30
Jun
2008

"Will denn keiner hören, was die Glocken der Zeit geschlagen haben?"

Da doch das Internet heutzutage mit seiner potenzierten Konzentration aller verfügbaren Daten auf der Welt einen jedermann praktisch schnell zur Verfügung stehenden Knotenpunkt der Anlaufstelle von Einsteinscher Dimension aus der zwischenmenschlichen Kommunikation gemacht hat, das globale Dorf eben, dürfte die unsere gerade nun endlich die Zeit sein, die als erste in der Menschheitsgeschichte bei einer eventuell anstehenden, da allseits im Herzensgrunde des Volkes begehrte und auch letztlich auf seiten der Unternehmer und Politiker gewünschte allgemeine Abschaffung des Geldes für den Fall von menschlichem Versagen - was also das Durchhalte- und Stehvermögen einer neuen allgemeinen Freiwilligkeit der Menschen anginge - mit einem solchen technischen Garanten aufwartet - eben unserem alles auf einen Schlag überblickenden Internet - welches doch so schlau ist, daß, sollten die Menschen beim Mitaufbau einer Welt ohne Geld nicht selber gänzlich versagen - was wiederum kaum denkbar ist, denn sonst hätten sie sich ja höchstwahrscheinlich erst gar nicht auf so etwas 'verrücktes' wie die Abschaffung des Geldes eingelassen - der Überblick ohne dem Geld bei der Gütererwirtschaftung, dem Handel und in der Ablaufs- und Ordnungsverwaltung der Gesellschaft keineswegs verloren gehen kann, dürften die Menschen eigentlich voller Zuversicht sein und ein Vertrauen gewinnen können in diese große, höchst ehrenwerte Aufgabe der Einführung eines panvoluntaristischen Systems, das uns endlich den mittlerweile so schwergewordenen Geldsack von unseren lahmgewordenen Schultern abnähme. Frühere Jahrhunderte hätten sicherlich in dem Moment, wenn's zum Beispiel, hätten sie sich bereits an die Geldabschaffung gemacht, um einmal eine hypothetische Studie anzustellen, am guten Fortsetzungswillen der Massen an der allgemeinen Freiwilligkeit plötzlich gehapert hätte, ohne die Möglichkeiten des Internet schnell mal alt aus ihrer Wäsche geschaut und wären wohl dann auch sehr schnell wieder zu ihrem leidlichen Ausgangspunkt, dem Umtrieb mit dem von alters her geltenden Geld zurückgesprungen, hatten sich der Allmacht des Gelds also wieder ergeben müssen. -

Und so haben ergo aus dieser Vorsicht der früheren Menschen gegenüber dem wesentlichen Unwesen des Gelds auch die Menschen tatsächlich bis heute noch nie damit sich auch nur irgendwie auseinandergesetzt, um es auch nur leise in Erwägung zu ziehen, die Geldabschaffung in den Reigen der Themen ihrer Tagespolitik aufzunehmen. Unsere Altvorderen waren aber andererseits durchaus nicht so auf den Kopf gefallen, als daß sie nicht gewußt hätten, was für eine Stunde jeweils die Glocken der Zeit geschlagen hätten, und welche nicht, wie weit man gehen könnte, und wovon vorerst wohl noch nur zu träumen wäre.

Doch muß man hierzu angesichts der beharrlichen Sturheit der heutigen Menschen, die trotz der im höchsten Maße gesteigerten katastrophal kritischen Schwelle zur absoluten Notwendigkeit der Umstellung vom explosiven Treibstoff Geld hinweg nicht erkennen und des weiteren positiv darauf durch die Abschaffung des Geldes reagieren wollen, sagen, daß wir Heutigen bei allen unserer vielen feinen neuen Entwicklungen im Grunde eigentlich nicht schlauer sind als die Menschen vergangener Jahrhunderte. Eher im Gegenteil. Denn in unserer Zeit wird es offensichtlich nicht mehr verstanden, überhaupt zu hören, was die Glocken schlagen, man macht sich erst gar keine Gedanken mehr darüber. Man spinnt einfach seinen eigenen egoistischen Gewohnheitstrott von Lebenstraum so recht oder schlecht vor sich aus, und lädt sich über biologische Diäten und über die staatliche Zwangsabspeisung der Ärmsten der Welt ein fadenscheinig beruhigendes gutes Welt-Gewissen auf, und erkennt dabei nicht, daß der beschwindelnde Schwung in der tödlichen Preispolitik der in Fahrt geratenen Zeit auf ihrem Monsterfahrzeug der unheilskometenhaft alles grau überschattenden Bilanzwelt, welches die gesamte Menschheit erst noch so richtig in den Dreck hineinfahren wird, so daß einem die Freude an der Lust am Mitfahren noch gehörig vergehen wird, nicht anders zu bremsen ist, als dadurch, daß die ganze Chaisse einfach zum Stoppen gebracht und ausgewechselt wird.

Wollen wir denn eines Tages so schlimm hingekommen sein, daß wir uns im Namen der Menschheit, uns vor den Altvorderen verneigend, davor, daß wir samt unseren Computern nicht schlauer geworden sind als sie es waren, unserer eigenen sturen Blödheit schämen müßen, dann, wenn es bereits schon fast zu spät wäre, da es bereits zu fürchterlichen Krawallen auf Erden und dank des geplatzten, häßlich großgewordenen Wassergiftkopfs des Kobolds Geld zu großem Unheil gekommen ist, daß nicht schon längst einfach das Geld abgestellt und durch die allgemeine Freiwilligkeit eines panvoluntaristischen Systems ersetzt worden war?


