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24
Dez
2009

Na dann, friedliche Weihnacht, Turku...

Im finnischen Turku beabsichtigt man, ein islamisches Kulturzentrum zu errichten, in dessen Zusammenhang auch eine Moschee tätig werden soll. Des Vorhabens hat sich die islamische Genossenschaft von Turku angenommen, die für das Projekt von einer in Kuwait operierenden Wohlfahrtsorganisation finanziell unterstützt wird. Als ein erster Schritt ist bereits die Finanzierung für die Beschaffung des Grundstücks zugesagt.

Den Kauf des Grund und Bodens handelt ein außenstehender Berater aus, der früher in der Kommunalpolitik von Turku auch seinen Einfluß geltend machte. Dieser erklärt sich nicht bereit, den genauen Standort der Moschee offenzulegen, bevor das Grundstück erworben worden ist. Dessen Darstellungen zufolge befinde sich der Platz jedoch an der nach Helsinki führenden Ausfallstraße.

- Wir zielen darauf ab, bereits vor Jahreswechsel eine wegbereitende Finanzierung auf die Beine gestellt zu haben. Der Finanzierungsbeschluß ist bis auf einige Modalitäten so gut wie besiegelt, berichtet der Leiter des Projekts, Adan-Nassir Muhamed Gadid.

Dieser kehrte, im Zusammenhang mit der Angelegenheit, vor kurzem aus Kuwait von einer Konsultationsreise zurück.

- Wir haben auch in Qatar, in den Arabischen Emiraten und in Saudi-Arabien eine Bezuschussung beantragt. Wir gehen bei dem Projekt mit offenen Karten zu Werk und werben nur bei staatlich akkreditierten Organisationen um Unterstützung, stellt Gadid heraus.

Die Delegation der islamischen Genossenschaft rührte auf der Reise zudem die Werbetrommel für das Kulturhauptstadt-Projekt der Stadt Turku des Jahres 2011, das Staatsbeamteten und Wohlfahrtsorganisationen von Kuwait vorgestellt wurde, und sie suchte auch hierfür in Kuwait nach finanzieller Beihilfe. Die islamische Genossenschaft von Turku möchte auf diese Weise der Stadt ihre Kooperationsbereitschaft bezeigen.

In Turku wohnen mehr als 4'000 Muslime. Bereits früher ist zweimal ein Plan, in der Stadt eine Moschee zu erbauen, ins Auge gefaßt worden. Das zu Ende der 1990-er für den Vorort Portsas entworfene Projekt scheiterte, da Saudi-Arabien einen Rückzieher machte. Ein für die bestehenden Räumlichkeiten von Luolavuori geplanter Versammlungsraum erhielt von der Stadt keine Genehmigung, da der Nutzungszweck dem städtischen Bebauungsplan nicht entsprach.

Auch die neue Moschee wird aller Wahrscheinlichkeit nach einer Abänderung des Bebauungsplans und zumindest einer Baugenehmigung bedürfen. Der Stadt sei hingegen bislang dazu nichts zugetragen worden.


Nachstehend nun die spontan aufgekommenen Leserkommentare aus dem finnischen Volk - pro und kontra - zu einem Zeitungsartikel in den finnischen Medien, der obigen Bericht zum Inhalt hatte. Rechtzeitig herausgebracht noch einen Tag vor Heiligabend, die friedensfördernde frohe Weihnachtsbotschaft 2009 Finnlands sozusagen. Und so wurde sie denn in den eigenen Reihen im Land aufgenommen:

ES IST DOCH JETZT NICHT DER 1. APRIL

"kgb" kommentiert den Zeitungsbericht am 23.12.2009 um 2:12 Uhr wie folgt:

Welches Land, welche Währung? Daraus kann eine beträchtliche, aus dem Untergrund hervorschießende Widerstandsarmee entstehen, sofern die politische Führung sich nicht darauf versteht, dem Volk Gehör zu schenken und nach dessen Willen zu handeln. Hoffentlich kommt nicht noch mehr dazu an im Versteckten arbeitendem, geheimem Herumgemache, und es kann konstruktiv darüber diskutiert werden. Die Verhältnisse im jeweilgen Heimatland haben sich bei vielen Flüchtlingen beruhigt, sodaß...

SCHALTET DIE LICHTER AN, BESCHLUßFASSENDE

"Aus Turku" steuert um 9:16 Uhr folgenden Kommentar bei:

das hört sich schon ganz schön furchterregend an. unsere eigene Religion ist so schwach, daß wir nicht in der Lage sind, NEIN zu sagen. versuche mal jemand irgendeine lutherische Kirche auf den Grund und Boden der Muslime zu bauen??!?!!? kein guter Tag.. machen Sie sich von Turku aus dem Staub, wenn dieses Projekt Wirklichkeit wird!

DIE DAUMEN IN DIE HÖHE GERECKT

"Kimble" schreibt, ebenso um 9:16 Uhr:

Es steht zu hoffen, daß dieses zweite Moscheenprojekt von Turku nun gelingt.

Nebendran beim Stadtteil Lauste, der Helsinkistraße zugewandt, wäre doch ein netter Fleck, und gleich in der Nähe ein Sammelzentrum des Fußvolks. Das heißt also, daß, wenn man auf der Autobahn nach Turku kommt, der erste Orientierungspunkt die Minarette und die Kuppel der größten Moschee Finnlands wären. Feine Sache!

ALLEN RELIGIONEN EIGENE GEHEILIGTE STÄTTEN

"Religionsfreiheit" kommentiert die Nachricht um 9:41 Uhr wie folgt:

Gut, daß auch die Muslime in Turku ein eigenes religiöses Zentrum bekommen, so wie auch wir Christen unsere eigenen haben. Das Baurecht für heilige Stätten sollte einer jeden Religion überall auf der Welt zustehen, insbesondere in Ländern, die Meinungs- und Religionsfreiheit dulden.

FEINE SACHE

"Anni" schreibt um 9:48 Uhr:

Das da ist ein wirklich bemerkenswerter Meilenstein auf dem Weg zu einem echt multikulturellen Turku. Es stimmt natürlich etwas nachdenklich, daß die Muslime selber die Finanzierung dafür beschaffen gehen sollen. Erfüllt jene Tatsache nicht bereits die Erkennungsmerkmale einer Diskrimination, oder wieviele Finnen des Stammvolks sind sich dessen gewahr, daß man die Finanzierung für die lutherischen Kirchen sich aus dem Ausland zu beschaffen genötigt sah?

Es wäre wichtig, daß die Einwohnerschaft der Stadt Turku oder ansonsten der Staat für das Moscheenprojekt aufkäme. Anderenfalls könnten die Muslime sich leicht in ihrem eigenen Land als Außenstehende erfahren und im Zuge dessen ins Abseits geraten.

WARUM NICHT

"Schwartz" kommentiert den Bericht um 10:07 Uhr:

Es gibt doch in Turku auch schon eine Synagoge der Juden, da passt auch noch eine Moschee hin.

WER IST DER BERATER?

"Ein Atheist" meldet sich um 10:09 Uhr zu Wort:

Wieso wird der in dem Projekt als Strippenzieher agierende Berater nicht mit Namen genannt? Er wird sich doch nicht einbilden, der Name würde geheim bleiben.

