20
Mai
2008

Symptom des Verfalls

Dekadentes Symptom des Verfalls einer kurz vor dem Kollaps stehenden
Machtidee, die sich beim letzten Ringen um die über dem Obsiegen der
Vernunft abgeschnittenen Luft an den schwächsten der Gemeinschaft, den
Kindern, vergeht?


Kinder sitzen schutzlos der Produkte-Vermarktung im Internet auf

(ein Bericht aus der Wirtschaftssparte der Neuesten Nachrichten der
Online-Ausgabe des finnischen Blattes Turun Sanomat vom 19.5.2008,
übersetzt aus dem Finnischen)


Das Internet hat Produkte-Vermarktern Verrichtungsrüstzeug, Tools, an die
Hand gegeben, mittels derer sie ihre Werbebotschaften auf Kinder und
Jugendliche nahezu ohne Begrenzungen abzielen können


Helsinki, STT
Beim Verbraucherschutz des Internets sind Mängel festzustellen, was die
auf Kinder ausgerichtete Werbung angeht. US-Professorin Kathryn
Montgomery, die als Gast in Finnland weilte, sagt, daß ein
beträchtlicher Anteil bei der Erforschung von Vermarktungsstrategien
darauf konzentriert ist, nach Mitteln und Wegen zu suchen, um die
kritischen Entwicklungsphasen eines Kindes zu erreichen.

- Die Jugendlichen unserer heutigen Zeit sind die am eingehendsten
analysierte Bevölkerungsgruppe in der Geschichte der Werbung, behauptet
sie.

Kinder und Teenager werden unter anderem erreicht, indem Daten aus dem
Gebrauch von Social Networks wie MySpace und Facebook gesammelt werden.
Mit Hilfe der Informationen können die Marketing-Leute für jeden
einzelnen Internet-Surfer ein individuelles Profil anfertigen, welches
ihnen dabei behilflich ist, an diese maßgeschneiderte Werbetexte zu
richten.

US-amerikanische nationale Organisationen sind der Hoffnung, daß die EU
ein Regelwerk zu auf Kinder abzielende Werbung zusammenstellte, da
ebenjene in den Vereinigten Staaten nur sehr geringfügig in die
Schranken gewiesen werde.

An alle geldverblendet sich, um sich zu vergolden aufgemachten Neandertaler gerichtete Leitsprüche aus überlieferten Schriften weiser Räte aufgeklärter Weißbärte & Jungbrunnenzöpfe des frühen Indiens, auf der Suche nach Wahrheit

Jungbrunnenzopf in Form vom indischen Gott Schiwa der Schiefe


Der Vogel fühlt sich frei, im Käfig aufgehangen,
wenn an das Netz er denkt, worin er lag gefangen.

Dem Müßiggänger fehlt es stets an Zeit zum Tun,
und nie an einem Grund, warum er's lasse ruhn.

Wenn die Gewährung du nicht siehst am Angesicht
des, den du bitten willst, so tu die Bitte nicht.

Wer dich betrog, der wird dich obendrein auslachen;
doch nur getrost! Du mußt dir auch aus dem nichts machen.

Was tut's, wenn dich die Welt um weltlich Gut betrog,
wenn sie dir nur das Kleid des Gleichmuts nicht auszog.

Woran du es gewöhnst, das fordert bald dein Herz;
gewöhne nicht dein Kind an Böses auch im Scherz.

Lern von der Erde, die du bauest, die Geduld:
Der Pflug zerreißt ihr Herz, und sie vergilt's mit Huld.

Die Rach' ist eine Lust, die währt wohl einen Tag,
die Großmut ein Gefühl, das ewig freu'n dich mag.

Bescheidenheit, ein Schmuck des Manns, steht jedem fein,
doch doppelt jenem, der Grund hätte, stolz zu sein.

Ein unbefangner Sinn benutzt die fremde Spur,
den selbstbefangenen verwirrt die eigne nur.