Nächstes Jahr wird es in Finnland ein Kundenkonto für die Amtsgeschäfte der Bürger geben

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Kundenkonten, die die im Internet angebotenen Dienste der Behörden auf einem Punkt zusammenführen, werden nächstes Jahr [in Finnland] zur Anwendung kommen. Mit dem Kundenkonto wird der Bürger oder ein Unternehmen prinzipiell mittels eines einzigen Schaufensters im Netz einen großen Teil aller elektronisch angebotenen Dienste der Behörden nutzen können. Mit dem Netzdienst wird man zum Beispiel seine Geschäfte bei der Steuerbehörde und der Rentenanstalt abwickeln können.

Die erste Ausführung des Kontos kommt während des nächsten Jahres zur Anwendung für die Allgemeinheit. Im Laufe der Zeit soll das Service-Angebot nach und nach vervollständigt werden. Das Dienste-Konto wird vom [finnischen] Ministerium für den Staatshaushalt entwickelt. Mit ihm wird man auf einen Blick Behördendienste angeboten bekommen, die man bisher alle einzeln noch im Internet suchen muß.

Der Benutzer wird seine Amtsangelegenheiten erledigen, Informationsmaterial einreichen oder den Verlauf seiner Angelegenheiten verfolgen können. Behördenstellen werden auf der anderen Seite den Empfängern direkt übers Netz von ihren Beschlüssen Mitteilung machen können.

- Zu Beginn der Herbstsaison wird festgelegt, welche Dienste zu allererst aufs Konto kommen, läßt der Chef des Projekts Riku Jylhänkangas von der die staatlichen IT-Angelegenheiten leitenden Dienststelle wissen.

In das Dienste-Konto wird man durch die Bankleitzahl, den Sicherheits-Code des mobilen Telefons oder mit dem elektronischen Ausweis einloggen können.

29
Jun
2008

Mit persönlichen Geschenkchen sich auf eine Welt so ganz ohne Geld einspielen

Wahrscheinlich dürfte es auch noch ein großes psychologisches Beschwernis sein für das Aufkommen eines Volksbegehrens, das den Fall des Geldwirtschaftens wünschte - ein Hindernis jedoch, das sich mit einem sehr simplen Trick schnell in nichts auflösen dürfte -, weshalb es den meisten Menschen noch bange wird, sich an ein solch brisantes Thema wie gar an das der Abschaffung des Geldes heranzumachen, indem diese befürchten, sie müßten ihre bisher gepflegten, privaten kleinen Freuden oder großen Leidenschaften mit der Einführung des geldlosen Hauswirtschaftens über Nacht plötzlich über Bord werfen, wie zum Beispiel daß sie das bei sehr vielen recht beliebte Kartenspiel um Geld aufgeben müßten, wenn's kein Geld mehr gäbe, um das man spielen könnte, oder die anderen Spiele, bei denen es von der Spielmotivation her gleichfalls in erster Linie ums Geldgewinnen geht, wie dies etwa bei den Lotterie-, Toto- und Glückstrommelspielen der Fall ist, welche sich landauf landab größter Beliebtheit erfreuen.

Doch muß solcher Argumentation gleich entgegengesetzt werden: sollte wirklich das geliebte Geldspiel, das man um keinen Preis aufzugeben bereit ist, jemandes einziger Grund sein, nicht mitmachen zu wollen bei einer anstehenden Abschaffung des Geldes: -- warum nur in aller Welt, wenn uns schon bald das Geld die Krägen zuschnürt, nur so besessen mit dem sturen Klammergriff eines törichten Faultiers am lasterhaften Spiel ums Geld festhalten wollen, und warum in aller Welt einfach nicht ein bißchen mehr Einfallsreichtum auch in diesem Punkte aufkommen lassen wollen!?

Freilich muß man in einer Welt so ganz ohne Geld sich gedanklich ein bißchen mehr anstrengen, indem einem die Sinnstiftung des eigenen Tuns und Lassens nicht mehr von Haus aus, also von oben herab übers Geld, in den Auftragsschoß gelegt wird - man wird sich gedanklich schon etwas mehr anstrengen "dürfen", muß man eigentlich sagen, denn in einer panvoluntaristischen Welt, der einzig denkbaren, die erfolgreich reell ohne Geld auskommen könnte, wird niemand zum Mitarbeiten durch irgend ein Diktat gezwungen sein, jedoch durch die Schulung in seiner Jugend, wie auch bisher, eben nur unter ganz anderen Vorzeichen, dazu herangeführt werden - denn gearbeitet muß ja auch weiterhin werden, damit das tägliche Brot auf den Tisch kommt (die Geldabschaffung wird kein Tischlein-Deck-Dich-Spiel sein) - aber um auf die beliebten Geldspiele zurückzukommen, da müssen die Spieler einfach lernen, ein bißchen ausgedachter zu sein bei der Aufstellung des Gewinnerpreises, wenn er nicht mehr in Geld zu rechnen ist, so es es nicht mehr gibt.

Die Lösung des Problems ist ganz einfach die: anstelle von Geld wird man sich persönliche Geschenke zuspielen, größere oder kleinere, je nachdem, die irgendwie von besonderem Reiz sind für alle Spielteilnehmer, sei es ein Küßchen auf die Wange oder eben das extra rare Oldsmobil in Giftgrün.

Die staatliche Lotteriegesellschaft wird sich auch etwas anderes einfallen werden, womit sie die glücklichen Gewinner von Ziehung zu Ziehung erfreuen wird.