Die Mehrheit aller in Turku Lebenden würde zweifelsohne den Namen wissen wollen, auf daß man diesem als nicht-islamischer Einwohner von Turku seine Meinung sagen könnte.

CHRISTEN IN DER ISLAMISCHEN WELT

"Philosoph" ging um 10:17 Uhr auf den Kommentar von "Anni" ein:

Sie machen hoffentlich Scherze, Anni. In der islamischen Welt gibt es keine Glaubensfreiheit, und auch keine Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Zu den Saudis darf man nicht einmal eine Bibel mitbringen. Intolerante soll man nicht tolerieren, demnach ein Nein dem Islam!

FEIN!

"titta" kommentiert den Zeitungsbericht um 10:21 Uhr folgendermaßen:

Der Weg des [schwedischen] Råsengord ist auch Turkus Weg.

ANLAß, MÖGLICHE PROBLEME ZU KLÄREN

"Was geschieht nur mit Turku" schreibt um 10:22 Uhr:

Eine wahrlich angenehme Weihnachtsbescherung einer Nachricht für die in Turku Lebenden.

Die "Zwangsmultikulturalisierung" von Turku wird unweigerlich Unruhen auslösen, und damit ein Sinken des Werts der Wohnungen in diesen multikulturalisierten Zonen. Der Islam läßt sich nicht so ohne weiteres in Europa integrieren, das kann ein jeder feststellen, wenn er gewisse Bezirke von Paris inspiziert oder sich die Probleme unseres westlichen Nachbarns in Schwedens Rosengård anschaut.

Ich bin ein dreißigjähriger Besitzer einer Eigentumswohnung im Osten von Turku und die Zukunft schaut meines Erachtens nicht gerade rosig aus. Die konkursreife Kulturhauptstadt Turku sollte nach meiner Meinung um die einigermaßen guten Steuereinnehmer kämpfen, anstelle davon, uns jungen Familien keine andere Alternative zu lassen, als in friedlicheren Regionen sich niederzulassen.

"Wir gehen bei dem Projekt mit offenen Karten zu Werk", aber "dieser erklärt sich nicht bereit, den genauen Standort der Moschee offenzulegen, bevor das Grundstück erworben worden ist".

Widersprüchlich?

WILLKOMMEN IN DEN 2000-ERN, "MENSCH AUS TURKU"

Lina nimmt um 10:22 Uhr Stellung zum Kommentar von jemandem "Aus Turku":

Zur Information: selbstverständlich gibt es in muslimischen Staaten auch Kirchen von Christen. Es würde auch Ihnen gut anstehen, langsam in der Realität zu erwachen, die heute so aussieht, daß die westlichen Länder multikulturell sind. Es ist doch etwas Feines, daß die Muslime in Turku ihre Moschee bekommen, in der sie ihre Religion ausüben können.

ALLES GUTE, TURKU

"Ein ehemals in Turku Lebender" kommentiert um 10:28 Uhr:

Vom Standpunkt der Eingliederung der Muslime sind denn auch die Moscheen die allerwirksamste Methode, jawohl, jawohl. Und wofür brauchen die "gemäßigten" Muslime Moscheen?

Zieht doch jetzt, Ihr lieben Leute in Turku, allmählich die richtigen Schlußfolgerungen, wenn Ihr auch Eure Entscheidungsträger verdient habt.

MALMÖ usw.

"tom andersson" kommentiert den Bericht um 11:00 wie folgt:

Ja, ja, von Süd-Schweden abgeschaut.

AUCH ANDERSHERUM DANN SO!

"Grundsätzlich in Turku zuhause" kommentiert den Bericht um 11:29 Uhr:

Eine Toleranz sollte beidseitig sein.

Keine einzige Moschee nach Finnland, bevor nicht ein Vertrag dazu besteht, daß man im Gegenzug in islamischen Ländern auch eine Kirche von uns bauen darf, und daß allen Christen dort alle auf dem Christenglauben gründenden Dienste garantiert werden.

Diese einspurige Duldsamkeit ist ein wahnsinnig ätzendes Geschäft, bei dem die eine Partei Rechte hat und die andere nicht.

Natürlich werden wir Dummen wieder einmal am Geduldsfaden von der einen Sorte abgezogen, wie das Millilitermaß.

NEIN, NEIN UND NOCHMALS NEIN

Eine Antwort von "tapio" um 11:41 Uhr auf den Kommentar von jemandem "Aus Turku":

Ich ziehe auch mit weg, sofort. Ein NEIN der Moschee!!! Das ist selbst für einen Aprilscherz geschmacklos!

FEINE ANGELEGENHEIT - MIT DEM WECKER IN DEN MÜLL

"Ein Ex-Turkubewohner" schreibt am 23.12.2009 um 12:29 Uhr einen Kommentar:

Sie führen den Moslemländern ein feines Modell von Toleranz vor.

Sie werden auch keinen Wecker mehr gebrauchen, wenn um fünf Uhr früh weithin der Muezzin erschallt.

INTERNATIONALE ISLAM-POLITIK

"Tuomi" geht um 12:38 Uhr auf den Kommentar von "tom andersson" ein:

Die arabischen Länder wollen mit ihren Öl-Einnahmen den in Finnland lebenden muslimischen Flüchtlingen eine Moschee errichten. Die Sache wäre eine andere, wenn die finnischen Muslime sich mit ihren eigenen Geldern eine Moschee bauten, dieses hier ist jedoch ein internationaler politischer Islamismus, der darauf aus ist, seine hinterwäldlerischen Einstellungen zu verbreiten. Danke, nein!

GELIEBTES TURKU

"Und Friede kehre ein überm Land..." befaßt sich um 12:44 Uhr mit dem Kommentar des "ehemals in Turku Lebenden":

"Und wofür brauchen die 'gemäßigten' Muslime Moscheen?"

Für ganz das gleiche, wie auch die "gemäßigten" Christen ihre Kirchen. Zum Beten, zum sozialen Verkehren miteinander, zum Feiern von Festtagen.

Und Eingliederung bedeutet doch nicht, daß man die eigene Religion und Tradition aufgeben soll.

NEHMT VERNUNFT AN!

"Northern Lights" kommentiert um 13:04, wie folgt:

Eine Moschee in diesen Breitengraden? Ist dies hier ein Witz?

Professor Zornemann dürfte mehr als recht gehabt haben.

SO IST DAS ZU MACHEN

"Ein schroff Abweisender" schreibt um 13:26 Uhr:

Wenngleich Ihr Leute in Turku auch so seid, wie Ihr seid, versucht wenigstens das da zu verhindern.

ABER NUN MAL NACHGEDACHT

"Das Feed-Back zur vollen Verwendung gebracht" schreibt um 13:00 Uhr:

Warum verwendet Kuwait nicht seine Gelder, um die Flüchtlinge der Islam-Länder bei sich aufzunehmen? Warum muß man den Islam bis nach hier verbreiten?

WAS FÜR EINE EINGLIEDERUNG?!

