6
Sep
2008

Beizeiten sich an die Einstellung des leidigen Geldwesens machen, bevor es richtig brenzlig werden könnte

Ein Gebrauchsgegenstand, insbesondere ein Werkzeug, an dessen Gebrauch man, etwa aufgrund der aus irgendeinem Grund sich einmal durchgesetzten allgemeinen Üblichkeit und der damit zusammenhängenden positiven Darstellungen anderer, anfänglich geneigt war, auch zu glauben, das einem selber aber nach dessen längerer Nutzung bald als eher nicht so sinnvoll oder zumindest als zur Erreichung der eigenen Zwecke nicht sonderlich geeignet erscheint, wird von Menschen, die mit einem gesunden Verstand ausgestattet sind und die völlig frei sind in ihren Entscheidungen, über kurz oder lang abgelegt werden, um, falls es denn tatsächlich nötig sein sollte, nach Möglichkeiten für einen tauglicheren Ersatz dafür zu suchen. Nach etwas, womit man im großen und ganzen besser zu Rande kommt. Wobei nun das älteste Mittlerspielzeug, das die Menschheit kennt, unser Geld und seine ganze, lästige Finanzwelt, betrachtete man einmal die Dinge, so wie sie in Wahrheit
liegen, wohl bestimmt genau so ein Kandidat im oben genannten Sinne sein müßte. Das Geld erscheint uns zwar als sehr sinnvoll, da es, oberflächlich betrachtet, das Paket der Arbeits- und der Waren- mit einem äußerlich eleganten Schleifchen der Dienstleistungsströme abbindet. Doch wie fühlen sich bei dieser fürs Geld typischen Art von dekorativer Verschnürung der Objekte mit seinen Subjekten die lebenden Inhalte dieses Pakets - vor allem die fürs Geld mehr oder minder schwer schuftenden Zeitgenossen?

Wie perfekt geraten und bestechend schön anzuschauen auch immer das sich hübsch zierende Drumherum des zwischenmenschlichen Baustellenplattformpakets wirken mag, innen drin, wo die Mehrheit der Menschheit sich unter einen Hut gedrängt sieht, fühlt man sich umschnürt, eingequetscht, niedergedrückt, hin- und hergeschoben, gegängelt, gemaßregelt, in einem Wort: man fühlt sich darin unfrei. Daß viele von denen darüber sogar bedrückt und depressiv werden und manche gar ganz ausrasten und dabei verrückt werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Man braucht sich nur die einschlägigen Tabellen der Statistiken vorzuknüpfen, dann weiß man, wie es um die psychologische Opferanfälligkeit der Menschen im Druckkessel der Geldschraube auf diesem Weltwirtschaftsdampfer bestellt ist. Der Großteil der Kleinverdiener, ganz zu schweigen vom Heer der Hungerleider und Armen, leidet unterm Geld teilweise verheerend, während ein im Gesamtbild der
Bevölkerungsscharen der Menschen nur verschwindend klein sich ausnehmendes Segment derer, die es erlernt haben, vorteilhaft - will sagen: zum Nachteil anderer - im Fluß der großen Geldströme obenauf mitzuschwimmen, ohne in deren oft reißenden Strudeln ins Straucheln zu kommen, sich ins Fäustchen lachen dürfen, weil es ihnen dank des Gelds hundert-, wenn nicht tausendmal besser geht als dem Gros der Menschen. Und diese zuletzt genannten sind die, die im gesellschaftlichen Leben und in der Politik das große Sagen haben. Sie geben den Ton und die Melodie an, nach der die Massen zu tanzen haben, da sie das Geld als solches im höchsten Grade repräsentieren.

Doch was wäre, wenn die Massen, getrieben durch eine sich zusehends zuspitzende Dramatisierung der Preispolitik des großen Gelds, falls diese das Leben immer noch mehr, bis zu einem Grad der Unerträglichkeit, erschwerte, sich in einer geschlossenen Front gegen das Geld konföderierten und nach einer Welt so ganz ohne Geld lautstark verlangten, da sie das Geld mit der Zeit so leid geworden wären, daß sie am liebsten in einer Art demonstrativem Kamikaze-Akt alles Geld in einem Zeitenwendfeuer verbrennen wollten?

Dem Willen der Mehrheit der Millionen und Abermillionen auf der Welt folgend müsste selbst das eherne, in seiner fiesen Beständigkeit so hartnäckige Geld zum Schluß wohl weichen, selbst wenn sich eine geschlagene Million an Millionären dagegenstemmen würde.

Muß es aber denn überhaupt soweit kommen, daß eine noch viel schlimmere als je bisher, von der Geldweltherrschaft induzierte Notstandskatastrophe aufzieht, sodaß die Menschen dazu veranlasst werden, das Geld mit Gewalt plötzlich mit ihren Füssen in den Boden der Versenkung zu stampfen, ehe eine glücklichere Systemveränderung vom Geld weg ausgearbeitet hätte werden können? Dann könnten die Dinge nämlich sehr, sehr kritisch werden.

✪ Aus diesem Gründe kann man den Menschen von heute nur anraten, jetzt schon, da nach etwas Zeit bleibt, bevor die ganze Geldmisere richtig brenzlig werden könnte, sich daranzumachen, nach tragbaren Systemlösungen zu suchen, zum Zwecke der allfälligen kompletten Einstellung des ganzen Geldmittelverkehrs, zur gegebenen Zeit und weltweit.


Die verbrannte Gitarre von Hendrix erzielte einen Spitzenpreis

(eine Mitteilung zum Zeitgeschehen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 4.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

London, STT
Die erste öffentlich vom Gitarrenvirtuosen Jimi Hendrix verbrannte Gitarre ist in London für 280'000 Pfund (knappe 346'000 Euro) versteigert worden.

Der Gitarrengötze steckte sein Instrument in Brand nach einem Auftritt im Finsbury Park im Norden Londons im März 1967. Roadies löschten die Gitarre, und der Mediengehilfe von Hendrix, Tony Garland, klaubte sie auf und verwahrte sie in der Garage seiner Eltern.