Was hilft es, daß du dir die fremden Weg' einprägtest?
Du gehst sie doch nie mehr, wenn du zurück sie legtest.

Wenn dir's an jedem Ort, o Wandersmann, gefiele,
so bliebst du liegen dort und kämest nie zum Ziele.

Der Meilenzeiger kann dir zeigen wohl die Meilen;
die Kräfte, sie zu gehn, kann er dir nicht erteilen.

Die Qual ist bei der Wahl; viel Wege breit und schmal,
gehn darfst du jeden, doch nur einen auf einmal.

Nicht nur erkennen, wie gering du bist, mußt du;
du mußt zufrieden auch und freudig sein dazu.

Ein Heimchen schwirrt, und macht den Wanderer seiner Heimat gedenken;
ebenso vermag den Sinn ein Klang zu lenken.

Ich sah vom Mond herab, da kamen alle Bäume
von gleicher Höh' mir vor, und eben alle Räume.

19
Mai
2008

Wie Schwimmen oder Fliegen wird es sein, ohne Geld sich durch eine Welt zu bewegen, in der es keine Zahlungsmittel mehr unter den Menschen gibt

Ins kalte Wasser jemanden werfen, der nicht schwimmen kann, und
erwarten, jener würde, da er sich plötzlich einer lebensbedrohlichen
Notlage ausgesetzt sieht, schlichtweg von sich aus schwimmen können, da
es um Leben oder Tod geht, ist, wie man weiß, ein gewaltiger Irrtum;
der Mensch ist nun einmal von Natur aus nicht für ein Sichbewegen im Wasser geschaffen:
eine Kunstfertigkeit, die einem nicht in die Wiege gelegt wird,
späterhin aber im Leben erworben werden will, muß in jedem Fall erst
einmal von Grund auf erlernt und nach und nach eingeübt werden, so daß
diese dann sitzt und einem zur zweiten Natur wird.

Kann man aber erst einmal schwimmen, oder um einmal ein anderes Beispiel
zu bemühen, mit dem neuartigen, vom düsenantriebswerk-gegürteten
Schweizer "Fusion Man"-Andropter Yves Rossy erfundenen, erbauten und
gegenwärtig noch erprobten, bislang also noch nicht in Serienproduktion
gegangenen Personal Jet, also einem PinkFloyd-mäßigen Piggie-on-Wings
PJ, sich durch einfache Kopf- und Schulterbewegungen richtungsweisend
durch die Lüfte bewegen, wird die ganze Kunst zum Kinderspiel.

Spanish-culture


Was den Schweizer Erfinder des Personal Jets (PJ) betrifft, so sollte sich jener
aber bei der Erprobung der Marktreife seines Gerätes etwas beeilen,
so es ihm um die Durschsetzung seiner Allerwelts-Neuheit geht,
denn bereits hat sich aus Japan Konkurrenz angesagt für den zukünftigen Markt
der Individuell-Flieger - mit einem Mini-Helikopter,
der über diesen Link hier auf Englisch vorgestellt wird.


Tightrope-Walking-at-the-Beach

Ganz ähnlich wird es sich mit dem Leben der Menschen in einer Welt
verhalten, in der es kein Geld mehr gibt. Nur ist es dabei eben so, daß
diese Welt erst geschaffen werden muß, bevor man in eine solche
eintauchen, und sich frohlockenden Herzens darin bewegen kann. Ist der
etwas mühsame, anfängliche Lernprozeß erstmal abgeschlossen, dürfte es
sich mit der einhergehenden neuen Kunstfertigkeit der Art und Weise des
Menschen, wie er sich durch sein künftiges Leben bewegt, ähnlich wie mit
dem Schwimmen oder wie mit dem Fliegen per Andropter-Düsenwerk-PJ
verhalten: Einfach ein umwerfend grandioses Erlebnis, das man nie und
nimmer in seinem Leben missen möchte

Daß jemand nicht schwimmen kann, hat oft damit zu tun, daß die Person
sich geniert, es zu erlernen


(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung
Turun Sanomat vom 18.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)


Helsinki, STT
Verschämtheit und eine Furcht vor dem Wasser halten oft Menschen, die
nicht schwimmen können, davor zurück, sich die im Wasser notwendige
Fortbewegungskunstfertigkeit anzueignen.

