8
Jul
2008

Wie lange noch muß man immerzu den ganzen Geld-Käse in den Ohren haben?

"Wach sein. Dem Menschen ist gegeben die Vernunft, die Ochsen bilden statt dessen eine Zunft." (Bänkelspruchzitat aus Alfred Döblins 1929 erschienenem, sozialkritischem Roman 'Berlin Alexanderplatz')

Wenn auch die meisten Menschen nach wie vor von einem ehrlich-redlichen Schlage sind, so daß sie auch wirklich im eigentlichen Sinne des Wortes als Mensch bezeichnet werden können, insofern, als sie sich eben vom Tier abheben, da sie moralisch imstande sind, ein Mitverantwortungsbewußtsein aufzubringen, wenigstens für das Wohlergehen ihrer Sippschaftsmitglieder, die entweder mit ihnen verwandt oder verschwägert oder auch nur gut befreundet sind, oder für das derer, die von ihrem sozialberuflichen Betätigungsfeld her in ihren Einflußbereich gestellt sind. Es gibt jedoch andererseits, wie man leider nur allzu gut weiß, auch die andere Gruppe von Menschen, die Gruppe derer - und es soll hier gar nicht einmal die Rede sein von den ausgesprochen kaltblütigen Verbrechern -, die, eigensüchtig bis zu dem Punkt, daß es ihnen selbst nichts ausmachte, wenn andere durch ihr Tun oder Unterlassen übergangen, übertölpelt oder gar übervorteilt werden,
sich einen feuchten Dreck um die Belange der anderen scheren, solange es ihnen selber nur ja gut geht, und ihnen niemand dabei in die Quere kommt. "Nach mir die Sintflut!", wie es bei etwaigen Selbstbeschwichtigungen dann zum Schluß bei ebenjener berüchtigt verantwortungslosen Mentalität sprichwörtlich gerne heißt.

Und hier genau ist der Feind auszumachen, wenn es Ziel sein soll, irgendwann einmal zu einem neuen menschlichen Zusammenleben zu finden, das es den Menschen erlaubte, ein neues Zeitalter einzuläuten, welches völlig ohne den allzeitigen Stress und die Reibereien mit dem lästigen, allgegenwärtigen Geld auskäme, und deshalb wortwörtlich das Geld dann ein für allemal abschaffen könnte.

Wie schon bereits des öfteren zuvor herausgestellt: das Geld läßt sich nur abschaffen, wenn die politische Führung davon ausgehen kann, daß alle Menschen ihre Mentalität dahingehend aufpoliert haben, daß die grundsätzliche Bereitschaft besteht, durch den eigenen persönlichen Einsatz mitzumachen an der neuen Freiwilligkeit in einem panvoluntaristischen Wirtschaften, wo nicht um Geld, sondern aus einem ideellen Selbsterfüllungsbedarf des einzelnen gegenüber der Gemeinschaft heraus gearbeitet wird, und wo alle Waren umsonst erhältlich sind, wobei die selteneren Produkte an ebenso 'seltenere' Menschen gehen werden, die sich auf die eine oder andere Weise auf dem kulturellen Sektor hervorgetan haben. Kein Papst wird diesen Gesinnungswandel herbeibeten, dieser muß aus der eigenen Einsicht heraus erwachsen, daß die Abschaffung des Geldes nur vonstattengehen kann, wenn sich die Einstellung zur Mitverantwortungsbereitschaft gegenüber der Gemeinschaft positiv geändert hat.

Nur dann wird es möglich sein, daß eine ganz neue Sonne über uns Menschen aufgeht, unter der wir nach all den schlimmen Zeiten von gestern und heute wieder paradiesische Zustande auf Erden haben werden können.

Make-a-differnce-abolish-money-now

Indischer-Huettenkaese

✪ Packen wir's endlich an, jetzt das Geld wegzupacken! Keiner wird es zu bereuen haben, sondern ganz im Gegenteil! Allen wird es ohne Geld viel, viel besser gehen!

bei-uns-wird-nur-sauberer-Kaese-gemacht

Verdorbener Käse ist in Europa als frischer verkauft worden

(eine Mitteilung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Woringen, STT
Die Polizei hegt den Verdacht, daß in Europa verdorbener Käse als frischer verkauft wird. Italienische Medien haben eine Erklärung der italienischen Polizei zitiert, nach der aus circa 40 Meiereien Europas 11'000 Tonnen an verdorbenem Käse in die Käserei eines gewissen italienischen Geschäftsmanns verbracht worden seien, wo das Zeugs für den Neugebrauch eingeschmolzen werde.

Laut der Erklärung handelt es sich bei den Zulieferermeiereien um solche mit Standort in Italien, Großbrittanien, Deutschland und Österreich. Aus der zusammengepanschten Masse werde Mozzarella- und Gorgonzalakäse zubereitet. Es wären in den Käselaiben auch Reste einer Maus und Fetzen von Plastikverpackungen gefunden worden.

Die Käsereien des Mannes liegen in Italien und in Deutschland. Die Käserei im deutschen Woringen mußte auf einen Beschluß wegen des Verdachts eines Verbrechens den Verkauf von Käse einstellen.

Eine Sicherheit über die Qualität des dort bereits verkauften Käses wird es im Laufe der nächsten Woche geben, wenn die im Zusammenhang mit einer Polizeirazzia genommenen Proben analysiert sind.

Die Polizei Italiens arbeitet bereits seit zwei Jahren an der Durchforstung der Unstimmigkeiten mit dem Käse. Es wurden dabei drei Personen festgenommen.

