22
Jun
2008

Ersatzdroge namens 'Kostenlosigkeit aller Dinge' für den Rausch, den heute noch Geld-Haben auslösen

Warum die Menschen alle so fürchterlich am Geld kleben, daß es bislang einfach ein Tabu zu sein scheint, auch nur den geringsten Gedanken zu hegen und eventuell nach außen zu tragen, daß bei unserer alltäglichen Güterverteilung als dem materiellen Garanten unseres physischen menschlichen Lebens vom System her je irgendwann etwas anderes in Frage kommen könnte als, daß erst mit seiner teuer in Geld auszubezahlenden Arbeitskraft durch seinen Dienst an der Gesellschaft richtig bärig geschwitzt werden muß, buchstäblich oder im übertragenen Sinne geschwitzt werden muß, um hinterher sodann wiederum gegen noch teureres Geld, und hier zeigt sich klar das betrügerische Element des sogenannten sozialen Marktwirtschaftens mittels des Geldwesens, an all die vielen guten Dinge zu kommen, nach denen die Bedürfnisse des eigenen Körpers im Verein mit den anerzogenen Gewohnheiten des Denkens in regelmäßigen Abständen in Form von zu unabläßigem Hinterm-Geld-Her-Rennen animierenden Gedankenschüben fortwährend lautlos aufrufen - würde uns im Baby-Alter nicht schon der Schreihals abgewöhnt werden, würden die Menschen sich auf allen Straßen des Zusammenlebens noch mörderischer darüber austauschen - kommt daher, daß mit dem Wissen eines Menschens, es läge genug oder gar mehr als genug Geld auf der hohen Kante, womit man sich ein gutes Leben leisten kann, ein endokrin durchaus meßbares High, einen Rauschzustand erzeugt, welcher offensichtlich so ganz auf die Physis des Menschen zugeschnitten zu sein scheint, einen Rausch, der gefällt, und den man sich nur allzugern deshalb immer wieder beschaffen gehen wird, so einem das Geld nicht sonstwie, auch untätig, irgendwie nur so in den Schoß fallen sollte.

Doch schon der gute, altindisch-arische Gründer der Idee des Joga Patanjali, dem die Deutschen das Wort 'Joch' zu verdanken haben, wußte und sagte dies ausdrücklich in seinen Schriften, daß alle psychischen Zustände, die auf chemischem Wege oder sonst irgendwie mittelbar durch unnatürliche Anwendungen erreicht werden, wozu auch der Zustand der Berauschung durch Geldmittel zählt, ebenso durch natürliche, also durch aus dem Inneren der Erlebnisfähigkeit des Menschen heraus zu schöpfende Mittel erreicht werden können, und zwar im einem noch viel besseren Grade und viel reiner als wenn mit äußerlichen Mitteln, da unabhängig von jeglicher materieller Verunreinigung und auch ungetrübt durch anfallende elementare Nachschublücken erreicht.

✪ Im Falle des Geldes nun heißt dies im Klartext: Das Wissen der Menschen darum, daß man durch den freiwilligen Einsatz potentiell aller an der Front der Erwirtschaftung der Deckung aller Bedürfnisse der Gesellschaft alle Dinge, die man für sich haben will, kostenlos, also gratis erhält - wobei die absolut seltenen Luxusgüter durch volksbelustigende Verlosungsspiele zu erstehen sind - nach viel befriedigender und zufriedenstellender sein kann als das Wissen, daß mit ausreichend zur Verfügung stehendem Geld gut für eine Zukunft in der gegenwärtigen Geld-Welt vorgesorgt ist.


in Finnland wird es bei Geldspielen eine Altersgrenze von 18 Jahren geben

(eine aktueller Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Für das Spielen von Geldspielen wird es [in Finnland zukünftig] eine Altersgrenze von 18 Jahren geben. Gegenwärtig können noch alle, die das fünfzehnte Lebensjahr erreicht haben, das Spielen an Spielautomaten oder anderer Spiele, bei denen es um Geld geht, betreiben.

Der Finnische Reichstag wird sich in seiner ersten Aufgabe der beginnenden Sitzungsperiode im Herbst dazu veranlasst sehen, sich mit einem Antrag der Regierung auseinanderzusetzen, der es zum Ziel hat, eine allgemeine Verhinderung der durch Geldspiele verursachten gesellschaftlichen und volksgesundheitlichen Schäden zu intensivieren. Der Wandel wird damit begründet, daß das Risiko des Aufkommens von Problemen im Zusammenhang mit Geldspielen proportional zunimmt, wenn mit den Spielen in einem jungen Alter begonnen wird.

Laut verschiedenen Studien haben solche Individuen, die aufgrund ihres Spieltriebs zu Problemfällen werden, in jüngerem Alter mit dem Spielen angefangen als andere, die auch des öfteren, jedoch ohne zu Schaden zu kommen, ihrer Spielleidenschaft nachgehen.

Sinn und Zweck des vorgebrachten Ansinnens des staatlichen Beschlußgremiums ist es, exaktere Abgrenzungen zur Sicherstellung eines Mindestalters eines Spielers zu erlassen. Besonders im Zusammenhang mit dem Spielen von der Ferne aus können technische Vermittler eingesetzt werden.

Ebenso werden die Bestimmungen hinsichtlich der Anpreißung von Geldspielen auf dem Markt präzisiert werden. Als Ausgangspunkt gilt, daß Geldspiele auch weiterhin beworben werden dürfen. Die Marktwerbung wird jedoch nicht mehr auf Minderjährige abgezielt sein dürfen, und es darf auch in ihr nicht ein Eindruck erzeugt werden, der das häufige Spielen bejaht.