"jkjkjk" bezieht sich um 13:46 Uhr auf den Kommentar von "Und Friede kehre ein überm Land...":

"Und Eingliederung bedeutet doch nicht, daß man die eigene Religion und Tradition aufgeben soll."

- Aber was ist das für eine Eingliederung, wenn man an den eigenen Traditionen festhält?!

AUS SAUDI-ARABIEN?!

"jkjkjk" schreibt um 13:49 Uhr:

Für die Moschee sucht man in Saudi-Arabien um eine Finanzierung? Huh?!

In den mit den Geldern der Saudis finanzierten Moscheen werden die radikalsten Ausrichtungen des Islam ausgebreitet und dort wird den Muslimen beigebracht, die westlichen Länder zu hassen.

Etwas gleichartiges bekommen wir anscheinend auch in Finnland.

ACHTUNG !!!

"Fanatic Lutherian" entgegnet um 14:05 Uhr auf den Kommentar von "Und friede kehre ein überm Land...":

Auch ich möchte eine GROßE KIRCHE meinetwegen in Teheran erbauen lassen. ICH BIN MIR SICHER, daß die Iraner und die anderen Muslime grünes Licht für mein Projekt zeigen werden.

DIES HIER VERLETZT MEINE RECHTE UND MEINE EHRE, DA ICH DER EV.LUTH. KIRCHE ANGEHÖRE, UND KIRCHENSTEUERN ZAHLE.

"..du sollst keine anderen Götter neben mir haben" usw. usw.

HMM

"Irgendeiner" antwortet um 14:11 auf den Kommentar von "Fanatic Lutherian":

Von welcher unseren Religion sprecht ihr eigentlich? Muß auch ich mein Hinterteil irgendeinem symbolischen Kannibalismus-Schauspiel zudrehen? Es gibt keine "unsere" Religion. Ihr möget eine Religion haben - nicht wir.

ABER NEIN DOCH BITTE!

"Bestens unbeschleiert" kommentiert die Nachricht um 15:06 Uhr:

Wenigstens ich möchte hier keine solchen Zentren haben. In Turku hat es doch diese "sleepers"-Terroristen gegeben, oder es gibt sie immer noch. Und die extremen Muslime versuchen die ganze Zeit, Leute für sich anzuwerben. Wo anders als in derartigen Kulturzentren. Hernach werden diese der Gehirnwäsche Unterzogenen auf Schulung geschickt.

Es wird der Versuch unternommen, den Islam in unsere Gesellschaft einzuschleusen, wehret Euch dagegen.

HEH

"Antti" befaßt sich um 15:18 mit der Stellungnahme von "Anni":

Wann hat der finnische Staat, oder irgendeine Stadt oder Gemeinde, Kirchen gebaut?

Natürlich haben die finnischen Gemeindemitglieder selbst ihre Kirchen bezahlt.

Religionsfreiheit bedeutet nicht, daß wir die Bauvorhaben einer jeden Glaubensrichtung unterstützen müssen. Auch innerhalb der christlichen Organisationen gibt es reichlich Bedarf an Immobilien.

Sollte man es als eine Diskriminierung betrachten, daß z.B. die Pfingsttagsgemeinde keine Steuermittel bekommen hat, oder die Baptisten oder die Freikirchlichen? Die gibt es allerdings als religiöse Minderheit in unserem Land bereits hundert Jahre, teilweise noch länger.

HEH

"Johanna" antwortet um 15:21 Uhr auf den Kommentar von "kgb":

Die muslimische Bevölkerung Finnlands setzt sich nicht nur aus Flüchtlingen zusammen. Selbstverständlich gibt es unsereiner auch andere :) Allein in meiner Familie hat es drei Muslime und wir sind waschechte Einheimische aus Turku. Natürlich haben auch wir ein Recht darauf, unsere Religion auszuüben.

Allen eine frohes Warten auf die Weihnacht <3

PÄIVI RÄSÄNEN ZITIEREND

"Groß-Mama" befaßt sich um 15:49 Uhr mit dem Kommentar von "Irgendeinem":

Päivi Räsänen merkte kürzlich im Fernsehen an, daß ein Vakuum - auch ein religiöses - darauf drängt, gefüllt zu werden. Wenn unsere evangelisch-lutherische Kirche eine große Anzahl ihrer Mitglieder einbüßt, stellt sich in Finnland ein geistiges Vakuum ein. Eine solche Situation mache empfänglich für das Kommen von anderen, uns von deren Denkart her fremden Religionen.

Mich stört das Abendmahl nicht besonders (daraufhin spielten Sie doch mit dem Kannibalismus an) und auch nicht die anderen Verrichtungen in meiner eigenen Kirche. Ich möchte weiterhin der lutherischen Kirche angehören, obgleich ich nicht an alles, was in der Bibel drinsteht, buchstäblich glaube. Irgendwie bin ich eine halbe Heidin. Die Kirchengemeinden tun aber meines Erachtens viel gutes für die Jugend, die Alten, die Armen und die Behinderten. In unserem Nationalheiligtum werden ökumenische Gottesdienste abgehalten, die sich mittlerweile großer Beliebtheit erfreuen. Bei weitem nicht alle Religionen sind gleichermaßen tolerant.

JA, JA...

"Veränderung 2011" geht um 16:15 Uhr auf den Kommentar von "Johanna" ein:

Was aber NUTZT ein derartiges Zentrum uns waschechten Menschen aus Turku (Finnen) überhaupt??? Wenn so ein Zentrum mit den Geldern von wem auch immer ersteht. Mir nutzt es nichts, da bin ich mir sicher. Ich bin mir auch ziemlich sicher, daß es keinem einzigen von denen, die ich kenne, etwas bringt. Die ganze Idee sieht danach aus, als würde Stück für Stück den Finnen der Lebensraum abgetragen. Im Stile von: "Das muß man sein. Und auch noch das, und dann wäre auch noch dies und jenes obligatorisch"!

Was wird es dann alles zu sehen geben? Natürlich eine Moschee, und auch ein Minarett. Das passt doch sehr schlecht ins Straßenbild von Turku. Nicht wahr?

Warum muß man überhaupt über solche Sachen diskutieren. Die Kirche und der Staat sollten sich UMGEHEND scharf gegen so eine Entwicklung verwahren.

ES WERDEN AUCH NOCH ANDERE KOMMEN!

"Wildenterich" kommentiert den Bericht um 16:38 wie folgt:

Wir Gläubigen des Fliegenden Spaghetti-Monsters fordern, auch unser großes Piratenschiff bauen zu dürfen, auf dem Aurajoki-Fluß. Die Umgebung des Großmarkts passt vortrefflich, die genaue Lage wird zu späterem Zeitpunkt bekanntgegeben.

Die Finanzierung stellt ein kleines Problem dar, der von Kapitän MühlenBester vergrabene Schatz liegt immer noch versteckt in der Karibik. Wenn er gefunden ist, wird unser Tempel schneller auf Eurem christlichen Fluß treiben, als Ihr bis drei zählen könnt.

Ramen

19
Dez
2009

Toleranzzerreißprobe

Und wenn sie wie das Korn dich in den Boden traten,
so gehst du auf wie es, und wirst zu grünen Saaten.

