20
Apr
2008

Brot und Spiele fürs Volk - auch zur Entscheidung über die, die die flottesten Sachen in einer Welt ohne Geld zuerst kriegen sollen

Für Prinz Carl Philip ging es an diesem Wochenende ab auf die Rennbahn

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Stockholm, STT
Eine Karriere des schwedischen Prinzen Carl Philip am Steuer eines Rennwagens begann am Samstag, dem 19.4., auf der Bahn von Knutstorp in Skâne. Carl Philip Bernadotte, 28, beteiligt sich an dem in Schweden ausgetragenen Porsche Carrera Cup. In dieser Serie wird es neun Teilrennen geben, wobei das erste der Serie, nachdem gestern damit angefangen wurde, am heutigen Sonntag gefahren wird. Zu dem Rennen sind 31 Teilnehmer angesagt. Carl Philip war bereits zu einem ersten Fahrerlebnis am Steuer eines Porsche gekommen auf der Bahn von Gellerâsen im Mittelteil von Schweden, wo am letzten Wochenende zwanzig Fahrer trainierten.
Wegen des regnerischen Wetters waren die Verhältnisse etwas tüftelig, doch der Prinz gab sich zufrieden.

Carl Philip fährt einen Porsche mit satten 400 PS - mit der Teilnehmernummer 13, die er für sich als Glückszahl ansieht. Als Berater diente sich dem Prinzen unter anderen Tony Rickardsson an, ein ehemaliger Speedway-Weltmeister, zu Autorennen auf Rennbahnen übergewechselt.

Porsche ist bei der schwedischen Königsfamilie eine bekannte Marke. Carl Philips Vater, König Karl Gustav hat etliche Porsche besessen. Carl Philips Großonkel väterlicherseits, Prinz Bertil, kannte man als den Motornarr-Prinzen. Prinz Bertil fuhr in den 1930er Jahren etliche Wettbahn-Rennen auf Wagen der Marke Bugat.

Sind die Menschen heute weniger verblendet, wenn die grosse Masse auch keinem Hitler mehr folgen würde, dafür aber jederzeit und allerorten alle dem Diktator Geld die Sohlen lecken?

Ein Bemerkenswerter Jahrtag???

20.4.1938: Leni Riefenstahl und die Präsentation ihrer dokumentarfilmerisch bahnbrechenden Filmkreationen über die Berliner Olympiade von Berlin im Jahre 1936 zu Hitlers Geburtstag

Berlin, 20. April 1938, hunderte Ehrengäste aus Politik, Kultur und Sport versammeln sich vor dem Berliner Zoopalast zur Premiere von Leni Riefenstahls "Olympia-Film". Es ist Adolf Hitlers 49. Geburtstag, der "Führer" wird zur Premiere erwartet. Ein seltenes Ereignis, normalerweise besucht Hitler keine derartigen Veranstaltungen, das überlässt er Goebbels.

"Fest der Völker" und "Fest der Schönheit" heißen die beiden Filme: nach fast zwei Jahren Arbeit sind sie fertig gestellt worden, von Leni Riefenstahl, der Regisseurin, die 1935 mit dem Film "Triumph des Willens" über den Nürnberger Reichsparteitag ein Monument faschistischer Ästhetik gesetzt hat.

Die Olympia-Filme zeigen die Berliner Spiele von 1936, beginnen mit einer Reminiszenz an das Griechenland der Antike, zeigen den traditionellen Fackellauf, die Eröffnungsfeier, die sportlichen Wettbewerbe, vor allem die der Leichtathleten.

Eine Sport-Dokumentation oder nationalsozialistische Propaganda? Die Meinungen waren damals geteilt. Dr. Jürgen Trimborn, Mitarbeiter am theaterwissenschaftlichen Institut in Köln und Organisator einer Riefenstahl-Ausstellung in Köln:

"Leni Riefenstahl selbst berief sich immer darauf, dass sie ja nur das gezeigt habe, was eben dargeboten wurde. Sie berief sich darauf, eben reines "cinema verité" gemacht zu haben, also einen reinen Dokumentarfilm. Ihre Kritiker werfen ihr natürlich vor, dass sie durch die Art und Weise, wie sie die Sportler aufgenommen hat, wie sie die Olympischen Spiele 1936 in Berlin aufgenommen hat, durchaus natürlich die Realität verfälscht habe und eben ein Menschenbild präsentiert habe, dass doch sehr den Idealvorstellungen des nationalsozialistischen Regimes nahe kommt und dadurch der Film zu einem Propagandawerk im Sinne nationalsozialistischer Ideologie geworden sei."

