocker
von Teenie-Bopper-Popgruppen


(eine Meldung aus den Neuesten Nachrichten zum Zeitgeschehen
der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 22.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Orlando, STT
Der als Aufreißer erfolgreicher Teenie-Bopper-Bands bekannt gewordene
Lou Pearlman ist zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Ein Gericht in Florida kam zu der Auffassung, daß Pearlman mindestens 300 Millionen Dollar (195 Millionen Euro) von Investoren und Banken erschwindelt hat.

Pearlman. 53-jährig, hatte große Geldbeträge im Zuge eine Sponsorengeld-Kollekte
zugunsten zweier Fluggesellschaften an sich gerissen. Jene hatten jedoch gar nicht existiert, weder die eine, noch die andere.

Der Richter ermöglichte es dem Pop-Zaren, sein Urteil von 300 Monaten zu verkürzen.
Der abzusitzende "Kuchen" wird für jede Million, die er geprellten Geldanlegern
zukommen läßt, um ein Jahr kleiner.

Lou Pearlman baute Backstreet Boys und N'Sync zu Favoriten der Teenies der Welt auf.
In der letzten Zeit war er damit beschäftigt, eine neue Teenie-Bopper-Band
auf den Weg zu bringen, die US 5th, aber diese Popperchen verbleiben nun in anderen Händen.

26
Mai
2008

Aufgeblähte Mißverständnisse wegräumen

Die meisten Mißverständnisse auf der Welt sind sprachliche Probleme,
aufgebläht durch Wunschdenken, die wegzuräumen wären durch
die einfache Ausschaltung ihres Verursacherfaktors


In einer Anekdote aus den Begebenheiten meines eigenen Lebens war ich
einst als 18-jähriger einmal als Tramper in Finnland unterwegs.
Angekommen in der kleineren, im mittleren Norden Finnlands befindlichen
Heimatgemeinde einer zufälligen Reisebekanntschaft eines finnischen
Jungens meines Alters, der mich zu meiner zum Zeitpunkt unseres Treffens
umgehenden Finnlandreise zu sich nach Hause einlud, sich aber vorerst
mit seiner Truppe dreier Reisekollegen von mir am Ort unseres Treffens,
Amsterdam, verabschiedete, um erst mal seinerseits gen Süden, nach
Norditalien einen Abstecher zu machen, während ich meinerseits
schnurstraks von dort nach Finnland aufbrach, war ich nach einer guten
Woche Finnland an der Eingangstür zum Haus meines neuen finnischen
Freundes gestanden. Nur war der noch nicht von seiner Reise gen Süden
bei sich zuhause eingetroffen, noch seine Angehörigen von meiner
Einladung benachrichtigt worden. Nichtsdestotrotz wurde ich sehr
freundlich von den leicht verblüfften Eltern als Gast im Hause
aufgenommen. Ein paar Tage wurde ich sodann vom Vater der Familie aufs
beste bewirtet und mir auf Spritztouren im Auto die Gegend gezeigt.
Da meine Reisekasse auf meiner damaligen Fahrt alles andere als üppig
war, um nicht zu sagen, äusserst bescheiden, und der mir bekannte Sohn
des Hauses sich offensichtlich noch eine Zeitlang nicht zuhause blicken
lassen wollte, suchte der Vater, was mir nur verständlich sein konnte,
mich vorerst loszuwerden. Mein Freund hatte eine ältere Schwester, die
im 100 km entfernten Oulu damals an der Uni studierte. Es wurde dann so
disponiert, daß ich mit Sirkka (wörtl. der Grille), der Schwester meines
Freundes Pekka, nach Oulu in die Stadt im Bus mitkam, wo ich mich dann
auf dem dortigen internationalen Campingplatz solange herumtrieb, bis
der Schwester die Nachricht vom Eintreffen der Jungs zugestellt wurde,
und ich mich dann ein zweites mal in den Ort meiner Einladung
aufmachte...