Wer an Unwürdige verschwendet Ehrenzeichen,
wie kann er Würdigen sie noch mit Ehren reichen?

Lobt ihr das Schwert, wenn ihr's nennt schärfer als den Stecken?
Ihr setzt den Mann herab, den ihr vergleicht mit Gecken.

Ein treuer Spiegel ist nicht jedem angenehm,
ein Menschenkenner oft den Menschen unbequem.

Man kann, was man gestand, nicht leugnen hinterher;
die Nuß ist aus der Schal', und geht hinein nicht mehr.

Entweder wird das Schwert in meiner Hand mir weich,
oder der harte Kopf des Feindes fühlt den Streich.

Das Wort hat Zauberkraft, es bringt hervor die Sache;
drum hüte dich, und nie ein Böses namhaft mache.

Doch ihr freut am falschen Glanz so gut euch als am echten;
wie sollt' ich euer Jauchzen vor Schadenfreud' anfechten?


Nur-kraeftig-die-Trommeln-geschlagen-und-aufgetanzt-um-eine-Neue-Zeit-einzulaeuten-in-der-es-kein-Geld-mehr-geben-wird

17
Dez
2009

Du bist, was Du ißt —— wie die aufgepäppelte Gier nach dem Schwein selbst zum Allesfresser werden kann, und die eigenen Pfründe sich zerpflügt

Das finnische Land- und Forstwirtschaftsministerium hätte zur Anhebung des Image von Schweinefleisch satte 250'000 Euro an staatlicher Unterstützung bereitgestellt, hieß es gestern im A-Studio auf Kanal Yle des finnischen Fernsehens.

Laut der Fernsehsendung kam der Zuschuß im April der Satafood Entwicklungsgesellschaft zu, es hätten sich jedoch im Hintergrund der auf die Produktvermarktung abzielenden Maßnahme eigentlich die Schweineunternehmer Finnlands aufgehalten. Deren gleichnamige Genossenschaft hätte beschlossen, um eine Bezuschussung nachzusuchen, nachdem das erste Mal vor ein paar Jahren die schlechten Mastbedingungen von Schweinen an die Öffentlichkeit gekommen waren.

Außerdem hätte die Genossenschaft vor knapp zwei Monaten beim Ministerium eine Petition zur Bewilligung weiterer 440'000 Euro an Zuschußgeldern fürs nächste Jahr eingereicht.

Die Land- und Forstwirtschaftsministerin Finnlands, Sirkka-Liisa Anttila (Partei der Mitte), fand sich nicht bereit, den Fall auf Yle zu kommentieren.

In dem A-Studio wurde auch angedeutet, daß mit der staatlichen Unterstützung unter anderem die Internet-Seiten auf
www.possupedia.fi realisiert worden wären (possu, auf Finnisch = Schweinchen Dick).

Das A-Studio des Senders Yle hatte am Mittwoch letzter Woche das Bildmaterial der Organisation Ein Recht den Tieren [Oikeutta eläimille] von Schweinen gezeigt, die in elendigem Zustand dahinvegetieren müssen.
Die Bilder ließen die Behörden aufhorchen und eine Sturzflut entrüsteter Stellungnahmen aufkommen »».

14
Dez
2009

Mysteriöses Treffen mit dem letzten jüdisch-afghanischen Kabbalisten Kabuls

Der Zauber des Orients, vornehmlich vormals auch im Antlitz des alten Kabul und in dem seiner stolzen Bewohner sichtlich glänzend, hält sehr wohl - für mich ein großer Trost in dieser ach so stürmisch auf die kaltherzigen Kräfte des globalen Markts zwangsneurotisch setzenden, würgenden Welt von heute, - dem großen Sterben in einer böse verhetzten, vom Terrorismus geschüttelten Zeit, auch über den Tod hinaus sogar, stand. So sucht trotz der vehement durch allerlei ausländische Besatzungstruppen mit schwerem Gerät unterstützten Bekämpfung durch die imperialistisch dem eigenen Land aufgezwungene korrupte Demokratie weiterhin das afghanische Volk, teilweise nach wie vor mittels der Macht von unerbittlichen Taliban-Stammesfürsten, teilweise nebenher zur äußerlichen pragmatischen Anbiederung an die präsente westliche Macht, durch sich selbst auferlegte, scharfe moralische, sowie sittenhafte Abgrenzungen nach außen hin (treuherzig widergespiegelt in den feurigen Augen hinter der Burkhafestung des [zwangs?]vermählten guten Gewissens) charakterlich sich dafür stark zu machen, dem im tiefsten Seelengrunde über alles gefürchteten Aufmarsch der kapitalistischen westlichen Moderne im eigenen Land letztlich Einhalt zu gebieten. Lieber riskiert man Kopf und Kragen, tut Allah-gesteuert das äußerst Menschenmögliche, und läßt ohne Rücksicht auf Verluste von Menschenleben eiskalt die Zentrale des amerikanischen Welthandels in sich zusammenkrachen, als daß man - eines der vielleicht augenfälligsten Beispiele - durch das so andersartige, teuflisch barbarisch schwarze Getränk aus den vermessenen Flaschen mit kokelig ulkigem Namen von einem maßlosen Amerika, mit dem man allzu leicht unschuldige Kinder, auch afghanische Kinder, fängt, sich seine geschätzte persisch-afghanische Teezeremonie durchkreuzen ließe. Der alte Zauber, zumindest der des Teetrinkzeremionells, zu dem unter gestandenen Afghanen auch das gemeinschaftliche sich zu Gemüte Führen des anregenden, beißend süßlichen Qualms aus einer Wasserpfeife mit schwarzem Haschisch einheimischer Rezeptur zählt, läßt sich so einfach nicht unterkriegen.

Zumindest war dies, was letztgenannte Gepflogenheiten betrifft, noch vor Jahren so der Fall gewesen, wenigstens im Jahr des Einmarschs der Russen noch, in dem vor dem Regierungssitz in Kabul der Putschistenpanzer stand, als ich mich just um jene Zeit herum im Dezember des Jahres 1979 persönlich, das vorläufig letzte Mal, in Afghanistan aufgehalten hatte. Die Ereignisse Ende jenen Jahres in Afghanistan, und natürlich auch die im Iran zur gleichen Zeit, in welcher der Ayatollah Khomeini mit fatalen Folgen für die weitere kulturpolitische Ausrichtung seines Landes dortselbst seinen Einzug hielt und konsequent den Schah von Persien vertrieb, dürften wohl das Ende des berühmt-berüchtigten Hippie-Trail, der damals über ein paar Jahrzehnte hinweg von Amsterdam aus über den Balkan und den vorderen Orient nach Afghanistan und nach Indien und Nepal Scharen von abenteuerlustigen jungen und auch älteren Menschen geführt hatte (erinnere mich an einen 70-jährigen Rucksacktouristen aus der Schweiz, der damals in Kabul mit den anderen in der Unterkunft, den Jungen, eifrig mitzog), besiegelt haben.