21
Jun
2008

Wende des Sonnenlaufs -- wie die Zeit sich verändern kann


Der Traum vom schnellen Reichwerden scheint sich für die allermeisten so langsam voll und ganz ausgeträumt zu haben. Grau-triste Laken der Ernüchterung im Anblick all der einstigen, nun verblichenen Hoffnungen auf die grenzenlosen Möglichkeiten des kapitalistischen Wirtschaftens haben sich über alle Länder, über die reichen wie über die armen der Erde gelegt, für manche von ihnen dies nur sehr schwerlich zu ertragen. Allzuviele konnten und können nicht mehr den gewissen Luftspielraum im privaten Leben finden, den die Menschen zum Durchatmen bräuchten, um sich rundum glücklich fühlen zu können, und auch vielen der Glücklicheren unter uns, die das Glück hatten, und fürs erste einstweilig noch haben werden - aber auch nur vielleicht - sich zu den sogenannten Bessergestellten, den Machern unter uns aufschwingen zu können, zu denjenigen mit den höheren als den nur durchschnittlichen, den meisten uns gesellschaftlich verordneten
Gefälligleitsdienstentlohnungen miserabler Chargen, dürfte auch so langsam die großkotzige Unternehmerspucke von einst, als das Geld noch hoch im Kurs stand, wegbleiben, denn die Reichen werden in die Wolken gucken, wenn das gemeine Volk sich von ihnen (will sagen: von ihrem "Geld") in Scharen abwenden wird.


Bei den Familien- und Kameradenfesten, wie zum Beispiel in Finnland zum traditionellen Sonnenwende-Fest am Johannes-Tag, treten die wahren Gefühle bezüglich der Zufriedenheit oder Unzufriedenheit im Leben am geballtesten zutage.

(Ein Beitrag aus einem finnischen Blog zu den Vorbereitungen des für Finnen traditionellen Johannestag-Sonnenwende-Fests vom 17.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen, von Nocturne)

Schon in aller Früh wird man Naturgesetzen trotzen und mit der Mutter zusammen in den Laden hechten müssen, um im letzten Augenblick die noch ausstehenden Einkäufe zu tätigen, und bei der Gelegenheit deckt man sich gleich mit etwas zum Futtern für die darauffolgende Woche ein. Dann geht's heim, sofern man noch zum Atmen kommt, unterwegs unterbietet man sich bei einer Wette, die man aufstellt, und zwar darüber, wieviele heuer am Johannes-Tag [irgendwo in einem See nahe der eigenen Sommerhütte im Suff] ertrinken würden. Für den Gewinner bei der Wette gibt es die Genugtuung, daß man wieder einmal recht gehabt hat.

Zuhause wird nach und nach mit dem Kochen angefangen, das heißt Mutter wird kochen und ich so tun als ob und das Zeug kleinschneiden, was Mutski vor mich hinstellt... zumal ich ja nicht viel mehr als das kann, wenn's ums Kochen geht.

Ein Hausfreund sollte so zwischen Mittag und ein Uhr zu uns kommen und beim Kochen mithelfen.

Danach geht's in die Sauna, wo im allgemeinen die ersten Getränke aufgemacht werden.

Man wird also daheim bleiben und im Hinterhof ein Grillfest steigen lassen.

Einmal zum Johannestag hatte doch wirklich der Grill-Chef (ließ: die Mutter) fast den Holzzaun dafür verbrannt...

Es wird gut gegessen und noch besser getrunken werden. Es kann auch sein, daß die Schwester meiner Mutter mit ihrer Familie auf Besuch kommt. Wie es denn zu Johannes der Brauch ist.

Jeder von uns wird bittere Tränen weinen, da das Leben nunmal keinem von uns das gegönnt hat, was wir uns am innigsten gewünscht hätten. Alles hat jedoch seinen Zweck, auch die Tränen.


Am Hannes-Tag wird nicht geheiratet werden

(ein Artikel aus der Sparte Zeitgemäßes der Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Was Hochzeiten am Johannes-Tag angeht, verhält es sich dabei so, daß diese allmählich zu einem verschwindenden Volksbrauchtum geworden sind. Die Mittsommerfestlichkeiten werden mittlerweile unter anderen Vorzeichen verbracht als in der Kirche mit der prachtvollsten Ausstaffierung am Leib.

Die lebhaftesten Hochzeitsmonate sind der Juli und der August, die Saison zieht sich aber von Mai bis in den September hinein.

- Der Johannestag ist das ruhigste Wochenende des Sommers. Am Vortag zum Johannes-Tag gibt es hier bei uns in fünf Kirchen vier Trauungen und am Johannes-Tag zwei, läßt Heta Laurell wissen, die die Gemeinde der Domkirche von Helsinki betreut.

Woanders dürfte es noch weniger Trauungen geben, denn die Domkirchengemeinde weist die für Trauungen beliebtesten Kirchen von Helsinki auf.

Die Ruhe wird sich allerdings bald in einen Andrang auf Hochzeiten verwandeln. Am Samstag, den 2. August, wird es bereits in fünf Kirchen 21 Trauungen geben.

Noch in den 1960-er und 1970-er Jahren bestand der Johannes-Tag in den Köpfen der Menschen als ein Wochenende zum Heiraten, heutzutage bleibt er dem Urlaubmachen vorbehalten.