Spiele, bei den es bisher noch um Geld geht, werden in einer Welt ohne Geld noch viel interessanter werden, wenn es, anders als bei Geld möglich, um Preise 'mit einem persönlichen Gesicht' geht.


Nur keine Bange, alles, alles wird noch viel schöner sein!


Lottospiel hält Ausschau nach anspruchslosem Spielgewinner

(ein Artikel der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 23.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Bescheidenheit ist des Menschen Zier, wie es so schön heißt. Sollte dem so sein, dann läuft irgendwo in Finnland eine berückend schöne Frau oder ein ebenso stattlicher Mann durch die Gegend. Dieser finnische Mensch nämlich hat vor fast einem Jahr im Prisma von Pietarsaari Zahlenlotto gespielt und es traf auf ihn der einzige Volltreffer der Ziehung 28/07.

Höchstwahrscheinlich ist dieser Gewinner tatsächlich vom eher bescheidenen oder verlegenen Schlag, denn bis jetzt hat dieser immer noch nicht sein Geld einkassiert. Es wären nahezu 714'500 scheunentrockene Euro zu vergeben.

Die Gewinnzahlen der Lotterie (4,7,12,22,26,37,38) wurden am 15. Juni 2007 ausgespielt, zu welcher Zeit laut der Lotterieverwaltung in Pietarsaari gerade die Jakobsfesttage, ein Sommerereignis, begangen wurden. Demnach könnte wohl auch die Person, die den Volltreffer zusammengekreuzelt hat, ein Sommerfrischler gewesen sein, der in der Gegend nur vorbeigeschaut hat.

Solchen, die sich selbst im Verdacht haben, daß sie der Gewinner sein könnten, lohnte es sich, jetzt noch einmal ihre Schubladen genau durchzustöbern, denn, um seinen Gewinn einzulösen, verbleiben nur noch ganze drei Wochen. Der letztmögliche Ausgabetag ist gegen einen Spielbeleg der 15. Juli 2008.

Sollte jemand bei sich den Gewinnbeleg der Ziehung 28/07 finden, wird er oder sie gebeten, Kontakt aufzunehmen zum Kundenservice der Lotteriegesellschaft unter der Nummer 0800 17284.

28
Jun
2008

Mehr PQ auch, statt nur IQ, wäre erwünscht - gerade auch zum Bauen von Chips mit Ideen zu einer Systemumrüstung, die die Menschen vom Geld befreit und glücklicher machte als jeder neue IQpod

Bei aller Innovationssucht unserer heutigen Zeit kann man sich eigentlich nur wundern, warum die so fündigen Erfinder von heute bislang noch nicht auf den Dreh gekommen sind, was für ein viel dankbareres Terrain zur Entfaltung der Kreativität es wäre, wenn sie sich daranmachten, das ganze System des menschlichen Miteinanders vom Geld weg auf ein völlig neues System umzustellen, das ganz auf der Freiwilligkeit aller basieren würde. Hätten all die vom Geld gejagten technischen Googler von heute nur ein bißchen mehr Spür- und praktischen Realitätssinn für die wahren Herausforderungen der Zeit, würden sie sich langsam danach umschauen, was von der Dringlichkeit her für das Schicksal der Menschheit kommender Generationen tausendmal wichtiger wäre als die ewig neuen Modelle ihrer feinen Gerätschaften, die sie unentwegt auf den Markt vor uns hin spucken, welche letztendlich die Menschen doch um keinen Deut weiter voranbringen - da diese zumindest genau da herzlich wenig helfen, wo's wirklich brennt auf der Haut. Im Gegenteil: sie verschlimmern mit ihren unnützen Umtrieben nur die ganze verfahrene Wirtschaftssituation auf der Welt.

✪ Einzig wirklich sinnvolle Aufgabe aller Menschen von heute dürfte es sein, so bald wie möglich sich zu einem breiteren Konsens quer über alle Ebenen des Volks hinweg durchzuringen, um die Vorbereitung der endgültigen Abstellung des Wirtschaftens mit dem Geld einzuleiten.

✪ Jeder Mensch sollte hierbei aufgerufen sein, sein Scherflein für diese große, im höchsten Maße lohnenswerte Aufgabe der Abschaffung des Geldes in irgendeiner Form und Weise beizutragen, und sei es nur, daß an der aufkommenden Diskussion redlich und rege teilgenommen wird.

Der Wille zu diesem epochemachenden Wandel ist doch eigentlich längst unter uns geldgestressten Menschen unterschwellig auszumachen - so blöd kann doch nicht mal die letzte kosmopolitische Nachtwächtereule von uns Menschen sein, nicht zu sehen, wo genau "der Hund begraben liegt" bei allen Problemen, nur traut sich eben fast noch keiner den Schuldigen, das Geld, anzurempeln, und dem Begehren einen Namen zu geben, die Lage auszusprechen, wie sie ist, und dann auch Vorschläge dazu zu machen, mit welchem systematischen Trick man die Notwendigkeit des Geldes beim Wirtschaften ausklammern kann.


Ein Chip vollbepackt mit guten Ideen dazu, wie man systematisch die Mensch echt glücklich machen kann (oder wollte jemand sagen, er freute sich im Netz wirklich über all die vielen eingeblendeten schönen, niedlichen Google-Ads!?) wäre doch millionenfach mehr wert, als z.B. nach nur wenigen Monaten des Herauskommens des iPhone mit einem alles andere in den Wind schlagenden 3dPhone, und schon ein paar Monate nach einem iPod dann mit dem 'wirklich wahren', dem PQpot aufzufahren.