Bereits in Afghanistan mischte ich mich, obwohl eigentlich unterwegs, um mich in Indien mit der indischen Mentalität, die mich, nach Lektüre der eher enttäuschenden Biographien westlicher, auch deutscher Philosophen, aufgrund des bestechenden geistigen Pragmatismus neugierig gemacht hatte, vertraut zu machen, der ich mich aus jenem Grunde allein durch meine typisch indische Kleidung, die ich schon anfangs bei der Abreise anhatte, - in langen weiten Hemden über im Wind flatternden Hosen und stoisch ohne Socken in den Schuhen durch den Schnee stapfend -, von Kopf bis Fuß bewußt vom restlichen fahrenden weißen Aussteigervolk abzusetzen suchte, sehr beherzt unters einheimische Volk, um im knappen Rahmen der Möglichkeiten des aufgeschlossenen Durchreisenden irgendwie an deren Sitten und Gebräuchen teilzuhaben.

Immer im Gedächtnis wird mir aber ein einmaliger Besuch in einer lokalen Teestube verbleiben, eines späten Nachmittags in Kabul in einer Kaschemme, der nach meinem damaligen Empfinden noch der Stallgeruch des Mittelalters anhaftete, in der, zur kalten Winterszeit, mittendrin im Raum ein fauchender Holzofen für eine wohlige Atmosphäre sorgte, und in der, in bunten Turbanen die Köpfe wiegend, die Afghanen über ihrem Aufmunterungstee, auf stämmigen Bänken und Tischen zünftig orientalisch hockend, zum friedlichen Plausch miteinander fröhlich pafften und kifften, so daß es für den jungen Besucher aus dem steifen Deutschland eine wahre Freude sein mußte und es ihm umso wohliger wurde. Ein bißchen seltsam zumute wurde es mir allerdings, als plötzlich ein Afghane, ohne einem Turban auf dem Kopf zu haben, während ich selber, aus Jux und schierer Lebensfreude, nachdem ich nun mal gerade im Land der Turbane, in Afghanistan, war, wenn ich mich richtig erinnere, einen solchen trug, sich mir gegenüber an den Tisch setzte, mich unvermittelt in fließendem Englisch ansprach, als kannte er mich schon längst, und mit mir ein sehr eigenwilliges philosophisches Gespräch anzettelte, das mich innerhalb weniger Minuten, wie ich gestehen muß, mehr und mehr in seinen Bann zog, wenngleich ich auf Anhieb größte Schwierigkeiten damit hatte, inhaltlich den Ausführungen des sonderbaren eloquenten Afghanen zu folgen. Irgendwas an mir schien dem Mann gesagt zu haben, daß ich ihn verstehen würde. Der faselte mir mit ernster Miene aus heiterem Himmel doch glatt etwas vom Kosmos und von den Sternen, und davon, daß der Geist und das Bewußtsein etwas damit zu tun hätten, mit den Sternen im All demnach in Verbindung stünden. War dies nun in höchster Veredelung etwa die im Westen immer wieder als so geheimnisvoll bezeichnete verschlungene Denkweise des Orients, von der es zum Beispiel bei der Fernsehansage zu den exotischen deutschen Filmen über Indien, wie dem Tiger von Eschnapur hieß, daß sie dem Abendländer letztendlich immer verschlossen bliebe, die ich mich doch aufgemacht hatte, näher in Augenschein zu nehmen, schoß es mir damals als nächstes dann bei der Gelegenheit durch den Kopf, wie ich mich entsinne. Die Details der Begründungen meines fremdartigen Gesprächspartners waren mir allerdings recht schnell wieder entfallen, da ich dessen Beweisführung spontan eben nicht nachvollziehen hatte können. Nichtsdestotrotz hatte die so hochhinaus zielende Rede des damals etwa 54-jährigen Mannes in jener Kabuler Spelunke, wenn auch etwas schwammig gehalten, mir, dem 22-Jährigen, in der späteren Reflexion, wenn vielleicht auch eher unbewußt, sehr wichtige Denkanstöße vermittelt, wiewohl es noch Jahrzehnte dauern sollte, bis ich meinte, endlich dahintergekommen zu sein, was der Mann mir damals eigentlich hätte beibringen wollen. Irgendwie hatte ich von dem Mann damals den Eindruck gewonnen: Das ist ein Zauberer, der hat ein Geheimwissen.


Und nun lese ich genau 30 Jahre nach dem genannten Vorfall gestern abend "rein zufällig" einen aktuellen Bericht über den letzten in Kabuls Synagoge lebenden Juden, über einen gewissen Zabolon Simentov, in dessen Zusammenhang auch ein 2005 verstorbener, weiterer Jude namens Levi erwähnt wird, welcher letzterer angeblich in Kabuls Synagoge afghanischen Frauen die Zukunft gedeutet hatte, und von dem es in dem Bericht heißt, er wäre ein 'Jadugar', ein Zauberer gewesen, einer, der in anderen Worten also ein Kabbalist war und in Kabul lebte »». Mit einem Schlag war mir klar, als ich das gelesen hatte, daß genau dieser Levi höchstwahrscheinlich auch jener Afghane war, der mich damals im Dezember 1979 ganz unerwartet so vertraulich ins Gespräch über die Mysterien des kosmischen Geistes gezogen hatte. Zu verblüffend sind die Übereinstimmungen. Da paßt alles wie der Nagel auf den Kopf. Das Alter des Mannes, nach den Angaben im Artikel zurückrechenbar, die Tatsache, daß er als einziger unter allen anderen afghanischen Männern zu der Zeit keinen Turban auf der Straße trug, nicht zuletzt aber auch sein Hang zu esoterischem Wissen, sowie, nur allzu verständlich im Falle eines Wahrsagers, sein großer Mitteilungsdrang in mysteriösen Sachen - all dies spricht dafür, daß es sich um keinen geringeren als um jenen in dem Artikel beschriebenen Levi handelte, den ich damals in einer Kabuler Teestube kennenlernen durfte.

Dabei hätte ich ja sehr leicht beim Lesen im Internet gestern abend an dem Artikel vorbeigehen können. Und tatsächlich hatte ich gestern ausnahmsweise Schwierigkeiten mit meinem Browser gehabt. Wie durch ein Wunder hatte es aber dann plötzlich wieder geklappt, und so stieß ich doch noch auf den sehr informativen Artikel mit dem für mich persönlich so wichtigen Hinweis. Und schon davor war ich auf diversen Seiten an drei, vier Berichte über Afghanistan geraten, darunter an eine Rezension einer ebenso in Kabul sich abspielenden Geschichte, eine Kritik zum Roman 'Der schwarze Stein der Leiden' des afghanischen Schriftstellers Atiq Rahimi. Offensichtlich hatte sich da etwas über meinem geistigen Firmanent zusammengebraut, das mir nicht entgehen sollte.

Der Zauber des Orients ist tatsächlich unschlagbar.

Dabei hatte ich den guten Mann ja nur einmal getroffen und war mit ihm nur ungefähr eine gute Stunde zusammengesessen.

Dies ist eine andere Seite des Orients, und auch Afghanistans, die immer noch existiert, von der die amerikanische Führung und die der Nato-Truppen leider keine Ahnung zu haben scheinen. Ansonsten würden sie vielleicht eher etwas mehr Diskretion an den Tag legen, und sich geflissentlich mit vernichtend militärischen Operationen aus der Region heraushalten.