Das Ende des Sommers kommt den Hochzeitspaaren auch insofern gelegen, als daß man nach den Sommerfesten ausgeruht ist und während des Sommers man dazu gekommen ist, die eigene Trauung zu organisieren.

20
Jun
2008

Wenn die Geldabschaffung vom Volke gewollt wird, wird sie auch praktisch machbar sein

Wieviel schlimmer muß es mit der Einschnürung des Luftraums zum Atmen und Überleben noch werden, bevor die Menschen sich das böse Spiel nicht mehr gefallen lassen wollen, und zum Gegenschlag ausholen, um den eigentlichen Verursacher des ganzen Schlamassels wegzuputzen. Die Institution 'Geld' wäre, wenn sie's damals etwas genauer genommen hätten, der Lump und Jud gewesen, den Hitler, wenn es schon mal nach seiner Ansicht irgendwen oder irgendetwas zu liquidieren gegeben hat, die "eingegast" werden hätten sollen, und nicht irgendwelche Menschengruppen. Alle Menschen leiden gleichermaßen unter dem Geld, nur kommen manche besser damit zurecht als andere. Man kann aber deswegen nicht letztere dafür verantwortlich machen, daß es den anderen deshalb schlechter geht. Verantwortlich kann man aber die Menschen machen, die mehr Grips haben als andere, wenn sie nicht die Ehrlichkeit aufbringen, sich selbst und den anderen gegenüber einzugestehen, daß es nun bald an der Zeit ware, aufs heftigste für eine neue Einstellung der Menschheit zu plädieren, für eine Einstellung mit ganz neuen Prinzipien, solchen der Freiwilligkeit und der Geldlosigkeit einer runderneuerten, methodonomisch panvoluntaristisch sodann abgewickelten Gesellschaft, in der jeder wieder glücklich sein darf, und nicht immerzu, tagaus tagein, nur Berichte vom folgenden traurigen Muster einem um die Augen und Ohren gefetzt werden:

Der iranische Schriftsteller Amir Hassan Cheheltanschildert die miese wirtschaftliche Lage seines Landes:
"Die Preiserhöhungen erfolgen schubweise; nach Reis und Waschmitteln, die sich plötzlich um ein Vierfaches verteuert hatten, ist zurzeit der Tee an der Reihe, dessen unterschiedliche Sorten sich in nur wenigen Tagen um 300 bis 700 Prozent verteuert haben. Dieser Preisanstieg ereignete sich zur selben Zeit wie die FAO-Konferenz in Rom, bei der der iranische Staatspräsident acht Richtlinien zur Verbesserung der globalen Versorgungslage vorstellte. Im Inland hielten die Verantwortlichen für ihre Mitbürger einen praktischeren Rat parat: Trinkt solange keinen Tee, bis er wieder billiger ist!"

Mit einer richtigen, gesunden Einstellung im Leben kann alles, können sogar die schlimmsten Krankheiten geheilt werden, mit der richtigen Einstellung läßt sich auch das Geld aus der Welt schaffen!

Affirmative Einstellung beschleunigt Genesung nach Gehirnschlag

(eine Mitteilung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

New York, STT
Von einem Schlaganfall läßt es sich um so lenkbarer und fügsamer genesen, je positiver die Lebenseinstellung eines Patienten ist.

Aus einer jüngsten Studie der Universität von Texas geht hervor, daß Patienten mit einem post-apoplektischen Syndrom, die eine lebensbejahende Haltung im Leben eingenommen haben, im Vergleich zu solchen, die negativer als sie denken, bei Verrichtungen wie des Sich-Waschens, des Zubereitens von Essen, und bei anderen alltäglichen Beschäftigungen besser mit sich selbst zurecht kommen als die anderen. Hat jemand für sich beschlossen, die gesundheitliche Erholung nach einem Schlaganfall als eine Herausforderung des Lebens anzunehmen, verläuft der Wahrscheinlichkeit nach die Wiedergesundung besser als bei einem Menschen, der sich hilflos und bar aller Hoffnung im Leben fühlt.

Für die Studie war die Rekonvaleszenz von über 800 Patienten mit einem Gehirnschlag über einen Zeitraum von drei Monaten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hinweg verfolgt worden.

Click to read my poems

19
Jun
2008

Was darf einem der eigene Nacken wert sein?

Nachdem ich gestern den aus einer finnischen Quelle übersetzten Bericht, in dem es um den sich von Grönland nach Island verirrten Eisbären geht, der dann dortselbst erschossen werden mußte, da er eine Horde sensationslüsterner Journalisten angriff, hier aufs Magazin übergeladen hatte, entdeckte ich kurz später die gleiche Meldung auch auf Spiegel Online, in welcher der finnische Bericht in den Einzelheiten bestätigt wurde.

Als ich am darauffolgenden Morgen dann den selben Spiegel-Bericht mir noch mal aufs Handy laden wollte, um meinerseits dazu noch einen Kommentar abzuliefern, fand sich der Artikel plötzlich nicht mehr an der Stelle, an der er sich die Nacht zuvor noch befunden hatte.

Nach längerem, tieferem Suchen auf Spiegel Online fand ich zuletzt eine Meldung über den Vorfall mit dem Eisbären auf Island.

Doch siehe da: zu lesen war in diesem Bericht nun nichts mehr von der Nachricht um das lebensbeendende Schicksal des Tiers. Zurückgelassen im Archiv der Spiegel-Nachrichten war nur der erste Bericht nach Eingang der jüngsten Entdeckung des Eisbären, in der es zunächst hieß, daß die Behörden bemüht wären, das Tier einzuschläfern und zurück nach Grönland oder in einen Zoo nach Dänemark zu bringen.