Zum Verkauf freigegeben hatte die Gitarre nun der Sohn von Garlands Bruder.

Jimi Hendrix verstarb im Jahre 1970 mit erst 27 Jahren. Er war einer derjenigen, die durch die Zeiten hindurch am bedeutendsten Einfluß hatten auf den Rock.

5
Sep
2008

Aufruf an die Filmemacher: "Macht doch endlich einmal auch Fiction-Filme über eine Welt, in der es kein Geld mehr gibt!"

Man sieht ja doch an der großen Beliebtheit im Volk von Horror-Spielfilmen und von solchen, die die rohe Gewalt verherrlichen, den durch das alles beherrschende Ungetüm des Geldwesens, welches jeden Mitmenschen von uns fest in der Zange hat, gezeichneten Horrorglanz der Zeit, in der wir alle leben, sehr schön überzeichnet abgebildet, sowie aber auch das insgeheim im Stillen gehegte Verlangen danach, über die bedingende Ursächlichkeit dieses ganzen schlimmen, aus unserem kapitalistischen Nonstop-Wettrennen erwachsenden Frusts eines Tages durch eine reinstitutionalisierte, radikale Veränderung des Rahmengerüsts des menschlichen Zusammenwirtschaftens hinwegzukommen, darin widergespiegelt. Daß die Menschen eigentlich die Schnauze voll haben von der Mühsal der Welt und von der damit erzwungenermaßen einhergehenden ganzen leidigen Plackerei um des Geldes willen, das die Monsterdampfmaschine Weltwirtschaft am Laufen hält, ist eine unausgesprochene Tatsache, die unterschwellig ganz klar im Raum steht. Alles, was es dazu bräuchte, um diese mittlerweile noch in einer subkutanen Blase leise vor sich hingärende Sehnsucht nach den Ufern einer neuen Zeit, in der aller Geldverkehr abgestellt wäre und alle Menschen in einem hausgemachten und einem durch ein erwachsen-verantwortungsbewußt freiwilliges Mitwirken aller, die außer zu nehmen auch etwas zu geben haben, getragenen Schlaraffenland einen Platz zu einem glücklichen Leben unter der Sonne geboten bekämen, zum Platzen zu bringen, wäre, im Verbund mit solchen warnenden Menetekelschriften wie den meinigen, mit Sicherheit der alle Menschen lähmende elektrische Schock à la Horrorfilm nach einem plötzlich eingetretenen absoluten Mangelzustand auf der Erde, wenn zum Beispiel weltweit existentiell wichtige, nur unter hohen Einbußen der Lebensqualität zu ersetzende Ressourcen am Versiegen wären.

Dann würde man sich urplötzlich meiner warnenden Schriften von heute, in denen ich die Abschaffung des Geldes wärmstens empfohlen habe, erinnern und sich sagen: "Aha, der Mann hat eigentlich doch recht gehabt - mit seiner Forderung nach der Entmonetarisierung der Welt." Ich habe auch einen Teil meiner Schriften auf meinem Blog durch Vorgaben dahingehend programmiert, daß jener, längst nach meinem Ableben, einmal nach 150 Jahren, dann wieder nach 300 Jahren, auch nach 500 Jahren, und, so das laufende Blog-System bis dahin nach stehen sollte, im Jahre 3500 automatisch im Internet wieder eingespielt und die Menschen dieser kommenden Zeiten aufs neue ansprechen wird.

Und dann, wenn es einmal wirklich soweit wäre, daß die Menschen sich tatsächlich eines Besseren besinnen und das Geldwesen abschaffen wollten, wäre es natürlich sehr von Nutzen, wenn als visionäre Muster einer solchen neuen Zeit, Scifi-Filme zur Ansicht vorhanden waren, die vorab eine Welt so ganz ohne Geld porträtiert hätten.

✪ Deshalb ergeht heute mein Aufruf an alle Filmemacher, sich endlich einmal auch dieses Themas anzunehmen und Spielfilme zu drehen, in denen man Projektionen davon sehen kann, wie es in einer Welt zugehen könnte, der es geglückt ist, übers Geld hinwegzukommen.

Die Menschen brauchen sichtbare Muster zum Mitdenken, und um sich etwas Neues, das noch gänzlich Zukunftsmusik ist, überhaupt vorstellen zu können. Filme müßten her, die sich dieses Mankos annähmen.


Der Film Ritter der Nacht überschritt einen Limes von 500 Millionen an Gewinnerträgen

(ein Bericht zum Neuesten Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat, übersetzt aus dem Finnischen)

Los Angeles, STT
Der Batman-Film Ritter der Nacht hat in Nordamerika die als magisch angesehene Gewinneinspielgrenze von 500 Millionen Dollar überschritten. Ritter der Nacht ist somit auf dem Gesamtmarkt der Vereinigten Staaten und von Kanada der am zweithäufigsten gesehene Film der Filmgeschichte. Davor ist bislang nur der Mega-Filmhit Titanic auf Hollywoods heimischem Markt über einen Ertrags-Limes von 500 Millionen Taler hinweggeschritten.

Der Fledermausmann brachte am letzten Wochenende in Nordamerika 8,8 Millionen Dollar an Einnahmen aus Eintrittskarten zusammen, was seinen Ertrag auf insgesamt 502,4 Millionen Dollar (342 Millionen Euro) anhob.

Der am letzten Wochenende meistgesehene Spielfilm Nordamerikas war Tropic Thunder. Der Spielfilm fuhr 11,5 Millionen Dollar ein, wenngleich er der Verunglimpfung von Behinderten bezichtigt wird. In den Hauptrollen von Tropic Thunder sind Ben Stiller, Jack Black und Robert Downing Jr. zu sehen.

Elf heimische Filme kommen in Finnland im Herbst zur Erstaufführung

(ein Bericht zum Neuesten Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Gar elf heimische Spielfilme werden im Laufe der Herbstperiode heuer zur Erstaufführung kommen, oder sind bereits vorgeführt worden. Allein im September kommen vier Finnenthriller in die Kinosäle - also an jedem Freitag einer - und auch später danach im Herbst noch derer fünf.