12
Dez
2009

Und die wahren Schweine samt den anderen Agenten, die dahinterstecken, sind in dem Schweinevideo erst gar nicht zu sehen

Ich bin in einer bekannten Schweine-Gemeinde zuhause, dort protzen die Bauern mit den Beträgen der Landwirtschaftsbezuschussung, und auf welchen neuen Volvo oder Mercedes man umsteigt, wenn die Zuschußgelder da sind... hier zeigt nun sicherlich das Resultat der ganzen Mißwirtschaft seine böse Fratze... niemals mehr einen Schinkenbraten zu Weihnachten, weder einen einheimischen, noch einen aus dem Ausland!

* * *

Den Namen eines jeden, der zu weit gegangen ist, der Öffentlichkeit preisgegeben und dessen Geschäftslizenz auf Lebzeiten entzogen! Wie eigenartig, daß niemand die Ausfälle bemerkt haben will, kein Tierarzt, kein Kontrolleur usw. Der Mut, einzugreifen, verliert sich scheinbar bei der Vorstellung, daß der eigene Geldsäckel dadurch geschmälert werden konnte. Ein Bußgeld einem jeden, der auch nur indirekt an der Unsitte teilgehabt hat! Sirkka-Liisa (gemeint ist die finnische Landwirtschaftsministerin), ziehen Sie Ihren Abgang in Betracht, wenn Sie mit derlei Reden daherkommen, einem Schwein von hundert Kilogramm würde als Platz zum Leben ein einziger Quadratmeter ausreichen! Die Kommentare im Fernsehen des dort aufgetretenen Schweinefarmer aus Kurikkala einfach lächerlich - schämen Sie sich ob Ihrer Dümmlichkeit! Gut, daß auch dieses nun herausgekommen ist.


Dank am letzten Mittwoch im A-Studio des finnischen Fernsehens auf Yle gezeigten, geheim angefertigten Aufnahmen, in denen Schweine in erbärmlichem Zustand zu sehen sind, ist ein Gerangel um die Schweinehöfe Finnlands ausgebrochen. Auch am Donnerstag wurde in einer Talkshow des A-Studios das Thema angegangen. Nachdem die weniger schönen Bilder in der Öffentlichkeit reichlich Diskussionen aufkommen ließen, in denen die Zustände der Tiere angeprangert werden, wurde vorgestern sodann die Lebensmittelschutzbehörde Evira hellhörig, die nun die Ein Recht den Tieren genannte Vereinigung darum bat, weitere Informationen zu den von ihr porträtierten Schweinezuchtfarmen herauszurücken.

Evira ruft die Tierärzte der Bezirke dazu auf, umgehend die Höfe kontrollieren zu gehen, von denen auf der Grundlage der Aufnahmen Anlaß besteht, anzunehmen, daß auf ihnen den Tierschutzgesetzen zuwider gehandelt wurde.

Ein Recht für die Tiere kam der Bitte nach,
indem es die Bildaufnahmen und die Informationen dazu im Internet veröffentlichte. Die Organisation berichtet, daß die von ihr ins Bild gebrachten Schweinehöfe aus der Schar von Finnlands Schweinemastanstalten nach dem Prinzip der Zufallserhebung ausgesucht worden wären. Zuletzt unternahm die Organisation eine ähnliche Aufzeichnungsaktion im Jahre 2007.

Die Drangsal der Kringelschwänzchen gibt auch der Land- und Forstwirtschaftsministerin zu bedenken. Sirkka-Liisa Anttila (Partei der Mitte) merkt an, daß das hier nun vorgelegte Bild bei der Mehrheit der Fälle der Schweinezuchtanstalten allerdings nicht der Realität entspreche.

Anttila hebt hervor, daß es bei im letzten Jahr vorgenommenen Untersuchungen nur auf jedem sechsten Schweinehöf etwas zu bemängeln gab, während es 2007 noch auf jedem dritten Hof etwas auszusetzen gegeben hätte.

Laut Anttila würde die ganze Zeit auf das Wohlergehen von Schweinen hingearbeitet und es hätten sich die Lebensverhältnise der Grunztiere verbessert.

Wie sieht es in den anderen Ländern Europas, wie in Deutschland und ändernorts in dieser Angelegenheit aus? Ich würde meinen, daß es in Deutschland im allgemeinen keine so heruntergekommenen Höfe gibt, wie in Finnland gewisse offensichtlich sind.


Die Antibiotika machen's aus, daß das Dumping-Preis-Fleisch ah so gut mundet. Treffen Sie Ihre Wahl beim Kauf des Schinkens zwischen zwei einheimischen Produkten beherzter, und die Schweine werden schneller aus diesem schrecklichen Zustand befreit. Wäre Schweineländisches - sprich Dänisches - zu bevorzugen? Genau aus diesem Grund motiviert die Arbeit die Schweinehalter nicht und die Schweine sind der Vernachlässigung "ausgesetzt". Es kommt kein Geld, bzw. keine Knete, herein, wenn all die auf Biofleisch Schielenden mit ihren aufgerissenen Ärschen nicht dazu bereit sind, mehr dafür zu bezahlen, als für die dänische Massenerzeugungs-Dumping-Ware. Es werden natürlich großartige Sprüche geklopft, wird aber auf dem Frischwarenkühltisch ein Preisvergleich angestellt, kracht dem Musikkasten, der die Nationalhymne immer wieder dazu herunterleihert, die Sprungfeder durch.

10
Dez
2009

Der in Bedrängnis geratene "erfahrene" Kommissar und der "ganz normale", so böse verkannte selbstmörderische Ein-Mann-Mord-Kommando-Ausraste-Schüler

Am gestrigen Mittwoch wurde der Lehranstaltsleiter der Berufsfachschule von Seinäjoki als Zeuge der Verteidigung im finnischen Kauhajoki-Gerichtsprozeß gehört.

Der Prozeß wird angestrengt aufgrund des Versäumnisses der Entnahme der Tatwaffe durch den örtlichen Polizeikommissar nach Bekanntwerden von im Internet kurz vor dem Massaker von Kauhajoki vom September 2008 eingestellten Videos des Täters mit augenfallig äußerst haßerfüllten Schießszenen
[»].

Der Lehranstaltsleiter des Schulattentäters Matti Saari umschreibt Saari als einen gewöhnlichen Schüler, der in keiner Weise irgendwie aufgefallen wäre. Saari bewegte sich in der Gruppe der anderen, hätte in den Unterrichtsfächern überdurchschnittlich gut abgeschnitten, und er hätte sich auch keine Fehlzeiten erlaubt. Mit der Aussage hat der beschuldigte örtliche Polizeikommissar, nachdem er am Tag zuvor durch Kollegenaussagen schwer belastet wurde, nun indirekt etwas Schützenhilfe erhalten.

Während der Gerichtsprozeß am Dienstag, dem dritten Verhandlungstag, fortgesetzt wurde, stellte es sich nämlich heraus, daß der angeklagte Kriminalkommissar die aufs Internet hochgeladenen Schießszenenvideos etliche Tage eher einsah, als er eingeräumt hatte.

