26
Apr
2007

Unbezahlbare Freuden von Individualisten

Großmutter legte eine starke Notlandung hin
(21.4.2007)

Eine Wunde auf der Nase war der einzige persönliche Schaden, den die 78-jährige Emma Hanner davontrug, als sie mit ihrem Flugzeug eine Notlandung in der Nähe von St. Louis in den Vereinigten Staaten machen musste.

Der Motor der zweisitzigen Grumma-Maschine des Jahrgang-Modells 1970 war während des Fluges ausgefallen. Bei der Landung schlug Hanner mit dem Gesicht auf dem Steuerungsknüppel auf.

Die Notlandung war die erste in der vierzigjährigen Piloten-Karriere von Hanner. Hanner sagt, daß sie ein paar Mal in einer Woche Fliegen geht, und daß sie beabsichtigt, möglichst bald schon wieder in die Lüfte aufzusteigen.
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Hier kann man bequem sein letztes Geld los werden

Prachtkreuzfahrt in angemieteten Apartments auf der Ostsee
(23.4.2007)

Das Kreuzfahrt-Schiff The World, das Luxus-Apartments in sich enthält, legt im Sommer in Marienhamn, dem Hauptort der Finnland vorgelagerten Insel Âland an. Das den ganzen August über auf der Ostsee hin- und herkreuzende Schiffsgefährt wird Âland zwei Tage vom 20. - 22.8. mit seinem Besuch beehren.

Das im Jahre 2003 fertiggestellte Schiff bietet Apartments an, die man anmieten oder auch als Freizeit-Wohnung erwerben kann. Auf dem Schiff gibt es auch Restaurants, Läden und eine Bücherei. Dessen Betreiber-Gesellschaft aus Florida Residensea wirbt damit, daß es auf dem Schiff alles gibt, was man braucht, und wenn es eine Tageszeitung sein muß.

Die die Meere der Welt für Kreuztouren befahrende The World ist ca. 200 Meter lang und es gibt auf ihr rund 700 Kabinenplätze. Die Größe der Apartments reicht von einer Einzimmer-Wohnung von 30 Quadratmetern bis zu einem Apartment von 300 Quadratmetern. Das Schiff ist in Schweden und Norwegen erbaut worden.

Nach der Ostsee wird das Schiff ein paar Monate auf dem Mittelmeer fahren.

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Tanz auf den Ruinen der gescheiterten Kapitalismus-Alternative

In Stalins Bunker kommt ein Museum, eine Disco und ein Bad
(21.4.2007)

Es besteht ein Plan, den im Zentrum von Moskau in einer Tiefe von 60 Metern befindlichen sogenannten Stalin-Bunker für die Öffentlichkeit zu öffnen. Gemäß dem Blatt Izvestija hat eine Gesellschaft mit dem Namen Novik Servis den 7'000 Meter grossen Wohnkomplex unter der Erde zu ihrem Besitz erworben. Der Kaufpreis war zwei Millionen Euro.

Novik Servis beabsichtigt als erstes, in den Stalin-Bunker getauften Räumen ein Museum einzurichten, das von den Phasen des Kalten Kriegs erzählen wird. Späterhin plant man, ein Lichtspielhaus, eine Disco und sogar ein Bad in dem Bunker einzurichten.

Nach Schätzung von Sachverständigen gestaltet sich eine geschäftsmäßige Nutzung des Bunkers schwierig und teuer. Die Anschaffung der Lifts, die Konstruktion der Klimaanlagen und das Lösen von Sicherheitsfragen hinsichtlich der Brandgefahr ist sehr kostenaufwendig.

Der Sowjet-Führer Josef Stalin gab im Jahre 1951 den Befehl, für den Fall eines Atomkriegs unter der Erde eine Kommando-Zentrale in der Nähe der U-Bahn-Station von Taganskaja bauen zu lassen. Stalin, der im Jahre 1953 verstarb, war nicht mehr dazu gekommen, den Bunker aufzusuchen.

Die unter Kod-Namen GO-42 bekannte spitzengeheime Kommando-Zentrale wurde im Jahre 1956 in Betrieb genommen und war bis in die 1980er im Gebrauch.
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Auslaufende Muster von Geldmenschen

Hundertjähriger gewann seine große Wette
(24.4.2007)

Ein Brite hatte einen besonders guten Grund, ein Lebensalter von hundert Jahren zu erreichen. Alec Holden gewann 25'000 Pfund (36'000 Euro), als er in das Alter von einem Jahrhundert kam.

Holden ging in der Angelegenheit auf die Wette ein, als er 90-jährig war. Er setzte damals auf sich 100 Pfund.

Der Ingenieur in Pension erklärte, daß das Geheimnis seines hohen Alters sei, daß er Brei esse und Schach spiele. Gemäß Holden sei es auch wichtig, nicht zu vergessen, zu atmen.

Sprecher Rupert Adams fürs Wettbüro von William Hill befürchtet, daß sie etliche solcher Wettposten auszahlen werden müssen.

"Als wir damit anfingen, derartige Wetten entgegenzunehmen, erschien uns ein Alter von hundert Jahren fast wie ein mythischer Meilenstein. Aus diesem Grund boten wir besonders gute Multiplikationsfaktoren an. Aber jetzt nehmen uns diese Alterswunder unser ganzes Vermögen ab."

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Verzerrungen streben naturgemäß nach Glättung, auch bei menschlichen Werten

Der ganze Vogel ist oft keine Paisa wert,
für den als Rupferlohn eine Rupie wird begehrt.

Die Karawane klagt, daß man ihr alles nahm,
und auch der Räuber klagt, daß er nicht mehr bekam.

Gib, was du geben willst, eh man dich darum bat;
es ist nur halb geschenkt, was man erbeten hat.

Den Armen plündert man, nur um die Luft zu stillen,
wie man den Reiher schießt, nur um der Feder willen.

Standesunterschied erscheint vor Fürstenthron geringer;
dem Schah gilt ziemlich gleich ein Läufer und ein Springer.

Wer an Unwürdige verschwendet Ehrenzeichen,
wie kann er Würdigen sie noch mit Ehren reichen?

Bescheiden wollt' ich sein, säh' ich mich vollgeehrt;
stolz muß ich sein, solang ihr leugnet meinen Wert.

Ganz in Vollkommenheit siehst du kein Ding erglänzen;
warum? Damit dein Geist hab' etwas zu ergänzen.

Am besten machst du gleich dein Ding im Anfang recht;
Nachbesserung macht oft Halbgutes völlig schlecht.

Fruchtbäume wird man nicht im wilden Wald erwarten,
dagegen ärgern mich Waldbäum' im Küchengarten.


25
Apr
2007

Wie lange noch von der Geldwelt für dumm verkauft werden?

Eine Politik des Zur-Schau-Stellens beherrschte vielfach schon das Öffentliche Leben der Römer in der vorchristlichen Jungen Ära, auch schon auf dem Gebiet der Volkswirtschaft:

Ein für die Manipulation des Marktes berühmtes Beispiel ist Kaiser Neros Art und Weise, den Getreidepreis zu drücken, indem er ganze Schiffsladungen Getreide in den Tiber schütten läßt.
Dadurch konnte das Volk überzeugt werden, daß es genügend Getreide gibt, ja soviel sogar, daß es in den Fluß gekippt werden kann, und die Preise waren am Purzeln.
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Billig zieht am besten, kostenlos aber dürfte noch besser ziehen

(sämtliche Artikel aus dem Finnischen übersetzt)

Die Sommergärten in St. Petersburg lassen einen die Hektik vergessen

Inmitten von St. Petersburg mit dessen hektischem Verkehr und
gewaltigem Menschentreiben gibt es eine friedliche, grüne Oase, welche die St.
Petersburger über alles lieben.

Der von Peter dem Großen im Jahre 1704 angelegte, weitläufige
Sommerpark im Schnittwinkel der Palast-Uferstraße und des Fontanka-Kanals lockt
sowohl die Bevölkerung der Stadt als auch Touristen zum Spazierengehen
in einer Umgebung an, in der es keine Eile gibt, und um die schönen
italienischen Marmorstatuen, so wie die Statue des Vaters der Tierfabeln
von Russland, des Schriftstellers Iwan Krylow, zu bewundern.

Das Los der italienischen Marmorstatuen beunruhigt jedoch die St.
Petersburger, da Luftverschmutzung und Rabauken den Jahrhunderte alten
Statuen arg zugesetzt haben.

Peter der Große wollte in seiner Stadt einen Park angelegt haben, der
einem Vergleich mit dem Park von Versailles in Frankreich standhielte.
Er ließ für seinen im Jahre 1704 angelegten Park seltene Baumarten aus
aller Welt sowie wohlriechende Blumen querhinweg aus allen Teilen
Europas heranschaffen. Der Park bekam auch schöne Marmorstatuen.

Ursprünglich war der Park größer als der gegenwärtige. Nach der in den
1770er Jahren sich ereigneten Überschwemmung und auch einer
Feuersbrunst wurde gemäß den Vorstellungen von Katarina der Großen aus dem Park
ein kleinerer Park, der dem englischen Stil mehr folgte. Zur Zeit von
Peter dem Großen wurden in den Sommergärten protzende Festlichkeiten samt
Trinkgelagen begangen. In unserer Zeit werden dort verschiedene Konzerte und
Events abgehalten, auf denen es etwas gemäßigter zugeht.

