9
Mrz
2009

Wehrlos verhärmt oder endlos verspielt

"Ein Schatten im Gemüt von einem deiner Gäste
verstört die Heiterkeit vom ganzen Hochzeitsfeste."


Wie nur könnte die Menschheit, läßt man all deren statistische Mittelwerte in einem unvoreingenommen einheitlichen Sprachrohr auffahren und gebündelt zu Wort kommen, je von sich im gesamten behaupten, solange es diesen von den meisten so verfluchten Ungleichmacher Geld noch gibt, daß die Dinge mit uns auf Erden zum besten stünden?

Solange es auch nur eine Klasse von Menschen in einem wenn auch noch so unbedeutsamen (von wessen Warte aus?) Verschlag der menschlichen Gemeinschaft gibt, der es dreckig geht und die, aus welchen Gründen ausser Geld auch immer, nicht teilhaben kann am nährenden Reichtum des Lebens der bläuenden Gewässer und der grünenden Schollen unserer Erde, welche ersteres doch nur deshalb hervorgebracht hat, da sie es sich im tiefsten Grunde durchaus leisten kann, ein solches, das Leben, hervorzubringen, wenn da nicht eben die ungleich eigenen Leistungen von uns ungleichen menschlichen Geschöpfen davorstünden, kann keine Rede davon sein, daß allgemeine Heiterkeit herrschte auf diesem irdischen Hochzeitsfest der Schöpfung Gottes.

Das eigentliche Fest scheint immer noch nicht begonnen zu haben, obwohl die Vorbereitungen nun schon seit etlichen Jahrtausenden im Gange und durchaus im Schwange sind. Dennoch, solange noch stets und ständig Listen, Noten und Papiere mit Marken, Namen und Zahlen herumgereicht werden, die immer noch nicht alle Geladenen erreicht haben und wohl nie erreichen werden, kann das eigentliche Fest noch nicht begonnen haben.

Wann nur endlich werden die Gäste ablegen und es sich gemütlich machen?


jetzt-mal-ein-bisschen-Tempo-vorgelegt

Könnten wir in der heutigen Zeit, mit all den Schlaumeiern und gewitzten Erfindern unter uns, nicht das ganze ein wenig vorantreiben, so daß das wahre Lebens-HochZeitsFest in unseren Tagen noch steigt?!

Oder ist die Menschheit noch nicht reif dafür, die zerzausenden Winde zu stillen, da allzuviele, wehrlos verhärmt oder auch nur endlos verspielt wie die Kinder, die Sturmgewitter noch allzu sehr lieben?


"Unschuldig irrt nur, wer den rechten Weg nicht kennt,
nicht wer den Richtweg sieht und doch ins Dickicht rennt."


endlich-hat-das-Fest-begonnen

Es gibt heute schon einige Internet-Seiten, wie http://beyondmoney.net , EINE WELT OHNE GELD, oder How to abolish money und andere, die sich direkt mit der Abschaffung des Geldes befassen und die Menschen darüber eingehend informieren, und auch ich trage mein kleines Scherflein dazu bei, so daß außer den noch in der Nachholbedarf-Ecke stehenden hieroglyphischen Chinesen bald keiner mehr sagen werden kann, er hätte nichts davon gehört.

8
Mrz
2009

Potentielle Geldverbrecher, die sich aufs Lager aktiver Geldabschaffer verschlagen - mögliches Szenario verstärkter gesellschaftlicher Eigenverantwortlichkeit?

Die von Interessen der Gemeinschaft seiner Zeitgenossen höchst eigensüchtig abgekoppelte, kriminell verrissene Gewitztheit einzelner hochintelligenter Figuren, die bei aller Tolldreistheit in ihrem skrupellosen Vorgehen zum Zwecke der die Verbrecherseele durch den Ruhm aus dem Rummel der Medien befriedigenden, schnellen finanziellen Bereicherung seiner selbst zum guten Schluß aller Wahrscheinlichkeit nach - denn Glückssträhnen von verbrecherischen Erfolgen bei der Übertölpelung der Staatsmacht zeugen die Neigung, bei weiterem Zuschlagen überheblich und unbesonnen zu werden, und die Staatsmacht ist auch nicht gerade auf den Kopf gefallen - sich die Finger verbrennen und für lange Jahre sträflicher Untätigkeit von Gesetzes wegen in das Wolfsgehege für die Unmenschlichen der Menschengemeinschaft weggesteckt werden, wäre tausend und abertausend mal besser beraten, wenn sie sich, an der Seite von mir und an der Seite all derer, die sich gleichfalls mit einer möglichen Abschaffung des Geldes befassen, in den sozialen Dienst stellte, dadurch, sich wenigstens Gedanken zu machen und mit Musikern, der Geschäftswelt und der Politik darüber zu diskutieren, wie man mithelfen kann, die Menschheit auf das heldenhaft große Ziel der Einleitung einer auf im Vergleich zu heute regelrecht paradiesischen Zuständen gleichkommenden, rundumerneuerten, postmodernen Neubeginn-Zeit, die dank dem freiwilligen Mitwirken - will und darf man's glauben??!!! - ALLER Menschen ganz ohne Geld auskommen wird, vorzubereiten.

Für den großen Wertsachentransportraub auf Åland gab es eine Gefängnisstrafe

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 5.3.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Für den umfangreichen Wertsachentransportraub auf Åland ist ein Mann aus Schweden zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.

Der 36-jährige Mann erhielt vom Obersten Landesgericht von Stockholm für die Gewährung der Hilfestellung bei der Tat ein Urteil über zwei Jahre und drei Monate.

Das Gericht sah es als erwiesen an, daß der Mann an der Planung des Raubs beteiligt, sowie daß er den Tätern bei der Flucht behilflich war. Es fand sich jedoch kein Beweis dafür, daß der Mann selbst am Tatort zugegen gewesen wäre.

Der schwere Raub ereignete sich im August 2006, als maskierte Männer in ein in der Garage der Ålandsbank befindliches Wertsachentransportfahrzeug eindrangen.

Die Räuber machten eine Beute von 15 Millionen Kronen, was nach gegenwärtigem Kurs ungefähr 1,3 Millionen Euro entspricht.

Der Mann aus Schweden sieht sich durch das Urteil in die Lage versetzt, für den Beutezug geradezustehen.

