4
Apr
2007

Verzerrend geschnittene Bilder vom Geschehen auf dem Markt - auf einem bunt bemalten Hintergrund mit bestechend zustechenden Geld-Glücksrittern

Eine Auswertung der Holländer

Fehler des Innenmarktes gefährden Zukunft der EU

(Ein Bericht von Risto K. Tähtinen für die finnische
Zeitung Turun Sanomat, übersetzt ins Deutsche)


Die Aktionen der Mitgliederländer, um den eigenen Markt und eigene Unternehmen in Schutz zu nehmen, sowie auch das Regelungs-Fieber der EU bedrohten Europas Innenmarkt, warnen im deutschen Handelsblatt zwei Holländer aus dem Forschungsinstitut für Europäische Politik. Der eine der beiden ist ein der Verwaltung des Instituts angehörender ehemaliger Kommissar, Frits Bolkestein, und der andere der Leiter des Instituts, Lüder Gerken.

Die beiden haben verlauten lassen, daß ein Erschlaffen des Innenmarkts die Integration der gesamten EU zum Scheitern bringen könne. Auch der Redakteur des Handelsblatts Bernd Zisemer betont in seinem Hauptartikel, daß der Druck auf den Innenmarkt härter sei denn je.

Als ein Fundament des Innenmarktes dienten vier Elemente der Freiheit: die freie Beweglichkeit innerhalb der EU aller Waren, Menschen, Dienstleistungen und der Vermögen.

Gemäß den Holländern gibt es vier Nachweise, die von einem krankhaften Zustand des Innenmarkts sprechen.

Der erste sei dies, daß die Mitgliedsstaaten der EU die eigenen Unternehmen gegenüber anderen Unternehmen der EU immer mehr und mehr in Schutz nehmen. Italien und Spanien hätten Unternehmen anderer EU-Länder daran gehindert, ihre Banken oder Energie-Firmen zu übernehmen. Deutschland und Frankreich wollten, und nicht nur im Falle des Airbus, die nationalen Interessen und Arbeitsplätze im innern nach außen hin verteidigen, behaupten Bolkestein und Gerken.

Eine zweite Problemeinheit sei die Auflösung bestehender Regelungen. Der EU sei es nicht gelungen, nationale Abmachungen abzulösen, sondern diese hätte sie zementiert und in sich vermehren lassen. Es wird von ihnen zu einer Rückkehr zum ursprünglichen Gedanken aufgefordert, daß reihum die Länder ihre Waren und Dienste gegenseitig anerkennen. Andersherum gesagt, was in einem Land gutgeheißen wird, gilt auch für alle anderen Länder.

Als drittes warnen die Holländer vor einem Regelwerk im Schatten einer Sozialpolitik. Ihrem Vernehmen nach existiere kein einheitliches europäisches Gesellschaftsmodell. Die Schaffung eines solchen hielte dem Druck der Globalisation und den Aufstieger-Wünschen der neuen Beitrittsländer nicht stand.

Als viertes warnen die Forscher davor, daß der Innenmarkt als ein Mittel zum Zweck für allerlei Regelwerke benutzt wird, die nichts mit dem Ablaufen des Innenmarktes zu tun haben. So wolle zum Beispiel die Führung der EU eine Regelung auf Gebiete, die außerhalb der EU sind, ausdehnen. Ihrer Verlautbarung nach handelt es sich bei der Roaming-Gebühren von HandyPhone Gesprächen zugewiesenen Preisgrenze um planwirtschaftliches Handeln und nicht um eine Vorbedingung für ein Funktionieren des [kapitalistischen] Innenmarktes.

1
Apr
2007

Der Anstoß dazu, eine neue Zeit ohne Geld einzuläuten, muß wohl aus dem Herzen einfach gewickelter Menschen kommen

Wie Jahvet sich verliebte

(Ein Gedicht des finnischen Poeten Aaro Hellaakoski (1893 - 1952),
in einer Übersetzung von mir)


Da paßt es einem Manne sich zu rekeln, des Schöpfers Weisheit zu bewundern.
Die Bäume haben schon ausgeschlagen.
Die liebe Sonne senkt sich in des Brunnenschachtes Nase mit einem Schein am frühen Sommertag, daß des Menschenkindes Knochen weiche werden.
Jahvet liegt in der Wiese auf dem Hinterhof, sich mit herzlichem Genuß an dem brennenden Stechen des Frühlings auf seinem Rücken weidend.
Er beißt auf einem Grashalm herum, drückt seinen Kopf in das junge Grasgrün, und beobachtet wie allerlei krebsiges Getier sich dort rühret.
Wespen brummen - es fallen dem Manne die Augen zu und er lächelt.