Ein vom südfinnischen Meeresufer bei Ruissalo aus auf ein Schiff abgeschossener Golfball traf ein Kind am Kopf

(eine Meldung der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Turku, STT
Ein siebenjähriges Mädchen, das sich auf dem Deck eines Schiffes aus Schweden aufgehalten hatte, hat gestern abend vor dem Ort Ruissalo bei Turku einen Golfball an den Kopf bekommen. Der Ball wurde von der Terasse eines kleinen Lustschlößchens des Ortsbereichs Ruissalo aus auf das Schiff hinzu abgeschmettert. Die aus Turku kommende Viking Isabella war gerade dabei, an Ruissalo an dessen schmalster Stelle der Fahrrinne vorbeizuziehen, als auf dem Schiff beobachtet wurde, wie vom Ufer aus ein Golfball in Richtung des Schiffs abgeschlagen wurde.

Die Notrufzentrale war um halb zehn über den Vorfall benachrichtigt worden. Auf grund den Angaben gelangte eine Polizeipatrouille zu der Villa, auf dessen Terasse mehre Golfertaschen standen. Laut Polizei hatte eine größere Gesellschaft auf dem Lustschlößchen gemeinsam den Abend verbracht. Lauter Erwachsene. Zwei der anwesenden Männer gaben zu, daß sie Bälle mit Richtung aufs Schiff abgeschossen hätten.

Die Polizei untersucht den Vorfall als vorsätzliche Zufügung einer Verletzung.

7
Jul
2008

Geld ist ersetzbar gleich schmierig gewordenem Öl

Wenn einem etwas ganz gegen den Strich geht, wird man es, will man nicht unvernünftig sein, sausen lassen, und dafür etwas ganz neues, einen Ersatz, auf die Beine bringen. Bei vielen Dingen würde sich jedoch aus praktisch-technischen Gründen, abgesehen von solchen der Unkenntnis oder des unaufgeklärten Unwillens der Menschen, ein Austausch nur mit größten Schwierigkeiten gestalten lassen. Darf man danach fragen, wie es sich hierbei in punkto Geld verhält?

Jedem geht das Geld irgendwie gegen den Strich, wenn er nicht gerade von Haus aus darin schwimmt, und deshalb mit anderen, aber ebenso "geldgemachten", psychisch-motorischen Problemen zu kämpfen hat. Nun ist aber das Geld kein unersetzbar köstlicher Treibstoff für irgend ein technisches Gerät und auch kein direkt physisch süchtigmachender Stoff, welche uns Menschen am Laufen hielten, das somit nicht zu ersetzen wäre, sondern ein durch menschliche Verhaltensweisen und berechnende Vorstellungen entwickeltes gedankliches System. Demnach sollte es sich so verhalten, daß auch dieses unliebsam gewordene Geld-System, zumal es mittlerweile schon den primären haushalterischen Interessen der Menschen in einem Maße zuwiderläuft, wie dies nur in einer kaputten, wie der unseren Welt der Fall sein kann, mit einem guten Willen durch ein anderes System ausgewechselt werden kann, das ganz ohne das Geld auskommt. Und so ein System wäre mit etwas mehr Spürsinn für die Gebote wie auch für die "ideellen Angebote" der Stunde im auf der prinzipiellen Freiwilligkeit aller Mitglieder der Menschengemeinschaft gründenden
Panvoluntarismus zu finden.

lernen-ohne-Geld-zu-ueberleben

Finnlands Gewerbeminister Pekkarinen möchte, daß Holzgraupeln wettbewerbsfähiger werden

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Töysä, STT
Der Gebrauch von Holzschrotgräupelchen als eine Quelle von Energie muß noch wettbewerbsfähiger gemacht werden, als er das heute schon ist, sagt [Finnlands] Gewerbeminister Mauri Pekkarinen (von der Zentrumspartei).

Die Wettbewerbsfähigkeit der Gräupelchen könne entweder durch direkte Subventionen oder auf dem Steuerwege erhöht werden. Laut Pekkarinen müsse die Regierung noch in diesem Jahr bezüglich dieser Angelegenheit einen Beschluß fassen.

Ungefähr 13'000 kleinere Häuser werden [in Finnland] derzeit mit Holzschrotkügelchen beheizt. Die EU hat verfügt, daß Finnland bis zum Jahre 2010 den Einsatz von Holz zur Energiegewinnung um nahezu das dreifache des derzeitigen Stands anzuheben hat. Laut Pekkarinen bieten sich genau dafür die Holzgräupelchen an.

Finnland produziert mehr Holzschrotgraupeln als irgend ein anderes EU-Land: ca. 50'000 Tonnen im Jahr. Nur ein fünftel davon wird im eigenen Land aufgebraucht. Der Großteil wird nach Schweden und nach Mitteleuropa ausgeführt.

6
Jul
2008

Eine "Kung-Fu-mäßig" elegante Lösung aller Wohnraumprobleme für eine Welt so ganz ohne Geld

Eines der größten Hindernisse dafür, überhaupt mal eine wenn auch zunächst noch so leise artikulierte Bereitschaft der Menschen, für eine ernst gemeinte allseitige Abschaffung des Geldes die Faust der gefrusteten Seele auf den Politikertisch zu hauen, auf die Beine zu bringen, wird wohl darin liegen, daß bislang eben noch kein Mensch sich vorstellen kann, wie es sich in einer Welt so ganz ohne Geld mit der Zuteilung von Grund und Boden und dem Wohnen verhalten könnte. Man wird sagen, daß, wenn es kein Geld mehr gibt, und alles umsonst an die Menschen ausgegeben werden soll, wohl auch jeder, der bisher kein eigenes Dach über dem Kopf hatte, mit dem Wunsch nach einem eigenem, frei zur Verfügung stellenden Haus daherkommen würde, und daß dies schon allein aus dem Grund, mal abgesehen von den materiellen Engpässen und an willigen Arbeitern, die bereit wären, einem für ein paar Flaschen Bier und belegte Brote ein Haus hochzuziehen, schon allein deshalb undenkbar wäre, da eine Aufteilung der Erde unter allen Menschen, die einen Anspruch darauf erheben wollten, ohne regelnde Gängelung des Geldes schleunig zu einem mörderischen Rennen ins Chaos ausarten würde. Doch, wie ich meine, muß auch hier festgestellt werden, daß auch die Befürchtungen auf dem Felde dieses für die Menschen höchst lebenswichtigen Belanges, wiewohl diese nur allzu verständlich scheinen im Schattenlichte all der vielen Nachrichten aus aller Welt über den alltäglichen Zwist unter den Menschen, der sich an noch viel geringeren Dingen als denen der eigenen Scholle und der ständigen Bleibe entzündet, purer Pessimismus sind gepaart mit der Unwilligkeit verängstigter Menschen, unliebsame Dinge, sind diese von alters her einmal gut eingefahren, und wenn sie einem auch noch so verhaßt sind, auch nur anzutasten und im Ansatz zu verändern.