Die eigentlichen Täter des Raubs sind verschwunden. Zur Suche nach dem Hauptverdächtigen besteht ein internationaler Haftbefehl. Vermutlich ist er im Ausland untergetaucht.

7
Mrz
2009

Langsam schwant Väterchen Trend, wohin die Reise gehen könnte

Da die von diesem vor seiner schrägen, höchst eigensüchtigen Verfahrensweise nun endlich in der krebsartig sich verbreiternden Weltfinanzkrise, bei der die übelsten Potentaten der Welt ihrem Staat, und indirekt der ganzen Welt, Haushaltsschulden in der Großenordnung eines Mehrfachen des gesamten Weltbruttosozialprodukts eingebrockt haben, die erst noch so richtig blindwütig um sich schlagend in Schwung kommen könnte, böse aufgelaufenen Schattenkapitalismus der abgefeimten Banken- und Börsenstrippenzieher aller möglichen Schattierungen hinter den Kulissen der in Deutschland sogenannten sozialen Marktwirtschaft allzu lange den derb gepeinigten einfachen Menschen, auf deren gebeugten Rücken das eiskalt rücksichtslose Spiel der zotenhaft intriganten, für den Normalsterblichen undurchsichtigen, verbrecherischen Gewinnvermehrung ausgetragen wird, auf weiter Front eine inflationäre Preisentwicklung für die gesamte Bandbreite aller Waren der Welt zugemutet hat, scheint nun endlich doch das Maß voll und plötzlich ein neuer, glücklicherer Trend aufgekommen zu sein, der ein Indikator dafür sein dürfte, daß nun zu guter letzt, längst überfällig, die Weichen gestellt sind für eine Reise in eine ganz andere Richtung - der Trend zu allen möglichen Billigausführungen von einst sehr teuren Angelegenheiten, zum Beispiel der Trend zu Billigautos, der den Anfang darstellen könnte davon, daß der Zug endgültig in Richtung Geldabschaffung nun abgefahren ist. Zum Schluß einer durch den Taumel einer schweren Krise genötigten wirtschaftlichen Entwicklung, bei der der sündhafte Preisstand gewisser Produkte, die ehemals sehr teuer gehandelt wurden, durch mehr und mehr Billiganbieter zusehends unterlaufen wird, kann mit etwas Glück, so einzelne Menschen nur jetzt bald richtig schalten, das Kommen der Abschaffung des Geldes stehen. Die Zeichen wären gesetzt.

✪ Jetzt ginge es darum, daß diese Zeichen verstanden und beherzt aufgenommen werden, um die Welt und das wirtschaftliche Treiben darin radikal umzugestalten — und zwar so, daß dabei dieses ganze schnöde Geldwesen ausgestochen würde.

✪ Eine
wahre Freiheit kann es für die Menschen erst dann geben, wenn wir es geschafft haben, das Geldsystem überwunden zu haben. Das neue Grundvertrauen der Menschen untereinander, das Standbein des Funktionierens einer Welt so ganz ohne Geld, wird nicht enttäuscht werden, wenn die Menschen den immensen Zugewinn ermessen haben, den der größte Befreiungsschlag aller Zeiten — die Entmonetarisierung allen Wirtschaftens — mit sich bringt: mit dem Abrücken vom lästig lasterhaften, vernotwendigten Spiel ums Geld wird alles Geld der Welt, und darüberhinaus noch viel, viel mehr, wie durch Zauberhand mit einem Schlag gewonnen sein.

Der Darwinfink ist flügge geworden, er will endlich fliegen. Lange genug haben sich die Menschen die Party des Lebens vorbereitet. Jetzt wird es endlich Zeit, daß man ablegt — das Geld ablegt — und es sich darin gemütlich macht.


Billigautos der Marke Renault kommen endlich nach Finnland

(ein Beitrag aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 3.3.2009, übersetzt aus dem Finnischen )

Helsinki, STT
Der französische Autohersteller Renault bringt im nächsten Herbst seine Billigmarke Dacia auf den Markt Finnlands.

Der im Jahre 2004 vorgestellte Dacia ist an erster Stelle auf die sich entwickelnden Märkte ausgerichtet gewesen, dessen Beliebtheit hat aber auch in den entwickelten Ländern zugenommen.

In Billigautos ist alles Unwesentliche weggelassen, um den Preis hinunterzudrücken.

Renault kaufte den rumänischen Dacia im Jahre 1999 auf.

Der in Rumänien während der kommunistischen Ära entworfene Dacia geht auf ein veraltetes Renault-Modell zurück.

Venezuela sticht mit einem Billig-Handy hervor

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.3.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Caracas, STT
Venezuelaner können sich bald für nur elf Euro ein Handy kaufen.

Das im Mai in den Handel kommende mobile Telefon wird auch einen MP3-Player, ein Radio und eine Kamera aufweisen.

Verantwortlich für die Herstellung des Telefons ist das venezolanisch-chinesische Unternehmen Vetelca, von dem 85 Prozent im Besitz des venezolanischen Staats stehen. Den Rest des Unternehmens kontrolliert die chinesische ZTE.

Von den Telefonen sollen im Jahrestakt vier Millionen Geräte hergestellt und in Lateinamerika und in der Karibik vertrieben werden.

Das von Velteca entwickelte günstige Telefon ist nicht das einzige seiner Art. Auch anderswo auf der Welt ist man für die wachsenden Bedürfnisse ärmerer Kunden hellhörig geworden. So ist in Indien bereits ein mobiles Telefon im Verkauf, das nahezu den gleichen Preis kostet wie das venezolanische Modell.

Einer Studie des Marktforschers Gartner zufolge reißt der Lagerbestände-Abbau bei Handys noch nicht ab

(eine Mitteilung aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 3.3.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Marktforschungsfirma Gartner schätzt, daß der Weltmarkt für Mobiltelefone dieses Jahr um vier Prozent schrumpfen wird.

Gartner stellte die Prognose aus, daß der Markt erst im nächsten Jahr sich erholt haben wird.

Grund für die Flaute des Mobiltelefonmarktes ist laut Gartner die Tatsache, daß die Wiederverkäufer ihre Lagerbestände von unverkauften Telefonen leermachen wollten. Die Mobiltelefonhersteller müßten sich, solange der Abbau der Lagerhalden andauert, mit niedrigeren Liefermengen zufriedenstellen.

Laut Gartner beginnen die Einzelhändler erst in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres damit, ihre Bestände aufzufrischen.