* * * * * *

Er wacht zu einem fürchterlichen Lärme auf.
Die Kühe sind am Muhen, die Kälber hüpfen herum wie wild.
Die Mägde, Knechte springen umher als wär ein Feuerbrand.
Weidenpfeifen tönen schrill über alles hinweg.
Auch an Jahvet geht es nicht vorbei - die Mägde haben das Vieh das erste Mal ins freie gelassen.
Der Schlaf hat sich aus den Augen gelöst und er schaut zu, wie das Vieh im Trab sich im Wald verliert.
Im Hof bleibt einzig Maija die Magd zurück.
Und von ferne erklingen der Hirten prächtige Weidenpfeifen.

Eine lange Zeit verweilt Jahvet bei diesem selbigen Bild vor sich hinstierend.
Wie schmissig sich Maija inmitten des Viehs bewegte, sich mit nackten Waden zu schaffen machend, den gestreiften Rock bis zu den Knieen hochgesteckt!

Sie steht jetzt an der Treppe mit roten Wangen.
Die Brüste erheben sich unter ihrem ärmellosen kratzigen Leinenhemd.
Lächelnd streicht sie ihr üppiges Haar zurecht, das sich im Getummel geöffnet hatte.
Kommt dazu hin, mit gekrümmtem Buckel, des Hofes Katze, reibt ihre Seite an Maijas Wade ach so rund. -

* * * * *

Jener Anblick entflammte in Jahvet eine seltenes Begehren.
Zum Ufer, wo das Treibholz ins Wasser gelassen wird, schritt er hin, hob ächzend den längsten Baumstamm hoch, und ließ ihn auf die Erde niederknallen.
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31
Mrz
2007

Wo steht geschrieben, daß die Menschen immerzu mit Geld zu leben hätten?

Reichardt Kernig

Wann immer Reichardt Kernig ging in die Stadt,
Wir Leute auf dem Bürgersteig schauten zu ihm auf.
Er war ein stattlicher Herr von der Sohle bis zur Krone,
Rein und beliebt, schlank und rank wie ein Kaiser.

Und er war immer gefasst und ruhig.
Und er war stets menschlich wenn er sprach;
Doch brachte er den Puls aller zum Flattern,
Wenn er sagte, "Guten Morgen!",
Und er strahlte nur so, wenn er lief.

Und er war reich, reicher gar denn ein König,
Und bewundernswert geschult in allen Würden:
Kurzum - wir dachten, er wäre alles,
Um uns wünschen zu lassen, an seiner Stelle zu sein.

So schufteten wir weiter und warteten auf Licht,
Und hatten kein Fleisch und verfluchten unser Brot,
Und Reichardt Kernig, in einer stillen Sommersnacht,
Ging nach hause und jagte sich eine Kugel in den Kopf.


Ein Gedicht von Edwin Arlington Robinson
(übersetzt aus dem Englischen)

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30
Mrz
2007

Worum sonst noch revoluzzern heutzutage als einzig darum, daß der ganzen Geld-Wirtschaft, die doch schon dem Hitzetod entgegenfiebert, irgendwann bald ein Gnadenstoß versetzt wird, auf daß alles endlich viel, viel besser wird?!

Und wieder erzählen sie über sich

Die 1960er Jahre boten einen hervorragenden Boden für ein Blühen von Revolution, Protest und Alternativbewegungen.

Eine Dokumentationsserie im finnischen Fernsehen Untergrund-Umtrieb (maanalaista menoa) erzählt, auf welche Weise die Gegenbewegung in Erscheinung trat und
was für ein avantgardistisches Triumvirat aus Einstellungen, Freudengenüßen und Kunst-Treiben die Mitläufer mitmachten.

Die Zeitspanne wird in der Serie als eine einzigartige Periode des gesellschaftlichen Aufstandes und avantgardistischer Ideen hervorgehoben, aber schon zur Hälfte des ersten Teils wird der Zuschauer fragen, weshalb dies wieder mal mit einem so sehnsuchtsgeladenen und nostalgischen Tonfall getan wird.

Eine Verquickung von Avantgarde und einem sehnsuchtsvollen Blick nach hinten hat etwas grundsätzlich Widersprüchliches an sich. Spätestens mit dieser Dokumentation könnte man sich darauf einigen, daß die Spezialbehandlung des Radikalismus der 1960er als eine außergewöhnliche Zeit unserer kulturellen Geschichte im Volke beendet wird.

