24
Mai
2009

Von den Geldsorgen der Großen, die nach wie vor den anderen auf ihren Harleys davonsausen

Die weltweite Wirtschaftstalfahrt zwingt auch Stars der Leinwand dazu, wie in alten Zeiten im Pfandleihhaus Zuflucht zu nehmen.

Das angesehene Oskar-Standbild kann man allerdings nicht verpfänden, denn die die Statuetten vergebende Filmakademie schränkt deren Verkauf durch straff gehaltene Konditionen stark ein. Eine der Oskar-Figuren wurde vor einiger Zeit dem Leiter des "Pfandhauses für Stars" in Beverly Hills, Yossi Dina, angeboten.

Dina weigerte sich, den Oskar anzunehmen, doch der in Geldnöte geratene Schauspieler ließ im Gewölbe des Unternehmens von Dina seinen Golden Globe Preis zurück.

In die Obhut des Pfandleihhauses sind in letzter Zeit auch andere Wertgegenstände gelangt: Gemälde von Warhol und Kandinsky, ein Flügel, ein paar Harleys und massenweise Rolex-Uhren.

"Ich gewähre keine kleinen Pfandleihen. Ich verleihe große Summen: eine halbe Million Dollar, 200'000 Dollar", erzählt Dina.

Die wertvollsten Pfandstücke sind nicht ausgestellt, und die meisten Kreditnehmer wollen ihre Wertgegenstände zurückhaben, wenn der finanzielle Engpaß nachgelassen hat.


"Was kann ich für Sie tun, werter Herr?"
"Ich bin der Repräsentant des Gottes der Galaxie des Großen Friedens. Der hohe Herr möchte seine ganze Galaxie bei Ihnen als Pfand aufgeben. Wieviel geben Sie dafür?"
"Wieviel will Ihr Herr und Gebieter dafür nehmen?"
"Alles Geld der Welt will er dafür haben. Er trägt sich nämlich mit einem großartigen Plan für die gesamte Menschheit der Erde. Aber dafür benötigt er alles auf der Erde aufzutreibende Geld."
"Und was passiert, wenn ich auf seiner Galaxie des Großen Friedens sitzenbleibe?"
"Keine Sorge! Auch dieser Fall ist Teil seines generalstabsmäßig geplanten Programms."


Die amerikanischen Stars, die ihre entliehenen Harley-Davidsons bereits wieder ausgelöst haben, werden nächstes Wochenende die Gelegenheit haben, auf der großen Harley-Fahrer-Rallye, die heuer in Finnland stattfindet, ihre Motoren aufbrummen zu lassen.

Die internationale Superrallye wird tausende von Harley-Davidson-Motorräder auf dem flachen Land bei Seinäjoki zusammenbringen, schätzungsweise derer sieben- bis zehntausend. Bereits zum zweiten Mal wird die alljährliche Harley-Davidson-Rallye nun in Finnland ausgetragen, das erste Mal im Jahre 2000, wo es damals 6'000 Teilnehmer gab.

Es handelt sich dabei um eine geschlossene Veranstaltung. Auf das Rallye-Gelände, das sich dieses Mal um den Ort Törnävä bei Seinäjoki herum befindet, kommt man nur mit dem entsprechenden Motorrad.

Die Harleys werden von Donnerstag nächster Woche ab in Seinäjoki eintrudeln und das Ereignis zieht sich über das ganze Wochenende hin.

Auf dem Programm steht unter anderem Musik unter Beteiligung von 30 Bands.

Allein Finnlands Harley-Davidson Klub weist über 5'000 Mitglieder auf. Die Zunahme der Begeisterung für den Motorrad-Hobbysport hat auch die Mitgliederanzahl im Harley-Klub ansteigen lassen.

23
Mai
2009

Der Fluch der freien Dichtkunst im elektronischen Zeitalter

Neulich mußte ich entdecken, daß mir doch glatt - ich weiß nicht, wie lange bereits vor meiner Feststellung - auf meiner Gedichte-Homepage bei PoemHunter eines meiner gegenwärtig 97 der Öffentlichkeit angebotenen Gedichte abhanden gegangen ist - mir nichts dir nichts abgezogen, geklaut wurde, sozusagen. Und noch dazu ausgerechnet jenes meiner Gedichte, das ich am allerliebsten für nach meinem Ableben der Nachwelt hätte überliefert gewusst wollen, da das Gedicht sich mit einer tatsächlich erfahrenen Geschichte aus meinem Leben befasst, die vielleicht als am typischsten für die Art steht, auf die ich zeitlebens immer wieder einmal mit zur gegebenen Zeit an einem Ort, an dem ich mich bewegte oder befand, zusammentreffenden wundersamen Zufälligkeiten überrascht wurde, die von ihrer schieren Unglaublichkeit her schon an einen überirdischen Einfluß von irgendwelchen auf die Verquickung der Lebensumstände vom kosmischen All-Geist her Einfluß nehmenden Göttern mit einem gewissen Schalk im Nacken gemahnen.

Und auch mehr oder weniger nur zufällig war es überhaupt dazu gekommen, daß ich den seltsamen Verlust entdeckte. Wäre ich nicht von einer anderen,
einer asiatischen Poetry-Site, einer Pay-Site, die mir als nicht-bezahlendes Mitglied, um vermutlich mit meinen Veröffentlichungen für sich Werbung zu machen, angeschrieben worden, daß es mir freistünde, außer den bereits dort eingestellten vieren, gratis noch ein paar weitere Gedichte aufzuladen, wäre ich gar nicht draufgekommen, wahrscheinlich erst zu einem viel späteren Zeitpunkt, denn genau das fehlende Gedicht hatte ich hierfür aussuchen wollen, um es auch dort der Leserschaft vorzustellen. Doch dieses ließ sich in der alphabetischen Aufreihung all meiner Gedichte partout nicht mehr auffinden, und sogar unter dessen direkter Link-Adresse, mir natürlich bekannt, ließ es sich nicht mehr abrufen - der Link führte mittlerweile zur Haupt-Homepage von PoemHunter. Das hieß also, es war spurlos verschwunden.