Jedem wäre es wohl lieber, wenn es kein Geld gäbe, aber kaum einer würde jemanden, den er nicht kennt, umsonst in seinem Haus unterbringen wollen. Das soll aber niemand auch müssen, oder ansonsten würde ein solches postmonetäres System schnell in sich zusammenkrachen und uns wieder in die Geldwelt zurückkatapultieren!

Um zu einer Lösung, oder zu Lösungsmodellen, eines Problems auf dem Weg zur Überwindung des Geldes zu kommen, wird man sich eben, fast Kung-Fu-mäßig, in manchen Angelegenheiten etwas verkünsteln müssen, was ja nichts schlechtes heißen soll, solange man sich nur nicht dabei verzettelt, und damit das Gelingen des guten Projekts im Sumpf eines undurchsichtigen Filzes abwürgt.

Grund und Boden wird wohl in einer Welt so ganz ohne Geld zu unantastbarem, und somit unveräußerlichem Allgemeingut werden. Was zählt, ist einzig und allein was darauf steht, also Liegenschaften, die Häuser, Gebäude, Werkstätten, öffentliche Hallen und alle sonstigen Immobilien auf der Welt. Es muß natürlich beim Übergang vom Wirtschaften mit Geld hin zu einer neuen völlig gegenwertentbundenen und einzig in der psychosozialen Stabilität der Menschengemeinschaft verankerten Ordnung eine Prämisse sein, daß es zu keinen Veränderungen im bis dato gehaltenen Besitzstand der Menschen kommt, die im Besitz einer irgendgearteten Immobilie sind. Doch dürfte andererseits auch niemand all derer, die in Miete wohnen, nachdem das Geld nach dessen Abschaffung und damit die bisher regelmäßig bezahlten Mieten in einer neuen Welt, wo einem fast alles, was Leib und Herz begehrt, umsonst durch die Gemeinschaft gegeben wird, ausbleiben, ohne weitere Gründe an die Luft gesetzt werden.

Für alle jungen der neu heranwachsenden Generationen, die auf alle die bereits irgendwie häuslich Untergebrachten nachkommen, für die noch neu zu schaffende Bleiben benötigt werden, ebenda werden die Stadtverwaltungen der neuen Freiwilligkeit stark gefordert sein, sich etwas besseres einfallen zu lassen als was den verblichenen Altkommunisten der gescheiterten, experimentellen Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts eingefallen war, und im Verein mit der gebotenen Landschaftskulisse der panvoluntaristischen neuen Unternehmerschaft echt realkommunistische Zuteilungsschemata für den Stil der Unterbringungen der Menschen zum Tragen zu bringen.


ach-wie-schon-dass-auch-wir-jetzt-nachdem-es-das-Geld-nicht-mehr-gibt-ein-schoenes-Zuhause-haben

Die Fans kämpfen um das Haus von Bruce Lee

(ein Beitrag zum Zeitgeschehen aus der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1. Juli 2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Hongkong, STT
Die Anhänger des legendären Kung-Fu-Helden Bruce Lee haben eine Kampagne gestartet, um das in Hongkong befindliche Heim des Meisters zu erhalten, in dem jener bis zu seinem Tode im Jahr 1973 zusammen mit seiner Familie lebte.

Das zweistöckige Haus fungierte zuletzt als Museum. Der gegenwärtige Besitzer der 530 Quadratmeter großen Stätte hat das Haus derzeit zum Verkauf bereitgestellt, um dadurch ein Geld für die Opfer des Erdbebens von China zusammenzubringen. Die Fans von Lee haben die Regierung von Hongkong dringend darum gebeten, ihrerseits das Haus zu kaufen und aus ihm eine Gedenkstätte für den Filmstar zu machen. Es dürften sich mit der Immobilie beachtliche 13 Millionen Dollar erzielen lassen. Die Beamtenschaft hatte wiederholt das Begehren abgelehnt, eine bleibende Gedenkstätte für Lee zu errichten. Noch vor fünf Jahren war sein Heim als ein Motel für Liebesdienste verwendet worden, wo Paare gegen eine stündliche Taxe Zimmer mieten konnten.

Vor einigen Jahren kamen die Behörden jedoch nicht mehr umhin, dem Druck der Fans nachzugeben, und es wurde am Victoria-Hafen zu Lees Ehren eine Statue aufgestellt.

In Schanghai tötete ein Mann fünf Polizisten

(eine Meldung aus den Neuesten Nachrichten aus aller Welt in der finnischen Zeitung Turun Sanomat am 1.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Schanghai, STT
In China hat heute ein Mann durch Zustechen mit einem Messer in einer blindwütigen Attacke auf eine Polizeistation von Schanghai fünf Polizisten getötet. Ganz aus heiterem Himmel stürmte der Mann in die Dienststelle hinein und schlug mit einem Dolch auf zehn Menschen ein, bevor es gelang, ihn zu überwältigen. Fünf der Verwundeten starben, der Rest der anderen wurde schleunigst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Laut Polizei ist der Täter ein 28jähriger Arbeitsloser, der vor einem Jahr im Verdacht stand, ein Fahrrad gestohlen zu haben. Laut den Berichten lokaler Blätter sei dessen Motiv für die Stecherei mit dem Dolch Rachsucht gewesen.