Die großen Mobiltelefonhersteller unter der Führung von Nokia haben geschätzt, der Markt würde sich um 10 Prozent oder um gar noch mehr verringern. Die 4 Prozent von Gartner sind eine gemäßigte Ziffer, deren Grundlage jedoch eine andere ist als bei den Telefonherstellern. Gartner mißt die Anzahl der abgesetzten Mobiltelefone, die Hersteller hingegen die in die Läden ausgelieferten Telefone.

Während die Lagerbestände abgebaut werden, gehen aus dem Einzelhandel an Verbraucher mehr Telefone über, als Geschäfte von den Herstellern Telefone ankaufen.

6
Mrz
2009

Ohne Staat geht letztlich gar nichts - aber auch das Volk muß mitspielen

Es ist schon richtig so, daß das Beginnen des Abrückens vom Geldwesen im Zuge des sich allmählich in den Köpfen der Menschen mehr und mehr festsetzenden Panvoluntarismus als des Systems des Wirtschaftens der Zukunft, dessen Wesen der freiwilligen, geldlosen Bestreitung aller anfallenden zwischenmenschlichen Geschäfte durch Ausschaltung des Waren- und Wertetauschs unter Zuhilfenahme des allseitigen abstrakten, bilanzierenden Vermittlers Geld a priori die Auflösung in Nichts aller schwerer wie auch aller kleiner, so hartnäckig die Menschen plagender finanzieller Probleme von heute zum großen Glück endlich der gesamten Menschheit impliziert, langsam von unten her in zunächst kleineren Zellen von gesellschaftlichen Gruppierungen und deren Siedlungen einsetzt, die sich dann über Zeit, bei positiven Erfahrungen und bei Gelingen des Projekts des Experimentierens mit der vom Geld abgehobenen, ökonomischen Kommunikationsebene zusehends ausweiten und immer größere Kreise ziehen, doch ab einem gewissen Punkt sollte dann schon auch der Staat aufs Spielfeld treten und über vom Volk bestellte Vertreter des gesellschaftspolitischen Willens tüchtig bei diesem Spiel um unser aller besseres Menschenlos mitmischen und seinerseits das Seinige dazu tun, um diesen aus allen Fugen geratenen schlimmen Unhold Geld, dem wir heute noch bei dieser unserer Abhängigkeit von ihm, in die wir uns historisch hineinentwickelt haben, auf Gedeih und Verderb verschrieben sind, letztlich gänzlich - auf Staatsebene - aus dem Verkehr zu ziehen und sämtliche Banken- und Börsenhäuser zum guten Schluß sodann mit sofortiger Verfügung, da diese nicht mehr gebraucht werden, erstmals bis auf weiteres schließen zu lassen. Eben aus diesem Grunde habe ich auch den letzten in dieser Reihe von Artikeln, in dem es um das Verlosungs- und Wettspielesystem geht, das sich einer Welt ohne Geld vortrefflich anbietet, bei der Verteilung der wertvolleren, selteneren Güter in Anwendung genommen zu werden, den ersten Köpfen in den USA, deren neuem Präsidenten samt dessen Vize der angebrochenen postethnischen Ära in Form einer schön gestalteten, schlagwortplakatbebilderten elektronischen Post zukommen lassen, um auch in der Neuen Welt jenseits des großen Teichs für die einzigartige Idee der Geldvernichtung die Werbetrommel gerührt zu haben. Der Artikel, in dem die Basis der praktischen Seite der Geldabschaffung in einfachen, eingänglichen Worten erklärt wird, wurde auch der deutschen Bundeskanzlerin zugestellt, nun bereits ein solches zum zweiten oder dritten Mal.

Freilich ist es derzeit noch etwas verfrüht, von Staats wegen diesbezüglich eine irgendwie gestaltete Reaktion oder ein Vorpreschen in diese Richtung zu erwarten. Es wird wohl nicht mal eine Empfangsbestätigung für das Schreiben zurückkommen, da man sich in diesen Kreisen an der Staatsspitze, die der Bewältigung der weltweiten finanziellen Krise auf die herkömmliche Weise mit einer Verzweiflung und schier ohnmächtig gegenüberstehen, vor den Kopf gestoßen fühlen wird. Genau darum geht es denn vielleicht auch.

✪ Wichtig ist, daß das immanente Zukunftsziel der Überwindung des Geldsystems zunächst mal überhaupt als solches erkannt wird. Und dafür dürften solche Artikel, wie die meinigen, ja doch wohl geeignet sein. Zumindest habe ich einen diesbezüglichen Versuch unternommen.

✪ Entscheidend ist jetzt zunächst, daß die frohe Botschaft der praktisch machbaren Möglichkeit einer sinnvollen Geldabschaffung überhaupt einmal in den Köpfen der Menschen, und zwar auf allen Gesellschaftsebenen, ankommt. Ich, für meinen Teil, habe das Meinige dazu beigetragen. Wie steht es mit Ihnen, lieber Zeitgenosse? Sollen wir auf ewig in diesem düsteren Geldrausch weiter vor uns hindämmern, oder wurde es nicht doch eher Zeit, langsam aufzuwachen und alles Geld von uns konsequent abzuschütteln?

Ich plädiere mit Entschiedenheit für letzteres. Wie steht es mit Ihnen, lieber Leser?

✪ Wir sollten den schlauen Versuch wagen und uns an die allfällige Abschaffung des Geldes machen!

Manche mögen mich für einen fürchterlichen Schaumschläger halten. Doch bin ich in erster Linie lediglich ein Besorgter. Einzig deshalb versuche ich, gegen das Geld und dessen Unbill anzuschreiben. Es bleibt zu wünschen, daß die Zeit es mir nachgesehen haben wird.


Finnlands Linke hat sich gegen eine Beseitigung des Zahlungsbeitrags an die Volksrentenanstalt gestemmt

(ein Beitrag aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 3.3.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Arbeitgeber [Finnlands] werden davon loskommen, für die Volksrenten finanziell aufkommen zu müssen.

Die parlamentarische Volksvertretung [Finnlands] hat die Neuregelung begrüßt, ist aber zugleich in Sorge darüber, wie die Finanzierung der Renten in jeder Situation gewährleistet ist. Der Ausschuß fürs Sozial- und Gesundheitswesen der Volksvertretung stimmte seinerseits am Dienstag der Beseitigung des Arbeitgeberbeitrags an die [finnische] Volksrentenanstalt Kela [Kansaneläkelaitos] zu.