Inzwischen ist man sich überwiegend einig, dass Form und Machart der Olympia-Filme im Kontext der nationalsozialistischen Propagandamaschinerie zu sehen sind. Die ästhetische Überhöhung des Menschenbildes und die bis ins Abstrakte gesteigerten Massenszenen gehören inzwischen zum Kanon faschistischer Ästhetik.

Die gleichgeschaltete deutsche Presse bejubelte den Film damals. Doch im Ausland war man auch anderer Meinung.

Jürgen Trimborn: "Die internationale Presse, sowohl die europäische als auch die sowjetische und die US-amerikanische Presse, hat eigentlich schon sehr dezidiert darauf hingewiesen, dass der Film - es gab entsprechende Vorwürfe damals auch schon - keine Propaganda sei. Also man hat diesen Film, der ja nicht im Auftrag Hitlers und im Auftrag der NSDAP, sondern eben im Auftrag des Internationalen Olympischen Komitees entstanden ist, durchaus als angemessenen Versuch gesehen, die olympische Idee und die Olympischen Spiele umzusetzen."

Der im Film gebotene Körperkult war keine Erfindung der Nationalsozialisten. Deutsche Kulturfilme aus den 1920er Jahren, aber auch sowjetische Filme der Ära, arbeiteten mit ähnlichen Mitteln. Unter Anspielung auf den Filmpionier Eisenstein nennt der Katalog einer großen Potsdamer Riefenstahl-Ausstellung die Regisseurin "Riefenstein". Also doch kein Propaganda-Film?

Spätestens wenn man die Kommentare der Olympia-Filme untersucht, wird deutlich, dass es sich hier um genau kalkuliertes Propaganda-Kino handelt.

'Und wieder unsere Deutschen im Feld. Sie greifen an und brechen die englische Vorherrschaft,' heißt es an einer Stelle, und beim olympischen Langlauf spricht der Kommentator von einer 'finnischen Streitmacht', die 'geschlossen in Front liegt'.

Es ist wohl eine Mischung aus grenzenloser Naivität und manischer Verdrängung, wenn die im Jahr 2002 die 100-jährige Leni Riefenstahl behauptet, einen reinen Dokumentarfilm gedreht zu haben - wie in den 1990ern im Deutschen Fernsehen:

Riefenstahl: "Ich habe mich für politische Sachen leider nicht interessiert. Ich will damit nicht sagen, dass ich was gegen Politik habe, aber da muss man für begabt sein oder interessiert sein. Man muss eine Gabe haben. Aber wenn man hundertprozentig lebt für eine einzige Sache - um mich auszuleben in der Kunst, sei es im Tanz, im Schauspiel - dann hat man gar nicht die Zeit, um sich mit den unerhörten Problemen, die Politik mit sich bringt, zu beschäftigen. Denn wenn ich etwas mache, dann mache ich es immer gern gründlich."

Auch wenn viele Elemente der Olympia-Filme zum festen Bestandteil heutiger Sportreportagen gehören, den historischen und politischen Kontext so zu ignorieren wie die Riefenstahl, zeugt von großer Verblendung.

18
Apr
2008

Ein stärkeres Gemeinschaftstier sollte der Mensch eben sein - oder könnte er's sich vielleicht selbst beibringen, ein solches zu werden? -, dann klappte es vielleicht viel leichter, das Geldwesen abzuschütteln

Die Mutter des Todesschützen von Jokela: ich ahnte es, daß etwas schlimmes passieren würde

(ein Artikel aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.4.2008,
übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Mutter von Pekka-Eric Auvinen, dem Todesschützen vom November 2007 an der Gesamtschule von Jokela im mittleren Süden Finnlands, hatte befürchtet, daß etwas schlimmes passieren könnte. Die Mutter erzählte, daß ihr zwischendurch der Gedanke an den Fall von der Myyrmann-Explosion aufgekommen war, sie aber gehofft habe, daß es Pekka-Eric nicht genauso erginge. Die Mutter vertraute darauf, daß es nicht so kommen würde, da der Junge auf sie zuging und mit ihr über Dinge sprach.

Der Bericht zur Anhörung der Mutter liegt den Dokumenten der Polizei zu den vorläufigen Ermittlungen bei.

Der Vater verwehrte sich einer Zeugenaussage.

