19
Jul
2008

Das realhistorische Babylon II der Zukunft - die auf Freiheit hochaufbauende Welt so ganz ohne Geld, deren Verwaltungsturm auch stehenbleibt und Bestand haben wird

Die Einzigartigkeit der Chance, durch die endgültige Abschaffung des Geldes aus dem menschlichen Leben auf Erden wieder ein wahres Freudental für die Menschenherzen, da ein bunt vor lauter freizügig vergebenen Gratisprodukten nur so schimmerndes Paradies für alle Mitglieder der Menschengemeinschaft zu machen, sollte man sich durch den gegenwärtig noch vorliegenden, im Verbund mit der Unkenntnis des einschlägigen Ziels auftretenden Unwillen, dem vorherrschenden Status Quo des wirtschaftlichen Zusammenwirkens der Menschheit durch einen Panvoluntarismus, wo alle, sich dabei selbstrealisierend, mitspielen, auf den Leib zu rücken, vertun, sondern vielmehr tunlichst, sobald halbwegs Einigkeit im grundsätzlichen Vorsatz erzielt ist, mit pioniermäßiger Forschheit wahrnehmen und die praktische Umsetzung der Idee einer echten Geldlosigkeit - und zwar nicht nur eine solche der Nomenklatur wie im Falle des Plastegelds - angehen und einhergehend mit der unentgeltlichen Zurverfügungstellung der Arbeitskraft in einer ihrerseits kostenentbundener Waren-ManuRobotoFaktur die konsequente Einführung der allgemeinen kostenlosen Ausgabe aller für den Konsumenten örtlich aufzubietenden Güter konsequent voranzutreiben. Erst wenn man aufgrund der Prämisse, daß ein jeder nach freier Wahl je nach seinen Neigungen und seinem Können und nicht zuletzt seinem Ehrgeiz, für das Gelingen einer besseren Zeit aktiv zu werden, sein Scherflein beiträgt zu einem glatten Ablauf des menschlichen Miteinanders, alles, was Leib und Herz begehren, umsonst bekommt, also ohne an vorher erbrachte, in Geldbeträgen zu messende Leistungen angebunden zu sein, wird man mit Fug und Recht behaupten können, die Menschheit insgesamt wäre einen Schritt, und zwar einen sichtbar gewaltigen Schritt, auf ihrem Weg der "Menschwerdung" vorangekommen. Denn all die kleinen und großen Erfindungen von hilfreichen Gerätschaften, wie die auf dem weiten, interessanten Feld der Elektronik, die uns heute so nett das Leben vereinfachen und versüßen, haben aus dem menschlichen Zusammenleben und vor allem den existentiellen Bedingungen für die Bewältigung von dessen im Kern innewohnenden, symptomatisch schwierigen Aufgaben und Problemen, kein besseres gemacht und haben auch trotzalledem aus dem Menschen an und für sich seit jenem Scheitern und Einsturz des allerersten Versuchs menschlicher Kulturen einer wolkenkratzerhoch, jedoch damals zu lose übereinandergetürmten zentralen Warenbestreitungsadministration für die freie Versorgung aller Menschen in Stadt um Umland im von Gott Marduk, dem Gerechten, regierten Babylon des noch göttlich jungen Zwischenstromlands der Post-Ur-Zeit (in Ur hatte es das Geld noch nicht gegeben), woraufhin sodann, da man sich anders bei dem entstandenen Tohuwabohu nicht mehr zu behelfen wußte, das Geld eingeführt wurde, kein auch nur irgendwie als besser zu bezeichnender Mensch geworden.

Vom kosmischen Prinzip her der Analogie der Ontologie allen Seins kann aus der Tatsache, daß das Universum als ein einziger, in sich geschlossener, wenn auch ein im Innern wie auch an seinen Rändern höchst zerfledderter, pulsierender Organismus anzusehen ist, und auch von der Beobachtung her, daß ein jeder Körper eines darin entstandenen Lebewesens, sofern es sich um keine unbeständige Mißgeburt handelt, mit nur einem einzigen Kopf, wo sich die leitende Hirnzentrale des Wesens befindet, ausgestattet ist, abgeleitet werden, daß sich im gesamten Universum alles auch nur auf eine einzige Kopfzentralstelle konzentriert, in welcher sich das kosmische Leben in einem materiellen Zusammenspiel von mit Eigenleben beseelten Elementen ergießt - und genau dieses Spiel findet in unserem kleinen Zeitrahmenausschnitt, in dem wir Glücklichen, die wir uns hier als existent wahrnehmen dürfen, zu leben kamen, auf unserer lieben Mutter Erde statt, und zwar nur hier und auf sonst keinem einzigen anderen Planeten im All. Ansonsten, gäbe es zum Beispiel tatsächlich zur gleichen Zeit zwei zentrale, mit solchem intelligenten Leben sich anfüllende Gestirne, hätten die auf diesen zwei synchronisch Leben austragenden Planeten ausgeborenen Wesen auch in der Regel zwei Köpfe auf ihren Körpern aufsitzen, was natürlich von einem intelligenten Schöpferplan her äusserst unvorteilhaft wäre, weshalb dem schlußendlich ja auch nicht so geworden ist, da dies im Universum nur zu einem katastrophalen In-Sich-Zerrissen-Sein führte.

Was im Kosmos durch einen intelligenten Masterplan zu verhindern versucht wird, haben allerdings im Spiel der freien Kräfte der Schöpfung die Menschen mit ihrer babylonischen Erfindung des Geldes - Unheil auf der Welt scheint von jeher schon aus dem Irak gekommen zu sein - fertiggebracht:
die absolut ungerechte Aufspaltung der Lebensbedingungen des Einzelnen.

Es liegt nun an den Massen der Einzelnen von uns heutigen, wieder zurückzufinden zu einer alle mit allen verbindenden Vernunftgetragenheit der Gestaltung des Lebens auf der Welt, um den unsinnigen Unkopf des Geldes, der dabei ist, die Menschheit in einen jähen Untergang zu reiten, endlich mit einem chirurgisch eleganten Kniff abzutrennen, um sich sodann real von da ab, wo wir nach Babylon stehen geblieben sind, letztendlich auch charakterlich in einer Welt so ganz ohne Geld fortzuentwickeln.


Es wird jetzt davon ausgegangen, daß es in der Vergangenheit auf dem Mars Wasser gab

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Paris, STT
Auf der Oberfläche des Mars fand sich über Millionen von Jahren Wasser ein, wie amerikanische Forscher befinden. Gemäß deren Dafürhalten war der Rote Wandelstern auf lange Zeit im Hinblick auf die Entstehung von Leben ein besonders vorteilhafter Ort gewesen.