Zum Glück hatte ich das Gedicht irgendwo auf einem anderen Blog von mir kopiert, so daß es für mich immer noch verfügbar war. Mein Plan war zunächst, es einfach von neuem einzustellen. Und siehe da, was mußte ich feststellen, als ich nach dem Log-in auf der Edit-Section auf der Members-Area angelangt war: dort existierte das Gedicht ja noch, so ganz in alter Frische und seltsamerweise.

Was ich hernach tat, war, daß ich es von dort durch eine dreiste delete-Operation einfach ausradierte und aufs neue, unter gleichem Titel wieder einstellte. Dann müßte es ja wieder präsent sein, so dachte ich mir. Und tatsächlich war es nun auch auf der Liste der Neuzugänge auf der Home-Site des Gedichte-Anbieters zu sehen. Ich klickte von dort aufs Gedicht, und es erschien, wie vormals gehabt. Ich klickte von der Gedichtseite auf den alphabetischen Überblick meiner Gedichte - und was war da zu sehen? Kuriorerweise war ein als "new" ausgewiesener Titel über dem Link zu den Strophen, wie es sofort nach der Neueinstellung hätte der Fall sein sollen, auf der Liste für die Leser nicht aufgekreuzt, obwohl jetzt im Titel vorn wie hinten sogar mit Asterix versehen, es also an Alphabets erster oder zweiter Stelle hätte zu sehen sein sollen - weiterhin also mysteriös irgendwie blockiert.

Innerhalb der nächsten 15 Minuten des Herumhüpfens zwischen den verschiedenen Zugängen war das Gedicht selbst von der chronologischen Auflistung der gesammelten Neuzugänge weg nicht mehr einsehbar, wiewohl noch im Titel aufgeführt, welcher aber nun wiederum zur Haupt-Homepage führte, nach einer vollen Stunde war selbst der Titel aus den Neuzugängen des Tages entfernt.

Jemand muß da ein gewaltiges spezielles Interesse daran haben, gerade dieses eine Gedicht von mir aus dem Verkehr zu ziehen, mußte ich mir wohl oder übel hinterher sagen, ließ es erst mal dabei bewendet sein und ging nach hause.

Zuhause angekommen schaute ich mir dann über den Handy-Browser das betroffene Gedicht auf der Blog-Seite, wo ich es kopiert hatte, nochmals in aller Ruhe an, um herauszufinden, ob es eventuell irgendwas darin gäbe, das vom Inhaltlichen her irgendjemanden hätte verletzen können, der deshalb daran interessiert sein könnte, das Gedicht als solches entfernt zu sehen.

Es geht in dem Gedicht, um es kurz zusammenzufassen, darum, daß ich im Alter von 20 Jahren im indischen Tamil Nadu in Madurai auf dem dortigen Bahnhof den Stationsvorsteher kennengelernt hatte, von dem ich aufgrund seines demonstrierten Wissens und seiner flotten Beredtheit sehr beeindruckt war, so beeindruckt, daß ich immer wieder gerne, auch Jahre später, von diesem einen Mann, Freunden gegenüber, erzählte, und daß ich, als ich nach über zwanzig Jahren wieder einmal nach Madurai kam, nach ebenjenem Mann Ausschau gehalten habe. Doch war der Mann zu jenem Zeitpunkt, in die Jahre mittlerweile gekommen, längst nicht mehr der Bahnhofsvorsteher von Madurai gewesen, und wo genau er wohnte, selbst wie er hieß, wußte ich nicht. Also schien er mir, außer in meinem Gedächtnis, für immer verloren. Als ich aber dann im Jahr darauf erneut für ein paar Tage nach Madurai gekommen war, sollte es sich so ergeben, daß ich von ein paar Jugendlichen der Stadt-Mitte dort, die mich kennen- und schätzengelernt hatten, plötzlich an einem Vormittag aufgerufen wurde, ob ich mal ein 'echtes' Hindu-Begängnis eines in der Nacht davor verstorbenen, ehemals stadtbekannten Mannes erleben wollte. Und der Verstorbene war eben nun kein anderer gewesen, als justamente der einstige Bahnhofsversteher von Madurai, nach dem ich im Jahr davor noch vergebens Ausschau gehalten hatte.

Was an dem Gedicht mit jener Geschichte vielleicht als denkbar anstößig empfunden hätte werden können, war eventuell einzig, wie mir schien, eine Stelle zu Anfang des Stücks, wo von meinem auf Seiten meiner Mutter krankheitsbedingten Verwehrtwerden der Mutterbrust im Säuglingsalter die Rede war, als Argument dafür, daß ich auch von daher zu einem rastlosen Suchenden in der Welt prädestiniert war, quasi ewig auf der Suche nach der verlorenengegangen Mutterbrust.

Mir war ja schon länger klar, daß sich dieses Gedicht selbst in Madurai herumgesprochen hat — genannte asiatische Pay-Poetry-Site hat nämlich genau in Madurai ihren Sitz —, und daß es durchaus auch im Hause des ehemaligen Bahnhofsvorstehers zu Madurai, dem in dem Gedicht die zentrale Rolle zufällt, bekannt ist. Das sind lautere Hindu-Brahmanen, ich hatte die Familie ja kennengelernt. Der Sohn des langjährigen Vorstehers auf dem Bahnhof zu Madurai konnte sich sogar an Einzelheiten der Geschichte von seinem Vater und mir erinnern; der Alte muß damals wohl bei sich zuhause von seinem Treffen mit mir in der Bahnhofs-Cafeteria erzählt haben.

