27
Aug
2009

Endlich wurde damit begonnen, auch rassistische Forumsdebattanten und Blogger angemessen abzustrafen!

Während gestern im finnischen Turku ein Mann, der im Oktober letzten Jahres im Netz Kommentare eingestellt hatte, in denen er Menschen, die afrikanischer Herkunft sind, als "minderwertigen" Abschaum der Bevölkerung beschimpfte, vom dortigen Schöffengericht zu einem Tagessätze-Bußgeld von 300 Euro verdonnert wurde, war es bereits vorgestern schon auf dem Schöffengericht beim Prozeß gegen den Abgesandten der basisfinnischen Partei im Stadtrat von Helsinki, den wissenschaftlichen Forscher Jussi Halla-aho, wegen dessen Schriften im Internet zu einem reichlichen Getümmel gekommen.

Der Richter gestattete nämlich die Anwesenheit von lediglich dreißig Personen im kleinen Sitzungssaal.

Halla-aho stritt die Anklagen von wegen Störung des Glaubensfriedens und Aufwiegelung gegen eine Volksgruppe rundum ab. Seiner Anschauung nach hatte der die Anklage erhobene stellvertretende Generalstaatsanwalt Finnlands Jorma Kalske [finn. kalske = Säbelrasseln] die Aussagen aus dem Sachzusammenhang herausgelöst.

Halla-aho, der vor einiger Zeit von einigen im Land
aufgrund seiner einwandererkritischen Haltung auch als "Rassen-Doktor" angefeindet worden war, woraufhin ich als ehemaliger Günzburger (der rassistische, zeitlebens unbestraft gebliebene Ausschwitz-Arzt Josef Mengele kam aus Günzburg!) den (allerdings unerwiderten) Kontakt zu jenem aufgenommen hatte, um ihm zur Einsicht zu verhelfen, hatte im Sommer vor einem Jahr in einem veröffentlichten Blog-Aufsatz den Islam mit Pädophilie gleichgesetzt. Außerdem hatte er behauptet, daß die Beraubung von Passanten und das Schmarotzertum auf Kosten von Steuergeldern den nationalen oder vielleicht sogar genetischen Sondercharakterzug einer bestimmten Volksgruppe vorstelle.

Laut Halla-aho sei es aber Sinn und Zweck seiner Schriften gewesen, über einen "Doppelstandard", bzw. darüber zu diskutieren, daß gewisse Gruppen von Menschen in den Informationsmedien und bei den Behörden einen gewissen Schutz genößen.

Nach dem Dafürhalten des die Anklage vorantreibenden Staatsanwalts beim Schöffengericht Helsinki Simo Kolehmoinen sollte Halla-aho zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung oder zu einer beträchtlichen Geldbuße verurteilt werden.

Das Gericht wird nach Ablauf von zwei Wochen seinen Beschluß bekanntgeben.

Jussi-Halla-aho-Collage

Hier nun einige Stimmen aus dem Volk zur zuletzt wiedergegebenen Nachricht, in Form von einigen Leserkommentaren aus der Presse Finnlands:

EIN STALINISTISCHER SCHAUPROZEß?

"Ein Lappländer" schrieb am 25.8.2009 um 12.01 Uhr:

Ah, ist das nicht eine Hatz gegen eine einzelne, angeblich gefährliche Anschauungen verbreitende Privatperson, mit dem Ziel, alle Kritiker mundtot zu machen?! Ein solches sollte man aber meines Erachtens nicht akzeptieren, egal was man nun von den Ansichten von Halla-aho hält, ist man bestrebt, sich Finnland als einen Rechtsstaat einer bestimmten Ordnung aufrechtzuerhalten.

Es kommen einem ja glatt zwangsläufig die Zeiten Stalins in den Sinn: der Schuldige steht bereits fest, doch nach dem Verbrechen wird noch gesucht. Oder: Schuldige gibt es zwar keine, dafür aber unzureichend Verhörte.

BALD WIRD DIE BOMBE PLATZEN!