5
Jul
2008

Durch "Bärchendienste" der Freiwilligkeit die Welt so ganz ohne Geld 'verallemanntieren'

Wenn zum guten Schluß der mittlerweile unerträglich übersspannten Weltwirtschaftssituation, unter der die reichen wie die armen Länder zu leiden, und mit der die meisten von uns schwer und immer schwerer zu kämpfen haben, es zu einem neuen Menschenzeitalter der Freiwilligkeit und Kostenlosigkeit gekommen sein wird, in dem letztendlich Geld als solches völlig überflüssig geworden ist, wird es angesichts der Tatsache, daß vom Prinzip her das freiwillige Mitwirken der Menschen am Instandhalten der Welt - der Grundpfeiler des Funktionierens einer Welt so ganz ohne Geld - nicht erzwungen werden kann, daß aber andererseits auf seiten zumindest einer Mehrheit der Menschen die Notwendigkeit besteht, im ausreichenden Maße teilzunehmen am freiwilligen Erwirtschaften der Güter, werden die politischen Gestalter der neuen Welt, die sich antragen, den Vorstellungswünschen der vom Geld sich befreienden Massen in der Durchsetzung eines geldentbundenen Systems Rechnung zu tragen, wohl auf den sehr naheliegenden guten Einfall kommen, vergleichbar der Dienstzeit junger Heeresrekruten einer gewissen Altersstufe der heutigen Zeit, im Verbund mit der Ausbildung in den vitalen Fächern der menschlichen Hochkultur auch praktikumsähnliche alters- und zeitbefristete Dienstgänge, die einerseits der Selbstsuche des einzelnen Heranwachsenden wie zum anderen der Sollerfüllung des unentgeltlichen Kostenkontingents in Menschenarbeit der nötigen Warenproduktionen im Verein mit den freien Unternehmern der Gesellschaft dienen, zum freiwilligen Mitmachen für die Jugend anbieten, damit ihr die Chance - eine Pflicht der Gesellschaft - dadurch gegeben wird, auch zu erkennen, welche Art des Sich-im-Leben-Beschäftigens jedem einzelnen von seinen persönlichen Interessen und der Begabung her am besten zusagte.

Mädchen dürfen dabei natürlich keine Ausnahme bilden und auch sie sind herzlich gerne eingeladen, irgendwie irgendwo sich je nach ihren eigenen Wünschen nützlich machend, im Weltenumtrieb mit von der Partie zu sein.

Schon im göttlich jungen Griechenland vor der christlichen Zeitenwende gab es innerhalb den bürgerlichen Familien die allseits beliebte Gepflogenheit, hoffnungsvolle Töchter des Hauses als sogenannte "Bärchen", um eine mythologisch geschickt durch die Figur eines Bären, welcher tapsig Unheil angerichtet hatte, verbrämte Menschheitserbschuld bei Göttin Artemis abtragen zu helfen und um dadurch, um insoweit würdig zu werden, die inneren und äußeren Segnungen der Göttin zu empfangen, heranzureifen, der jägerinnengleich schutzhaften Fruchtbarkeitsgöttin im romantischen Glanze des Mondlichts der Inspiration im Walde auf ein Jahr zu Füßen ebenjener ewig jugendlichen Urmutter Tempeldienste zu verrichten. Und wie uns von Sappho und deren Historiographen und anderen bekannt ist, so wurden aus jenen Mädchen allesamt stattliche Weiber, mit deren Bären von Männern diese wohl noch viel besser hätten Staat machen können, wären jene nur etwas schlauer in ihren damaligen politischen Zeit- und Kriegsgeschäften gewesen.

Und genau hier ergeht ein Appell der Menschwerdung an uns:

✪ Uns Menschen von heute sollte es gelingen, alles bisherige an Errungenschaften von mehr Menschlichkeit auf der Welt in den Schatten zu stellen, wenn wir es nur verstünden, das Geld auszuschalten und von der Bildfläche verschwinden zu lassen.


ha-ha-wir-sind-schon-anderweitig-beschaeftigt

Die Rekruten Finnlands ziehen nach hause, neue schieben auf ihre Stellungen nach

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Mannschaften in den Kasernen [Finnlands] werden an diesem Wochenende ausgewechselt. Am Freitag dieser Woche ging für Zehntausende derer, die ihren Dienst an der Waffe verrichtet haben, die Sonne der Reservistenzeit auf. Die Soldatenpässe werden nun denen in die Hand gedrückt, die eine Schulung für Führungsdienste erhielten und vor einem Jahr ihren Dienst antraten, sowie auch dem Großteil der Mannschaftsbesatzung, die im letzten Januar zum Dienst antrat.

Auf den Kasernenhöfen wird es jedoch nur ein paar Tage ruhig zugehen, den bereits am kommenden Montag wird des Jahres zweites Aushebungskontingent in die Stuben hineingeschneit kommen.

Ungefähr 14'000 Waffenpflichtige werden die Woche unter staatlicher Besoldung beginnen.

Eine Grundausbildungszeit von zwei Monaten wird auf die Rekruten warten, während welcher eine Wahl getroffen wird, ob man sich für eine Spezialschulung oder für eine Führungslaufbahn entscheiden will.

Nach dem gegenwärtigen Ablauf werden in der Mannschaft sechs Monate gedient, und diejenigen, die eine Spezialausbildung erhalten, dienen neun Monate. Für die andern, die sich für eine Schulung zu Führungsaufgaben entscheiden, gibt es freie Kost und Logie auf zwölf Monate.