Nun sind ja Hindus im allgemeinen, vornehmlich deren Brahmanen, sehr mütterliebende Wesen, was ein sehr feiner Zug von ihnen ist, wie ich meine, und ich wollte mit dem, was ich in dem Gedicht über meine Mutter sagte, weiß Gott nichts schlechtes über sie gesagt haben. Es hätte aber durchaus sein können, daß die indische Mentalität besagte Stelle mit der wegen eines Gallen- und Nierenleidens für mich als Baby ausgefallenen Mutterbrust als etwas Anrühriges empfindet, so sagte ich mir nun. Und ich machte mich daraufhin daran, die Gedichtstelle gänzlich umzuschreiben, und zwar so, daß meine Mutter weiterhin darin vorkommt, aber in einem ganz anderen weiterführenden, positiven Zusammenhang.

So verwendete ich einfach das, was ich tagszuvor hier auf dem Forum, in einem
Artikel über den weitreichenden starken Einfluß der Tamilen auf die Kulturen der Völker, zum sehr sozialen Dorfleben des Elternhauses meiner Mutter, im Hinblick auf deren ebenso auf tamilischen Einfluß weit zurückliegend zurückgehenden Nachnamen (Sedlmeir von sedl tam. = Karussell) zu sagen hatte, und stellte das derart an markanten Stellen abgeänderte, verbesserte Gedicht erneut bei PoemHunter ein, dazu noch mit verdrehtem Titel, so daß dessen ursprünglicher Nachsatz jetzt vorneweg steht.

Erst durch diesen Akt ist es mir jetzt offensichtlich gelungen, das Gedicht wieder für alle lyrisch interessierten Leser zur allgemeinen Verfügung gestellt zu haben. Da der neue, alte Titel bis jetzt immer noch auf der Liste geblieben ist, gehe ich mal davon aus, daß nun damit der Pflicht des Zensors Genüge getan worden ist.

Doch wer steckte nun eigentlich genau dahinter?

War es nur das tumbe Computerprogramm, das darauf eingestellt ist, gleich von vornherein beim Einstellen von neuen Gedichten diejenigen, in denen unflätige Wörter vorkommen, auszusondern und nicht anzunehmen, das plötzlich mit reichlicher Verspätung gemerkt hatte, daß auch in meinem Gedicht an einer einzigen Stelle das unerwünschte englische Wort "suck" zu lesen war, wenn auch gar nicht anstößig gemeint?

Oder steckte doch irgendein persönlicher menschlicher Auftraggeber dahinter, vielleicht irgendein großzügiger Spender zugunsten von PoemHunter, dessen gutem Geschmack oder dessen Meinung man dort hörig ist?

Ich werd's wohl nie herausfinden. Auch hat PoemHunter auf meine diesbezügliche Anfrage nicht reagiert, was allerdings im heutigen elektronischen Zeitalter nichts außergewöhnliches sein dürfte.

22
Mai
2009

Wenn Bären sich richtig in die Wolle kriegen, kommen selbst die Menschen in Trab

Die Polizei sah sich vorgestern abend im finnischen Suomussalmi in die Lage versetzt, die Spuren eines in einem Waldstück sich abgespielten blutigen Gemetzels aufzuklären.

Bei der Polizei war eine Benachrichtigung eingegangen bezüglich von Blutspuren im Ortsbereich von Viianki, einer kleinen Gemeinde nahe besagtem Ort. Die Spuren erwiesen sich aber dann als von zwei ausgewachsenen Bärenkerlen hinterlassen.

Die Bären müssen sich tüchtig in die Wolle gekriegt haben. Das unterlegene Tier hatte derart heftige Prankenhiebe auf seinen Rücken abbekommen, daß es reichlich Blut verlor.

Die Polizei machte sich zusammen mit dem örtlichen Bärenjäger und einem Hund auf den Weg, den Bären zu stellen.

Die Anwohner der näheren Umgebung wurden vor einem Bären gewarnt, der verwundet sei und von daher gefährlich werden könne.

Ausgehend von den Spuren, war der bei der Keilerei verletzte Bär in einem See sich waschen gegangen, und hatte sich hernach in den Wald verdrückt. Der Hund kam dem Bären im dichten Wald auf die Spur und machte sich daran, ihm hinterherzujagen.

Die Polizei verlautbarte aufgrund einer hurtigen Verfolgungsjagd über fünf Kilometer hinweg, daß der Bär in guter Verfassung sein müsse. Ebenso schien seine Blutung gestillt zu sein.

Laut Polizei sei der Bär also nicht so schlimm zu Schaden gekommen, daß er für die Menschen eine größere Gefahr wie gewöhnlich darstelle.

Der faule Freßsack kann ein schwer Deprimierter sein

Ein andauernd müder und naschhafter Mensch wird leicht als fauler Freßsack abgetan. Es könnte sich jedoch bei ihm auch um das Krankheitsbild einer sog. untypisch verlaufenden Niedergeschlagenheit handeln, welche in einer Vielzahl der Fälle als solche unerkannt bleibt. An den Symptomen dieser Abart eines depressiven Zustands leidet angeblich ein Drittel aller Patienten mit Depressionen.

Für gewöhnlich hat ein ernsthaft depressiver Mensch kaum Appetit und leidet an Schlaflosigkeit.

Die an der Universität von Kuopio vorgestern ihre Dissertationsschrift vorgelegte Doktorandin der Wissenschaft der Medizin Soili Lehto hat in ihren Resultaten die Beobachtung gemacht, daß der Gemütszustand von untypisch Deprimierten sich kurzzeitig anheben kann, daß er aber alsbald wieder zu seinem Ausgangszustand zurückkehrt.

Frühere Forschungen weisen daraufhin, daß ein untypischer Depressionszustand mit andersgearteten Veränderungen der Vermittlerstoffunktion des Organismus und des Stoffwechsels zu tun hat als bei gewöhnlichen Depressionen.

"Die Kenntnis um die biologischen Hintergrundfaktoren bei Deprimierten ist weiterhin lückenhaft," wie Lehto die Situation skizziert.

