23
Apr
2008

"Schmiert Euch, damit die Leute ja bei Euch mitwippen, nicht nur Honig über Eure Lippen, liebes Musikantenvolk, sondern bringt Euren geliebten Zuhörern auch den Traum einer besseren Zeit mit Euren Flügelschlägen entgegen, auf daß wir alle dann können miteinander das Geld erschlagen, so wie sich's gehörte!!!"

Finnische Underground-Gruppe YUP bringt im Mai ein Album heraus

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 21.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Die Gruppe YUP wird am 21..Mai ihr Album Vapauden kaupungit (Städte der Freiheit) vorlegen. Die über zwanzig Jahre Musik spielende Gruppe ist eine bekannte Erscheinung auf Finnlands Albumlisten.

Bis in die Top-10 hat es die Gruppe sechsmal gebracht, die Albume Normaalien maihinnousu (Landesinvasion der Normalen) und Lauluja metsästä (Gesänge aus dem Walde) bis zu ersten Plätzen.

YUP wird im Sommer u.a. auf dem Provinzrockfestival von Seinäjoki und auf dem Rockfest auf der Insel Ilosaari in Joensuu (Insel der Freude) Konzerte geben.

Auch diese Nachricht dürfte in der neuen Epoche, in der alles Geld als überflüssig über Bord geworfen worden ist, als makabres Kuriositätenrelikt vergangener Zeiten gehandelt werden

Finnischer Schaffner kontrollierte im Rausch die Fahrkarten

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 21.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Ein im Rausch seiner Arbeitsverrichtung nachgehender Fahrkartenkontrolleur hat in Finnland einen gegen seinen Arbeitgeber angestrengten Gerichtsprozeß verloren. Der wegen eines Rauschzustands geschaßte Zugschaffner forderte von der Finnischen Reichsbahn VR (Valtion Rautatie) einen Schadensersatz von 73'400,- Euro, entsprechend einem Jahreslohn, sowie eine Gutmachung über 18'300,- Euro für die Zeit nach der Kündigung.

Der Schaffner kam beim Promilleblasen auf einen Wert von 1,8, als der Arbeitgeber ihn im Herbst 2005 auf der Strecke Turku-Tampere blasen ließ. Vierzehn Minuten später hatte ihn die Polizei blasen lassen, wobei sich dann auf dem Alkoholmessgerät ein Wert von 1,27 Promille einstellte.

Laut der VR ist die Kündigung berechtigt gewesen, da in Dingen, die mit der Sicherheit eines Zuges zu tun haben, auf Nulltoleranz in Punkto Alkohol zu bestehen ist.

Der Schaffner hatte im Jahre 1998 eine Verwarnung erhalten, nachdem er unter leichtem Alkoholeinfluß seine Arbeit verrichtete. Daraufhin war er für einen Zeitraum von sechs Monaten versetzt und mit anderen Aufgaben betraut worden.

Der Schaffner, der nun den Prozeß verloren hat, ist dazu bestimmt worden, für die der VR entstandenen Unkosten wegen des gerichtlichen Verfahrens geradezustehen.

22
Apr
2008

Die verzweifelte Botschaft zweier im nördlichen Europa gestrandeter Afrikaner dürfte uns ruhig etwas mehr ins Gewissen reden: "Was rennt ihr wie die Idioten immerzu hinter diesem verteufelten Geld nur her, wenn doch euer so reiches Land alle Menschen auch ohne dem ewigen Leid um den Zaster sehr gut ernähren und auch sonst zufriedenstellen könnte?"

In der südwestfinnischen Stadt Turku sind Instrumente und Mittel zum Zweck des Geldfälschens feilgeboten worden

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 21.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Die Polizei von Turku hält zwei jüngere Männer im Verdacht, in Turku Nutzgegenstände, die bestimmt sind zur Fälschung von Geld, feilgeboten zu haben.

Die Männer afrikanischer Herkunft versuchten, Bündel mit unbedruckten Geldscheinen, sowie Chemikalien, die bei der Fälschung von Euro zu gebrauchen seien, zu verkaufen. Die Polizei kam mittels ihrer eigenen Recherchen den Männern auf die Spur.

- Die Männer boten irgend so eine Schablone an, mit deren Hilfe man laut ihren eigenen Aussagen Geldscheine, die echt aussehen, hätte anfertigen können. Es scheint jedoch ziemlich abwegig, daß dies damit hätte gelingen können, berichtet Kriminalkommissar Pasi Vainio.