Das Forscherteam der US-amerikanischen Hochschule von Brown gründet ihre Behauptungen auf Daten, die von der Sonde Mars Reconnaisance Orbiter zugeschickt wurden. Die Sonde nahm an jeder Stelle des Mars vernetzte Silikate genannte Tonerde-Minerale wahr, welche darauf schließen lassen, ob eine versteinertes Element mit Wasser zu tun gehabt hat. Auf dieser Grundlage schätzen die Forscher, daß es auf dem Mars vor ungefähr 4,6 - 3,8 Millionen Jahren Wasser gegeben hat. Die Funde zeigen auch an, daß Wasser sogar in einer Tiefe von Kilometern aufgetreten ist und daß auch die Temperaturen des Planeten einer Entstehung des Lebens gewogen waren.

- Mars war einst nicht der brodelnde Kesseltopf, der er heute ist, sondern über lange Zeit wirtlich und wasserhaltig, berichtet der Organisator der Forschergruppe John Mustard.

Vorläufig ist nicht bekannt, was mit den Meeren des Mars geschehen ist. Als wahrscheinlich wird angesehen, daß die Atmosphäre des Planeten immer dünner wurde und das Wasser als Dampf in das Weltall entwich.

Die Forschungsarbeit der Gruppe um Mustard wurde in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

Bei Probenahmen zur Gasrohrverlegung fand sich das Wrack eines U-Boots

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Bei Bodenproben für das Gasrohr in der Ostsee ist man auf ein Unterseeboot gestoßen. Von seiten der Verteidigungsstreitkräfte [Finnlands] ist diese Nachricht der finnischen Nachrichtenagentur STT gegenüber bestätigt worden. Gemäß dem berichterstattenden Henrik Gahmberg ist dem Führungsstab gemeldet worden, daß ein U-Boot entdeckt wurde. Allerdings seien die Informationen dazu so spärlich, daß es zu der Angelegenheit nichts weiteres zu berichten gäbe.

Die Nachricht von dem aufgefundenen Wrack kommt für einen sich mit U-Booten befassenden Forscher allerdings als keine Überraschung.

- Ich wundere mich nicht im geringsten, denn in der Bucht von Finnland sind etliche U-Boote versunken, gerade da, wo die Trasse dieses Gasrohrs verläuft, sagt Forscher Markku Melkko. Er vermutet, daß das Wrack entweder aus Deutschland oder aus der Sowjetunion stammt. Laut Melkko liegen auf dem Grund der Ostsee einige Dutzend an Unterseebooten.

- Über alle weiß man gar nicht Bescheid, ich würde aber schätzen, daß es weniger als 50 aber mehr als 30 Wracks sind. Von denen wurden bei weitem noch nicht alle gefunden, zumal zur Kriegszeit die Ortung etwas ungenauer war als in der heutigen Zeit und die Verluste sich vielfach zur Nachtzeit ereigneten, sagt Melkko.

Meeresarchäologen haben in den letzten Jahren mit Hilfe einer neuen Technik Suchoperationen durchgeführt, mittels welcher alle paar Jahre wieder mal ein Wrack entdeckt wurde.

18
Jul
2008

Kluge Menschen beginnen jetzt schon damit, sich mit der früher oder später anstehenden Abschaffung des Geldes auseinanderzusetzen

Die Reichtümer der Erde sind aufgrund des mit mathematischer Kaltblütigkeit verwalteten Geldwesens höchst ungerecht unter den Menschen verteilt. Die von ihrer Veranlagung her Großzügigen unter den Menschen haben in den allerwenigsten Fällen ausreichend Mittel, um ihre mitmenschliche Gesinnung auszuspielen und für mehr Gerechtigkeit in der Welt zu sorgen, und die, die mehr als genug Geld hätten, um Menschen in Not etwas gutes zu tun, sind oft extrem geizig und wohl auch für eine allgemeine Abschaffung des Geldes nicht so schnell und ohne weiteres zu gewinnen, obgleich sich seit den letzten Jahren auch bei jenen, wenn auch vorerst noch recht schemenhaft, immer deutlicher die allgemeine Abkehr von der unumschränkten Verherrlichung eines einzig in Geld bemessenen Reichtums der Person am Horizont abzeichnet. Tatsächlich gibt es weltweit gesehen mittlerweile unter immer mehr Reichen, gerade auch in den in jüngster Zeit erst so richtig zu einer materiell-technologischen Entwicklung sich aufschwingenden Ländern, eine gewisse Spendenfreudigkeit, die zumindest, wie man vielleicht sagen kann, soweit geht, als daß die betreffenden damit ihr schlechtes Gewissen darüber, daß es vielen, ja den meisten auf der Welt ganz unverdientermaßen viel schlechter geht als ihnen selber, reinewaschen können. Doch mit Spenden allein richtet man letztlich nicht viel mehr aus als den sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein, wenn auch einige arme Seelen dadurch eine Zeitlang vom Hungertuch - neuzeitlich ausgedrückt: von den wie auf Haiti weitverbreiteten Keksen aus in ein wenig Fett gebackenem Lehm, die das Hungergefühl vertreiben, aber weit davon entfernt sind, einen Menschen zu ernähren - wegzubringen.

Damit die Welt tatsächlich über unsere global überbordenden, massiven Existenzprobleme von heute hinweggeholfen werden kann, wird sich kein anderes Heilmittel finden lassen, als daß zum Schluß des ganzen kläglichen Mißstandes des kapitalistischen Wirtschaftens das Geld abgeschafft und das heute noch auf Geld basierende Wirtschaftssystem durch ein gänzlich neues, auf dem freiwilligen Mitwirken aller Menschen am gesellschaftlichen Leben basierendes System, für welches sich die Bezeichnung Panvoluntarismus anbietet, ersetzt wird.

Alles andere, was vor diesem Ziel haltmachte, würde nichts ändern an der ganzen Verfahrenheit unserer Zeit, und wenn der Papst und andere Menschenfreunde noch so selbstlos darum beten oder bitten möchten.

✪ Dem Geld gehört der Garaus gemacht, und sonst nichts anderes! Je früher wir es angehen, desto einfacher wird sich die Umstellung gestalten. Man sollte also am besten schon heute damit anfangen, sich zusammenzusetzen, um ernsthaft mit einer gewitzten Selbstsicherheit über ein endgültiges Abstellen des Geldes aufs Abstellgleis zu diskutieren.



Hodorkovski suchte um seine vorzeitige Entlassung aus dem Gefängnis nach

(eine Meldung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Moskau, STT
Der wegen Wirtschaftsverbrechen im Gefängnis einsitzende russische Magnat Mihail Hodorkovski hat ein Gesuch eingereicht um eine vorzeitige Haftentlassung. Hodorkovskis Rechtsanwalt Juri Schmidt machte von der Angelegenheit Mitteilung. Laut Schmidt könne Hodorkovski nach russischem Recht jetzt darum nachsuchen, daß er den Rest seiner Haftstrafe auf Bewährung ausgesetzt bekomme, da er über die Hälfte seiner Verurteilung abgebüßt hat.

