Die meisten Menschen stecken entweder so schlimm in finanziellen Nöten ob des nackten Überlebens oder sind aufgrund irgendeines angenommenen psychischen Komplexes so stark auf das Geld versessen, daß in beiden Gruppen sie sich durchaus jederzeit dazu hinreißen lassen, Dinge zu tun, die ihnen eigentlich absolut nicht liegen, und dadurch oft genug unzufriedenstellende Leistungen erbringen - eher die Ausnahme, daß es hierbei zu einem ausgesprochenen Glücksfall kommt, wo jemand genau das richtige für sich findet, um sich und sein Schaffen fürs Geld zum Leben zu verkaufen; was seinerseits wiederum nicht gerade für eine Beibehaltung des Geldes auf ewige Zeiten plädiert, wenn der Druck auf die Abschaffung des Geldes erst einmal immer stärker wird

Ein Sohn bezahlt für seines Vaters Gesellschaft zum Umtrunk
beim Bier im Pub Löhne aus


(ein Beitrag aus der Sparte Zeitgemäßes der Neusten Nachrichten aus der
finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 25.4.2008, übersetzt aus dem
Finnischen)


London, STT
Der Brite Mike Hammond suchte durch eine Annonce, die er an die Wand
beim Postamt heftete, für seinen Vater nach Gesellschaft für dessen
Abende im Pub. Hammond war überrascht über die Anzahl der eingetroffenen
Kontaktaufnahmen. Besonders viele schienen den Wunsch zu hegen, mit dem
88-jährigen Jack, dem Vater von Hammond, im Pub sich auf einen Umtrunk
zu treffen.

Zu guter Letzt stellte Hammond zwei Gesellschafter an, die sich an den
Pub-Abenden des Vaters abwechseln. Der eine ist ein Arzt im Ruhestand,
der andere ein ehemaliger Soldat. Der Arbeitsrahmenvertrag für die
Trinkgesellen sieht folgendermaßen aus:
Der Stundenlohn beträgt neun Euro. Außerdem kommt Mike Hammond für die
Unkosten auf, in diesem Falle also für die gezechten Biere des
Gesellschafters.

- Vater kommt nun fünf mal die Woche ins Pub. Dreimal mit den von mir
bestellten Gesellschaftern und zwei mal mit mir zusammen.
- Ich möchte dem Vater wieder ein Stück seines früheren Lebens zukommen
lassen, begründet Mike Hammond das Anheuern der Umtrunkkumpel.

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