Auf den Leinwänden sind bereits seit August Der Sturm von Kaisa Rastimo und Der Befehl von Aku Louhimies abgespielt worden.

Als nächstes ist am Freitag dieser Woche Hanna Mayletts Erstlingslangspielfilm Die Unzertrennlichen zu sehen.

Der heimische Film-Herbst verspricht Abwechslung vom Horror bis zur biographischen Geschichte und zur Animation. Wunderlich Untermietshäusler [Kummeli Alivuokralainen] ist zum Beispiel eine reine Farce, während wiederum John Websters Film Elemente einer Katastrophe davon erzählt, wie es einer mittelständischen Familie eines Regisseurs ergeht, als diese für ein Jahr in ein Leben übergewechselt ist, in dem es kein Öl mehr gibt. [Der biographische Film] Päätalo von Hannu Kahakorvi setzt sich mit dem Leben des von seiner Karriere erst noch träumenden Schriftstellers Kalle Päätalo auseinander.

Seine erste Debütvorstellung im Oktober wird seinerseits die mit einer Haushaltskasse von sechs Millionen Euro und als internationales Gemeinschaftsprojekt gedrehte Animation Der Sohn des Piloten Niko haben.

Heimischer Horror wird die Leinwände vom 17. Oktober ab erobern, wenn AJ Annilas Sauna debüttiert haben wird.

3
Sep
2008

Der Durchlüftungseffekt der Entmonetarisierung des Marktes

Nach dem erfolgreichen Vollzug der Auswechslung des auf Geldverkehr basierenden Wirtschaftens durch eine völlig auf einer erwartungsgemäßen Wahrscheinlichkeitsrechnung, statt aufs Geld gestützten, durch ein Heer freiwilliger, ambitionierter Spezialisten gewährleistete Erbringung aller Güter, werden alle in der Geldwelt noch unrentablen Betriebe weiterbestehen können, und eben gemächlich je nach Auftragslage vor sich hinarbeiten. Und wenn's eine ganze Zeit lang mal nichts zu tun gibt, bleibt dem Betreiber und seiner Familie dann eben Zeit fürs Private oder zur Weiterentwicklung des eigenen Betriebs oder für sonstiges. Gefördert wird dadurch sowohl ein Individualismus der Werkmeister wie auch der Zusammenhalt innerhalb der Familien mit Firmenbesitz, die sich so, allein vom Geist ihres Könnens getragen, im Zentrum erfahren dürfen einer kunstfertigen Ausübung eines Handwerks, während ihnen das Geld sonst das Handwerk gelegt hätte, welches dadurch für andere Menschen einen hohen, persönlichen Flair ausstrahlen wird, und welches nicht wegen erdrückenden Geldschwierigkeiten den Betrieb einstellen muß, da sich finanziell das Unternehmen nicht rechnete. In einer Welt so ganz ohne Geld wird es sich immer lohnen, seinem eigenen Können und Talent folgend tätig zu sein, ganz egal, wieviel Pausen beim Arbeiten dazwischengeschoben werden. Arbeit wird, wenn's nicht mehr ums Geld zu gehen hat, zum Urlaub werden.

Und ebenso wird ein Urlaub wie bisher einem zur lästigen Arbeit werden; will sagen: Menschen, die ihre Schaffensader auf einem bestimmten Arbeitsfeld, das sie einmal fasziniert hat, entdeckt haben, werden es gar nicht lange ohne ihre Herzensbeschäftigung in einem müßiggängerischen Urlaub aushalten, nach der Art, wie man es von der jetzigen Geldwelt her kennt, in der man sich vom Stress des ewigen Gelddrucks entspannen muß. Im eigenen Workshop wird man in seinen Erfließigungen voll und ganz aufgehen. Und zum Entspannen wird einem immer noch mehr als reichlich Zeit bleiben.

Das Leben wird auf eine ganz andere Art und Weise Spaß machen, wenn man sich nicht mehr laufend diesem Gelddruck ausgesetzt sieht. Und schließlich kommt zu den großen Vorzügen eines vom Geld entbundenen Wirtschaftens eben nach das oben genannte Moment der großartigen, vom Individualismus all der vielen, wenn in der Geldwelt unrentablen, aber in einer Welt ohne Geld sich wohl bewährenden Betriebe gefeuerten Erweiterung des erstellten Produktespektrums der neuen Zeit hinzu. Da wird man dann sehr, sehr erstaunt wie aus heiteren Wolken gucken, was der Erwirtschaftungsmarkt jenseits des Geldes alles an feinen Waren in der Lage ist, auf den bunten Märkten der neuen Zeit herbeizuschaffen.

Vieles von den Sachen, die heute die Verkaufsnischen in den Geschäften allzu oft unsinnigerweise vollstellen, werden wohl, wenn der Gewinndruck des Gelds weggefallen ist, aus dem Bild verschwunden sein.

Es wird sich erwartungsgemäß durch die freiwillige Umverlagerung der Betriebsamkeit der Menschen nach der Geldabschaffung genau die Ausjätung der verwirrenden Vielzahl der Versionen und Marken innerhalb den einzelnen Produktetypen ergeben, eine welche man sich heute schon so gerne im Namen eines etwas gemütlicheren Lebens herbeiwünschte.

Die Menschheit wird nach der Ablösung des Geldsystems durch ein panvoluntaristisches, stressfreies Wirtschaften endlich richtig aufatmen dürfen. Hoffentlich kommt denn auch diese neue Zeit früh genug, bevor es fast schon wieder zu spät wäre, oder die große Umstellung zumindest noch schwerer fiele!


Finnlands Öl-Firma Neste hob Forderungen nach Schadensersatz merklich an

(eine Meldung aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Öl-Firma Neste Oil hat die beim Schiedsgericht gegenüber der Baufirma YIT vorgetragenen Forderungen nach Schadensersatz merklich angehoben. Die präzisierten Forderungen belaufen sich auf 107 Millionen Euro, während ursprünglich im April eine Summe von 36 Millionen Euro genannt wurde.