Bevor ich aber mit Sirkka mit nach Oulu gekommen war, hatte sich
folgendes Ereignis noch zugetragen:


Eines Morgens, nach dem leckeren Frühstück zuhause, wurde ich vom Vater
meiner Reisebekanntschaft mit einer etwas ernsteren Miene als sonst
angesprochen (meine Finnischkenntnisse waren damals eher noch
rudimentär). Ich hatte etwas von 'Bank' und von 'Geld' verstanden. Da
ich ein paar Tage zuvor, was der Familie bekannt war, einen Brief nach
Deutschland zu meinen Eltern nachhause mit der Bitte um etwas Geld
geschickt hatte, nahm ich an, daß die Familie nun von der örtlichen Bank
benachrichtigt worden sei, daß für mich Geld eingetroffen sei. Der Vater
hatte mich sodann zur örtlichen Bank begleitet, bis ich dort vor dem
Schalter stand, und ich dann, plötzlich ganz auf mich selber angewiesen,
nachdem entgegen meiner Annahme ich offensichtlich doch nicht in der
Bank erwartet wurde, gerade irgendwie es hinkriegte, radebrechend
stammelnd die Frage verständlich zu machen, ob irgend ein Geld auf
meinen Namen eingegangen sei. Was leider kopfschüttelnd verneint wurde,
und ich dann zusammen mit meinem zufälligen Gastgeber-Väterchen, beide
von uns sehr verlegen ob des Mißverständnisses, unverrichteterdinge von
dannen ziehen mußte.

Ein sprachliches Problem also, aufgebläht durchs Wunschdenken, wie so
viele der gröbsten Mißverständnisse der Welt es sind.


Organisationen klagen die EU an, Hilfszusagen nicht einzuhalten

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung
vom 22.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)


Brüssel, STT
Etliche führende nationale Organisationen klagen die EU an, ihren
Entwicklungshilfeversprechen nicht nachzukommen. Die Mitgliederländer
hätten die von ihnen geleistete Hilfe stark aufgebläht, wird in dem
Rapport der Organisationen kritisiert.

In dem Kommunique wird vorhergesagt, daß die EU in den nächsten Jahren
bis zu 75 Milliarden Euro weniger an Entwicklungshilfe zahlen wird, als
worauf sich festgelegt hatte.

Letztes Jahr nahm die geleistete Entwicklungshilfe sogar ab, wenngleich
die Mitgliederländer sich dazu verschrieben hatten, diese klar
anzuheben.

Auch die von Finnland geleistete Hilfe komme nur schleppend voran.

Laut dem Kommunique sei es etwas beschämendes, daß einige EU-Länder auch
solche Aktionen als Entwicklungshilfe anrechneten, die eher
buchhalterische Tricks vorstellen. Hierzu gehörten zum Beispiel zu einem
großen Teil die Steuererleichterungen.

Den am Donnerstag, den 22. Mai, vorgelegten Rapport hatten unter anderen
Oxfam und die "Rettet die Kinder"-Organisation zusammengestellt.

24
Mai
2008

Ein Gold ohne Geldgegenwert?

wie-lange-wollt-ihr-noch-mit-dem-Geld-weitermachen


"Ein jeder begreift den Wert von Gold, die Geldtheorie dahingegen nicht
einmal die Wirtschaftsexperten" - aus diesem Grund allein schon, zumal
die Kontrolle über dessen Kräfte schon einmal wie in der heutigen Zeit
total aus der Hand zu gleiten droht, sollte damit aufgeräumt werden


Ein Haufen von Gold über hundert Milliarden in Geld, gegen Revolutionen
abgesichert


(ein Artikel des Sonntags-Sonderteils der finnischen Zeitung Turun
Sanomat vom 7.10.2007,
übersetzt aus dem Finnischen)

Sieben Stockwerke unter der Erde in der südlich gelegenen Spitze
Manhattans befindet sich eines der am besten bewachten Gemächern der
Welt, das Goldgewölbe der Federal Reserve Bank of New York der
Zentralbank der Vereinigten Staaten. An dem Ort werden Goldbarren
verwahrt, deren gegenwärtiger Wert sich auf circa 103 Milliarden Euro
beläuft.