Wenn man die Gegenbewegung porträtieren will und dessen Einflüsse herausstellen, weshalb dann nicht die Perspektive ausweiten auf die Gegenwart, und danach fragen, was sich denn nun wirklich getan hat?

Wissen wir doch bereits - anders als sie - daß die guten Sachen heute auch verteidigt werden und daß gegen die schlechten angegangen wird. Für sie ist es doch nur wichtig, daß sie etwas erfahren dürfen, das sich ihrer Meinung nach nicht wiederholen wird.

Der letzte Teil der Serie wird dazu noch ein wehmütiges Bild davon geben, wie die verschiedenen Splittergruppen der Untergrund-Bewegung in eigene Richtungen abdrifteten, manche aufs Land hinaus, um abzuschalten und sich eines eigenwilligen Musikschaffens zu befleißigen, manche hin zu einer ehrgeizigen Karriere als photographischer Künstler oder hin zu politischer Aktivität und zu einem Kämpfertum.

Die Aktivisten der Neuzeit dürften von diesen Untergrund-Werklern eigentlich nicht viel zu lernen haben. Sie müssen ihre Wut gegen andere Maschinerien richten. Und wenn sie dies tun, werden ihre Demonstrationen kein Chorgesang und auch kein Flügel begleiten, auf dem der Akt vorgetäuscht wird.

Anstelle dessen werden in deren Musikstücken die System of a Down donnernd loslegen:

"You and I will both go down in history,
with the sad statue of liberty
and the generation that didn't agree."


Ein Artikel von Jussi Förbom
(übersetzt aus dem Finnischen)

Die Serie Untergrund-Umtrieb (Maanalaista menoa) startet im Finnischen Fernsehen am 23.2.2007 auf dem Kanal Yle unter Thema

29
Mrz
2007

Nur nicht den Kopf in den Sand stecken! Wer wollte schon, daß die Menschheit nie vom Geld wegkommt?


"Schweigen ist die beste Antwort für den Toren."

Solange sich unter Lesern meiner Texte noch keinerlei Kommentatoren hervorwagen wollen, der praktischen Menschenvernunft zu meinen Vorstellungen eines sich
vorstellbaren Weges, welcher in ein radikal aufzubesserndes wirtschaftliches Zusammenarbeiten aller mit allen so ganz ohne Geld zu führen hätte - das wahre Paradies auf Erden, wovon alle Religionen, doch mit dem Segen der Massen, immer so gerne schwärmen - das Wort zu reden, zeugt es davon, daß das Gros der Leser meiner deutschsprachigen Präsentationen entweder kein Englisch kann (meine detaillierten Ideen zur Geldüberwindung sind immer noch fürs erste, um eine größtmögliche Schar an Menschen gleichzeitig zu erreichen, auf Englisch publiziert, siehe Links auch auf dieser Seite), oder eine der beiden, die Gruppe der Leser oder ich selber, der sprichwörtliche Narr ist, gemäß dem hier aus der altägyptischen Kultur zitierten Wort?

"Was kümmert sich der Himmel um das Gebell der Hunde?"

Ist das wirklich für die meisten Menschen der heutigen Zeit der Himmel auf Erden - mit dieser stetigen Plackerei und Rechnerei ums leidige Geld tagaus tagein? Oder warum ist es so, daß alle so brav immerzu nur ihr Maul halten gegenüber dem eigentlichen Übeltäter - Geld - und zahlen und zahlen, mehr und mehr denn je als was eigentlich geleistet werden kann, aber laufend das Maul aufgerissen haben, um sich bei allen möglichen zu beschweren, wie schlecht es ihnen geht?

Den Boss, der dich schlecht bezahlt, kannst du nicht abschaffen, aber du könntest deinem Boss dafür klar machen, daß auch er nicht im Himmel lebt - bei allem Mehr an Geld, das er in seinen Händen halten mag - und daß auch er, z.B. als Leiter einer lohn-enthobenen Produktionsstätte, die mit Arbeitern arbeitet, welche sich alle mit ihren Chefen in administrativ freilaufenden Pionierprojekt-Ex(S)klaven(-Enklaven) in einem panvoluntaristischen Firmenverbund zusammengeschlossen haben, ohne Geld ruhiger schlafen kann, und sein Leben wesentlich besser genießen!

"Wer Reichtum sucht, ohne schon Reichtum zu haben, der trägt Wasser in ein Sieb."