Laut Finnlands Schwimmunterrichts- und Lebensrettungsbund sind nur zwei
Drittel aller Finnen im Erwachsenenalter des Schwimmens mächtig.
Als Bedingung dafür, daß gesagt werden kann, jemand könne schwimmen,
gilt, daß die Person in der Lage ist, 200 Meter, davon 50 Meter auf dem
Rücken, in einem Stück schwimmend zurückzulegen.

- Die Schwimmkunst der Finnen ist mäßig bis mäßig schwach, wie es die
Aktionskoordinatorin des Schwimmunterrichts- und Lebensrettungsbunds
Janne Ollikainen definiert.

- Oft hängt die Tatsache, daß jemand nicht schwimmen kann, mit
psychologischen Faktoren zusammen. Es kann das Gefühl bestehen, daß man
sich dessen schämt, das Schwimmen nicht als Kind erlernt zu haben. Die
Hemmschwelle, in eine Schwimmhalle zu gehen, um nach Abhilfe des
Mißstandes zu suchen, ist groß.

Mit dem Element Wasser können aber auch unangenehme Erlebnisse verknüpft
sein. Ein Grund hierfür könnte sein, daß einer Person irgendwann einmal
Wasser in die Augen, die Ohren oder in die Nase eingedrungen ist und
dies als widrig empfunden wurde. Manche haben direkt Angst vor Wasser.

- Jenen Menschen kommt es vor, als hätte das Wasser eine Saugkraft, und
daß man, falls man ins Wasser gerät, wie ein Stein auf den Grund sinkt.


Man muß den Menschen andererseits aber auch die nötige Zeit lassen, um
sich mit dem Neuen anzufreunden


Indian-Women-Talking

Nokia ist die mit Abstand am weitesten verbreitete Handy-Marke auf
Finnlands heimischer Flur


(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen
Zeitung Turun Sanomat vom 18.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)


Helsinki, STT
In Finnland beläuft sich der einschlägige Marktanteil des
[einheimischen] Mobiltelefonmagnaten Nokia auf satte 86 Prozent.

Laut einer Studie der Technischen Hochschule liegt als zweiter in der
Statistik Samsung aus Korea, dessen Marktanteil auf etwas weniger als
vier Prozent kommt.

In den letzten Jahren haben Samsung die schwedisch-japanische Marke Sony
Ericsson etwas ihren Marktanteil anwachsen lassen können.

Das amerikanische Motorola und deutsche Siemens hingegen haben an
Beliebtheit eingebüßt.

Von einzelnen Telefonmodellen ist das beliebteste unseres Landes
[Finnland] immer noch Nokias Grundmodell 3310, das keine Farbanzeige,
geschweige denn eine Kamera hat.

Gemäß dem Forscher Antero Kivi zeigte es sich, daß im allgemeinen sich
die neuen Eigenschaften nur langsam durchsetzten.

Die im April veröffentlichte Studie basiert auf Informationen der
Netzwerkbetreiber über die im Gebrauch befindlichen Mobiltelefone vom
letzten Herbst. Als Bestandsmaterial dienten die über vier Millionen
Telefone [im Land].