Bei dem Rechtsstreit geht es um die Montagearbeiten für ein in der Ölraffinerie von Neste Oil im Sommer des letzten Jahres in Betrieb genommenes Produktionsförderband. Neste bezichtigt die Einheit der Firma YIT für Industrie- und Netzwerkdienstleistungen der Verschleppung der im Akkord vergebenen Arbeiten. Die Forderungen setzen sich zusammen aus den durch die Verzögerungen entstandenen wirtschaftlichen Schäden und dem Ausfall der Produktion.

YIT stellt die Behauptungen von Neste in Widerrede und erhebt eine Gegenforderung von 25 Millionen Euro, die aus Umzugs- und zusätzlichen Arbeiten sowie aus der Hinauszögerung der Auftragsarbeiten herrühren.

Alles, was sich im Laufe von Jahrhunderten zum Schluß nicht bewährt hat, wird früher oder später abdanken müssen - das Geld nicht ausgenommen

Ist nicht alles auf der materiellen Ebene, wo wir Menschen hier in diesen irdischen Niederungen unser Dasein austragen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Dinge, so wie sie ihren Anfang irgendwann einmal genommen haben, auch eines schönen Tages ein Ende haben werden? Warum sollte dann ausgerechnet, bei allem Respekt dafür, was unsere halbgöttlichen, wenn auch vielfach halbdämonischen Demiurgen und Baumeister der menschlichen Sippe alles aus unserem Mutterplaneten gemacht haben, es dem Geld als solchem da anders ergehen, zumal letzteres doch gerade heute mehr denn je, nebst denen der Koscheren, in die Krallen von allerhand, wenn gesellschaftspolitisch betrachtet, eher zwielichtigen, unberechenbaren Großaktionären und sonstiger Potentaten geraten zu sein scheint, die sich allesamt untereinander gegenseitig zum Zwecke der Selbstbereicherung auf Teufel komm' raus stets auszutricksen versuchen, und bei diesem ambitionierten Treiben buchstäblich regelrecht über Leichen hinwegschreiten, indem sie sich die allerwenigste Zeit lange bei der Frage aufhalten, ob die mit ihren Finanzjonglierereien so heftig ausschlagende Preisspirale im nahen wie fernen globalen Einflußbereich ihres Schaffens sich in bedrohlicher Weise um den Hals der Armen und Ärmsten der Welt gelegt hat, und dabei ist, die Schlinge zuzuziehen und immer mehr und mehr von jenen langsam aber sicher den Boden unter den Füßen wegzuziehen!? Das Leben der Ärmsten der Armen wird sogar oft ganz abgewürgt. Indische Bauern werden in den Freitod getrieben, da sie keinen anderen Ausweg mehr aus der über ihren Kopf gewachsenen Überschuldung sehen können. Deutsche RentnerInnen sitzen im Wintermantel in den eigenen vier Wänden herum, und können sich auch sonst nicht mehr richtig des Lebens erfreuen, da auch sie brutal vom Geld und seinem Preis für die Dinge zum Leben geknechtet sind.

Demzufolge wird es nichts, aber auch rein gar nichts, zu bereuen geben, wenn es dem Geld selber nun bald an den Kragen gehen soll, anstatt, wie bisher, immer nur denen, die von diesem teuflischen Geld traktiert worden sind.

Lange, viel zu lange hat das Geld die Mehrheit der Menschen schikaniert. Es wird Zeit, daß es dazu kommt, daß es abdanken muß.


Finnlands ältestes Unternehmen geht in Konkurs

(eine Mitteilung aus den Neuesten Nachrichten zur Wirtschaft aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Finnlands ältestes Unternehmen Frenckells Buchdruck [Frenckellin Kirjapaino] hat Konkurs angemeldet. Gemäß Berndt Frenckell, dem Geschäftsführer des im Jahre 1642 gegründeten Familienbetriebs, steht als Grund für das Ausgehen der Zahlungsmittel der niedrige Preis der Druckereiarbeit und der allgemeine Umbruch in der Branche.

Die Kunden könnten dank der neuen Technologie mehr als bisher selbst an Arbeiten ausführen, die man vormals in Bruchdruckereien in Auftrag gegeben hatte.

Die Geschichte von Frenckells Buchdruck reicht bis in die Zeit zurück, da in Europa der 30jährige Krieg wütete. Pietari Brahe (ein Großfürst seiner Zeit, nach dem die finnische Stadt Raahe benannt wurde) gründete die Buchdruckerei im Jahre 1642 in Turku. Als deren Teilhaber traf im Jahr darauf der in Deutschland ausgebildete Buchdrucker J. C. Frenckell ein.

Die Buchdruckerei brannte während der Feuersbrunst von Turku 1827 vollständig ab. Der Betrieb siedelte nach Helsinki um, wo er bis in die 1980er Jahre tätig war. Hierauf war Frenckells Buchdruck im Ort Suomenoja bei Espoo ansässig.

Der Betrieb hat 40 Menschen beschäftigt. Sein Umsatz beläuft sich auf 6,3 Millionen Euro.

1
Sep
2008

"Wo aber auch wirklich ein jedes Mitglied der Gesellschaft mehr als nur ein einfacher Millionär sein wird!"