Nach Aussagen der Mutter versuchte der Junge, durch Philosophie, Politik und Ideologien eine Richtung für sein Leben zu finden. Von den Schulfächern war es die Geschichte gewesen, die zu Ende der Unterstufe seine Gedankenwelt erweckte.

Von der vierten Klasse ab fing es damit an, daß Auvinen drangsaliert wurde, und das verschlimmerte sich. Ein Eingreifen der Eltern konnte in der Situation zu keiner Erleichterung verhelfen. Die Mutter machte für den Jungen die Bibliotheken-Gänge, weil dieser wegen den Kameraden, die ihn dort der Peinigung unterziehen könnten, dort nicht hingehen wollte.

Gemäß der Mutter hatte der Junge nicht zu den richtigen Vorstellungen gefunden und zum Teil gerade deswegen es sich ergeben, daß er unter Depressionen zu leiden kam. Im vorletzten Jahr wurden ihm Medikamente für Depressionen und panische Störungen verschrieben. Der Junge nahm die Medikamente nicht regelmäßig ein, und seine geistige Verfassung begann, wechselhaft zu sein.
Auch traten Aggressionen ins Bild.

Auvinen begann ein halbes Jahr vor dem Anschlag im letzten November mit den Planungen für die Schießerei an der Schule. Er wollte so viele wie möglich töten und hatte sich selber auf den Tod vorbereitet.

- Vielleicht werde ich auch Nachfolger bekommen, bin ich doch ein Übermensch, fast ein Gott, schrieb er in sein Tagebuch im März davor. Der sich im Internet gern herumgetriebene Junge hatte stark ausgeprägte Meinungen und verherrlichte radikale Gewalttaten.

Laut Polizei handelte Auvinen einzig allein. Niemand wußte von seinen Plänen oder hatte ihn dazu angestachelt. Es gibt kein einziges, zu erklärendes Motiv als Hintergrund für die Tat.

"Realzeit-CounterStriker" Auvinen tötete an der Gesamtschule von Jokela im letzten November während der Unterrichtszeit sieben Schüler und die Schulrektorin und erschoss sich zum Schluß auf der Toilette selbst, als die angerückte Polizei anfing, ihn per Megaphon-Aufrufe dazu zu bewegen, aufzugeben

Auvinen erschoss seine Opfer nach dem Zufallsprinzip

Pekka-Eric Auvinen suchte sich seine Opfer nicht heraus, sondern schoss ganz, wie es der Zufall ergab. Laut Polizei fing er an jenem Mittwoch, dem 7.11.2007, gleich mit dem Schiessen an, sowie er im Laufe des Vormittags in der Schule angekommen war, und schoss auf die Leute, die ihm in den Weg kamen. Drei der Opfer waren weiblichen und fünf männlichen Geschlechts. 13 Personen wurden bei dem Zwischenfall verletzt. Den ersten Notruf wegen der Schießtragödie von Jokela machte ein Schüler. Der Schüler berichtete in einem um 11.43 Uhr eingegangenen Notruf, daß er einen Schuß gehört und gesehen habe, daß auf dem Gang im Parterre ein Junge läge, aus dessen Kopf Blut fließe. Die Notrufzentrale schickte um 11.44 Uhr einen Ambulanzwagen an den Ort. Ungefähr eine Minute später rief ein Lehrer die Notrufzentrale an. Er gab an, daß der Schütze Pekka-Eric Auvinen sei. Die Notrufzentrale gab um 11.45 Uhr den Polizeistreifen Bescheid von deren bevorstehender Aufgabe. Die erste Streife war zehn Minuten später am Ort des Geschehens. Zu dem Zeitpunkt standen bereits zwei Sanitätswagen an der Schule. Als die Polizei am Tatort eintraf, war Auvinen bereits zum größten Teil mit dem Erschießen seiner acht Opfer fertig. Aufgrund der Zeugenaussagen und der Rekorderaufnahmen der Notrufzentrale wurden die Tötungen zwischen 11.42 Uhr und 11.57 ausgeführt. Die Schulmorde von Jokela seien nach Polizeiangaben im vorhinein nicht zu verhindern gewesen.