18
Mai
2008

Vielleicht könnten ja Christen und Muslims über der Frage zu, und den Reaktionen ihrer Mitglieder auf, die Abschaffung des Geldes endlich besser zueinander finden, wenn sie sonst schon nur sehr schwerlich zu einem gesellschaftlichen Konsens finden wollen

Der gegenwärtige Obermufti von Bosnien-Herzegowina Mustafa Ceric, ein in
Kreisen aufgeklärter Muslims Europas angesehener Prediger einer über
alle internen Spaltungen hinweg einheitlich geprägten Ausrichtung aller
in Europa lebenden Muslims, der jüngst durch die teilweise
mißverstandene, und deshalb von einigen europäischen Blättern heiß
diskutierte Herausgabe eines muslimischen Grundlagenmanifests glänzte,
ist wieder einmal heftig im eigenen Land durch ein Vorgehen im Lager der
'anderen' vor den Kopf gestoßen worden:


Der Haupttrainer von Bosnien-Herzegowina wurde überraschend an die Luft
gesetzt


(ein Sport-Artikel der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.5.2008,
übersetzt aus dem Finnischen)


Sarajevo, STT
Der Haupttrainer der nationalen Fußballmannschaft von
Bosnien-Herzegowina Meho Kodro wurde gestern abend, am Donnerstag, den
16.5.2008, gefeuert, nachdem er sich geweigert hatte, mit seinem Team in
einem Trainierspiel gegen Iran anzutreten.

Der 40-jährige Kodro, der während seiner Spielerlaufbahn als Stürmer
spielte, ließ wissen, daß er völlig überrascht gewesen sei ob der
Aufkündigung seines Jobs.

- Meiner Meinung nach hat das Management der Fußballervereinigung in den
letzten Tagen versagt, gab Kodro an.

Kodro fing im Januar als Trainer der Nationalmannschaft an. Unter seiner
Führung trug Bosnien-Herzegowina zwei Trainierspiele aus. Das Team
verlor 0-2 gegen Japan und spielte mit Mazedonien ein Unentschieden.

17
Mai
2008

Wahrworte an die Menschen von heute zu einer Überdenkung ihrer allgemeinen Lebenseinstellung, aus der hohen, seherischen Warte der frühen Inder heraus gesprochen, welche es uns erst erlauben wird, überhaupt einmal daran zu denken, je über die verflixte Notwendigkeit des Geldes hinwegzukommen

jetzt-mal-ein-bisschen-Tempo-vorgelegt

Am Ende sieht's ein Tor, ein klügrer in der Mitte,
und nur der Weise sieht das Ziel beim ersten Schritte.

Mein Reisetier ist müd' und weiter kann ich nicht;
aufblickt' ich und mir lag die Herberg' im Gesicht.

Des Menschen Bös und Guts liegt nicht an Stand und Lage,
kommt nicht dadurch zu stand, doch kommt's dadurch zutage.

Wer immer Anspruch macht auf das, was nicht beschieden
ihm ward, ist mit der Welt beständig unzufrieden.

Wo ein Volkshaufen ist, da ist von Staub die Wolke;
willst du im Staub nicht gehn, so geh' nicht mit dem Volke.

Siehst du das Taucherlein, wie flink es untertaucht?
Gewiß am Grund des Sees ist etwas, das es braucht.

Im Wasser liegt der Stein, und wird davon nicht weich;
ein Tor nimmt Weisheit an, und bleibt sich selber gleich.

Der Anker hält den Kahn, und läßt ihn nicht versinken,
und hält an ihm sich an, um selbst nicht zu ertrinken.

Der Hunger schläft im Zahn, bis ihn die Speise weckt;
versuch es und beiß an, so schmeckst du, daß es schmeckt.

Die schwarze Wolke trübt des Himmels reines Blau,
weil sie erfrischen will das welke Grün der Au.

Die Vogelscheuche, die den scheuen scheucht, wird reizen
den kühnen Vogel, dem sie sagt, reif ist der Weizen.

Zur Weggenossenschaft gehören beide Gaben,
nicht bloß ein gleiches Ziel, auch gleichen Schritt zu haben.

Und wenn sie wie das Korn dich in den Boden traten,
so gehst du auf wie es, und wirst zu grünen Saaten.

Sei selbst ein Mann, wo nicht, such' eines Mannes Schutz!
Den Stamm des Baumes macht die Ranke sich zunutz.