Die Volksvertreter der Parteien der Linken stimmten im Ausschuß dagegen ab. Dasselbige wird sich wiederholen, wenn die Angelegenheit dem gesamten Parlament - wie es derzeit ausschaut, nächste Woche - zur Beschlußfassung vorgelegt wird.

Die Besorgnis bezüglich der Finanzierung der Volksrenten wurde gemeinsam geteilt.

In den mit Mehrheit der Regierungsparteien angenommenen Abwägungen des Ausschusses ist die Angelegenheit in der Sache etwas milder und in den Dagegenhaltungen der Opposition schärfer zum Ausdruck gebracht worden.

In einem Einspruch der Linken wird davor gewarnt, die Finanzierung der Volksrenten könnte auf unsichererem Boden ablaufen, wenn alle Gelder fortan aus der Staatshaushaltskasse kämen. Diese würden sodann alljährlich auch Gegenstand der politischen Debatten für und wider.

Die Beseitigung des Arbeitgeberbeitrags an die Volksrentenanstalt Kela stellt eine der neuen Wiederbelebungsmaßnahmen der Regierung dar. Zweck der Sache ist es, den zwingenden Druck auf Kündigungen zu verringern, indem die Arbeitnehmerunkosten herabgesetzt werden.

5
Mrz
2009

Die Unbelehrbaren von heute könnten es zum Schluß am lautesten gar ausbuhen

Man wird sich von einigen Gewohnheiten, die einem heute noch als selbstverständlich vorkommen, in einer Welt so ganz ohne Geld verabschieden müssen. So wird zum Beispiel nicht mehr unbedingt jeder Fan, wenn auch noch so ein hitziger, eines gewissen Sportvereins oder einer bestimmten Musikergruppe von vornherein davon ausgehen können, daß auch er oder sie bei einem kommenden Spiel, bzw. Konzert als Zuschauer oder Zuhörer in der Arena mit dabei sein kann, wenn die Eintrittskarten durch Lose unter den interessierten Besuchern vergeben und nicht mehr den relativ wenigen zugeschlagen werden, die bereit sind, das Opfer zu erbringen, einen von ruchlosen Managern, die dabei dumm und dämlich zuverdienen, stark überhöhten Preis zu blechen.

Das Leben kann nur interessanter werden, wenn auch immer ein Tüpfelchen Glück mit im Spiel dabei ist, bei dem, was ein einzelner aus dem Gesamttopf aller zur Verfügung stehenden Angebote abbekommen kann.

Heute ist es ja vielfach so, daß eine gewisse Person sich mehr Sachen oder sich schönere Dinge als ein anderer leisten kann, da er zufällig in der Kindheit das Glück hatte, durch bessere Lehrkräfte gezielter gefördert worden zu sein, so daß eben gerade aus ihm ein Spitzenverdiener wurde, einer, der sich von haus aus ein besseres Leben leisten kann als ein anderer, während eigentlich der andere, dem eine entsprechende Förderung in der Kindheit aufgrund des von den sozialen Leistungen her eher vernachlässigten Heimatortes nicht zuteile wurde, und somit, obwohl dieser eigentlich das größere Naturtalent von den zweien gewesen wäre, beim Verteilungskampf ständig den kürzeren ziehen muß. So daß letztlich ein Verlosungs- und auch Wettspiele-System bei der Verteilung aller selteneren Produkte, wie eben im Fall von Eintrittskarten zu heißbegehrten Ereignissen im Zeitalter des allgemein geldfreien Miteinanders immer noch als ein gerechteres als das gegenwärtige, gänzlich auf Geld abgestellte anzusehen ist, bei dem gewisse Gruppen von Menschen durchwegs immer nur durch alle Raster fallen und nie zum Zug kommen, wenn's um Qualität oder um etwas Extravagantes geht.

Es gäbe also allen Grund dafür, das Geld als solches endlich auszubuhen, mit dem Ziel der Überwindung dieses ganzen kapital danebenlaufenden Wirtschaftens mit Geldmitteln, gerade und zuvorderst auch unter denen, die heute noch ganz und gar nicht darauf anzusprechen sind, da sie fürchten, als rechtschaffene und fleißige Arbeitstiere, die sie ihr Lebtag gewesen sind, bei einer Geldabschaffung um die Früchte ihres Schaffens gebracht zu werden.

✪ Doch das genaue Gegenteil davon wird der Fall sein: ··· Genau die heute am meisten vom Geldsystem Ausgebeuteten, die, die sich ohne Unterlass bei ihrer Arbeit schier eine Haxe ausreißen oder auch sonst in ihrem Dienst jede müde Sekunde scheuen, um immerzu vorneweg an den Schalthebeln dran zu stehen, werden mit der Geldabschaffung mit am besten gefahren sein, da ihnen nunmehr endlich die langersehnte Gerechtigkeit bei der Verteilung der Güter zuwachsen wird, von der sie unter der Herrschaft des Geldes nur träumen konnten. So wird denn auch etwa plötzlich nach der Geldabschaffung ein ehemaliger Hilfsarbeiter, der in der Welt ohne Geld immer noch Hilfsarbeiten verrichtet, da er sich dabei in seinem Arbeitsumfeld am wohlsten fühlt, ein ehemaliger Goggomobilfahrer, plötzlich bei seinen Kollegen im Porsche vorfahren, nachdem er jetzt endlich denen sein privates künstlerisches Schaffen vorstellen kann, für das er endlich, nachdem der ewige Gelddruck weggefallen ist, genügend Zeit hat, um es auf die Beine zu bringen — und er wird den tollen Schlitten auch gerne eine Zeitlang seinem besten Kollegen überlassen, auf daß der auch mal
ein bisschen aufschneiden kann, und er wird für diese Zeit, diesmal dann aber mit ganzem Stolz erfüllt, wieder einmal auf seinen alten Goggo-Ersatz umsteigen.

Ein Verlosungssystem könnte den Stau beseitigen bei den Ticketverkäufen zu Konzerten

(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 4.3.2009, übersetzt aus dem Finnischen )

Helsinki, STT
Finnische Konzertveranstalter könnten bald unter den Interessierten eine Verlosung der Eintrittskarten zu Gastspielen in Erwägung ziehen.

