9
Okt
2008

Das Brett vorm Kopf verhindert die Sicht auf anstehende wesentliche Veränderungen

Diese stur an allem Alten festhalten wollende Bärbeißigkeit der Menschen, die allein dafür verantwortlich zu machen ist, daß man sich allem Anschein nach für länger immer noch nicht, trotz schlimmster Turbulenzen in der Geld-Szene weltweit, anschicken will, hinsichtlich des strapaziösen Haushaltens mit dem Geld, das in den spät postmodernen Folgeerscheinungen im Leben der Massen überall auf der Welt mittlerweile immer ausfälligere und unerträglichere Fratzen zeigt, das einzig Wahre zu tun, nämlich der bösen Entwicklung auf den Grund gehen und dem Geld den Laufpaß verpassen und es auf alle Zeiten aus seinen Diensten entlassen, lässt sich sehr gut auch daran bemessen, wie unflexibel zum Beispiel auch mit Tierarten umgegangen wird, die sich aufgrund, ebenso wiederum dank des Geldes der Menschen, schwer sich zum Nachteil veränderter Umweltbedingungen auf den ihnen von alters her angestammten Schollen in der freien Natur auf einen langen Weg machen, um Ausschau zu halten nach eventuell neuen Lebensterritorien, wo es ihnen besser gefiele. Wie im Falle der experimentellen, wanderlustigen Pinguinen von jüngst, die unter Palmen leben wollten, da sie die Nase restlos voll hatten vom ewigen Leben im Eis, zumal jenes eben über die letzten Jahre in der heutigen umweltzerstörenden Zeit mehr und mehr zu einem Leben in einem matschigen Eis-Schlick verkommen war, die nicht geduldet wurden und schön brav schnell wieder dahin zurückgeschickt werden, wo sie hergekommen sind. Die Tiere brächten ja schließlich keine wirtschaftlichen Vorteile ein - nur solche Elemente will man leiden, die auch Steuern für die neue Wahlheimat bezahlen - und wären nur auf Kosten der Allgemeinheit durchzufüttern gewesen, also will man sie auch nicht bei sich im Land aufnehmen und schickt sie gleich postwendend wieder weiter.

Dieselbe menschlich-törichte Sturheit steht dahinter, daß man sich partout nicht an die Abstellung des Geldes machen will, um damit global ein Hauswirtschaften einzuführen, das nicht mehr länger auf Geld, sondern auf dem Wechselspiel der freiwilligen, also von sich aus sich einstellenden Erbringungen schaffensfreudiger Menschen basiert, da die Umstellung des Systems ein nicht ganz leichtes Unterfangen wäre, wenn es sich auch vom großen Gewinn her nach dessen erfolgreichen Vollzug mehr als lohnte.

Wann endlich nehmen sich die Menschen dieses Brett vorm Kopf ab und werden endlich flexibel in ihrem Handeln, um wieder einmal nach Tausenden von schlappen Jahren einen gewaltigen Schritt in ihrer Art nach vorne zu tun?


Pinguine, die sich weit nach Norden verirrt hatten, zur Rückreise verschifft

(eine Mitteilung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung vom 8.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Rio de Janeiro, STT
Eine Gruppe von Pinguinen, die zu weit in nördliche Gefilde vorgerückt gekommen war, wurde am Dienstag dieser Woche in Brasilien auf ein Schiff verladen. Die 31 Patagonierpinguine, die es auf ihren Abwegen bis unter schattige Palmen geschafft hatten, werden in den Süden in ihre Stammheimat zurückbefördert. Das Schiff verfrachtet die Pinguinenschar in drei Tagen bis an die Südgrenze von Brasilien und Argentinien. Dort dürfen sich die Vogeltiere erstmal eine Woche ausruhen, um Kräfte zu sammeln für die restliche Etappe der Reise. Biologen haben vor, die Tiere dort in den Weiten des Ozeans der freien Natur zu übergeben, in der Hoffnung, daß jene sodann mit den Meeresströmungen in Richtung Patagonien weiterziehen würden.