Gemäß den wortkargen und anonym auftretenden, das Gewölbe
präsentierenden Beamten sind in dem Goldgewölbe hauptsächlich die
Goldvorräte von ausländischen Regierungen, Zentralbanken und
internationalen Organisationen gelagert. Nur ein kleiner Teil der 12,25
Kilogramm wiegenden Goldbarren gehört der Regierung der Vereinigten
Staaten, deren eigene Goldvorräte im wesentlichen in Fort Knox in
Kentucky aufbewahrt sind.

- In einer unruhigen Welt wollen die Regierungen sicher gehen, daß deren
Goldreserven ausserhalb der Reichweite von Krieg und Revolution bleiben,
stellt einer der Beamten klar.

- Dies ist einer der sichersten Orte auf der Welt, um Gold zu verwahren,
sagt er noch, und lächelt dabei mit einem Anflug von Stolz.

Laut dem, was die Beamten erzählen, gibt es nirgendwo sonst auf der Welt
soviel Gold an einem Ort. Die Menge macht noch unterschiedlichen
Bewertungen ungefähr 25 - 30 Prozent der bekannten Goldreserven der
Regierungen und Zentralbanken der Welt aus. Der genaue Anteil ist nicht
bekannt, da Schweizer Banken traditionsgemäß keine Angaben machen zur
exakten Menge der in ihren Gewölben eingelagerten Goldbestände.

In ein Urgestein hineingeschlagen

Das Gewölbe befindet sich in der Liberty Street im südlichen Manhattan
im Untergeschoß des 1924 fertiggestellten neoklassizistischen Palasts
der Federal Reserve Bank, gerade mal einen Block entfernt von der Wall
Street Börse.

Das Goldgewölbe, das 24 Meter unterhalb der Straße und 15 Meter unter
der Meeresoberfläche liegt ist im Gründe genommen ein überraschend
einfach gehaltenes, aus einem Urgestein-Felsen herausgehauenes
Warenlager. Dahinein gelangt man nur durch eine Tür, die ein 90 Tonnen
schwerer Zylinder ist. Durch den Zylinder hindurch führt ein drei Meter
länger Gang. Ist die Panzertür verschlossen, wird der Zylinder seitlich
innerhalb ihres 140 Tonnen schweren Stahlbetonrahmens gedreht, womit aus
dem Tür-Ungetüm ein wasser- und luftdichter Stöpsel zur Außenwelt hin
wird.

Zum Öffnen der im Handbetrieb funktionierenden Tür bedarf es zweier
muskulöser Wachmänner.

Nach den Versicherungen der Beamten sind in der Konstruktion viele
unsichtbare sicherheitstechnische Geräte plaziert, die garantiert
Eindringlinge fernhalten. Einer noch weiter abgesicherten Stabilität
wegen führt das Waffenarsenal der Wachmänner dem Besucher vor Augen, daß
es sich zumindest aus einer Eingebung des Augenblicks heraus nicht
lohnt, zu versuchen, das Gewölbe zu stürmen.

Ist man einmal an der Tür hindurch, erinnert einen das Gewölbe selbst
auf bestechende Weise an das Möbellager eines gewöhnlichen
Stockwerkhauses. Die Stapel an Goldbarren sind in mit gewöhnlichen
Vorhängeschlössern abgesperrten Drahtkäfigen, wie man sie für Hühner
verwendet, zusammengetragen. Dieser Käfige gibt es insgesamt 122 in dem
Gewölbe.

Handbediente Waage

Laut einem Beamten der Federal Reserve ist es Sache eines jeden
einzelnen Verwahrers, wie sorgfältig oder wie nachlässig die Barren in
den Lagerkäfigen aufgestapelt werden.

Die Bank gibt nicht preis, welche Regierungen ihre Goldreserven in dem
Gewölbe lagern. Man kann nur raten, wessen Regierung Beamte sich die
Zeit dazu genommen haben, ihr Gold in millimetergenaue Stapel auf den
Paletten aufzuschichten, und wer es so eilig gehabt haben könnte, daß
die Barren praktisch zu unförmigen Anhäufungen auf dem Boden der
Drahtumzäunungen aufgetürmt wurden.