Ein Millionär ist bekanntlichermaßen ein Mensch, der sich so ziemlich alles, was es auf der Welt gibt und was sein Herz begehrt, selbst wenn es sich dabei um teuerste Luxussachen handelte, leisten kann, ohne daß er dadurch in späteren Zeiten als eine Folge davon finanziell in eine Klemme geriete. Die andere Frage ist natürlich die, wie oder womit er zu seinen Millionen kommt. Von vornherein klar dürfte dabei nur soviel sein, daß ein Millionär, der aufgrund eigener Aktivitäten ein Riesenvermögen erwirtschaftet hat, kein Mensch sein kann, der im Schweiße seines Angesichts durch redliche Arbeit sich seine Brötchen verdienen muß. Denn die körperlich schweren Arbeiten, wie fleißig es auch immer einer nehmen wollte, werden nie so schwer bezahlt werden, daß es jemandem gelänge, einzig durch die Entlohnung dafür gleich ganze Millionen auf die höhe Kante zu bringen. Soviel dürfte jedem klar sein, auch einem, der nicht das Zeug zu einem Millionär hat, der meilenweit davon entfernt ist, jemals auch nur eine Spur von einem Millionär zu werden. Nein, um ein solcher zu werden, kann sich der kleine Mann nur ausmalen, muß man Tricks - Spielertricks - in seiner Kiste haben. Vom Schwitzen über der Arbeit allein ist noch keiner so reich geworden. Da muß man auf das Risiko hin, eventuell in der Gosse zu landen, wenn's daneben geht, sich als Firmengründer versuchen, als einer, der die anderen für sich arbeiten läßt, und man muß mit der Zeit, um für den Konkurrenzwettkampf gewappnet zu sein, ein eigenes flexibles Erfolgsrezept herausgearbeit haben, und dann kann man es, so einem nicht ein widriges Schicksal die Gegenrechnung aufmacht, zum Millionär gebracht haben. Dies ist aber eine Gabe, die bei weitem nicht allen auf der Welt gegeben ist. Die Mehrheit der Menschen kann davon nur träumen, wenigstens auch nur soviel an Mitteln zu besitzen, um sich das fürs Leben Nötigste leisten zu können, geschweige denn mehr, oder gar den Luxus eines Millionärs.

Wenn man aber nun der obigen Abrechnung mit den Chancen des durchschnittlichen Bürgers, jemals in die Nähe eines Millionärs zu kommen, den immensen Zugewinn gegenüberstellte, der der gesamten Menschheit nach einer erfolgreich durchgezogenen Abschaffung der Geldwirtschaft erwächst, wie auch immer realiter eine solche in den Details eines von Grund auf neu angelegten Systems aussehen mag, kommt man schnell zu dem Schluß, daß die Millionäre der heutigen Zeit nicht nur die trickreicheren und verschlageneren Zeitgenossen unter den Menschen sein müssen, sondern daß es auch Menschen aus ihren Reihen sein müssen, die sich mit Entschiedenheit und Wucht dagegen stemmen, daß es je irgendwann einmal zu einer Geldabschaffung, die doch sehr wohl im Interesse aller anderen, die keine Millionäre sind, stünde, kommen darf, denn dann gingen ihnen doch vermeintlich alle ihre schönen Millionen durch die Lappen.

Aber warum wollen die Millionäre nur nicht endlich einsehen, daß auch ihnen letztlich bei einer Abschaffung des Geldes unterm Strich der Rechnung nichts an Lebensqualität genommen sein wird - und darum geht es doch, und um nichts anderes - wenn ihnen auch ihre Geldmillionen gestrichen sein mögen?!

29
Aug
2008

Die Welt wird sich aus den Fesseln des die Menschheit geißelnden Geldes mit der Gerissenheit eines Selbstentfesslungskünstlers herauslösen können

Es sind in der einen oder anderen Form bereits vermehrt am Horizont die kommenden Vorreiter einer gänzlich neuen Ära der menschlichen Existenz auszumachen, denen ein mit einem messerscharfen Kombinierwerk arbeitendes Köpfchen ähnlich dem des großartigen Houdini, des berühmt-berüchtigten Selbstentfesslungskünstlers des vorvorigen Jahrhunderts, zueigen ist, die sich bald ernsthaft wohl auch damit auseinandersetzen werden, wie sich die ganze Menschheit am besten aus den Fesseln des das globale Dorf der Welt so fest umschnürenden Geldes befreien läßt.

Deren heldenhafte Zivilcourage wird durch ihr von der großen Idee der Geldabschaffung getragenes Engagement sodann selbst die glorreichsten der uns vorangegangenen Menschengeschlechter mit deren Errungenschaften auf dem langen Weg der Menschwerdung in den Schatten stellen, bedingt durch die unerhört mutige, positive neuzeitige Zielvorgabe, im Namen einer erstmals seit grauer Vorzeit wieder unabhängig von dessen Wert in Geld postulierten Unverkäuflichkeit der allgemeinen Würde eines jeden Menschen, alles Geld über den Haufen zu werfen, indem daß durch diese existenzrechtlich neu aufbewertete Würde der menschlichen Existenz dem Leben des Menschen als ein von der biologisch-psychologischen Prämisse des durchschnittlichen Individuums her freiwillig tüchtig mitarbeitendes Rad am Gemeinschaftsgefährt der Weltgeschäfte ein extrakapitalistisches Anrecht auf eine freundlich ausgerichtete Lebensversorgung aus dem Füllhorn der erwirtschafteten Masse der Güter zugesprochen wird, jenseits des bisher bekannten, knechtenden Geld-Vasallentums.

Die Pioniere einer vom Geld abrückenden Zeit werden den hohen Sockel des den meisten von uns gegenüber so herzlosen und blasierten Geldes schon noch zu rütteln und ins Schwanken zu wissen bringen, bis daß dieser allmählich zu alarmierter Selbstbesinnung wachgeschüttelte gemeine Machtinhaber - namens Geld - bald von selber seine fahle und abgeblichene Krone in die Hand nehmen und den schlußendlich von seinen vormaligen Untertanen angefochtenen Monarchenthron auf immer mehr und mehr Feldern der jetzt noch durchs Geld gestützten, äußerlich übermächtigen, innerlich aber schwächlichen Ideologien räumen, und mit seiner ihm neu zugewiesenen Rolle als abgetakelte graue Eminenz der Geschichte der Menschen sich mit einem beruhigten marginalen Dasein abfinden wird, in den Studiersälen und Museen der von mittlerweile ganz anderen, den alten Geldmaterialismus völlig überstrahlenden, schlaueren Paradigmen faszinierten Welt. Dankbar dafür, daß ihm nicht noch wegen all der Übel, dessen es durch seinen allseitigen Einfluß auf der Welt anteilig geworden war, nachgestellt wird, und man ihm deshalb im nachhinein auch nicht an den Wickel will - dann, wenn sich der ganze überholte Geld-Zauber zu guter letzt wie ein gewaltiges, alle Erdteile einst umspannendes böses Sturmtief mit all seinen allzu lange Zeiten hindurch immer wieder aus heiterem Himmel gewüteten großen und kleinen Stör-Ausläufern in Nichts aufgelöst hat, und die Menschen mit der Zeit das viele lange Jahrhunderte gewährte Trauma der Geldherrschaft vergessen werden.