Dieses Magazin hier - 'Eine Welt so ganz ohne Geld' - dürfte die längste Zeit auf scheinbar verlorenem Posten gestanden haben. Jeder einzelne neue Beitrag findet sich seit einiger Zeit auch auf Wordpress ein, und wird über Digg im großen Stil dann noch publik gemacht, so daß sich die Idee der ernsthaften Geldabschaffung noch schneller überall auf der Welt herumspricht. Schon jetzt haben sich einige Fans aus aller Welt gemeldet.

Nur - was die Eigeninitiativen der Menschen angeht, um die Abschaffung voranzutreiben, hat sich bisher leider noch nicht so viel getan.

✪ Deshalb: Mehr Mut, Leute! Rührt Euch! Die Zeiten werden nimmer besser werden. Tut was - jetzt ein mal nicht fürs Geld! Sondern tut einmal etwas, damit wir allesamt irgendwann in Bälde dieses Geld, das des Teufels ist, lossein werden!


Ein Center für kreative Betätigungsbereiche ist für die Strumpf-Fabrik [im finnischen Tampere] vorgeschlagen worden

(ein Bericht der Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 23.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
In Tampere wird ein Center kreativer Betätigungsbereiche, also ein Haus geplant, in welchem verschiedenartige Projekte und Vereinigungen des kulturellen Sektors aktiv werden. Die Leitgruppe des Vorhabens kam mit dem Vorschlag hervor, daß die ehemalige Strumpffabrik Trikot Finnland zum Center kreativer Betätigungsbereiche hergerichtet würde.

Gemäß den vorliegenden Planen sollen in das alte Fabrikgebäude unter anderem Übungsräume für Bands, Atelierräume, Büroräume, Räume für die Öffentlichkeit und Restaurants kommen.

In der Immobilie von ungefähr 13'000 Quadratmetern dürfte genügend Platz sein für eine Hundertschaft von Projekten, welche nach Schätzungen der Leitgruppe mindestens 1'000 Menschen beschäftigen könnten.

Die grundlegende Renovierung der alten Strumpffabrik wird wenigstens 7,5 Millionen Euro kosten. Das Gebäude befindet sich ziemlich in der Nähe des Erlebnisparks von Särkäniemi.

Die Leitgruppe schlägt vor, daß auch das Studio 'Tal der Mümmel' [wo die in Finnland beliebte Kinderserie gedreht wird], welches derzeit im Untergeschoß der Hauptbibliothek des holzverarbeitenden Werks Metso untergebracht ist, in die Strumpffabrik umzieht.

Über 300 Finnen bewarben sich um einen Posten als Astronaut

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 24.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Über 300 Finnen haben sich bei der europäischen Weltraumbehörde ESA als Astronaut beworben.

Die Organisation brachte Mitte Mai erneut eine Suche nach Astronauten in Gang, als sie darum bat, daß Angehörige aller Mitgliedsländer Bewerbungen einreichten. Damit kommen nun auch Finnen zum ersten mal in die Lage, bei der Bewerbung für einen Platz als Weltraumflieger mit dabei zu sein.

Die ESA nahm aus den Mitgliedsländern an die 8'400 Bewerbungen entgegen, von denen dann ein Teil derer, die gerne Astronaut werden würden, in die engere Wahl kommt.

Die meisten Bewerbungen trafen aus Frankreich und aus Deutschland ein.

Diejenigen, die in die zweite Phase der Bewerberauslese kommen, werden zu einem psychologischen Test gerufen. Bewerber, die diesen Test überstanden haben, werden noch medizinischen Untersuchungen unterzogen, und es wird deren berufliche Eignung für die Arbeiten eines Astronauten geprüft. Zum Schluß werden vier Glückliche ausgesucht werden, die sodann als Astronaut für die ESA fungieren.

Es handelt sich hierbei um die erste Auswahl von Astronauten der ESA seit dem Jahr 1992.

Die künftigen Astronauten werden zum anfang Flüge zur internationalen Weltraumstation mitmachen, können aber zur gegebenen Zeit dazu kommen, auch Flüge zum Mond zu unternehmen. __________________________________________________________

27
Jun
2008

Harte Zugewinnzahlen - verpackt in der sanften Gesinnung der vom Geld Erlösten

✪ Utopistisches hypothetisches Rechenbeispiel nach aktuellen Daten aus der Finanzwelt, mit Stand vom Juni 2008:

Falls alle Vermögen aller mittlerweile auf eine Anzahl von 10,1 Millionen sich belaufenden, somit also eine komplette Großstadt wie New York City füllenden Millionäre der Welt, die zusammengenommen einen Wert von, sage und schreibe, ca. 35 Billionen Euro ausmachen, quer über den Erdball unter allen 6,7 Milliarden Menschen der Erde gleich aufgeteilt werden sollten, würde jedem einzelnen von uns, die Millionäre dabei selbstverständlich miteingeschlossen, ein stolzer Betrag von 6'120 US Dollar zufallen.