Jetzt wurde unter anderem beobachtet, daß Deprimierte einen zu niedrig ausfallenden Cholesterolspiegel aufweisen. Dies dürfte für die Aktivierung von Systemen sprechen, die eine Entzünduog des Organismus vorantreiben.

20
Mai
2009

Die vorzüglichste, da natürlichst gewachsene aller Kulturen - von der Welt heute völlig verkannt

Das stolze Land der Tamilen an der unteren Südostspitze Indiens, mit all seinen satt grünenden Reisfeldern, den überall fröhlich sprießenden Bananen-, Blumen- und Obstgärten, den hochwachsenden Arecapalmhainen, fetten Milchkühen und seinen auf lieblichen Anhöhen vom Himmel geküssten Kaffee- und Teeplantagen bietet seinem urwüchsigen, vom Körperbau wie von den Gesichtszügen her sehr ansehnlich geformten dunkelhäutigen Uralt-Volk der die süßlich klingenden Laute der Tamilsprache schnalzenden Zunge einen wahren Paradiesgarten, mit all seinen erfrischend quirligen Städten und dem prächtigen Erzeugerumland darum herum.

Dieses Volk hat es nicht zuletzt durch eine recht unterhaltsame wie auch erfolgreiche, da durch reichlich bunt gespickte Traditionen in seinen Reihen geschickt gepflegte Interkommunikation in allerlei polytheistischen Tempeln - grandios aufgewarteten Austauschstätten überhöhter Persönlichkeit - mit einem mächtigen Heer von tagaus, tagein freundlich gestimmten, ansonsten aber auch erquicklich eigensinnig neckischen Überwesen in Form von weit ausstrahlenden gottgleichen Figuren - stattlich königinnengleichen Übergattinnenwesen um einen gedachten, in sich gefühlten, omnipräsenten, alles gute Ansinnen und allen guten Antrieb im Menschenherzen unterstützend vereinnahmenden Phallus kosmischer Schöpferordnung herum — der Hammer, mit dem das kosmische Schöpfer-Spieler-Kind, der Allesbesamer, zum Schluß einer Spielerrunde seine Figuren zu Sand zerbröselt, auf daß er daraus etwas neues erschaffen kann — mit deren nahen hohen Umgang ein jeder einfache Mensch doch fürs Leben gern sich brüstete, fertiggebracht, bis auf den heutigen Tag seine junge Lebensfrische als solche sich bewahrt zu haben.

Es ist hier ausdrücklich die Rede von indischen Tamilen, die das älteste Kulturvolk der Welt darstellen, das bis auf den heutigen Tag auf nahezu unveränderte Art und Weise seinen jungzeitlichen Sitten und Gepflogenheiten frönt.

Wo auf der Welt gibt es noch heute zum Beispiel soviele unbeschwert natürlich lebende, rechtschaffene Barfußgänger wie im indischen Tamil Nadu, sieht man mal von Madagaskar ab, wo die heute in den Städten zunehmend auch
immer weniger urtümelnde soziokulturelle Geartetheit des Volks allerdings etwas anders als in Indien sich konstituiert? Das Volk der Tamilen hat durch alle Zeiten hindurch nicht nur den Bannstrahl fremder Eroberungsmächte sich vom Hals halten können, sondern seinerseits auf jene in verschiedenster Manier mit Erfolg im Laufe der Geschichte einwirken können.

Ob die Weltgemeinschaft von heute sich bezüglich der jetzt auf Sri Lanka vernichtend geschlagenen sezessionistischen Tamil Tigers sich auf die falsche Seite gestellt hat, wiederum einmal also das falsche Schwein geschlachtet wurde, will ich hier mit diesem panegyrischen Hinweis auf die grobe Verkennung des wahren kulturellen Stellenwerts des tamilischen Volks im allgemeinen nicht unbedingt gesagt haben, denn selbst bei den indischen Tamilen sind deren ceylonesische Vettern nicht gerade die Beliebtesten, und ich persönlich habe nur einmal einen von denen kennengelernt, und der hatte ein recht aufdringliches Wesen und war mir zu geschwätzig, so daß ich die Ceylon-Tamilen eigentlich nicht näher kenne und dazu nur soviel sagen kann, als daß man wohl früh schon, zu Anfang des Konflikts auf Sri Lanka, im guten mit deren Vertretern hätte reden sollen, um herauszufinden, was nun genau sie an der Buddhistenmehrheit auf der Insel so stört, oder sie hätten sich vielleicht ein einladenderes, harmloseres Wappentier als den furchteinflößenden Tiger wählen sollen, um im Ausland mehr Achtung zugesprochen zu bekommen.

Im indischen Tamil Nadu herrscht hingegen bereits seit babylonischen Zeiten, auch wenn das Land der ethnischen Drawiden seit jenen Vortagen durch die sich über ganz Indien mit der Zeit ausgebreiteten Arier kleiner und kleiner geworden ist, Friede, Freude, Eierkuchen! Und es gibt bei den Tamilen den besten Kaffee auf der ganzen Welt zu trinken. Wäre auch gelacht, wenn dem nicht so wäre, schließlich waren es die Tamilen, die die kulturelle Verwendung der Kaffeebohne entdeckten. Von deren Wort Kapi leitet sich schließlich unser Wort Kaffee ab. Aber nicht nur deren Kaffee haben wir übernommen. Sondern auch noch ganz andere Dinge, Dinge, die man gar nicht für möglich gehalten hätte.

So kommt gar einer der in Deutschland gebräuchlichsten Familiennamen, nämlich Meier samt dessen Ableitungen, im tiefsten Grunde aus dem Tamilenvolk. Der Ausdruck Ayyar ist nämlich bei den Tamilen die von alters her gängige Anrede für einen Herrn von gewissem Stand - womit sogar das deutsche Wort Herr verwandt sein dürfte. Das Anfangs-M in Meier geht auf die im Indischen übliche Endung m der Silbe ...am zurück, worin sämtliche nähere Betitelungen enden, die einen Ayyar näher definieren, wie zum Beispiel in SamGitam Ayyar, Balam Ayyar und dergleichen, was offensichtlich auf eigenen Wegen bis ins alte Germanien als die sich durchsetzende Anrede von würdigen Personen Einzug gehalten hatte, und bis in die Zeit des heutigen Deutschlands hinein im Nachnamen Meier seinen Niederschlag findet.