In dem Park steht ein im Vergleich zu den zahllosen prachtvollen
Palästen von St. Petersburg recht anspruchsloser, kleiner Sommerpalast, der
für Peter den Großen gebaut wurde. Im zweiten Stock des von Domenico
Trezzini
geplanten Gebäudes aus Stein befindet sich ein Zimmer von Peters
des Großen zweiter Frau, Katarina der Ersten.

Im mittleren Teil des Parkes steht eine Statue des Vaters der
Tierfabeln Russlands, Iwan Krylow, welche die Handschrift von Elisabeth
Järnefelts Onkel väterlicherseits, dem Bildhauer Peter (Pjotr) Clodt von
Jürgensburg, trägt. Besser bekannt als die Statue von Krylow ist aus dessen
Schaffenswerk die Statue der auf der Brücke von Anitschkow sich
brüstenden vier Pferdebändiger.

Aber die eigentliche Augenweide des Parkes sind die italienischen,
klassischen Marmorstatuen. Die Sommergärten stehen unter der Aufsicht des
Russischen Museums und der Leiter des Museums Wladimir Gusow ist besorgt
wegen der Einwirkung, die die Luftverschmutzung auf die Statuen hat. Ein
Teil der Statuen ist bereits durch Imitate ersetzt worden. Gemäß Gusow
werden die ursprünglichen Marmorstatuen in Unterbringungen des
Russische Museums verbracht werden, damit sie nicht vollständig ruiniert
werden.

Letzten Sommer setzten auch Rabauken die Statuen einer rüpelhaften
Behandlung aus. Etliche der Statuen wurden umgeworfen und sie erlitten
Schäden. Es verwunderte die Menschen der Stadt, wie sich die Rüpel Zugang
in das bewachte und nachts abgesperrte Terrain verschaffen konnten.

Während des Winters werden die Statuen in Innenräumen aufbewahrt. Den
St. Petersburgern ist es jedes Frühjahr ein großer Anlaß zur Freude,
wenn die Sommergärten sich enthüllen, um von allem Volk bewundert zu werden.

Ägyptens Tourismus im Wachsen begriffen

In Ägypten waren im Jahre 2006 9,1 Millionen Urlaubsreisende unterwegs,
5,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies ist ein höhere Zahl als die des
Anstiegs des Tourismus weltweit - 4,5 Prozent.

Übernachtungen von ausländischen Urlaubsreisenden legten in Ägypten
ausgehend von 85,1 Millionen (2005) auf 89,3 Millionen zu, ein Wachstum
von 4,9 Prozent. Die Dauer einer Reise im Durchschnitt stieg von gerade
mal 8,2 Übernachtungen (2005) auf 8,3 Übernachtungen an. Ägyptens
Einnahmen aus dem Reisesektor wuchsen letztes Jahr auf 11,2 Milliarden Euro
an, was, verglichen mit dem Jahr 2005, einen Anstieg von 11,8 Prozent
bedeutet.

Die größte Gruppe von ausländischen Urlaubsreisenden in Ägypten sind
Engländer, von denen letztes Jahr über eine Million in Ägypten unterwegs
waren (1'033'000 Urlaubsreisende).

Ungarn ist das verheissene Land der Gesundheitsbäder

Es wird behauptet, daß, wenn man in der Wüste von Saudi-Arabien zu
graben anfängt, Öl aufsprudelt. Aber wenn man mit seiner Schaufel in die
Scholle Ungarns sticht, sprudelt einem dort heißes Wasser entgegen. Die
Gesundheitsquelle des zu den neuesten Kurbädern zählenden Bük wurde
tatsächlich vor 25 Jahren im Zusammenhang mit Ölbohrungen entdeckt, aber
anstelle von Öl ergoss sich warmes, außergewöhnlich eisenhältiges Wasser
auf einer Höhe von 60 Metern.

In Ungarn gibt es mehr Gesundheitsbäder wie nirgendwo sonst. Zu einem
großen Teil basieren diese auf heißen Quellen, es gibt aber auch
reichlich andersgeartete Kurorte.

Die Vielzahl der heißen Quellen kommt vom vulkanischen Ursprung der
Landoberfläche und von der verhältnismäßig dünnen Erdkruste her. Zwar sind
die Vulkane schon vor Millionen von Jahren erloschen, zurückgeblieben
sind nur klassische Zuckerglasur-Berge, dennoch liegt Ungarn auf einem
Gebiet von vulkanischem Untergrund. Wenn auch kein Wasser brodelnd in
die Luft schießt wie aus einem Geysir auf Island, so hat das Wasser der
heißesten Quelle von Zalakaros eine Temperatur von 96 Grad, und von über
70 Grad heißen Quellen gibt es etliche.

Die Zusammensetzung der Mineralien eines Gesundheitswassers ist von
Badeort zu Badeort verschieden. In ihren Broschüren wird verraten, welches
Bad sich am besten bei welchem Leiden eignet. Gesundheitswasser wird
entweder fürs darin Baden, es zu trinken, oder um es als Dampf zu
inhalieren, verwendet.

Es ist unmöglich, die genaue Anzahl der Bäder zu sagen, da laufend neue
entstehen. Registrierte heiße Quellen gibt es 1300, von denen fast 300
im Gebrauch von Bädern sind. Es gibt an die siebzig Gebiete, die mit
Bädern aufwarten, fünfzehn zählen zu den wichtigsten und in den meisten
gibt es mehrere Bäderorte. Die begehrtesten Gegenden sind Budapest und
Balaton. Sie sind auch die teuersten, aber bekannte Bäder gibt es auch
anderswo, vom äußersten Norden bis zur Grenze im Süden und von Osten
nach Westen.

Die Rentenanstalt ersetzt einen Teil der Kosten

Die Kurbäder empfehlen sich besonders, um wieder in Form zu kommen,
sowie chronisch Kranken. Insofern ein Kurgast eine Überweisung eines
Arztes hat, wird die nationale Rentenanstalt Finnlands (kela =
kansaneläkelaitos) einen Anteil der Therapien auf der gleichen Grundlage wie zu
hause im Land ersetzen. Die Überweisung kann man sich sowohl von einem
finnischen wie auch von einem ungarischen Arzt beschaffen. Auch geschehen
die Therapien unter Aufsicht eines Arztes, denn die Bäder haben ihre
eigenen Ärzte.

Die Premierminister Matti Vanhanen (jüngst wiedergewählt in Finnland)
und Peter Medgyessy kamen im Januar 2004 in Budapest darüber ein, eine
Bäderkur in Ungarn in den Rahmenbereich der Krankenversicherung von
Finnland aufzunehmen, als Ungarn noch nicht in der EU war. Mittlerweile
betrifft dieses sämtliche EU-Länder.

Anders als oft in Finnland, gibt es z.B. für physikalische Therapien
keine Warteschlangen, und man muß diese nicht auf eine lange Zeitspanne
verstreuen.

Die Rentenanstalt übernimmt natürlich nicht das Reisen und den
Aufenthalt, aber es läßt sich Urlaub und Gesundheitstherapie kombinieren.
In den Bäderorten gibt es eine Unterbringung für jeden Geldbeutel, vom
Fünf-Sterne-Prachthotel bis zu einer Privatunterkunft für weniger als
10 Euro.

Ein Kurbad besteht nicht nur aus Gesundheitstherapie. Ungarn setzt auch
auf alles andere, was mit der Branche zu tun hat. Es besteht die
Möglichkeit, zwischen einem Verwöhn- oder einem Gymnastikurlaub zu wählen, in
Verbindung mit den Bädern gibt es allerlei buntgespickte Gymnastik- und
Sportgelegenheiten.

Budapest - eine der ältesten Bädergegenden

In der Umgebung von Budapest sprudeln mehr heiße Quellen wie nirgendwo
sonst in Europa, insgesamt 123 Stück. Dessen Wurzeln als Bäderstadt
reichen über zwei Jahrtausende bis in die Zeit der Römer zurück. In den
Ruinen von Aquincum, das am nördlichen Rand von Budapest liegt, sind
zahlreiche Überreste von Bädern gefunden worden.

Es kampierte immerhin schon der Urmensch vor 600'000 Jahren am Rand
einer heißen Quelle. Und vor ein paar Jahrtausend suchten sich die Kelten
für ihren Aufenthaltsort das heutige Budapest aus, weil dort warmes
Wasser hervorsprudelte. Sie gaben dem Ort den Namen Ak-Ink, was 'reiches
Wasser' bedeutet.

Das vielleicht berühmteste der Bäder von Budapest ist Bad Gellert, von
seinen Anfängen her noch aus der Türkenzeit, während das elegante
Hotelgebäude des Kurbades unserer Zeit aus dem Jahre 1918 stammt. Es wird
aber nicht vorausgesetzt, daß man in dem Hotel wohnt, wenn man in Bad
Gellert zur Kur ist.

Der überaus größte Teil der Bäder liegt zur Seite der Buda hin und
dazwischen gibt es die Bäder-Insel Margit mit ihren Hotels in der Donau.
Aber das beliebteste Bad der Stadt ist der Bäderort Szechenyi von Pest.
Die Quelle war erst im Jahre 1876 entdeckt worden, und sie schießt aus
einer Tiefe von 1'256 Metern 76 Grad heißes Wasser hoch. Es gibt zwölf
verschiedene Becken in dem Bad und es ist das größte von Europa. Es
gehört zum Tagesprogramm eines manchen Budapesters, in dem Bad
vorbeizuschauen.