✪ Ein auf den individuell reellen Zahlen des Einzelnen aufbauendes Rechenschema zur Aufrechnung in den gegenwärtigen Geldbetragen eines Wertzugewinns nach der erfolgreich vollzogenen allgemeinen Ablösung des gesamten Geldwesens durch Einführung eines panvoluntaristischen Zusammenwirtschaftens aller Menschen in allen Lebensbereichen, wenn, da kein Platz mehr ist fürs Geld, die Menschen ihr Glücklichsein neu definieren durch ihre endgültige Befreiung vom einstig notorischen mental und psychisch überwältigenden Stressfaktor Geld »»»

"Was wird mir der grundsätzliche Wandel meiner Arbeitsmotivation, wenn ich nach der Abschaffung des Geldes umsonst meine Arbeitskraft hergeben soll, an tatsächlichem 'Wert' einbringen":

Wieviel gibst du heute am Tag zum Leben aus? Wieviel in einer Woche, in einem Monat, in einem Jahr, ungefähr. Dann, rechne diese Zahl hoch auf die Anzahl deiner bisherigen Lebensjahre. Hernach frage dich, um wieviel mal länger du, als du bisher schon gelebt hast, noch gerne weiterhin dir ein schönes Leben machen möchtest auf unserem so tollen Erdenrund. Dieser Wunsch-Alter-Multiplikationsfaktor wird sodann der Faktor sein, mit dem du alle bisherigen ausgegebenen Geldsummen malnimmst, womit du auf deine urpersönliche, minimalste Wertzugewinnszahl bei einer Abschaffung des Geldes kommst.

Wieviele Millionen werden das wohl beim normal Sterblichen sein? Mit Sicherheit so etliche...

Was soll mir die Umstellung auf den freiwilligen Umtrieb der Welt wert sein?

Wer immer reicher nur will werden, ist nie reich;
wer besser werden will, ist und wird es zugleich.

Des Fürsten Unglück ist, daß jeder tun und sagen
nur immer das will, was er ihnen sieht behagen.

Der Rabe hat den Gang des Rebhuhns nachgeahmt,
den eignen büßt er ein, und der geborgne lahmt.

Ein König, dem das Reich ein andrer abgewonnen,
das beste für ihn ist, er fällt in einen Bronnen.

Der Bettler hat zum Schäferstündchen im Haus kein besseres Licht
als Mondschein -- besseres hat auch der Reiche nicht!

Wenn du für kleinre Gab' undankbar bist erschienen,
womit denn hoffest du die größre zu verdienen?

So viel du von der Gnad' Unedler wirst gespeist,
das nimmst du zu am Leib, und büßest's ein am Geist.

Nicht Achtung kannst du dem, der dich nicht achtet schenken,
oder du mußt sogleich von dir geringer denken.

Warum vor Ungeduld dein Büchlein ich zuschlug?
Es forderte zuviel, und gab mir nicht genug..

Das Wünschen tut es nicht, Anstrengung muß es machen;
dem schlafenden Löwen läuft das Wild nicht in den Rachen.

Ein Krämer liebt die Ware, die abgeht und gefällt;
mit Ladenhütern ist der Laden schlecht bestellt.

Lern Gutes, ums zu tun, und Böses, ums zu meiden;
wenn du nicht beides kennst, wie kannst du's unterscheiden?

Betrübt dich's wohl, wie sich an Torheit Toren laben?
Nein, freue dich, daß sie auch ihre Freude haben.

Der Mensch, der sinkt zum Tier, wird unters Tier versinken:
Es schwimmt in der Natur, er wird darin ertrinken.

Nichts wert ist jedes Werk, das du hervorgebracht,
wenn du dich selber nicht zum Kunstwerk hast gemacht.

Ihr freut am falschen Glanz so gut euch als am echten;
wie sollt' ich eure Freud' aus Schadenfreud' anfechten?

Die Überlegung zeigt das Bessere von zwei'n;
zum an sich Guten treibt ein innrer Trieb allein.

26
Jun
2008

Den am Geld erkrankten EU-Manne vom Bosporus heilen, indem wir uns alle freiwillig der Allmacht des Geldes entziehen

Die Schizophrenie des Wirtschaftens mit Geld zeigt sich wohl am krassesten am Beispiel einzelner verkrampft verzweifelter Versuche der Abwehr durch Magistratsverordnungen gegen die in einzelne Städte in den 'angeblich' so reichen westeuropäischen Ländern zur Sommerszeit seit den letzten paar Jahren zuhauf einfallenden Bettlerscharen aus den neuen EU-Mitgliedsländern im Osten - eine späte Rache der Einfälle in die Osträume Europas im damaligen Hitler-Wahn, mit dessen Spätfolgen die Menschengruppen am Rande der Gesellschaften der Region bis heute zu kämpfen haben - durch bereits am Rande der Lächerlichkeit sich bewegende Maßnahmen, wie z.B. das Ausstellen eines Bußgeldbescheids gegen ein zudringlich auftretendes gebeuteltes Bettlerkind, anstatt daß letzterem fürs gleiche Geld, das anfällt für die Arbeitsverrichtung im Zusammenhang mit der damit anfallenden Polizistentätigkeit samt deren Materialunkosten, welche letzteren sicherlich durch die Unfähigkeit des armen Bettels, der Zahlungsaufforderung nachzukommen, noch potenziert wird, einschließlich eventueller Verwahrungskosten, gleich das gegeben wird, worum es bettelt - etwas warmes zu essen!

Aber nein! Selbst in den absurdesten Situationen muß in der heutigen finanziell total überspannten Zeit der harte Knüppel des Geldes, wie es sonst auch überall auf allen Schritten und Tritten, die man in der Welt macht, passiert, zwischen die leidgeplagten Beine geworfen werden. Doch wird man die Last damit nicht los werden.