- Dies ist kein Schuldeingeständnis -- und auch kein Gnadengesuch, betonte Schmidt.

Der frühere Geschäftsführer Hodorkovski des Ölkonzerns Jukos wurde im Jahr 2005 wegen Steuerhintergehung und Betrug zu neun Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. Das Urteil wurde späterhin auf acht Jahre abgekürzt.

Hodorkovski, der vormals Rußlands reichster Mann genannt wurde, hat wiederholt seine Unschuld beteuert. Laut seinen Darstellungen erfand die Staatsgewalt zu Zeiten von Präsident Wladimir Putin die ganzen Anklagen, damit der Staat den Betrieb von Jukos ganz für sich einsäckeln konnte.

Gegen Ende Juni wurde gegen Hodorkovski erneut Anklage erhoben, wegen betrügerischen Vorgehensweisen und wegen Geldwäsche.

17
Jul
2008

Es geht nur noch um das Wie des Anschubs der Abschaffung des Geldes - der Erfolg nach der Umstellung ist dabei keine Frage

Wo wäre wohl am besten das Anschieben eines neuen panvoluntaristischen Systems, das nach einer Abschaffung des Geldes alles bisherige Wirtschaften mit Geld ablöste, anzusetzen, so daß die Umstellung vom Geld weg relativ leicht vonstattenginge und von sich aus flott abzuwickeln wäre?

Das originelle Anzetteln einer Idee, wenn irgendetwas grundlegend neues bereitsteht, irgendwo neu eingeführt zu werden, ist in den meisten Fällen das von der Ausführung her Problematischste, selbst wenn das System von der Konzeption her auf einem sicheren Standbeim steht, wenn eine solche Umstellung danach verlangt, daß ein komplexes, altes zwischenmenschliches Gesetze- oder Regelsystem, welches ausgedient haben wird und gänzlich abgestreift werden soll, bis dato noch im Raum in all seiner massiven Wuchtigkeit dazwischensteht. Natürlich ist das auch gerade dann so, wenn, wie sicherlich im Falle des Geldes davon auszugehen ist, das ja wohl jeder halbwegs vernünftige Mensch, wenn es nur ginge, am liebsten abgeschafft sehen wollte, ein allgemeiner Konsens sich quer durchs Volk zieht, ein welcher bei der eingesetzten, katastrophalen Weltwirtschafts-Mega-Schlappe der 2000er im Falle des Geldes und dessen Abschaffung nicht mehr lange auf sich warten werden läßt, sollte die Mehrheit der darbenden Massen unserer postindustriellen Zeit nicht hoffnungslos verblödet sein.

Ich kann ja nicht einfach als selbstausgewiesener Pionier und Vorreiter einer neuerlichen, angeblich bald kommenden Abschaffung des Geldes auftreten und hergehen und zum Einkaufen gehen, und mit dem Hinweis, es sei doch für mich als einem engagierten Verfechter eines neuen Gesellschaftssystems, in dem es keinen Platz mehr für Geld geben wird, sozial akzeptabel, daß ich jetzt schon, sozusagen in einer visionär-praktischen Vorwegnahme der neuen entmonetarisierten Zeit, mir das, was ich im Laden gebrauche, einfach aussuchen und, ohne zu zahlen, nach hause mitnehmen darf. Als Witz gemeint könnte man dieses allerdings an der Kasse, wo und wenn es die Umstände erlauben, hin und wieder mal vorbringen, um zumindest so, bevor man dann bezahlt haben wird, für die Idee der möglichen Ausführbarkeit eines allgemeinen, öffentlichen Abrückens vom Geld bei allen Geschäften im Volk mehr und mehr unter den Menschen publik gemacht zu haben.

Was benötigt wird, um überhaupt vom Fleck weg zu kommen in Richtung auf eine erfolgreich durchzuziehende Überwindung des Geldwirtschaftssystems hin, ist eine wohl innerhalb aller Schichten und Positionen der Gemeinschaft der Menschen abgesprochene konzertierte Aktion, die gezielt zum Schlag gegen das Geld ausholt. Wie und wo dieser Anschub des Übergangs zu einem panvoluntaristischen Zusammenleben am leichtesten einzufädeln wäre, genau das ist bisher noch die kleine Frage dabei geblieben, die auch ich nicht beantworten kann, solange nicht mehr und mehr Menschen ernsthaft sich mit dem Ziel der Abschaffung des Geldes auseinandersetzen und danach verlangen.

Als Zeitgeist-Anschieber, als welchen ich mich mit meinen Schriften in Prosa und
Gedichten in erster Linie verstehe, sehe ich es als einen Dienst an der Menschheit an, den Menschen die Idee eines Systems des zwischenmenschlichen Gebens und Nehmens ohne Geld auf diesen Seiten hier und anderswo zu präsentieren, um den Menschen somit Mut zu machen, für eine Welt so ganz ohne Geld seriös öffentlich einzutreten. Die Idee wollen und sie anzetteln müssen die Menschen aber natürlich schon selber.

Mehr Mut, Leute! Eine Abschaffung des Geldes kann möglich sein und ist möglich, wenn wir sie wollen
!

natuerlich-sind-wir-alle-dafuer-dass-das-Geld-abgeschafft-wird

Eine finnische Doktorarbeit besagt, daß das heimatländische Technologieunterfangen auf ein eigenständigeres Finnland abzielte

(ein Bericht aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 14.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Das professionelle Streben des Unternehmersektors [von Finnland], sich auch auf dem Gebiet der Technologie hervorzutun, hat im finnischen Volk weit zurückreichende und weit ausladende Wurzeln, lassen die Dissertationsschrift "Das Finnland des Ilmarinen" und deren Verfasser wissen [Ilmarinen ist neben Väinämöinen einer der Helden im finnischen Nationalepos Kalevala; während Väinämöinen dessen Hauptfigur darstellt, die in Verbindung mit der Erfindung des finnischen Nationalinstruments Kantele und dem mythologischen Zauber durch die Kraft des Wortes gebracht wird, wird Ilmarinen darin mehr als ein Held des praktischen Handelns gefeiert; so schmiedete Ilmarinen den mystischen Schatz Sampo für die Louhi, Herrscherin des Nordlandes, um damit um die Hand der Nordlandstochter zu werben; da Louhi den Sampo an sich nahm, Ilmarinen aber trotzdem ihre Tochter verweigerte, versuchte er später mit Väinämöinen und Lemminkäinen aus Rache den Sampo zu rauben, wobei jener allerdings zerstört wurde].

Der entscheidende Designer der technologischen Zukunft der Finnen war der Physiker Erkki Laurila (1913-1998). Laut der Doktorarbeit von Petri Paju wirkte Laurila nach dem Kriege auf mannigfache Weise auf die Entwicklung der finnischen Gesellschaft ein und machte die Technologie zu einer nationalen Aufgabe. In Worten des Akademikers Laurila ging es darum, aus dem "Finnland eines Väinämöinen" auch ein "Finnland eines Ilmarinen" zu machen, ein technisch selbstsicheres und eigenständigeres Land.