Der Warmwasser-Teich von Heviz

Der Ort Heviz in der Nahe des Balaton-Sees gehört zu Ungarns größten
Kurorten. Dessen für seine roten Lotuse bekannter, schwefel-, radium- und
magnesiumhaltiger Warmwasser-Teich ist der größte seiner Art in der
ganzen Welt. Das Wasser ist leicht radioaktiv.

Die Quelle des Teiches ist in einer 36.5 Meter tiefen trichterförmigen
Senke. Das aus dem Krater kommende Wasser ist in ständiger, langsamer
Bewegung. Das sich an der Oberfläche abkühlende Wasser drückt in die
Tiefe, aus der warmes Wasser wieder nach oben steigt.

Die Temperatur beträgt im Sommer 33-36 Grad und im Winter 26-28 Grad.
Es ist ein eigenartiges Erlebnis, in dem warmen Wasser zu planschen,
wenn um einen herum klirrende Kälte herrscht und auf dem Eis des
nahegelegenen Balaton-Sees die Eislauf-Sportler vorbeigleiten. Das kräftige
Eingedämpft-Werden macht das Schwimmen zu etwas angenehmen auch bei
kältestem Wetter.

Gesundheit aus den Höhlen

Besonders bei Asthma und bei Erkrankungen der Atemwege werden die
Höhlenbäder empfohlen. Eins der ältesten liegt in Tapolca im westlichen
Ungarn. Auf die gesundheitliche Wirkung der Höhlen war man relativ spät
gekommen.

Die zwanzig Kilometer langen Höhlen von Tapolca wurden schon 1903
entdeckt, aber erst 1981 fand man deren heilende Kraft heraus. Das
Gesundheitsministerium gestand den unterirdischen Hohlräumen die Position einer
medizinischen Gesundheitshöhle zu.

Die Temperatur in der Höhle liegt unabhängig von der Jahreszeit immer
bei 14-16 Grad und die Luftfeuchtigkeit ist nahezu 100 Prozent. Die Luft
ist extrem rein und völlig staubfrei. Die Höhle wird gemeinschaftlich
vom Krankenhaus von Tapolca und vom Kurhotel benutzt. Von beiden aus
gelangt man direkt über einen Lift dorthin.

Die Kurbad-Höhle stellt nur einen Teil des unterirdischen Lebens der
Kleinstadt Tapolca dar. Andere Teile der Höhle werden als Weinkeller und
auch als Reisesehenswürdigkeit gebraucht. In einem Teil gibt es einen unterirdischen See, in dessen Labyrinth die Urlaubsreisenden rudern
können.

Die Gesundheitshöhle von Tapolca ist nicht die einzige von Ungarn.
Budapest hat seine eigene, im nördlichen Gebirge gibt es auch ein paar
Höhlenbäder und auch das südliche Pecs ist nicht ohne eine Höhle.

Wer wünschte sich - mal ganz ehrlich - nicht, daß es kein Geld gäbe?

"Werden jemandem Tatsachen zugespielt, die ihm gegen die Instinkte gehen, so wird er sie aus der Nähe prüfen, und wenn die Beweislast nicht überwältigend ist, wird er sich weigern, an sie zu glauben. Wird ihm aber andererseits etwas nahegelegt, welches einen Anlaß dafür mit sich bringt, so zu handeln, wie es ihm die Instinkte eingeben, so ist er bereit, jenes auch nur bei geringstem Beweise für sich anzunehmen." -- Bertrand Russel - Straßen, die in die Freiheit führen

Letztendliches Ziel allen revolutionären sozialen Wandels ist es, die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens, die Würde des Menschen, und das Recht eines jeden Menschen darauf einzurichten, sich frei bewegen zu können, und daß es ihm gut ergehe. -- Emma Goldman

"Freiheit ist, was du damit anfängst, wie dir geschehen ist." -- Jean-Paul Sartre (1905-1980)

"Das Lästige in der Welt ist, daß die Dummen sich narrensicher fühlen, und die Gescheiten voller Zweifel sind." -- Bertrand Russell

Wie nur verflixt nochmal dieses aufsässige Paradoxon in seinem Verhältnis zu Geld verschwinden machen - und spurenlos?

Wenn es nicht höchst paradox wäre, einen Preis mit einer anreizend höheren Summe von Geld auszuschreiben für die glücklichen Gewinner und ersten in der neuen sportsmännisch ökopolitischen Disziplin des Geldabschaffens im Rahmen kleinerer probeweiser kommunaler Nutzverbünden, wenn diese nicht genau dessen, womit mehr wagemutige Menschen mit einem Anreiz-Preis zu dessen Teilnahme verlockt werden sollten, des Geldes, reale Abbestellung und Einweisung auf ein museales Abstellgleis überkommener Mißstände in der Geschichte der Menschheit zum Ziel hätte, wären Preisausschreibungen an und für sich auch vortrefflich gute Motivationsmotoren, um die neue geldlose Zeit schon jetzt, solange die Weltbörsen noch nicht völlig zusammengekracht sind, und die absolute tödliche globale Öko-Katastrophe, die früher oder später kommen muß, wird mit dem Geld nicht aufgehört, noch nicht in Sichtweite ist, schon jetzt bald beginnen zu lassen.


Aber, liebe Mitmenschen, derjenige und diejenige, die jetzt, das gesamte Geldwesen ersatzweise abzustellen, als Pioniere auf dem Weg dazu mitmachen, (und nicht nur diesen Artikel lesen und sich weiß Gott was dabei denken, sondern hinausgehen, und wirklich etwas unternehmen in Richtung Geldabschaffen!) werden letztendlich die ersten der wahren Gewinner sein. Kein Preis hätte so hoch angesetzt sein können, als was tatsächlich dabei gewonnen würde!
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24
Apr
2007

Firmen auf Crash-Kurs wie Google sollten boykottiert werden

Google in rasantem Wachstumstempo

Das von ihrer Suchmaschine her bekannte Google legte im ersten Quartal des Jahres gewaltig an Wachstum zu. Das Nettoeinkommen der Gesellschaft kletterte zwischen Januar und März auf 740 Millionen Euro, und deren Umsatz auf 2,7 Milliarden.

Das hauptsächlich aus dem Verkauf von Werbungen abgeleitete Ergebnis wuchs um nahezu 70 Prozent vom letztjährigen Stand an und auch der Umsatz um über 60 Prozent.

Das Tempo der Internetgesellschaft verblüffte die Analytiker, die Vorhersagen zu deren Erfolg verfasst hatten, denn die Erwartungen schwächte das Straucheln zu Anfang des Jahres der konkurrierenden Firma Yahoo ab.

"Wir befinden uns in einer Ekstase aufgrund unseres wirtschaftlichen Ergebnisses des letzten Quartals. Das Wachstum in den Vereinigten Staaten war glänzend und international sogar noch stärker," jubilierte der Geschäftsleiter von Google Eric Schmidt.

Nach Schätzungen stieg der Anteil von Google bei Suchoperationen im Internet in den Vereinigten Staaten auf 48 Prozent, während Yahoo mit 28 Prozent abschnitt und Microsoft mit 11 Prozent. Auch in Brasilien, Israel und Südkorea bekräftigte die Gesellschaft beträchtlich ihre Positionen.

(Ein Bericht der Helsingin Sanomat vom 20.4.2007, übersetzt aus dem Finnischen)

Leider beinhaltet der Bericht nur die Hälfte der vollen Wahrheit. Von den Ärgernissen, die Google bei zigtausenden von frustrierten Internet- und Email-Klienten mit ihren überfahrenden Manövern auslöst, steht darin kein Wort.
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Alles ist in Veränderung begriffen, auch Geld muß nicht für immer sein

Die Lagen der Gestirne verändern sich

Die Positionen der gegenwärtig am Himmel zu sehenden Gestirne sind zu
verschiedenen Zeiten verblüffend genau immer gemäß der Situation des
jeweiligen Zeitalters verzeichnet worden. Die Gestirne bleiben nicht in
Bezug auf die Erde in gleichen Positionen stehen, wenn die Zeitspanne der
Beobachtung sich über Jahrhunderte erstreckt.

Die Veränderungen in der Lage der Gestirne rührt von Abweichungen im
Neigungswinkel der Achse des Erdballs her, die mit der sich verändernden
Anziehungskraft des Mondes zusammenhängen. In Anbetracht der Rotation
der Erde schwankt die imaginäre Achse auf die gleiche Art und Weise wie
ein auf den Boden hingeschmissener Kreisel im Drehen schwankt, während
er an Drehgeschwindigkeit verliert. Die Veränderungen verschieben auch
im Laufe der Jahrhunderte die Lage der Pole des Erdballs ringartig um
die imaginäre senkrechte Achse herum.

Als Folge von diesen Veränderungen wechselt sich im Verlauf der
Rotationen von Jahrtausenden der Himmelskörper aus, der dem Endpunkt der
rechnerischen Nord-Süd-Achse am nächsten ist - gegenwärtig der Polarstern.
In einem Survey-Artikel des Wissenschaftsblattes American Scientific
wird behauptet, daß vor ungefähr 14'000 Jahren an der Stelle des
Polarsterns die zum Bild der Leier gehörende Vega stand, der fünfthellste am
derzeitigen Sternenhimmel.

