Ein zunächst harter Kampf um der Welt allergrößten Lohn, der immerhin aber am Ende die Befreiung von der ganzen Geldwirtschaft bedeuten könnte, wenn diese die Menschen nur wollten - mit fetziger Musik ware sie wohl am flottesten in den Köpfen der Allgemeinheit einzufädeln


Wie sollten die toll-dreist eigensüchtig selbsttrunkenen oder verwegenen, aber doch jederzeit und allemal den ersten und letzten Schliff an die Jugendkultur abgebenden Größen der Musikszene - Komponisten, Interpreten, Promotoren, sowie die musikvertreibenden Medien und Veranstalter von Konzerten - jemals hinter den Dreh kommen, daß es doch gerade in erster Linie an ihnen läge, eine angesichts der heute sich zusehends verschärfenden Geldnot sich auch in Mitteleuropa aufdrängende, jedoch noch im Keim befindliche Volksbewegung, die die allgemeine Abschaffung des Geldes durch Einführung eines allseits freiwillig ablaufenden Gebens und Nehmens aller Menschen untereinander querfeldein ins zielgerichtete Blickfeld der Ausrichtung ihres gesellschaftspolitischen Aktivismus nähme, eine Volksbewegung, die also sozusagen noch im präkognitiven Stadium steckt, und nur auf ein Auftreten von klugen Köpfen hinwartet, die all ihre unausgespochenen Gefühle und Gedanken in punkto Geld und dem leidigen Leben mit Geld als Wortführer auf den Punkt brächten, um auszubrechen, loszutreten, zu unterhalten und zu schüren, ein zweites Mal das gleiche, den
Drang und Sturm der unzufriedenen Massen essentiell tragende "Opferstück",
welches sie damals, Ende der 1980er, zu deren leiblicher Befreiung aus der gewaltsam kommunistischen Einpferchung im Stalinistischen Sozialismus und aus dessen antipathischer innerer Unfreiheit den ehemaligen Ostzonen-Deutschen gaben, gleichartig schön wie damals die Botschaft hinaus in die Welt schmettern, in einer gleichartig einzigartigen, alle Spaltungen der Menschen überbrückenden Fokus-Arena zusammen sich vereinend, wiedererbringen können, wenn die dem Spiel der wohl nichts Böses ahnenden Musiker hingebenen Fan-Scharen, die leider in der Regel von der Geldwelt so erbarmungslos abgetornt sind, daß sie bereit wären, alles für ein paar Stündchen "Vergessen des Alltags in Form von züchtig wuchtiger Musik", die's in sich hat und dazu richtig heftig rockt oder ganz im seichten Dusel schwelgt, zu bezahlen, was auch immer gerade nur verlangt wird, immer mehr und immer üppigere Gagen in die doch eh schon längst krankhaft übersättigten Musikerrachen werfen, anstatt daß diese zu ihren Auftritten kämen, mehr vom Geldabschaffen sängen
und umsonst spielten!!!


Kylie Minogue, Hohepriesterin der Musik auf ihrem Konzert in Frankfurt anfang Mai 2008


Ein harter Wettbewerb um die Künstler läßt die Eintrittspreise zu den Festivals gewaltig in die Höhe steigen


(ein Bericht aus der Wirtschaftsspalte der Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 11.5.2005, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der große Andrang um die Musikkünstler hebt die Preise der Rockfestivals des Sommers [wohl nicht nur in Finnland] gewaltig an. Laut der Sonntagsfinnischen (Sunnuntaisuomalainen), eines der Blätter von Mittel-Finnland, seien die Preise für Eintrittskarten zu den großen Festivals bis zu 15 Prozent höher als im letzten Sommer. Zum Beispiel hätten die Musikfestivals Provinssirock (Provinzrock), Ruisrock (Roggenrock) und Ankkarock (Entenrock) die Eintrittspreise für die ganze Veranstaltungszeit um zehn Euro hochgeschraubt.

Die drei Tage beim Ruisrock kosten jetzt ein hundert Euro, was man noch im letzten Sommer als die Schmerzgrenze bei den Eintrittspreisen ansah.

Auch die kleineren Festivals haben ihre Preise angehoben. Hohepriesterin der Musik Kylie Minogue Frankfurt Mai 2008

Preissteigerungen hat hauptsächlich ein verschärfter Wettbewerb um die Musikkünstler, die bei den Leuten am besten ankommen, mit sich gebracht, welcher kontinuierlich die Auftrittsgagen in die Höhe treibt.

Die Ausgaben lassen auch die weiter voranentwickelten Bühnen-, Stimmenwiedergabe- und Belichtungstechniken und die strenger gewordenen Vorschriften der Behörden hinsichtlich der Ordnungsüberwachung anschwellen.

Gemäß den Veranstaltern wäre bei den Preisen für die Eintrittskarten immer noch untergestapelt worden, und mit den erzielten Einkünften könne man nur gerade so la la die Unkosten decken.

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