Als ein Forschungsobjekt in der Dissertation ist dabei eines der Projekte Laurilas und anderer: die Konstruktion des ersten in Finnland in Auftrag gegebenen Computers namens ESKO in den '50er Jahren.

Entsprechend dessen Erfolgen spielte ESKO eine wichtige Rolle bei der Technologisierung Finnlands und beim Hinwirken auf einen kulturellen Umbruch des Landes.

Das Komitee für eine Mathematische Maschine [matematiikkakonekomitea] hatte hierbei allerhand zustandegebracht. Dessen Arbeit hatte Einfluß sowohl auf den Erfolg von IBM in Finnland, auf die Anfänge einer staatsgetragenen Wissenschaftspolitik, als auch auf die Entstehung der Leistungsfähigkeit auf dem Gebiet der Elektronik des Vorgängers von Nokia, der 'Kabelfabrik' [Kaapelitehdas].

Die Forschungsarbeit wurde im Mai in der Universität von Turku gesichtet und geprüft.

16
Jul
2008

Dem Bösen auf der Welt im Geld endlich seinen wahren Namen geben, um es sodann zu bezwingen und auszurotten!

Wenn wie in der heutigen Zeit soviel Geld dafür ausgegeben wird, um in Filmen in einer fiktiven Story zu zeigen, wie das Übel auf der Welt bezwungen werden kann, erscheint es einleuchtend, daß die Menschen unserer Zeit von dem Drang beseelt sein müssen, das Böse, zumindest in der Welt ihrer Phantasie, dingfest gemacht zu sehen. Der Sieg über das Böse auf der Welt scheint die Menschen unter allen sonstig aufgebotenen Filmthemen am allermeisten anzusprechen. Es stellt sich die Frage, warum dies so ist.

Wie anders aber könnte man sich dieses Phänomen erklären, als dadurch, daß die Menschen im Grunde eigentlich die alltäglichen Schreckensnachrichten, die einem zu jeder Stunde aus den Medien entgegenblöken, zutiefst leid sind, sie also irgendwie langsam satt haben.

Warum aber um Himmels willen, wenn dem nun schon einmal so ist, machen wir uns dann nicht daran, auch im realen Leben dieses Böse auszutilgen? Warum traut man sich nur in der Phantasie und in den Filmen gegen das Böse vorzugehen, wenn man doch nur zu gut weiß, daß dadurch dagegen nichts, rein gar nichts, ausgerichtet wird, und, so wie man den Kinosaal oder den Fernsehhocker verlässt, das Böse auf der Welt trotz aller Parteinahme für dessen Bezwinger in der menschlichen Phantasie weiterhin uneingeschränkt grassieren wird?

Die Antwort darauf ist die: weil bisher die Menschen, obwohl der Volksmund ja eigentlich mit seinem allseits bekannten Sprichwort sehr wohl darauf hinweist, eben noch nicht in ihrem durchs Geld verschütt gegangenen gesunden Menschenverstand darauf gekommen sind, daß das Böse, das objektiv ja tatsächlich in tausenderlei verschiedenen Formen und Figuren auf diesen unseren Weltenbühnen auftritt, und vermeintlich von daher an und für sich in keinem einzigen Gegenschlag zu treffen wäre, um es endgültig ausgelöscht zu sehen, eigentlich sehr wohl auf einen einzigen Nenner zu bringen ist. Denken wir aber mal nur einen kurzen Augenblick lang etwas schärfer nach, so werden wir schnell draufkommen, wo dieser gemeinsame Nenner denn zu finden ist!

Für die, die selbst nach solchem Nachdenken noch immer nicht dahinter kommen sollten, hier noch eine weitere kurze Zwischenfrage: in Verbindung von welchen Angelegenheiten zeigt denn das Böse in den allermeisten Fällen in der Welt seine häßliche Fratze? "Aber ja natürlich!", jetzt dürfte es wohl geklickt haben! "In Verbindung eben mit Geldangelegenheiten treibt es meistens sein Unwesen!" Mit Geld also hat es zu tun, das Böse. Wenn diese Einsicht nun sich einmal wirklich bei allen eingestellt hätte, wäre man schon an einer entscheidend wichtigen Voraussetzung für die Erkennung der Wurzel allen Bösens angelangt. Denn genau dahinter, hinter dem Geld nämlich, versteckt es sich nämlich in Wirklichkeit, das Böse.

Und, bei vollem Licht betrachtet, zeigt es sich dann auch schnell, daß das Böse auf der Welt in Wirklichkeit nichts anderes ist als das Geld als solches selber, höchstpersönlich möchte man fast sagen.

Wollen wir das Böse auf der Welt wirklich los werden, oder wollen wir weiterhin vor uns hindösen, und uns nur in endlosen Ersatzhandlungen in den Kinosälen unserer Phantasie damit beschwichtigen, daß dem Bösen draußen in der Welt angeblich nicht Herr zu werden ist?

✪ Das Böse hat einen Namen, und dieser Name heißt Geld. Es gibt keinen anderes Mittel, um das Böse dingfest zu machen, und von der Erde verschwinden zu lassen, als dadurch, daß man sich des Geldes durch dessen Abschaffung auf alle Zeiten entledigt.

Dies ist etwas, was die Menschen früher oder später ins Visier nehmen werden müssen, ob wir das heute wollen oder nicht. Der heillose Pyramideneffekt des üblen Spiels mit dem Geld auf Zeit wird in nicht mehr allzu weiter Ferne sich derart kriminell zugespitzt haben, daß es bezüglich des globalen Problems mit den die Welt todkrank machenden Finanzen überallumher keinen anderen Ausweg mehr geben wird, als das ganze Geld ein für allemal abzuschaffen.

✪ Geld ist nur eine Idee, die sich zwar im höchsten Grade auf das materielle Dasein der Menschen ausgewirkt hat, aber nichtsdestotrotz als solches eine Idee ist und bleibt. Und Ideen als Geschöpfe und Auswüchse der Gedanken, die ja bekanntlich frei sind, sind allesamt auch austauschbar. Auch die des Geldes!

Auf das Stichwort Panvoluntarismus als die Lösung eventuell gefürchteter Probleme bei einer Geldabschaffung ist doch gerade auf diesen Webseiten in etlichen Artikeln zur Genüge hingewiesen worden. Also kann, zumindest seitdem es dieses Blog gibt und ähnliche Präsentationen, im Grunde nicht mehr behauptet werden, es gäbe keine denkbaren Alternativen zur Geldwirtschaft.

wenn-das-Geld-nicht-mehr-existiert-werden-alle-Menschen-wieder-an-die-Mutterbrust-der-Natur-genommen-sein

Ein Paradies auf Erden kann es geben. Aber nur, wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's demnach an, es wegzupacken
!