Der Baum, der Früchte hat, trägt eine schöne Last;
nie fehlt ihm Gab' und Lab' und ein dankbarer Gast.

Wie mit dem Eignen sich der Eigner muß begnügen,
so muß ein Fremder auch sich in das Fremde fügen.

Ich kann nicht essen, wenn ich andre hungern sehe;
an Hunden ärgert's mich; an Menschen tut mir's wehe.

Das Wort hat Zauberkraft, es bringt hervor die Sache;
drum hüte dich, und nie ein Böses namhaft mache.

Sandalen drücken neu, bequem sind sie zerschlissen;
sobald dir etwas ganz gerecht ist, wirst du's missen.


Der gelbe Wein ist Gold, der rote Wein ist Blut;
dem Golde bin ich hold, dem Blute bin ich gut.

Not ist die Waage, die des Freundes Wert erklärt,
Not ist der Prüfstein auch von deinem eignen Wert.

O Wanderer am Bach, geh nur dem Wasser nach,
es führet dich zu Menschendach und Fach.

16
Mai
2008

Knusperhäuschen für die Welt - gratis

Die Menschen hätten durchaus den Willen und auch den Mut dazu, man sieht
es immer wieder an extra hübsch aufgemachten Demonstrationen eines
beispielhaften Ehrgeizes einzelner in diese Richtung, durch den
freiwilligen Einsatz von Arbeitskraft und Können zur Freude
unsererselbst und aller anderen Mitmenschen in unserer Welt alles Geld
fürderhin wegzustellen, den ganzen Weltenumtrieb also völlig geldlos
abzuwickeln, wenn da nur nicht diese so sture, ins für sie nie
versiegende Geld gebettete "große Geldwelt" mit der kindhaft
demokratisch bestechlichen und mit einem selbstverfertigten
Gerechtigkeitssiegel verbrämten Politikerfratze des postindustriellen
Typus davor wäre


Der Welt größter Pfefferkuchen entsteht in Parainen, einem Ort im
südlichen Finnland


(ein Bericht aus dem Heimatteil der Neuesten Nachrichten der finnischen
Zeitung Turun Sanomat vom 14.5.2007, übersetzt aus dem Finnischen)


Im Ort Parainen wird der Welt größte Pfefferknusperkuchen auf dem
Gelände des ehemaligen Axo, gegenwärtigen Pargas Ax, gebacken werden.

Das Riesenlebkuchenknusperhäuschen wird am 6.-7. Juni im Zusammenhang
mit den Veranstaltungstagen des Fests von Parainen vor dem Caféhaus Axo
aufgestellt werden, um von der Öffentlichkeit bewundert werden zu
können.

Produktionsleiter Anton Simolin bei Pargas Ax fungiert als leitender
Direktor bei der Backaktion, es wird aber das ganze Personal der
Bäckerei bei der Operation eingespannt sein.

Es steckt ein Wunsch dahinter, den Ruf der Stadt als Pfefferkuchenstadt
voranzubringen.

Die strategischen Ausmaße des Knusperhäuschens sind derweil noch ein
streng gehütetes Geheimnis, denn es darf das Publikum der Festtage von
Parainen das Gewicht des Knusperhäuschens und die Menge der darin
aufgegangenen Ingredienzen erraten.

Alle für dessen Fertigung verwendeten Zugaben taugen dazu, gegessen zu
werden, doch aus hygienischen Gründen soll das Knusperhäuschen jedoch
nicht verspeist werden.

- Die Beförderung des Riesengebäcks von der Bäckerei in die Innenstadt
wird vom hygienischen her ganz einwandfrei wohl nicht hinzukriegen sein,
deshalb bieten wir allen, die kommen, das Knusperhäuschen anzuschauen,
zum Trost die Lebkuchenkreation "die Perle" aus der Serie des
Kleingebäcks von Aura an (Aura - der Fluß der Region), verspicht
Simolin.