So entscheidet zum Beispiel beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker das Los, wer eine Karte für das hochbegehrte Konzert erwerben kann.

Das System würde das Aufkommen von Situationen schmälern, in denen der Eintrittskartenverkauf wegen einer überwältigenden Interessentenanzahl ins Stocken gerät.

Das Problem dabei wäre, daß die am meisten begeisterten Fans mit Gewissheit nicht mehr an eine Karte herankommen könnten, selbst nicht durch Anstehen in Reihe und Glied.

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4
Mrz
2009

Wie der Traum vom sozialen Frieden durchschlagend zur Wirklichkeit werden kann

Selten tritt die Ungerechtigkeit des Geldsystems noch schärfer zum Vorschein, als in Fällen, wo jemand ein ganzes Leben lang fleißig sein Geld gespart hat, und dann, etwa durch eine Schussligkeit oder durch ein Versehen - mal abgesehen von einer möglichen Beraubung der Person - das ganze Ersparte mit einem Schlag verliert, wie erst jüngst wieder in Schweden passiert. So eine für eine Person sehr schreckliche Tragödie wird es in einer Welt, in der alles Geld im Verkehr der Menschen untereinander ausgeschaltet wurde und nichts mehr zu melden hat, da man zu einem gänzlich geldenthobenen Wirtschaften übergegangen sein wird, zum Glück nicht mehr geben.

Und daß einzelne Volksgruppen, die traditionell in ihren Gesellschaften eher eine Außenseiterrolle spielen, wie zum Beispiel die Zigeuner in einzelnen Ländern, zu Zeiten einer, wo man auch hinblickt, landauf landab wütenden Wirtschaftskrise, wie wir sie jetzt erleben, und zwar diesmal schlimmer denn je erleben, böse diskriminiert und unverdienterweise an den öffentlichen Pranger gestellt werden — auch dies wird es in einer Welt so ganz ohne Geld nicht mehr geben.

Nach der allgemeinen Ausklinkung aller volkswirtschaftlichen Vorgänge einer Gesellschaft aus deren Geldvermitteltheit wird überall automatisch endlich der soziale Frieden hergestellt sein, von dem man bisher nur träumen konnte.

Bleibt nur die große Frage, wann dies so weit sein wird. Nach meinen Schätzungen, die sich auf die zu meinen wohlwollenden Präsentationen hinsichtlich einer allfälligen künftigen Geldabstellung eingehenden Kommentare stützen, wird es noch längerer Aufklärungsarbeit bedürfen, bis die Menschen kapiert haben werden, was die Beseitigung des Geldwesens eigentlich bedeutet, was sie gerade zu einem so erstrebenswerten Ziel macht — die generelle Abkehr vom Tauschdenken auf der Basis einer prozentuell für den Erfüllungsgrad der Beschickungen hochzurechnenden neuen Freiwilligkeit des Mitbestreitens des total von jeglichen Kosten- und Nutzengegenrechnungen freigestellten Ablaufs aller menschlichen Geschäfte.

Solange Kommentatoren immer noch danach fragen - rhetorisch ironisch noch dazu -, womit man denn dann zum Beispiel sein Bier an der Tankstelle bezahlen wollte, wenn es kein Geld mehr gäbe, "ob es wohl dann mit einem Packen Mehl eingetauscht würde", zeigt es sich eindeutig, daß die wunderbare Grundidee einer möglichen Geldabschaffung immer noch nicht in den Köpfen der meisten, die man damit konfrontiert, angekommen ist.

✪ Deshalb will ich hier noch einmal, kurz und knapp in einer einfachen Sprache zusammengefasst, darstellen, was das Herzstück eines panvoluntaristischen Systems des Wirtschaftens, bei dem es keinen Platz mehr für Geld gibt, ausmacht:

✪ Gefragt ist nur noch das Geben unter den Menschen. Alles
Nehmen, wofür man bisher immer zu bezahlen hatte, wird unter der Hand ablaufen, ohne dabei daran zu denken, ein Geld dafür zu verlangen.

Alle geben sozusagen sich und ihre Schaffenskraft und Energie, so sie sie denn freiwillig in den Dienst der Gemeinschaft stellen wollen — und die meisten werden mit Sicherheit dabei sein und aktiv werden, wenn sie eingesehen haben, daß es dabei eben mehr oder weniger auf jeden einzelnen ankommt, so daß man sich die Welt ohne Geld realiter leisten kann - hier sind natürlich in erster Linie die Schulen der Zukunft gefordert — umsonst her, also ohne irgendeine Entlohnung gegen Geld im herkömmlichen Sinn dafür zu erwarten. Im Gegenzug
holen sich dann eben alle dafür alles, was es in den Läden im Angebot gibt, entsprechend ihren dem System angepassten Bedürfnissen, also all die feinen Sachen zum Leben, gleichermaßen umsonst ab, ohne wie bisher noch irgendwie dafür bezahlen zu müssen. Luxuswaren werden glücklichen Gewinnern von allerlei Gesellschaftsspielen zugeschlagen - oder privat getauscht, was den Menschen natürlich vorbehalten bleibt. Aufgabe der freiwilligen Administrative der neuen Welt ohne Geld wird es sein, die bestmögliche Belieferung und Ausstattung der Bevölkerung zu koordinieren und zu überwachen.

✪ Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen, liebe Mitmenschen?! Ich glaube, nein. Eigentlich müßte diese vorgestellte, gerechte Verfahrensweise einer Geldabschaffung jedem halbwegs vernunftbegabten Kind einleuchten.

Ich kann mir deshalb andererseits eigentlich nicht vorstellen, daß es noch allzu lange dauern dürfte, bis auch die letzten verstanden haben werden, was genau zu tun anstünde, um die so schwer angeschlagene, behandlungsbedürftige Menschheit endlich von ihrem chronischen Siechtum namens Geld zu befreien.


Eine Frau in Schweden ließ eine halbe Million in der Straßenbahn liegen

(eine Mitteilung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.3.2009, übersetzt aus dem Finnischen )

Stockholm, STT
Eine 83-jährige schwedische Frau büßte ihre Ersparnisse von Hunderttausenden von Kronen ein, nachdem sie ihr Geld in einer Papiertüte in der Straßenbahn vergessen hatte, berichtet das Abendblatt Aftonbladet.