✪ Nach einer willentlich heraufbeschworenen großangelegten Ausmistung aller Stallungen des gesamten wirtschaftlichen Umtriebs der Menschen quer über alle Welt hinweg und einer damit einhergehenden Abschaffung des Geldes wird auch weiterhin allerlei Ausländerfußvolk über die geöffneten Länderpforten der neuen Großzügigkeit ins Land strömen, keines von dem wird aber weiterhin auf den Straßen bleiben, um scheinbar nur ziellos, von anderen Geld bettelnd, so herumzuziehen wie heute noch, sondern es werden diese Leute, wie alle anderen Menschen im Lande ebenso, sich zur gegebenen Zeit am gegeben Ort nach etwas umschauen, wo auch sie für sich selber und die Gesellschaft sich am besten nützlich machen können.


Die Polizei von Turku wird nun dennoch keine Bußgelder gegen Bettler ausstellen

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 24.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Turku, STT
Die Polizei von Turku wird nicht dazu übergehen, an ausländische Bettler Bußgelder auszustellen. Die Polizei weicht vom geplanten Vorgehen ab, da gemäß dem Zweiten Hauptankläger der Staatsanwaltschaft [von Finnland] auf das Betteln das Gesetz zu den Geldkollekten nicht in Anwendung zu bringen sei. Der Zweite Hauptankläger des Landes Jorma Kalske [fin. kalske ~ wortl. Schwertergerassel] hatte zuvor für die Ausländerpolizei von Helsinki eine diesbezügliche Weisung verfasst, da er darum gebeten wurde. Der Polizei von Turku war nichts von dieser Weisung bekannt geworden.

Die Polizei von Turku hatte vorgehabt, gegen Bettler wegen eines Vergehens gegen das Gesetz zu den Geldkollekten Bußgelder zu verhängen. Geplant war, nach einer zweimaligen Verwarnung ein Bußgeld über acht Tagessätze, d.h. von ungefähr 50 Euro auszustellen.

- Man wird also gegen passiv auftretend Bettelnde nicht vorgehen, und ihr Betteln mit einem Bußgeld belegen. Aber solche, die aggressiv von jemandem Geld verlangen, werden natürlich das Ticket bekommen, läßt Oberkommissar Timo Malinen wissen.

- Aggressiv gehen zum Beispiel einige von den sogenannten Rosenhändlern vor, und sind auch solche Personen, die im letzten Sommer überall im Bezirk herum Autos angehalten haben, vorgegangen.

Laut Malinen kann man niemand ein Bußgeld dafür zahlen lassen, weil er einem auf der Straße eine Rose gibt und hinterher Geld dafür will. Wenn jedoch jemand beim Anhauen um Geld aufsässig wird und man an der Schulter gepackt und am Gehen behindert wird, kann ein Bußgeld verhängt werden.

25
Jun
2008

Unternehmer-Spammer-Mentalität ausrotten -- und dann das Geld abschaffen gehen

Wenn der industrielle Sektor quer über all seine hoch individualisierten Firmenkonglomerate der Produzenten, die die einzelnen Warentypen auf den Markt bringen, hinweg, einhergehend mit einer zum guten Schluß herangereiften Einsicht, daß die bisherige Abspaltungspolitik der Großunternehmen zum Zwecke der Erreichung von konkurrenzschlagenden globalen Machtstellungen im Zuge der Selbstbereicherung, zum entscheidenden Maße die Schuld an dieser todernsten Preisschraubensituation unserer Zeit trägt, in die die Welt scheinbar praktisch auswegslos hineinmanövriert ist, daß unterschwellig, sozusagen aus den Bäuchen der verhungernden Massen heraus, die sich bald noch das "Bauchreden" beibringen könnten, so daß deren Stimmen laut vernehmbar werden, ein Appell der menschlichen Vernunft an sie ergeht, den Trend ihrer Abschottungen umzukehren, um alle zusammen geschlossen auf den Marktstraßen nebeneinander aufzuparadieren, und, sich auf Gebrauchs- und Geschmacksmuster der einzelnen Produktmarken konzentrierend, alle künstlich sich gegenseitig von einander abgrenzenden, die Preise in die Höhe treibenden Schranken, sprich die divergierenden Standards zu vereinheitlichen, wird das größte Hindernis, welches einer Abschaffung des Geldes im Wege steht, fürs erste überwunden sein.

So wie es für den Emailverkehr privater Leute eine große Plage ist, wenn die persönliche Adresse irgendwo im Netz herausgefischt worden ist und laufend ins Visier von verschiedenen ruchlosen Spammern genommen wird, die sich allesamt mit betrügerischen Absichten tragen, und einen einer erdrückenden Flutwelle ungewollter Zuschriften an seine überquellende Inbox, so nicht ein gut funktionierender Spam-Filter installiert ist, aussetzen, genauso ähnlich verhält es sich auch auf dem Handelsmarkt mit all den vielen untereinander konkurrierenden Multikonzernen, die mit ihren Innovationen zum Zwecke der Ausbootung der Konkurrenz
regelrecht die wildesten Purzelbäume schlagen, und dabei die eigentlichen Bedürfnisse derer, die all diese Produkte sodann kaufen und gebrauchen sollen, und vielleicht auch werden, im Grunde außer Acht lassen - mit dem Endverbraucher beschäftigt man sich nur insoweit, als es um Werbung und um die Gewinnplanung geht.