Der Fortsetzungsteil von Hellboy strich massiv Eintrittskartengewinne ein

(eine Mitteilung aus den Neuesten Nachrichten zum Zeitgeschehen der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 14.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Los Angeles, STT
Der neueste Fortsetzungsteil des Films Hellboy schnitt in den Vereinigten Staaten glänzend beim Eintrittskartenverkauf ab, indem Hellboy II: The Golden Army im Sturmmarsch zum Hit Nummer Eins wurde.

Der Kinofilm brachte es auf ungefähr 35,9 Millionen Dollar, bzw. 22,67 Millionen Euro an Einnahmen aus verkauften Eintrittskarten. Die Summe übertraf die Erwartungen des Filmstudios.

Sowie Hellboy als auch Hellboy II: The Golden Army entstanden unter der Regie des Mexikaners Guillermo del Toro. In der Hauptrolle bietet Ron Perlman seine Künste auf als ein Dämon, der gegen das Böse ankämpft.

Der Fortsetzungsteil ist nun der dritte, sich auf eine Zeichentrickserie stützende Spielfilm, welcher in diesem Sommer die Lichtspielhäuser erobert. Bereits Iron Man und Incredible Hulk haben ebenso in Scharen die Zuschauer vom Urlaubsstrand weg in die Kinosäle gezogen. Die Dreier-Bande wird demnächst einen Konkurrenten erhalten, wenn der Fortsetzungsteil von Batman The Dark Knight am kommenden Freitag jenseits des Großen Teichs zu seinem Erstaufführungsabend debütieren wird.

Der Spezialist für die Maskenrollen läßt sich wieder blicken

(eine Meldung zum Neuesten Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 14.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Los Angeles, STT
Der Schauspieler Ron Perlman hat in Hollywood seine eigene Spezialdisziplin gefunden. Da, wo andere mit ihrem guten Aussehen erfolgreich sind, gelingt es Perlman, in maskierten Rollen gut auszusehen.

Dieses Mal zieht sich der Schauspieler im Film Hellboy 2: The Golden Army die Maske übers Gesicht. Perlman aus rotem Leder, der wie ein Teufel ausschaut, besteht seine Abenteuer wiederum einmal unter der Leitung von Guillermo del Toro.

Ron Perlman, 58, ist dabei, Karriere zu machen, indem er unförmige Gestalten darstellt. Er fand zu seinem Stil im Jahr 1981 in dem Spielfilm La Guerre du Feu, und auf seiten des Fernsehens kam der Durchbruch mit der Film-Story "Die Schönheit und das Biest".

Del Toro ist angeblich so fasziniert von der Rollenarbeit Perlmans, daß gegenwärtig darüber spekuliert wird, ob der Regisseur einen Part für den Schauspieler in Tolkiens Hobbit-Filmgeschichte entdecken wird. Der Mexikaner del Toro wandelt Tolkiens Buch "Ein Hobbit - dorthin und zurück" zu einer zweiteiligen Filmsaga um.

Hellboy 2 wird am 5. September auf die Leinwände Finnlands kommen, um dort den beißenden Gestank aus den Niederungen der Welt zu versprühen.

Heath Ledger wird ein Oscar vorausgesagt

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten zum Zeitgeschehen der finnischen Zeitung vom 14.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Canberra, STT
Falls man aus den ersten Einschätzungen der letzten Filmrolle von Heath Ledger etwas schließen kann, so dürfte der Star nach ihrem Tod nachträglich eine Oscar-Auszeichnung erhalten. Ledger wird man im neuen Batman-Film Ritter der Nacht in der Rolle des Jokers sehen.

Der Film wurde in einer Vorabschau in Ledgers Heimatland Australien vorgestellt. Kritiker im Känguruland skizzierten die Rolle ihres Stars als "irrsinnig bezaubernd" und behaupteten, daß Ledger alle anderen Schauspieler des Films in den Schatten stellt.

In der Hauptrolle des Films Ritter der Nacht schuftet im Deckmantel des Batman Christian Bale. Für das neue Fledermausmann-Abenteuer führte Christopher Nolan die Regie.

In Finnland trifft der Ritter der Nacht am 25. Juli zu seiner Premiere ein.

Heath Ledger verstarb im Januar, gerade mal 28-jährig. Als Todesursache wurde eine Überdosis an Medikamenten angegeben.

15
Jul
2008

Es könnte der Welt wohl nichts besseres passieren, als daß so bald als möglich mit dem Geld aufgeräumt wird

Wenn man bedenkt, um wieviel sicherer die Welt sein wird, wenn es eines schönen Tages das Geld nicht mehr gibt, wenn die Menschheit soweit gekommen sein wird, jenes in einem grundsätzlich neuen Wirtschaftssystem ertränkt, somit völlig überflüssig gemacht zu haben, muß man sich heute fragen, worauf eigentlich die ganze Zeit über noch gewartet wird, anstatt daß jetzt schon langsam mit den Vorbereitungen dafür begonnen würde, die neue sich vom Geld befreiende Zeit nach und nach einzuläuten. Wieviel schlimmer muß denn alles vorher erst noch kommen, daß in uns Menschen endlich die Einsicht für das Unumgängliche heranreift!? Es hätten ja eigentlich die kleinen, alltäglichen, des lieben Geldes wegen tagtäglich vorkommenden menschlichen 'Ausrutscher' schon ausgereicht, sich endlich dazu durchzuringen, bei den Politikern der Zeit lautstark und unüberhörbar nach der Geldabschaffung zu verlangen.

Daß sich jedoch selbst in dieser
krisengebeutelten Welt von heute, deren globale Finanzpolitik sich in einem tragisch katastrophalen Zustand befindet, und zwar unumkehrbar, grenzt bereits an eine sträflich kriminelle Unterlassung eines dringlichst gebotenen politischen Handelns.

Ein Langfinger, der auf dem finnischen Ilosaarirockfest herumgeschlichen war, konnte gefangen werden

(eine Mitteilung aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Joensuu, STT
Ein Langfinger, der auf dem Ilosaarirockfest in Joensuu umherging, ist einkassiert worden. Laut Angaben der Polizei handelt es sich um einen 30jährigen Mann, der aus dem westlichen Teil Finnlands kommt.

Laut Kommissar Kimmo Wetterstrand schnappte ein Polizist aufgrund seiner Recherchen den Mann am Samstagabend.

Der Mann ist verdächtigt worden, in Rauschgiftvergehen verwickelt zu sein, weswegen der Polizist sein Auto durchsuchte. Dabei fanden sich dort Handys, Kameras und navigatorische Geräte.

- Zumindest ein Teil von diesen Sachen stimmt genau überein mit den Dingen, die in der Zeit zwischen Freitag und Samstag gestohlen wurden, berichtet Wetterstrand.