So leitet sich der Geburtsname meiner Mutter, die aus einem niederbayrischen 100-Seelendorf mit einem römisch anklingenden Namen - Dezenacker bei Neuburg an der Donau - stammt, direkt von tamilischen Exportwörtern ab. Sedlmayr kommt, neben dem Ayyar, vom Tamilischen her, und zwar offensichtlich von tam. sedl = Karussell: Und tatsächlich war laut Aussagen meiner Mutter ihr Elternhaus im niedlich kleinen Dorf von alters her das Versammlungshaus gewesen, wo sich Alt und Jung zu allerlei Vergnüglichkeiten immer trafen. Da wurde im Hause der Sedlmayrs in der guten Stube zum Beispiel auf dem warmen Ofen herumgesessen und angeregt palavert, da wurde Karten gespielt und da wurde zu Grammophonplatten getanzt und vielleicht sogar dabei angebandelt. Und in noch früheren Zeiten hatte eben auch ein Sedl tamilischer Provenienz im Hof dort einmal gestanden, ein Karussell eben, an dessen tamilischen Ursprung man sich natürlich längst genausowenig mehr erinnerte, als zum Beispiel den alten Römern und Griechen späterhin noch bekannt gewesen sein dürfte, daß ihr geliebtes "Orakel" eigentlich eine Verballhornung eines "Arull Vaak", war, der, so wörtlich übersetzt, "begnadeten Rede" der tamilischen Seher, welches Konzept ihre Altvorderen auf den Handelsschiffen aus dem größten Umschlageplatz für Kulturgüter und Waren der frühesten Antike, aus der ältesten Hafenstadt der Tamilen, dem heute verfallenen Poompuhar bei sich zu hause eingeführt hatten. Und das Orakel steht erst am Ende einer langen Reihe von tamilischen Inspirationen, die die okzidentale Antike mit geistig-kulturellem Leben erfüllten.

Die allerälteste Stadt der Welt hieß Ur und lag bekanntlichermaßen im frühgeschichtlichen Babylonien. Daß "Stadt" in der urigen Sprache der Tamilen ebengenau auch "Ur" heißt, spricht seinerseits für die in ungebrochen langer Zeit aufrechtstehende Kultur der Tamilen.

Nur die vorzüglichsten Kulturen der Welt sind in der Lage, auf Dauer dem Einfall der Barbaren und dem Zahn der Zeit zu widerstehen, und die vorzüglichste von allen und natürlichst gewachsene aller Kulturen dürfte die des hochstirnigen jungzeitlich modernen Tamilenvolkes sein.


der-weltweite-Einfluss-der-Tamilen-wird-weitgehend-verkannt

17
Mai
2009

Von potentiell gefährlichen Bären und Pilzen und deren mustergültiger Handhabung in Finnland

Die Bären Finnlands, die, an die Menschen gewohnt, sich in den Ballungszentren der Städte herumtreiben, sollen des weiteren nach irgendwoanders hin den eilfertigen Laufpass erhalten. Die Verweisung vom Ort kann letztlich aber auch den schnell zu fassenden Beschluß bedeuten, ein Tier zu erlegen.

Die Behörden und Jäger Finnlands arbeiten gegenwärtig am Aufbau einer Organisation, die bei Problemwild möglichst zügig zum Einsatz kommen kann.

"Kern der Idee des Ballungsgebiete-Großwildprojekts, welches gemeinsam vom Innenministerium, dem Land- und Forstwirtschaftsministerium, sowie von der Wildtierverwaltung betrieben wird, ist es, daß die Polizei zu ihrer Verwendung Freiwilligentruppen erhält, die in kontinuierlicher Bereitschaft zur Vertreibung von Problemtieren bereitstehen. So wird zum Beispiel in Finnisch-Lappland eine Schlüsselgruppe von ungefähr hundert Jägern ausgebildet, und eine zweite Schlüsselgruppe stellen natürlich die kompetenten Hunde dar," berichtet der Vorstand des Wildpflegebezirks Lappland Teuvo Eskola. Nach dessen Darstellungen werden die Beschlüsse bezüglich des Vertreibens oder des Erlegens eines Bärs in einem Siedlungszentrum rasch auf örtlicher Ebene gefaßt. Die Beschlußgewalt wie auch die Leitung bei den Operationen liege bei der Polizei. Es bestehe die Absicht, von der Organisation auch beim Aufspüren und nötigenfalls beim Erlegen von bei Verkehrsunfällen verletzten Wildtieren Gebrauch zu machen. Man verspreche sich gleichermaßen auch mehr Effizienz bei der Überwachung der Anzahl von fußlahmen Tieren, denn die zu einem Team gehörenden Jäger seien gehalten, über ihre Beobachtungen des Großwilds Angaben zu machen.

Eskola schätzt, daß die Anzahl der Bären Finnlands, die sich in besiedelten Gebieten aufhalten, stark im Anwachsen begriffen sei. Gleichzeitig steige das Risiko, daß sich zwischendrin in der Schar der Tiere auch immer mehr unberechenbare Einzelgeschöpfe vorfinden. Seiner Anschauung nach sei der Grund dafür darin zu suchen, daß zunehmend Bären mit Kadaverfleisch angeludert würden, um dadurch auf Bärenbeobachtungen versessene Hobbynaturkundler anzuziehen.

"Schon etwas eigenartig, daß bis jetzt weitgehend nur ans Geschäftemachen gedacht wurde. Auf Luderfleisch eingestellte Bärenwelpen wachsen nicht zu arttypisch sich verhaltenden Bären heran. Deren Beutefangfähigkeiten sind abgeflacht. Ans Gefüttertwerden gewöhnte Wildtiere suchen leichter die Nähe von Ballungszentren und von Menschen auf, vor denen sie ihre natürliche Scheu verloren haben."