Die Urheber der Pfefferkuchen-Idee, Simolin und Harry Serlo, haben noch
nicht richtig das Problem des Transports gänzlich lösen können. Auch
über die weitere Verwendung des Riesenknusperhäuschens ist noch nicht
entschieden worden.

GeldAbschaffer-Logo

15
Mai
2008

Über den Schlußstrich hinwegspringen hinein in ein Insel-Wunder-Reich

Einen Schlußstrich unter vergangenes Leid zu ziehen ist eines, dann aber auch den unliebsame Erinnerungen wachrufenden Endstandbetrag aus dem Gedächtnis zu tilgen, ein anderes - der Haken beim Angehen wichtiger, grundlegender gesellschaftspolitischer Erneuerungen liegt wohl genau eben darin, daß sich die Menschen das Ziel, den Befreiungsschlag und dessen herrliche Auswirkungen aufs Leben der Menschen, erst dann sich konkreter vorstellen können, so daß sie auch letztlich auf der positiven, da aber aus ihrem gewohnten Geldwelt-Filz-Denken heraus noch kaum Glauben geschenkten Idee abfahren und die Welt verändern würden, wenn der neue Zustand bereits am eigenen Leibe verspürt werden könnte, also schon einmal 'eingesetzt' hätte, was aber leider vorweg nicht der Fall sein wird, solange immer noch für fast alles auf Erden bezahlt werden muß, damit sie auch der neuen menschlichen Grundlagen-Verhältnisse-Richtung ihr Vertrauen vollestens schenkten und alle schön brav mitmachten, eine neue Welt aufzubauen -- es sollte dies aber doch nur ein verhältnismäßig kleines, menschlich-psychologisch in den Griff zu bekommendes Dilemma sein, angesichts des noch kaum auszudenkenden Riesengewinnes, der sich für alle am Horizont einer geldbefreiten Welt abzeichnet?

Make-a-differnce-abolish-money-now

Prinzessin Victoria ging auf der [Finnland vorgelagerten] finnischen Insel Åland an Land

(ein Bericht des Heimatteils der Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 14.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Åland, STT
Schwedens Kronprinzessin Victoria ist für einen Tag nach Äland auf Besuch gekommen.. Das letzte Mal war ein Mitglied aus dem Königshause Schwedens zu einem offiziellen Besuch auf Åland im Jahre 1921 eingetroffen.

Victoria kam auf die Insel, da sie für den heutigen Donnerstag, den 15.5.2008, zu den Eröffnungsfestlichkeiten der im Åland-Museum und im Museum der Kunst von Åland organisierten Ausstellung zum Finnland-Krieg eingeladen ist.

in dem in den Jahren 1808-1809 geführten Krieg mußte Schweden Finnland und Åland an Russland abtreten.

Victoria wird sich während ihres Besuchs auch mit der Verwaltung und Kultur Ålands vertraut machen.

14
Mai
2008

Hoffentlich werden sie auch dann, die Musiker, die richtige Botschaft den Leuten rüberbringen!

In Riga wird Metallica aufkrähen, Lou Reed in Tallinn

(eine Mitteilung aus der Sparte Aktuelles der Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Sollte einem das Konzertangebot im [für die Zeitungsleserzielgruppe] heimischen Finnland für die verwegensten Wünsche noch Raum belassen haben, so lohnt es sich seinen Blick [von Finnland aus gesehen] gen Süden zu richten.

Im Baltikum findet man diesen Sommer Spitzenartisten aufgeboten, die allesamt auf ihrem Weg dieses mal nicht nach Finnland kommen werden.

Für die flinksten unter ihnen lohnt es sich, seinen Gang schon am 18. diesen Monats zur Schiffshafenstation zu richten, denn der Rapper Busta Rhymes wird dann für einen kleinen Kreis im Tallinner Nachtclub Von Überlingen (so heißt der für die Esten wirklich!) ein Konzert darbieten. Die ersten glücklichen 1500 werden eine Eintrittskarte haben.