Sei die Anordnung nun jedoch wie auch immer, jedes in das Gewölbe
gehende und jedes aus ihm kommende Stück Gold wird mit der Genauigkeit
eines Hundertstel Gramm abgewogen. Zu dem Zweck befindet sich in dem
Gewölbe eine vom Fußboden zur Decke reichende, handbetriebene Waage, auf
der die Goldmengen mit Hilfe von Gegengewichten gemessen werden.

Die Beamten bringen vor dem Wiegen auf ihren Schuhen einen Schutzaufsatz
aus Magnesium an, um Verletzungen durch herabfallende Goldbarren zu
vermeiden.

Die Barren sind so schwer, daß auf dem Fußboden des Gewölbes klar die
Beulen zu sehen sind, die über die Jahre hinweg aus den Händen
geglittene Goldbrocken angerichtet haben.

Chinesen sind sehr am Gold interessiert

Im Zeitalter der rechnerisch-virtuellen Geldwirtschaft könnte man
annehmen, daß dem Gold kein anderer Wert zufällt, als es deren
Verwendung in der Industrie und Verarbeitung zu Schmuck mit sich bringt.
Trotzdem stellt es weiterhin nach Anschauung vieler das einzig wirkliche
Maß von Wert und eine Notreserve dar. Besonders die Chinesen glauben
sehr stark an das Gold.

Im Jahr 2000 kostete das Gold pro Unze, was ungefähr 28,35 Gramm ist,
176,59 Euro. Im Jahr 2007 hat die Unze Gold bereits 473,26 Euro
gekostet.

Zuletzt war es, real gesehen, gleich teuer gewesen, als die durch die
Revolution im Iran verursachte Ölkrise 1979-80 dem Wert des Dollars
bedrohlich zusetzte.

Je schwächer das Vertrauen in den Dollar als eine Reservewahrung ist,
desto größer ist die Nachfrage nach Gold. Jedesmal, wenn jener in die
Höhe kletterte, ist der Preis des Golds abgerutscht, aber ganz seinen
Wert hatte es nie eingebüßt. Es steht für große Kaufkraft auf kleinem
Raum und in einer physikalisch beständigen Form.

Außerdem ist Gold schwer durch etwas anderes zu ersetzen, es ist davon
genug im Umlauf und es ist im Vergleich zum Beispiel mit Diamanten von
hinreichend gleichartiger Qualität. Ein jeder begreift den Wert von
Gold, die Geldtheorie dahingegen nicht einmal die Wirtschaftsexperten.

Die Nachfrage ist gewachsen

Obwohl die Währungen schon vor längerer Zeit vom Goldbestand losgelöst
wurden, haben viele Zentralbanken immer noch Goldreserven. 16 Prozent
des Eigenkapitals der FEO sind weiterhin in Gold.

Von den Reserven der Zentralbank Chinas sind knapp unter zwei Prozent in
Gold, und die Bank beabsichtigt, den Anteil an Gold beträchtlich zu
erhöhen. Wenn Millionen von besser gestellten Asiaten zur gleichen Zeit
nach Sitte ihrer Väter für schlechte Zeiten und, um sich gegen die
Inflation zu rüsten, sich Gold zulegen, wächst die Nachfrage nach Gold.

Die Zentralbanken Europas haben praktische all ihr Barrengold in den
2000er Jahren aus dem Glauben heraus, daß die Zeit der Goldreserven
vorbei sei, nach Asien verkauft.

Mag sein, daß der seine Dollar verkaufende, kleinbürgerliche
Chinesen-Kambodschaner genau deshalb nicht an den Euro glaubt, sollte er
je von ihm gehört haben, sondern sich viel lieber Gold anschafft.

country-gold

Was dieser über das Papiergeld seines eigenen Landes denkt, dürfte nicht
druckreif sein. Und Menschen wie er stellen reell das Level der
Weltwirtschaft vor, die Quelle von Nachfrage und Angebot, und nicht die
Finanzanalytiker.

Naturgemäß ist die Produktion von Gold entsprechend der Nachfrage danach
angestiegen.

Der Null-Stand der Rentabilität der Schürfwerke Südafrikas lage bei
261,35 Euro die Unze, so daß die Goldminen nach länger Zeit wieder ihres
Namens würdig sind.