Ernst Jüngers Kriegsklassiker nun auf Finnisch erschienen

(eine Mitteilung aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Das Werk des deutschen Helden an der Front Ernst Jünger (1895 - 1998) 'In Stahlgewittern' (finn. 'Teräsmyrskyssä') ist nun, herausgegeben vom Verlag Gedanken der Bücher (Ajatus Kirjojen), auf Finnisch erschienen. Das Werk baut sich auf den Kriegstagebuchaufzeichnungen Jüngers während des ersten Weltkriegs auf. In Stahlgewittern beginnt damit, wie Jünger in einem Bahnhof in Frankreich eintrifft. Er beschreibt die Soldaten und den Krieg mit einer Kühle, ohne Schmerz und Mitleid.
Die Kriegserfahrung ist für ihn ein heldenhaftes Erlebnis, mittels dem ein Mensch in die Lage kommt, seine Kräfte auszuweiten und auf das volle Maß zu bringen.

Bei einigen gilt Jünger als ein kriegsverherrlichender Nationalist. So wurde ihm denn für seinen Roman In Stahlgewittern durch Hitler und die Nazis deren Würdigung zuteil, und das Werk war der in den 1920er Jahren sich am besten absetzende Kriegsroman.

Zeit seines Lebens schrieb Jünger über fünfzig Werke, unter anderem Romane, Essays und Aphorismen.

4
Jul
2008

Positive Einstellungen, trainiert man sie sich gut an, schlagen konkret direkt auf die physische Leistungsfähigkeit über

Natürlich könnten die Menschen der allerersten Generation, nachdem ein auf der Freiwilligkeit aller basierendes Wirtschaftssystem, das gänzlich ohne die Zwischenschaltung von Geld auskommt, eingeführt worden ist, plötzlich gewisse Schwierigkeiten mit ihrer Motivation dafür haben, ohne eine direkte Entlohnung weiterhin ihrer regelmäßigen Arbeit nachzugehen, würden sie sich zu oft darüber Gedanken machen, daß es ohne einen Lohn für die Arbeit nicht mehr errechenbar ist, wo denn nun genau der materielle Wert liegt des angestrengten Einsatzes an der Arbeitsfront, also des persönlichen Beitrags zur Sicherstellung der Erbringung aller zwischenmenschlichen Geschäfte, die das Leben lebenswert machen. Da jedoch diesem in Frage gestellten Punkt einer scheinbaren Motivationseinbuße der endlos große Gewinn gegenübersteht, der bei einer allgemeinen Unentgeltlichkeit in der Warenverteilung einer Welt so ganz ohne Geld auf der Nehmer-Seite gegenübersteht, wird es am einzelnen Menschen selber liegen - hier an dieser Stelle gleich nochmal der Aufruf an die Verantwortung aller, die sich der Erziehung junger Menschen verpflichtet sehen -, sich bei durch zwanghaft sich aufdrängenden nostalgischen Reflektionen über das abgelegte Geldsystem und über dessen gegenüber dem panvoluntaristischen System objektiv leichter bezifferbare Fassbarkeit aufkommenden Selbstzweifeln, sich jeweils schnell einen Ruck zu geben und sich allmählich ein neues Denken anzutrainieren, welches mit einer positiven Einstellung die gewaltigen Vorteile stets sich vor Augen führt, die das neue geldentbundene Verkehren der Menschen untereinander allemal aufzubieten hat, zumal es doch gar alle Dinge, die Herz und Leib begehren, umsonst gibt, sogar auch solche Dinge, die man sich früher gar nicht hätte leisten können, weil zum Beispiel der Job, den man macht, in Geld so gut auch wieder nicht bezahlt war.

Willenstarke-Kinder-ebensolcher-Eltern

Die rechte Einstellung, die die Lebenskräfte steigert, kann man sich durchaus anerziehen. Alles, was man dazu braucht ist ein gesunder, starker Wille.

Durch allwöchentliches Training kann man sich Erektionsstörungen vom Leib halten

(ein Artikel der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Einmal pro Woche den Geschlechtsakt zu vollziehen, ist dabei behilflich, sich Probleme bei der Erektion fernzuhalten, wie nun aus einer finnischen Studie hervorgeht.

Es zeigte sich, daß im allerseltensten Fall bei den Männern eine Erektionsstörung auftritt, die es häufiger als wöchentlich einmal zum Akt kommen lassen.

Für die im Landkreis Pirkanmaa durchgeführte Studie, die über einen fortgesetzten Zeitraum verfolgt wurde, waren 890 Männer mit dabei, die alle zu Beginn der Forschung keine Schwierigkeiten mit ihrer Erektion hatten.

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Die an der Studie teilgenommenen Männer waren im Alter von 55 bis 75. Innerhalb deren Reihen entwickelten 131 im Verlauf von fünf Jahren ein mäßiges oder voll ausgeprägtes Erektionsproblem. Am wahrscheinlichsten traten bei den Männern Erektionsstörungen auf, die angaben, weniger als einmal die Woche den sexuellen Verkehr zu üben. Das Wahrscheinlichkeitsrisiko sank hingegen unter die Hälfte davon ab, wenn es einmal in der Woche zum Verkehr kam. Am allerwenigsten litten solche Männer an Schwierigkeiten bei ihren Stehaufmännchen, die vorrechneten, daß sie mindestens dreimal in der Woche den zwischengeschlechtlichen Verkehr pflegten.

Laut den Forschern der Studie weisen die Resultate daraufhin, daß Übung den Menschen fit hält, auch auf seiten der sexuellen Potenz. Die Studie wurde in einer Gemeinschaftsarbeit der Hochschule und des Universitätskrankenhauses von Tampere ausgeführt. Der Artikel dazu wurde am letzten Montag auf den Web-Seiten der medizinischen Zeitschrift Duodecim vorgestellt.