Die Frau, deren Namen das Blatt lediglich als Birgitta angab, hatte über Jahre hinweg bei sich zuhause in Göteborg ihr Geld in einer Tischschublade verwahrt. Zum Schluß beschloß sie, all ihr Geld, eine halbe Million Kronen (44'000 Euro), auf die Bank zu bringen. Die Frau stopfte das Geld in eine Papiertüte und machte sich in einer Straßenbahn auf den Weg in die Stadtmitte.

Als sie an ihre Haltestelle gelangt war, stieg die Frau aus der Straßenbahn aus und vergaß voll lauter Glückseligkeit ganz ihre Tüte mit dem Geld. Zunächst traute sich die Frau, die sich ob ihrer eigenen Gedankenlosigkeit schämte, nicht mal ihrer Familie davon zu erzählen, was vorgefallen war.

Das Geld konnte nicht mehr gefunden werden, die Straßenbahnfirma unterhalt jedoch weiterhin Hoffnungen. In den Wagons befinden sich Überwachungskameras, auf deren Bändern man vielleicht sehen kann, wer das Geld an sich genommen hat.

Ungarns Präsident verlangt eine bessere Behandlung der Zigeuner

(ein Meldung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.2.2009, übersetzt aus dem Finnischen )

Budapest, STT
Die weltweite Wirtschaftskrise machte es notwendiger denn bisher, daß die Ungarn ihre Einstellung gegenüber den Zigeunern veränderten, sagt Präsident Laszlo Solyom. Mit der Wirtschaftskrise hätte das Herfallen über Zigeuner zugenommen.

- Tatsache ist, daß der größte Teil der Zigeuner als Verlierer auf der Strecke zurückblieb, als sich in den 1990ern das Wirtschaftssystem veränderte. Es wird sich erst noch zeigen, ob sie auch zu den Verlierern der gegenwärtig grassierenden Wirtschaftskrise werden, sagte Solyom gestern in einem Interview für das Blatt Nepszabadsag.

Zigeuner machen unter Ungarn 5-7 Prozent der Bevölkerung aus. Beobachter der Lage schätzen, daß sie im Zuge der Wirtschaftskrise zu einem Dorn im Auge der anderen geworden seien. Der Präsident warnte davor, daß die Situation erschütternde Ausmaße annehmen könnte, wie man sie bisher noch nicht gesehen hat.

In der abgelaufenen Woche kam es auf einer Demonstration in Budapest zu Beschuldigungen der Zigeuner, daß sie verbrecherischen Tätigkeiten nachgingen.

3
Mrz
2009

Den Sumpf um sich herum einfach absaugen

Keine noch so wohlwollende homöopathische Kur von den immer mehr bankrott dahinkriechenden Banken und Unternehmen gewährten, großspurigen Schuldenerlässen und sonstigen, als Überbrückungsstützen gemeinten Zuwendungen von Staats wegen kann das aus allen Nähten berstende, da fürchterlich abnormal ins Kraut geschossene Geldsystem davor erretten, daß es sich über kurz oder lang endgültig — letztlich — als ein Versagermodell präsentieren wird, als die kläglich abgelebte Zentralfigur eines Wirtschaftsmodells, das wohl über viele Jahrhunderte in der Geschichte des menschlichen Handels und Wandels mehr schlecht als recht funktioniert hat, und somit, historisch gesehen, seinen Zweck erfüllt hat, das jedoch im postindustriellen Zeitalter, aufgrund dessen schwerer Verletztheit durch dessen unkontrollierbarer, ungezügelter teleoperativen, höchst interessenverqueren, fatalen Ausbeutung in unseren Tagen, derart in sich verrissen ist, daß es wirklich das beste wäre, gänzlich davon abzukommen und zu einem geldentbundenen Wirtschaften auf grundsätzlich allen Ebenen überzugehen. Allenfalls taugte jenes noch dazu, die vielen "reichen", dafür aber weniger schönen Erfahrungen, die sich über die Zeit in puncto Geld angesammelt haben, dann auszuschlachten und aufzuarbeiten für ein umso tüchtigeres Gelingen des neuen Handelsverfahrens, bei dem keiner mehr etwas von Geld wissen will und jeder heilfroh sein wird, daß einige couragierte, revolutionär gesinnte Zeitgenossen so viel Verstand — und auch die Chuzpe — hatten, friedenstiftend dem Geld abzuschwören, um ihm konsequent gehörig an den Wickel zu gehen, und die Abschaffung des Geldes mit Erfolg vorangetrieben und damit ein neues Menschenzeitalter eingeleitet zu haben, das von der Lebensqualität der Menschen aller Weltregionen her tausend und abertausendmal besser ist im Vergleich dazu, welchen Nöten und Zwängen die Menschheit heute noch dank des bislang die Massen peinigenden Geldes ausgesetzt ist.

✪ "Endlich analog denken und dann entsprechend positive Gedanken auch in die Tat umsetzen lernen," wäre hier ein sehr angebrachter Ratschlag an unsere so kindlich naiv im Geld-Denken festgefahrene Menschheit: Man kann sich nicht am Haarschopf, noch an einem langen Zopf, selber aus einem Sumpf herausziehen, noch können andere, höher Stehende, die erstmal noch viel langsamer im Sinken begriffen sind, da sie auf einem großflächigeren, tragenderen Untersatzbrett stehend am Sinken sind, die vielen armen Schlucker, die um sie herum ohne eine Stützunterlage mit blossen Füssen im Dreck stecken, aufs eigene Standbrett mit hinauflassen, denn dann würde unter zu hohem Eigengewicht sehr schnell eben die ganze staatliche Arche mitsamt ihrer Rettungs-Chause in den Abgrund tauchen, und somit zum Schluß keinem geholfen sein.

✪ Wenn ein Sumpf, in den man geraten ist, um bei diesem Bild zu bleiben, da es die triste Wirtschaftswirklichkeit von heute äußerst treffend umreißt, nicht mehr von alleine auszutrocknen scheint, wie es bisher zum großen Glück der betroffenen, von Finanzkrisen gebeutelten Menschen immer wieder der Fall war, hilft nur noch das künstliche ABSAUGEN der ganzen Schlickmasse — und das bedeutet, im Klartext gesprochen, nichts anderes als die Ausschaltung der Zuhilfenahme von Zahlungsmitteln bei der Abwicklung des zwischenmenschlichen wirtschaftlichen Verkehrens, die Abschaffung des Geldes.