"Erkki K. Laakso" schrieb am 26.8.2009 um 03.11 Uhr:

Es wimmelt im Land nur so von Leuten, die einer Hetzjagd unterzogen und fertiggemacht werden. Da gibt es nicht nur Halla-aho, sondern tausende andere Opfer des juristischen Mords. Ich glaube, zu wissen, wovon ich rede, und Zweifler können sich
in meinem Blog, vergewissern, daß meine Aussagen "gedeckt" sind. Was macht ein in die Ecke getriebener und fertiggemachter Mensch, der Jahre und Jahrzehnte lang merken mußte, daß er *tauben Ohren zuruft*? Jetzt, wenn überhaupt, sollten die Parteien, die Entscheidungsträger, die Beamten diese Ohren haben und zuhören, und zu den von der Lage der Dinge eingeforderten Maßnahmen greifen.

Zum guten Schluß werde ich dann mit den Worten singen: "dieses Land, dieser Himmel auf Erden..."

OHO

"Ein Rechtswesen für die Friedensstiftung" antwortete auf den Kommentar von "Erkki K. Laakso" um 08.11 Uhr:

Was für Anschauungen kommen hier denn hereingepurzelt oder hat hier jemand eine Nummer zu klein die Zipfelmütze aufsitzen?

Was Halla-aho betrifft, so kommt einem zunächst ein von der Wohlstandsgesellschaft verzogener kleiner Junge in den Sinn, der mit einem Kleinluftgewehr Stockenten abschießen wollte, die Mutter ihn aber nicht läßt.

Die Welt steckt voller Probleme, für manche scheint aber das einzige Problem das zu sein, daß die immerwährenden Moralkode des Lebens das Ärgern oder Beschimpfen eines anderen Menschen verbieten. In einem christlichen Staat sollte als eine Richtschnur die Bergpredigt Jesu dienen, aber auch diese Botschaft in diesem Land der selbstgefälligen Egoisten ist ganz für die Katz'.

Von Halla-aho habe ich bisher nicht einen einzigen vernünftigen Kommentar gelesen.

EIN RECHTSWESEN FÜR DIE FRIEDENSSTIFTUNG????

"Sich nur noch wundernd" antwortete auf den Kommentar von "Ein Rechtswesen für die Friedensstiftung" um 13.47 Uhr:

Natürlich könnten Sie solche lesen, wenn sie [nur lesen] könnten, denn die losen Sätze stehen in genau dem Umfeld, wo diese hingehören, und in diesem Umfeld ist der Inhalt dann ein gänzlich anderer, als wenn einzelne Wörter aus dem Inhalt herausgerissen werden. Es macht den Eindruck, als ob selbst der Ankläger nicht aufs Gymnasium gegangen wäre, denn dort steht doch in den Lehranweisungen, daß man lernt, das Gelesene auch zu verstehen.

DER MUND SPERRT SICH EINEM UNGLÄUBIG AUF

"Völlig verwundert" antwortete auf den Kommentar von "Sich nur noch wundernd" um 15.00 Uhr:

Na, es ist doch beim Lesen der Tageszeitungen überhaupt nicht klargeworden, welche Größenordnungen diese neueste Donau von Gedanken hervorgebracht haben soll, so daß man ihn [und dessen Schriften] extra lesen würde.

Matti Nykänen und Toni Halme hörten sich ein bißchen nach eben denselben Ausbrüchen von Intelligenz an. Sollte irgendjemand die Ideen von Halla-aho kristallisiert in seinem Kopf haben, so könnte er oder sie diese doch für uns gewöhnliche auf den Straßen Stapfenden ausleuchten. Die Leute, die diesen Halla-aho unterstützen, wirken auf einem Zeitungsbild wie die aufgestellten Statuen von Internet-Freaks, wie Dauermitglieder der Piratenpartei, deren Welt am PC-Monitor endet und deren Weltbild von den Mario Bros. und vom Grand Theft Auto kopiert scheint. Darüber zu schreiben, wie man sich bei so was fühlt, macht einem keinen Spaß.

DEN MUND NUR UNGLÄUBIG AUFGERISSEN

"Sich nur noch wundernd" antwortete auf den Kommentar von "Völlig verwundert" um 17.10 Uhr:

Falls Sie nur etwas Kunstfertigkeit besitzen sollten, diesen PC für eine Suche bei Google anzuwenden, so werden Sie alles zu Nykänen finden, und auch zu Halme gibt es Reportagen. Halla-aho hat jedoch eigene Blog-Seiten.
Dort wird man fündig. Erst lesen und dann die Zähne fletschen.
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