Der Fall wird unter anderem als ein Versuch des schweren Betrugs untersucht.

21
Apr
2008

Um mit handwerklichem Können sein Scherflein beitragen zu können, daß es eine Welt geben kann, die wie geschmiert ganz ohne das Geld abläuft, muß man nicht sein Naturparadies auf dem beschaulich inspirierenden Lande aufgeben für ein dumpf machendes Stadtverlies in dampfenden Menschenkesseln


Dem flachen Lande Finnlands geht es im allgemeinen besser als innerhalb den anderen OECD-Ländern

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Den ländlichen Gegenden Finnlands geht es im Durchschnitt besser als in den anderen entwickelten Ländern, aber dafür, daß diese Entwicklung weiterhin sich derart gut fortsetzte, muß die Sicherung der Dienstleistungen einen im Vergleich zu bisher höheren Stellenwert einnehmen. So stufte es die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit OECD ein.

Anders als in den meisten Mitgliederländern der Organisation sind in Finnland die ländlichen Gegenden nicht eindeutig ärmer als die Stadtgebiete, und auch die Schulergebnisse der Kinder und der Jugendlichen bleiben nicht unterhalb mittleren Werten zurück.

Abwanderungsschübe sind herkömmlicherweise vom Land hinweg hinein in die Stadt ausgerichtet gewesen. In vielen Ländern zeigt nun zum ersten Mal sich eine entgegengesetzte Bewegungsströmung, indem Menschen aus der Stadt auf dem Lande nach einem Ausweg suchen hinweg von teuren Wohnkosten und der Schutzlosigkeit. Ein Umdrehen der Abwanderungsbewegung wird jedoch nicht gelingen, wenn die anzubietenden Dienstleistungen in den ländlichen Gegenden nicht mitspielen.

Wenn auch der Wichtigkeitsgrad der Landwirtschaft in etlichen Ländern und auch innerhalb der EU abgenommen hat, so werden die ländlichen Gebiete immer noch weiterhin zu sehr mittels der Landwirtschaft abtaxiert. Es wäre jetzt an der Zeit, zu sehen, daß ebenso andere gewerbliche Tätigkeiten sich entwickeln werden müssen.

Der Rapport ist von der Kooperationsgruppe für Politk auf dem Land YTR (YhteisTyöRyhmä) erstellt worden.

20
Apr
2008

Brot und Spiele fürs Volk - auch zur Entscheidung über die, die die flottesten Sachen in einer Welt ohne Geld zuerst kriegen sollen

Für Prinz Carl Philip ging es an diesem Wochenende ab auf die Rennbahn

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Stockholm, STT
Eine Karriere des schwedischen Prinzen Carl Philip am Steuer eines Rennwagens begann am Samstag, dem 19.4., auf der Bahn von Knutstorp in Skâne. Carl Philip Bernadotte, 28, beteiligt sich an dem in Schweden ausgetragenen Porsche Carrera Cup. In dieser Serie wird es neun Teilrennen geben, wobei das erste der Serie, nachdem gestern damit angefangen wurde, am heutigen Sonntag gefahren wird. Zu dem Rennen sind 31 Teilnehmer angesagt. Carl Philip war bereits zu einem ersten Fahrerlebnis am Steuer eines Porsche gekommen auf der Bahn von Gellerâsen im Mittelteil von Schweden, wo am letzten Wochenende zwanzig Fahrer trainierten.
Wegen des regnerischen Wetters waren die Verhältnisse etwas tüftelig, doch der Prinz gab sich zufrieden.

Carl Philip fährt einen Porsche mit satten 400 PS - mit der Teilnehmernummer 13, die er für sich als Glückszahl ansieht. Als Berater diente sich dem Prinzen unter anderen Tony Rickardsson an, ein ehemaliger Speedway-Weltmeister, zu Autorennen auf Rennbahnen übergewechselt.

Porsche ist bei der schwedischen Königsfamilie eine bekannte Marke. Carl Philips Vater, König Karl Gustav hat etliche Porsche besessen. Carl Philips Großonkel väterlicherseits, Prinz Bertil, kannte man als den Motornarr-Prinzen. Prinz Bertil fuhr in den 1930er Jahren etliche Wettbahn-Rennen auf Wagen der Marke Bugat.

Sind die Menschen heute weniger verblendet, wenn die grosse Masse auch keinem Hitler mehr folgen würde, dafür aber jederzeit und allerorten alle dem Diktator Geld die Sohlen lecken?

Ein Bemerkenswerter Jahrtag???