Er vermutet, daß mehrere Langfinger sich herumtrieben. Alle verschwundenen Sachen ließen sich nicht bei dem festgenommenen Mann finden.

Es wurde während des Wochenendes bei der Polizei an die 30 Mal Anzeige deswegen erstattet, daß jemandem etwas weggeschnappt wurde, oder ansonsten wegen eines Diebstahls.

Die diebischen Elstern hatten unverfroren sogar in Zelten zugeschlagen, in denen Leute beim Schlafen waren. In einem Fall wurde sogar eine Kette durchgeschnitten, mittels der ein Schlafender sein Portemonnaie an der Hose befestigt hatte.

Historischer-Handschlag-zur-panvoluntaristischen-Abschaffung-des-Geldes

11
Jul
2008

Das Monstrumsgeschöpf Weltwirtschaft, das uns in einem Lagerleben gefangenhält

Wollen wir lieber in diesem globalen Nest "Neu-Auschwitz" von heute übers Geld langsam aber sicher uns alle vergast sehen, oder wollen wir nicht doch lieber, ehe es zu spät wird, das uns fesselende Geld verbrennen und uns aus dem Lagerleben befreien?

Wiewohl bereits des öfteren sozialkritische Philosophen oder zwischendurch mal ein ebensolcher Architekt, der's der Menschheit gut meint, im Angesicht der immer herber werdenden Weltwirtschaftslage und den daraus erwachsenden Nöten allzuvieler Menschen zunehmend auch in den sogenannten reicheren Ländern, größeren Veränderungen für die Bedingungen des globalen Zusammenwirtschaftens der einzelnen Regionen und Ländern das Wort reden, passiert auf breiter Front so gut wie noch gar nichts. Darüber hinaus, über ein paar flotte, schnoddrige, wenn auch halbwegs ehrlich gemeinte gute Ratschläge hinaus, tut sich aber auch bei jenen herzlich daran wenig, was davon zeugen könnte, daß die Menschen langsam auf den Trichter kämen, daß der Zug in Richtung "Geldabschaffung" abfahren sollte, sollten wir uns nicht alle selber in diesem selbst, wenn auch unwissentlich, von uns mit hochgezogenem "Neu-Auschwitz" der Massen-Konsum-Produktions-Zonen-Welt, in der wir heute alle leben, in deren stickigen Ausdünstungen all ihrer zum Himmel stinkend ruchloser Mafiosi und Geheimbündler von Magnaten samt sonstigen Strängeziehern des Puppenspiels unserer Wirtschaftsbestreitung durch die Sklavenmarionetten, die wir sind, zu Tode vergasen wollen.

dem-Grauen-des-Lagerlebens-der-heutigen-Zeit-auf-alle-Zeiten-entkommen

Freilich möchte jeder sehen, daß die Preise am liebsten wieder auf unter normal fallen und allgemein, daß man sich "es wieder leisten kann, richtig zu leben," wobei auch die Philosophen kaum von nicht viel mehr als solchen allgemeinplätzigen Wünschen wissen. Es gibt nun mal kein solches Amt - nirgendwo gibt es das - wo man die individuelle Leistungsfähigkeit des gelebten Lebens auf einem legalen Wege einfordern könnte! Dasselbe gilt aber auch für alle Staaten! Aber was man durchaus machen könnte, lage nur der Wille und die echte Bereitschaft vor, langsam vom Geld wegzukommen: man könnte zum Beispiel - mal etwas ganz anderes - Sachen unternehmen, die dem Langziel der Überwindung des globalen Gelddrucks tatsächlich und viel besser förderlich wären als diese sehr verkrampft wirkenden Einzel-"Groß"-Maßnahmen der Obrigkeiten, die für den Bürger oft unverständlich erscheinen, wie es sich zum Beispiel bei dieser lächerlichen Versteigerungsjonglierpreispolitik um die Luftverpestungsausstòße - hier noch ein Gruß aus Neu-Auschwitz! - von Großraumflugzeugen verhält.

Man kann eigentlich keinen einzigen rechten Ansprechpartner fürs Geldabschaffen finden - es gibt einfach keinen Menschen auf irgendeiner Position und auch keine Behörde, die zuständig wäre, die Sache überhaupt einmal auf den Punkt zu bringen, was wiederum den Effekt hat, daß alle anderen, inklusive die Staaten, davor zurückscheuen, ihrerseits als erster oder erste mit der praktischen Idee, das Geld abzuschaffen, daherzukommen. Denn jeder wird von sich sagen, und irgendwie ja auch zurecht so, daß er selber ja nichts dazu könne, daß die Dinge liegen, wie sie liegen. Richtig ist, daß jeder von uns in diese Welt hineingeboren worden ist, ohne daß er oder sie etwas dagegen hatte machen können, und wenn die Welt eben nun mal mit dem überall gegenwärtigen Geld geschmissen wird, dann "muß ich, oder müssen wir uns eben ranschmeißen, um auch für uns das beste daraus zu schöpfen, usw., usw..." Dies sind andererseits natürlich nicht nur verallgemeinernde Sprüche, sondern es geht in ihnen um nichts als die pure Wahrheit, und sie deuten im Grunde genau auf das eigentliche Grundproblem, dem sich das Aufkommen des Muts unter den Menschen, an so etwas herausforderndes wie die Abschaffung des Geldes auch nur zu denken, ausgesetzt sieht » die Weltwirtschaft ist ein höchst cholerisches Monstrumsgeschöpf, das lebensgefährlich erkrankt ist an seiner internationalen Interdependenz - eine Weltepidemie, die sich schnell ausbreitet unter ihrem sehr undurchsichtigen Dunstkreis, unter deren schützender Privilegien-Glocke viel zu viel abgezockt, sonst aber oft nur, was das Wohlergehen der Weltgemeinschaft betrifft, sprichwörtlich viel Käse gemacht wird.

✪ Der erste Schritt hin zu einem Beginn einer ernstgemeinten Abschaffung des Geldes müßte vom Ziel beseelt sein, in einer einzigen Nacht- und Nebelaktion sozusagen, im Verein aller mit allen zunächst einmal alle aus der abzulegenden Gelderwirtschaftungszeit herrührenden Pakte, Kontrakte, Verträge und sonstigen Börsenvereinigungen, die die Rahmenbedingungen der heutigen Misere stellen, nichtig zu machen und fallen zu lassen, um dann hinterher ganz von vorne, und zwar ganz anders eben wie noch heute und viel besser als je davor, anzufangen, alles Zusammenwirtschaften auf einem neuen Gerüst, von neuem und anders aufzubauen. Und hernach käme dann wohl am besten ein allgemeiner Schuldenerlaß für alle individuen und institutionen in Frage. Dies alles fürs erste getan, könnte man dann sich relativ unbeschwert daran machen, seine Vorstellungen über die Abschaffung des Geldes praktisch nach und nach in die Tat umzusetzen.