Meinen Leserbrief zum Eisbären-Artikel habe ich dennoch daraufhin so abgeschickt, wie auch vorgehabt, lediglich um eine kurze Zusatzbemerkung angereichert:

"Bei Ihrem Bericht stellt sich jedoch die Frage, warum der Spiegel verschweigen will, daß auch der zweite Eisbär erschossen wurde! Und warum die Menschen nicht erkennen wollen, weshalb sich ein Eisbär vom hunderte Kilometer weit entfernten Grönland auf eine höchst strapaziöse Kamikaze-Reise, teils schwimmend, teils auf umhertreibenden Eisschollen mitreisend, bis nach Island aufmacht! Daß der Bär damit eigentlich nur das eine sagen will: "Ihr Zweibeiner, ihr da, mit euren magischen Killer-Augen-Spiegel-Kästchen um eure stolzen Hälser herumbaumelnd (denn ausgerechnet auf die kamerabewehrten Reporter hatte es der Bär in seiner angestauten Wut abgesehen), niemand anderes als ihr da seid es, die schuldig sind an unserer für die Rasse tödlichen Lebensraum-Misere in unseren nördlichen Packeisländereien. So bereitet doch diesem trostlosen Leben jetzt und hier ein schnelles Ende! Erschießt mich doch gleich jetzt auf der Stelle!"

Dies, und nichts anderes, hat der Eisbär eindeutig zum Ausdruck bringen wollen. Nur, die Menschen stellen sich in ihrer künstlichen Tierabgehobenheit derart blöd an, daß sie offensichtlich auf den Gedanken gar nicht erstmal kommen, es könnte eine instinktangetriebene Tierabsicht hinter dem Eisbären-Abenteuer stehen.


Auf dieses Erlebnis hin habe ich nun auch mein englischsprachiges Gedicht mit dem Titel "Der Wille im Tier" ergänzt, wodurch das Gedicht nun klar an Aussagekraft gewinnt.

Aber wie soll je mit solchen bärig eiskalten Lebenskünstler-Banausen ein Zustand auf der Welt erreicht werden können, in der die Menschheit den ihre Zeitgenossen im unentwegten Bücklings-Fritzle-Zwinger haltenden Geld-Bunker aufsprengen würden können, wollen?

In Rußland regnete es Zement vom Himmel

(ein Bericht der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17..6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Moskau, STT
In Rußland, da passiert so einiges. Letzte Woche wurde ein an nichts böses denkender Moskauer Hauseigentümer fast im Nacken von einem Sack Zement getroffen, den die Luftstreitmachte des Landes aus einem Flieger hinausgeworfen hatten, wie in russische Medien berichtet wurde.

Der Zement wurde benötigt,damit sich die Regenwolken am Himmel auflösten, bevor diese die Feierlichkeiten zum Tag von Rußland ins Wasser fällen lassen würden.

- Ein Sack Zement, der eingesetzt wurde, um gutes Wetter über dem Gebiet der Hauptstadt zu schäffen, zerstreute sich nicht im ganzen in die Lüfte, sondern stürzte auf das Dach eines Hauses herab, wobei er ein großes Loch hinterließ, erklärte die Polizei.

Die Zerschlagung von Regenwolken mit chemischen Mitteln ist in Rußland vor wichtigen Festtagen etwas sehr gewöhnliches.

Jedoch war dies laut Meteorologen das erste mal in 20 Jahren, daß das System nicht richtig funktionierte.

Der Hauseigentümer wurde nicht verletzt bei dem Vorfall, weigerte sich aber die von der Luftwaffe angebotene Summe von 2'100 Euro anzunehmen. Laut Interfax beabsichtigt er, gerichtlich einen noch höheren Betrag für sich einzuklagen.

Click to read my poems

18
Jun
2008

Einzelne Tiere schlauer als alle Menschen zusammengenommen?

Wenn einzelne Mitglieder aus der Tierwelt in ihrer Not, da sie sich, wie einst unter Menschen bei den verfolgten Rothautindianern, ihren Lebensraum auf für sie höchst lebensbedrohliche Weise gefährdet sehen, vom Instinkt getrieben, sich aufmachen, ihren Hass uns Menschen gegenüber mit ihren klammen, hilflosen Brachialmitteln demonstrativ zum Ausdruck zu bringen, und dabei auf Leben oder Tod sogar unnormal große Entfernungen überwinden, wäre dies als ein Zeichen der Zeit zu werten, daß etwas mit dem Gang der Menschheit so gewaltig aus seinen Fugen geraten sein muß, daß wir über alle bisherigen Barrieren hinweg tunlichst unsere Köpfe etwas näher zusammenstecken sollten, und uns gegenseitig beraten, was denn wirklich eigentlich am dringlichsten zu tun wäre, um der, wenn schon von einzelnen Tieren, geschweige denn von fast allen Menschen angeklagten, kläglichen Situation, in die die reale Welt mit uns Menschen hineingedriftet ist, durch praktisch sich anbietende Maßnahmen der Veränderungen am Gesamtsystem des globalen Zusammenwirtschaftens Herr zu werden.

Und was anderes käme wohl an die allererste Stelle in unserem ins Kraut geschossenen System, wo man ansetzen könnte, wenn nicht dieses beelzebübische Geldwesen der Welt, das uns Menschen so sehr bedrückt wie auch berückt.