Eine auf der Polizeidienststelle von Kauhajoki vormals beschäftigte Bürosekretärin sagte vor Gericht aus, auf dem Monitor des Computers des Kommissars Internetmaterial, das mit Saari zu tun hatte, bereits am 18.September gesehen zu haben, als sie in das Arbeitszimmer des Kommissars kam, um ihm Papiere zu bringen. Die Büroangestellte erzählte, auf Liedertexte, die von Saari bei YouTube eingestellt worden waren, und "noch eine andere schlimme Sache" auf dem Gerät aufmerksam geworden zu sein.

Auch der letzte Woche als Zeuge gehörte Polizeibeamte konnte sich daran erinnern, daß der Kommissar ihm gegenüber am 22.September bemerkte, daß er das Schießszenenvideo bereits zuvor angeschaut hätte.

Den eigenen Angaben zufolge hätte der Kommissar das Video erst am 22.September gesehen, also einen Tag vor der Mordtat. Er hätte am gleichen Tag auf dem PC die Anweisungsmitteilung der Polizei abgerufen, in der die Einsatzmänner der Polizei die Erlaubnis erhalten hatten, Saari die Waffe abnehmen zu gehen. Es seien jedoch an jenem Tag unter dem Kennzeichen des Angeklagten keinerlei Suchanfragen ergangen, die mit Saari in Verbindung gebracht werden können, wunderte sich der Fürsprecher der Opfer Lasse Vuola.

Der leitende Ankläger am Amtsgericht Jouko Nurminen wollte am Dienstag vom Angeklagten wissen, ob dieser irgendein besonderes Verhältnis zu Matti Saari gehabt hätte. - Nein, ganz bestimmt nicht, gab der Kommissar zur Antwort.

Der Staatsanwalt wollte am Dienstag noch keine Stellung dazu abgeben, warum der Kommissar hätte vertuschen wollen, daß er die Schießszenenvideos schon eher gesehen hatte.

- Falls sich die Eindrücke der Zeugen aufrechterhalten lassen, wird dies natürlich für den Angeklagten nicht von Vorteil sein. Der Kommissar hätte in diesem Fall mehrere Tage Zeit gehabt, um zusätzliche Ermittlungen anzustellen bezüglich dessen, wie es um Saari eigentlich steht, merkte der Anklager an.

In dem Gerichtsprozeß wurden am Dienstag etliche Polizeizeugen angehört, die zu den Tagen, die der blutigen Schandtat vorausgingen, etwas zu berichten hatten. In den Zeugenstand trat unter anderen der Polizeibeamte, der Anfang September die Waffe von Saari überprüft hatte.

- Saari hatte so ein typisches Grinsen im Gesicht, wie man's von Fotos her kennt, was in Anbetracht der Situation befremdlich wirkte. Wenn der nur nicht der nächste Todesschütze an einer Schule sein wird, erinnerte sich der Polizeibeamte, sich überlegt zu haben.

Die am gestrigen Mittwoch angehörten Waffenexperten beschrieben die halbautomatische Pistole von Matti Saari als eine Waffe mit beträchtlicher Feuerungskraft. Die Waffe erinnere äußerlich an die von Behörden benutzten Waffen, sie sei aber kleinkalibriger. Saari hatte beim Ersuchen um eine Waffenlizenz angegeben, er betreibe Präzisionsschießen.

Laut dem im Gerichtsprozeß als Zeugen angehörten Sachverständigen eigne sich die halbautomatische Pistole des Typs Walther P22 Target nicht sonderlich für ein Wettschießen, als Hobbywaffe tauge sie jedoch allemal. Das Besitzen einer Feuerhandwaffe wird in Finnland seit unmittelbar nach der Tragödie von Kauhajoki strenger gehandhabt.

Die abschließenden Aussagen werden voraussichtlich am kommenden Montag gehört werden.

7
Dez
2009

"Man hatte so ein Gefühl, daß dies irgendwie nicht gut ausgehen würde"

Bezüglich der Erlaubnis zum Tragen einer Waffe im Falle des finnischen Schulattentäters vom September 2008 hatte es vor der Tragödie von Kauhajoki, bei der letzterer 9 Schüler, eine Lehrkraft und anschließend sich selbst erschoss, innerhalb der Polizei vor Ort unterschiedliche Einschätzungen gegeben. Am vergangenen Freitag wurde vor dem Schöffengericht von Seinäjoki klar, daß der Kriminalkommissar, gegen den Anklage erhoben wurde wegen des Belassens der Waffenlizenz, nahezu der einzige Polizist war, dessen Alarmglocken nicht zu klingeln begannen, nachdem wenige Tage vor der Tat Videos mit Schießszenen von Saari bekannt geworden waren.

Der angeklagte Kommissar sagte vor Gericht aus, daß er selber in besonderem Maße wegen den Ereignissen von Kauhajoki erschüttert sei. Laut seinen Einlassungen hätte er aufgrund seiner Erfahrung "eigentlich riechen müssen, um was für einen Typen es sich bei dem da handelt". Der Angeklagte blickt auf eine fünfunddreißigjährige Laufbahn als Polizist zurück.

Der Kommissar ließ wissen, daß er das Beschlagnahmen der Waffe oder die Widerrufung der Waffenlizenz in Erwägung gezogen, schlußendlich jedoch sich anders entschieden hätte. Saari war nach der Anhörung durch den Kommissar mit einer Zurechtweisung davongekommen.

Der Kommissar beschrieb Saari als einen zugänglichen jungen Mann, bei dem er keinerlei Anhaltspunkte dafür finden konnte, um ihm die Waffe wegzunehmen.

Die dem Kommissar unterstandenen Polizisten fingen bereits am 19. September, also vier Tage vor der Tragödie, damit an, Daten von Saari durchzustöbern. Der Hausmeister des örtlichen Gymnasiums hatte der Polizei eine Mitteilung gemacht von den von Saari im Internet eingestellten Videos mit den Schießszenen und auch davon, daß in der Nähe der Schule eine Grabeskerze zurückgelassen worden sei.

Ein vor Gericht als Zeuge angehörter Polizist aus Kauhajoki berichtete, daß seine Kollegen sich sofort an Saari erinnerten, als man von ihm zu sprechen begann. Der Polizist, der die Waffe von Saari kontrolliert hatte, beschrieb Saari als einen kichernden und sonderbar sich aufführenden Typen.

Die Polizisten erhielten vom stellvertretenden Polizeichef von Seinäjoki die Genehmigung, sich zur Wohnung von Saari zu begeben, um ihm die Waffe abzunehmen. Der angeklagte Kommissar hatte zu dem Zeitpunkt dienstfrei gehabt.

Ausgerüstet mit kugelsicheren Westen gingen die Polizisten los und läuteten an der Wohnungstür, aber Saari war nicht zuhause gewesen. Der stellvertretende Polizeichef sagte vor Gericht aus, er hätte nicht angeordnet, daß die Polizisten in die Wohnung eindringen sollten, falls niemand dort anzutreffen sei. Die Polizei hatte in jenem Moment keine Kenntnis davon, wo sich die Waffe befand.

Der angeklagte Kommissar bekam am darauffolgenden Tag auf der Hochzeit eines seiner Kollegen von der Anordnung des stellvertretenden Polizeichefs zu hören.