20.4.1938: Leni Riefenstahl und die Präsentation ihrer dokumentarfilmerisch bahnbrechenden Filmkreationen über die Berliner Olympiade von Berlin im Jahre 1936 zu Hitlers Geburtstag

Berlin, 20. April 1938, hunderte Ehrengäste aus Politik, Kultur und Sport versammeln sich vor dem Berliner Zoopalast zur Premiere von Leni Riefenstahls "Olympia-Film". Es ist Adolf Hitlers 49. Geburtstag, der "Führer" wird zur Premiere erwartet. Ein seltenes Ereignis, normalerweise besucht Hitler keine derartigen Veranstaltungen, das überlässt er Goebbels.

"Fest der Völker" und "Fest der Schönheit" heißen die beiden Filme: nach fast zwei Jahren Arbeit sind sie fertig gestellt worden, von Leni Riefenstahl, der Regisseurin, die 1935 mit dem Film "Triumph des Willens" über den Nürnberger Reichsparteitag ein Monument faschistischer Ästhetik gesetzt hat.

Die Olympia-Filme zeigen die Berliner Spiele von 1936, beginnen mit einer Reminiszenz an das Griechenland der Antike, zeigen den traditionellen Fackellauf, die Eröffnungsfeier, die sportlichen Wettbewerbe, vor allem die der Leichtathleten.

Eine Sport-Dokumentation oder nationalsozialistische Propaganda? Die Meinungen waren damals geteilt. Dr. Jürgen Trimborn, Mitarbeiter am theaterwissenschaftlichen Institut in Köln und Organisator einer Riefenstahl-Ausstellung in Köln:

"Leni Riefenstahl selbst berief sich immer darauf, dass sie ja nur das gezeigt habe, was eben dargeboten wurde. Sie berief sich darauf, eben reines "cinema verité" gemacht zu haben, also einen reinen Dokumentarfilm. Ihre Kritiker werfen ihr natürlich vor, dass sie durch die Art und Weise, wie sie die Sportler aufgenommen hat, wie sie die Olympischen Spiele 1936 in Berlin aufgenommen hat, durchaus natürlich die Realität verfälscht habe und eben ein Menschenbild präsentiert habe, dass doch sehr den Idealvorstellungen des nationalsozialistischen Regimes nahe kommt und dadurch der Film zu einem Propagandawerk im Sinne nationalsozialistischer Ideologie geworden sei."

Inzwischen ist man sich überwiegend einig, dass Form und Machart der Olympia-Filme im Kontext der nationalsozialistischen Propagandamaschinerie zu sehen sind. Die ästhetische Überhöhung des Menschenbildes und die bis ins Abstrakte gesteigerten Massenszenen gehören inzwischen zum Kanon faschistischer Ästhetik.

Die gleichgeschaltete deutsche Presse bejubelte den Film damals. Doch im Ausland war man auch anderer Meinung.

Jürgen Trimborn: "Die internationale Presse, sowohl die europäische als auch die sowjetische und die US-amerikanische Presse, hat eigentlich schon sehr dezidiert darauf hingewiesen, dass der Film - es gab entsprechende Vorwürfe damals auch schon - keine Propaganda sei. Also man hat diesen Film, der ja nicht im Auftrag Hitlers und im Auftrag der NSDAP, sondern eben im Auftrag des Internationalen Olympischen Komitees entstanden ist, durchaus als angemessenen Versuch gesehen, die olympische Idee und die Olympischen Spiele umzusetzen."

Der im Film gebotene Körperkult war keine Erfindung der Nationalsozialisten. Deutsche Kulturfilme aus den 1920er Jahren, aber auch sowjetische Filme der Ära, arbeiteten mit ähnlichen Mitteln. Unter Anspielung auf den Filmpionier Eisenstein nennt der Katalog einer großen Potsdamer Riefenstahl-Ausstellung die Regisseurin "Riefenstein". Also doch kein Propaganda-Film?

Spätestens wenn man die Kommentare der Olympia-Filme untersucht, wird deutlich, dass es sich hier um genau kalkuliertes Propaganda-Kino handelt.

'Und wieder unsere Deutschen im Feld. Sie greifen an und brechen die englische Vorherrschaft,' heißt es an einer Stelle, und beim olympischen Langlauf spricht der Kommentator von einer 'finnischen Streitmacht', die 'geschlossen in Front liegt'.