Erst am Samstag in der Woche zuvor wurden 399 Pinguine mit einem Flugzeug zurück in südliche Gefilde transportiert. Die Meeresvögel waren bereits im Juli diesen Jahres an den Sandstränden Brasiliens dahergespült gekommen. Man geht allerdings davon aus, daß eine Schiffahrt den Pinguinen bessere Voraussetzungen bietet, um in ihre natürliche Umwelt zurückzukehren. Die 31 Pinguine, die einstweilig in einem Tiergehege untergebracht waren, werden schon auf hoher See in den Genuß kommen, den Geruch von Salzwasser zu schnuppern.

Patagonierpinguine leben in erster Linie in Patagonien an der Südspitze des südamerikanischen Kontinents. Die Pinguine ziehen zwischen März und September hinter den Fischen hinterher in nördliche Richtungen.

8
Okt
2008

Die vielversprechendste Herausforderung aller Zeiten: die Absetzung des Geldwesens

Wie können die Menschen sonst nur so ausgebufft sein, angesichts der sich fürchterlich zuspitzenden Finanzkrise, die mittlerweile die ganze Welt mit verheerenden Auswirkungen auf die Preise der wichtigsten Güter der Menschen erschüttert, aber so hoffnungslos einfältig, da scheinbar niemand aus den führenden Riegen derer, die an den Hebeln der Politik und der Wirtschaft sitzen, auf den Dreh kommen will, was die Stunde eigentlich längst geschlagen hat und was jetzt so langsam wirklich geboten wäre, um als nächsten und endgültigen Maßnahmenschritt anzugehen, nämlich die Absetzung des ganzen Geldwesens und die Einführung eines revolutionär neuen, auf jeglichen Geldverkehr völlig verzichtenden Wirtschaftens.

Man kann sich wohl kaum ein menschliches Problem vorstellen, das man nicht in den Griff bekäme. So war es mit uns schlauen Menschen von je her schon zu allen Zeiten gewesen, sowohl in grauer Vorzeit, wie auch heute noch. Nur ausgerechnet beim Geld, dem größten aller Verursacher menschlicher Miseren und Ungerechtigkeiten, stellen die Menschen sich ausnahmslos einfallslos an. Dabei wäre es die vom Gewinn her schönste Herausforderung ans Menschengeschlecht aller Zeiten, endlich es zu schaffen, über das Geld ganz und gar hinauszuwachsen.

Afrikanische Negerstämme wissen sich da besser zu behelfen, wie mit den dringlichsten Problemen umzugehen ist.


Den Ziegen Kenias sind aufgrund der Trockenheit Kondome verordnet worden

(ein Bericht zum Zeitgemäßen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki/Nairobi, STT
Die von der Trockenheit des Landes heimgesuchten Hirten des Stamms der Masai von Kenia haben in einer altbewährten Methode Zuflucht genommen, um ihre Ziegenherden sicherzustellen. Den Ziegen wird ein Olor, d.h. eine Art Kondom verpasst, damit die Herde sich nicht zu stark vermehre und es ausreichend Weidegrund für alle Tiere gibt.

Ein Olor wird aus einem viereckigen Stück Rinderhaut zubereitet, oder heutzutage oft auch aus Plastik. Das 'Mäntelchen' hindert den Ziegenbock daran, sich mit den Geißen zu paaren.

- Schaut irgendwie wie eine Schürze aus, wie es der Ziegenzüchter Ole Ngoshoi Kipameto beschreibt. Dessen Ländereien befinden sich 80 Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt, und das Gebiet hat dieses Jahr nicht die Spur von ausreichend Regen abbekommen, sodaß für neu dazukommende Mäuler das Gras nicht reicht.

- Wir leiden es nicht, daß die Ziegen in der Trockenheit aufbocken, sagt Kipameto und läßt wissen, daß die Böcke im November aus ihrer mißlichen Lage befreit werden, da ab dann wieder mit Regenfällen zu rechnen sei.