16
Apr
2008

Forsch, forsch nur voran auf den richtigen Geleisen - unterwegs hin zu freundlicheren Gegenden für kommunikative Menschenseelen, in denen es sich gemeinhin, von wegen eines allseits fälligen, sträflich lästigen Geldes, dann gänzlich ausgeschwitzt haben dürfte

wollt-ihr-gern-wissen-wo-wir-waren

Schülern auf der Schliche mit dem Telefon

(ein Bericht aus den Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Oulu, STT
Im mittelnordfinnischen Oulu wird beabsichtigt, Touchscreen-Telefone einzusetzen, um stets ein Bild sich machen zu können über die Präsenz der Schüler. In der Zeitung Kaleva wird berichtet, daß auf der Oberstufe der Schule des Stadtteils Laanila zum nächsten Herbst hin ein neuartiges Bewegungsablaufüberabstimmungssystem zur Anwendung kommt. An über hundert Schüler wird ein Telefon ausgegeben werden, mit dessen Hilfe deren Teilnahmezeiten an den Unterrichtsstunden festgehalten wird. Ausserdem erhalten die Schüler noch End-Screens mit nach hause, mit denen sie zum Beispiel ihren Stundenplan und ihre Hausaufgaben überprüfen können.

Sinn und Zweck des Experiments der Stadt Oulu ist es, für die sogenannte NFC-Technologie nach Basisdienstfertigkeiten zu suchen, die Menschen, die in der Stadt leben, von Nutzen sein können..

Bei einem im kommenden Mai veranstalteten Orientierungsgeländelauf durch die Stadt werden Handygeräte als eine Hilfe zur Orientierung verwendet werden, um sich mit der Kultur und der Geschichte, wie auch mit der Stadtverwaltung vertraut zu machen. An Kreuzchenpunkten wird es Erkennungszeichen geben, an denen die Orientierungsläufer auf ihren Telefonen eine Datenzusammenstellung mit einem Text, einer Durchsage und einem Bild erhalten werden, sowie eine Multiple-Choice-Aufgabe gestellt bekommen. Erst wenn diese Aufgabe dann gelöst ist, wird es weitere Informationen geben zum nächsten Erkennmal auf der Strecke.

Lehrer werden in der Lage sein, mit Hilfe eines tragbaren Computers das Vorrücken ihrer Schüler zu verfolgen..

15
Apr
2008

Geld - eine fürwahr tierische Angelegenheit, derer man sich so schnell als möglich entledigen sollte

Reichster Vierbeiner

(Aus einer Nachricht vom 15.4.2008)

Zum reichsten Vierbeiner in den Vereinigten Staaten kürte das US-amerikanische Magazin "Parade" den Malteser Hund Trouble. Seine Besitzerin Leona Helmsley vererbte ihrem Liebling nach ihrem Tod im vergangenen Jahr zwölf Millionen Dollar. Die Familienangehörigen der vermögenden Hotelkettenchefin mussten sich dagegen mit weniger zufrieden geben.

Daß Hungernde - ganze Bevölkerungsteile derer eines Landes - immer öfter auf die Barrikaden gehen und mit gewaltigen Unruhen den anderen, bessergestellten, die Hölle heiß machen, da sie bei den allzu überhöhten Lebensmittelpreisen einfach ihre Mägen nicht mehr füllen können, wird noch erst richtig an erschreckendem und auch bedrohlichem Momentum gewinnen, wenn nicht alsbald mit dem ganzen Geld aufgeräumt wird, und allen Menschen umsonst gegeben wird, was sie fürs nackte Überleben benötigen



Preisexplosion bei Lebensmitteln

Die grenzenlose Wut der Hungernden

(nach einem Bericht vom 14. April 2008)

Weltweit hungern 850 Millionen Menschen. Ihre Verzweiflung löst Revolten in Nordafrika, Asien und Lateinamerika aus. Weltbank und Internationaler Währungsfonds warnen davor, daß regionale Mächte wie Ägypten kollabieren könnten, wenn die Lebensmittelpreise weiter steigen.

13
Apr
2008

Auch die Welt der Nachrichten wird durch die Verblendung des Geldes mitunter gewaltig verzerrt - ein weiterer, bester Grund, so schnell als möglich, es loszuwerden

Eine Studie besagt, Reporter im finnischen Jokela gingen (im Zusammenhang mit den Reportagen über das dortige Schulmassaker vom letzten November) zu forsch voran