Obwohl die Fixsterne auf ihren Plätzen bleiben, wechseln sich als eine
Konsequenz der Veränderungen der Erdachse augenfallig die Lagen der
Sternbilder ab. Die Veränderung ist aber nicht besonders groß. Als Folge
der Achsenverschiebungen "bewegen" sich die an unserem Horizont
festgeschriebenen Sternbilder gerade mal um ein Grad in 72 Jahren. Die
Verschiebung ist messbar, aber dürfte kaum während eines Lebensalters
augenscheinlich zu beobachten sein. Ein Grad bedeutet zwei Mond-Breiten, von der
Erdoberfläche aus betrachtet.

(Artikel vom 17.4.2007, übersetzt aus dem Finnischen)

Wer mehr über das Wesen der Sterne im Zusammenhang mit deren
Zusammenwirken als "Software-Zellen" mit dem Funktionieren des menschlichen
Geistes erfahren möchte, dem empfehle ich, die einschlägigen kosmo-ontologischen Gedichte von mir zu lesen.

Langsam aber sicher gibt der Zeitgeist den Menschen das Wort der Stunde ein

Das Wort

Am Anfang war das Wort
und sonst war nichts.
Und vom Höchsten war dessen Geburt.

Und weit hinaus in die Urnacht
führte es des Schöpfers Finger aus:
also wurde Land und Meer, der Mensch erschaffen.

Das Wort beschloß sein Schöpfungswerk
und kehrte zum Vater zurück.
Und der Sinn ließ es auf dessen Lippen stehen.

Aber mitten in der Nacht einmal
nahm eine Kreuzotter, jener Sinn fürs Falsche,
es hinterrücks an sich, und brachte es in die Welt.

Und das Wort, der Erschaffer von allem,
war fruchtlos jetzt,
als der Mensch es auf seine Lippen hob;

ein Spielzeug nur von Kindern,
eine zerbrochene Schale nur,
eine stumme Stimme nur, ein Echo auf Leeres.

Es litt viel Hunger
und wurde viel beschmutzt;
seinen Glanz bedeckte der Staub der Erde.

- Aber irgendwann, als von den Menschen ein bester
am Träumen war,
flog es wieder nach hause, zum Gott.

Und der Vater führte es an seine Lippen, sich daran labend,
und es blieb an ihm der Hauch des Schöpfers hängen.

Und die Menschen, sie hatten dies nie vergessen,
und in den Herzen ging das Beben um.

(ein Gedicht des finnischen Feuerträger-Poeten Uuno Kailas (1901-1931),
erstmals ins Deutsche übersetzt)


Mit der Kapuze über den Augen oder wie es um unser Geld eigentlich steht

Auch das Kapital kann ein Zuhause haben

(Artikel aus dem finnischen Magazin Voima, übersetzt
aus dem Finnischen)


Der Finanzierungskonzern FIM in der Mikon-Straße von Helsinki geht an die Isländer über. Nordea ist in schwedischer Hand und Sampo in dänischer. Helsinkis Wertpapierbörse wurde an die Stockholmer verkauft. Aber macht nichts aus, befindet sich doch in Helsinki der Stumpf der OMX-Börs. Und auch in der Handelsbanken spricht man Finnisch.

Die Größe des Bankiers-Unternehmen FIM wurde von Seppo Sairanen geschaffen. Er wurde aus der Kameradschaft mit Kari Uoti in die Position gesetzt. Der Mann schlägt die Fäuste auf den Tisch und verkauft die Firma. Der isländische Risikofinanzierungskonzern Glitnir bezahlt für FIM 350 Millionen Euro. Die Bezahlung wird in bar geleistet an jene, die Geld wollen. Ein Teil der Eigentümer von FIM gibt ihren Besitzanteil gegen Aktien von Glitnir ab. Glitnir bereitet hierfür neue Aktien vor.

Das Absurdeste an diesen Handelsoperationen sind die Handelsmänner und -frauen selber. Sie sind die stattlichsten Leute der Finanzviertel, die Elite mit den tollsten Autos und in den Tiptop-Anzügen. Sie tun so, als treibten sie Handel mit Roggenmehl und Reis. Richtig ist, daß sie den Wert von deren Preisen auf Wochen und Monate im voraus festschreiben.

Wenn zwei Spieler eine verschiedene Auffassung haben, findet sich ein Ausgleich, indem Geld verschoben wird.

Die unterschiedlichen Verhältnisse in den inneren Kreisen, Ränke und Geplänkel und was sonst das Leben ziert bestimmen zentral wer alles zu neuen Milliardären aufsteigt und wie plötzlich.

Ein Wertpapierportefeuille kann man mit durchsichtigen Notierungen zu Stammgeld umwandeln. Solche entstehen zum Beispiel auf der Pelze-Auktion in der südfinnischen Stadt Vantaa. Dann klären die Stil-Freaks der Finanz-Straßen die Nettogewinne ihrer
Blaufuchslederballen ab. Staaten garantieren die Implementation der Verträge.

Der Finanz-Stand hat denn auch sein eigenes Privatrecht, Mittelsmann- oder Schlichtungsgericht zu gut deutsch. In der Welt des Geldes sind diese Privat-Urteile erstrangig. Widerborstigkeit wird zurechtgekämmt im Boykott durch vergleichbar gestellte Firmen. Auf den niederen Ebenen betätigen sich gewisse Motorrad-Bruderschaften als Rechtspfleger.

Die innere Ordnung des Geld-Standes hätte FIM in finnischen Händen gehalten. Die Schiedsrichter der Finanzierungsüberprüfungen schnappten sich das Ding.

Unsere Regierung scheint die finnischen Eigentümer auf allen Erwerbszweigen gegen ausländische austauschen zu wollen. Bald dürfte wohl auch die Stadt Helsinki ihre Mietshäuser an ein Kapital-Investoren-Konsortium verkaufen.

Auf der Wahlbühne Finnlands führt man die Volksgemeinschaft und die Volkswirtschaft vor. Eine Fiktion also.

Eine Vereinnahme-Vergackeierung!

(Es waren vor einiger Zeit in Finnland Parlamentswahlen)

Japan ist anders.
Dort hat man zäh durch die 1990er hindurch entgegen den Aufklärungen von Wall Street und Harvard - Rezension - gehalten.

In den Banken wurden Darlehen von Geschäftsunternehmen zum Nullsatz erneuert. Die Japaner kümmerten sich nicht um die Behauptungen von Ausländern, daß die Darlehen Problem-Kredite darstellten. Sie begriffen diese als eine Demonstration ihres Willens zum
Gemeinwohl und als einen Ausdruck von Solidarität. Dadurch bedingt lösten die Japaner aber auch keine Welle von Konkursen aus, aus denen sich Angeles und Big Apple die fruchtigsten Happen herausgebissen hätten.

Die Financial Times setzte am 2.2.2007 in ihrem Hauptartikel wieder einmal den japanischen Gesetzesmachern zu. Sie forderte, daß Ausländern gewährt werden solle, Aktien von ihnen zur Bezahlung für japanische Unternehmen anzubieten.

In Japan schreiten die Kreise der Besitzenden dagegen aus. Sie werden den Finanzierungs-Ingenieuren die Gefügigmachung des Waren- und Dienstleistungssektors nicht vorschmelzen. In Japan erhält der Zentralverband Keidanren des Gewerblichen Lebens einen Dialog im Volke aufrecht und setzt sich für die eigenständig geartete japanische Lebensweise, die Würde und für das Tragen von Verantwortung für ein ethisches Leben ein.

Bleibt zu sehen, wie der neue Premierminister Shinzo Abe in der Zwickmühle lavieren wird.

Aber wenigstens müssen die Japaner nicht mit der Kapuze über den Augen und als von ihren eigenen Großbehuften in die Irre Gegängelte leben.

(ein Artikel von Jukka Sjöstedt, freier Schriftsteller von Helsinki)

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Hier gelangen Sie zum neuen Yahoo! Mail: http://mail.yahoo.de

22
Apr
2007

Die Abschaffung des Geldes könnte von derartigen Mißständen als einziges da nur Abhilfe schaffen

Folgende Mail kam an mich als unzustellbar zurück. Ich hatte darin dem Bearbeitenden eines mir täglich zugesandten Gedichts des Tages bitten wollen, von jetzt ab mir die Gedichte an eine andere Email-Adresse zu schicken:

Wieder einmal war ich schwer enttäuscht, nachdem ich herausfinden mußte, was die Amerikaner und ihr Google aus deren doofen Aktionärsinteressen heraus sich wieder geleistet haben.

Zuerst hatten sie sich letzten November von ihrem über lange Zeit laufenden Service, die Web-Seiten des Internets auf das Format eines Handy Mobilphones zu trimmen, über Nacht zurückgezogen, und somit alle, die am Handy das Netz durchforsten wollen, über Nacht so zu sagen im dunkeln stehen lassen. Jetzt haben sie aus ihrer Gier heraus, sich zur Nummer Eins aller multinationalen Gesellschaften mit Dienstleistungen fürs Internet zu mausern, den führenden Email-Betreiber der Ukraine just zu einem Zeitpunkt aufgekauft, da dieses Land in eine innenpolitische Krise verwickelt war, mit der Konsequenz, daß genau seit dem Stichtag, dem Karfreitag 2007, keine der Emails, die mir zugeschickt werden, aufgrund eines komplizierten, neuen Weiterleitungskommandos des umgemodelten Systems, mit dem der Email-Zubereiter meines Handys nicht mehr zurechtkommt, mehr auf meinem Handy erschienen.