Am 4.6. starten in der Großraumhalle Rocca al Mare, ebenso im estnischen Tallinn, die einst bahnweisenden Leitochsen von Triphop, Massive Attack, für ihre Welttournee durch.

Am 6.6. kann sich der Konzerte-Besucher auch zu den Ruinen des Klosters von Pirita aufmachen, wo Sebastian Bach, ehemalige Leitfigur der Heavy-Metal-Band Skid Row, seinen Auftritt entfaltet.

Am 11. Juni kommt Lou Reed in die Schloßhalle von Tallinn. Der Soulsänger Seal wird am 28.6. in der Großraumhalle Rocca al Mare konzertieren.

Metallica rollen diesesmal in Riga in Lettland ein, am 20. Juno im Stadion von Skonto.. Chemical Brothers geben in der Olympic Skonto Halle am 7. Juli ein Konzert.

Wegen Eintrittskarten kann man zum Beispiel auf der estnischen Webseite Piletilevi Auskünfte einholen.

Ein wahrhaft heldenhaftes Ziel für Menschen

Erst wenn die Menschen vermehrt bereit sind, sich gegenseitig freiwillig unter die Arme zu greifen, wäre daran zu denken, daß ein heranwachsendes, sich anders besinnendes Menschengeschlecht ihre ganze Schaffenskraft endlich einmal einem wahrhaft heldenhaften Ziele anheimstellte, und die so schwer von Krisen gebeutelte, durch eine überstiegene Produktionsvermehrungswirtschaftsgläubigkeit verfahrene und eingeklemmte Welt, von aktivem Selbsterbarmen getragen, von deren größten Krachbolzen-Unhold, dem Geld, zu erlösen suchte und damit alle menschlichen Umtriebe von allem Geld weg auf ein gänzlich neues System umstellte, welches völlig ohne jegliche Zahlungsmittel auskommt

Hausaufgaben unterwegs gemacht, damit man zuhause mehr Zeit dann für sich selber hat

Mittels Hilfsdiensten für die Familie heraus aus der Zwickmühle

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Laut dem Bund der Ersthilfe- und Schutzheimstätten Finnlands sind Familien, bei denen einen Bedarf besteht für Hilfsdienste für die Familie, von Jahr zu Jahr vom Typus her gleich geblieben. Dahinter stecken oft eine Scheidung, die Anwendung von Gewalt oder Rauschmittel. Ein an der Familie Hilfsdienste Leistender tritt in der Regel durch die Kinderfürsorge im Alltagsbild einer Familie auf.

Die Situation der Familie ist bereits insoweit in einen Notpaß geraten, als daß Behörden sich in die Lage versetzt sehen, dort einzugreifen. Typisch ist, daß ein Familienhilfsdienstleistender einer Familie zu Hilfe geht, indem die Person deren alltägliches Leben mitgestalten hilft. Es wird zum Beispiel Wäsche gewaschen oder den Kindern bei den Hausaufgaben geholfen.

Gemäß der Entwicklungschefin der Hilfsdienste für die Familie des Bundes der Ersthilfe- und Schutzheimstätten Finnlands Helena Niemi kommt die Familienarbeit in erster Linie im Leben der Kinder zum Tragen, es können aber mit dessen Hilfe Resourcen für die Gesellschaft eingespart werden.

Ein durch Hilfsdienste für die Familie zu behelfendes Kind kommt der Gemeinschaft ungefähr 3'500 Euro zu stehen, während zum Beispiel eine Internierung dem Gemeinwesen wenigstens 55'000 Euro kostet.

13
Mai
2008

Wie nur könnte man herauskommen auf schwindelnder Höhe nach einem solchen Sprung in den Wald, wie in unserem Falle, die wir doch alle in einem so berauschend halb-schön halb-schrecklichen Irrgarten-ZauberGeisterWald, dem Dschungel der Geldindustrie befangen sind?