Aber bei diesen halbherzigen Aktionen von Veränderungen von heute, deren Sinn oft anzuzweifeln ist und deren verkrampfte Kapriolen oft an Lächerlichkeit schon grenzen, ist man davon mehr als meilenweit entfernt.


Der Handel mit den Abgasen des Flugverkehrs hebt die Ticketpreise an

(eine Meldung der Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Preise für Flugtickets werden um ein paar Prozent wegen des Abgase-Handels des Flugverkehrs teurer, schätzt eine EU-Kommission.

Der Preis eines Flugtickets zieht auf Kurzstrecken um ungefähr 5 Euro und auf den Flügen zwischen den Kontinenten um 40 Euro an. Die Fluggesellschaften selber hatten den Druck zur Erhöhung der Preise merklich großer eingeschätzt. Die Verteuerung des Treibstoffs hat bereits zu einem Anstieg der Preise von Flugtickets geführt und das Reisen per Flugzeug verringert. Der Handel mit den Abgase-Ausstößen beginnt zu Anfang des Jahres 2012. Das Europäische Parlament entschied über die Angelegenheit am letzten Dienstag.

Die Einflüsse des Handels mit den Abgase-Ausstößen auf die Volkswirtschaft und die Wirtschaft der Fluggesellschaften ist schwer abzuschätzen, da man den Preis der Rechte an den Ausstößen des Jahres 2012 nicht kennt. Offen ist auch noch das, wie groß der Bedarf der Fluggesellschaften zum Ankauf der Rechte auf nationalen Versteigerungen sein wird.

Im ersten Jahr des Handels mit den Ausstòßen werden 15 Prozent der Rechte an den Ausstòßen versteigert werden. Die übrigen Rechte werden unter den Fluggesellschaften unentgeltlich aufgeteilt.

Den Anteil der zu versteigernden Gesamt-Abgas-Ausstòße wird im Bedarfsfall erhöht werden können.

Einem Bericht zufolge ist die Wirtschaft Chinas im Jahr 2035 der Welt größte

(ein Bericht der Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Washington, STT
Die Wirtschaft Chinas wird bis zum Jahr 2035 die Wirtschaft der USA eingeholt haben. Dies geht aus einem am letzten Dienstag veröffentlichten US-amerikanischen Bericht hervor.

Gemäß dem Bericht beschleunigt sich das Wirtschaftswachstum Chinas anstelle des Exports insbesondere durch die Nachfrage im eigenen Land, welche garantiert, daß das Wachstum kontinuierlich stark ist. Chinas Wirtschaft wächst jährlich um ungefähr 10 Prozent. Gegenwärtig beträgt Chinas Bruttosozialprodukt weniger als ein Viertel von dem der Vereinigten Staaten.

Die Klarstellung verwirklichte für das Carnegie Endowment for International Peace der ehemalige Ökonomist der Weltbank Albert Keidel.

Keidel sagt vorher, daß auch die Führung von internationalen Institutionen, wie der UNO und der Weltbank, sich China zuneigen werden. Nach dem, was Keidel sagt, werden auch immer häufiger Chefbüros der Unternehmen nach China ausgelagert werden.

China und Indien bringen das Abgasbegrenzungszielvorhaben mit einem K.O.-Schlag zu Fall

(eine Meldung der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Toyako, STT
Laut Angaben aus Frankreich sind China und Indien nicht bereit, sich auf eine Verringerung der Treibhausabgase bis zum Jahr 2050 um 50 Prozent festzulegen.

Die G-8 Länder beschlossen gestern, eine Verringerung um 50 Prozent bis zum Jahr 2050 voranzutreiben. Laut einem Attaché des französischen Präsidenten seien China und Indien nicht bereit, sich auf das Zielvorhaben einzubinden, erklärten aber, bereit zu sein, ihrerseits zu einem späteren Zeitpunkt die Abgase zu begrenzen.

China und Indien produzieren ein Viertel der Treibhausabgase auf dem Erdball.

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10
Jul
2008

Das eigentliche Problem der heutigen Weltmisere liegt ganze paar Lagen tiefer

Natürlich muß man festhalten, daß es bei allem Lamentieren über den Zustand der heutigen Welt zum Glück immer wieder Menschen gibt, die ihrerseits bis aufs äußerte gehen, von denen manche sogar bereit sind, Kopf und Kragen für ihre gute Sache einzusetzen, nach neuen Wegen zu suchen, die die Menschheit genau auch auf den Feldern voranbringen, von denen die Träger der öffentlichen Forschungs- und der Beschlußfassungskörper, man kennt es nur allzu gut, aus von irgendeiner gesellschaftlichspolitischen Seite her diktierten finanziell gewinnsüchtigen Motiven heraus, den Blick abwenden und somit dort den wahren Nöten der Gemeinschaft und des Einzelnen ihren Dienst geflissentlich versagen. Gerade auf dem Sektor der Energiegewinnung, wo sich allmählich die Einsicht durchgesetzt hat, daß angesichts der großen Umweltprobleme auf dem Globus, zumal bereits die ersten Pinguine auf einem durch das mittlerweile unerträglich schwer überhitzte Teufelswerk der blind-tollwütig produzierenden, robotergelenkten Manufakturen überall auf der Welt teilweise abgefackelten und verrußten Südpol gesichtet wurden, die aussehen, als wären sie eben einer Kohlengrube entstiegen, ein gewaltiges Umdenken erfolgen muß und wir die Prioritäten für unser Handeln neu formulieren müssen, daraufhinaus laufend, eine Erneuerbarkeit der Energie, aus welchen Quellen, die dafür in Frage kommen, auch immer, für den allseitigen Gebrauch sicherzustellen, die nicht zu Lasten der Lebensmittelproduktion geht. Doch liegt das eigentliche Problem der ganzen Misere - und ich habe für meinen Teil ja schon mit meinen vorausblickenden Warnungen diesbezügilich angefangen, lange bevor sich die böse Fratze gezeigt hat, die uns heute leider aus allen Nachrichten der Welt ins Angesicht stiert, und von Tag zu Tag häßlicher wird - ganze paar Lagen tiefer. Es geht um das Wirtschaften um Geld und für Geld als solches.

Wo bleibt die Experimentierlust der Menschen, wenn es darum geht, neue Wege des menschlichen Zusammenlebens und ein neues wirtschaftliches System zu finden, das uns alle erlöste von der Unbill und der heillosen Verfahrenheit des Geldwesens?


Ein Abenteurer schipperte über den Pazifischen Ozean mittels Wellenkraft

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 5.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Tokio, STT
Der japanische Abenteurer Kenichi Horie hat sich für die Umwelt stark gemacht, indem er mit Hilfe von Wellenkraft über das Stille Meer schipperte. Die Fahrt von Hawaii nach Japan hat 110 Tage gedauert.