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Bei den Vorgehensweisen von Reportern im Zusammenhang mit dem Schulmassaker von Jokela (im Herbst 2007) war einiges vorgefallen, wofür man sich Verbesserungen wünschte, geht aus einer jüngsten Studie hervor.
- Es kommt die Überlegung auf, ob es überhaupt so etwas gibt wie eine kollektive Verantwortung der Medien, sagte auf einer Tagung des Journalismus in Helsinki Laura Juntunen, eine Forscherin, die sich mit der Ethik des Journalismus befaßt. Es kam nach dem Ereignis zuhauf Kritik auf von seiten der Jugend von Jokela, aber die Art und Weise, wie die Informationsmedien darauf reagiert haben, hat laut Juntunen vordergründig mit den Entschlüssen zu den Berichterstellungen zu tun. Juntunen ist eine Forscherin aus der Gruppe derer, die sich mit der Berichterstattung der Geschehnisse von Jokela auseinandersetzen. Die gesamte Studie des Teams der Universität Tampere, das zum Thema Journalismus Forschungen anstellt, wird im Juni vorliegen. Insbesondere waren die Methoden, mittels derer man sich an Informationen heranmachte, von solcher Art, daß diese, bei Tageslicht besehen, nicht aufrechterhalten werden könnten. Bedenklich sei das Vorgehen gewesen, als zum
Beispiel Geld angeboten wurde, um in Häuser von Opfer zu gelangen, und um an Abzüge von Aufnahmen zu kommen, die in der Schule mit Kamera-Handygeräten gemacht worden waren, sowie die Versuche von Reportern, sich unter die evakuierten Jugendlichen zu mischen, um sich so ins Krisenzentrum einschleusen zu können. Zu bemerken sei jedoch, daß eine Anschuldigung aller Informationsmedien ungerechtfertigt wäre, da ein großer Teil der Reporter gemäß der Ethik des Berufsstandes vorging.

anser-erythropus

Schrillgans Mannú in Griechenland abgeschossen

Das Schrillgansmännchen Mannú ist auf dem herkömmlichen Überwinterungsgebiet am Kerkini-See in Nordgriechenland verendet aufgefunden worden. Mannú war in Norwegen im Mai 2006 mit einem farbigen Ring gekennzeichnet worden. Das Jagen ist auf dem Schonungsgebiet des Kerkini-Sees verboten, und die Schrillgans ist auch in Griechenland gänzlich beruhigt. Die Schrillgans ist die am meisten bedrohte Vogelart, die in Skandinavien Neste baut, und praktisch dessen gesamter Bestand aus Skandinavien überwintert hauptsächlich in Griechenland. Mannú ist ein lappländisches Wort und bedeutet Mond.

12
Apr
2008

Eine Satire des Lebens darauf, wohin in den schlimmsten Fällen das Wirtschaften mit Geld führen kann

Nach Einbruch ins Gefängnis auf dem Friedhof in die Falle

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Blantyre, STT
Kriminelle haben für gewöhnlich einen größeren Drang, aus einem Gefängnis herauszukommen, als mit aller Gewalt hineinzugelangen. Die Ausnahme - in diesem Fall ein Einbruchsdieb in Malawi - bestätigt auch hier die Regel. Der Mann aus Malawi, Alter 37 Jahre, hatte erst ein paar Tage zuvor sein Gefängnisurteil von sechs Jahren wegen Einbruchs bis zum Ende abgesessen gehabt. Offensichtlich war ihm aber das Abzählen der Ziegelsteine eine derart ergiebige Beschäftigung geworden, daß er mehr davon bekommen mußte. Der Mann machte sich auf und brach in die Büroräumlichkeiten des Gefängnisses ein. Es fielen ihm als Beute ein paar Gewehre, Handschellen und das Polizeifunkgerät zu.
- Es kommt in Malawi äusserst selten vor, daß ein ehemaliger Gefangener ins Büro des Gefängnisses einbricht und Waffen stiehlt, skizzierte Polizeikundgeber Franklin Gausi das Geschehnis. Ungewöhnlich oder nicht, das genau ist es, was der 37-jährige Mann tat. Der Dieb flog auf einem Friedhof auf, wo er einen Verkaufsstand errichtet hatte, um dort seine Beute loszuschlagen.

Es kann wohl keine größere soziale Absicherung für die Menschen geben als dann, wenn in einer Zeit ohne Geld einem jeden gegeben werden kann, wonach es die Magenschlünde sehnt, und, mit ein bißchen Glück in den Gesellschaftsspielen, auch das alles, wonach es die Herzen gelüstet, einem jeden gratis und kostenfrei ins Haus


Geld und vertraute Menschen halten den gealterten Menschen gesund

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Auch der ältere Mensch fühlt sich dann gesund, wenn ihm das Geld, das ihm zur Verfügung steht, ausreicht und es in der Nähe um ihn herum vertrauenswerte Menschen gibt, und er sich irgendwie beschäftigen kann. Das Gesichertsein der wirtschaftlichen Belange ist besonders wichtig für solche, die in den Städten wohnen, jedoch erklären die Einkommensunterschiede nicht vollständig die Unterschiede bei der Gesundheit. Laut den Forschungsergebnissen des finnischen Instituts für Volksgesundheit gehen Gesundheit, die als solche wahrgenommen wird, und ein sogenanntes soziales Kapital Hand in Hand miteinander. Ein soziales Kapital ersteht aus dem Vertrauen zu anderen Menschen, aus einer eifrigen Teilnahme an gesellschaftlichen Ereignissen und aus auszuübenden Aufgaben.