6
Okt
2008

Sieben Fliegen und noch mehr mit einem einzigen Streich gefangen

In einer Welt so ganz ohne Geld werden ja wohl auch dann all die vielen, regelmäßig die Straßennetzwerke überlastenden und oft verstopfenden Warentransporte entschieden nachlassen, da es, wenn der Faktor Geld & Gewinn nicht mehr hinter dem Handel als dessen treibende Kraft steht, im Handelssektor endlich, was die bis ins Unerträgliche angewachsene Luftverpestung durch die Transportfahrzeuge betrifft, zu der lange ersehnten Beruhigung kommen wird. Wozu sollte man denn auch irgendwelche Waren, wie noch bisher, von weit her in die Länder einführen, wenn es diese Waren genausogut auch aus der Nähe zu beziehen gibt, wenn keine Kostenfaktoren mehr zu berücksichtigen sind?!

Über lange Strecken Waren anzuliefern macht dann nur noch Sinn, wenn es darum geht, Menschen, die in entlegenen Regionen leben, oder solche, die in einen Notstand irgendwelcher Art geraten sind, auszuhelfen, wenn also ein Ausnahmezustand eingetreten ist.

✪ Wie immer mehr deutlich wird: mit der Abschaffung des Geldes lassen sich sieben Fliegen und noch mehr mit einem einzigen Streich fangen.


Die Maränen der künstlichen Seen Lapplands sind von den Würmern befallen

(eine Mitteilung der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 4.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Sodankylä, STT
Hechtwürmer haben die Wandermaränen der großen künstlichen Seen von Lappland befallen. Gar die Hälfte der für den Handel bestimmten Maränenfilets sei zum Verkauf ungeeignet.

Laut der Forschungsanstalt für Wild und Fischzucht läge die Ursache für die Ausbreitung der Schmarotzertierchen hauptsächlich im starken Anwachsen des Rotaugenbestands.

Dem Menschen werden die Würmer nicht gefährlich.

Örtliche Berufsfischer befürchten, die Schäden durch die Schmarotzer könnten die Rentabilität des Fischfangs zunichtemachen.

Künstliche Seen stellen die wichtigsten Fischgründe für die professionelle Fischerei Lapplands.

4
Okt
2008

Der wirksamste Geldabschaffer-Aufruf an die Menschen aber ist bislang noch gar nicht ergangen

Es gäbe ja schon eine relativ schnell wirksame Methode dafür, das Geld ein für allemal loszuwerden: die geldkapitalistische Demokratie einfach abwählen gehen, indem einfach niemand sich mehr an politischen Wahlen beteiligt, weder an den kommunalen noch an denen der Staatsregierung, bis daß sich wirklich solche Wahlkandidaten gefunden haben, die versprechen, tatsächlich die Abschaffung des Geldes zu betreiben. Zu den Wahlurnen höchstens hingehen, wenn's denn Zeit zum zum Wählen Gehen ist, um eine mitgebrachte formelle Notiz zu hinterlegen, aus welcher hervorgeht, daß man erst wieder bereit sein wird, sich an allgemeinen Wahlen zu beteiligen, wenn auf der einen oder anderen Parteienkandidatenseite eine mit dabei ist, deren erklärtes Ziel es ist, die Ablösung des Geldsystems durch ein auf der Basis der Freiwilligkeit aller basierendes, also durch ein sowohl auf der Geber- als auch auf der Nehmerseite unentgeltlich arbeitendes Wirtschaftssystem zu betreiben.

Das mag sich für Ohren derer, die an demokratische Gepflogenheiten und Disziplin gewohnt sind, als Methode zur Durchsetzung von Zielen ein bißchen rauh anhören, doch, muß man sagen, daß, wenn man sich anders nicht mehr zu behelfen weiß, da die Geld-Machtmenschen und ihre Politiker, die auch die Politker aller anderen zu sein haben, partout nicht über eine Abschaffung des Geldes mit sich reden lassen wollen, es sich angesichts des überwältigend großartigen Gewinns nach einem erfolgreichen Abschmettern des ganzen lästigen Zasters und des ewigen Zählen- und Rechnenmüssens mehr als hundertprozentig lohnt, den beschriebenen, zielorientierten Rundum-Wahlboykott zu beschreiten.

Dies ist keine Erpressung des politischen Systems durchs Volk, sondern lediglich eine mehr als gerechte Einforderung des Rechts auf eine neue voranschreitende Menschlichkeit, die über das Wirtschaften mit Geld hinausgewachsen sein will.