- Der Kommissar sagte, daß man in die Wohnung nicht eindringt, berichtete ein vor Gericht angehörter Polizist.

Er umschrieb den Kommissar als einen Vorgesetzten, der fehlerhafte Entschlüsse fürchtete und der davor zurückscheute, einen Entschluß zu fassen.

- Man hatte so ein Gefühl, daß dies irgendwie nicht gut ausgehen würde.

Der Beschuldigte bestritt vor Gericht, er hätte die Anordnung des stellvertretenden Polizeichefs so empfunden, als wäre ihm damit auf die Zehen getreten worden. Er bestritt auch heftig die Behauptung der Hinterbliebenen der Opfer, wonach er beim Treffen seiner Entscheidung unter Einfluß von Alkohol gestanden habe.

- Auf der Hochzeitsfeier wurde lediglich ein Willkommenstrunk eingenommen. Selbst der war, soweit ich mich erinnern kann, alkoholfrei, gab der Kommissar an.

Der Prozeß wird am morgigen Dienstag vor dem Schöffengericht fortgesetzt.

5
Dez
2009

Zwischenfälle, die eine ganze Nation in zwei Teile verrissen, bedürfen mutiger Interpretationen und eines klaren Leitgedankens — eine Filmkritik

Am Anfang gab es Väinö Linna, einen in drei Teilen erschienenen monumentalen Roman, sowie die in den Jahren 1968 und 1970 davon angefertigten Spielfilminterpretationen unter der Regie von Edvin Laine - sowie natürlich den Sumpf, die Spitzhacke und den Jussi. Dann kamen unzählige Bühnen- und Freilufttheateradaptionen, diesen Herbst auch eine umfangreiche Hörspielserie des Radiotheaters der [teilprivatisierten] Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt Finnlands hinzu. Hier unterm Polarstern, der Titel des Werks, das, in viele Sprachen übersetzt, auch weltweit Anerkennung fand, hat nach seiner Veröffentlichung 1959-1962 als nationaler Besitz der Finnen ein derart starkes Eigenleben geführt, daß scharfzüngige Vorabkommentare, Timo Koivusalo könnte dem Werk durch seine eigenartige Verfilmung schaden, dem Stellenwert des von Linna hinterlassenen Erbe keinen Abbruch tun können. Der neue Spielfilm wandelt auf dem vom Buch vorgezeichneten Weg, wenn denn überhaupt von einer besonderen Interpretation durch Koivusalo die Rede sein kann.

Diese Polarstern-Version enthält nämlich vom Text her keine neuen Blickwinkel, vielmehr schlängelt sich die Gewalttour mit Jussi, dem Vater derer Koskela, mit dessen Sohn Akseli, sowie mit dem weiteren Fußvolk aus dem Ort Pentinkulma, hindurch durch die Verspannungen in den Beziehungen zwischen den Pachthofbauern und den Landbesitzern, bis hin zu einem viele Opfer fordernden Bürgerkrieg Ende des 19. Jahrhunderts, durch die altbekannten Windungen hindurch. Nach Art von Laine hat sich Koivusalo den dritten Teil der Trilogie für einen eigenen Film aufgespart, der in einem Jahr in den Lichtspielhäusern Finnlands zu sehen sein wird.

Das Zurechtbügeln der beiden ersten Teile der Trilogie, zusammengenommen nahezu 700 Buchseiten, auf die Maße eines einzigen Spielfilms ist kein beneidenswertes Unterfangen, zumal es sich um einen Text handelt, der reichlich Details, wechselnde Stimmungen und zungenfertige Wechselreden enthält, der zudem etliche Jahrzehnte und mehrere Personen von zentraler Bedeutung absteckt.

Ereignisreihen, für die Linna in seinem Buch Dutzende von Seiten hat aufwenden können, huschen auf der Leinwand in einer Minute oder in ein paar Minuten vorüber. Von den Wortgeplänkeln bleiben lediglich die vom Verlauf der Geschichte her wesentlichsten Sätze, sowie die bekanntesten Entgegnungen übrig, was dazu beiträgt, daß der Spielfilm, insbesondere zu Anfang, wie ein üppig bebildertes Kondensat von Vorgängen aussieht.

Von den Darstellern drängen sich die von der Person ihrer Rolle her schwülstigsten in den Vordergrund. Die heiterste Rolle hält Esko Roine inne, dem als dem betagten Schwiegervater von Aleksi die wohl schlagfertigsten Sticheleien zufallen. Alma, der Mutter, gespielt von Ritva Jalonen, wohnt eine allerlei Blüten treibende Herzigkeit inne und Heikki Nousiainen hat die angemessene Würde für den Schneider Halme herausgearbeitet, einen gelehrten, Sozialismus predigenden Mann des Friedens und des Prinzips. Tapi Salmela flucht als der Laurila Anttoo mit einer Hingabe über alles mögliche vor sich hin, worüber man sich nur beklagen kann, ganz wie es sich bei dem Part auch gehört.

Koivusalo hat jedoch seine Schwierigkeiten mit den Hauptrollen - und überhaupt mit jenen Partien, die sachlich geschrieben sind und bei denen es zu deren Stütze keine grell-knalligen Repliken gibt. Die Inszenierung des von Ilkka Koivula gespielten Akseli beschränkt sich darauf, wie er vorgeht, und er ist als Person nicht richtig greifbar. Das gleiche widerfährt dem den Vater Jussi darstellenden Risto Tuorila, der die sichtbaren Ausmaße der bärbeißigen Rolle ausfüllt, der aber ansonsten mit ein paar wenigen Charaktermerkmalen auszukommen hat.

Der mehr als drei Stunden lange Spielfilm könnte auch gut einen gefestigteren, abwechslungsreicheren Rhytmus vertragen. Die faktenvortragende Erzählweise stellt die wichtigsten Episoden der Geschichte heraus, intensive Emotionen sind aber nur anwesend in der den ersten Anstoß für die späteren Verzerrungen gebenden Vertreibung von Anttoo aus seinem Haus. Die Hochzeit von Akseli und Elina, die hier wie dort auftretenden erschütternd brutalen Ereignisse des Bürgerkriegs, das Vorantreiben der eigenen Interessen im Schatten der ideologischen Vorstellung oder die hastigen Feldgerichtsprozesse und die Hinrichtungen zentraler Personen zeichnet Koivusalo gewissenhaft chronologisch mit ein und derselben Gewichtung auf, unabhängig von den Verhältnismäßigkeiten der Geschehnisse.

Zwischenfälle, die eine ganze Nation in zwei Teile verrissen, bedürfen keiner Schonung, um mit verhaltenem Mund zur Sprache gebracht zu werden, sondern sie bedürfen mutiger Interpretationen und eines klaren Leitgedankens. Sollten jene fehlen, wirkt eine Neuauflage von Hier unterm Polarstern als ein episches Werk allzu zahm und säuberlich.

Der Film Täällä Pohjantähden alla [Hier unterm Polarstern] unter der Regie von Timo Koivusalo ist jüngst in den Kinos Finnlands angelaufen
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Eine Welt so ganz ohne Geld

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

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