3
Jul
2008

Vermessen durchgemessen, besser denn durchgemessen vermessen

Wie werden sich alle Menschen freuen, wenn wir nach einem erfolgreichen Vollzug der Abschaffung des Geldes endlich ganz und gar die Last und Plage des Arbeitens aus der schieren Not des Überlebens heraus losgeworden sind! Wie wird es daraufhin jeder sehr bald genießen, zu sehen, daß sich plötzlich eine ganz andere, aus den Tiefen der ureigenen Seele kommende Motivation zu der Mitarbeit am Aufbau der Strukturen des neuen Weltenablaufs so ganz ohne Geld einstellt!

Es wird immens in einem vorher, als es das Geld noch gab, unerfahrenen Ausmaß Spaß machen, und zutiefst einen erfüllen, an dieser aufkommenden neuen Regsamkeit, die sich erstmals ganz frei und von sich aus aus einem in der Menschenseele rein auf dem Boden der eigenen Gaben und Talenten keimenden Selbstverantwortungsbewußtsein gegenüber der Gemeinschaft heraus schöpfen wird. Das innere Glück dieses völlig neuartigen Antriebs zum Wirken und Schaffen auf der Welt haben die heutigen Menschen nach nicht kennengelernt - wie könnte man es aber uns auch verdenken, hat es doch so eine Freizügigkeit des Zusammenlebens, die gänzlich auf den Zwischenhandel mit Geld verzichtet, in der letzteren Menschheitsgeschichte im öffentlichen Leben nicht gegeben.

Und doch kennt bestimmt jeder von uns das schöne, beglückende Gefühl, das einen übermannt, nachdem es einem gelungen ist, eine geliebte Person mit deren Herzenswunsch beschenkt zu haben. Ganz ähnlich werden sich die Menschen allezeit fühlen können, wenn die ganze Welt, wenn sie ohne Geld ablaufen soll, eines hoffentlich baldigen Tages in einem neuen Zeitalter des Panvoluntarismus ganz und gar vom bloßen System her schon auf ebensolche "Herzensgeschenkchen" aufgebaut ist.

am-richtigen-Ort-zur-Stelle-sein-wo-man-gebraucht-wird

Und wie sollten die Stränge eines solchen lockeren Systems, das einzig und allein gegründet ist auf der mit Kostenfreiheit aller Waren entlohnten Freiwilligkeit der Arbeit, und ganz ohne die bisher leitenden Zwänge, welche aus den Leitfiguren der Arithmetik von den Bilanzen her erwachsen, auskommen soll, gesamtgesellschaftlich so geschickt manövriert werden können, daß so ein dem Geld entwundenes System auch tatsächlich zum Stehen kommt und dann langfristig auch hält und nicht im Winde einer falschverstandenen Freiwilligkeit der faulen Haut aller Egoisten auf der Welt schnell in tödlicher Apathie und Ineffizienz, in einem allgemeinen Verfall des Gemeinwesens in nichts zerstiebt und in sich zusammenbricht, und man schnell sich gerne wieder dem regelnden Diktat des Geldes, wenn es auch ein Monster-Diktat ist, freiwillig anheimstellte -- dies eine berechtigte, mögliche Gegenfrage, deren Bedenken jedoch sehr leicht aus der Welt zu schaffen sind.
Denn wozu wären denn eigentlich all diese so akribisch ausgetüftelten hochmodernen Kommunikations-, Koordinations-, Navigations-, und Leitsysteme zum Nutzen der Menschen geschaffen worden, wenn nicht dazu, daß sie auch tauglich wären zum Abwickeln einer Welt so ganz ohne Geld?!

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Die Europäische Union akzeptierte Nokias Aufkauf der Firma Navteq

(eine Meldung der Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT

Eine Kommission der EU hat den Navteq-Aufkauf von Nokia für gut befunden. Die Kommission hat nach fortgesetzten Untersuchungen heute erklärt, daß sie dem Handel ihren Segen gibt. Gemäß dem Dafürhalten der Kommission ergeben sich auf dem Gebiet der EU aus dem Übergang auf Nokia der Firma Navteq, die sich mit kartographischen Dienstleistungen konzentriert beschäftigt, keine Nachteile vom Wettbewerb her. Die Kommission hat für das Unternehmergeschäft keine Bedingungen erlassen, obgleich sie noch im März den Verdacht hegte, der Handel könne den lauteren Wettbewerb ungünstig beeinflußen.

Bereits zuvor hatte die für den Wettbewerb zuständige Behörde der Vereinigten Staaten das Handelsgeschäft gebilligt.

Nokia glaubt, das Geschäft in fünf Werktagen zum Abschluß bringen zu können. Die Firmenführung hat Navigationsdienstleistungen zu einem Sockel ihres mobilen Dienste-Angebots erklärt.

Nokia erklärte bereits im letzten Oktober, daß es den US-amerikanischen Betrieb für 5,7 Milliarden Euro aufkaufen würde.

Die Summe des Kaufgeschäfts ist die bisher größte der Wirtschaftsgeschichte Finnlands.

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2
Jul
2008

Medizinisch kritischer Gradmesser der Reife der Welt, um der Abschaffung des Geldes gewachsen zu sein

✪ Es kann keine Zwischenlösung für eine echte Welthilfe geben, die vor der Abschaffung des Geldes halt machen könnte.

Viele, wie zum Beispiel Wirtschaftstheoretiker und Gesellschaftsphilosophen von heute, reden ja angesichts der immer verheerender werdenden Weltwirtschaftslage davon, daß die Güter der Welt innerhalb den Völkern oder einzelnen Menschengruppen der Völker, von denen die meisten von den wenigen von vornherein Bessergestellten hoffnungslos abgehängt sind, gerechter umverteilt werden sollten. Ein gut und wohl auch ehrlich gemeinter Vorsatz auf seiten derer, die solche Forderungen aufstellen, doch muß man sich dabei gleich fragen, ob solche Vorsatze je mehr als nur ein Wunschdenken vorstellen konnten. Kennen wir doch unsere Pappenheimer nur allzu gut, um zu wissen, daß, da man niemanden dazu zwingen kann, zugunsten armer Seelen in weitab gelegenen Weltengegenden Verzicht zu leisten und zu spenden, solche guten Taten immer nur Tropfen auf den heißen Stein bleiben werden, zumal es schon fraglich sein muß, ob gespendete Gelder überhaupt je bis an den Zielort der dringend benötigten Hilfe vordringen, und nicht schon davor in irgendwelchen Taschen unlauterer Verwaltungsbeamten oder ruchloser Politiker verschwinden.