Zuerst war ich des Glaubens, daß es wegen eines ausgedehnten Osterurlaubs womöglich der Fall sei, daß die von mir bestellten täglichen Verse auf Email plötzlich ausblieben, bis daß ich gestern an einem Computer in einem kommerziellen Internet-Café herausfinden mußte, daß für meine alte Email-Adresse seit der Übernahme durch die Amerikaner eine neue Inbox angelegt ist, auf der all die Post einzusehen war, die ich auf dem Handy die letzten Tage über leider vergeblich gesucht hatte. Alle anderen, früheren Schreiben aber aus der Zeit vor der Übernahme, das heißt also meine komplette Inbox von davor mit über 2000 Einträgen an der Zahl, wurde ohne meines Wissens schlichtweg getilgt.

Jetzt, da ich eine Email-Adresse von Yahoo für meine Aufbereitung fürs Lesen und Verschicken mit dem Handy gewählt habe, zeigt es sich, daß alles, zumindest fürs erste, was ich auf deutsch schreibe, im Falle von Spezialzeichen der deutschen Sprache, aber auch in der Interpunktion, falsch kodiert, also nur schwer leserlich, beim Adressaten ankommt.

Und warum all dies?

All dies nur wegen diesen blöden Geldsäcken und Affen von gierigen Amerikanern, die mit "ihrem" Internet die ganze Welt an sich reißen wollen.

Tragendes positives Konzept einer noblen Firma von Welt, welches in panvoluntaristische Zeiten weist

Microsoft möchte die Anzahl der PC in der Welt bis zum Jahre 2015 verdoppeln

Und die meisten derer werden mit dem Windows System von Microsoft
laufen, wenn die 3-Dollar-Handelsabmachung in den Entwicklungsländern
abgehoben hat

(Ein Bericht für InformationWeek von J. Nicholas Hoover vom 21. April
2007, von mir übersetzt aus dem Englischen)


Drei Dollar, soviel wird Microsoft von Regierungen für Windows und
Office verlangen, wenn sie die Software kaufen, um diese in Schulkindern
zur Verfügung zu stellenden Computern zum Einsatz zu bringen. Während der
Ankündigung des Programms letzte Woche ließ Microsoft wissen, daß die
Firma eine Verdoppelung der Anzahl aller PC in der Welt auf 2 Milliarden
bis zum Jahr 2015 sehen möchte.

Natürlich möchte Microsoft, daß diese alle mit Windows laufen. Es handelt sich also um einen wohlausgedachten Schritt, um so ihre Software an die Armen in der Welt in einem jungen Alter heranzubringen. Es sind dieses Menschen, die ansonsten keinen Computer hätten, oder falls ja doch, dann dürften sie wahrscheinlich mit abgekupferten Raubkopien von Software arbeiten.

Das angebotene Programm kommt neben dem Projekt Pro Kind ein Laptop,
sowie dem über fünf Jahre laufenden, eine Milliarde Dollar teuren
Programm Voran mit der Welt von Intel (World Ahead), zu stehen. Jedoch gibt
Bill Gates zu bedenken, daß Hardware nicht das schlimmste Problem wäre.
"Es kommen nicht nur die Kosten für die Anschaffung des PC auf, es gibt
da auch noch andere Fragen von wegen der Beschaffenheit des Anschlußes
ans Netz, des Gebraucher-Knowhow, der Servicestellen vor Ort, der
Verläßlichkeit des lokalen Systembetreibers," sagte der Vorsitzende von
Microsoft, währenddessen er die Ankündigung machte. in Peking, wo er von
der Universität Tsinghua mit einem Ehrentitel ausgezeichnet wurde.

Die erstarkenden neuen Märkte sind kritisch gegenüber dem Wachstum von
Microsoft eingestellt. Letzte Woche ließ die Firma verlautbaren, daß
sie mit Lenovo zu Forschungsarbeiten in deren Labor in Peking
zusammenarbeitet. Auch kamen andere ihrer Vorhaben ans Licht, sowie der Plan, die
Zahl der Ausbildungsstätten, die weltweit von Microsoft betrieben
werden, bis zum Jahre 2009 auf 200 zu erhöhen, eine Zugangsplattform
(Portal) fürs Web zu schaffen, um die Leistung angehender indischer
EDV-Arbeiter anzuspitzen, und öffentlich-private Partnerschaften ins Leben zu
rufen, womit den Regierungen in fünf Entwicklungsländern geholfen werden
soll, Technologie so einzusetzen, daß deren öffentlicher Sektor
verbessert wird.

Der Hersteller von PC Computern plant ausserdem, den Aufbau seiner
Verkaufs- und Marketing-Abteilungen auf ein mehr einheitliches Konzept hin
neu durchzukämmen, Personal-Team zusammenzuziehen, und multinationale
Investments und Zulieferer aufeinander besser auszurichten.

Man schreibe sich nur ruhig den Begriff 'Panvoluntarismus' hinter die Ohren

Denn, wie auch immer, Panvoluntarismus, ob es nun dereinst tatsächlich so benannt werden wird, oder ob dieser neue Begriff lediglich eine mögliche Umschreibung des zukünftigen Gemeinwesens darstellt, um letzteres auf den Punkt zu bringen, dürfte die ideologische 'Flöte' sein, auf der wir dann blasen, und nach dessen elysischen Tönen und Musik die Menschen dann auch gerne tanzen werden, wenn sie sich schlußendlich erst wieder auf einen echt menschlich freizügigen Austausch aller Leistungen und Waren, alle mit allen, eingestimmt haben sollten.

Schon die alten Ägypter gaben von sich solche Weisheiten preis:

Der beste Mann ist derjenige, welcher sich über das Wohlergehen anderer freut.

Nicht jede Frau, welche das Feuer schürt, kocht auch.

Wirf keinen Stein in den Brunnen, von dem du trinkst.

Vor allen anderen Menschen ist derjenige zu bedauern, der eine Sache betreiben muß, die nicht zu seinem Fach gehört.

Wer sich zum Schaf macht, der wird von den Wölfen gefressen.

Der Wert eines Mannes besteht aus seinen guten Taten.

Auch ein kleiner Dattelkern stützt den Wasserkrug.

Wenn der Affe regiert, so tanze vor ihm.

Gib deinem Sohn einen Pfad.

Jeder Mensch ist König in seinem Gewerbe.

Zwei Melonen kann man nicht in e i n e r Hand halten.

Ist die Zwiebel dick und rund, wird sie nicht gerne daran erinnert, daß auch sie einmal nur ein kleiner Steckling war.

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21
Apr
2007

Schön, wenn die Gratwanderung durchs Leben in eine Welt münden würde - so ganz ohne Geld

Eine Zeit, die mit der Titanic läuft
(13.4.07)

Wenn die Taschenuhr dabei ist, ihren Geist aufzugeben, und kein Mangel an Geld herrscht, lohnte es sich, sich eine neue Titanic für ans Handgelenk zuzulegen.

Der Uhrmacher Romain Jerome aus Genf hat damit angefangen, für wohlhabende Kunden, die auf technische Raffinessen keinen Wert legen, Uhren aus Metall der Titanic anzufertigen. Den Käufern wird es eher darauf ankommen, daß ihre Uhr eine Geschichte hat.

Auf ihrer ersten und einzigen Fahrt prallte die Titanic im Jahre 1912 mit einem Eisberg zusammen und versank im Meer. An der Stelle, wo sie versunken liegt, wurde zuhauf nach Gegenständen getaucht, bevor der Ort beruhigt worden war.

Romain Jerome kaufte im Jahre 1991 anderthalb Kilogramm Metall aus dem Rumpf des Schiffes.

Die Uhren werden höchstens bis zu 128'000 Euro das Stück kosten, eine der billigeren Ausführungen wird man für knapp 6000 Euro erstehen können. Wer den Kauf einer solchen Uhr vorhat, sollte sich jedoch beeilen, da von den Titanic-Uhren nur 2012 Stück hergestellt werden, womit an das
Zentenarium der Titanic im Jahre 2012 erinnert wird.

(Das Schiff Titanic war drei Jahre und zwei Tage auf der Werft von Harold & Wolff auf dem Thompson Pier in Belfast in Bau gewesen, bevor es Anfang April 1912 nach einem Tag Probefahren in der Umgebung sich auf den Weg nach Southampton in England machte, von wo aus die Titanic ihre tragisch endende Jungfernfahrt startete.
Die Belfaster sind bis auf den heutigen Tag sehr stolz darauf, dass in ihrer Stadt die Titanic konstruiert wurde, und haben heute sogar die Werften-Gegend umgetauft auf einen Namen mit Titanic.)


Frei werden von Besitztum
(9.4.07)

Lisa Perry aus Minnesota wünscht sich einen neuen Start in ihrem Leben. Deshalb hat sie beschlossen, fast ihren ganzen Besitzstand über den Internet-Versteigerer eBay loszuschlagen.

Die 45-jährige Perry erzählte, daß der- oder diejenige, welches bei der Auktion das höchste Angebot macht, über 300 Gegenstände bekommen wird - unter anderem Schneeschuhe, ein Bett, ein Album von Village People, sowie verschiedene Muschelgehäuse.

Perry beabsichtigt, lediglich einige der Dinge aus ihrem Besitz für sich zu behalten, ihren Hund, ihr Photo-Album, sowie einige Kleider.

"Ich muss das nicht alles haben. Ich habe für all das keinen Gebrauch. Nur, daß es mir gehört. Oder eigentlich, daß ich ihm gehöre," sagte Perry.