27
Aug
2008

Aufruf an die Filmemacher: "Laßt Euch um Himmels willen doch einmal auch vom Thema Geldabschaffung inspirieren!"

Es dürfte wohl keinen hehreren Menschentraum geben als den, daß die Menschen eines schönen Tages es schafften, durch einen gigantischen Sinnenwandel und den einhergehenden Wandel des Systems ohne das frustrierende Geld auskämen. Doch muß der Traum von der Wiedereinführung paradiesischer Zeiten auf Erden ewiglich nur ein Traum bleiben? Sicherlich nicht! Warum um Himmels willen sollte es denn nicht möglich sein, einen solchen wahrwerden zu lassen, hier und jetzt in diesem Jammertal?!

Alles, wessen es bedarf, um den Traum praktisch zu realisieren, ist der feste Glaube daran und ein starker Willen, die dahingehende Veränderung durchzusetzen. Dies ist natürlich leichter gesagt denn getan. Denn Tatsache ist, daß bislang sich noch nirgendwo unter der Sonne irgendeine Bewegung nennenswerter Größenordnung formiert hätte, die mit unüberhorbarer Dreistigkeit eine Abschaffung des Geldes von denen, die an den Machthebeln der Welt sitzen, einforderte. Und warum tut dies niemand, außer mir und ein paar wenigen anderen? Sind die Menschen tatsächlich alle zu feige, eine so große, feine Sache wie die Überwindung des Geldes, dieses Plagegeists Nummer 1 aller Menschen, anzugehen, oder sind deren Seelen alle so erbarmungslos ans Geld verkauft, daß es für sie kein Darandenken geben kann, jemals davon wegzukommen?

Ich glaube, nein, weder noch! Woran es fehlt, um die Vorstellungskraft der Menschen in Richtung Geldabschaffung besser zu beflügeln, sind Bilder, sind Filme, die den Traum der geldlosen Zeit in sich fassten und den Menschen nahebrächten. Es reicht offensichtlich nicht aus, nur gutgemeinte Worte über wie immer schöne Artikel zu einer inniglich herbeigesehnten Welt so ganz ohne Geld an die Menschen zu richten. Allzu viele sträuben sich innerlich dagegen, derartige Artikel überhaupt auch nur zu lesen, geschweige denn hernach darüber noch für sich oder mit anderen zu reflektieren. Ich sehe dies eindeutig an den teilweise negativen Reaktionen einzelner Blätter, die mich am liebsten aus ihren Leserforen verbannten. Und warum ist dem so? Weil diesen Menschen eben partout keine Bilder im Kopf aufkommen wollen, wie das denn in einer Welt ohne Geld im konkreten zuginge.

Das Denken in Bildern ist gegenüber dem Denken in Begriffen ein stärkeres, ein mitreißenderes Denken. Deshalb ergeht von mir an dieser Stelle jetzt ein Aufruf an alle Kulturschaffenden und insbesondere an alle Filmemacher, sich zu guter letzt jetzt doch bitteschön endlich auch des viel zu lange in seiner entscheidenden Wichtigkeit für der Menschen Zukunft verkannten Themas 'Die Welt nach einer erfolgreich vollzogenen Abkehr vom Geld' anzunehmen, und den Fokus jetzt auch darauf zu lenken, um es auch durch die visionären Künste den Menschen einleuchtend zu machen, daß die Abschaffung des Geldes ein sehr heldenhaftes Ziel ist, für dessen Durchsetzung es sich im höchsten Maße lohnte, mit allseits zufriedenstellenden Mitteln einvernehmlicher Freiwilligkeit mit Herz und Seele zu kämpfen.


Deshalb, liebe Filmemacher: macht Musicals, Kurzfilme, Filme zum Thema Welt ohne Geld. Und zwar bald, bitteschön, wenn's geht!

In der finnischen Stadt Lahti wird im Bollywood-Stil gefilmt

(eine Mitteilung aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 25.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Lahti, STT
In Lahti wird am kommenden Wochenende eine Tanzkomödie im indischen Bollywood-Stil gefilmt. Für die Schlußszene wird man sich ein sonntägliches Laufsportereignis, das unter dem Motto 'Frau in Topform' steht, zunutzemachen, was eine über tausenköpfige Massenszene garantieren dürfte.

Der Film verknüpft gemäß den indischen Vorbildern Liebe mit Musik und Tanz. Auch vom Handlungsablauf her hat der Film mit Indien zu tun: dorthin wird das Gespräch eines über einer Finesse der Computertechnik büffelnden Finnen verbunden.

Die Hauptrollen des Films sind mit dem aus dem Musical Cat bekannten Schauspieler Tuukka Raitala und dem Tänzer aus Lahti Helan Abdulla besetzt. Mit dabei sein werden etliche Halbprofessionelle aus der Tanzbranche sowie auch Hobbyvereinigungen aus Lahti.

Ein Unternehmen der Videobranche der Stadt Lahti wird den als 12minütig geplanten Film zumindest auf YouTube in Umlauf bringen.

In Lahti wurde erst neulich auch ein anderer Film gedreht, der die Freudenbotschaft des Tanzes verbreitet. In jenem wird ein Bankmanager durch den Tanz vor Unheil bewahrt.

25
Aug
2008

Dem von allzu vielen Teufelchen Berittenen den gebührenden Laufpaß verpassen: das Geld ist eine Hure

Das Geld, von dessen Scheinchen immer wieder mal gefälschte Blüten im Umlauf sind, die einen unversehens, wenn zum leichtfertig übertölpelten Opfer geworden, schnell mal in die lange Röhre schauen lassen können, ist aus genau diesem, aber auch aus vielen anderen Gründen, selbst, wenn für sich im ganzen genommen, ein einziger falscher Fuffziger, da es eben durch seinen im höchsten Grade verblendet machenden Charakter unverantwortungsvolle Menschen leicht zum Schwindeln einlädt. Wobei unter allen häufig wiederkehrenden menschlichen Verbrechen, die sich mittelbar oder unmittelbar ums von allerlei verstellten Teufelchen mit Leidenschaft gekoste Geld drehen, Geldbetrügereien nach die kleineren Übel ausmachen.