"Ist es nicht etwas eigenartig, daß ein stattliches Tier der Wälder in einem Komposthaufen herumwühlt? Sowie das Geräusch eines Traktors zu hören ist, kommen die Bären gleich gucken, ob er etwas zum Futtern geladen hat," schnaubt Eskola.

Ein großes Bärenmännchen, das seit gut einer Woche um den Ort Rautiosaari nahe Rovaniemi herumschleicht, sei ein offenkundiges Beispiel für ein an Köderfleisch gewöhntes Wildtier.

Die ambitioniertesten Pilzesucher des Landes haben bis im nördlichen Finnland bereits Frühlingslorcheln ausgemacht. Die Pilze scheinen denn auch gerade zur richtigen Zeit aus der Erde zu schießen, denn traditionell fällt die Erntezeit der Frühlingslorchel gerade in den Monat Mai.

Arktische Arome e.V. erinnert jedoch daran, daß die rechte Zubereitungsart des Pilzes wichtig sei, um den giftigen Wirkstoff, den der Pilz enthält, entfernt zu bekommen.

Laut den Informationen des finnischen Amts für die Lebensmittelsicherheit muß man die Pilze zwei Mal in reichlich Wasser wenigstens fünf Minuten lang kochen lassen.

Die Frühlingslorchel hat eine dunkle Pilzkappe und sie erinnert von ihrer Form her an das
Straubenspritzgebäck.

Die finnische Polizei klärte die Spuren eines Bärenkampfes nahe der Stadt Suomussalmi ab

(ein Bericht aus den neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.5.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Die Polizei sah sich vorgestern abend im finnischen Suomussalmi in die Lage versetzt, die Spuren eines in einem Waldstück sich abgespielten blutigen Gemetzels aufzuklären.

Bei der Polizei war eine Benachrichtigung eingegangen bezüglich von Blutspuren im Ortsbereich von Viianki, einer kleinen Gemeinde nahe besagtem Ort. Die Spuren erwiesen sich aber dann als von zwei ausgewachsenen Bärenkerlen hinterlassen.

Die Bären müssen sich tüchtig in die Wolle gekriegt haben. Das unterlegene Tier hatte derart heftige Prankenhiebe auf seinen Rücken abbekommen, daß es reichlich Blut verlor.

Die Polizei machte sich zusammen mit dem örtlichen Bärenjäger und einem Hund auf den Weg, den Bären zu stellen.

Die Anwohner der näheren Umgebung wurden vor einem Bären gewarnt, der verwundet sei und von daher gefährlich werden könne.

Ausgehend von den Spuren, war der bei der Keilerei verletzte Bär in einem See sich waschen gegangen, und hatte sich hernach in den Wald verdrückt. Der Hund kam dem Bären im dichten Wald auf die Spur und machte sich daran, ihm hinterherzujagen.

Die Polizei verlautbarte aufgrund einer hurtigen Verfolgungsjagd über fünf Kilometer hinweg, daß der Bär in guter Verfassung sein müsse. Ebenso schien seine Blutung gestillt zu sein.

Laut Polizei sei der Bär also nicht so schlimm zu Schaden gekommen, daß er für die Menschen eine größere Gefahr wie gewöhnlich darstelle.

16
Mai
2009

Als die urigen Menschen der Vorzeit plötzlich nicht mehr wie gewohnt über Erde und Wasser hinweggleiten konnten

Bald wird man überallhin vernetzt, mit Kurzweile fliegend, als reisendes wlan-Leuchtauge lässig über die darunter hinwegsiechenden grau-blau schimmernden Weltmeeresgärten hinwegziehen können.

Da wir unter anderem heute nach zigtausenden von Jahren nach dem Aussterben der zähmbaren und befliegbaren Flugsaurier der gigantischen Wälder unserer schlauen prähominiden Altvorderen, auf deren Rücken jene jederzeit nach Lust und Laune noch kreuz und quer durch die Lüfte segelnd den Erdball erkunden konnten, was sie sich zu ihrem Zeitvertreib und zu ihrem Sport gemacht hatten, und was sie doch zu so wind- und wetterfest durchtriebenen Wesen gemacht hat, als die ja wir, deren frischeste Nachkommen nach menschenunerdenklich langer Zeit, wie man sehen kann, in diesem schier endlosen Sonnenumdrehungs-Mühlenwerk der Zeit, heute immer noch gelten, uns die alten lebendigen Großraumflieger von vor der Zeitrechnung in Form von Schöpfer-Imitaten fliegender Organismen aus toten Materialien, energiegespeist aus den blau-golden verflüssigten Überbleibseln der Riesenhalme, die den damaligen Kreaturen, biologischen Weltumfliegern und deren jungmenschlicher Gesellschaft als Futter dienten, zurückholen mußten, ist es heute so weit gekommen - furchtbare Überhöhung des menschgemachten Zustands außerhalb der Naturnorm -, daß die großen Korallenriffe von Südost-Asien bis zum Ende dieses Jahrhunderts zerstört sein werden, falls nicht unmittelbar drastische Schutzmaßnahmen ergriffen werden. So zumindest heißt es in einer Warnung der Weltnaturstiftung WWF. Die Korallen, und damit die darin lebenden Fische und Meeresschildkröten, und damit wiederum die vom Fischfang lebenden Menschen der betroffenen Gebiete, wären in bedrohlichem Maße einer dem Natursystem unbekömmlichen Aufheizung, einer Versäuerlichung und einem Wasserspiegelanstieg der Meeresgewässer ausgesetzt.