✪ Soll der gesamten Menschheit tatsächlich umfassend quer über alle Kontinente hinweg geholfen werden, so gibt es nur eine einzige in Frage kommende Maßnahme, die auch wirklich greift und zum gewünschten Ziel führt, und das ist die Abschaffung des gesamten Geldwesens. Alles andere, alle Zwischenlösungen, die vor einer Einführung einer allgemeinen Freiwilligkeit bei allem Tun und Handeln der Menschen unter Verzicht auf Einsetzung von Geldmitteln haltmachten, würden nichts oder zumindest nicht viel ändern an der Weltmisere. Nur die totale Abschaffung des Geldes wird fruchten und eine so gewaltig einschneidende, positive Veränderung mit sich bringen, daß es plötzlich allen, ja gar allen Menschen, also auch denen, die unter dem Geld noch darben mußten, zum ersten mal nach länger Zeit wieder gut gehen wird.

Um einen echten Gradmesser für den Stand der inneren Bereitschaft der Menschen, das Ziel der Einführung eines vom Geld losgelösten panvoluntaristischen Wirtschaftssystems, zu erhalten, läßt man mal außer Acht, daß es zunächst noch gänzlich am Mut der meisten Menschen fehlt, auch nur so ein elektronisches Magazin wie das vorliegende, 'Eine Welt so ganz ohne Geld', zu lesen oder überhaupt über das Thema 'Geldabschaffung' mal nachzudenken oder mit anderen zu sprechen, dürfte man wohl am besten beraten sein, die extremsten Komponenten des Wirtschaftens mit Geld ins Auge zu fassen, d.h. dessen kriminellen Sektor also, und sich fragen, welche Lösungsmuster hierzu eine sich eventuell vom Geld freisetzende Gesellschaft bereit wäre, anzubieten. Daß Diebstählen und Betrügereien damit, daß es kein Geld mehr gibt und jeder ein Anrecht hat auf den freien, kostenlosen Erwerb aller lebenswichtiger Güter (wobei die selteneren Dinge durch unterhaltsame Verlosungsspiele ausgespielt werden), der Wind aus den Segeln genommen wird, und diese jäh zum Erliegen kommen, ist selbstredend. Doch wie verhält es sich mit den illegalen psychotopen Drogen? Offensichtlich ist ein Großteil der Menschen nicht gewillt, auf den Gebrauch von Rausch- und bewußtseinserweiternden Mitteln, auch nicht durch noch so strenge Gesetze, ganz zu verzichten. Das eigentlich Kriminelle an der Drogensituation sind die über Leichen gehenden Mega-Vertriebssyndikate und deren schwerkalibrigen Bosse, die sich noch ungemein gemein rücksichtsloser ob jeglicher menschlichen Verluste als die Wirtschaftswelt gemeinhin über der Gesetzlosigkeit ihrer hochriskanten Situation goldene Nasen verdienen. Denen wird natürlich mit der Abstellung des Geldes mit einem Schlag ihre Existenzberechtigung entzogen. Endlich stellte sich also sodann dieser große Durchbruch in der Rauschgiftbekämpfung ein, von dem die nationalen und internationalen Drogenbekämpfer allesamt bisher nur geträumt haben. Doch was würde die politisch gelenkte Menschengemeinschaft bereit sein, zu tun, um Aufstände, Plunderungen, Mord und Totschlag auf den Straßen derer zu verhindern, für die plötzlich die Nachschubversorgung der gewünschten Mittel ohne Geld, wenn es zu dessen Kappung käme, völlig aus den Fugen geraten wäre?

Werden die Menschen auf den Trichter kommen, daß die einzige Lösung des genannten Problems die ist, daß die Gemeinschaft selber
die Verteilung aller psychotopen Mittel, inklusive Alkohol, in die Hand nimmt und gegen Bescheinigung von Gebraucherlizenzen an einzelne berechtigte Individuen oder Gruppen von Individuen ausgibt?

Jetzt-da-endlich-das-Geld-abgeschafft-worden-ist-hat-der-Hauptfestgang-des-menschlichen-Lebens-auf-Erden-zu-guter-letzt-begonnen

Hierin liegt meines Erachtens ganz klar ein Gradmesser für die innere Gereiftheit der Welt, also für deren Voraussetzung dafür, dem Ziel der Abschaffung des Geldes gewachsen zu sein.

Ein weiteres Thema wird die Handhabung des Privatbesitzes von Grund und Boden sein. Dazu mehr an späterer Stelle. Für jedes Teilproblem gibt es eine Lösung.

Die Polizei von Tampere deckte in Finnland einen Kokainring auf

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 27.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Tampere, STT
Die Abteilung für Rauschgiftverbrechen der Polizei im finnischen Tampere hat eine Gruppe von Kokainschmugglern auffliegen lassen. Laut Polizeiangaben hat die Gruppe während diesem Jahr aus Surinam Kokain nach Holland und von dort nach Finnland geschmuggelt. Nach Finnland sind 700 Gramm Kokain verbracht worden. Jenes war unter anderem in einem Anhänger versteckt worden.

Der Straßenhandelswert des von der Gruppe eingeschleusten Kokains beläuft sich auf ungefähr 100'000 Euro. Der Rauschmittelstoff wurde in Tampere und Umgebung abgesetzt.