Auch die spärlicheren Vorkommen rechnen sich derzeit gut, und es sind
deshalb auch in Finnland neue Goldminen offengelegt worden.

Nur ein Bruchteil des Goldes wird in der Industrie verwendet oder zu
Schmuck verarbeitet.

worth more than gold - the gold of freedom from money

MIKA HORELLI, New York

23
Mai
2008

Verblümtes Lächeln als ein Zeichen für die Menschen

Es ist etwas absolut schönes daran, Zeichen zu setzen, die einem selbst
und jedem anderen bewußt machen, daß man gewillt ist, in einer freudig
gestimmten Gemeinschaft all derer, die da auch mitmachen wollen, zu
neuen Ufern aufzubrechen, um das Schweiß-Geld als endlich auslaufendes
Modell einer überwundenen Plagegeist-Institution der Menschen restlos
über Bord zu kippen auf diesem unserm schweren Lastkahn des Lebens


Die Stufen zur Domkirche von Helsinki bekamen ein Blumengedeck

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung
vom 17.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)


Die Treppenstufen der Domkirche von Helsinki wurden eines Nachmittags
mit einer ungewöhnlich auffälligen Blumenpracht eingedeckt. Tausende von
Menschen bauten ein Arrangement von 20'000 Chrysanthemen auf den Stufen
auf. Ziel war es gewesen, ins Guinness-Buch der Rekorde zu gelangen. Bei
der spritzig-witzigen Aktion legte man es darauf an, der Welt größtes
Lächeln durch Blumen hinzukriegen.

Das Ereignis begann um ein Uhr mit dem Zusammentragen des
Blumenarrangements. Das fertige Gedeck wurde bereits nach einer Stunde
Werkelei zusammen mit den an der Aktion Teilnehmenden abgelichtet. Nach
dem Photographieren durften die Leute die Blumen mit nach hause bringen,
und beim Auseinandernehmen des Arrangements verging keine halbe Stunde.

Obwohl das Wetter an jenem Tag kühl war, schätzt der Veranstalter, daß
über 10'000 Menschen zum Senatsplatz kamen, um die Blumen zu bewundern.

Mit der von einem Mobiltelefonsystembetreiber gesponsorten Aktion will
man in fünf verschiedenen Kategorien ins Buch der Rekorde kommen.

Bis zur Befindung über die Rekorde dürften ein paar Monate vergehen.

22
Mai
2008

Die medikamentös abspeckenden Dickwänste der reichen Länder als eine Beispielsgruppe von Hoffnungsträgern auf dem Weg zur Geldabschaffung?

Die Seele und Leib befreiende Abnabelung vom
Zahlungsmittel-Monsterbauch, Geld genannt, die sich bereits jetzt schon
weltweit zuhauf in ersten, guten Ansätzen abzeichnet, wird letztendlich
so lange nicht vollzogen und abgeschlossen sein, als daß die die
Geldschwerenot gebärende Kobold-Übermutter, die nicht lassen will von
ihrer himmlisch schrecklichen Ausgeburt, an die Stammtische der
politisierenden Kleinbürger gebeten wird, um mit ihr endlich das
notwendige Vernunftwort zu reden, sie zu ihrem allfälligen Abtritt zu
überreden!


Das südafrikanische Buschmannvolk der San ist nach langem Streit mit
sechs Prozent an den Einkünften aus Diät-Pillen beteiligt worden, die
aus der Hoodia-Pflanze stammen. Angehörige des Stamms kauen traditionell
auf der Pflanze, um den Hunger zu vergessen, zumindest hatten sie dies
in ihrer Vergangenheit so gehalten. Heutzutage, nach Erhalt der ihnen
gewährten sechs Prozent aus dem industriemäßigen Verkauf ihres
heimischen Vergiß-mich-Hunger-Gewächses an die neureich mit ihren
Bäuchen feixenden Luxusdamen und an die sonstigen magersüchtigen
Früchtchen aus Übersee, dürften sie mittlerweile ihre Mägen etwas
leichter füllen können, so daß ihr Eigenbedarf an der
Appetithemmer-Pflanze wesentlich abgenommen haben dürfte, um so noch
etwas 'eingiebiger' (neue Zeiten brauchen neue Begriffe!) an der
globalen Umverteilung der Lebensmittel teilzuhaben.