Das Geld ist nichts weiter als eine niederträchtige Hure, und zwar eine von der schlimmsten Sorte, eine, die mit gar allen ins Bett steigt, am liebsten aber sich mit den größten Angebern unter seinen Kunden einläßt: getrieben wird's mit Vorliebe mit größten Schwerverbrechen wie aber auch mit der korrupten Staatsgewalt, und der gemeine, rechtschaffene Mann der goldenen Mitte, der seine Geldangelegenheiten unter allen am ehrlichsten nimmt, bleibt bei diesem bösen Spiel nur allzuoft dazwischen arg eingeklemmt, wenn er von den konträren Mächten, die fürs Geld am Ball sind, nicht gar regelrecht überfahren wird, so wie man es etwa von der ganzen Welt sagen könnte, daß sie von diesem Geld überfahren ist.

Das Geld ist fürbaß keine so grandiose Erfindung eines Hilfsmittels zur Erleichterung des zwischenmenschlichen Auskommens, daß man darauf so riesenstolz sein müßte, wie immer getan wird. Es gibt eher tausend und ein Gründe, ihm den Pferdefuß zu weisen, und es in die ewigen Jagdgründe zu verbannen, und zwar, dank der brenzligen sauertöpfischen Weltwirtschaftslage von heute, je schneller desto besser.


Gymnasiasten deckten in New York einen Fischskandal auf

(eine Mitteilung der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 23.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

New York, STT
Ein Viertel des in New Yorker Geschäften und Sushirestaurants verkauften Fischs wird falsch benannt. Zu diesem Ergebnis kamen zwei amerikanische Gymnasiasten, die es sich einfallen ließen, als Teil eines wissenschaftlichen Projekts der Schule die Fische einem DNA-Test zu unterziehen, berichtete die New York Times am letzten Freitag.

Kate Stoeckle, 19, und Louisa Strauss, 18, sammelten aus vier Restaurants und zehn Lebensmittelgeschäften, die sich in New Yorks Manhattan befanden, 60 Fischproben ein. Hernach schickten sie die Proben für eine neuartige Genanalyse an die Universität von Guelph nach Ontario in Kanada. Bei den Tests stellte sich heraus, daß zwei der vier Restaurants und sechs der zehn Läden den von ihnen verkauften Fisch mit falschen Namen belegt hatten. Unter den Fundstücken befand sich unter anderem ein billiger Fisch, der als eine teurere Sorte verkauft wurde, sowie eine lebensbedrohte Fischsorte, die als umweltfreundlich im Angebot ausgewiesen wurde.

- Jemand könnte auf eine gewisse Fischspezies allergisch sein, sodaß die fälschliche Ausweisung sehr ernste Konsequenzen haben kann, sagte der stellvertretende Leiter von Kanadas Barcode of Life Network Robert Henner.

Die Studie wird nächste Woche im Magazin Food Research International veröffentlicht werden.

Nokia beginnt mit Beratungen bezüglich kooperativem Arbeiten, die 200 Personen betreffen werden

(eine Meldung aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der Mobiltelefon-Megakonzern Nokia leitet zur Zeit innerhalb dessen Betriebseinheit, die für Services und Programmsysteme zuständig ist, weltweit Beratungen zu kooperativem Arbeiten ein, die 200 Arbeitnehmer betreffen werden. Der Konzern begründet die Beratungen damit, daß die Aufgabenbereiche des Forschungssektors und der Produkteentwicklung auf mehr Stromlinienförmigkeit hin durchfrisiert werden sollen.

Nokias Belegschaftschef Moerk Hallstein ließ gegenüber dem finnischen Nachrichtenbüro STT wissen, daß in Finnland die Verhandlungen gute einhundert Arbeitnehmer betreffen. Der Großteil von denen arbeitet in der Umgebung der Hauptstadt [Helsinki]. Laut Nokia ist man bei den Verhandlungen zum gemeinschaftlichen Arbeiten sehr darum bemüht, Arbeit und alternative Lösungen für so viele Arbeitnehmer zu finden, wie es nur möglich ist.

Hallstein sagt, daß er aufgrund seiner Erfahrungen glaubt, daß man für einen Großteil derer, die in den Einflußbereich der Beratungen kommen, in der Lage sein wird, innerhalb des Nokia-Werks neue Aufgaben zu finden.

- Im Zuge der Veränderungen der letzten Jahre haben wir sehr gut ersatzweise Arbeitsplätze für die Menschen finden können, die die Veränderungen betroffen haben, berichtete Hallstein.

Nokias Einheit für Services und Programmierungen beabsichtigt auch, durch die Integration der inhaltlichen Serviceprogramme ihr Produkteangebot zu straffen.

- Wenn man auf diesem Geschäftsbereich fungieren und bestehen will, muß man sich die ganze Zeit über verändern, sagte Hallstein.

24
Aug
2008

"Fremde auf der Straße zum Thema Geldabschaffung ansprechen..."

Auf daß unter den Menschen der natürliche Drang zu einer so großartigen Veränderung der wesentlichen Grundlagen des ganzen Lebens wie der zur letztendlichen Abbestellung der bisher üblichen, das Leben so erschwerenden Zahlungsmittel für den Erwerb der lebenswichtigen sowie aller anderen gewünschten Güter durch die Einführung einer allgemein nicht mehr in Zahlungsmitteln auf- und gegenzurechnenden Zurverfügungstellung ausschließlich auf Freiwilligkeit basierender Arbeitskraft zu guter letzt soviel an Schwungkraft gewinnt, daß aus der sich immer stärker in den Köpfen der leidgeprüften Menschen festsetzenden, glorreichen Abänderung des Systems voller Ernst wird und zum Schluß das Geldwesen tatsächlich gekippt wird, müssen die Menschen sich erst einmal zusammengetan und untereinander auch ausgiebig zu dem Politikum abgesprochen haben. Ansonsten passiert gar nichts. Wer seine Bereitschaft, an Diskussionen teilzunehmen, auf Internet-Foren mit witzigen oder bissigen Kommentaren verschleudert, kann nicht erwarten, daß er je real von seinem Krämer im Dorf etwas umsonst auf die Hand bekommen wird, da vom Internet aus allein keine Geldabschaffung je abheben wird.