Gemäß den Angaben der Polizei schmuggelte der Holländer, der im Mai in Tampere festgenommen wurde, das Rauschgift nach Finnland ein. Außer dem Holländer befinden sich drei weitere Männer mit ausländischem Hintergrund wegen des Schmuggels des Kokains und dessen Verbreitung in Haft.

In der Voruntersuchung konnte auch abgeklärt werden, daß im Mai ein zur gleichen Truppe gehöriger Holländer in Rotterdam erschossen wurde. Laut Polizei organisierte jener Mann den Schmuggel des Kokains von Surinam nach Holland.

Die Verhandlung des Falls wird auf dem Gerichtshof von Tampere am 31. Juli ihren Anfang nehmen.

1
Jul
2008

Das Stehlen von Geld durch Hacker-Tricks ist verbrecherisch, die Geldabschaffung hingegen wäre ein höchst lobenswertes, menschenfreundliches Ziel

Wieviel öfter noch müßen Hacker im Internet große Schäden anrichten, bevor man anfängt, danach zu fragen, was das einzig richtige wäre, um diesem und den anderen Übelständen unserer geldgestressten Zeit entgegenzutreten?

Je hitziger die Nachrichten, desto verfitzter müssen wohl die Zeiten sein - wenn die angestaute Hitze aber schon mal, und das dazu noch, wie oft geschehen aus enttäuschtem Übermut frustrierter junger Menschen in den immer mehr zu Schaden kommenden, ehemaligen Überflußgesellschaften westlicher Länder, oder gar aus Jux und Gaudi heraus, direkt zu Diebstählen und Räubereien im großen Stil führt, dürfte's langsam an der Zeit sein, besinnlich zu werden und konsequent umzudenken, um unsere Gesellschaft von Grund auf irgendwie neuzugestalten -

✪ Als Patentrezept dürfte auch hier, wie sonst in unserer verstaubten Geldwelt gelten: Es gibt praktisch kein dem Glück der Menschen wohlbekömmlicheres und für den Leistungsschub der Gesellschaft erfolgsversprechenderes Allheilmittel aller Übel der Zeit, die alle auf die eine oder andere Weise mit Geld zu tun haben, als die allgemeine Ersetzung des Geldwesens durch eine jeden Einzelnen von uns zum kostenlosen Erhalt von den gewöhnlichen Aller-Welts-Gütern berechtigenede, (im Gegensatz zum scheinhaften Geld) ganz unscheinhaft nominelle, individualgrundrechtlich verankerte "Remuneration in naturalia" aus einer gesellschaftlich verbrieften, an die Einzelperson geknüpfte, wenn auch nicht immer von jedem zu jederzeit erfüllte Selbsterfüllungserwartung der die Warenströme koordinierenden Gemeinschaft heraus gegenüber dem sich selbst methodonomisch zu realisierenden, panvoluntaristisch handelnden, vom Geld befreiten Neuzeit-Bürger.

die-Welt-wird-es-jetzt-euch-sturen-Boecken-zeigen-dass-alles-auch-ganz-anders-laufen-kann

Es wäre sehr zu begrüßen, wenn die ernsthafte Erwägung einer möglichen Abschaffung des Geldes, somit einer gigantischen Umstellung des menschlichen Miteinanders auf Gleise, die die Menschen der stressgeplagten, heutigen Zeit aus all ihren hausgemachten Problemen unserer finanziell so überhitzten Welt herausführen hinein in ein viel besseres Auskommen, auch in die Debatten der hohen Politik und auch in Weblog-Beiträge von vielen anderen einfließen würde.

Ist es denn eine von Haus aus auf Erden ausgemachte Sache, daß keine andere Kultur des menschlichen Nehmens und Gebens denkbar ist, als die mit dem verflixt problematisch gewordenen 'Geld'? Ich denke nein, und stelle gerne der Welt meine Lösungsmuster vor.


wohin-wird-die-Fahrt-wohl-noch-gehen-muessen-bevor-es-zu-einer-erspriesslichen-Einkehr-kommt


Wo bleiben die Lösungsvorschläge zur Abschaffung des Geldes der anderen?

Es ist nicht gut, wenn
eine grundlegend neue, das ganze Weltentreiben positiv voranzubringende Idee, wie es sich in der Geschichte des vorletzten und letzten Jahrhunderts auf fatale Weise gezeigt hat, "auf dem Mist" nur eines Denkers "gewachsen ist", und alle anderen, so die Weichen der Politik in diese Richtung gestellt werden, der Idee eines Einzigen wie die Lämmer folgen. Ein gesellschaftsübergreifender Konsens muß her! Nur im Einklang und guten Einvernehmen aller mit allen kann ein so anspruchsvolles Ziel, wie das genannte, gelingen.

aus-unserer-Welt-darf-kein-Schrottplatz-werden

In Holland stibitzte ein Hacker Daten von 50'000 Kreditkarten

(eine Meldung der Neuesten Nachrichten aus aller Welt der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 27.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Den Haag, STT
Die Polizei Holländs hat einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, sich durch Hacker-Tätigkeiten am Computer die Daten von 50'000 Kreditkarten erschlichen zu haben. Es besteht der Verdacht, daß der Mann an die Kreditkartendaten über die Internet-Seiten eines britischen Ticket-Handels gekommen sei.

Der Mann hatte die unterschlagenen Kreditkarteninformationen für Einkäufe im Internet benutzt..

Ebenso steht der Mann im Verdacht, sich durch seine Hacker-Tricks Zugang zum Internet-Server eines US-amerikanischen Video-Spiele-Unternehmens verschafft zu haben.

Es wird davon ausgegangen, daß der Mann durch seine Taten einen Schaden von ungefähr 13 Millionen Euro angerichtet hat.

Der 20-jährige Mann wurde am letzten Dienstag in seinem Haus in Maastricht festgenommen. Die Polizei beschlagnahmte in der Wohnung des Mannes den Computer und eine Handfeuerwaffe.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sein wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Abbild von natürlicher Unbeschwertheit?

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