Gute Erfolge in Lappland bei Therapie mit Maden

(ein Artikel der Heimatnachrichten aus der finnischen Zeitung Turun
Sanomat vom 3.2.2004, übersetzt aus dem Finnischen)


Rovaniemi, STT
Im Bezirk der Krankentherapie Lapplands ist man dazu übergegangen, bei
der Behandlung von Langzeit-Wunden Maden der Kadaverfliege einzusetzen.
Die Erfahrungen damit machen sich gut. Oberarzt für Hautkrankheiten
Heikki Salo berichtet, daß die Behandlungsart schnell anschlägt und
Kosten bei der Therapie einsparen hilft.

Insbesondere ist die Behandlung mit den Maden von Nutzen für Patienten,
die schwerheilende Wunden am Bein oder einen Wundbrand haben. Laut Salo
säubern die Maden sogar ein Geschwür, das mit dem
MRSA-Krankenhausbakterium infiziert ist.


Das Harz aus einem Baum treibt die Heilung bei Wundbrand voran

(ein Artikel aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung
Turun Sanomat vom 21.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)


Rovaniemi, STT
Das Harz der Tanne und der Föhre bringt schwerheilenden Wundbränden
zügige Heilung. Die Wirksamkeit dieses Volksheilmittels aus den alten
Tagen ist nun auch durch wissenschaftliche Forschung an Patienten belegt
worden, so daß davon auszugehen ist, daß sich der Gebrauch der harzigen
(einer Art Zug-) Salbe auf den Bettenstationen der
Gesundheitsfürsorgezentren gemeinhin ausbreiten wird.

- Die Forschung an Patienten in Kliniken zeigt unbestreitbar, daß die
Behandlung mit dem Harz eine effiziente Form der Therapie ist für
Druckstellenwunden, also Wundbrände. Das Zuheilen der Wunde geht
schneller vonstatten, berichtet Doktor der Medizin, Spezialarzt der
Allgemeinarzneikunde Jouhi Lohi aus Rovaniemi.

Eine Gruppe von Finnen untersuchte die Zugsalbe auf den Bettenstationen
in elf Gesundheitsfürsorgezentren Finnlands, wo schwierig zu
behandelnde, entzündete Wundbrände von Bewegungsbehinderten ein
allgemeines Problem sind.

Die aus dem Harz gewonnene Zugsalbe wurde mit normal im Einsatz
befindlichem gel-artigem Hydrofibrium verglichen, welches zur
Unterbindung des Wachstums von Bakterien Aluminiumsulfat enthält.

- Die Behandlung von Patienten, welche sich wundgelegen haben, kommt
mühselig voran. Auch die Therapie mit dem Harzmittel hilft nicht auf der
Stelle, jedoch beginnen sich schon in einem Zeitraum von drei Monaten
Unterschiede zur Alternativbehandlung, also zum Hydrofibrium,
aufzuzeigen.

Der Erfolg einer Behandlung von einem halben Jahr mit der Zugsalbe
entspreche dem eines ganzen Jahres mit den herkömmlichen Arzneien.


Finnlands Internet-Apotheke mit Marketing-Verbot belegt

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der Online-Ausgabe der
finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 21.5.2008, übersetzt aus dem
Finnischen)


Helsinki, STT
[In Finnland] hat das Amt für Medizin Finnlands Internet-Apotheke
untersagt, weiterhin auf ihren Webseiten medizinische Produkte zu
vermarkten. Um dem Verbot Nachdruck zu verleihen, ist für den Fall von
dessen Umgehung eine Geldstrafe von 50'000 Euro angedroht worden.

Die Internet-Apotheke hat auf ihren Webseiten Arzneimittel auf den Markt
gebracht, für die es in Finnland keine gültige Vertriebserlaubnis gibt.
Für die Erzeugnisse waren Verkaufsbewilligungen aus Deutschland
vorgelegen, diese allein reichen jedoch in Finnland nicht aus.

Das Unternehmen hat laut dem Amt für Medizin den Verbrauchern auch
fälschliche Informationen bezüglich einer privaten Einfuhr der
Medikamente vermittelt.