Es ist wohl eine Mischung aus grenzenloser Naivität und manischer Verdrängung, wenn die im Jahr 2002 die 100-jährige Leni Riefenstahl behauptet, einen reinen Dokumentarfilm gedreht zu haben - wie in den 1990ern im Deutschen Fernsehen:

Riefenstahl: "Ich habe mich für politische Sachen leider nicht interessiert. Ich will damit nicht sagen, dass ich was gegen Politik habe, aber da muss man für begabt sein oder interessiert sein. Man muss eine Gabe haben. Aber wenn man hundertprozentig lebt für eine einzige Sache - um mich auszuleben in der Kunst, sei es im Tanz, im Schauspiel - dann hat man gar nicht die Zeit, um sich mit den unerhörten Problemen, die Politik mit sich bringt, zu beschäftigen. Denn wenn ich etwas mache, dann mache ich es immer gern gründlich."

Auch wenn viele Elemente der Olympia-Filme zum festen Bestandteil heutiger Sportreportagen gehören, den historischen und politischen Kontext so zu ignorieren wie die Riefenstahl, zeugt von großer Verblendung.

18
Apr
2008

Ein stärkeres Gemeinschaftstier sollte der Mensch eben sein - oder könnte er's sich vielleicht selbst beibringen, ein solches zu werden? -, dann klappte es vielleicht viel leichter, das Geldwesen abzuschütteln

Die Mutter des Todesschützen von Jokela: ich ahnte es, daß etwas schlimmes passieren würde

(ein Artikel aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.4.2008,
übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Mutter von Pekka-Eric Auvinen, dem Todesschützen vom November 2007 an der Gesamtschule von Jokela im mittleren Süden Finnlands, hatte befürchtet, daß etwas schlimmes passieren könnte. Die Mutter erzählte, daß ihr zwischendurch der Gedanke an den Fall von der Myyrmann-Explosion aufgekommen war, sie aber gehofft habe, daß es Pekka-Eric nicht genauso erginge. Die Mutter vertraute darauf, daß es nicht so kommen würde, da der Junge auf sie zuging und mit ihr über Dinge sprach.

Der Bericht zur Anhörung der Mutter liegt den Dokumenten der Polizei zu den vorläufigen Ermittlungen bei.

Der Vater verwehrte sich einer Zeugenaussage.

Nach Aussagen der Mutter versuchte der Junge, durch Philosophie, Politik und Ideologien eine Richtung für sein Leben zu finden. Von den Schulfächern war es die Geschichte gewesen, die zu Ende der Unterstufe seine Gedankenwelt erweckte.

Von der vierten Klasse ab fing es damit an, daß Auvinen drangsaliert wurde, und das verschlimmerte sich. Ein Eingreifen der Eltern konnte in der Situation zu keiner Erleichterung verhelfen. Die Mutter machte für den Jungen die Bibliotheken-Gänge, weil dieser wegen den Kameraden, die ihn dort der Peinigung unterziehen könnten, dort nicht hingehen wollte.

Gemäß der Mutter hatte der Junge nicht zu den richtigen Vorstellungen gefunden und zum Teil gerade deswegen es sich ergeben, daß er unter Depressionen zu leiden kam. Im vorletzten Jahr wurden ihm Medikamente für Depressionen und panische Störungen verschrieben. Der Junge nahm die Medikamente nicht regelmäßig ein, und seine geistige Verfassung begann, wechselhaft zu sein.
Auch traten Aggressionen ins Bild.

Auvinen begann ein halbes Jahr vor dem Anschlag im letzten November mit den Planungen für die Schießerei an der Schule. Er wollte so viele wie möglich töten und hatte sich selber auf den Tod vorbereitet.

- Vielleicht werde ich auch Nachfolger bekommen, bin ich doch ein Übermensch, fast ein Gott, schrieb er in sein Tagebuch im März davor. Der sich im Internet gern herumgetriebene Junge hatte stark ausgeprägte Meinungen und verherrlichte radikale Gewalttaten.

Laut Polizei handelte Auvinen einzig allein. Niemand wußte von seinen Plänen oder hatte ihn dazu angestachelt. Es gibt kein einziges, zu erklärendes Motiv als Hintergrund für die Tat.