Sollten wir nicht besser langsam danach trachten, durch Absprachen quer über alle Lager und Schichten hinweg der Wurzel dieser gesamten Gelderwirtschaft habfaft zu werden, um diese, ist sie einmal dingfest gemacht (die Nachlassverwaltungs-Kompetenzen sozusagen einmal abgesteckt), Schlag auf Schlag im Zuge einer Konsensverarbeitung aller mit allen durchs Fegefeuer des energisch geschärften Willens eines jeden einzelnen Leidgeplagten sowie der Gemeinschaften hindurch nach und nach einzuschmelzen, bis zum guten Schluß davon einfach nichts mehr übrig ist?


So erstaunt wird lange keiner mehr gewesen sein, als dann, wenn alle auf einmal sehen, daß alles zwischenmenschliche Handeln sehr wohl auch ohne das liebe Geld geht, wenn, so es einmal soweit gekommen ist, jeder unbedingt mitmachen will an der Erschaffung dieser Neubeginn-Zeit der Welt, in der es keine Armut mehr gibt, und in der auch die Tierwelt erleichert aufatmen wird.


Auf Island fand sich bereits ein zweiter Eisbär ein

(eine Meldung der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Reykjavik, STT
Ein in der Natur vorgefunder Eisbär sorgte Anfang dieser Woche für eine Erregung der Gemüter in Island.

Ein 12-jähriges Mädchen entdeckte am letzten Montag in der Nähe seines Elternhauses, als es mit seinem Hund beim Joggen war, einen Eisbären.

Es wird vermutet, daß der Eisbär auf einer von Grönland nach Island abgedrifteten Eisscholle mit unterwegs war.

Es ist auch bekannt geworden, daß Eisbären in einzelnen Fällen die Strecke von hunderten von Kilometern von Grönland nach Island geschwommen sind.

Die Behörden wollten es sich angelegen sein lassen, den Eisbären festzusetzen und ihn entweder nach Grönland zurückzuschaffen oder ihn in einen Zoo zu bringen. Als sich dem Bären jedoch eine Gruppe von Menschen näherte, fing jener sogleich zu sputen an und sprang auf Reporter zu, sodaß ihn die Polizei erschoss.

Es handelte sich bereits um den zweiten Eisbären in Island innerhalb zweier Wochen. Auch beim ersten Bären, der sich auf die Insel verirrt hatte, kam es dazu, daß ihm ein Ende gesetzt wurde.

Click to read my poems

Den Vogel auf die Hörner nehmen?

Was ein Mensch für sein Leben absolut nicht gebrauchen und somit auch nicht ausstehen kann, normalerweise bringt der Mensch soviel Mut auf, die ungewollte Sache irgendwie abzustellen.

Keiner, oder nur bei den allerwenigsten ist es so, ist ein eingeschworener Freund des Geldes um des Geldes willen. Man braucht es eben zum Überleben, da die allermeisten zwischenmenschlichen Umtriebe der ganzen Welt damit bestritten werden.

Da bei diesem alltäglichen Geldverkehr zwischen den Menschen jedoch im Nebenprodukt immerzu all die vielen endlos traurigen Miseren überallherum auf Erden ausgelöst werden, und jedem, der hören und sehen kann, klar ist, was für ein übles Spiel unter den vielen verblendenden Betitelungen des Geldes im Gründe genommen eigentlich gespielt wird, sollte jemand sich schon fragen dürfen, woher diese in puncto soziale Marktwirtschaft und Daseinsberechtigung des Geldwesens an den Tag geleite, absolute Mutlosigkeit des bürgerlich-menschlichen Charakters im allgemeinen und im besonderen gegenüber jeglicher Form in Gedanken und Tat des Aufbegehrens gegen das Geld als solches, mit dem fast ausnahmslos jeder so hart im Leben zu kämpfen hat, letztlich herrührt.

Wo bleibt hier in diesem Punkte die sonst so bereitwillig zur Schau gestellte Menschheitsmuttergewitztheit all der elektrisierten Schlauberger der heutigen Zeit!?

Anstatt, daß die Menschen endlich das Geld auf die Hörner nähmen und, weit von uns weg, weit über die Relinge unserer Lebensarena hinaus hinwegschmetterten, sodaß wir es auf alle Zeiten los wären, wird noch im Jahr 2008, obwohl es jetzt fast allen Menschen vom Geld her gesehen noch dreckiger geht wie bislang zuvor, jemandem, der etwas zu laut über ein so unerhörtetes Ding wie das der Abschaffung des Geldes nachdächte, immer noch "ein Vogel" gewiesen.


Drei schwere Verletzungen durchs Horn des Bullen bei Stierkampf abbekommen und weitergekämpft

(eine übernommene Glosse von Paul Ingendaay vom 17.6.2008)

Wir waren nicht dabei. Wir sahen die Schwarzmarktpreise, tausend Euro pro Ticket, und sagten: Geht nicht. Nachträglich denkt man sich, vielleicht wären tausend Euro nicht zu viel gewesen, um diesen Stierkämpfer in Madrid zu sehen. Denn José Tomás, der sich schon einmal für fünf Jahre verabschiedet und 2007 wieder zurückgemeldet hatte, ein Vertreter des klassischen Stierkampfs mit Eleganz und Wagemut, lieferte eine Darbietung, wie sie nur alle paar Jahre vorkommt. Und der Grund, warum über sie gesprochen wird, ist, daß sie eine Grenze nicht nur berührt, sondern rituell abschreitet, nämlich zwischen Kontrolle und Chaos, Vernunft und Wahnsinn, Weiterleben und Untergang.