Den Zeichen des Menetekels der Menschheit kann man sich wie lange noch blind stellen?

Wenn es das richtige für die Menschheit, die wahre Lösung aller ihrer
größten Probleme ist, mit dem Geld Schluß zu machen, warum nur in aller
Welt sollte die praktische Vernunft nicht obsiegen, und die Menschen
sich zum Unumgänglichen durchringen, wenn die Ruhmestat am Ende das
Glück der Menschen bedeutet?


Zur Menschlichkeit ermahnende Aufschrift über dem Eingang zur Halle der
Nationen des U.N.O. Gebäudes in New York


Die Menschen sind Teil eines ganzen,
In der Erschaffüng einer hervorragenden Eigenartigkeit und einer Seele.

Ist ein Mitglied von Leid betroffen,
Wird es naturgegeben auch für andere Mitglieder ungemütlich.

Wenn du kein Mitgefühl aufbringen kannst für menschliches Leid,
Solltest du den Beinamen Mensch nicht beibehalten.


Sheikh Muslih-ud-Din Mushrif-ibn-Abdullah Saadi
(1184 - 1291)


[in einer flotten Neuübersetzung aus dem Farzi:

Бани одам аъзои акдигаранд,
Ки дар офариниш зи як чавхаранд.
Чу узве ба дард оварад рузгор,
Дигар узфвхоро намонад карор

بنی آدم اعضای یک پیکرند
که در آفرينش ز یک گوهرند


چو عضوى به درد آورد روزگار
دگر عضوها را نماند قرار


تو کز محنت دیگران بی غمی
نشاید که نامت نهند آدمی
]



- Sheikh Saadi war ein sowohl in den Herrscherhäusern Persiens als auch
beim gemeinen Volk in seiner Zeit höchst beliebter persischer
Lebensberater, Dichter und Mystiker, aber auch ein ebenso, wenn auch aus
ganz anderen Motiven heraus, vielbereister Zeitgenosse des der Förderung
des merkantilen Außenhandelswesens Europas wegen China bereisenden
Italieners Marco Polo

21
Mai
2008

Zauber-Themamelodie


Neue Zauber-Themamelodie, die sich im Ohr behalten sollte, wer sich
daranmacht, mit dabei zu sein, uns allen die ganze Welt neu aufzubauen,
eine Welt zu schaffen, die noch viel besser Spaß machen soll als diese
bisherige, die jetzige mit all deren zu wenig, zu mäßig, zu viel
ausfallendem Geld all unserer normalen oder irgendwie sonst wie
gearteten "Aufrechten" im begrenzten Habitat unserer posierlich
rassigen, aber über die Ränder schwappenden Stammestruppe Homo Sapiens


Die mutig mündigen Anschubser der Welt, und all diejenigen, die
mitmachen, tatkräftig dazu beitragen, die Welt vom Geldkurs
wegzukriegen, werden aus dem Wissen heraus handeln, eine neue Welt zu
schaffen, die Musik in sich haben wird, und zwar ganz anders wie gewohnt
und mit viel mehr Pep!


Make-a-differnce-abolish-money-now

Unsere Sache sollte zu einem einzigen Gesang werden, in dem es um
Wohlstand und Nahrung in aller Fülle geht.

Lasset uns denn die edle Tat verrichten, Schluß zu machen mit all dem
Geld, und dabei zu ewigem Ruhme gelangen!

Mögen wir denn jetzt schon bald viele Sänger mit unserem neuen, hehren
Handelsvorsatz freudevoll inspirieren, auf daß die durchs üble Geld
bedingten, immer noch als himmelsgegeben hingenommenen, aber
letztlich
doch so unheimlich das Leben der Menschen behelligenden Unheilszustände
der Welt
in die allerletzten, sturköpfigsten Krähwinkel hinein auf Erden
sich verdrücken müssen!
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

Suche

 

* * *

"Nachrichten allein bedeuten gar nichts. Man braucht Autoren, die sie deuten können." — Helmut Schmidt

Wie lange sind wir schon mit dabei?

Online seit 7114 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

Ein Paradies auf Erden kann es geben

aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!