Doch das Fliegen der die Atmosphäre beständig mit allerhand feinen Gasen einnebelnden Flugmaschinen - wie auch das Rasen von deren auf Land dahinsausenden Maschinenvettern - wird trotz vereinzelten Unkenrufen schön brav weitergehen, auch wenn es heißt, daß bis zu einer Million Menschen vom Korallensterben betroffen sein werden — dies vor allem, wenn in Aussicht steht, daß man im Flieger bald sich die langen Flüge gehörig verkürzen kann, indem man am drahtlosen Netz sich die Zeit vertreiben darf, und da man wohl nie mit einem aus der leidenden Million als seinem Flugpassagiernachbarn zusammenkommen wird. Also was soll's?!

Die amerikanische AirTran-Fluggesellschaft will bis Jahresende in eintausend Flugzeugen all ihren Reisegästen eine drahtlose Netz-Verbindung anbieten. Und dieser Service dürfte über kurz oder lang, so die Finanzkrise es nur irgendwie zuläßt, weltweit in alle Flieger kommen. Da wird das Fliegen dann erst richtig Spaß machen!

Wieviel hundert, wieviel tausend Hektar Bioraps gingen wohl für einen einzigen Flug um die Erde herum drauf? Bestimmt mehr als man dächte! Auf alle Fälle käme im Vergleich dazu ein Ornithopterix-Saurier der Vorzeit, der eine kleine Gruppe von Urmenschen auf dem Rücken durch die Welt befördert, als effizientere Naturmaschine sozusagen, mit einer entschieden geringeren Energiezufuhr aus, im Verhältnis vom Brennstoffverbrauch zum Insassen.

Wie war den vormenschlichen Überlebenden der Zeit des großen Saurieraussterbens zumute, als ihnen klar wurde, daß die schöne Zeit des Mitfliegenkönnens bei den Flugsauriern aus und vorbei sein würde? Da hieß es dann sicherlich, da man plötzlich viel mehr ortsgebunden war als davor, sein Köpfchen anstrengen, so man überleben wollte.

Schön für ein
Steinzeitmenschengrüppchen, wenn es einen so herrlichen Flecken Erde als Bleibe angetroffen hatte wie, um das hervorstechendste Beispiel zu nennen, die Gegend um die im prächtigen Lonetal gelegene Vogelherdhöhle. In solcher Gegend ließ es sich gut leben. Andere Gestrandete der Zeit blieben freilich auch an weniger schönen, unwirtlicheren Orten hängen, wo sie gezwungen waren, irgendwie ihr Leben zu fristen.

Daraufhin nämlich erst, also aus den Nöten, verursacht durch den Verlust der "großen Vögel" als Nutztiere und die daraus resultierende erzwungene Ortsgebundenheit plötzlich, kam in den damaligen vorsintflutlichen Menschen verschärft der Sinn zur Suche nach einem praktischen Lebenserwerb auf, im Einklang mit der jeweiligen Natur vor Ort, aber auch ein Verständnis für naturtranszendierende Zusammenhänge und für deren schamanistische Anwendungen erwachte, so wie auch der Sinn für die feinen Künste erblühte.

Die Menschen hatten sich auf den Weg gemacht, durch schöpferisch-erfinderische Handlungen nach und nach sich die Welt zu verbessern, zu verschönern.

Bis man schließlich wieder fliegen konnte. Ach wie schön, daß alles so kam, wie es gekommen ist, wenn es schon keine Saurier mehr, weder die schrecklichen noch die nützlichen Varianten, geben sollte!

Doch heute muß man sich leider schon fragen: was wird letztlich als Preis für all den geschehenen Raubbau an der Natur zu bezahlen sein?


Als Kinder fühlten wir uns von der Vogelherdhöhle immer wieder angezogen

Ich hatte als Kind das große Glück, das schöne Lonetal mit seiner vorzeitlichen Vogelherdhöhle entdeckt zu haben. Die Gegend war gerade mal 40 Fahrradminuten von zuhause entfernt. Irgendwie spürte man, wenn man da drinnen in der Höhle sich aufhielt, den Geist der Steinzeitmenschen, die dort mal gehaust hatten, immer noch am Wabern.

Ich stell' mir das ungefähr so vor wie mit dem SIM-Kärtchen eines alten Handy, längst aus dem Verkehr gezogen, das aber an seinem geheimen alten Verwahrungsort immer noch das einstig im Gebrauch befindliche Signal auf sich lenkt.

Alles was man dann noch braucht, wo man das alte Kärtchen hineinstecken kann, um darin dann die alten Botschaften, die sich in den Steinzeitköpfen dort angestaut hatten, lesen zu können, wäre seinerseits ein empfänglicher Geist. Das müssen wir Jungen damals irgendwie intuitiv gefühlt haben.

15
Mai
2009

Bocksprünge einer fruchtlosen Zeit, die sich groß schreibt

Immer öfters kann man sich des Eindrucks nicht mehr erwehren, die Zeit, in der wir alle leben, und gerade auch die uns vorschwebende ZEIT, in der wir alle lesen und schreiben, welch erstere sich also durchaus in letzterer reflektiert, zur Ehre des Namens, wüßte nicht mehr so richtig, wo ihr der Kopf steht. Während die Uhrzeiger der einen und die Zeitschreiber der anderen unaufhaltsam stetig voranschreitend tagaus tagein ihre Runden ziehen, scheint dem Herztakt-Schlag der innewohnenden Thematik der ZEIT-Zeit die ganze Palette möglicher Symptome überkommen zu haben, die allgemein in Verbindung mit Herzrhytmusstörungen gebracht werden:

Einerseits gibt es in der gegenwärtigen ZEIT bedenklich viele flatterhafte Zeitgenossen, die, kaum gebremst durch die nicht ganz so rasend schnelle moderne elektronische ZEIT-Medientechnik, laufend gehörig Wind von sich geben, sodaß einiges mit reichlich Witz in ihrem Umfeld immer wieder in ihre Richtung stoßartig mitfliegt - die selbstgekürten Trendsetter neuer Ideen, die Hoffnungen schüren, Bewegungen vielleicht sogar anzetteln, letztendlich aber nichts echtes auf die Beine bringen, da sie lediglich Schaumschläger sind, zumeist auch in der aktiven Politik anzutreffen. Andererseits gibt es gleichzeitig die opportunistischen Springteufelchen, die nur eigenen Zwecken dienen, also für die anderen meist zur unrichtigen Zeit an Ort und Stelle auftreten, insofern auch nicht viel mehr als die Erstgenannten ausrichten. Und dann wären da eben noch all die Lahmärsche unter uns, die mit dem Mund immer mehr am Versprechen sind als ein einzelnes, ganzes Maulstück halten kann; hernach kämen noch all die sonstigen vielen Schwachköpfe, von denen eh nicht zu reden ist. Ganz zu schweigen von den apokalyptischen Reitern.