Daß das Fernsehen den Kampf nicht übertrug, gehört dazu: Solche Sachen müssen mündlich überliefert werden von denen, die dabei waren. Für uns andere bleibt der übliche Ersatz: drei Minuten Videoclip und die Stierkampfrezensionen. Aber auch die erzählen die Geschichte: Wie José Tomás von seinem ersten Stier auf die Hörner genommen und mehrfach hochgeworfen wird, eine Stoffpuppe, die wieder auf den Hörnern landet. Wie er zu Boden fällt, wundersamerweise aufsteht und weiterkämpft.

Sein Kampf ist zu groß

Insgesamt dreimal landet er an diesem Nachmittag auf den Hörnern, als wär's ein Experiment, was so ein Körper alles aushält. Jedesmal bohrt sich eine Spitze irgendwo in ihn hinein, so daß er aus mehreren Wunden blutet, auch das Gesicht ist getroffen, die Lippen sind geschwollen, der Blick aus dem blutüberströmten Gesicht wirkt verschleiert, zumindest den Bildern nach. Einmal rutscht er auf dem Sand aus, und da der Stier direkt über ihm ist, rollt sich der Matador auf den Bauch und bedeckt den Kopf, während der Stier mit der Schnauze zwischen seinen Beinen wühlt und die riesigen Hörner glücklicherweise nur die Luft zermähen - ein Treffer hätte tödlich sein können.

Das schreibt sich so leicht, "tödlich", es ist ja wirklich nur ein Wort und für die Lebenden oft keine Wirklichkeit jenseits von Hollywood und Unfallchirurgie. Hier ist alles echt, das Blut, die zerfetzte, blutgetränkte Montur. Am Ende erringt José Tomás drei Ohren, nicht für schönen Stil, sondern für seinen Mut, kann aber nicht auf Schultern durchs große Tor aus der Arena getragen werden, weil er längst auf dem Operationstisch liegt. Drei schwerwiegende Hornwunden, sagt das Bulletin. Am 20. Juni in Alicante wird er nicht antreten. Wann überhaupt wieder, werden wir noch hören. Der Mann hat sich schon oft geweigert, vor Fernsehkameras zu kämpfen. Er hat recht. Sein Kampf ist für den Bildschirm zu groß.


Click to read my poems

17
Jun
2008

Mit einem Gespür für die Musik einer radikalen Systemveränderung

Der Wille, die Welt zu verändern, wäre vorhanden, nur ein brauchbares Ziel, wohin's gehen soll - aber was läge näher als die Abschaffung, nicht von einzelnen Menschengruppen, denen blauäugige, von der wirren Zeit kahlgeschorene Wirrköpfe gerne den schwarzen Peter zuschieben wollen, sondern vom wahren Bösewicht, dem Geld, ist den Menschen bislang noch nicht aufgegangen.

Deshalb bin ich sehr darum bemüht, dieses Weblog von mir 'Eine Welt so ganz ohne Geld' und dessen englisch- und anderssprachige Ableger in möglichst weiten Kreisen der Menschheit bekanntzumachen. Natürlich ist jede Hilfe zur Promotion dieser großartigen, welterrettenden Idee von seiten der Leser sehr zu begrüßen.

Von äusserter Wichtigkeit wäre es, man muß es immer wieder betonen,
Musikern die Idee vorzutragen, und sie dazu zu ermuntern, wenn sie schon vermehrt vorgeben, durch ihre Lieder die Welt verändern zu wollen, endlich von der Abschaffung des Geldes auch zu singen. Das hehre Ziel der Geldabschaffung scheint auch bei den Musikern noch nicht angekommen zu sein. Man kommt an die Burschen leider nicht so einfach ran, was andererseits ja irgendwie verständlich ist.

Einige der Stars in der Rock- und Popszene stellen sich jedoch sogar unumwunden offen sozialpolitischen Diskussionen. So sprach auf der diesjährigen Rockveranstaltung im finnischen Seinäjoki 'Provinssirock' der ehemalige Frontmann der amerikanischen Band System of a Down Serj Tankian armenischer Herkunft, der auf dem Fest heuer den Höhepunkt stellte, von einer "vollständigen Systemveränderung".

Tankian, so wörtlich: "Es gibt sechs Milliarden von uns auf dem Erdball, von denen der größte Teil sich gleichgültig gegenüber der Natur verhält.... Ich predige ja nicht gerade von einem hohen Podest herab, sondern ich bin genauso mitschuldig an der Situation wie auch die anderen. Zum Beispiel die Tatsache, daß ich ein Hybridauto fahre, wirkt sich ja nicht auf die Situation aus. Was wir brauchen ist eine radikale Systemveränderung."


Neonazis werden immer organisierter

(eine Meldung der Neusten Auslandsnachrichten vom 16.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Neonazis treten mit ihren Handlungen in vielen Mitgliederländern der Organisation zur Sicherheit und Zusammenarbeit Europas systematischer als ehedem auf.

Laut der Sprecherin des Büros für die Menschenrechte der OSZE (Odihr) Jo-Anne Bishop kooperieren immer mehr Neonazi-Organisationen miteinander übers Internet. Die Anhänger der Bewegungen vermitteln unter anderem Informationen zu Großveranstaltungen auf Web-Seiten, die Außenstehenden nicht zugänglich sind.