An das Vorderteil des 9,5 Meter langen Katamarans von Horie waren zwei Flügelteile, die entsprechend dem Wellengang in Drehbewegungen versetzt werden, angebaut worden. Der Bewegungsablauf erinnert an das Kreisen der Schwanzflosse eines Delfins.

- Wenn der Wind schwach war, verlangsamte sich meine Fahrt, erzählte Horie, als er am anderen Ufer angelangt war. Er beabsichtigt, eine Lösung für das noch bestehende Problem zu entwickeln.

- Die ganze Menschheitsgeschichte über ist Windkraft eingesetzt worden, die Wellenkraft hingegen wurde gemieden, ließ Horie bereits im letzten September vorab wissen, als er seine Reise vorbereitete.

Horie sagt, er sei der erste, der den Pazifischen Ozean mittels Wellenkraft überquert hat. Horie, der im kommenden September 70 wird, war auch früher schon allein über das Stille Meer gefahren: im Jahr 1962 in einem Segelboot und 1993 mit einem Tretboot. Er hat auch mit dem Einsatz von Sonnenenergie beim Segeln experimentiert.

Make-a-differnce-abolish-money-now

9
Jul
2008

Warum nicht in einem See neuer Freiwilligkeit unter Menschen den morschgewordenen Stammbaum des Geldes einfach ertränken?!

Das unehrenhafte Geld verdiente kein besseres Los, als über die mittlerweile gefährlich schäumenden Stromschnellen der Zeiten hinweg ein für allemal auf- und davongejagt zu werden.

Historisch gesehen kommt das Geld aus so schlechtem Hause, daß man ihm schon allein deshalb ohne irgendwelche weiteren Skrupel jederzeit den Laufpass geben darf. Ein Kind von schlechten Eltern, war es doch schon von jeher nicht mehr als nur ein Notbehelf, mehr schlecht als recht, mit dem wohl schon seit seiner allerersten Einführung unter den Menschen Schindluder getrieben und minderbemittelte, schwächere Leute hereingelegt wurden.

Wie war es in den vorvergangenen Jahrhunderten eigentlich im großen und ganzen um den zwischenmenschlichen Verkehr mittels des Geldes bestellt? Welches Erbe ist mit dem Geld auf uns und unser modernes Wirtschaftssystem übergegangen?

Gerade in der Rechtsprechung war das Geld nie gerade der Gerechtigkeit als solcher förderlich gewesen, da es von je her schon zu Bestechlichkeit eingeladen hat.

Hierzu im folgenden ein interessanter Auszug aus einer satirischen Schrift des Jahres 1739, geschrieben von einer für die damaligen Verhältnisse
höchst mutigen und aufrichtigen kritischen Dichterin aus dem thüringischen Erfurt, die mit ihrer Anklage des Geldes in puncto Rechtsprechung und Geld kein Blatt vor den Mund nimmt:

Hast du die Eh befleckt, den Gläubiger betrogen;
dem Nachbar Wies und Feld abgelogen;
des Nächsten Unschuldkleid und guten Ruf verletzt,
und der Bedrängten Pfand, das man bei dir versetzt,
mit List an dich gebracht: So darfst du nicht verzagen,
man mag dich noch so sehr in dem Gericht verklagen.
Bemühe dich nur bald um einen Advokat,
der ein Gewissen so wie Priesterärmel hat,
den Hader, Eigennutz und Zank so hoch vergnüget,
als einen Kriegsmann, der was zu plündern krieget,
und dessen Herz voll Trotz,
das Haupt voll arger List,
die Seele voll Betrug, und frecher Bosheit ist,
der sieben Zeilen nur auf eine Seite schreibet,
und seine Schriften stets auf zwanzig Bogen treibet.
Der soviel Kosten macht, als der Prozeß begehrt,
Und ihn so boshaft dreht, daß er viel Jahre währt.
Dem füll die krumme Hand mit Ophirs güldnen Schätzen,
so wird er bald das Recht der Gegenpart verletzen;
nimm selbst den Advokat von deinem Gegner ein;
schenk ihm ein Stück zum Kleid, ein stark und fettes Schwein,
ein Fass voll Rebensaft, und andre schöne Sachen,
so wirst du ihn schon mild und dir gewogen machen.
Geh auch zum Richter hin, und fülle ihm die Hand,
mit wilden Männern an, mit Gold aus Ungerland.
Und weigert er sich ja; so gib es seinem Weibe,
bring ihr ein Stück Damast und Samtes Zeug zum Leibe,
Band, Spitzen, Leinewand, und Pelz zum Unterkleid,
Füll Stall und Küche aus;
so kriegst du immer Zeit,
der Advokat hälts auf, der Richter wirds verziehen,
dein Gegner mag sich gleich auch noch so sehr bemühen,
den letzten Spruch zu sehn.
Ja wenn er sich beschwert,
des Zahlens müde wird, und endlich Recht begehrt,
da heißts: Ihr habt kein Recht:
Wer Geld gibt, der gewinnet.


Holz gleitet emsig auf den Gewässern dahin

(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Savonlinna, STT
Die Zeit, zu der [in Finnland] die Baumstämme zur holzverarbeitenden Industrie über Flüsse und Seen als Treibgut hinabgeflößt werden, hat auf dem Gewässersystem des [160 km langen] Vuoksi- Flusses [der mit seinen berühmten Stromschnellen in drei größeren Strängen vom mittleren Südosten Finnlands über den großen Saimaa-See und andere Seen hinweg nach dem heutigen Russisch-Karelien fließt, und sich dort in den Ladoga-See ergießt] hat regsamer als im letzten Jahr begonnen. Über 270'000 Tonnen Kubikmeter Holz sind schon auf dem Fluß hinabgetrieben, um zum Kallavesi-, Pielinen- und Saimaa-See geflößt zu werden, was 64'000 Tonnen Kubikmeter mehr sind, als es im letzten Sommer zu dieser Zeit waren.

Flößnermeister Matti Purhonen der Flößnervereinigung Seen-Finnland berichtet dem finnischen Nachrichtendienst STT, daß bereits 40 Prozent der veranschlagten Holzmenge zur Weiterbeförderung ins Wasser gelassen worden ist. Im Frühjahr schätzte man bei der Vereinigung das im laufenden Jahr sich einstellende Floßholzaufkommen auf wenigstens 700'000 Kubikmeter ein, was so, wie es derzeit aussieht, auch erreicht werden wird.

- Die Flößerei hat sich gut angelassen. Die hohen Wassertrageflächen sind von Vorteil, da so die Holzstämme-Bündel nicht am Grund aufstoßen, sagt Purhonen.

Im letzten Jahr wurden, um durch die Industrie veredelt zu werden, etwas unter 600'000 Kubikmeter geschleppt. Das war der niedrigste Stand in Finnlands Flößereigeschichte seit den letzten Kriegen gewesen.

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Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
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