✪ Was für die Email die verhassten Spammer auf der Suche nach einem Dummen, den man leicht hereinlegen könnte, sind, das sind auf dem Weltmarkt die Multis, die an Spammern sozusagen gleich an nächster Stelle kommen, da diese dem Konsumenten - ebenso spammergleich, laufend - so allerhand unnützes Zeug ohne Rücksicht auf Verluste aufs Auge aufdrücken. Und wären diese Verluste mittlerweile nicht als immens und unerträglich überwältigend zu bezeichnen, wenn die Eisbären sich schon schwimmend von Grönland auf den Weg bis ins ferne Island aufmachen, da ihnen die Industriewelt das Eis unter den Pfoten abgefackelt hat? Darüber bräuchte wohl kein weiteres Wort mehr verloren zu werden.

Die Großen der Konzerne sollten sich vordergründig einmal auf die Schaffung eines neuen, einheitlichen Patents konzentrieren, womit die Gelderwirtschaft abgestellt werden kann.

Schon in den 1970er Jahren hatten die Patentämter, meines Wissens nach, in deutschen Großstädten die einzigen Kantinen, wo man, so man als Überprüfer eines Patents sich ins Amt Zugang verschaffen konnte, umsonst ein Mittagessen ausgeteilt bekam.


Indian-Women-Talking


Überraschungsangriff bei Nokia gegen Google

(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 24.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Handy-Riese Nokia geht zu einem überraschenden Angriff auf den Internet-Riesen Google über. Nokia kauft für 260 Millionen Euro Symbian auf, welches sich auf Anwendungssysteme für mobile Telefone konzentriert, gestaltet die Unternehmung auf der Grundlage einer Stiftung jedoch um. Mit an der Seite von Nokia treten der Stiftung ein paar Dutzend entscheidend wichtige Akteure aus der Branche bei, angefangen von Geräteherstellern bis zu Chips-Anbietern.

Von Seiten der Handy-Produzenten her werden Samsung, Motorola, Sony Ericsson und LG mit dabei sein. Die Ebene der Systembetreiber wird durch die amerikanische AT&T, das japanische NTT Docomo, und das europäische Vodafone vertreten sein. Wer in der Stiftung mit dabei ist darf die Symbian-Plattform kostenfrei in Anwendung nehmen. Das Schema ist das gleiche wie beim Herausforderer Google, auf dessen Kampfesfront um das Android genannte Anwendungssystem herum bei dessen Aufbau 34 Unternehmer der Branche mit von der Partie sind.

- Ein eigenwillig überraschender Zug von seiten Nokias. Es handelt sich dabei um eine größere Veränderung für die Zukunft als nur um die schlichte Übernahme von Symbian. Dies hier ist eindeutig gegen Google gerichtet, wie es ein Finanzmarktanalytiker der Handelsbanken charakterisiert.

24
Jun
2008

Locker aktiv zusammenwirtschaftend übers Geld hinauswachsen

Da nun einmal eine so gewaltige Umstellung unserer gesamten Wirtschaftsordnung, wie eine solche, die es zum Ziel hätte, ganz anders wie heute noch, gegen eine einstweilig erst noch zu erringende und neu einzunehmende, und auch dann in den Wirtschaftsprämissen der zukünftigen Staatengemeinschaft(en) wirklich festgeschriebene positive Erwartungshaltung der Gesellschaft heraus gegenüber all ihren Zeitgenossen, die davon ausginge, daß, von der soziopsychologischen Grundannahme her, jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft, je nach seinen Talenten und Interessen, auf irgendeine Weise, sich für das Gemeinwesen stark macht und, in der einen oder anderen Phase seines Lebens, real produktiv tätig ist, und sonach aus dieser Haltung heraus seine Schaffenskraft ganz freiwillig im Dienst an der Gemeinschaft zur Verfügung stellt - und genau dies wird der eigentliche Auftragsschwerpunkt an den Bildungsstätten der geldbefreiten Zukunft sein, die Garant-Pfeiler des Gelingens eines solchen panvoluntaristischen Systems im Bewusstsein des heranwachsenden Geschlechts zum Fruchten zu bringen - vom Prinzip der Notwendigkeit des Arbeitens der Entlohnung willen zum Prinzip der Notwendigkeit der freien Mitarbeit der Menschen zum Zwecke der Selbstrealisierung des Einzelnen im Verbund mit der wirtschaftlichen Beschickung der Gesellschaft übergehend, die Verteilung aller Güter ohne den mittelbaren Einsatz von Geld abgewickelt würde, auch aller seltener Guter, die durch kulturelle Errungenschaften erworben würden, und der Besitz von allem Grund und Boden und allem Wohnen der Menschen real-kommunistisch verwaltet würde, wohl nicht ganz so glimpflich, also unter einem ganz so guten Stern ablaufen wird, wenn diese Umstellung der bestehenden Wirtschaftsordnung total vom Geld weg einstens durch eine äusserst dringlich gewordene Notlage einer mörderisch belasteten Zeit diktiert wird, also sich erst dann auf den Weg schickt, wenn es sonst absolut keinen anderen Ausweg mehr gibt, so die Menschen auf der Welt nicht verhungern oder die noch Bessergestellten von verhungernden Völkerscharen erschlagen werden wollen, wäre es uns Menschen der gegenwärtigen Generationen nur zu raten, aus einer wohlweislich vorausblickenden Vorsicht heraus sich jetzt schon bald daranzumachen, intensiver nach Alternativen zu suchen zum System des Wirtschaftens mit dem ins Kraut geschossenen Geld, und dann langsam, nach ersten Testphasen kleinerer Versuchsgemeinschaften, wie es sie ja bereits tatsächlich in Berliner Kiezen und andererorts anzutreffen gibt, zum tragenden System umzugestalten.