- Die Neonazis kennen sich auch im gesetzlichen Regelwerk genauer aus als früher. Es geht ihnen darum, Anklagen wegen Anstachelung zur Aufhetzüng gegen gewisse Gruppen im Volk abzuwehren, ließ Bishop wissen, die heute in Helsinki an einer Konferenz der OSZE, die sich mit Haßverbrechen auseinandersetzte, teilnahm.

Nach von Odihr zusammengetragenen Informationen war ein beträchtlicher Teil der verübten rassistischen Verbrechen, von denen im Jahr 2007 berichtet wurde, durch Neonazis, Radikalen mit nationalistischer Einstellung, oder durch die lockerer organisierten Skinheads ausgeführt worden.

Die Informationen gehen aus dem im letzten Herbst veröffentlichten Jahresbericht hervor, in welchen die Statistiken über Haßverbrechen aus den einzelnen OSZE-Ländern einflossen.

Unter Haßverbrechen versteht man zum Beispiel Gewalttaten, deren Motiv die Hautfarbe, der ethnische Hintergrund, die Religion oder die sexuelle Ausrichtung des Opfers ist.

16
Jun
2008

Den entnervenden Kleinkrieg um die Kleinlichkeiten unter den Menschen zusammen mit all dem Geld über Bord geworfen

Wenn alles freiwillig umsonst für alle hergegeben werden wird in einem neuen Zeitalter, da man endlich zur ganzen Geldwirtschaft Ade gesagt hat, wird man für die kleinlichen Mißbräuche und Einsparungsmanöver der heutigen Geld-Zeit nur ein müdes Lächeln übrig haben.

Wiedergutmachung von Schäden, durch Elche verursacht, soll aufgegeben werden

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Verkehrunfälle, die durch Elche und größere Raubtiere verursacht werden, werden nicht mehr schadlos gehalten, falls der Reichstag der ihm am vorigen Donnerstag vorgelegten Absichtserklärung zu einem neuen Wildschädengesetz zustimmt.

Der Grund für die Abänderung ist der, daß man sich für den Fall von diesen Schaden einen Versicherungschutz zulegen kann. Auch ansonsten werden sich die Richtlinien bezüglich von Ersatzansprüchen im Zusammenhang mit Wildtieren verändern.

Davon, daß bei einer Vergütung der zu erhaltende Betrag um einen Eigenverantwortlichkeitsanteil von 250 Euro verringert wird, soll abgewichen werden.

Zukünftig werden Schäden in der Landwirtschaft, an Tieren, an Einrichtungen, bei Rentieren und am Waldbestand, die von Wild verursacht werden, ohne einer Begrenzung des Betrags in Euro erstattet werden, falls die Summe der einem Bittsteller erstandenen Schäden zusammengerechnet in einem Jahr mehr als 250 Euro betragen.

Die Grundlagen für die Vergütung bei Schäden an Rentieren werden dahingehend abgeändert, daß ein von einem größeren Raubtier geschlagenes ausgewachsenes Rentier oder ein Kalb zum Decken nicht mehr zum zweifachen vom gängigem Wertbetrag, sondern nur noch zum eineinhalbfachen davon ruckerstattet wird. Es wird vorgebracht, im Falle von Schäden bei der Rentierzucht bei einer Wiedergutmachung für den Rentiereigner höchstens bis zum gängigen Wertbetrag zu gehen. Falls der Eigner nicht bekannt ist, wird die Vergütung an die Rentierweidegenossenschaft bezahlt.

Gerissene Geldverbrecher, die zu durchtriebenen Geldabschaffern werden - mögliches Szenario gesellschaftlicher Entblödung?

Die von Interessen der Gemeinschaft seiner Zeitgenossen höchst eigensüchtig abgekoppelte, kriminell verrissene Gewitztheit einzelner hochintelligenter Figuren, die bei aller Tolldreistheit in ihrem skrupellosen Vorgehen zum Zwecke der die Verbrecherseele durch den Ruhm aus dem Rummel der Medien befriedigenden, schnellen finanziellen Bereicherung seiner selbst zum guten Schluß aller Wahrscheinlichkeit nach - denn Glückssträhnen von verbrecherischen Erfolgen bei der Übertölpelung der Staatsmacht zeugen die Neigung, bei weiterem Zuschlagen überheblich und unbesonnen zu werden, und die Staatsmacht ist auch nicht gerade auf den Kopf gefallen - sich die Finger verbrennen und für lange Jahre sträflicher Untätigkeit von Gesetzes wegen in das Wolfsgehege für die Unmenschlichen der Menschengemeinschaft weggesteckt werden, wäre tausend und abertausend mal besser beraten, wenn sie sich, an der Seite von mir und an der Seite all derer, die sich gleichfalls mit einer möglichen Abschaffung des Geldes befassen, in den sozialen Dienst stellte, dadurch, sich wenigstens Gedanken zu machen und mit Musikern, der Geschäftswelt und der Politik darüber zu diskutieren, wie man mithelfen kann, die Menschheit auf das heldenhaft große Ziel der Einleitung einer auf im Vergleich zu heute regelrecht paradiesischen Zuständen gleichkommenden, rundumerneuerten, postmodernen Neubeginn-Zeit, die dank dem freiwilligen Mitwirken - will und darf man's glauben??!!! - ALLER Menschen ganz ohne Geld auskommen wird, vorzubereiten.

Die Beute des Geldtransportraubs von Turku betrug über eine Million Euro

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Turku, STT
Die Raubesbeute bei der Bank von Finnland in Turku vom letzten Jahr kam auf etwas über eine Million Euro zu stehen. Über den Sachverhalt berichtete auf einer Aussprache mit der Finanzwelt, der Polizei und mit Gerichtsreportern am vergangenen Donnerstag Kriminaloberkommissar Teijo Ristola der zentralen Kriminalpolizei Finnlands.

