Ein von Nazi-Deutschland mit Verachtung bedachter Jesse Owens hatte den Stab seines Goldstaffellaufs nach Finnland verschenkt
Jesse Owens verschenkte den Staffellaufstab der US-amerikanischen Mannschaft, der jener Gold eingebracht hatte, an den Finnen Toivo Sariola.
Den im Jahre 1936 auf der Olympiade in Berlin seinen Siegern viermals Gold eingetragenen Gold-Staffel-Stab verschlug es seinerzeit nach Kerava, eine beschauliche Kleinstadt im Herzen Finnlands, um dort zunächst im Besitz der berühmten Zirkussippe derer Sariola zu verbleiben.
Owens vermachte den Stab dem finnischen Leichtathleten Toivo Sariola zum Dank für dessen Freundschaft.
Sariola legte in Berlin eine außergewöhnliche Mitmenschlichkeit an den Tag, indem er sich mit dem afroamerikanischen Owens anfreundete, zu einer Zeit, als die rassistischen Nationalsozialisten Deutschland anführten.
Sariola trat in Berlin auf 100 Metern zum Wettkampf an, sowie auch im Staffelsprintlauf, bei welchem Finnland und die USA in denselben Anfangsetappen liefen.
Owens lernte Sariola jedoch außerhalb des Olympiastadions kennen.
Die unumwunden rassistischen Nazis vergönnten den dunkelhäutigen Amerikanern den Erfolg nicht, vielmehr zeigten sie, daß letztere ihnen ein Dorn im Auge waren. Sariola wollte die schräge Behandlung von Sportlerkameraden von ihm nicht einfach so hinnehmen, sondern schlug Owens und dessen Mannschaftskollegen vor, sie könnten sich in Gesellschaft der Finnen bewegen, wo auch Superstar Owens in Sicherheit wäre.
Als die Olympiade zu Ende gekommen war, wollte Owens Sariola seine Dankbarkeit bezeigen und schenkte deshalb den Gold-Staffellauf-Stab her, auf welchen er die Worte geschrieben hatte: "with friendship to Toivo Sariola".
Zu Hause übergab Sariola den Stab an seine kleine Schwester, die ihn Jahre später der Sportlervereinigung von Kerava überstellte.
Der Verein aus Kerava machte die Angelegenheit jetzt in der dieswöchentlichen Veröffentlichung des Lokalanzeigers Meine Heimatstadt Kerava publik.
Jesse Owens gewann in Berlin Gold auf dem 100- und auf dem 200-Meterlauf, im Stapellauf sowie beim Langlauf. In den Vereinigten Staaten grassierte damals eine rücksichtslose Rassensegregation, und es wurden die Errungenschaften des dunkelhäutigen Olympiahelden kaum auf irgendeine Weise zur Kenntnis genommen, als jener nach Alabama heimgekehrt war.
(nach Berichten aus den Medien Finnlands, übersetzt aus dem Finnischen)
Den im Jahre 1936 auf der Olympiade in Berlin seinen Siegern viermals Gold eingetragenen Gold-Staffel-Stab verschlug es seinerzeit nach Kerava, eine beschauliche Kleinstadt im Herzen Finnlands, um dort zunächst im Besitz der berühmten Zirkussippe derer Sariola zu verbleiben.
Owens vermachte den Stab dem finnischen Leichtathleten Toivo Sariola zum Dank für dessen Freundschaft.
Sariola legte in Berlin eine außergewöhnliche Mitmenschlichkeit an den Tag, indem er sich mit dem afroamerikanischen Owens anfreundete, zu einer Zeit, als die rassistischen Nationalsozialisten Deutschland anführten.
Sariola trat in Berlin auf 100 Metern zum Wettkampf an, sowie auch im Staffelsprintlauf, bei welchem Finnland und die USA in denselben Anfangsetappen liefen.
Owens lernte Sariola jedoch außerhalb des Olympiastadions kennen.
Die unumwunden rassistischen Nazis vergönnten den dunkelhäutigen Amerikanern den Erfolg nicht, vielmehr zeigten sie, daß letztere ihnen ein Dorn im Auge waren. Sariola wollte die schräge Behandlung von Sportlerkameraden von ihm nicht einfach so hinnehmen, sondern schlug Owens und dessen Mannschaftskollegen vor, sie könnten sich in Gesellschaft der Finnen bewegen, wo auch Superstar Owens in Sicherheit wäre.
Als die Olympiade zu Ende gekommen war, wollte Owens Sariola seine Dankbarkeit bezeigen und schenkte deshalb den Gold-Staffellauf-Stab her, auf welchen er die Worte geschrieben hatte: "with friendship to Toivo Sariola".
Zu Hause übergab Sariola den Stab an seine kleine Schwester, die ihn Jahre später der Sportlervereinigung von Kerava überstellte.
Der Verein aus Kerava machte die Angelegenheit jetzt in der dieswöchentlichen Veröffentlichung des Lokalanzeigers Meine Heimatstadt Kerava publik.
Jesse Owens gewann in Berlin Gold auf dem 100- und auf dem 200-Meterlauf, im Stapellauf sowie beim Langlauf. In den Vereinigten Staaten grassierte damals eine rücksichtslose Rassensegregation, und es wurden die Errungenschaften des dunkelhäutigen Olympiahelden kaum auf irgendeine Weise zur Kenntnis genommen, als jener nach Alabama heimgekehrt war.
(nach Berichten aus den Medien Finnlands, übersetzt aus dem Finnischen)
libidopter - 11. Nov, 11:27