"Realzeit-CounterStriker" Auvinen tötete an der Gesamtschule von Jokela im letzten November während der Unterrichtszeit sieben Schüler und die Schulrektorin und erschoss sich zum Schluß auf der Toilette selbst, als die angerückte Polizei anfing, ihn per Megaphon-Aufrufe dazu zu bewegen, aufzugeben

Auvinen erschoss seine Opfer nach dem Zufallsprinzip

Pekka-Eric Auvinen suchte sich seine Opfer nicht heraus, sondern schoss ganz, wie es der Zufall ergab. Laut Polizei fing er an jenem Mittwoch, dem 7.11.2007, gleich mit dem Schiessen an, sowie er im Laufe des Vormittags in der Schule angekommen war, und schoss auf die Leute, die ihm in den Weg kamen. Drei der Opfer waren weiblichen und fünf männlichen Geschlechts. 13 Personen wurden bei dem Zwischenfall verletzt. Den ersten Notruf wegen der Schießtragödie von Jokela machte ein Schüler. Der Schüler berichtete in einem um 11.43 Uhr eingegangenen Notruf, daß er einen Schuß gehört und gesehen habe, daß auf dem Gang im Parterre ein Junge läge, aus dessen Kopf Blut fließe. Die Notrufzentrale schickte um 11.44 Uhr einen Ambulanzwagen an den Ort. Ungefähr eine Minute später rief ein Lehrer die Notrufzentrale an. Er gab an, daß der Schütze Pekka-Eric Auvinen sei. Die Notrufzentrale gab um 11.45 Uhr den Polizeistreifen Bescheid von deren bevorstehender Aufgabe. Die erste Streife war zehn Minuten später am Ort des Geschehens. Zu dem Zeitpunkt standen bereits zwei Sanitätswagen an der Schule. Als die Polizei am Tatort eintraf, war Auvinen bereits zum größten Teil mit dem Erschießen seiner acht Opfer fertig. Aufgrund der Zeugenaussagen und der Rekorderaufnahmen der Notrufzentrale wurden die Tötungen zwischen 11.42 Uhr und 11.57 ausgeführt. Die Schulmorde von Jokela seien nach Polizeiangaben im vorhinein nicht zu verhindern gewesen.

16
Apr
2008

Forsch, forsch nur voran auf den richtigen Geleisen - unterwegs hin zu freundlicheren Gegenden für kommunikative Menschenseelen, in denen es sich gemeinhin, von wegen eines allseits fälligen, sträflich lästigen Geldes, dann gänzlich ausgeschwitzt haben dürfte

wollt-ihr-gern-wissen-wo-wir-waren

Schülern auf der Schliche mit dem Telefon

(ein Bericht aus den Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Oulu, STT
Im mittelnordfinnischen Oulu wird beabsichtigt, Touchscreen-Telefone einzusetzen, um stets ein Bild sich machen zu können über die Präsenz der Schüler. In der Zeitung Kaleva wird berichtet, daß auf der Oberstufe der Schule des Stadtteils Laanila zum nächsten Herbst hin ein neuartiges Bewegungsablaufüberabstimmungssystem zur Anwendung kommt. An über hundert Schüler wird ein Telefon ausgegeben werden, mit dessen Hilfe deren Teilnahmezeiten an den Unterrichtsstunden festgehalten wird. Ausserdem erhalten die Schüler noch End-Screens mit nach hause, mit denen sie zum Beispiel ihren Stundenplan und ihre Hausaufgaben überprüfen können.

Sinn und Zweck des Experiments der Stadt Oulu ist es, für die sogenannte NFC-Technologie nach Basisdienstfertigkeiten zu suchen, die Menschen, die in der Stadt leben, von Nutzen sein können..

Bei einem im kommenden Mai veranstalteten Orientierungsgeländelauf durch die Stadt werden Handygeräte als eine Hilfe zur Orientierung verwendet werden, um sich mit der Kultur und der Geschichte, wie auch mit der Stadtverwaltung vertraut zu machen. An Kreuzchenpunkten wird es Erkennungszeichen geben, an denen die Orientierungsläufer auf ihren Telefonen eine Datenzusammenstellung mit einem Text, einer Durchsage und einem Bild erhalten werden, sowie eine Multiple-Choice-Aufgabe gestellt bekommen. Erst wenn diese Aufgabe dann gelöst ist, wird es weitere Informationen geben zum nächsten Erkennmal auf der Strecke.

Lehrer werden in der Lage sein, mit Hilfe eines tragbaren Computers das Vorrücken ihrer Schüler zu verfolgen..