Wie eine solche hinzukriegen ist, darüber braucht man sich nicht die Haare zu zerraufen. Ein Menschengeschlecht, das so großartige, komplizierte Erfindungen, wie die der letzten Jahrzehnte und überhaupt, zuwege bringen kann, wird auch da findig werden.

✪ Es muß prinzipiell bei allen weltlichen Verrichtungen und Geschäften von jeglichem Tauschdenken abgerückt werden, es müssen altruistische Prinzipien quer durch alle Schichten gesellschaftsweit zum Tragen kommen, die mit der Freiwilligkeitsprämisse im verantwortungsbewußten Handeln einer panvoluntaristisch aufeinander eingeschworenen Bevölkerung einhergeht, es muss weit und breit der Industriesektor sich auf einheitliche Produkteserien-Standards verständigen, es werden Banken und Börsenhäuser zu Austragungsorten verschiedenster Foren mutieren, in denen die Luxusgüter der Welt in Form von volksbelustigenden Spielen und Wettkämpfen unter die Leute geschlagen werden, die Verbrechensbekämpfung wird die Untergrundtätigkeit krimineller Syndikate an sich reißen und real kontrollieren, und, und, und...

Der Rest dürfte sich dann wie von selber ergeben. Und schon wären wir alle endlich das leidige Geld auf alle Zeit los. Wäre das nicht wirklich etwas schönes, erstrebenswertes?!


Ein russischer Milliardär begehrt, Lettlands Premierminister zu werden

(ein Bericht aus der finnischen Zeitung Helsingin Sanomat vom 24.2.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsingin Sanomat
Der Geschäftsleiter der russischen Alfa Bank und Milliardär Pjotr Aven zeigt sich "besonders interessiert" am Amt des Premierministers von Lettland, berichtet das russische Blatt Moscow Times.

Anfänglich berichtete der russischsprachigen Zeitung Lettlands Chasy davon am Montag Avens Konsultant und Vorsteher der Pjotr Aven Stiftung Alexander Gafin.

Nach den Aussagen des Konsultanten wäre Aven besonders gut dafür geeignet, Lettland aus den politischen und wirtschaftlichen Wirren herauszuführen, da er ein erfahrener Geschäftsleiter sei.

"Die gegenwärtige Situation erweckt Sorgen bezüglich der Zukunft des Landes, und unter diesen Verhältnissen wäre Pjotr Olegowitsch [Aven], sollte er darum gebeten werden, sehr interessiert daran, in die Führungsriege der Regierung Lettlands hineinzukommen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, das Land aus der ernsten wirtschaftlichen Krise zu retten," sagte Gafin.

Die Regierung Lettlands sah sich letzte Woche veranlasst, wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten auseinanderzugehen. Die Regierung hatte letzte Woche vorausgesagt, daß die Wirtschaft Lettlands binnen diesem Jahr eine Talfahrt von 12 Prozent erlebte.

Aven ist Russlands 35. reichster Mann und es ist davon auszugehen, daß er dem Kreml nahesteht. Avens Privatvermögen wird auf 1,3 Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) geschätzt.

Avens Großvater wurde in Lettland geboren, was ihm die Möglichkeit geben würde, die lettländische Staatsangehörigkeit zu erwerben. Lettlands früherer Premierminister und gegenwärtiger EU-Parlamentarier Rihards Piks schätzte jedoch gegenüber der Moscow Times die Lage der Dinge derart ein, daß der Weg eines Außenstehenden in die Führungsspitze Lettlands hinein nicht leicht sein dürfte.

In Finnland in der Gegend um Kuopio verübte ein Uhu an einem Hund eine disziplinarische Maßnahme

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.3.2009, übersetzt aus dem Finnischen )

Kuopio, STT
Ein Uhu griff in Kuopio einen Hund an, der zusammen mit seinem Besitzer des Abends beim Joggen war.

Der Uhu malträtierte in unmittelbarer Nähe der Insel vor Rönö auf dem Eis einen Jack Russel Fox Terrier.

Von dem eigenartigen Zwischenfall berichtet die Zeitung Savon Sanomat.

Der Vorfall ereignete sich am 29.Januar. Gemäß dem Besitzer des Hundes flog der Uhu zunächst aus einer Höhe von 2-3 Metern über sie hinweg. Hernach schnappte sich der Uhu den Hund beim Rücken, verlor ihn jedoch aus dem Griff. Eine Weile später griff der Uhu erneut an und hob dann den fast sechs Kilogramm schweren Hund in die Lüfte.

- Der Uhu war aber nicht in der Lage gewesen, länger als nur für einen kurzen Moment den Hund mit sich fortzutragen. Der Vogel ließ ihn bereits aus einer Höhe von ca. einem Meter wieder aufs Eis zurückfallen, erzählte der Besitzer.

Der Hund trug zwar von der Behandlung durch den Uhu keine Wunden davon, ist aber beim abendlichen Joggen weiterhin furchtsam und nimmt die Wipfel eines Baums genau in Augenschein.

2
Mrz
2009

Allein die Abschaffung des Geldes kann den Weltfrieden garantieren

Dieses ewige wilde Jagen hinterm Geld her ist der größte Unruhestifter aller Zeiten.

Die meisten Menschen sind ja wohl doch als eine ehrliche Haut zu bezeichnen, aber, obwohl es heißt "ehrlich währt am längsten", muß immer wieder beobachtet werden, daß es sich in der Geldwelt durchaus bezahlt macht, mit fiesen Tricks zu arbeiten, solange man sich nur irgendwo am sicheren Rande der Kriminalität noch bewegt, da man bei den fiesen Spielregeln der Finanzwelt mit Biederkeit allein nicht weiterkommt, ausgekocht schlaue Manöverzüge einem aber sehr wohl finanzielle Vorteile in die Tasche spielen können, die einem sonst durch die Lappen gingen.

Diese Szenerie schafft natürlich von Haus aus einen Nährboden für eine höchst ungerechte Verteilung der Güter unter den Menschen der Erde, für welche Millionen von durch allerlei existentielle Nöte Geplagte quer über den Erdball hinweg das Geld und auch all diese rücksichtslosen Geldbonzen verfluchen, und zurecht verfluchen; denn wenn die Großen der Geldwelt schon mal öffentlich wirksam spenden wollen, dann tun sie dies höchstens für eine Gruppe von Menschen, der in der Regel eh kaum zu helfen ist, also für die Aids- oder die Krebshilfe oder dergleichen - ein blanker Zynismus in sich!