Die meisten Menschen scheinen gar kein Gespür mehr dafür zu haben, was es heißt, sich als ein kleines Rädchen für ein großes Räderwerk drehen zu dürfen. Es geht nur ums eigene Überleben, egozentrisch ums Brötchenmachen - und der Rest ist mehr oder weniger Show, womit man seine menschliche Eitelkeit bedient und eventuell befriedigt.

Dementsprechend kann die liebe gute ZEIT-Zeit Purzelbäume schlagen, was das Zeug nur so hält, wie wir's eben gerade haben - man lese nur und staune, was es da alles gibt -, und trotzdem kommen all die guten, vorgebrachten Kritiken und Änderungsvorschläge nicht richtig vom Fleck weg, die gute Botschaft scheint nicht zu den Entscheidungsträgern vorzudringen. Nichts wahrhaft Neues scheint auf dem gesellschaftlich-existentiellen Sektor des menschlichen Zusammenlebens richtig in Fahrt zu kommen.

Der Fluch unserer Zeit — sowie auch der ZEIT, die sich die Themen ja nicht aussuchen kann?

Können denn die Herren und Damen der Hohen Politik nicht zwischen den Zeilen lesen und aus der ZEIT herauslesen, was die Stunde der Zeit geschlagen hat?

Also hilft wohl vorläufig nichts anderes, als immerzu weiter und weiter brav zu mosern — bis sich vielleicht tatsächlich mal etwas tut. Ein melodramatisches Schauspiel, aufgeführt in einem lästerlichen Zirkus der Selbstdarstellungen.

14
Mai
2009

Dem fauchend wütenden, alles verschlingenden Moloch bis ins kleinste Naturdetail hinein forsch die Stirn bietend

Das Umweltzentrum Finnlands will mehr Informationen zu den in den Wäldern des Landes immer spärlicher gedeihenden, vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten haben.

Unter die Lupe sollen zum Beispiel die Schleimpilze genommen werden, aber auch die Ameisenjungfern und deren Maden, die sog. Ameisenlöwen, sowie die auf Lorbeer-Weiden lebenden Schienenkäfer (Hylochares Cruentati), die, vormals bereits für ausgestorben erklärt, dann 2004 wiederentdeckt, in ganz Europa auf nur 27 Hektar Naturfläche nahe der finnischen Stadt Vantaa vorkommen.


Auf der Grundlage der Beobachtungen soll über die zu der Familie der Netzflügler zählenden Libellen und über die Schleimpilze ein Werk verfasst werden, das mit einer genauen Definition der Arten aufwartet, wonach diese in der Natur erkannt werden können.

Schleimpilze stellen eine eigene Form des Lebens vor, und sie gehören weder zu den Tieren, noch zu den Pflanzen oder Pilzen.

Die Made der Ameisenjungfer, einer Libellenart, ist ein käferartiges Tierchen. Es vermag sich trichterförmige Fallen in den losen Boden zu graben, in welche, ihm zur Beute, wandernde Ameisen hinabrutschen, und wird deshalb Ameisenlöwe genannt.

Das Projekt ist Teil eines siebenjährigen naturwissenschaftlichen Programms zur Erforschung der mangelhaft bekannten und vom Aussterben bedrohten Lebensformen des Waldes (PUTTE II) - und wird jährlich vom finnischen Umweltministerium mit 300'000 Euro bedacht.

In etlichen der Studien würden DNA-Bestimmungsmethoden angewandt, die die Möglichkeit, schwer nur zu erkennende Artengruppen zu erforschen, wesentlich verbessert haben. Ziel der Anstrengungen sei es, zum Beispiel für die Schorfflechtmoosarten der Wälder, bei denen vorläufig nichts darüber ausgesagt werden kann, wie stark diese vom Aussterben bedroht wären, die genetischen Fingerabdrücke zu erstellen.


Ein modernes finnisches Gedicht (von Artojohannes)

Nachmittag einer Felsenklippe

Am Boden eines alten Lagerfeuers
im Zirkel von Steinen kreuzüber
windtrockene Vogelknochen.

Ein glückloser Angler-auf-gut-Glück stieg an Land.
Vom Morgen bis zum Nachmittag auf dem Felsstein er saß,
die Angel in der hohlen Hand.
In einer Konservendose Würmer, Köder;
der Trogkahn bereits durchgerostet.
Ein Mann der Angel von mehr Vertrauen
als mit Glück.

Gespinste wie Fähnlein von des Felsen Eiszapfenbarte auf der Glatze,
auf der Stirn tiefe Furchen.
Schorfflechtenmoos nur mit Mühe sich an den Felsen hängt!

Dort, im Hinterkopf des alten Herrn,
im beschatteten Riss des Felsen
ein Grashöcker, unterhalb von welchem,
in einer Felskluft das Wasser plätschert.
Und auf dem Grashügel ein Vogelnest:
drei versteinerte Eier und Eierschalen rings herum.
In der Landebucht, im Uferschlick, mitten im Schilf
das Wrack eines Boots eines Anglers auf gut Glück,
das auf den Verdacht hin unterging.
Die angeschwollene Leiche
erst im August zum Dreggnetz griff
ganz in der Nähe von diesen Gewässern.
Hernach biß der Fisch nicht mehr an!
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