In einer Welt ohne Geld werden wohl derartig ausfallend abenteuerliche Leistungen Einzelner beehrt werden durch eine Vergabe an sie eines sehr schönen Luxusprodukts aus den begrenzt zur Verfügung stehenden Klassen C oder B, wenn nicht gar der Klasse A, je nach dem vorherrschenden Grad der Begehrtheit des seltenen Pretiosums und nach dessen "Festware-"Anwärterandrang darauf

Eine Fallschirmspringerin hing eine halbe Stunde in einem Baum fest


(ein Bericht aus dem Heimatteil der Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 11.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Hanko, STT
Nahe der finnischen Stadt Hanko ging am Nachmittag eine Fallschirmspringerin auf einem Baum nieder. Der jugendliche weibliche Höhenspringer hätte auf einem Flugplatzgelände herunterkommen sollen. Die Frau verlor jedoch die Kontrolle über ihren Absprung und driftete ein paar hundert Meter vom vorgesehenen Landeplatz abseits. Sie blieb mit ihrem Sprungschirm auf Höhe von ca. 20 Meter in einem Baum stecken.

Der Rettungszentrale wurde von dem Ereignigs kurz nach 13 Uhr Meldung gemacht. Feuerwehrmännern gelang es, quer über einen Acker ein Hebekran-Auto an den Baum heranzufahren, und sie hoben die Springerin herab.

Die Frau mußte ungefähr eine halbe Stunde mit ihrem Schirm im hohen Baum verheddert zubringen.

Die Fallschirmspringerin kam bei dem Sprung in den Wald ohne nennenswerte Verletzungen davon.

Nach Auskunft der Rettungsmänner handelt es sich bei der Frau um eine noch sehr unerfahrene Springerin.

* * * * *

Wir im Geld bald zum Sich-dabei-Umbringen Befangenen werden wohl, sollten die Menschen heute oder morgen ein bißchen mehr noch an Vernunft zulegen, nicht auf alle Zeiten darin gefangenbleiben, oder, wie viele in der Welt von heute noch, gar in dessen früchtelosen Lebensästen aufgehangen sein; nein, werden wir uns nicht viel eher, wenn wir nur ein bißchen schlau sind, auf den Weg machen zum Vollstrecker - indem wir zum "Erhänger" werden dieser einfach über die MenschenZeiten schlecht geratenen, aus den guten Fugen geratenen, ganzen Idee des Geldsystems, dessen wir uns dabei auf alle kommenden Zeiten entledigen; was aber keinesfalls als ein Aufruf ausgelegt werden darf an irgendwelche Hallodris von Menschen, hasserfüllte etwa, die, vom Hunger getrieben, zu besinnungslosen moralischen Henkern werden könnten von immerhin einzelnen, öffentlich bekannten, da bös verstrickten, am Lose von Millionen schwer erbarmungslos abgehärmten
Groß-Waren-Verramscher-Mafiosi, die sich durch deren Motto bis aufs Blut gepeinigt fühlen könnten: Es gibt Nichts auf der Welt für dich ohne dein Blutzoll-Geld.

Mit einer schlechten Idee als solchen, dem schlechten System an und für sich, wenn man drüber hinwegkommen will, muß man aufräumen, und zwar im Konsens mit allen anderen. Ermordete stehen morgen, spätestens übermorgen wieder auf, und kommen zurück, gehen einem selber an den Kragen, wenn sie auch, von den menschlichen Werten her, was die vielgepriesene "göttliche Gerechtigkeit" betrifft, eher dämonische Kräfte unter uns repräsentieren sollten.

Nur auf dem friedlichen Wege, mit einem einfachen, friedlichen, wohldurchdachten Marschplan ausgerüstet, läßt sich die Überwindung des Geldes mit glücklichem Ausgang erledigen.

against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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* * *

"Nachrichten allein bedeuten gar nichts. Man braucht Autoren, die sie deuten können." — Helmut Schmidt

Wie lange sind wir schon mit dabei?

Online seit 7114 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

Ein Paradies auf Erden kann es geben

aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!