In Finnland ist ein Gesetz in Vorbereitung zur Güteraufteilung bei nicht verheirateten Lebenspartnern


(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Zur Aufteilung des Besitzstandes auseinandergehender unverheirateter Paare wird [in Finnland] ein Gesetz vorbereitet. Laut dem Konsultanten für die Gesetzesregelungen des Ministeriums fürs Rechtswesen Tuomo Antila ist ein Gesetz notwendig geworden, damit auch Partner in unehelichen Lebensgemeinschaften im Falle ihrer Trennung einen gewissen wirtschaftlichen Mindestschutz garantiert bekommen.

Laut Antila würde das Gesetz im typischsten Fall dann den Menschen zu Hilfe kommen, wenn einer der sich trennenden Lebenspartner zur Arbeit gegangen war und der andere über längere Zeit sich zuhause um die Kinder gesorgt hatte. Bei derartigen Trennungssituationen fällt bisher auf denjenigen, der einer Arbeit nachgeht, oft der größere Teil des Besitzstands zu, obgleich schon der andere Partner von zuhause aus auch sein Scherflein dazu beigetragen hat, die Familie zu schmeißen und so den Alltag zu meistern.

Mittels des Gesetzes würde im Falle der Trennung dem Teil der Lebensgemeinschaft, der zuhause gewesen war, eine Vergütung für die zum Wohle der Familie geleisteten Arbeiten zustehen.

Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich auch mit der Stellung eines hinterbliebenen Lebenspartners im Falle des Todes des anderen.

Antila betont jedoch, es sei nicht Sinn und Zweck des Gesetzes, Partner unehelicher Lebensgemeinschaften mit verheirateten Paaren hierbei gleichzustellen.

So würde auch weiterhin nach dem Gesetz ein aus einer unehelichen Gemeinschaft hinterbliebener Lebenspartner keinen Erbanspruch erheben können, dem Nachlassverwalter es jedoch gestattet sein, nach seinem Gutdünken dem oder der Hinterbliebenen einen gewissen Teil aus dem Nachlass zur Unterstützung zu bewilligen.

23
Jun
2008

Schlaue Entwindung aus den Fangstricken des Geldes

Aus dem die Seele der Menschen gefangenhaltenden Tau- und Strickwerk der panzergleich harten Einschnürung unserer Welt in dieses bocksteife Korsett des vom üblen Brüderchen Geld institutionalisierten Charakterschweinchen-Diktators unserer allgegenwärtigen Habsucht, unseres Neids an allen Ecken und Enden der Gemeinschaft und unserer Herschsüchtigkeit des kaltblutigen Egoistentypus könnte die Welt am ehesten auf eine leichte Tour sich herauswinden, wenn sie diese festen Verstrickungen der Finanzwelt von außen her, also durch die Mithilfe gewisser "übergetretener" Segmente der kollektiven Werkstätigkeit im Volke, durch den schlauen Trick einer illusionistischen Übertölpelung der Wahrnehmungssinne des so verblendet geldsüchtigen Großmann-Pöbels der Macher auf der Welt, um hier mal in einer vielsagenden Metapher zu sprechen, durch den Originalstricken der Börsenbosse verblüffend ähnlich aussehende, jedoch plötzlich schnell zerfasernde, sich in Luft auflösende "Weidenstricke" austauschte.

Dürfen wir zulassen, daß unsere Landschaften weiterhin durch die Untugenden einer eh schon totgeweihten Handelskultur noch viel länger verschandelt werden?

Da, wo wir früher in der Natur schwelgen durften, da, wo wir uns höchstens mal unserer Pisse entledigten, wird jetzt die ganze Landschaft mit unförmigen Bauklötzen unterbeschäftigender, da prinzipiell überflüssiger, aber vom Albtraum des schnellen Gelds gepeitschter Industriearme immer mehr und mehr zugekackt, von teilweise verzweifelt verkrampften Unternehmern überflutet, die immer mehr, auf der Jagd hinterm Geld her, wie Giftpilze aus dem Boden schießen.

✪ All dieses fruchtlose Treiben würde mit der Abschaffung des Geldes mit einem Schlag flachfallen, und Handlungen weichen, die für die Gemeinschaft wirklich nützlich sind.

✪ Es scheint sich an allen Fronten zu zeigen, daß die Sinnfälligkeit des Ziels der endgültigen Abstreifung des Gelds durch nichts zu schlagen ist.



Ein Dorf in Frankreich zeichnet Leute aus, die die Medien hereinlegen

(ein Artikel aus der Neuesten Nachrichten zum Zeitgeschehen der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Correns, STT
Unter Franzosen gibt es derzeit einen bewundernswerten Widerstandlergeist. Ein Dorf in Frankreich, welches plötzlich zum Zielobjekt der Beobachtung durch internationale Medien wurde, hat eben gerade einen solchen unter Beweis gestellt.

Es gab einen regelrechten Ansturm von Paparazzi und Journalisten auf das Dorf Correns, als die Hollywood-Stars Angelina Jolie und Brad Pitt in ein Lustschlösschen der näheren Umgebung zogen.

Die Bevölkerung von Correns bekam sehr bald von den Medienleuten die Nase voll und beschloß, sich daranzumachen, diese mit richtigen Weidenstricken abzuspeisen. Die Erfinder von allen Lügenmärchen, die veröffentlicht werden, erhalten als Belohnung umsonst ein Glasvoll mit einer leckeren Pastete.

Correns streicht dafür den Dank der Menschen ein, daß das Dorf im Geiste eines Asterix-Dorfes nach außen hin seine Existenzrechte verteidigt.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Anneli-Auer

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Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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