Perry, die früher als Juristin, als Professorin für Informatik und als Buchhändlerin gewirkt hatte, beabsichtigt, im Juni an die Westküste der Vereinigten Staaten zu ziehen und sich auf kreatives Schreiben oder auf holistische Behandlungsmethoden zu konzentrieren.

Eine Frau entglitt in die Bücher der Toten bei der Aufkündigung der Mitgliedschaft in der Kirche
(13.4.07)

Pia Hauhia, 23, aus Mustasaari in Finnland sah sich seit Jahreswechsel gezwungen zu erklären, daß sie sich noch unter den Lebenden befindet.

Die Austrittserklärung von der Kirche war beim Magistrat der Stadt Vaasa versehentlich falsch aufgearbeitet und Hauhia als verstorben vermerkt worden. Als erstes berichtete von dem Vorfall die Zeitung Pohjalainen.

Hauhia war in den ersten Januartagen unterwegs zu ihrer Arbeitsstelle und schnappte sich am Tor-Posten die Post des Tages. "Ich war etwas in Eile, und schaute nur, was das denn wäre. Der Brief kam von einer amtlichen Stelle. Ich beschloss, ihn später zu lesen."

Die Überraschung war groß, denn als Empfänger waren die Erbberechtigten von Pia Hauhia vermerkt. Der Brief war zwei Tage danach datiert worden, nachdem Hauhia durch eine Kirchenaustritts-Internet-Seite angekündigt hatte, daß sie sich von der Kirche trennt.

"Ich dachte mir, daß man sofort gleich umgelegt wird, wenn man aus der Kirche ausscheidet," lacht Hauhia.

Sie kam am nächsten Morgen gar nicht dazu, wegen des Briefes einen Anruf zu machen, denn eine Beamte des Magistrats nahm zuerst Kontakt auf.
"Eine Frau bejammerte das leidige Versehen, und musste dabei Tränen unterdrücken. Sie gab zu, den Fehler gemacht zu haben, und sagte, daß es ihr Weihnachtsfest verdorben hätte, da sie daran denken musste, daß sie mich 'umgebracht hat'," erzählt Hauhia.

Während jener Phase war der Fehler noch erheiternd. Er wurde jedoch zu einem Ärgernis aufgemischt mit Wut, als ihr klar wurde, wie schwierig es ist, wieder in die Bücher der Lebenden zurückzukommen.

Der vermerkte Eintrag hatte sich rasch verbreitet. "Wir hatten erst jüngst uns ein Haus gekauft und ein Darlehen aufgenommen. Ein bekannter Beamter sah meinen Namen auf der Liste der Verstorbenen und erschrak. Er hatte daran gedacht, meine Mutter anzurufen, und nachzufragen, was
passiert wäre. Ihm tat mein Lebenspartner leid, der nun unter Schulden zum Witwer geworden wäre."

Als sie bei der Versicherungsgesellschaft ihre Angelegenheiten erledigen war, war Hauhia angehalten, ihre Identität nachzuweisen. Sie gab ihren Namen und ihr Personenkennwort an. Der verblüffte Beamte bat sie, es zu wiederholen. "Ich fragte, ob ich denn auch in ihren Papieren tot wäre, und das war ich auch, aber die Versicherungen waren immer noch gültig."

"Von einer Postverkaufsfirma bekam meine Erbengemeinschaft eine Aufforderung, die Kontoschulden zu tilgen. Ein Anruf reichte nicht aus, um mich wieder zum Leben zu erwecken, ich musste vom Magistrat den Beleg
einschicken, daß ich noch am Leben bin."

Venedig bekommt den ersten weiblichen Gondoliere

Venedigs Kanaltouristen können demnächst Zeugen der Geschichte werden: erstmals hat eine Frau die Erlaubnis erhalten, eine Gondel zu steuern.

Die Deutsche Alexandra Hai, 35, hat lange Zeit dafür gekämpft, ihren Traum zu verwirklichen.

Auf Beschluß eines Gerichts hin kommt sie endlich in die Lage, die Festung der Männer zu erobern. Seit dem Jahre 1094 sind junge Männer in ihren Gondeln auf den engen Kanälen und in den Lagunen von Venedig auf und ab gefahren.

Alexandra Hai darf sich jedoch nicht Gondoliere nennen. Der Titel ist ausschließlich den 425 Mitgliedern der Gilde der Gondolieri vorbehalten. Und Hai wird nicht als Mitglied akzeptiert, weil sie dreimal beim Gondoliere-Examen durchfiel, bei dem sie ihr zehn Meter langes und hundert Kilogramm schweres Bootsgefährt auf den weltberühmten Wasserwegen steuern musste. Erst beim vierten Versuch bestand sie den Test.

Alexandra Hai ist überglücklich, denn "die Venetianer können so richtig keine Frau, und auch keinen Ausländer akzeptieren," wie sie dem Blatt Die Welt sagte.

Venedigs Männerfront beabsichtigt jedoch, nicht ohne dagegenzuhalten, einfach klein beizugeben. Der Anführer der Gilde der Gondolieri Roberto Luppi plant, über den Beschluß zu klagen und die Stadt Venedig hat ihm dabei Unterstützung zugesagt.

Schwimmreise über den Amazonas in 65 Tagen
(7.4.07)

Der Slowene Martin Strel bewältigte ein Schwimm-Kontingent von 5265 Kilometern über die gesamte Lange des Amazonas-Flusses hinweg in 65 Tagen und wurde mit seiner Leistung ins Buch der Rekorde eingetragen.

Strel begann seinen Akt der Ausdauer von Atalaya aus in Peru am 1. Februar und brachte seine Schwimmfahrt in Belem in Brasilien zu Ende. An geschwommenen Kilometern brachte Strel im Durchschnitt 80 an einem Tag zusammen.

Dies war bereits das vierte Mal, daß Strel sich einen Platz im Guiness Buch der Rekorde mit Langstrecken-Schwimmen eingeheimst hat. Im Jahre 2000 schwamm Strel von der Quelle bis zur Mündung die Donau hinab, zwei Jahre später schwamm er die Lange des Mississippis der Vereinigten
Staaten, und im Jahr 2004 die des Yang-tse von China ab.

In Berlin kann man sogar das Sich-Trennen aus der Hand geben
(16.4.07)

Bernd Dressler versteht sich darauf, Herzen zu brechen. Der Berliner Dressler stellt für Menschen, die es selbst nicht wagen, oder es selber nicht zu tun wünschen, auf professionelle Weise Trennungsnachrichten zu.

Umsonst bekommt man den Dienst allerdings nicht angeboten. Die Überstellung einer Trennungsnachricht kostet 50 Euro. Dressler rechnet auf, daß er während der letzten 11 Monate 200 Partnerbeziehungen gebrochen hat.

"Man lädt mich für gewöhnlich nicht auf einen Kaffee ein," vertraute er der Berliner Morgenpost an.

Dressler erzählt, daß das Überbringen einer Trennungsnachricht ungefähr drei Minuten in Anspruch nimmt. Oft kommt dem Empfänger die Neuigkeit als eine Überraschung.

"Die meisten sind echt perplex," beschreibt Dressler.

Dressler, der eine Schulung als Ökonom erhalten hat, bietet seinen Kunden auch Übungen fürs Sich-Trennen an, sowie jenen eine Hilfe, die versuchen möchten, ihre Beziehung zu retten.

Kaninchen verstopften Autostrasse in Ungarn
(16.4.07)

Die zentrale Autostrasse M1 von Ungarn musste am Montagmorgen aus einem seltenen Grund abgesperrt werden. Anstelle von Autos herrschten Kaninchen auf der Fahrbahn.

Die von Budapest nach Wien führende Landstraße war abzusperren, als ein Lastwagen, der mit einer Ladung von Kanickeln unterwegs war, in eine Karambolage geriet. Auf dem Laster befanden sich alles in allem 5000 Kaninchen.

"Die Kanickel saßen herum, aßten Gras am Fahrbahnrand, und nahmen ein Sonnenbad," erzählte die Polizeisprecherin Viktoria Galik.

Es war davon auszugehen, daß die Autostrasse über etliche Stunden gesperrt bleiben müsste.

Die Polizei schätzt, daß 500 Kaninchen bei dem Zusammenstoß draufgingen. Ungefähr 4400 Kaninchen konnten während des Vormittags festgenommen
werden, aber die Jagd auf die restlichen 100 Kaninchen dauerte weiterhin an bis zum späten Nachmittag.

Aktivisten bitten den Papst darum, von seinen Pelzen zu lassen
(14.4.07)

Italienische Aktivisten, die für die Rechte von Tieren eintreten, verlangen, daß Papst Benedikt XVI. den Gebrauch von Pelzen einstellt. Nach der Papst "der Heiligkeit von allen lebenden Arten" eine Ehrerbietung zeigen.

Der am Montag, dem 16.4.2007, 80 Jahre alt gewordene Papst trat letzten Winter öfters mit einer Hermelin-verbrämten Samt-Mitra auf. Hermelin-Mitren waren bei Päpsten vor allem im Mittelalter beliebt.

Bei einzelnen offiziellen Terminen hat der Papst auch eine rote Robe getragen, die mit weißen Pelzverbrämungen verziert ist.

Flug wurde gestrichen wegen Flucherei des Piloten
(8.4.2007)

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Northwest Airlines strich am vergangenen Freitag einen Flug von Las Vegas nach Detroit, da der Pilot am Fluchen war, so daß es die Passagiere hörten.

