7
Mai
2008

Und verzweifelt versuchen sie, der angespannten Lage der Lebensmittelpreise Herr zu werden, und noch keiner kommt auf die naheliegende Idee, einfach mit der Geldwirtschaft als solcher insgesamt aufzuräumen

Indien möchte bei Lebensmitteln mit dem Börsenhandel aufhören

(ein Bericht des Wirtschaftsteils der Neuesten Nachrichten der
finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.5.2007, übersetzt aus dem
Finnischen)


London, STT
Indien hat in Erwägung gezogen, den Börsenhandel bei Lebensmitteln unter
Verbot zu stellen, berichtet das britische Blatt Financial Times. Als
Ursache dafür stehen die Börsenspekulationen, die die Preise von
Lebensmitteln in die Höhe trieben.

Laut der Financial Times hat Indiens Minister für den Staatshaushalt
eine Unterbindung des Handelsbetriebs vorgebracht.

Das eventuelle Verbot würde eine vollkommene Kehrtwendung in Indiens
Politik darstellen, denn zuvor hat das Land die Öffnung der Börsenmärkte
vorangetrieben. Als ein Ziel sei es dabei gewesen, Indien zum Status
einer der Finanzzentren der Welt anzuheben.

Die Verteuerung von Nahrung gilt in verschiedenen Teilen der Welt als
eine hungerverursachende Bedrohung.

Nebst dem Handel an der Börse haben unter anderen Dingen der zunehmende
Gebrauch von Getreide und Soya zu biologischen Brennstoffen zur Anhebung
der Lebensmittelpreise beigetragen.

Psychotope Drogen sollten wohl im post-monetären Zeitalter am besten von den Anstalten der derzeitigen Hetzjagd-Rauschgiftausmerzungs-Behörden nach Gesichtspunkten psychisch-medizinischer Indikationen gegen individuelle User-Lizenzen dispensiert werden

Finnlands Zentrale Kriminalpolizei KRP stellte die Ermittlungen zum Info-Leck im Rauschgiftpolizeiprozeß ein

(ein Bericht aus dem Heimatteil der Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.5.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Finnlands Zentrale Kriminalpolizei KRP (keskusrikospoliisi) hat die den Fall der Preisgabe von vertraulichen Informationen der Rauschgiftpolizei von Helsinki betreffenden Ermittlungen eingestellt, berichtet das Illustrierte Blatt Finnlands (Suomen Kuvalehti) auf ihrer Internet-Seite.

Die KRP von Turku befasste sich in ihren Ermittlungen mit dem mutmaßlichen Info-Leck, bei dem geheimzuhaltendes Material darüber, daß das Innenministerium die Vorgehensweisen der Rauschgiftpolizei von Helsinki ins Augenmerk genommen habe, an die Öffentlichkeit gelangte.

In Nachrichten auf Kanal Vier wurde im letzten November davon berichtet, daß Rauschgiftpolizisten verdächtigt werden, Verbrechen ihrer Tippgeber unter den Tisch fallen haben zu lassen. Informationen zu den Verdächtigungen gerieten Wochen vor Beginn der Voruntersuchungen an die Öffentlichkeit. Staatsanwalt Kai Selander aus Turku, der die Ermittlungen voranführte, sagt aus, die Polizei hätte nicht herausfinden können, wer oder welche Personen die Nachricht an die Öffentlichkeit getragen haben könnten.

Ein im Zuge der Aufklärungsarbeiten angehörter Journalist weigerte sich, auf das Gesetz verweisend, seine Informationsquelle preiszugeben.

Die Ermittlungen zu den Vergehen im Amt der Rauschgiftpolizei von Helsinki werden weiterhin fortgesetzt. Es werden um die zehn Polizisten verdächtigt. Auch Personal der Zentralen Kriminalpolizei sowie der Kriminalpolizei der Stadt Vantaa stehen im Verdacht des Vergehens im Amt, das mit Ermittlungen in Drogenfällen zu tun hat.
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