Nur wer verantwortungsbewußt für eine Welt so ganz ohne Geld mit Worten und auch mit Taten einsteht, gibt der Menschheit eine echte Chance, je sich auch charakterlich nach vorn vorwärtsentwickeln zu können. Und dazu gehört nun einmal, daß das Knechtschaftsmittel des Altertums und des Mittelalters abgewählt wird.


Die Rentenversicherungsanstalt der Gemeinden Finnlands könnte durch unsachgemäße Geschäftsabschlüsse zu Fall kommen

(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 3.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Turku, STT
Die Rentenversicherung der Gemeinden [Finnlands] konnte durch unrichtige Investitionen ihr ganzes Vermögen verlieren, schreibt die Zeitung Turun Sanomat. Dieser mögliche Fall sei theoretisch denkbar, da der Staat den Investitionsbestrebungen oder der sicherzustellenden Mindestvermögensgroße der Anstalt keine Grenzwerte zuweise.

Die Rentenversicherungsanstalt der Gemeinden Finnlands Keva [Kuntien eläkevakuutus] gehört auch nicht dem überbrückenden Garantorsystem der anderen Arbeitnehmerrentenversicherungsanstalten an, womit sie mögliche Verluste selbst zu tragen hat.

Dem Verantwortungsbereich für die Renten der Keva sind 800'000 Finnen unterstellt, von denen gute 300'000 derzeit bereits sich in Rente befinden. Die Auszahlung der Renten an jene sei jedoch, wie immer die Situation ausfalle, in keiner Gefahr.

Die in der Welt um sich greifende Finanzkrise hat auch Rentenversicherungsganstalten schwer getroffen.

2
Okt
2008

Eine richtig entwickelte Menschheit wird nicht länger hinterm Geld hinterherkriechen und Bücklinge machen müssen

Töricht ist der Mensch, wenn er die Möglichkeit, sich zu bilden, nicht wahrnimmt. Sich zu bilden heißt in einer derart von Geldnöten geplagten Welt wie der unseren auch zu lernen, wie man die wirtschaftliche Bestreitung des Lebens über das den Menschen in ihrer Lebensfreude so hart zusetzende Geld hinauswachsen lassen kann.

Besser ist es, als Menschenfreund geachtet zu werden, als in den Vorratshäusern Reichtum zu speichern. Besser das Brot des fröhlichen Herzens geteilt als Reichtum genossen mit Kummer!

Findest du bei einem Armen einen Schuldenstand, so teile diesen in drei Teile: zwei davon erlaß ihm, so daß nur einer übrigbleibt. So wirst du den Weg des Lebens finden.


-- Wahrsprüche des jungnilotischen königlichen Hohepriesters Amenemope, welche als eine erste frühe politische Losung verstanden werden dürfen, um durch die persönliche Annahme und das Erlernen einer dem Heil einer Welt, die gänzlich ohne jegliche Zuhilfenahme von irgendwelchem Geld, barem oder auch bargeldlosem, auskommen soll, förderlichen positiven Gesinnung, aus der heraus unter allen umtriebigen Menschen sicherlich auseichend viele Freiwillige aktiv werden für die Beständigkeit der entwickelten Welt der geldlosen Handelsabläufe, bei der Errichtung und der Gestaltung einer neuen, nach allen Seiten hin unentgeltlichen Gesellschaft mit dabei sein zu können.

1
Okt
2008

Das gesamte Geldwesen sollte Zug um Zug abgestellt werden, genau wie man heute dem weitverbreiteten, gesundheitsschädlichem Laster des Rauchens zu Leibe rücken will