Welt ohne Geld

Freilich wärs schön, wird so manche(r) sagen, wenn man ohne Geld in der Welt auskommen könnte.

Tightrope-Walking-at-the-Beach

Aber wie soll man's anstellen?

Tja, ja, wie man es anstellen könne, so ganz ohne das liebe Geld, all die wertvollen, und auch die weniger wertvollen, Güter unter die Leute zu bringen, und ohne laufend an tausend Ecken dabei anzustossen, und ohne dass die Leute sich gegenseitig am Ende zerfleischen würden bei dem aufreibenden Geschäfte, auch noch Gerechtigkeit bei einer solchen restlos unabquittierten Verteilung aller Güter, die aber doch irgendwie in Abmessung zu den Beitragen der einzelnen an Arbeit und fürs Gemeinwohl dennoch stehen sollte, walten zu lassen.

Und doch müsste man meinen, dass es so cleveren Bürschchen, wie denen von heute, die innerhalb der letzten Jahrzehnte mit so haarsträubend unser ganzes Leben gemütlicher machenden Erfindungen quer übers gesamte materielle Beet, wie eben mit dem Computer und mit dem Handy für uns aufwarten konnten, auch mal gegeben sei, ein solches neuartiges Ökonomie-System zu entwickeln, das völlig und ganz ohne Geld auskäme. Freilich kann so etwas nur klappen, wenn dann auch jeder mitspielt, d. h. jeder auch willens ist, um sonst seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen, dafür, dass man dann dafür auch alles umsonst im Laden kriegt. Mehr allerdings, als beim einzelnen, glaube ich, müsste man Bedenken haben bei der Industrie, dass diese auch mitspielt.

Wie den blind hurtigen Höllenmarsch der Industrie zum Stoppen zu bringen?

Nur wenn die Betriebe der Industrie untereinander ausschließlich auf Gebrauchsmuster-Individuationen aus sind, anstelle davon, auf abweichende Systeme immer nur zu setzen, die jetzt innerhalb gleicher Branchen noch in ihren betriebsgeheimnistuerischen
Machenschaften die immensen geldschöpferischen Goldadern wittern und diese auch brutal konsequent realisieren, die uns Bürger aber alle unentwegt mit Galle nur bespritzen, diese goldenen Geldadern, wenn dieser Hetzgang der Großen, die das Sagen und das Machen unter sich haben, einmal aufgehört hat, nur dann kann und wird es klappen - eine Welt ohne Geld zu haben.

Hätte mich ja schon interessiert, ob vielleicht irgend eine(r) hierzu etwas positives zu sagen gehabt hätte, aber nicht nur, dass eigentlich das Geld-System doch schwer in Ordnung sei.

Das System funktioniert, ja, aber solange es Millionen und Abermillionen darbender Menschen auf dem Erdball gibt, die alle nur darben deshalb, weil sie nicht an Geld rankommen, dann ist es eben nicht in Ordnung....

Nicht nur lesen, Freunde bitte, sondern auch jetzt schon überlegen, was man tun kann, um das Geld abzuschaffen! Ernstlich!
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28
Mrz
2007

Krimineller Mangel an Geld zeigt, wo der Schwarze Peter sitzt

Kinder auf den Philippinen gekidnappt

Auf den Philippinen sind bei einer gewaltsamen In-Besitznahme eines Busses über 30 Kinder gekidnappt worden. Die sich in dem Bus befindenden 32 Kinder und 2 Lehrer wurden vom Vorsteher einer Vorschule und zwei von dessen Assistenten in Geiselhaft genommen. Die Polizei hat den Bus umzingelt und hält gegenwärtig Verhandlungen mit den Entführern. Die Kidnapper geben von sich, daß sie kostenlose Schulung und ein Zuhause für die Gruppe ärmer Vorschulkinder fordern.

Aufruhr Jugendlicher In Paris

Die französische Polizei war angehalten, den Gare du Nord Bahnhof von Paris wegen eines Jugendaufstandes zu räumen. Eine Truppe von ungefähr 100 Jugendlichen machten etliche Stunden auf dem Bahnhof am Abend Krawall, bevor die Polizei die Gruppe mit Tränengas vertrieb. Der Aufruhr fing an, als die Jugendlichen sich daranmachten, einen ohne Fahrkarte angereisten Mann gegenüber Fahrkarten-Kontrolleuren und Polizisten, die letzteren angeblich rüde behandelten, in Schutz zu nehmen. Es war mit Flaschen und Blumenbottichen geworfen worden.