✪ Dafür muß man auf die Straße gehen und sich mit seinen Nachbarn und mit Kommunalpolitiker und eben mit dem Krämer treffen! Erst dann kann aus einer Abschaffung des Geldes wirklich etwas werden.

Wenn man das System nicht von oben herab, durch das willfährige Einlenken der hohen Politik und der Wirtschaft, dahin bekommen kann, wie man es notwendiger- und vernünftigerweise gern haben möchte, da die meisten noch stur wie die Büffel am alten Trott festhalten, hilft wohl nichts anderes, als es von innen heraus nach und nach auszuhöhlen, um es so langsam zu untergraben, bis es zum Schluß wie ein schiefgeratenes Kartenhäuschen, als wär's nie etwas standfestes gewesen, was es eigentlich auch nie war, in sich zusammenfällt. Und danach wird der Geld-Spuk dann auch ein für allemal vorbei sein!

Sich jetzt, im Alleingang oder nach Absprachen mit anderen Kollegen, mit seiner Firma dazu einvernehmen, daß man bereit wäre, für sie ohne einen jeglichen Lohn zu arbeiten, wenn diese nur wiederum bereit wäre, mit gewissen Geschäften vor Ort zu reden, auf daß letztere dazu gebracht werden, an solche und solche Arbeiter aus der Belegschaft der Firma solche und solche Waren kostenlos auszugeben, unter der Zusage, daß z.B. besagte Firma den Geschäften wiederum ihre Lastwagen zur Heranschaffung von Waren kostenfrei zur Verfügung stellt, u.s.w., das wäre es, was man schon jetzt dafür tun könnte. Dies nur eines von vielen denkbaren Szenarien dazu, wo man, realistisch betrachtet, mit der allfälligen Untergrabung des Geldsystems von innen heraus ansetzen könnte.

Seid doch bitte, liebe Mitmenschen, auch auf diesem Sektor ein bißchen erfinderischer, sodaß wir Menschen es endlich schaffen, auf alle Zeiten das leidige Geld los zu werden. Oder sollen wir noch alle eines Tages in diesem Geld ersticken müssen, und die ganze Menschheit damit zugrunde gehen?!

Das beste dürfte es wohl sein, jetzt sich schon bald daranzumachen, ohne noch lange mit der Wimper zu zucken, das Geld abzuschaffen.

Packen's wir an, Sportsfreunde! Das Glück der Menschheit liegt ganz in unsern Händen.


In der Stadt Pori wird ein Schauspiel über die Unternehmerkarriere des Finnen Toivo Sukari zu sehen sein


(ein Bericht zum aktuellen Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Pori, STT
Die Unternehmerkarriere des Geschäftsmanns Toivo Sukari nimmt gegenwärtig die Form eines Theaterstücks an, welches während des Herbstes das Hochschultheater von Pori aufführen wird [der Name klingt von dessen wörtlicher Bedeutung her im Ohr eines Finnen wie 'zuversichtausstrahlender Bürstenbinder' - 'Toivo Sukari']

Der Karriereablauf der Hauptfigur wurde mit Hilfe von Interviews und schriftlichen Dokumenten analysiert. Sukari stellte für das Projekt auch eigene Dokumentationen zur Verfügung. Außerdem hat er teil an der Regie des Theaterstücks.

Nach Anschauung des Intendanten des Stücks Aarni Moisala macht das Werk mit Mitteln der Kunst die Kräfte sichtbar, die den Unternehmer weiterbringen und auf seine Entschlüsse Einfluß nehmen. Gleichzeitig sei es Ziel, eine am Theater orientierte Unterrichtung zum Unternehmertum zu fördern.

Moisala ist an der Handelshochschule von Turku in deren Einheit von Pori mit der Erforschung von Leitung und Management beschäftigt. Er schreibt an einer Doktorarbeit zum Unternehmertum.

An der Zusammenarbeit für das Theaterspiel ist auch eine Initiative zur Unternehmensunterrichtung des Kunstparks von Vaasa, Business Road, beteiligt.

Finnen mit dem Namen Markku trachten nach der WM im Versammeln Gleichnamiger zu einem Treffen

(ein Bericht zum Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 20.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Finnlands Markku-Bund ist darauf erpicht, einen Weltrekord im Versammeln von Menschen gleichen Vornamens aufzustellen. Ziel ist es, am 30. August auf dem Senatsplatz von Helsinki so viele mit dem Namen Markku auf einem Platz zusammenzubringen, daß die 2005 in Dubai zu Wege gebrachte Errungenschaft derer, die alle Mohammed heißen, auf den zweiten Platz abrutschen wird.

Ganz einfach wird es nicht sein, den WM-Titel zu erhaschen. Ein neuer Weltrekord kommt dann zustande, wenn sich 1'098 Personen mit Namen Markku auf dem Platz versammelt haben. Aufgerufen zu dem Ereignis sind sowohl die Mitglieder des Markku-Bunds als auch alle anderen Markku. Anläßlich des WM-Versuchs sollte man eine mit einem Paßbild versehene Ausweiskarte bei sich haben, um seinen Vornamen zu belegen.

Der Markku-Bund mit seinen über tausend Mitgliedern ist Finnlands größte Vornamen-Vereinigung. Unter anderem adelt der Bund einige seiner Mitglieder mit dem Titel Söör Markku [in Anlehnung auf die Anrede eines britischen Lords] durch einen Schlag zum Ritter, nahe dem Städtchen Noormarkku, im Dorf Söörmarkku.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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auf eine gewaltige Besserung nachsintflutlicher Zeiten hoffend über Hochwasser hinweg  vorbauen gehen

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

Ein Paradies auf Erden kann es geben

aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!