Genauso wie man heute mit allen möglichen örtlichen Eingrenzungen durch verwaltungstechnische Reglungen in den größeren Städten und Örtlichllichkeiten der Menschen ihnen gerne das schädliche Laster des gewohnheitsmäßigen Rauchens austreiben will, genauso wird man eines baldigen Tages sich daranmachen müssen, dem im Zuge der immer undurchsichtiger und unentwirrbarer sich verfitzenden Machtstränge der mit urwaldgleichem Wildwuchs sich ausbreitenden Globalisierung der Finanzwelt der so großmännisch abgehoben, jedoch gegenüber den Noten der kleinen Manns so rücksichtslos sich oft gebärdenden Macher der Welt, die mehr Macher sind in dem Sinn, daß sie "sich selber machen", als daß sie das, was sie schaffen, für die anderen machten - obwohl zur Beschwichtigung aller Mitmenschen natürlich genau das Gegenteil davon behauptet wird - sämtliche wahren persönlichen Wünsche unserer Knechte der hochverehrten Knete psychologisch eigentlich überfahrendem Geld der lieben Mitmenschen auf die Pelle zu rücken und es aufs wohlverdiente Altenteil derer zu entlassen, deren Zeit ein für allemal abgelaufen ist, da dieses gottverfluchte Geld längst aufs Abstellgleis ausrangiert gehört, zumal es doch bei allzu vielen Menschen alle wesentlich wichtigen Lebensbereiche, bei vielen darüber hinaus sogar deren schieres Überleben als solches selber, über das ruchlose Druckmittel der Preise und über die die Tages-Geldpolitik bestimmenden Wogen und Wellen des kapitalistischen Meers des Daseins, das immer mehr einem großen Tohuwabohu gleicht, das nun auch noch durch wusteste, nach hinten wie schon auch direkt nach vorne losgebrochene Vernichtungssalven der verbittert eigensinnigen Feldzüge der gigantischen, unheimlichen Bilanzenanführer, strategisch also entworfen von diesen so hochgelobten, schlauen Ökosophisten unserer Zeit, zu allem Verdruß jetzt auch noch flankiert vom tödlichen Grölen der mit bleibenden Auswirkungen nun obendrein auch klimatologisch aufs schwerste durcheinandergeratenen Großwetterlagen über dieser großen kosmopolitischen Kleinkrämerseelen- Dorfgemeinde der Welt der freien Marktwirtschaftler sehr ungemütlich aufpeitscht, und es wird, wenn sich nicht bald an der ganzen Gangart des menschlichen Miteinanders gewaltig etwas ändern sollte, wie es sich jetzt schon laut und deutlich abzeichnet, das menschliche Dasein durch völlig unerwartet daherkommende, alle bisher noch als gesichert geltenden Lebensumstände durcheinanderwirbelnden Freak-Wellen der Unbilden der Teufelspfühle der feinen Blüten zu mehr gemeinsinniger Vernunftausrichtung des menschlichen Handelns einpeitschen werden.

30
Sep
2008

Wenn verfeindete Staaten sich wieder in den Armen liegen könnten

Ein weiterer und sehr wichtiger Grund, weshalb das gesellschaftliche Ziel, bald irgendwann einmal vom Geld loszukommen, durch nichts zu schlagen ist, ist in der einzigartigen Chance zu sehen, daß durch das mit dem Verschwinden des Geldes einhergehende Aushebeln der bisherigen Interessensgewichte und deren Verlagerungen auf ganz andere, neu sich formierende menschliche Prioritäten Völkergemeinschaften und Staaten, die sich in der vorherrschenden Geld-Welt seit langer Zeit feindlich gegenübergestanden waren, plötzlich das Handtuch in den Ring werfen und zum Versohnungshandschlag aufeinander zugehen werden. Denn warum sollten sie dies nicht tun? Worüber sollte denn dann noch gestritten werden, wenn es dank dessen, daß es den Stein des Anstoßes, das Geld, nicht mehr gibt, nicht mehr zu den jetzt im Zuge der fortgesetzten Machtkämpfe des Geldkapitalismus laufend vorfallenden Bevorteilungen des einen, die man auf keiner Seite eingestehen will, und den Benachteiligungen des anderen, die auf der eigenen Seite immer ausgemacht werden, kommen kann?

Politische Informationen stehen immer noch im Mittelpunkt von Rußlands Spionage

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 29.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der Erkundschaftungsdienst Rußlands konzentriert sich nach wie vor vor allem auf das Ausspionieren von politischen und soldatischen Geheimnissen, geht aus einem von der Schutzpolizei [Finnlands] in Auftrag gegebenen Bericht hervor.

Helsingin Sanomat brachte in ihren Nachrichten einen Artikel über die Berichterstattung von Matti Lauha, der für den Auftrag die Nachforschungen angestellt hatte..