Der Pilot sprach in sein Handy Mobilephone, als die ersten der Fluggäste in der Maschine erschienen. Der Flugzeugsteuermann ging daraufhin in die Toilette, um dort in Ruhe sprechen zu können. Die Reisenden hörten jedoch klar durch die Tür hindurch, wie er ins Telefon weiter fluchte.

Als der Kapitän des Fliegers aus der Toilette heraus kam, bezichtigte einer der Passagiere ihn des wüsten Sprachgebrauchs. Der Pilot antwortete darauf, indem er noch mehr fluchte.

Die Passagiere wurden so nervös, daß die Polizei an Ort und Stelle gerufen wurde. Die Polizei verhörte den Flugkapitän, und stellte fest, daß wenigstens Alkohol nicht im Spiel war.

Trotzdem beschloß die Fluggesellschaft, den Flug ausfallen zu lassen und den Piloten nach Detroit nach hause zu schicken. Den 180 Passagieren wurde zugesichert, daß sie alle bis zum Sonntag nach hause kämen.

Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei den Passagieren.

(alle Artikel aus dem Finnischen übersetzt)

Unterwegs in ein neues Leben zu zweit

Hochzeit auf Schienen zwischen St. Petersburg und Moskau

Die russische Eisenbahngesellschaft hat einen Spezialzug in Gebrauch genommen, in dem kirchliche Trauungen und die darauffolgenden Hochzeitsfeierlichkeiten abgehalten werden können. Das Nachrichtenbüro Interfax berichtete jüngst über die Sache.

Zur Ausstattung des Hochzeitszuges gehören zwei Speisewagons, ein Spezialwagon zum Veranstalten der Feierlichkeiten, ein Wagon für alle Personen und natürlich ein Wagon mit einer Kapelle, in der die Trauungszeremonien stattfinden.

Der Zug wird auf der Strecke zwischen Moskau und St. Petersburg im Verkehr sein.
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20
Apr
2007

Radikal-Info aus der Neuen Welt, deren Rundum-Kahlschlag Raum geben könnte für das Wachsen von ganz neuartigen, noch viel bequemeren natürlichen Arbeitslager- und Ruhe-Polstern um uns herum

Ger-Manne-mit-der-Gerte-zum-Fuehrerstab

Es war eine Botschaft im Haus eingegangen von dem Insider-Blogger-News-Verleger Information Clearing House, die meinerseits weiter zu reichen ist an alle von uns, die den Mut haben, der Wahrheit ins Auge zu blicken, wie ich meine.

"Wir müssen es den Deutschen klar machen, daß das Üble, wofür deren abgesunkenen Anführern der Prozeß gemacht wird, nicht darin liegt, daß sie den Krieg verloren haben, sondern daß sie ihn begonnen haben." So ließ am 12. August 1945 der Vertreter der USA auf der Internationalen Konferenz zu den Militärprozessen, Richter am amerikanischen Obersten Gerichtshof, Robert Jackson, verlautbaren.

= Einen Angriffskrieg zu initiieren, ist aus diesem Grunde nicht nur ein internationales Verbrechen, sondern stellt ein höchstes Verbrechen dar, das sich von anderen Kriegsverbrechen nur darin unterscheidet, daß es in sich die dem Nürnberger Kriegstribunal zugewachsenen Schandtaten enthält.

"Eine Gesellschaft, von der in höheren Kreisen und den mittleren Schichten geglaubt wird, daß sie ein Netzwerk aus Machenschaften sei, mit denen man sich auf die schlaue bereichern kann, bringt keine Männer mit einem innewohnenden Sinn für Moral hervor; eine Gesellschaft, die schlichtweg zweckdienlich ist, bringt keine Männer mit Gewissen hervor. Eine Gesellschaft, welche den Begriff von Erfolg aufs große Geld und dessen Konditionen einengt, den Mißerfolg als ein Hauptlaster verurteilt, und somit das Geld zu einem absoluten Wert in sich erhebt, bringt den knallharten Vermittler und den Kuhhandel hervor.
Gesegnet sind die Zyniker, denn nur sie haben das Zeug dazu, erfolgreich zu werden." --
Aus Die Macht-Elite von C. Wright Mills

"Nur wenige sind willens, der Ablehnung durch die anderen, Vorwürfen der Kollegen, dem Trotz ihrer Gesellschaft die Stirn zu bieten. Mut zu moralischem Verhalten ist ein selteneres Gut als Heldentum in einer Schlacht oder als eine große Intelligenz. Jedoch, er stellt eine grundlegende, lebenswichtige Qualität dar für jene, die suchen, eine Welt zu verändern, die höchst schmerzhaft auf Veränderungen reagiert. Jedes Mal, wenn eine Person sich aufmacht, zu seinen/ihren Ideen zu stehen, oder sich die Verbesserung des Loses der Mitmenschen zum Ziele ihres Handelns macht, oder sich gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr setzt, schickt er oder sie eine kleine Woge der Hoffnung auf den Weg, und aus den Millionen der verschiedenen sprudelnden Quellen von Energie und Unternehmungsgeist werden diese Wogen sich zu einem reißenden Strome vereinen, der die stärksten Wände der Zweck-Bemaßschneiderung der Persönlichkeit und des trägen Widerwillens der Gesellschaft am Wandel mit sich fortspült."

Aus einer Rede von Robert Kennedy

(frei, und mit einigen Einführungen von mir, übersetzt
aus dem Englischen)

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Kein Land kann sich vor den Folgen der Globalisation verwahren

In Tibet ließ man es künstlich schneien

Im nördlichen Tibet schneite es letzte Woche mit dem Einsatz künstlicher Mitteln. Das klimatologische Institut arrangierte in dem Bestreben, der gegenwärtig vorherrschenden Trockenheit Abhilfe zu schaffen, in dem Gebiet ein kleines Schneegestöber, berichtete am Mittwoch Chinas Nachrichtenbüro Xinhua.

Nach dem Bericht von Xinhua, sei das "Experiment" erfolgreich gewesen. Die Schneedecke wäre dank dessen um einige Millimeter auf ungefähr einen Zentimeter angewachsen.

"Mit der künstlichen Beschneiung können wir die Trockenheit in der Hochlandebene von Nord-Tibet lindern," wie es der Ingenieur des Instituts Yu Zongshui einschätzt.

Man fürchtet, daß das Ansteigen der Temperaturen die Gletscher Tibets zum Schmelzen bringt. Der Klimawandel kann auch die Flüsse austrocknen lassen und China mehr Sandstürme bringen.
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So gehen sie auch mit sich selbst um, nicht nur mit ihren Pferden

Beruhigungsmittel für Pferde wegen Rolling Stones Konzert

Tierschützer von Belgrad stemmen sich gegen das geplante Vorhaben, Pferden Beruhigungsmittel wegen eines lärmenden Konzerts der Rolling Stones zu verabreichen. Bei dem für Juli geplanten Konzert der legendären Rocker geht man davon aus, daß es über 100'000 Menschen ins Hippodrom nach Belgrad herlocken wird, das größte eingezäunte Areal der Stadt.

Verschläge von ungefähr 300 Pferden stehen in einer Entfernung von nur ein paar Metern von der Auftrittsbühne. Falls die Pferde während des Konzerts nervös werden, beabsichtigt man, sie mit Medikamenten ruhigzustellen.

Die größte Tierschutzvereinigung von Serbien ORCA möchte einen direkten Appell an Rolling Stones richten, das Konzert woanders abzuhalten. Die Rolling Stones hatten bisher in Serbien noch nie einen Auftritt.
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Geld gibt es überall noch nicht so lange, als daß es kein Zurück mehr gäbe

Aus einer Kritik von Sanna Kivimäki zu Tuija Laines Werk 'Kolporteure und Buchhändler. Beschaffung und Verbreitung von Büchern in Finnland bis zum Jahre 1800':

Bevor der Gründung des Buchdrucks der Akademie von Turku 1642 kam fast sämtliche Literatur aus Deutschland oder Schweden ins Land. Sogar noch im 19. Jahrhundert wurde ein großer Teil der für Finnland bestimmten Bücher in Schweden gedruckt. In den größeren Städten von Finnland gingen Buchhändler, Kolporteure, umher, durch die es auch möglich war, von weiter her Literatur zu bestellen - eine gewisse Art Buchklub also. Eigentliche Buchläden gab es nur in der Stadt Turku. Interessant zu wissen ist auch die Tatsache, daß bevor der Verfestigung der Geld-Wirtschaft im Laufe des 18. Jahrhunderts der Buchhandel zum Teil auf einem Tauschhandel gegründet war. ...
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Geld macht das unglaublichste möglich

Mutter betrog ihren Sohn um sein Geld

Der Gerichtshof von Turku verurteilte eine Mutter, die ihren Sohn um
dessen Erbe betrog, zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und zwei
Monaten, zur Bewährung ausgestellt. Zusätzlich wurde die Mutter dazu
verurteilt, ihrem Sohn die 34'000 Euro zurückzuerstatten, um die sie ihn
gebracht hatte. Der Junge, der zusammen mit seinem Vater in der Stadt
Kaarina wohnte, bekam das Erbteil 2003 zugesprochen, als sein Vater starb.
Zur Interessenvertreterin des damals minderjährigen Jungen wurde dessen
Mutter bestimmt, die mit dem Jungen zusammenzog. Die Mutter benutzte
aus den über 80'000 Euro des Erbes ihres Sohnes 34'000 Euro für ihre
eigenen Aufwendungen. Der Angelegenheit begann man auf den Grund zu gehen,
als die Mutter dem die Interessenvertretung überwachenden Amt die
angeforderte Erklärung über die Verwendung der Gelder nicht erbringen
konnte.