15
Apr
2008

Geld - eine fürwahr tierische Angelegenheit, derer man sich so schnell als möglich entledigen sollte

Reichster Vierbeiner

(Aus einer Nachricht vom 15.4.2008)

Zum reichsten Vierbeiner in den Vereinigten Staaten kürte das US-amerikanische Magazin "Parade" den Malteser Hund Trouble. Seine Besitzerin Leona Helmsley vererbte ihrem Liebling nach ihrem Tod im vergangenen Jahr zwölf Millionen Dollar. Die Familienangehörigen der vermögenden Hotelkettenchefin mussten sich dagegen mit weniger zufrieden geben.

Daß Hungernde - ganze Bevölkerungsteile derer eines Landes - immer öfter auf die Barrikaden gehen und mit gewaltigen Unruhen den anderen, bessergestellten, die Hölle heiß machen, da sie bei den allzu überhöhten Lebensmittelpreisen einfach ihre Mägen nicht mehr füllen können, wird noch erst richtig an erschreckendem und auch bedrohlichem Momentum gewinnen, wenn nicht alsbald mit dem ganzen Geld aufgeräumt wird, und allen Menschen umsonst gegeben wird, was sie fürs nackte Überleben benötigen



Preisexplosion bei Lebensmitteln

Die grenzenlose Wut der Hungernden

(nach einem Bericht vom 14. April 2008)

Weltweit hungern 850 Millionen Menschen. Ihre Verzweiflung löst Revolten in Nordafrika, Asien und Lateinamerika aus. Weltbank und Internationaler Währungsfonds warnen davor, daß regionale Mächte wie Ägypten kollabieren könnten, wenn die Lebensmittelpreise weiter steigen.

13
Apr
2008

Auch die Welt der Nachrichten wird durch die Verblendung des Geldes mitunter gewaltig verzerrt - ein weiterer, bester Grund, so schnell als möglich, es loszuwerden

Eine Studie besagt, Reporter im finnischen Jokela gingen (im Zusammenhang mit den Reportagen über das dortige Schulmassaker vom letzten November) zu forsch voran

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Bei den Vorgehensweisen von Reportern im Zusammenhang mit dem Schulmassaker von Jokela (im Herbst 2007) war einiges vorgefallen, wofür man sich Verbesserungen wünschte, geht aus einer jüngsten Studie hervor.
- Es kommt die Überlegung auf, ob es überhaupt so etwas gibt wie eine kollektive Verantwortung der Medien, sagte auf einer Tagung des Journalismus in Helsinki Laura Juntunen, eine Forscherin, die sich mit der Ethik des Journalismus befaßt. Es kam nach dem Ereignis zuhauf Kritik auf von seiten der Jugend von Jokela, aber die Art und Weise, wie die Informationsmedien darauf reagiert haben, hat laut Juntunen vordergründig mit den Entschlüssen zu den Berichterstellungen zu tun. Juntunen ist eine Forscherin aus der Gruppe derer, die sich mit der Berichterstattung der Geschehnisse von Jokela auseinandersetzen. Die gesamte Studie des Teams der Universität Tampere, das zum Thema Journalismus Forschungen anstellt, wird im Juni vorliegen. Insbesondere waren die Methoden, mittels derer man sich an Informationen heranmachte, von solcher Art, daß diese, bei Tageslicht besehen, nicht aufrechterhalten werden könnten. Bedenklich sei das Vorgehen gewesen, als zum
Beispiel Geld angeboten wurde, um in Häuser von Opfer zu gelangen, und um an Abzüge von Aufnahmen zu kommen, die in der Schule mit Kamera-Handygeräten gemacht worden waren, sowie die Versuche von Reportern, sich unter die evakuierten Jugendlichen zu mischen, um sich so ins Krisenzentrum einschleusen zu können. Zu bemerken sei jedoch, daß eine Anschuldigung aller Informationsmedien ungerechtfertigt wäre, da ein großer Teil der Reporter gemäß der Ethik des Berufsstandes vorging.

anser-erythropus

Schrillgans Mannú in Griechenland abgeschossen

Das Schrillgansmännchen Mannú ist auf dem herkömmlichen Überwinterungsgebiet am Kerkini-See in Nordgriechenland verendet aufgefunden worden. Mannú war in Norwegen im Mai 2006 mit einem farbigen Ring gekennzeichnet worden. Das Jagen ist auf dem Schonungsgebiet des Kerkini-Sees verboten, und die Schrillgans ist auch in Griechenland gänzlich beruhigt. Die Schrillgans ist die am meisten bedrohte Vogelart, die in Skandinavien Neste baut, und praktisch dessen gesamter Bestand aus Skandinavien überwintert hauptsächlich in Griechenland. Mannú ist ein lappländisches Wort und bedeutet Mond.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

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aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!