Vormals war man des Glaubens, Rußlands Auslandserkundschaftungen würden sich auf das Vorantreiben von wirtschaftlichen Interessen konzentrieren. Laut dem vorgelegten Bericht seien jedoch außenpolitische Beschlußfassungen, die Streitkräfte und andere Sicherheitsmechanismen die vorrangigsten Objekte der Spionage. Die geographischen Hauptzielpunkte seien die Anrainerstaaten westlich von Rußland, die Vereinigten Staaten, Kanada und Japan.

Laut dem Bericht benutze Rußland zur Deckung von nachrichtendienstlichen Auskunfschaftungen am häufigsten solche Arbeitsbereiche, die einen gewissen diplomatischen Schutz gewährleisten, wie zum Beispiel die Botschaftslandesvertretungen. Übliche, zur Tarnung ausgeübte Berufe seien auch Studienforscher, Berichterstatter und Geschäftsmann.

27
Sep
2008

Ein wahres Paradies für die Ambicionαdos eines Panvoluntarismus

Als ein Paradies für engagierte und aktive Eiferer und Zeloten, die gerne in Sachen Vermenschlichung der Welt unterwegs sein wollen, weil es ihnen eine größte Freude ist, bei der historisch grandiosen Umgestaltung der Welt mit dabei sein zu können, muß die Schaffung eines panvoluntaristisch entmonetarisierten Miteinanders aller Menschen auf Erden ausgegeben werden, also keines hauptsächlich nur für laxe Wellenreiter auf dem schlauen Egotrip oder für schlappe Nutznießer der Früchte der Aktivitäten anderer, der Macher in der Welt, zu denen man die eigene persönliche Wenigkeit ja wohl nicht zu rechnen hätte, die sich konsequent nur zurücklehnen und sich auf der faulen Haut rekelnd durchfüttern lassen wollen. Nein, späterhin jedoch, wenn das neue System des auf allen Ebenen des Gebens- und des Nehmenssektors der Menschen rein auf freiwilliger Basis sich vollziehenden Miteinander-Wirtschaftens einmal richtig gut eingefahren sein wird, so daß die kostenfrei angebotenen Arbeits- und Dienstleistungen mit den angebotenen kostenfreien regionalen Verteilungen an die Menschen der Gesamterträge an den Gütern perfekt austariert sind, wird es nach der Einpendelung aller Kräfte auf deren richtige Plätze, vom Menschlichen her gesehen, tatsächlich bald sehr gemütlich zugehen, viel gemütlicher als bisher, da es das schnöde Geld noch gab, und es wird sich keiner von uns mehr ein Bein ausreißen oder einen tödlichen Zwang antun müssen, nur, weil "nicht essen soll, der nicht arbeitet."

Mißgeratene Töchter und Söhne der Gesellschaft und alle ihrer übleren Gesellen der dunklen Künste, die, aus welchen persönlichen Gründen auch immer, in der offiziellen Geld-Welt von heute zu sonst nichts gescheiterem als zu zwielichtigen und verdammenswerten Machenschaften taugten - auch für sie alle wird es im Zusammenhang mit der anstehenden Großbaustelle zum Umbauen der Welt und zu ihrem Umgesetztwerden auf ein Fundament, auf dem sie so ganz ohne das die Welt so schlimm erschütternde Geld ablaufen wird, kleinere und größere Pöstchen und Botengänger-Aufgaben geben, die ihnen schmackhaft sein werden, da auch sie es zu schätzen werden wissen, sich dafür verwenden und stark machen zu können, eine neue und viel schönere Welt zu schaffen als die bisherige, wo jeder irgendwie so bitter bluten mußte.

Die Abschaffung des Geldes wird aber vor allem auch dies zur Folge haben: all jene besagten Risiko-Menschen werden mit einem Schlag nicht mehr auf dumme Gedanken kommen, wodurch sie sich selber oder andere schädigen könnten, sondern sie werden von den realen und virtuellen Straßen, wo sie in einer Welt, wo jeder nur den Blick aufs Geldscheffeln und nicht auf sie richtete, Unsinn anstellen konnten, weggebracht sein und es werden endlich auch sie in der einen oder anderen Form nützlich werden.