✪ Warum wollen denn die Billionäre, wenn sie schon vorgeben, menschlich und direkt spendenfreudig zu sein, nicht, gesammelt vielleicht in einem Fond aus Spendengeldern von etlichen von ihnen, Teile ihrer Millionen allgemein als Zubrot für die Allgemeinheit, also für jeden von uns, umlegen, quasi als einen Umarmungsversuch oder einen der Verbrüderung im Namen einer gerechteren Verteilung der Reichtümer der Erde?

» Sie tun es nicht, weil sie in ihrer, wenn's drauf ankommt, über Leichen gehenden Geldgier, so wie die Dinge liegen, nicht für eine eventuell kommende, komplette Abschaffung des Geldes zu haben sind, obwohl sie wissen, daß nur eine solche der richtige Schritt wäre in eine existentiell gerechtere Zukunft der Menschheit.


Im finnischen Turku kam es zu einem Haarediebstahl

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 27.2.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Ein Friseurgeschäft in Turku hat eine Strafangezeige ergehen lassen wegen eines Haarediebstahls.

In den Friseurladen war am Donnerstag eine jüngere Frau gekommen, die ein Längermachen der Haare in Auftrag gab. Für die Operation wurden echte Haare verwendet, die einzeln an den eigenen Haaren der Kundin festgemacht wurden. Als Preis für die Arbeit, die sich über Stunden hinzog, ergaben sich 500 Euro.

Als es Zeit wurde, zu bezahlen, erklärte die Frau, sich hätte ihren Geldbeutel im Auto vergessen. Nach einer kurzen Beratung ließ sich die Friseuse darauf ein, als Pfand den Verlobungsring anzunehmen. - Der war bestimmt aus einem Osterei, kommentierte die Chefin des Geschäfts am Freitag nachmittag. Die Frau, die ihre Rechnung nicht bezahlt hatte, hatte sich bis dahin immer noch nicht blicken lassen, so daß das Geschäft den Fall der Polizei meldete.

Geldschwierigkeiten waren der Grund für die Aussetzung eines kleinen Mädchens in Estlands Hauptstadt Tallinn

(eine Meldung der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Tallinn, STT
Der Grund für die Aussetzung eines jungen Mädchens, das in Tallinn auf einem unbebauten Gelände aufgefunden wurde, scheint eine menschliche Tragödie gewesen zu sein.

Die Staatsanwältin beim Amtsgericht Lea Pähkel sagte dem Radio von Estland gegenüber am Donnerstag, daß die Anklagebehörde vorerst noch abwäge, ob bei der Aussetzung des Mädchens Erkennungsmerkmale für ein Verbrechen in hinreichendem Maße vorlägen. Die Behörden hatten herausfinden können, daß das kleine Mädchen von seiner Geburt her russischer Abstammung ist, daß es aber der Obhut von Verwandten, die in Estland leben, anvertraut worden war. Die Verwandten hätten jedoch unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und hätten außerdem drei weitere Kinder zu versorgen. Laut dem Ankläger hatte das für das Kind Sorge getragene Ehepaar lange über verschiedene Alternativen nachgedacht und die Aussetzung sei ihnen von allen anderen als die beste Lösung erschienen.

Das knapp zweijährige kleine Mädchen wurde am Samstag auf einem freien Grundstück gegenüber dem Kaufhaus Prisma im Stadtteil Sikupilli entdeckt. Das verschreckte Mädchen war allein in seinem Kinderwagen und ganz durchfroren.

Das Mädchen war am Donnerstag immer noch in Behandlung im Kinderkrankenhaus von Tallinn gelegen.

Federer ist der Krösus des Tennis

(eine Mitteilung aus den Neuesten Sportnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Paris, STT
Der Schweizer Roger Federer ist der beim Tennisspiel am meisten Geld eingestrichen habende Sportler aller Zeiten. Federer hat im Laufe seiner Karriere 43,29 Millionen Dollar, bzw. ungefähr 32 Millionen Euro zusammengescharrt.

Federer zog gestern am vormaligen Rekordhalter, dem Amerikaner Pete Sampras, vorbei, indem er nun bis zur dritten Runde des Masters-Turnier vorrückte. Der Sieg bei dem Turnier würde die Einnahmen auf Federers Karrierezug auf 43,5 Millionen Dollar in die Höhe stemmen. Sampras schaffte es auf nur 43,27 Millionen Dollar.

Auf der Preisgelderliste rangiert als Dritter der Amerikaner Andre Agassi bei nur knapp 12 Millionen Dollar Abstand zum Spitzenduo.

Der gegenwärtige Spitzenname der Weltliste, der Spanier Rafael Nadal, kommt auf der Gelderliste auf Platz acht zu stehen, mit Preisgeldern von 20,5 Millionen Dollar.

In Finnland verwarf ein Gericht Entschädigungsforderungen im Zusammenhang mit dem Markenzeichen Haustür

(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 16.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Das Amtsgericht von Helsinki hat gegen das Verlagshaus Alma Media erhobene Forderungen nach einer Entschädigung bezüglich der Benutzung des Markenzeichens Etuovi [wörtl. Vordertür] abgewiesen. Ein Mann aus Tampere hatte vor Gericht mehr als eine Million Euro von dem Verlag in Forderung gestellt.

Bei dem Rechtsstreit ging es um den von Alma Media im Jahr 2002 registrierten Etuovi.com-Internetdienst (eine Seite mit Nachrichten und Vermittlerdiensten zu "Wohnungen, Renovierobjekten, Urlaubswohnungen, Grundstücken, Ländereien und Waldbesitz") und um die von dem Mann vormals registrierten Adressen Etuovi.net und Etuovi.fi (Seiten, die Internet-Seiten-Errichtungs- und Betreiberdienste sowie Entertainment-Nachrichten aus Helsinkis Saunaklub-Milieu anbieten).

Der Mann vertrat vor Gericht die Auffassung, daß er das Alleinrecht hätte auf das Zeichen Haustür im finnischen Internet. Das Gericht jedoch wies die Forderungen zurück.

Der Mann hätte mit dem Markenzeichen Haustür nicht dieselben Dienste wie Alma Media fest in einem Programm gehabt, aber Alma Media hatte ihr Warenzeichen vor der von dem Mann getätigten Registrierung bereits eingefahren gehabt.
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Day of Reckoning

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