Beliebtestes Paradaxon: Jeder schimpft aufs Geld, keiner macht was dagegen

Ebenso denkbar, was dem im Titel erwähnten Paradoxon an akuter Brisanz durchaus das Wasser reicht, wäre eine folgende Neuauflage in einer Serie aus einer fiktiven Reality-TV Show mit dem Titel 'Live aus den Klapsmühlen der Welt - die am schönsten Verrücktesten unter uns':

"Heute mit den Allergesprächigsten aller innerlich Abgedrehten, die alle etwas anders als wir andern zu sprechen gelernt haben, sich aber - und dies ist das so schön Verrückte an ihnen - keinen Pfifferling um ihre Andersartigkeit kümmern, sondern sehr selbstgerecht - auch das nicht ganz normal an ihnen - davon ausgehen, daß auch von ihnen und ihrem Gesabbel anständigst Notiz genommen zu werden hat, genauso wie bei jedem anderen, der sich sonst wo zu Worte meldet."

Der Verrückte will also sagen, der Mitmensch als der Zuhörende steht in der Pflicht, auch zu verstehen, was ein potentieller Mitzuteilender vorzutragen hat, egal was auch immer den Mitmenschen, der sich unter einem Drang zur Kommunikation sieht, beritten haben mag.

Was nur mag die, wiewohl oft abgekämpft lustlos, immerzu weiterhin züchtig wuchtig mächtig Geld scheffelnden Mitmenschen unserer so geldüberschwerlichen Zeit beritten haben, daß sie alle auf Gedeih und Verderb auf Geld fixiert sind, oder woher kommt das, daß nicht mehr Menschen sich ernsthaft um eine Abschaffung des Geldes bemühen?
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19
Apr
2007

Vielleicht wird sie ja die neue Zeit ohne Geld erleben?

Ein Mädchen als Metropolen-Baby geboren

Das im vorhinein zum einmillionsten Bürger des Hauptstadtkreises der Stadt Helsinki erklärte Baby wurde am frühen Morgen des 18.4.2007 im Hebamm-Institut von Helsinki (Helsingin Kätilöopisto) auf die Welt gebracht. Zum Metropolenbaby wurde das um 1.35 Uhr geborene Töchterchen einer Mutter aus Helsinki. Vier Leitende Beamte der Stadt für den Hauptstadtkreis beschlossen zu einem früheren Zeitpunkt diese Woche, daß der erste im Stadtkreis an diesem Mittwoch geborene Säugling zum Metropolenbaby benannt wird, das die Überschreitung der Eine-Million-Grenze der Einwohner von Helsinki symbolisieren wird.

Begruenderin-eines-neuen-Geschlechts
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Wieder ein Zeichen der Zeit, daß sich Geld langsam verabschieden will

Den Bankräubern von Juupajoki gelang die Flucht

Den in Finnland die Bankfiliale von Juupajoki im Bezirk Pirkanmaa am Dienstag, dem 17.4.2007, ausgeraubten Männern gelang es, sich vor der Polizei in die Flucht zu schlagen. Die Polizei nahm am Dienstag gleich nach dem Raub als der Tat verdächtigt einen Mann aus dem Ort fest, aber dieser wurde bereits am Abend wieder auf freien Fuß gelassen. Der Festgenommene war in der Lage nachzuweisen, daß er zum Zeitpunkt des Raubs woanders war.
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Anstelle sich fürs Abschaffen des Geldes zu engagieren...

Gefängnisstrafen für Jugendliche, die übers Netz Schwindlereien fabrizierten

Der Gerichtshof von Pori im südwestlichen Teil von Finnland verurteilte am Mittwoch, dem 18.4.2007, zwei 20-jährige Männer aus Pori, die Dutzende von Betrügereien übers Internet bewerkstelligt hatten, zu Gefängnisstrafen. Der eine der jungen Männer bekam für die Betrugsserie eine Haftstrafe von einem Jahr und vier Monaten, der andere von zehn Monaten. Die Männer hatten nichtvorhandene Waren im WorldWideWeb verkauft.
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Warum nicht gleich das Geld mitverschrotten?

Für das Verschrotten Lassen eines alten Autos wird in Schweden bezahlt werden

In Schweden wird damit begonnen, für das Verschrotten Lassen von alten Autos zu bezahlen. Wer auf den Schrottplatz ein Auto bringt, das älter ist als Jahrgang 1989, bekommt dafür 4000 Kronen bzw. 434 Euro auf die Hand. Ziel und Zweck ist es, all die Autos aus dem Verkehr zu ziehen, die keinen Katalysator haben. Die Regierung stellt in Aussicht, daß die Reparation fürs Verschrotten ab dem 1. Juni ausgezahlt werden wird.
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Wohlschmeckende Frucht aus einer Ernte der Zeit Finnlands

Hier ein kleines Schmankerl für die diesjährigen Finnlandurlauber, die noch unentschlossen sind, wann sie genau fahren sollten. Ich würde auf alle Fälle empfehlen, die Reise so zu planen, daß dieser hier vorgestellte musikalische Höhepunkt im Sommer 2007 von Finnland einem nicht durch die Lappen geht:

Ville Leinonen führt Schlagerhits in die Konzertsäle

Das finnische Schlager-As Ville Leinonen bringt die neu aufgelegten Hits seines jüngsten Albums in die Konzertsäle hinein. Auf der Tournee wird den Mann ein großes Orchester begleiten.

In den Konzerten wird man die Kompositionen von Leinonens Album Hallo! (Hei!) hören. Der Liedermacher hatte für die Scheibe seinen Komponierstift zur Seite gelegt: das Album enthält neue Versionen von Finnhits der 1970-er Jahre.

Das Leinonen begleitende Orchester ist zu Ehren des Liedertext-Schreibers Chrisse Johansson Chrisse Forever Band benannt worden.

Ville Leinonen wird mit seinem Orchester in vier Konzertsälen vom 25.4. - 25.8. 2007 auftreten.

Die Runde startet im Cello-Saal von Espoo (Sellosali) und endet im Festzelt der Festwochen von Helsinki (Helsingin Juhlaviikkojen huvilateltta).

Ausser für Fans der leichten, aber schwingenden Musikfestivale gibt es natürlich in Finnland noch all die anderen jährlichen Feste, wie Pori Jazz, Ruis Rock und derer etlichen mehr, die es sich alle lohnt mitzuerleben.
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Deutsches unter verdrehten Geldmenschen übliches Sprichwort

Totgesagte leben länger

Genau dies ist es, was der korrumpierte, fette Chef meiner letzten Arbeitsstelle in Deutschland, bevor ich auf die Philippinen ausgewandert war, einer ins Schlingern geratenen Großbäckerei, deren Semmel-Strasse und andere Geräte (die Öfen taten's gerade noch so halbwegs) damals bereits längst ausgewechselt und modernisiert gehört hätten, um dann auch mit etwas weniger Belieferungsstellen, mit einem gut zumutbaren Arbeitspensum für die Bäckereimannschaft, wettbewerbsfähiger zu sein, auf der Betriebsfaschingsveranstaltung kurz bevor ich meine Kündigung einreichte mit dem Hinweis, daß ich nach Rio da Janeiro auswandern würde (es bestand keine Veranlassung, allen wissen zu lassen, wohin genau ich mich verdrückte, auch wenn ich nichts ausgefressen hatte), seinerseits zur Lage des Betriebs zum Besten gab.

Genau dorthin, nach Rio, mag es denselben selbst, meinen letzten Boss von damals, zwei Jahre später verschlagen haben, als bekannt wurde, daß der Betreiber jener Großbäckerei bei Nacht und Nebel sich für immer auf und davon gemacht, und vermutlich ins Ausland abgesetzt hätte, als dessen Firma, verschuldet allein für die Auszahlung der Löhne, rettungslos, überschuldet, verloren war, ein rotes Tuch für die Selbst-Gerechtigkeit in einer Gesellschaft von Geld-Stieren wie Deutschland.

Meine Mutter hatte mir den Zeitungsbericht darüber mit auf die Philippinen gebracht.

Totgesagte leben länger.
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18
Apr
2007

Wie nur sich stellen, wenn's der Zeit, in der man lebt, unter den Nägeln brennt?

"Jene, die eine friedliche Revolution unmöglich machen, machen eine gewaltsame Revolution unabwendbar." ~ John F. Kennedy

Oder um es einmal mit den Worten eines Sonderlings zu sagen:

"Du läufst voran. Tust du das als Hirt? oder als Ausnahme?
Ein dritter Fall wäre der Entlaufene."

"Bist du echt? oder nur ein Schauspieler? Ein Vertreter? oder das Vertretene selbst? - Zuletzt bist du gar bloß ein nachgemachter Schauspieler."

"Der Enttäuschte spricht. - Ich suchte nach großen Menschen, ich fand immer nur die Affen ihres Ideals."

"Bist du einer der zusieht? oder der Hand anlegt? - oder der wegsieht, bei Seite geht?
Willst du mitgehn? oder vorangehn? oder für dich gehn? Man muss wissen, was man will und daß man will."
Signatur-von-Friedrich-Nietzsche
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against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

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Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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