✪ Und somit wird es auch im Verein aller mit allen ein leichtes sein, den kompletten Geldverriß und die Aufstellung einer Welt so ganz ohne Geld auf die Beine zu bringen.


Eine Studie besagt, daß die Lebensqualität ländlicher Wohngegenden ihre Reize hat

(ein Artikel aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 26.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Lebensqualität ländlicher Wohngegenden spricht die Finnen einer Studie 'Heimatliche Umgebung' an.

Die Erfahrungen mit dem Wohnen in ländlichen Gegenden sind solcherart, daß gerade dieses die richtige Großenordnung hätte, und daß ländliche Zentren in der Lage seien, ein ausreichend weitgehendes Dienstleistungsangebot bereitzustellen, ohne daß man von dem für wichtig befundenen Gefühl, einer Gemeinschaft zuzugehören, Abstriche machen müßte.

Gar 89 Prozent der Finnen glauben daran, daß die Bedeutung der größeren Städte der ländlichen Bezirke in den nächsten Jahren zunehmen wird. Auch 84 Prozent von den Menschen, die in der Hauptstadt und Umgebung leben, sind gleicher Meinung.

Außer dem Zusammengehörigkeitsgefühl wurde insbesonders die damit einhergehende Verbesserung der Lebensqualität geschätzt. Zu einer höheren Lebensqualität tragen zum Beispiel geringere Mietpreise, die Nähe zu allen Dingen, die man zum Leben braucht, die Natur, sowie die beschauliche und ungehetzte Lebensgangart bei.

Die Studie 'Heimatliche Umgebung' wurde während des Sommers von den Spitzen-Medien [Finnlands] durchgeführt. Es antworteten ingesamt 1'720 Leser von in neun verschiedenen Gebieten Finnlands erscheinenden Zeitungen: der Helsingin Sanomat, der Morgenpost, der Zeitung Süd-Finnlands, dem Blatt 'Der Stichler', dem Volks-Blatt des Hundertschaftsbezirks, der Zeitung vom Südlichen Saimaa-Seenbezirk, dem Blatt 'Karelier', den Nachrichten von Kainuu und dem Volksanzeiger von Lappland.

Experten macht die Verherrlichung von Gewalt Angst

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung vom 23.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Oulu, STT
Die Schieß-Vorfälle an den Schulen von Jokela und Kauhajoki sind nahezu identisch. Eine Bluttat passiert mitten während des Schultags, der Täter hat von ihm angefertigtes Material im Internet eingestellt, und zum Schluß endet die Schreckenstat mit dem Selbstmord des Täters. Übrig bleibt nur eine Frage: warum?

- Niemand ist in der Lage, eine Antwort darauf zu geben. Menschen, die solchen Lösungsmustern verfallen sind, sind meistens nicht mehr am Leben, sagt die Psychologin Kirsti Palonen.

Laut Palonen sei in Finnland jedoch zu beobachten, daß die Verherrlichung von Gewalt und das in-ihr-Zufluchtnehmen in Problemsituationen immer häufiger in Erscheinung tritt. Ihrer Anschauung nach ist für manche die rohe Gewalt zur Methode geworden, um dadurch für Probleme eine Lösung zu finden, so wie man sonst zu einer Psychoanalyse geht.

Der sich auf Medienpsychologie spezialisierte Doktor der Psychologie Anu Mustonen sagt, daß traditionell die finnische Kultur bereits recht gewalttätig sei. Früher wären es schlicht Morde gewesen, heute seien die Taten Massenmorde, bei denen die eine Nährboden für die andere ist.

- Es sind dies nur sehr selten vorkommende Vorfälle, die jedoch solche Menschen ansprechen, die sich mit derartigen Fantasievorstellungen beschäftigen. Es wird sich aber nicht gleich wie eine Epidemie ausbreiten.

Ein begeistertes persönliches Engagement für eine baldige Abschaffung des Geldes müsste aus einfachen Menschen wahrhafte Helden der Gesellschaft machen können, und dann gelänge dieselbe auch schneller als bislang geglaubt

against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

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Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

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