"Wo aber auch wirklich ein jedes Mitglied der Gesellschaft mehr als nur ein einfacher Millionär sein wird!"
Ein Millionär ist bekanntlichermaßen ein Mensch, der sich so ziemlich alles, was es auf der Welt gibt und was sein Herz begehrt, selbst wenn es sich dabei um teuerste Luxussachen handelte, leisten kann, ohne daß er dadurch in späteren Zeiten als eine Folge davon finanziell in eine Klemme geriete. Die andere Frage ist natürlich die, wie oder womit er zu seinen Millionen kommt. Von vornherein klar dürfte dabei nur soviel sein, daß ein Millionär, der aufgrund eigener Aktivitäten ein Riesenvermögen erwirtschaftet hat, kein Mensch sein kann, der im Schweiße seines Angesichts durch redliche Arbeit sich seine Brötchen verdienen muß. Denn die körperlich schweren Arbeiten, wie fleißig es auch immer einer nehmen wollte, werden nie so schwer bezahlt werden, daß es jemandem gelänge, einzig durch die Entlohnung dafür gleich ganze Millionen auf die höhe Kante zu bringen. Soviel dürfte jedem klar sein, auch einem, der nicht das Zeug zu einem Millionär hat, der meilenweit davon entfernt ist, jemals auch nur eine Spur von einem Millionär zu werden. Nein, um ein solcher zu werden, kann sich der kleine Mann nur ausmalen, muß man Tricks - Spielertricks - in seiner Kiste haben. Vom Schwitzen über der Arbeit allein ist noch keiner so reich geworden. Da muß man auf das Risiko hin, eventuell in der Gosse zu landen, wenn's daneben geht, sich als Firmengründer versuchen, als einer, der die anderen für sich arbeiten läßt, und man muß mit der Zeit, um für den Konkurrenzwettkampf gewappnet zu sein, ein eigenes flexibles Erfolgsrezept herausgearbeit haben, und dann kann man es, so einem nicht ein widriges Schicksal die Gegenrechnung aufmacht, zum Millionär gebracht haben. Dies ist aber eine Gabe, die bei weitem nicht allen auf der Welt gegeben ist. Die Mehrheit der Menschen kann davon nur träumen, wenigstens auch nur soviel an Mitteln zu besitzen, um sich das fürs Leben Nötigste leisten zu können, geschweige denn mehr, oder gar den Luxus eines Millionärs.
Wenn man aber nun der obigen Abrechnung mit den Chancen des durchschnittlichen Bürgers, jemals in die Nähe eines Millionärs zu kommen, den immensen Zugewinn gegenüberstellte, der der gesamten Menschheit nach einer erfolgreich durchgezogenen Abschaffung der Geldwirtschaft erwächst, wie auch immer realiter eine solche in den Details eines von Grund auf neu angelegten Systems aussehen mag, kommt man schnell zu dem Schluß, daß die Millionäre der heutigen Zeit nicht nur die trickreicheren und verschlageneren Zeitgenossen unter den Menschen sein müssen, sondern daß es auch Menschen aus ihren Reihen sein müssen, die sich mit Entschiedenheit und Wucht dagegen stemmen, daß es je irgendwann einmal zu einer Geldabschaffung, die doch sehr wohl im Interesse aller anderen, die keine Millionäre sind, stünde, kommen darf, denn dann gingen ihnen doch vermeintlich alle ihre schönen Millionen durch die Lappen.
Aber warum wollen die Millionäre nur nicht endlich einsehen, daß auch ihnen letztlich bei einer Abschaffung des Geldes unterm Strich der Rechnung nichts an Lebensqualität genommen sein wird - und darum geht es doch, und um nichts anderes - wenn ihnen auch ihre Geldmillionen gestrichen sein mögen?!
Wenn man aber nun der obigen Abrechnung mit den Chancen des durchschnittlichen Bürgers, jemals in die Nähe eines Millionärs zu kommen, den immensen Zugewinn gegenüberstellte, der der gesamten Menschheit nach einer erfolgreich durchgezogenen Abschaffung der Geldwirtschaft erwächst, wie auch immer realiter eine solche in den Details eines von Grund auf neu angelegten Systems aussehen mag, kommt man schnell zu dem Schluß, daß die Millionäre der heutigen Zeit nicht nur die trickreicheren und verschlageneren Zeitgenossen unter den Menschen sein müssen, sondern daß es auch Menschen aus ihren Reihen sein müssen, die sich mit Entschiedenheit und Wucht dagegen stemmen, daß es je irgendwann einmal zu einer Geldabschaffung, die doch sehr wohl im Interesse aller anderen, die keine Millionäre sind, stünde, kommen darf, denn dann gingen ihnen doch vermeintlich alle ihre schönen Millionen durch die Lappen.
Aber warum wollen die Millionäre nur nicht endlich einsehen, daß auch ihnen letztlich bei einer Abschaffung des Geldes unterm Strich der Rechnung nichts an Lebensqualität genommen sein wird - und darum geht es doch, und um nichts anderes - wenn ihnen auch ihre Geldmillionen gestrichen sein mögen?!
libidopter - 1. Sep, 09:52