Laut Ristola traf sich die Gruppe der Verdächtigten erstmals im Ort Vantaa im Jahr 2006.

Nach vorsichtigen Schätzungen der Polizei wurde für die Planung des Raubs bis zu 140'000 Euro aufgewendet.

Im Ort Lieto wurde im Oktober letzten Jahres ein Raubversuch unternommen, bei welchem etliche von den gleichen Verdächtigten des Raubs in Turku mit dabei waren.

Ristola ließ wissen, daß einer der Verdächtigten von Lieto sich damit brüstete, in Schweden vierzig Raubverbrechen begangen zu haben.

Alles in allem werden im Zusammenhang mit den besprochenen Verbrechen an die einhundert Menschen der Mittäterschaft verdächtigt.

Etliche Dutzende derer werden mit Wirtschaftsverbrechen, hauptsächlich Einkäufen gegen gefälschte Schecks, in Verbindung gebracht.

Es wird vermutet, daß in Finnland durch die Wirtschaftsverbrechen ungefähr eine Million Euro abgestaubt wurde.

Die Räuber schlugen im Februar des letzten Jahres im Hof der Turku-Filiale der Bank von Finnland zu, als ein Geldtransportfahrzeug entladen wurde.

Die Polizei kam den Räubern auf die Schliche und führte eine eine großangelegte Festnahmeoperation durch, als die Bande versuchte, in Lieto einen Geld-Wagen zu überfallen.

In der Gruppe der Verbrecher waren Finnen, Schweden und Esten mit von der Partie.

15
Jun
2008

Ein weitere Erfolgsmeldung auf dem Weg der Abschaffung des Geldes!?

Die USA verschiffte eine Fracht von 16'500 Kondomen gratis für den Südpol

(ein von mir auf Finnisch, da von einem Finnen auf dessen Blog unter dem Namen Marilynin jumpperi [Marylins Junkerknecht] übernommener, kommentierter Artikel der finnischen Zeitung Turun Sanomat, vom 11. Juni 2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Auf dem winterlichen Südpol scheint es recht romantisch herzugehen, so man nicht vor Kalte schlottern muß. Dies läßt sich zumindest aus der Tatsache schließen, daß die Vereinigten Staaten in einer einzigen Lieferung eine Fracht von 16'500 Kondomen auf ihren Stützpunkt auf dem Südpol verschifften.

Auf der Station McMurdo leben zur eben begonnenen Polarnacht-Jahreszeit schätzungsweise 125 Mitarbeiter. Sie bekommen die Kondome zu ihrem Gebrauch umsonst überstellt.

"Da doch alle hier sich gegenseitig kennen, wäre das Kaufen von Kondomen etwas peinlich," sagte der Vormann der Station Bill Henrikssen.

Die nächsten Versorgungstransportfluge gibt es erst wieder im September, wenn die Polarnacht auf dem Südpol vorbei ist.

Und hier nun der Kommentar dazu von mir, Eurem libidopter, übersetzt aus dem Finnischen:
Die ausgeteilte Ration an Kondomen, die drei Monate reichen soll, dürfte auch gerade jedem einzelnen Pinguinen auf der südlichsten Station der Menschen gerade mal einen vollständigen und einen mittendrin abgebrochenen Geschlechterverkehr an einem Tag sicherstellen, bzw. auf dem ersten Freudengang des Tages muß noch mit der Stürzelhaube von der Nacht zuvor gestoßen werden.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

Bayern3 Radio hören

Melden auch Sie sich zum Thema zu Wort, lieber Leser!

Du bist nicht angemeldet.

Abbild von natürlicher Unbeschwertheit?

Sehen-sie-nicht-alle-irgendwie-wie-Deutsche-aus

Gern gelesene Beiträge dieses elektronischen Magazins

Kisah Sex Nyata | Cerita...
Cerita Dewasa, Cerita Sex, Cerita Mesum, Cerita Bokep,...
Cerita Dewasa (Gast) - 21. Okt, 16:19
Very nice blog, it contains...
Very nice blog, it contains lot of informations. Articles...
Cerita Sex (Gast) - 14. Okt, 15:17
Prediksi Togel | Bocoran...
Prediksi Togel Hari Ini | Keluaran Angka Jitu | Ramalan...
Togel Hari Ini (Gast) - 14. Okt, 15:13
Seine Pappenheimer kennenlernen,...
Hier der Link zur Geschichte von Pentti Haanpää http://libidopter.twoday.n et/stories/5533136/ Geste rn...
libidopter - 3. Okt, 13:26
Sternschnuppen verwirrter...
Vorgeschichte zum Artikel: Im Frühsommer 1975 war...
libidopter - 3. Okt, 13:07
Anneli Auer IS FREE FINALLY...
In the Finnish murder case of Anneli Auer who is suspected...
libidopter - 1. Sep, 22:30
Founder and abbot of...
Dr Choje Akong Rinpoche, the founder and abbot of the...
libidopter - 9. Okt, 17:26
Most tragically misinterpteted...
"This is a story that recently unfolded: While meeting...
libidopter - 17. Sep, 17:28

Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

Suche

 

* * *

"Nachrichten allein bedeuten gar nichts. Man braucht Autoren, die sie deuten können." — Helmut Schmidt

Wie lange sind wir schon mit dabei?

Online seit 7112 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

Ein Paradies auf Erden kann es geben

aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!