Fast vier Jahre für Haschisch-Kurier

Das Gericht von Turku hat den 60-jährigen Holländer Otto Bernhard Brik zu 3 Jahren und 18 Monaten Gefängnis verurteilt wegen eines groben Rauschgiftverbrechens. Der Zoll fand im Februar im Hafen von Turku in Briks Auto über 38 Kilo Haschisch, in einen doppelten Boden eingeschweisst. Der Sozialhilfeempfänger kam angeblich nach Finnland, um seine Lebenssituation finanziell zu verbessern.
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Dialektik der Zeitgeschichte

Entwaffnendes Programm

Was wäre, wenn die am Sonntag, dem 25.3.2007, zeitgleich mit den (anläßlich der?) 50-Jahrfeiern des Bestehens der Europäischen Union seit den Römer Verträgen, zu 5-mal lebenslänglich verurteilte, auf freien Fuß gelassene einstige RAF-Männin Brigitte Mohnhaupt ihre neugewonnene Freiheit dazu nutzen wollte, in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle einem Musikkonzert beizuwohnen?
Dürfte die gute Frau da nicht leicht eigenartige Gefühle beschleichen? Hätte die Halle nicht vor der gewichtigen Haftentlassung umbenannt werden müssen? Bedenkt man, daß besagte Konzerthalle doch aufgrund der blutigen Schandtat der Gruppe, der sie vormals angehörte, den Namen des einstigen deutschen Arbeitgeberpräsidenten trägt!

Brigitte Mohnhaupt hat sich wohl während ihrer 24-jährigen Haftzeit äußerst musterhaft betragen, und die Politiker wollten anscheinend ein Zeichen setzen, daß das nun 50 Jahre bestehende europäische Gemeinwesen unter der Flagge eines großangelegten letztlich EU benannten Zusammenschlußes einer Europäischen WirtschaftsGemeinschaft der meisten europäischen Länder sich so fest bewährt, so positiv in den Köpfen der Menschen verankert hat, daß eigentlich schon längst keinerlei Gefahren durch etwaig gegen bestehende Ordnungen ankämpfende Aufruhrler von innen her mehr zu befürchten wären.

Der perfekte Frieden also wieder einmal auf Erden - demonstriert!
Zeit, sich aufzumachen zu neuen Ufern?
Jetzt in kleinen Verbünden Geld Abschaffen testen anfangen?!
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Wie weichgeschlagen muß die Menschheit noch werden mit dem Geld-Knüppel, bevor ein neuer Phoenix in die Zauberlüfte eines endlich des Geldes enthobenen Zusammenlebens aller abkommandiert wird, und die Menschheit von jenem Knüppel der Versklavung befreit?


Von den einer Voll-Umsorgung Anheimgestellten nahezu die Hälfte im Arbeitsalter

(Artikel aus der gestrigen Ausgabe einer Zeitung in
Finnland)


Der Anteil derer im Arbeitsalter, denen es im ganzen Land angeordnet worden ist, vollumsorgt zu werden, beträgt ungefähr 44 Prozent. Die verbreiteteste Ursache für den Bedarf an einer Vorteils-Überwachung (im deutschsprachigen Raum gemeinhin als Interessen-Vertretung bezeichnet) im Arbeitsalter Befindlicher sind die angewachsenen Probleme geistigen Gesundseins.
Von den Klienten einer allgemeinen Vorteils-Überwachung der Stadt Turku sind 57 Prozent 18-64-jährige, und die über 65-jährigen stellen 37 Prozent.

- Im Zuge der externen Behandlung sind Probleme der Psyche zu einer merklichen Ursache am Bedarf auch für die Vorteils-Überwachung von im Rentenalter Befindlicher angewachsen, bemerkt der erste bestellte, allgemeine Vorteils-Überwacher Lasse Fager aus dem Vorteils-Überwachungs-Amt in Turku.

Die Zahlen der Klienten einer allgemeinen Vorteils-Überwachung von Turku haben sich in acht Jahren nahezu verdreifacht. Im Februar des Jahres 2007 brauchten über 900 Menschen eine allgemeine Vorteils-Überwachung, während im Jahre 1999 die entsprechende Zahl 330 betrug. Die Anzahl einer Vollumsorgung anheimgestellter
Menschen liegt in den 2000er Jahren in einem ansteigenden Trend.