9
Apr
2008

So richtig Spaß machen müsste es den Menschen, so sie nur mit von der Partie sein können, ihr Scherflein beizutragen, um die Welt, sollten deren Geschäfte so ganz ohne Inanspruchnahme vom Ungleichmacher und Säher von Neid & Mißgunst Geld abgewickelt werden, mit am Laufen erhalten zu können

In den kleinen Familienunternehmen ist man gut ausgerüstet für ein glückliches Leben

(ein Bericht aus den Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Jyväskylä, STT
Die Arbeit in einem kleinen Familienunternehmen gibt dem Menschen eine gute Chance, sein Leben angenehm zu gestalten. Eine jüngste Doktorarbeit läßt wissen, daß es Betreibern von Familienunternehmen durchschnittlich besser geht als anderen Unternehmern oder den Lohnempfängern. Nach weitverbreiteter Ansicht lassen sich Familie und Geschäftstätigkeit nur sehr schwer unter einen Hut bringen. Laut Argument der Doktorandin der Wirtschaftswissenschaften Sofia Kauko-Vallin läßt jedoch das Mitdabeisein der Familie in einem Unternehmen ein andersgeartetes Verhalten aufkommen, mit dessen Hilfe man besser über Rollenzwistigkeiten hinwegkommt.

7
Apr
2008

Wann endlich wird mit der zum Himmel schreienden Ungerechtigkeit dieses höchst unredlichen, bossigen Geldwirtschafts-Schmuseschmus ganz und für alle Zeiten aufgeräumt werden?? Ohne Dazutun der leidigen "Opfer" selber wird sich aber wohl nie etwas daran ändern - deshalb: auf in die Startlöcher, Ideen entwickeln und sammeln, wie man am allerbesten und am schnellsten das verschissene Geld los werden kann!!!!!!!

Mädchen ohne Geld, die aber voll auf Zack ist, und weiss, wie man sich auch sehr gut ganz ohne Geld in der heutigen Zeit durschlagen kann


Der durchschnittliche Lohnempfänger Finnlands verdient im Jahr 32'000 Euro

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 4.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der gewöhnliche Lohnempfänger verdiente letztes Jahr im Durchschnitt 32'000 Euro. Laut dem Zentrum für Statistik betrug das monatliche Einkommen des Lohnempfängers, zusammen mit dessen Erfolgsvergütungen, jedoch zum Beispiel ohne Zuschläge für Überstunden, ungefähr 2'600 Euro. Das monatliche Einkommen der Männer war über 500 Euro höher als das der Frauen, für welche unter 2'400 Euro ausbezahlt wurde. Die neuen Verträge zu den Bedingungen am Arbeitsplatz beschleunigten gegen Ende des Jahres den Takt für die Erhöhung der Löhne, jedoch der durchschnittliche Anstieg des Einkommenstandards belief sich auf ganze 3,3 Prozent. Die Spitze der Gehälter bei Managern, die einem Geschäftssektor vorstehen in den Unternehmen, die an der Börse sind, kam in den Genuß von bis zu hundert mal höheren Einkommen im Vergleich zu Normallohnbeziehenden. Nokias Geschäftsleiter Olli-Pekka Kallasvuo ließ im letzten Jahr Gehalt und Vergütungen um mehr als das Doppelte anwachsen. Kallasvuo, der alles in allem 3,4 Millionen Euro verdiente, ist eindeutig der das höchste Gehalt einstreichende Manager eines Börsenunternehmens. Ein Gehalt, das eindeutig über dem anderer Unternehmensmanager liegt, genoß auch Konzernleiter Björn Wahlroos von der Bank Sampo. Dritter im Vergleich der Gehälter, ausgeführt vom Finnischen Büro für Informationen STT, wurde der Geschäftsleiter der Maschinenfabrik Kone Matti Alahuhta, dessen Verdienstbezüge auf 1,4 Millionen Euro anstiegen.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

Ein Paradies auf Erden kann es geben

aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!