Außer den Problemen geistigen Gesundseins lassen die Überalterung der Bevölkerung und deren Dementifizierung es als wahrscheinlich erscheinen, daß der Zuwachs der Zahlen von Kanditaten für allgemeine Vorteils-Überwachung stetig bleiben wird auch in der Zukunft.

Im Jahre 2000 gab es in den Bezirken der allgemeinen Vorteils-Überwachung landesweit 16658 Klienten, während es im Februar 2007 derer schon 30801 waren [bei einer gegenwärtigen Bevölkerungszahl in Finnland von 5 Millionen 276 Tausend 955, wovon 121700 Ausländer].

Im Jahre 2006 wurden zur Behandlung durch das Magistrat von Turku 374 neue Fälle vorgebracht, die die Bestellung eines Vorteils-Überwachers betrafen, und insgesamt in 283 Fällen ein bewilligender Beschluß gefasst.

Die Magistratur oder das Zivilgericht können für eine Person, die selbst nicht in der Lage ist, ihre wirtschaftlichen Angelegenheiten zu erledigen, einen Vorteils-Überwacher bestellen.

Die Funktion des Vorteils-Überwachers kann entweder durch einen privaten Vorteils-Überwacher oder durch einen allgemeinen der Gemeinde beschickt werden.

noch ein vielsagender Nachtrag zu obigem Artikel aus
dem selbigen finnischen Blatt von heute morgen:


Video des Tages: Familien mit Kindern geht es in Turku entweder wirklich gut oder aber echt schlecht

(Artikel und Video-Titel übersetzt aus dem Finnischen)
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27
Mrz
2007

Ausgrenzende Beschneidungen wird es, gibt es kein Geld mehr, nicht geben

Die Unterhaltenden Künste Gewinner bei der Geld-Verteilung

Das Ministerium für Erziehung teilte Anfang März die den landesweiten Kulturereignissen zu bewilligenden Gelder auf. Die Operetten-Woche von Haukipudas und der Tango-Markt von Seinäjoki sind als Sieger der diesjährigen Verteilung hervorgegangen.

Das Südbottomländische Minnesänger-Fest (Eteläpohjalaiset spelit), die Musik-Woche von Kangasniemi und das Musik-Fest von Mikkeli bekommen dagegen kleinere Zuwendungen als im vorherigen Jahr. All jene wurden um ein paar Tausend Euro beschnitten. Die größten Ereignisse erhielten sich ihre ehemaligen Zuwendungen aufrecht.
Das Tonkunst-Gremium hätte sich mehr Unterstützung gewünscht unter anderem für kleine Jazz-Festivals sowie für etliche Festlichkeiten leichter Musik.

(ein Bericht der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 26.3.2007, übersetzt ins Deutsche)
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22
Mrz
2007

Persönliche Begründungen für die Abschaffung des Geldes gegenüber allen Befürchtungen

Gespräch mit einem Besorgten

Frage: Und was würde mit all meinen Ersparnissen und all den Pensionären passieren, wenn das Geld abgeschafft wäre?

Antwort: Da gibt es wohl nichts zu befürchten, es dürfte in unserer Zeit eh noch nicht stattfinden. Aber zumindest werden mehr & mehr Menschen nun damit begonnen haben, sich darüber Gedanken zu machen, so daß zukünftige Generationen es dann eventuell schaffen werden, die schier unmögliche Umstellung auf ein geldfreies Marktsystem zu vollziehen, hoffentlich noch rechtzeitig bevor es zu spät wäre angesichts einer ins haus stehenden monetären Katastrophe.
Natürlich müßten alle Menschen, inkl. Rentner, körperlich & geistig Benachteiligter und untalentierter Personen, Nutzniesser des Systems sein können.
Mir persönlich, überzeugt davon, daß es, solange tagtäglich Babys zur Welt kommen, ein Rückkehren gibt auf diese Welt, geht es darum, daß Individuen wie ich, die nicht gerade eine Eins im Geschäftsleben vorstellen, es in einem nächsten Leben, so es denn kommen sollte, es etwas leichter antreffen als im gegenwärtigen System.

Kommentar: Manchmal braucht man auch ein bißchen Glück bei aller Begabung.

Antwort darauf: Das ist richtig. Ich versuche auch nur, die Menschen dazu anzustacheln, darüber nachzudenken, wie man die Dinge besser gestalten kann.
Viele Menschen beklagen sich heute, wie sehr z.B. Deutschland verschuldet ist, und daß es an allen Ecken und Enden an Geld fehlt, auch um die Renten auszubezahlen, und so weiter.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

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aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!